Tomoya Adachi (jap. 足立 知弥, Adachi Tomoya; * 18. Dezember 1985 in Ōita, Präfektur Ōita) ist ein japanischer…Tomoya Adachi (jap. 足立 知弥, Adachi Tomoya; * 18. Dezember 1985 in Ōita, Präfektur Ōita) ist ein japanischer Marathonläufer.
Tomoe Abe (jap. 安部 友恵, Abe Tomoe; * 13. August 1971 in Kitsuki) ist eine ehemalige japanische Langstreckenläuferin. Als…Tomoe Abe (jap. 安部 友恵, Abe Tomoe; * 13. August 1971 in Kitsuki) ist eine ehemalige japanische Langstreckenläuferin. Als Zweite des Osaka Women’s Marathon 1993, mit 2:26:27 h nur eine Sekunde hinter der späteren Weltmeisterin Junko Asari, qualifizierte sie sich für den Marathon der Weltmeisterschaften in Stuttgart, bei dem sie in 2:31:01 die Bronzemedaille gewann. Im Jahr darauf siegte sie in Osaka mit dem japanischen Rekord von 2:26:09 h. 1996 wurde sie Fünfte in Osaka in 2:28:00 h und siegte beim Hokkaidō-Marathon in 2:31:21 h. Bei den Weltmeisterschaften 1997 in Athen belegte sie den 29. Platz. 1998 und 1999 wurde sie Zweite beim Hokkaidō-Marathon, 1999 und 2000 Sechste beim Osaka-Marathon. Bei ihrem einzigen Ausflug auf eine Ultramarathonstrecke verbesserte sie bei den 100 km vom Saroma-See den Weltrekord über diese Distanz um fast eine halbe Stunde und blieb als erste und bislang (Stand Januar 2021) einzige Frau mit 6:33:11 h unter sieben Stunden. 2001 wurde sie in 2:27:02 Fünfte beim Nagoya-Marathon, 2002 wurde sie Fünfte in Osaka, Sechste in Nagoya und in dem letzten Rennen ihrer leistungssportlichen Karriere Sechste beim Tokyo International Women’s Marathon. Mit einer Körpergröße von 1,49 m und einem Wettkampfgewicht von 38 kg ist Abe selbst für eine Langstreckenläuferin ungewöhnlich zierlich gebaut.
Shigeru Sō (jap. 宗 茂, Sō Shigeru; * 9. Januar 1953 in Usuki) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer. 1976…Shigeru Sō (jap. 宗 茂, Sō Shigeru; * 9. Januar 1953 in Usuki) ist ein ehemaliger japanischer Marathonläufer. 1976 qualifizierte er sich als Dritter des Biwa-See-Marathons für die Olympischen Sommerspiele in Montreal, bei denen er den 20. Platz belegte. Im selben Jahr wurde er Vierter beim Fukuoka-Marathon in 2:14:59 h. 1978 gewann er den Beppu-Ōita-Marathon mit der Weltbestzeit von 2:09:06 und wurde jeweils Dritter am Biwa-See und in Fukuoka. 1979 siegte er am Biwa-See und wurde zweiter beim vorolympischen Marathon in Moskau. Ebenfalls auf den zweiten Platz kam er am Ende des Jahres in Fukuoka, woraufhin er zum zweiten Mal für die Olympischen Spiele nominiert wurde; der Boykott seines Landes verhinderte jedoch eine Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen in Moskau. 1981 siegte er erneut beim Beppu-Ōita-Marathon und wurde Dritter in Fukuoka. 1983 diente der Fukuoka-Marathon erneut als Ausscheidungsrennen für Olympia. Shigeru Sō qualifizierte sich als Dritter (und zweitbester Japaner) ebenso wie sein Zwillingsbruder Takeshi, der Vierter wurde. Bei den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles war es allerdings Takeshi, der als Vierter die Nase vorn hatte, während Shigeru lediglich auf den 17. Platz kam. 1985 gewann Shigeru den Tokyo International Men’s Marathon und siegte beim Peking-Marathon – zeitgleich mit seinem Bruder Takeshi als Zweitem. Zum Abschluss seiner Karriere wurde Shigeru Fünfter beim Beppu-Ōita-Marathon 1989. Zu diesem Zeitpunkt war er schon Trainer beim Team von Asahi Kasei geworden. Zu den von ihm betreuten Athleten gehörte unter anderem Kōichi Morishita, der 1992 in Barcelona eine olympische Silbermedaille gewann.