Takaharu Nishino (japanisch 西野 貴治 Nishino Takaharu; * 14. September 1993 in Ibaraki) ist ein ehemaliger japanischer…Takaharu Nishino (japanisch 西野 貴治 Nishino Takaharu; * 14. September 1993 in Ibaraki) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Kyōtarō Yamakoshi (japanisch 山越 享太郎 Yamakoshi Kyōtarō; * 18. März 1991 in Nikko) ist ein ehemaliger japanischer…Kyōtarō Yamakoshi (japanisch 山越 享太郎 Yamakoshi Kyōtarō; * 18. März 1991 in Nikko) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Shōko Kawata (japanisch 川田 翔子 Kawata Shōko; * 30. August 1990) ist eine japanische Politikerin und seit 2023…Shōko Kawata (japanisch 川田 翔子 Kawata Shōko; * 30. August 1990) ist eine japanische Politikerin und seit 2023 Bürgermeisterin der Stadt Yawata in der Präfektur Kyoto. Mit ihrer Wahl im Alter von 33 Jahren wurde sie als bis dahin jüngste weibliche Bürgermeisterin Japans bekannt, und 2026 rückte sie in den Blick, weil sie erstmals als amtierende Bürgermeisterin eine Mutterschutzpause ankündigte.
Milojko Spajić (montenegrinisch-kyrillisch Милојко Спајић; * 24. September 1987 in Pljevlja) ist ein montenegrinischer…Milojko Spajić (montenegrinisch-kyrillisch Милојко Спајић; * 24. September 1987 in Pljevlja) ist ein montenegrinischer Politiker und seit Oktober 2023 Premierminister von Montenegro. Er ist Parteipräsident der pro-europäischen Partei Evropa sad!
Akiko Horikawa (japanisch 堀川 朗子 Horikawa Akiko; * 11. Oktober 1986 in Ōmuta, Präfektur Fukuoka) ist eine japanische…Akiko Horikawa (japanisch 堀川 朗子 Horikawa Akiko; * 11. Oktober 1986 in Ōmuta, Präfektur Fukuoka) ist eine japanische Politikerin der Kommunistischen Partei Japans (KPJ), die von 2024 bis 2026 Mitglied des Shūgiin, des Unterhauses des Parlaments, ist.
Takako Suzuki (jap. 鈴木 貴子 Suzuki Takako; * 5. Januar 1986 in Obihiro, Hokkaidō) ist eine japanische Politikerin…Takako Suzuki (jap. 鈴木 貴子 Suzuki Takako; * 5. Januar 1986 in Obihiro, Hokkaidō) ist eine japanische Politikerin, Mitglied des nationalen Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis 7 von Hokkaidō und ehemalige Staatssekretärin. Sie gehört derzeit der LDP an. Suzuki, die Tochter des ehemaligen LDP-Abgeordneten, Ministers und Neue-Partei-Daichi-Gründers Muneo Suzuki, wurde nach ihrem Studium an der Trent University 2009 Mitarbeiterin des öffentlichen Rundfunksenders NHK. 2012 wechselte sie in die Politik, übernahm den Daichi-Vizevorsitz und kandidierte bei der Abgeordnetenhauswahl 2012 für die Partei ihres Vaters im Wahlkreis Hokkaidō 7 und unterlag zwar mit rund 33 % der Stimmen dem LDP-Amtsinhaber Yoshitaka Itō, erreichte aber mit diesem Wahlkreisergebnis (sekihairitsu 69,9 %) Platz 2 auf der Daichi-Verhältniswahlliste im Block Hokkaidō. Als Tomohiro Ishikawa 2013 zurücktrat, wurde Suzuki als Nachrückerin Abgeordnete. Sie schloss sich keiner Fraktion an. Vor der Wahl 2014, als die Oppositionsparteien auf eine gemeinsame Wahlstrategie hinarbeiteten, trat Suzuki der Demokratischen Partei bei. Für diese unterlag sie Itō nur um 225 Stimmen, war aber sicher bei der Verhältniswahl gewählt, zumal die Demokratische Partei sie vor alle anderen Doppelkandidaten alleine auf den Listenplatz 1 gesetzt hatte. Angesichts der geplanten Nominierungsstrategie der Parteien für die Abgeordnetenhausnachwahl im Wahlkreis 5 von Hokkaidō am 24. April 2016 – einer Oppositionskooperation der Demokraten mit den Kommunisten, die ihre Kandidatin im Februar zurückzogen, steht voraussichtlich ein Regierungskandidat gegenüber, der möglicherweise von der Neuen Partei Daichi unterstützt wird –, reichte sie im Februar 2016 ein Parteiaustrittgesuch ein, die Partei schloss sie am 1. März aus. Sie zieht einen Beitritt zur LDP in Betracht und stimmte nach dem Ausschluss in den Haushaltsberatungen 2016 für den Entwurf der LDP-Kōmeitō-Regierung. Im September 2016 schloss sie sich der LDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus (Jiyūminshutō/Mushozoku no kai) an. 2017 trat sie auch der Partei bei. Die LDP setzte sie bei den Abgeordnetenhauswahlen 2017 und 2021 alleine vor die Doppelkandidaten auf einen der beiden ersten Listenplätze bei der Verhältniswahl in Hokkaidō, sie war somit relativ sicher wiedergewählt. Von 2018 bis 2019 (Kabinett Shinzō Abe IV (1. Umbildung)) war Suzuki „politische Sekretärin“ im Verteidigungsministerium, von 2021 bis 2022 (Kabinett Kishida II) „Vizeministerin“ im Außenministerium. Im März 2024 wurde sie Vorsitzende der LDP-„Jugendabteilung“ (青年局 seinen-kyoku; für unter 45-jährige). Bei der Abgeordnetenhauswahl im Herbst 2024 übernahm sie die LDP-Mehrheitswahlkandidatur Hokkaidō 7 von Yoshitaka Itō und gewann mit über 58 % der Stimmen gegen Naoko Shinoda (KDP). Im Oktober 2025 wurde sie unter der neuen Parteivorsitzenden Sanae Takaichi Leiterin der PR-Abteilung (kōhō honbu) der LDP. 2026 verteidigte sie ihren Sitz im Abgeordnetenhaus mit über 65 % der Stimmen.
