Kazuo Ōishi (japanisch 大石 一夫; * 24. März 1961) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer und nationaler Meister im…Kazuo Ōishi (japanisch 大石 一夫; * 24. März 1961) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer und nationaler Meister im Radsport.
Norihisa Satake (jap. 佐竹 敬久 Satake Norihisa; * 15. November 1947 in Kakunodate, Landkreis Semboku (heute: Stadt…Norihisa Satake (jap. 佐竹 敬久 Satake Norihisa; * 15. November 1947 in Kakunodate, Landkreis Semboku (heute: Stadt Semboku), Präfektur Akita) ist ein parteiloser japanischer Politiker und war von 2009 bis 2025 für vier Amtszeiten Gouverneur von Akita. Satake, Absolvent der Universität Tōhoku, war ab 1972 Beamter in der Präfekturverwaltung. 1997 verließ er die Beamtenlaufbahn, um seinen Wechsel in die Politik vorzubereiten. Von 2001 wurde Satake für die erste von zwei vierjährigen Amtszeiten als Bürgermeister der Stadt Akita gewählt. Ab 2007 saß er der „Nationalen Bürgermeisterkonferenz“ (zenkoku shichōkai) vor. Fünf Monate vor Ablauf seines Mandats trat er im Februar 2009 zurück. Seine Kandidatur als Unabhängiger bei der Gouverneurswahl am 12. April 2009 wurde von der LDP Akita, aber auch von den Sozialdemokraten und Gewerkschaftsvertretern unterstützt. Er gewann mit über 50.000 Stimmen Vorsprung vor Hiroshi Kawaguchi, der von den Demokraten unterstützt wurde, und zwei weiteren Kandidaten. Die Wahl galt nach dem Korruptionsskandal um den demokratischen Parteivorsitzenden Ichirō Ozawa im März 2009 auch als Stimmungstest für die Shūgiin-Wahl 2009, in der Ozawa den unpopulären Premierminister Tarō Asō herausfordern will. Satake übernahm das Gouverneursamt am 20. April 2009 von Amtsvorgänger Sukeshiro Terata. Die Präfekturbehörde ließ am 23. Juli 2012 verlauten, dass Norihisa Satake dem russischen Präsidenten Wladimir Putin einen Akita aus Dankbarkeit für den von Russland nach dem Großen Ostjapanischen Erdbeben 2011 geleisteten Beistand und Unterstützung schenken werde. Der am 24. April 2012 geborene Welpe ist weiblich und hat dichte rote Haare. Am 26. Juli 2012 reiste der Hund nach Moskau ab. Wladimir Putin hat selbst den Namen Yumi (japanisch 夢, Traum) für den Akita erkoren. Als Gegengeschenk empfing der Gouverneur von Akita einen sibirischen Kater. Der Kater wurde am 5. Februar 2013 in Gegenwart des russischen Botschafters Afanasjew dem Gouverneur dargereicht. Norihisa Satake hat dem Kater den Namen ミール, Mīru (abgeleitet von russisch мир, Friede) vergeben und wird ihn neben 7 anderen Katzen aufziehen. Der Gouverneur erklärte, dass für die Erfüllung unserer Träume (japanisch 夢, Yume) Friede (russisch мир) unentbehrlich sei. Mīru wog im Februar 2013 4 kg und war 50 cm groß. 2013 wurde Satake mangels Gegenkandidat ohne Abstimmung, 2017 gegen Vorgänger Terata mit Zweidrittelmehrheit wiedergewählt. Bei der Wahl 2021 forderte ihn der ehemalige Nationalabgeordnete Toshihide Muraoka (LDP, Ishin, DFP etc., später DVP) heraus, aber Satake setzte sich mit knapp unter 50 % der Stimmen gegen Muraoka (41 %) durch. Zur Gouverneurswahl 2025 trat Satake nicht mehr an. Sein Vizegouverneur seit 2021, Kazumi Saruta, unterlag dem bisherigen LDP-Präfekturparlamentsabgeordneten Kenta Suzuki, der Satake am 20. April 2025 ablöste.
Tomiki Kenji (jap. 富木 謙治; * 15. März 1900 in Kakunodate (heute: Semboku), Präfektur Akita; † 25. Dezember 1979) war ein…Tomiki Kenji (jap. 富木 謙治; * 15. März 1900 in Kakunodate (heute: Semboku), Präfektur Akita; † 25. Dezember 1979) war ein japanischer Aikidō-Lehrer und Gründer des Shōdōkan-Stils, welcher deswegen oft als „Tomiki-Aikidō“ bezeichnet wird. Tomiki war Schüler des Judo-Begründers Kanō Jigorō und gehörte später zur ersten Generation von Schülern des Aikidō-Gründers Ueshiba Morihei. 1929 vertrat er die Präfektur Miyagi im ersten vor dem Kaiser ausgetragenen Judo-Wettkampf, der im folgenden Jahr zum jährlichen stattfinden All Japan Tournament wurde. Von 1936 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges lebte Tomiki in Mandschukuo, wo er Aikibudo (der alte Name für Aikidō) unterrichtete. In 1938 wurde er Assistenz-Professor der Kenkoku-Universität in Mandschukuo. 1942 erlangte er den 8. Dan im Aikidō. Nachdem er aus der dreijährigen Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion zurückgekehrt war, unterrichtete er für viele Jahre sowohl Aikidō als auch Judo an der Waseda-Universität. Hier entwickelte Tomiki sein Konzepte bezüglich Kata, Ausbildungsmethoden und eine bestimmte Form des Freistilkampfes (Randori), der ihn in Widerspruch zu vielen anderen Aikidōstilen setzte. Im Jahre 1964 bekam er vom Kodokan den 8. Dan im Judo verliehen. 1974 gründete er die Japan Aikido Association (JAA), um seine Theorien zu fördern. Bereits 1967 gründete er in Osaka den Honbu Dōjō und nannte seinen Stil Shōdōkan-Aikidō. Durch zahlreiche Auslandsreisen verbreitete er Shōdōkan-Aikidō auch in den USA, Australien und Europa.