Harumi Kurihara (japanisch 栗原 はるみ Kurihara Harumi; * 5. März 1947 in Shimoda) ist eine prominente Hausfrau und ein…Harumi Kurihara (japanisch 栗原 はるみ Kurihara Harumi; * 5. März 1947 in Shimoda) ist eine prominente Hausfrau und ein TV-Star in Japan. Sie wird auch oft die „japanische Martha Stewart“ genannt und genießt schon seit über 20 Jahren Berühmtheit in Japan. Sie ist der Talkmaster von zahlreichen TV-Shows, Autor von Suteki Recipe („wunderbare Rezepte“), einem vierteljährlich erscheinenden Koch- und Rezeptmagazin, das 5 Millionen Exemplare verkauft, und ebenso von über 20 Kochbüchern und Lifestyle-Magazinen. Eine Kochgeschirr-Reihe ist ebenso nach ihr benannt. Sie ist Präsidentin (shachō, 社長) des Haushaltswaren-Unternehmens K.K. Yutori no Kūkan (株式会社ゆとりの空間, deutsch „Ein Raum zum Entspannen“). Sie wurde in der Küstenstadt Shimoda geboren und bekam nie eine professionelle Ausbildung zur Köchin. Ihre Küche kombiniert traditionelle mit neueren westlichen Einflüssen. Sie ist mit dem ehemaligen Nachrichtensprecher Reiji Kurihara verheiratet, der sie ursprünglich darin bestärkte eine TV-Karriere zu starten. Er ist jetzt Vorsitzender (kaichō) von Yutori no Kukan. Harumis erstes Kochbuch hieß Gochisōsama ga, Kikitakute. (ごちそうさまが、ききたくて。), was so viel heißt wie: „Ich will hören: Es war köstlich.“ Das erste Kochbuch von ihr, das ins Englische übersetzt wurde, war Harumi’s Japanese Cooking (deutsch „Harumis japanische Küche“), welches 2004 als bestes Kochbuch des Jahres und das beste asiatische Kochbuch der Welt bei den zehnten Gourmand World Cookbook Awards ausgezeichnet wurde. Ihr Buch wurde aus einem Pool von 5000 Kochbüchern aus 67 Ländern gewählt. Es wurde 2006 auf Deutsch als Harumis japanische Küche veröffentlicht, 2007 folgte Einfach japanisch kochen.
Urabe Kumeko, geboren als Kimura Kume (japanisch 浦辺 粂子 Urabe Kumeko; geboren am 5. Oktober 1902 in Bezirk Kamo der…Urabe Kumeko, geboren als Kimura Kume (japanisch 浦辺 粂子 Urabe Kumeko; geboren am 5. Oktober 1902 in Bezirk Kamo der Präfektur Shizuoka; gestorben am 26. Oktober 1989 in Shinjuku), nutzte auch die Künstlernamen Kumeko Ichijo, Toyama Midori, Chidori Shizuura und Chidori Toyama. Sie arbeitete sowohl auf der Bühne als auch im Fernsehen und beim Film. 1919 verließ sie die Schule und schloss sich einer Theatertruppe an, mit der sie unter verschiedenen Bühnennamen als Schauspielerin und Tänzerin auftrat. Im Jahr 1923 sprach sie beim Filmstudio Nikkatsu vor und nahm den Namen Urabe Kumeko an, unter dem sie für den Rest ihres Lebens bekannt war. Sie trat im folgenden Jahr in ihrem ersten Film auf und spielte bis 1987 weiter. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Kenji Mizoguchi und Mikio Naruse zusammen und spielte in über 150 Filmen mit, darunter Older Brother, Younger Sister und She Was Like a Wild Chrysanthemum. Sie spielte auch in japanischen Fernsehdramen mit, darunter in dreizehn Episoden von Toshiba Sunday Theatre zwischen 1958 und 1980. Im folgenden Jahrzehnt machte sie sich einen Namen als japanisches Großmutter-Idol.
Nakamura Gakuryō (japanisch 中村 岳陵; geb. 10. März 1890 in Shimoda (Präfektur Shizuoka); gest. 20. November 1969)…Nakamura Gakuryō (japanisch 中村 岳陵; geb. 10. März 1890 in Shimoda (Präfektur Shizuoka); gest. 20. November 1969), eigentlich Nakamura Tsunekichi (中村 恒吉), war ein japanischer Maler im Nihonga-Stil der Shōwa-Zeit.
Shimooka Renjō (jap. 下岡 蓮杖, eigentlich Sakurada Hisanosuke (桜田 久之助); Künstlername als Maler: Tōen; * 24. März 1823…Shimooka Renjō (jap. 下岡 蓮杖, eigentlich Sakurada Hisanosuke (桜田 久之助); Künstlername als Maler: Tōen; * 24. März 1823 (traditionell Bunsei 6/2/12) in Shimoda; † 3. März 1914) war einer der ersten japanischen Fotografen. Shimooka war Sohn des offiziellen Seehafenspediteurs des Tokugawa-Shoguns. Er selbst ging mit 13 nach Tokio, um dort eine künstlerische Ausbildung zu erhalten. Kanō Tōsen Nakanobu (1811–1871) unterrichtete ihn in traditioneller Malerei. In den 1850er Jahren leistete er bei der Batterie von Shimoda Wachdienst. Entweder dort, oder weil er aus Versehen zum Daimyō von Satsuma geschickt wurde, sah er zum ersten Mal eine Daguerreotypie, deren Realismus und Detailfülle er bewunderte. Als man ihm erklärte, dass diese mithilfe einer Maschine entstanden ist, kam er zu dem Schluss, dass eine solche Perfektion nicht mit Pinseln zu erreichen sei und dass er diese Technik erlernen will. John Wilson, ein amerikanischer Fotograf in Yokohama, brachte Shimooka am Beginn des Jahres 1860 das Fotografieren bei. Als Wilson 1861 oder 62 die Stadt verließ, tauschte er seine Kamera gegen ein Gemälde Shimookas. Anfang der Sechziger war Shimooka bei Raphael Schoyer (1800–1869), einem amerikanischen Auktionator und Publizisten, angestellt. Unter Anleitung von dessen Frau Anna versuchte sich Shimooka in Malerei westlichen Stils. Es ist ein Gemälde auf Seide erhalten, dass mit seinem Signum Tōen versehen ist. Ende 1862 gründete Shimooka in Noge in Yokohama sein erstes Fotostudio, in welchem er – diese Tradition mitgründend – v. a. Souvenirfotografien anfertigte, d. h., er porträtierte Touristen oder fotografierte Einheimische in gestellten Szenen und verkaufte Abzüge davon als Souvenirs, ähnlich wie auch Felice Beato später. Filialen des Studios entstanden in Yokohama und Tokio und Shimooka erteilte auch Unterricht. Zu seinen Schülern gehören: Yokoyama Matsusaburō, Usui Shūzaburō, Suzuki Shin’ichi I und Suzuki Shin’ichi II, Esaki Reiji. Im Tokioter Asakusa-Park eröffnete er 1876 das Abura-e Chashitsu (dt. Ölgemälde-Café), welches Panoramen der Schlacht von Hakodate (Hakodate Sensō) und der japanischen Strafexpedition nach Taiwan 1874 ausstellte. Ein Jahr darauf hörte er zu fotografieren auf und widmete sich der Erstellung von Hintergrundbildern für Fotostudios. In seiner Heimatstadt wurde ihm ein Denkmal errichtet.