Kenji Narisako (japanisch 成迫 健児 Narisako Kenji; * 25. Juli 1984 in Saiki) ist ein ehemaliger japanischer Hürdenläufer…Kenji Narisako (japanisch 成迫 健児 Narisako Kenji; * 25. Juli 1984 in Saiki) ist ein ehemaliger japanischer Hürdenläufer, der sich auf die 400-Meter-Distanz spezialisiert hat.
Hodaka Maruyama (jap. 丸山 穂高, Maruyama Hodaka; * 10. Januar 1984 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker…Hodaka Maruyama (jap. 丸山 穂高, Maruyama Hodaka; * 10. Januar 1984 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker und war von 2012 bis 2021 Mitglied des Abgeordnetenhauses (Unterhaus des Nationalparlaments) für den 19. Wahlkreis Osaka. Er gehörte der Nippon Ishin no Kai an, bevor er im Mai 2019 nach einem Aufruf zum Krieg aus der Partei ausgeschlossen wurde. Seit Juli 2019 gehört er der NHK kara kokumin o mamoru tō („Partei, die die Bürger vor der NHK schützt“) an. Maruyama, Absolvent der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Abschluss 2006 Beamter im METI. 2009 verließ er das Ministerium und besuchte das Matsushita Seikei Juku, die vom Matsushita-Denki-Konzern (heute Panasonic) gestiftete Kaderschmiede für Führungskräfte in Politik und Wirtschaft. Danach wandte er sich der aktiven Politik zu und kandidierte für die damalige (erste) Nippon Ishin no Kai bei der Abgeordnetenhauswahl 2012 im 19. Wahlkreis ganz im Süden seiner Heimatpräfektur Osaka. Dort setzte er sich gegen Tomu Tanigawa (LDP) sowie den demokratischen Amtsinhaber Takashi Nagayasu durch. Bei den Wahlen 2014 für die Ishin no Tō und 2017 für die (zweite) Ishin no Kai wurde er wiedergewählt. Im Mai 2019 besuchte Maruyama in einem visumsfreien Austauschprogramm die umstrittenen „Nördlichen Territorien“/Südkurilen, die aus japanischer Regierungssicht Teil der Hokkaidō („Nordmeerpräfektur“), aber de facto und aus russischer Regierungssicht Teil der nach dem Zweiten Weltkrieg an die Sowjetunion abgetretenen Kurilen sind und deren Status bis heute einem Friedensvertrag zwischen beiden Ländern im Weg steht. Dabei erklärte er unter Alkoholeinfluss bei einem Treffen mit Vertriebenen, dass ein Krieg mit Russland die einzige Möglichkeit sei, die Inseln zurückzugewinnen. Im folgenden Aufschrei der nationalen und internationalen Öffentlichkeit beantwortete die Partei sein Austrittsgesuch mit Ausschluss. Forderungen von Politikern aus dem gesamten politischen Spektrum (einschließlich seiner ehemaligen Partei), auch sein Abgeordnetenmandat niederzulegen, hat er abgelehnt. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2021 trat Maruyama nicht mehr an.
Akira Ogawa (japanisch 小川 晶 Ogawa Akira; * 21. Dezember 1982 im Kreis Sōsa, heute Stadt Sōsa, Präfektur Chiba) ist eine…Akira Ogawa (japanisch 小川 晶 Ogawa Akira; * 21. Dezember 1982 im Kreis Sōsa, heute Stadt Sōsa, Präfektur Chiba) ist eine japanische Politikerin und seit Februar 2024 Bürgermeisterin von Maebashi, der Präfekturhauptstadt von Gunma. Ogawa, die älteste Tochter eines Reisbauern aus Chiba, studierte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Chūō Daigaku. Von 2007 bis 2010 arbeitete sie als Anwältin in Maebashi. In die aktive Politik wechselte sie bei den einheitlichen Wahlen 2011, als sie als Kandidatin der Demokratischen Partei für die erste von vier Legislaturperioden im Achtmandatswahlkreis Stadt Maebashi ins Präfekturparlament Gunma gewählt wurde. Im Januar 2024 legte sie ihr Mandat nieder, um bei der Bürgermeisterwahl in Maebashi am 4. Februar gegen den seit 2012 amtierenden Ryū Yamamoto anzutreten. Sie kandidierte ohne Parteinominierung mit Mitte-links-Unterstützung aus KDP, DVP, KPJ und SDP, während Yamamoto von den nationalen Mitte-rechts-Regierungsparteien LDP und Kōmeitō unterstützt wurde. Mit 65,6 % der Stimmen setzte sie sich bei niedriger Wahlbeteiligung klar durch und löste Yamamoto am 28. Februar 2024 ab. Sie ist die erste Frau als Bürgermeister von Maebashi und bei Antritt die jüngste Amtsinhaberin der Nachkriegsgeschichte.
Kimi Onoda (japanisch 小野田 紀美 Onoda Kimi; * 7. Dezember 1982 in Chicago, Illinois) ist eine japanische Politikerin. Sie…Kimi Onoda (japanisch 小野田 紀美 Onoda Kimi; * 7. Dezember 1982 in Chicago, Illinois) ist eine japanische Politikerin. Sie ist seit 2016 Senatorin für Okayama und seit dem 21. Oktober 2025 Ministerin für Wirtschaftssicherheit und jüngstes Regierungsmitglied in den Kabinetten Takaichi I und Takaichi II.
Daiki Takamatsu (jap. 高松 大樹, Takamatsu Daiki; * 8. September 1981 in Ube, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger…Daiki Takamatsu (jap. 高松 大樹, Takamatsu Daiki; * 8. September 1981 in Ube, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler. Er spielte den Großteil seiner Karriere bei Ōita Trinita. 2011 war er an den FC Tokyo ausgeliehen.
Tomonobu Shimizu (jap. 清水 智信, Shimizu Tomonobu; * 28. Juni 1981 in Fukui) ist ein japanischer Politiker und ehemaliger…Tomonobu Shimizu (jap. 清水 智信, Shimizu Tomonobu; * 28. Juni 1981 in Fukui) ist ein japanischer Politiker und ehemaliger Boxer im Superfliegengewicht.
Shinjirō Koizumi (jap. 小泉 進次郎 Koizumi Shinjirō; * 14. April 1981 in Yokosuka, Kanagawa) ist ein japanischer Politiker…Shinjirō Koizumi (jap. 小泉 進次郎 Koizumi Shinjirō; * 14. April 1981 in Yokosuka, Kanagawa) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Abgeordneter für den 11. Wahlkreis Kanagawa im Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments. Am 21. Oktober 2025 erfolgte seine Ernennung zum Verteidigungsminister im Kabinett Takaichi. Er war Umweltminister (2019 bis 2021) und Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei (Mai 2025 bis Oktober 2025).
