Chizuru Arai (jap. 新井千鶴 Arai Chizuru; * 1. November 1993) ist eine ehemalige japanische Judoka. Sie gewann bis 2018…Chizuru Arai (jap. 新井千鶴 Arai Chizuru; * 1. November 1993) ist eine ehemalige japanische Judoka. Sie gewann bis 2018 zwei Weltmeistertitel im Einzel, 2021 wurde sie Olympiasiegerin.
Yūta Shitara (jap. 設楽 悠太, Shitara Yūta; * 18. Dezember 1991) ist ein japanischer Langstreckenläufer. Er wird in der…Yūta Shitara (jap. 設楽 悠太, Shitara Yūta; * 18. Dezember 1991) ist ein japanischer Langstreckenläufer. Er wird in der ewigen Bestenliste japanischer Marathonläufer auf Platz 2 geführt.
Kazuichi Hanawa (jap. 花輪 和一, Hanawa Kazuichi; * 17. April 1947 in Yorii, Präfektur Saitama, Japan) ist ein japanischer…Kazuichi Hanawa (jap. 花輪 和一, Hanawa Kazuichi; * 17. April 1947 in Yorii, Präfektur Saitama, Japan) ist ein japanischer Manga-Zeichner. Ab 1970 arbeitete er als Illustrator. Nachdem er die Werke Yoshiharu Tsuges gelesen hatte, entschloss er sich, ins Comicfach zu wechseln. Seine erste Arbeit als Comiczeichner brachte Hanawa im Jahr 1971 mit der Kurzgeschichte Kan no Mushi (かんのむし) über einen Jungen, dessen Mutter ihn zu einem sadistischen Akupunkturisten schickt, im gegen den Kommerz ausgerichteten Manga-Magazin Garo heraus, für das er in seiner folgenden Karriere hauptsächlich arbeitete. Von 1992 bis 1994 zeichnete er die Manga-Serie Tensui (天水) für das Afternoon-Magazin, das eine wesentlich höhere Auflage als Garo und ähnliche Underground-Publikationen erreicht. Durch seine Werke für Afternoon und andere Mainstream-Magazine wie Manga Action und Super Action wurde er einem breiteren Publikum bekannt. Seit 1998 arbeitet Hanawa für AX, den Nachfolger des Garo. Im Dezember 1994 wurde er wegen des unerlaubten Besitzes von Modellwaffen verhaftet und zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Den Aufenthalt im Arrest verarbeitete er nachher im Manga Keimusho no Naka (刑務所の中), für den er 2001 für den Osamu-Tezuka-Kulturpreis nominiert war. Dieses autobiografische Werk wurde zu einem Bestseller und 2002 unter der Regie Yoichi Sais als Realfilm umgesetzt. Masanao Amano beschreibt, der „überragende Realismus“ des Werkes dränge sich dem Leser geradezu auf. „Durch die Dokumentarfilm-ähnliche Machart ohne jegliche Sensationslust und politische Botschaft wird [der Leser] völlig in das Werk eingesaugt.“ Hanawa gilt zuweilen als Nachfolger Yoshiharu Tsuges. Zu Beginn seiner Karriere hat er sich dem eroguro-Stil verschrieben und zeichnete erotisch-grotesk anmutenden Arbeiten wie Akai Yoru (赤ヒ夜; über einen Samurai, der seine Rachegedanken verwirft und von seiner Frau zum Suizid gedrängt wird) und Niku Yashiki (肉屋敷). Viele dieser Arbeiten waren Parodien auf den Militarismus und die traditionelle Werte der japanischen Kultur. Ab Anfang der 1980er Jahre waren seine Mangas vom Buddhismus spirituell geprägt und waren vor allem im Japan der Edo- und der Meiji-Zeit sowie in einem futuristischen Setting angesiedelt. Die Gesichter seiner Figuren erinnern an Ukiyo-e; seine Zeichnungen sind detailliert und dunkel. Sein Werk wurde ins Englische, Spanische und Französische übersetzt. Die Kurzgeschichte Niku Yashiki ist auf Deutsch unter dem Titel Jinku, Fleisch der Gnade im Strapazin-Magazin erschienen.
Kōji Sone (jap. 曽根康治, Sone Kōji; geboren am 14. November 1928; gestorben am 1. Januar 1983) war ein japanischer Judoka.…Kōji Sone (jap. 曽根康治, Sone Kōji; geboren am 14. November 1928; gestorben am 1. Januar 1983) war ein japanischer Judoka. 1958 war er der zweite Judo-Weltmeister. Drei Jahre später war er der erste Japaner, der ein Weltmeisterschaftsfinale gegen einen Nichtjapaner verlor. Kōji Sone belegte 1955 bei den japanischen Meisterschaften den dritten Platz. 1957 kämpften im Finale der japanischen Meisterschaften der Weltmeister von 1956 Shōkichi Natsui und Kōji Sone gegeneinander und Natsui gewann auch diesen Titel. 1958 siegte Kōji Sone im Finale der japanischen Meisterschaften gegen Kimiyoshi Yamashiki. Am 30. November 1958 fanden in Tokio die Weltmeisterschaften statt, die zweiten überhaupt. Sone besiegte zunächst den Judoka Kuirante von den Philippinen, dann den Südkoreaner Kin und im Viertelfinale George Harris aus den Vereinigten Staaten. Im Halbfinale bezwang er den Franzosen Bernard Pariset und mit dem Finalsieg gegen seinen Landsmann Akio Kaminaga war Sone Weltmeister. Anfang Dezember 1961 fanden in Paris die dritten Weltmeisterschaften statt. Kōji Sone bezwang in seinem Auftaktkampf den Deutschen Heinrich Metzler und danach den Belgier Theodor Guldemont und den Kanadier Manfred Matt. Im Viertelfinale besiegte er den Südkoreaner Han Ho-san und im Halbfinale den zweiten Südkoreaner Kim Eui-tae. Im Finale traf Sone auf den Niederländer Anton Geesink, der als erster Nichtjapaner Weltmeister wurde. Die Weltmeisterschaften 1961 waren für lange Zeit die letzten weltweiten Titelkämpfe mit nur einer Gewichtsklasse. Bei den Olympischen Spielen 1964 und bei den Weltmeisterschaften 1965 gab es Kämpfe in drei Gewichtsklassen und der offenen Klasse, von denen jeweils drei Gewichtsklassen von Japanern gewonnen wurden und eine von Anton Geesink. Erst 1980 bei den von Japan boykottierten Olympischen Spielen in Moskau und bei den ersten Frauenweltmeisterschaften gewannen japanische Judoka bei weltweiten Titelkämpfen keine Goldmedaille. Die japanischen Männer gingen bei Weltmeisterschaften erst wieder 2009 ohne eine einzige Goldmedaille von der Matte.