Persönlichkeiten aus Japan
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Yasuhiro Matsumura

松村保広
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Yasuhiro Matsumura (jap. 松村 保広, Matsumura Yasushiro; * 20. Januar 1955 in Hitoyoshi in der Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Mediziner (Onkologie). Er entdeckte mit Hiroshi Maeda den EPR-Effekt in der Chemotherapie gegen Krebs. Matsumura studierte ab 1975 Medizin an der Universität Kumamoto mit der Promotion in Medizin (M.D.) 1981. Danach absolvierte er eine Ausbildung zum Facharzt in der chirurgischen Abteilung des Universitätskrankenhauses in Kumamoto und Kyushu. Ab 1984 studierte er Mikrobiologie in Kumamoto und wurde 1988 Assistenzprofessor. Ab 1989 war er Post-Doktorand am Mount Sinai Medical Center in New York City und am Radcliffe Hospital in Oxford. Ab 1994 gehörte er dem nationalen Krebsforschungszentrum an (National Cancer Center Hospital), wo er 1999 Leiter der medizinischen Abteilung wurde. Ab 2002 leitete er dort die Investigative Treatment Division am Forschungszentrum für innovative Onkologie. Er entwickelte mit Hiroshi Maeda eine Chemotherapie mit Polymeren gegen Tumoren basierend auf dem von beiden entdeckten EPR-Effekt (der spezifischen Ansammlung von Makromolekülen, Fettkügelchen und anderem in Tumorgewebe). Matsumura führte dabei die klinischen Studien durch. Beide wurden durch Veröffentlichungen dazu Thomson Reuters Citation Laureates. Matsumura entwickelte eine spezielle Chemotherapie, die Cancer Stromal Targeting Therapy (CAST) mit zytotoxischen Immunkonjugaten gegen Fibrin. Er untersucht auch durch Krebs verursachte Blutgerinnung und entwickelte Diagnosemethoden zur Früherkennung von Krebs mit Hilfe automatisierter Zytodiagnostik.

Quelle: „Yasuhiro Matsumura“, deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0), Auszug

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