Naomichi Suzuki (jap. 鈴木 直道 Suzuki Naomichi; * 14. März 1981 in Kasukabe-shi, Saitama-ken) ist ein japanischer…Naomichi Suzuki (jap. 鈴木 直道 Suzuki Naomichi; * 14. März 1981 in Kasukabe-shi, Saitama-ken) ist ein japanischer Politiker und seit 2019 Gouverneur von Hokkaidō. Suzuki wurde in Kasukabe, Saitama geboren und wuchs in Misato ganz im Südosten von Saitama auf. Nach dem dortigen Oberschulabschluss wurde er 1999 Mitarbeiter der Präfekturverwaltung Tokio. Gleichzeitig studierte er an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Hōsei-Universität, wo er 2004 sein Studium abschloss. 2008 entsandte ihn die Präfekturverwaltung vorübergehend in die Verwaltung der insolventen Stadt Yūbari in Hokkaidō, 2010 in das „Strategiebüro für regionale Souveränität“ (地域主権戦略室 chiiki shuken senryaku-shitsu) des Kabinettsamts, das Dezentralisierungsmaßnahmen als Querschnittsaufgabe für die gleichnamige Strategiekonferenz (~kaigi) ausführt. 2010 entschloss sich Suzuki, bei der bevorstehenden Bürgermeisterwahl in Yūbari, Teil der einheitlichen Wahlen im April 2011, zu kandidieren. Er setzte sich gegen die von Mitte-rechts-Parteien (LDP, Kōmeitō, Minna) unterstützte ehemalige LDP-Unterhausabgeordnete Yukari Iiijima und zwei weitere Kandidaten durch und wurde der damals landesweit jüngste Bürgermeister einer kreisfreien Stadt (-shi). Er setzte das Sanierungsverfahren der Stadtfinanzen fort, während die Bevölkerung weiter zurückgeht (von knapp 11.000 auf unter 9.000 zwischen den Volkszählungen 2010 und 2015). 2015 wurde er für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Für die Gouverneurswahl in Hokkaidō 2019 erklärte Amtsinhaberin Harumi Takahashi, nach vier Amtszeiten nicht mehr erneut zu kandidieren. Suzuki trat im Februar 2019 als Bürgermeister zurück und kandidierte mit Unterstützung von Mitte-rechts (LDP, Kōmeitō, Daichi) für die Nachfolge. Mit über 62 % der Stimmen setzte er sich gegen den Mitte-links-gestützten ehemaligen Nationalabgeordneten Tomohiro Ishikawa durch. Er trat das Gouverneursamt am 23. April 2019 an und war zunächst der jüngste unter allen 47 Gouverneuren. 2023 wurde er mit Dreiviertelmehrheit gegen die ehemalige KDP-Unterhausabgeordnete Maki Ikeda und zwei weitere Kandidaten für eine zweite Amtszeit bestätigt.
Daisuke Hoshi (japanisch 星 大輔 Hoshi Daisuke; * 10. Dezember 1980 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer…Daisuke Hoshi (japanisch 星 大輔 Hoshi Daisuke; * 10. Dezember 1980 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Takefumi Sakata (jap. 坂田 健史, Sakata Takefumi; * 29. Januar 1980 in der Präfektur Hiroshima, Japan) ist ein ehemaliger…Takefumi Sakata (jap. 坂田 健史, Sakata Takefumi; * 29. Januar 1980 in der Präfektur Hiroshima, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Boxer im Fliegengewicht.
Ayuko Katō (jap. 加藤 鮎子 Katō Ayuko; * 19. April 1979 in Tsuruoka, Präfektur Yamagata) ist eine japanische Politikerin…Ayuko Katō (jap. 加藤 鮎子 Katō Ayuko; * 19. April 1979 in Tsuruoka, Präfektur Yamagata) ist eine japanische Politikerin der Liberaldemokratischen Partei (LDP), darin Mitglied der Tanigaki-Gruppe, Abgeordnete im Shūgiin, dem Unterhaus des Parlaments, für den dritten Wahlkreis der Präfektur Yamagata, und im 2. umgebildeten 2. Kabinett Kishida Ministerin für besondere Aufgaben beim Kabinettsamt für Kinder, Geburtenrückgang, die „Aktivierung junger Menschen“ (wakamono katsuyaku) und Geschlechtergleichstellung.
Ayaka Shiomura (jap. 塩村 文夏, Shiomura Ayaka; * 6. Juli 1978 in Fukuyama, Präfektur Hiroshima) ist eine japanische…Ayaka Shiomura (jap. 塩村 文夏, Shiomura Ayaka; * 6. Juli 1978 in Fukuyama, Präfektur Hiroshima) ist eine japanische Politikerin und seit 2019 für die Präfektur Tokio Mitglied im Rätehaus, dem Oberhaus des Nationalparlaments. Parteilos, davor für die aufgelöste Minna no Tō, vertrat sie von 2013 bis 2017 den Bezirk Setagaya im Präfekturparlament Tokio. Heute gehört sie zur Konstitutionell-Demokratischen Partei (KDP). Shiomura schloss 1997 die private Shūjitsu-Oberschule in der Stadt Okayama ab. Anschließend besuchte sie die Kyōritsu-Frauenkurzuniversität (Kyōritsu joshi tanki daigaku), die sie 1999 abschloss. Außerdem war sie Photomodell für Zeitschriften und Werbung. Nach einem Auslandsstudium an der Australian School of Hotel Management, verschiedenen Medienjobs und Auftritten im Fernsehen schreibt und organisiert sie seit Ende der 2000er Jahre Fernsehsendungen. Außerdem engagiert sie sich für den Tierschutz. 2012 besuchte Shiomura das Ishin seiji-juku, das Tōru Hashimoto und seine Ōsaka Ishin no Kai für den geplanten Vorstoß in die nationale Politik gründeten, wurde aber nicht Kandidatin der Nippon Ishin no Kai bei der Unterhauswahl im Dezember 2012. 2013 schloss sie sich stattdessen der Minna no Tō an und kandidierte für diese im Achtmandatswahlkreis Setagaya bei der Präfekturparlamentswahl in Tokio 2013. Mit 23.621 Stimmen erzielte sie den sechsthöchsten Stimmenanteil hinter fünf Kandidaten von LDP und Kōmeitō. Nach der anschließenden Spaltung der Minna no Tō im Präfekturparlament in zwei Fraktionen und der Spaltung der Partei Ende 2013 verblieb sie bei der Minna no Tō. Im Parlament war sie unter anderem Mitglied im Sozialausschuss (kōsei iinkai), in der (vier Mitglieder starken) Fraktion Minna no Tō Tōkyō führte sie den Vizevorsitz (hier fuku-kanjichō). Während einer Rede im Präfekturparlament im Juni 2014 wurde Shiomura von (scheinbar von Mitgliedern der LDP-Fraktion kommenden) sexistischen Zwischenrufen unterbrochen, die eine landesweite öffentliche Debatte