Nobuyuki Ōura (japanisch 大浦 信行 Ōura Nobuyuki; geb. 1949, Toyama) ist ein japanischer Künstler, Filmregisseur (vorwiegend Dokumentarfilme) und Aktivist, der in seinen Arbeiten an landeseigenen Tabus rührt. Ōura Beiträge stehen bis heute im Kontext von Debatten um die Freiheit der Kunst, Zensur und Meinungsfreiheit in Japan. Ōura hatte zunächst an der Kokugakuin-Universität in Tôkyô Wirtschaft studiert, begann dort in den späten 1960ern aber mit der Malerei. Im Jahr 1975 reiste er in die USA und lebte zehn Jahre in New York, wo er 1977 den Künstler und Architekten Shûsaku Arakawa 荒川修作 (1936–2010), der seit 1961 in der amerikanischen Metropole arbeitete, kennenlernte. Bald wurde er sein Studioassistent, um dann bis 1984 ganz in seine Dienste zu treten. Arakawas Einfluss war prägend für den jungen Ōura.
Quelle: „Nobuyuki Ōura“, deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0), Auszug