über Sexismus am Arbeitsplatz und Frauen in der japanischen Politik anstießen und ein nationales und internationales Medienecho erzeugten. Der Abgeordnete Akihiro Suzuki (LDP, Bezirk Ōta) bekannte sich später zu einem der Zwischenrufe und entschuldigte sich öffentlich. Andere Abgeordnete bekannten sich nicht; eine weitere Untersuchung fand bis zum Ende der Sitzungsperiode eine Woche später nicht statt. Die große Mehrheit der Abgeordneten stimmte nur für eine Resolution, die ein erneutes Vorkommen ähnlicher Fälle verhindern soll. Zwei Anträge, die eine Aufklärung oder gar den Rücktritt der Zwischenrufer forderten, scheiterten. Bei der Präfekturparlamentswahl 2017 trat Shiomura für einen Wechsel in die nationale Politik nicht mehr an: Sie kandidierte bei Wahl 2017 zum Abgeordnetenhaus, dem Unterhaus des Nationalparlaments, im Wahlkreis 3 ihrer Heimatpräfektur Hiroshima als unabhängige Kandidatin der Mitte-links-Opposition (DFP, KPJ, SDP), unterlag aber LDP-Amtsinhaber Katsuyuki Kawai. Bei der Wahl 2019 zum Rätehaus kandidierte Shiomura in der Präfektur Tokio (sechs Sitze) als eine von zwei Kandidaten der KDP neben Issei Yamagishi. Sie erzielte mit 12,0 % der Stimmen den vierthöchsten Stimmenanteil, während Yamagishi mit 8,6 % den sechsten Sitz knapp verpasste. Bei der Wahl 2025, als in Tokio eine integrierte Nachwahl zur anderen Klasse durchgeführt wurde, erhielt sie nur noch 7,4 % der Stimmen und landete damit auf dem siebten, Nachwahlplatz, womit sie für nur drei Jahre in die andere Hälfte der Kammer gewählt wurde.
Ryōta Tsuzuki (jap. 都築 龍太, Tsuzuki Ryōta; * 18. April 1978 in Heguri, Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer…Ryōta Tsuzuki (jap. 都築 龍太, Tsuzuki Ryōta; * 18. April 1978 in Heguri, Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer Fußballtorhüter.
Motohiko Saitō (jap. 斎藤 元彦 Saitō Motohiko; * 15. November 1977 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer…Motohiko Saitō (jap. 斎藤 元彦 Saitō Motohiko; * 15. November 1977 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer parteiloser Politiker, der als parteiloser Gouverneur der Präfektur Hyōgo (seit 2021) amtiert.
Sayaka Osakabe (japanisch 小酒部 さやか; * 29. Mai 1978) ist eine japanische Frauenrechtlerin. Mit ihrer Organisation…Sayaka Osakabe (japanisch 小酒部 さやか; * 29. Mai 1978) ist eine japanische Frauenrechtlerin. Mit ihrer Organisation Matahara Net hilft sie Frauen, die vom Arbeitgeber diskriminiert werden. Eine von dieser Organisation unterstützte Frau klagte 2014 bis zum Obersten Gerichtshof Japans, der in einem richtungsweisenden Urteil beschied, dass die Diskriminierung von (werdenden) Müttern im Arbeitsumfeld (Matahara bzw. マタハラ, von maternal harassment) illegal ist. Für ihre Unterstützung betroffener Frauen erhielt sie 2015 den International Women of Courage Award, der vom Außenministerium der USA vergeben wird.
Keisuke Suzuki (japanisch 鈴木 馨祐 Suzuki Keisuke; * 9. Februar 1977 in London) ist ein japanischer Politiker, mit…Keisuke Suzuki (japanisch 鈴木 馨祐 Suzuki Keisuke; * 9. Februar 1977 in London) ist ein japanischer Politiker, mit Unterbrechung seit 2005 Mitglied im Abgeordnetenhaus, dem Unterhaus des Nationalparlaments, für den Verhältniswahlblock Süd-Kantō und seit 2024 Justizminister im zweiten Kabinett Ishiba. Er gehört der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, darin der Asō-Faktion. Suzuki wurde in London als Sohn eines Salaryman geboren und wuchs in Tokio auf. Er besuchte die private Kaisei-Mittel- und Oberschule in Arakawa und studierte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio. Nach seinem Abschluss 1999 wurde er Beamter im Finanzministerium, für das er unter anderem in der internationalen Abteilung, der Außenstelle New York und dem Regionalfinanzamt Fukuoka (zuständig für Fukuoka, Saga und Nagasaki) tätig war und an der Georgetown University gastierte. 2005 beendete er seine Beamtenlaufbahn für den Wechsel in die aktive Politik. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2005 kandidierte Suzuki als den Doppelkandidaten nachgeordneter Verhältniswahlkandidat auf Platz 34 der LDP-Liste in Süd-Kantō und wurde angesichts des Erdrutscherfolges der LDP gewählt. Er schloss sich der Asō-Faktion an, für die er bei der kommenden Wahl die Mehrheitswahlkandidatur im Wahlkreis Kanagawa 7, zu dem Teile der Stadt Yokohama gehören, von Tsuneo Suzuki übernehmen sollte. Bei der Wahl 2009 unterlag er jedoch dem Demokraten Nobuhiko Sutō und verpasste mit seiner deutlichen Niederlage und angesichts der LDP-Erdrutschniederlage auch einen Verhältniswahlsitz klar. 2012 gewann er den Sitz und verteidigte ihn danach dreimal in Folge, 2021 gegen vereinigte Opposition erstmals mit absoluter Mehrheit, aber zugleich sehr knapp. Bei der Wahl 2024 unterlag er bei der Mehrheitswahl Kazuma Nakatani (KDP), gewann aber den vierten von sieben LDP-Verhältniswahlsitzen in Süd-Kantō. Für die Regierung war Suzuki 2014 bis 2015 (Kabinett Abe III) „parlamentarischer Sekretär“ im Land- & Verkehrsministerium, von 2018 bis 2019 (Kabinett Abe IV (1. Umbildung)) „Vizeminister“ im Finanzministerium, anschließend bis 2020 (Kabinett Abe IV (2. Umbildung)) im Außenministerium. Dazwischen führte er von 2016 bis 2018 in der Partei die „Jugendabteilung“ (seinen-kyoku, für unter 45-jährige). Im Abgeordnetenhaus übernahm er von 2021 bis 2022 den Vorsitz im Justizausschuss. Im November 2024 berief ihn Premierminister Shigeru Ishiba als Nachfolger des erst kurz zuvor ernannten, aber gleich darauf abgewählten Hideki Makihara zum Justizminister.
Saori Yoshikawa (japanisch 吉川 沙織 Yoshikawa Saori; * 9. Oktober 1976 in Tokushima, Tokushima) ist eine japanische…Saori Yoshikawa (japanisch 吉川 沙織 Yoshikawa Saori; * 9. Oktober 1976 in Tokushima, Tokushima) ist eine japanische Politikerin und seit 2007 Mitglied im Senat, dem Oberhaus der japanischen Nationalversammlung, für den Verhältniswahlwahlkreis. Sie gehört derzeit zur Konstitutionell-Demokratischen Partei (KDP). Vorherige Parteizugehörigkeiten waren Demokratische Partei → Demokratische Fortschrittspartei → „alte“ KDP. Yoshikawa studierte Pädagogik an der Dōshisha-Universität und wurde 1999 Mitarbeiterin von NTT, die sie 2006 verließ. 2007 wechselte sie in die aktive Politik, als sie bei der Senatswahl 2007 für die Demokratische Partei im Verhältniswahlwahlkreis antrat. Sie erreichte mit über 300.000 Stimmen Platz 2 auf der demokratischen Liste und zog als damals jüngste Abgeordnete in den Senat ein. Sie wurde 2013 auf Platz sechs, 2019 auf Platz vier der KDP-Liste und 2025 auf Platz drei der Liste der „neuen“ KDP wiedergewählt. Im Senat war sie von 2014 bis 2016 und erneut von 2022 bis 2023 Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Industrie.
Kōtarō Tatsumi (japanisch 辰巳 孝太郎 Tatsumi Kōtarō; * 21. August 1976 in Nishiyodogawa, Osaka, Präfektur Osaka) ist ein…Kōtarō Tatsumi (japanisch 辰巳 孝太郎 Tatsumi Kōtarō; * 21. August 1976 in Nishiyodogawa, Osaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker der Kommunistischen Partei Japans (KPJ), der von 2013 bis 2019 Mitglied des Sangiin, des Oberhauses des Parlaments, war sowie seit 2024 Mitglied des Shūgiin, des Unterhauses, ist.
Kentarō Asahi (jap. 朝日 健太郎, Asahi Kentarō; * 19. September 1975 in Kumamoto, Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer…Kentarō Asahi (jap. 朝日 健太郎, Asahi Kentarō; * 19. September 1975 in Kumamoto, Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Beachvolleyballspieler und Politiker (Liberaldemokratische Partei). Vorher war er auch im Volleyball aktiv und nahm an einer Weltmeisterschaft teil. Seit der Wahl 2016 repräsentiert er die Präfektur Tokio im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments. Von 2020 bis 2021 war er „politischer Sekretär“ im MLIT. 2022 wurde er mit 14,7 % der Stimmen an Platz 1 wiedergewählt.
Tani Ryōko (jap. 谷 亮子, Tani Ryōko; * 6. September 1975 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; geborene Tamura Ryōko, 田村 亮子) ist…Tani Ryōko (jap. 谷 亮子, Tani Ryōko; * 6. September 1975 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; geborene Tamura Ryōko, 田村 亮子) ist eine der erfolgreichsten japanischen Judoka und Politikerin. Sie ist zweifache Olympiasiegerin und siebenfache Weltmeisterin. Tani begann im Alter von acht Jahren mit dem Judo. Auf internationaler Bühne machte sie erstmals 1991 bei den Judo-Weltmeisterschaften in Barcelona auf sich aufmerksam, als sie im Alter von 15 Jahren sich erst im Finale der Britin Karen Briggs geschlagen geben musste. Von 1993 an gewann sie bei sieben von acht ausgetragenen Weltmeisterschaften den Titel in ihrer Gewichtsklasse Extraleichtgewicht. Bei Olympischen Spielen musste sich Tani 1992 in Barcelona und 1996 in Atlanta jeweils mit der Silbermedaille zufriedengeben. Bei den Spielen 2000 in Sydney siegte sie im Finale gegen die Russin Ljubow Bruletowa und wurde erstmals in ihrer Karriere Olympiasiegerin. Ihren Titel konnte sie 2004 erfolgreich verteidigen. 2008 in Peking gewann sie die Bronzemedaille. Tani ist in Japan unter dem Spitznamen Yawara-chan bekannt. Das Wort yawara bezieht sich auf eine bekannte Figur aus Naoki Urasawas Judo-Manga Yawara!. Seit 2003 ist sie mit dem japanischen Baseballspieler Yoshitomo Tani verheiratet, der 2004 ebenfalls an den Olympischen Spielen teilnahm. Bei der Oberhauswahl 2010 trat Tani als Kandidatin der Demokratischen Partei auf der Verhältniswahlliste an, erreichte mit landesweit über 350 Tausend Vorzugsstimmen den zweiten Listenplatz und war für sechs Jahre als Abgeordnete gewählt. Ihre Judokarriere wollte sie zunächst parallel fortsetzen und plante, sich für die Olympischen Sommerspiele 2012 zu qualifizieren. Am 15. Oktober 2010 gab sie ihren Rücktritt als Sportlerin bekannt. Im Sommer 2012 reichte Tani gemeinsam mit weiteren Gegnern der geplanten Verdopplung der Mehrwertsteuer um Ichirō Ozawa ihren Parteiaustritt ein. Sie schloss sich Ozawas neuer Partei Kokumin no Seikatsu ga Daiichi (später →Japanische Zukunftspartei→Seikatsu no Tō) an. Bei der Oberhauswahl 2016 kandidierte sie nicht für eine Wiederwahl.
Toshirō Tomochika (japanisch 友近 聡朗 Tomochika Toshirō; * 24. April 1975 in der Präfektur Ehime) ist ein ehemaliger…Toshirō Tomochika (japanisch 友近 聡朗 Tomochika Toshirō; * 24. April 1975 in der Präfektur Ehime) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und Politiker.
Hiroyuki Miyazawa (jap. 宮沢 博行 Miyazawa Hiroyuki; * 10. Januar 1975 im Kreis Iwata, Präfektur Shizuoka) ist ein…Hiroyuki Miyazawa (jap. 宮沢 博行 Miyazawa Hiroyuki; * 10. Januar 1975 im Kreis Iwata, Präfektur Shizuoka) ist ein parteiloser japanischer Politiker. Er war bis 2024 Abgeordneter im Unterhaus des nationalen Parlaments der Liberaldemokratischen Partei (darin zuletzt Abe-Faktion) für den Verhältniswahlblock Tōkai. Miyazawa, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde 2003 für die erste von drei Amtszeiten ins Parlament der Stadt Iwata gewählt. 2012 trat er zurück. Bei der Unterhauswahl im Dezember 2012 kandidierte er im 3. Wahlkreis Shizuoka, den der ehemalige Sozialminister Hakuo Yanagisawa bei der Wahl 2009 an den Demokraten Nobuhiro Koyama verloren hatte. Miyazawa setzte sich mit 40,3 % der Stimmen gegen den ehemaligen Bürgermeister der Stadt Iwata, Nozomu Suzuki (Ishin, 27,3 %, gewählt im Verhältniswahlblock Tōkai), und Amtsinhaber Koyama (26,6 %) durch und gewann den Sitz für die LDP zurück. 2014 wurde er mit 49,8 % der Stimmen wiedergewählt. Von 2016 bis 2017 war er für das umgebildete dritte Kabinett Abe parlamentarischer Staatssekretär (daijn seimukan) im Kabinettsamt und dem Verteidigungsministerium. Bei der Unterhauswahl 2021 unterlag Miyazawa im Wahlkreis Shizuoka 3 Nobuhiro Koyama (inzwischen KDP), gewann aber mit einer relativ knappen Mehrheitswahlniederlage den dritten von neun LDP-Verhältniswahlsitzen in Tōkai. Miyazawa war von September bis Dezember 2023 für das umgebildete zweite Kabinett Kishida „Staatsminister“ (fuku-daijin) für Verteidigung und im Kabinettsamt. Wegen eines Spendenskandals um unversteuerte Gelder der LDP-Fraktion trat er zurück. Im April 2024 trat er aufgrund eines privaten Skandals um eine uneheliche Beziehung auch aus dem Parlament zurück und aus der Partei aus. Bei der Unterhauswahl 2024 kandidierte Miyazawa unabhängig in Shizuoka 3 und landete mit 17,8 % der Stimmen nur auf Platz drei hinter Koyama (inzwischen KDP) und dem ehemaligen Parlamentspräsidenten der Stadt Kakegawa, Yūzō Yamamoto (LDP).
Takayuki Kobayashi (japanisch 小林 鷹之 Kobayashi Takayuki; * 29. November 1974 in Ichikawa, Chiba) ist ein japanischer…Takayuki Kobayashi (japanisch 小林 鷹之 Kobayashi Takayuki; * 29. November 1974 in Ichikawa, Chiba) ist ein japanischer Politiker, Mitglied des Repräsentantenhauses (Shūgiin), dem Unterhaus der Nationalversammlung (Kokkai), für den 2. Wahlkreis Chiba, und ehemaliger Minister beim Kabinettsamt für besondere Aufgaben (Wissenschaft & Technologie, Raumfahrt, „wirtschaftliche Sicherheit“). Er ist Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP), darin bis zur Auflösung der Nikai-Faktion. Kobayashi studierte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio und wurde anschließend Beamter im Finanzministerium. 2003 absolvierte er ein Graduiertenstudium an der Harvard Kennedy School. Das Finanzministerium entsandte ihn zeitweise unter anderem in die Finanzabteilung der Präfekturverwaltung von Kagawa (damals unter dem späteren Gouverneur Keizō Hamada, ebenfalls vor seinem Einstieg in die Politik Tōdai-Jurafakultät→Finanzministerium) und die japanische Botschaft in Washington, DC. 2010 beendete er seine Beamtenkarriere für den Wechsel in die aktive Politik. Er trat der LDP bei und wurde LDP-Wahlkreiszweigstellenchef [=Unterhauswahlkandidat] im Wahlkreis Chiba 2, der damals (bis 2024/25) aus den Städten Yachiyo, Narashino und dem Bezirk Hanamigawa der Stadt Chiba bestand. Bei der LDP-Erdrutschwahlniederlage 2009 hatte sich dort der Demokrat Yū Kuroda gegen die vorherige LDP-Abgeordnete Akiko Yamanaka durchgesetzt. Bei der Repräsentantenhauswahl 2012, als die von den Demokraten geführte Regierung in einem Erdrutsch wieder abgewählt wurde, gewann Kobayashi den Wahlkreis mit gut 40 % der Stimmen gegen ein zersplittertes Kandidatenfeld (vier weitere Kandidaten von Ishin, Demokratischer Partei, Zukunftspartei und KPJ) klar. Den Sitz konnte er bei den Wahlen bis einschließlich 2026 fünfmal in Folge verteidigen. Von 2016 bis 2017 (Kabinett Shinzō Abe III (2. Umbildung)) war er politischer Ministersekretär (daijin-seimukan) im Verteidigungsministerium. 2021 berief ihn der neue Premierminister Fumio Kishida als Minister beim Kabinettsamt für Wissenschafts- & Technologiepolitik sowie Raumfahrt ins Kabinett; außerdem erhielt er die von Kishida neu eingerichtete Zuständigkeit für „wirtschaftliche Sicherheit“ (経済安全保障 keizai anzen hoshō). Er blieb bis zur Kabinettsumbildung im August 2022 im Amt (Kabinette Kishida I und II). Bei der Wahl des LDP-Vorsitzenden 2024 bewarb sich Kobayashi in einem Rekordfeld aus insgesamt neun Kandidaten für Kishidas Nachfolge und schied im ersten Wahlgang auf dem fünften Platz aus. Auch bei der Wahl 2025 trat er an und schied im ersten Wahlgang auf dem vierten Platz aus. Wahlsiegerin Sanae Takaichi berief ihn anschließend als Vorsitzender des politischen Forschungsrates in den engsten Führungskreis der Partei.
Tarō Yamamoto (japanisch 山本 太郎 Yamamoto Tarō; * 24. November 1974 in Takarazuka, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer…Tarō Yamamoto (japanisch 山本 太郎 Yamamoto Tarō; * 24. November 1974 in Takarazuka, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Schauspieler, Politiker (Shintō Hitorihitori→Liberale Partei→Reiwa Shinsengumi), Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, für den Präfekturwahlkreis Tokio, Parteivorsitzender der Reiwa Shinsengumi und Anti-Atomkraft-Aktivist. Von 2013 bis 2019 war er zum ersten Mal Sangiin-Abgeordneter für Tokio, von 2021 bis 2022 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments für den Verhältniswahlblock Tokio. Von Januar 2015 bis April 2019 war er zusammen mit Ichirō Ozawa Ko-Vorsitzender der Liberalen Partei.
Eikei Suzuki (jap. 鈴木 英敬 Suzuki Eikei, eigentliche Lesung Suzuki Hidetaka; * 15. August 1974 in der Präfektur Hyōgo)…Eikei Suzuki (jap. 鈴木 英敬 Suzuki Eikei, eigentliche Lesung Suzuki Hidetaka; * 15. August 1974 in der Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker und Mitglied des Repräsentantenhauses, dem Unterhaus des Nationaltags, für den 4. Wahlkreis der Präfektur Mie. Von 2011 bis 2021 war er Gouverneur von Mie. Suzuki, Absolvent der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Studienabschluss 1998 Beamter im Industrie- und Handelsministerium. 2008 beendete er seine Beamtenlaufbahn und wandte sich der Politik zu: Im Februar 2009 übernahm er den Vorsitz der LDP-Ortsgruppe im 2. Wahlkreis Mie für das Shūgiin, das Unterhaus des nationalen Parlaments, unterlag bei den Wahlen im August desselben Jahres aber deutlich Amtsinhaber Masaharu Nakagawa. Bei der Gouverneurswahl in Mie 2011 bewarb sich Suzuki mit Unterstützung der nationalen Oppositionsparteien LDP, Kōmeitō und Minna no Tō um die Nachfolge von Akihiko Noro, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr antrat. Er konnte den ehemaligen Bürgermeister von Tsu, Naohisa Matsuda, der mit Unterstützung der national regierenden Demokratischen Partei kandidierte, knapp um rund 10.000 Stimmen schlagen und löste Noro noch im April 2011 ab. Er war bei Amtsantritt der jüngste Gouverneur landesweit. 2015 wurde Suzuki gegen den KPJ-gestützten Shin’ichi Fujii als einzigem Gegenkandidaten souverän mit 85 % der Stimmen wiedergewählt. 2019 setzte er sich mit fast 90 % der Stimmen gegen die Kommunistin Kanako Suzuki durch. Im August 2021 kündigte Suzuki mit Wirkung zum 12. September seinen Rücktritt als Gouverneur an, um bei der bevorstehenden Shūgiin-Wahl 2021 im Wahlkreis Mie 4, der den ländlicheren Süden von Mie umfasst, einen Wechsel ins Nationalparlament zu versuchen. Er gewann mit Zweidrittelmehrheit gegen Shūji Bōno (KDP) und Tamihide Nakagawa (KPJ). 2024 verteidigte er den Sitz klar gegen den Publizisten Yōichirō Aonuma (KDP). Von 2022 bis 2023 (Kabinett Kishida II (1. Umbildung)) war Suzuki politischer Sekretär (daijin seimukan) im Kabinettsamt. Suzuki ist mit der Synchronschwimmerin und olympischen Silbermedaillengewinnerin Miho Takeda verheiratet.
Kenta Izumi (japanisch 泉 健太 Izumi Kenta; * 29. Juli 1974 in Sapporo, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker und…Kenta Izumi (japanisch 泉 健太 Izumi Kenta; * 29. Juli 1974 in Sapporo, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker und Mitglied im Abgeordnetenhaus, dem Unterhaus des Nationalparlaments, für den Wahlkreis Kyōto 3. Seine bisherigen Parteizugehörigkeiten waren DP → DFP → Kibō → „alte“ DVP → „neue“ KDP → Chūdō → parteilos. Von 2021 bis 2024 war er KDP-Vorsitzender. In der Partei stand mit der Izumi-Gruppe (formal 新政権研究会 Shin-seiken kenkyūkai, etwa „Forschungsrat für eine neue Regierung“) von 2021 bis 2025 (formale Auflösung, Fortbestand als informelle „Gruppe“) eine eigene Faktion, die hauptsächlich aus ehemaligen DVP-Politikern und ehemaligen Mitgliedern der Maehara- und Hata-Gruppen der Demokraten besteht. Izumi, der Sohn eines Mitglieds des Parlaments der Stadt Ishikari, studierte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Ritsumeikan-Universität und war bereits in seiner Studienzeit politisch aktiv, als er sich etwa bei der (erfolgreichen) Rückkehr von Hokkaidōs linkem Ex-Gouverneur Takahiro Yokomichi in die Nationalpolitik im Wahlkampf 1996 oder als freiwilliger Helfer bei der UN-Klimakonferenz in Kyoto 1997 engagierte. Nach seinem Abschluss wurde er Sekretär für Tetsurō Fukuyama, damals neu gewählter Senator für Kyōto. Im Jahr 2000 plante er eine Anstellung beim Personaldienstleister Recruit, erhielt von der Demokratischen Partei das Angebot der Kandidatur im Abgeordnetenhauswahlkreis Kyōto 3, der den Süden der Stadt Kyōto und südwestliche Vororte umfasst, und wechselte die aktive Politik. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2000, bei der sich in Kyōto 3 der kommunistische Amtsinhaber Iwao Teramae zurückzog, unterlag Izumi mit rund 32 % der Stimmen aber Yasuhiko Okumura (LDP), der kommunistische Kandidat landete mit unter 25 % der Stimmen nur auf Platz drei, während die Sozialdemokratische Partei mit einem eigenen Kandidaten antrat, der über 7 % der Stimmen erhielt. Bei der nächsten allgemeinen Abgeordnetenhauswahl 2003 gab es nur noch drei Kandidaten von LDP, DP und KPJ in Kyōto 3, und Izumi setze sich gegen Okumura durch. Den Wahlkreis konnte er bei den Wahlen 2005 und 2009 verteidigen. 2012 und 2014 unterlag er dem Ex-Komiker Kensuke Miyazaki (LDP), gewann aber mit hinreichend knappen Niederlagen jeweils einen Verhältniswahlsitz im Block Kinki. Als Miyazaki 2016 zurücktrat, trat Izumi von seinem Verhältniswahlmandat zurück, um sich bei der resultierenden Nachwahl im April 2016 nun für die DFP wieder für den Mehrheitswahlsitz Kyōto 3 zu bewerben. Izumi gewann deutlich und konnte den Wahlkreis bei den Wahlen 2017 (als Kibō-Kandidat), 2021 und 2024 (als KDP-Kandidat) und 2026 als einer von nur sieben siegreichen Chūdō-Kandidaten bei der Mehrheitswahl landesweit halten. Zu Beginn der Regierungszeit der Demokraten war Izumi für die Kabinette Hatoyama und Kan von 2009 bis 2010 parlamentarischer Sekretär (daijin-seimukan) im Kabinettsamt. In der Kibō no tō und der „alten“ DVP führte er von 2017 bis 2018 jeweils das Komitee für Parlamentsangelegenheiten, in der der „alten“ DVP und der „neuen“ KDP zwischen 2018 und 2021 jeweils den politischen Ausschuss. In der Reorganisation der beiden Demokratischen Parteien 2020 wechselte Izumi von der „alten“ DVP zur „neuen“ KDP und trat bei der ersten Wahl des Parteivorsitzenden der vergrößerten Partei an, unterlag aber dem „alten“ KDP-Vorsitzenden Yukio Edano. Als dieser nach dem schwachen Abschneiden der KDP bei der Abgeordnetenhauswahl 2021 zurücktrat, kandidierte Izumi erneut und setzte sich gegen Seiji Ōsaka und Jun’ya Ogawa durch. Unter seiner Führung verlor die KDP unter Teilfortsetzung der Mitte-links-Wahlkooperation inklusive der KPJ bei der Senatswahl 2022 an Boden, während sich die Nippon Ishin no Kai als Mitte-rechts-Oppositionspartei auch jenseits ihrer Heimathochburg Osaka ausbreitete. Nach einer Amtszeit unterlag er bei der Wahl zum Parteivorsitz 2024 bereits im ersten Wahlgang Yoshihiko Noda und Yukio Edano. Nach dem Mehrheitsverlust der Regierung im Shūgiin 2024 führte Izumi dort bis 2025 den Generaldebattenausschuss (kokka kihon seisaku iinkai, „Ausschuss für Grundlagen der nationalen Politik“), von 2025 bis 2026 den Umweltausschuss. Bei der Auflösung des Chūdō Kaikaku Rengō im September 2026 wurde Izumi anders als die meisten Ex-KDP-Abgeordneten, die die Minshu Kaikaku no Kai („Demokratische Reformvereinigung“) begründeten, parteilos und verließ als einziges Fraktionsmitglied auch die gemeinsame Fraktion mit der Kōmeitō, die unter dem Namen Chūdō ansonsten weiter besteht. Er gründete stattdessen zusammen mit Rintarō Ogata (Fukuoka 9, vormals DP → DFP → Kibō → partei- & fraktionslos) die neue Fraktion Shishi no kai. (Dafür genügen in beiden Kammern des japanischen Parlaments zwei Abgeordnete; allerdings sind an den Fraktionsstatus selbst weniger Rechte geknüpft als in vielen anderen Parlamenten.)
Shiori Yamao (jap. 山尾 志桜里 Yamao Shiori, eigentlich vor und nach ihrer Ehe 菅野 志桜里 Kanno Shiori; * 24. Juli 1974 in…Shiori Yamao (jap. 山尾 志桜里 Yamao Shiori, eigentlich vor und nach ihrer Ehe 菅野 志桜里 Kanno Shiori; * 24. Juli 1974 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist eine japanische Politikerin (DPJ→DFP→parteilos→KDP→parteilos→DVP) und war von 2009 bis 2012 und von 2014 bis 2021 Abgeordnete im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Aichi 7. Von März bis September 2016 war sie PARC-Vorsitzende der Demokratischen Fortschrittspartei.
Aziz Abduqahhorovich Abdukhakimov (* 17. Juni 1974 in Taschkent) ist ein usbekischer Politiker. Er ist…Aziz Abduqahhorovich Abdukhakimov (* 17. Juni 1974 in Taschkent) ist ein usbekischer Politiker. Er ist Stellvertretender Premierminister der Republik Usbekistan.
Gaku Hashimoto (jap. 橋本 岳 Hashimoto Gaku; * 5. Februar 1974 in Sōja, Präfektur Okayama) ist ein japanischer Politiker…Gaku Hashimoto (jap. 橋本 岳 Hashimoto Gaku; * 5. Februar 1974 in Sōja, Präfektur Okayama) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (Motegi-Faktion). Seit 2005 ist er mit Unterbrechungen (2009–12, 2024–26) Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 4. Wahlkreis Okayama bzw. den Verhältniswahlblock Chūgoku. Hashimoto, der direkte Nachkomme der Abgeordneten und Minister Ryōgo Hashimoto und Ryūtarō Hashimoto, studierte an der Fakultät für Umweltinformation (kankyō-jōhō-gakubu) der Keiō-Universität. Danach absolvierte er ein Graduiertenstudium Politik- und Medienforschung am Keiō-Graduiertenkolleg. Anschließend arbeitete er ab 1998 für das allgemeine Mitsubishi-Forschungsinstitut (Mitsubishi Sōgō Kenkyūjo), einen gemeinsamen Think Tank mehrerer Mitsubishi-Unternehmen. 2005 verließ er das Unternehmen und kandidierte bei der Shūgiin-Wahl 2005 im Wahlkreis Okayama 4 für die Nachfolge seines Vaters. Er unterlag dem Demokraten Michiyoshi Yunoki, konnte aber mit einer relativ knappen Wahlkreisniederlage einen Verhältniswahlsitz der Liberaldemokraten in Chūgoku gewinnen. 2009 verfehlte er mit einer deutlicheren Niederlage auch die Wiederwahl im Verhältniswahlblock und schied aus dem Shūgiin aus. Bei der landesweiten Niederlage der Demokraten bei der Shūgiin-Wahl 2012 konnte sich Hashimoto erstmals gegen Yunoki durchsetzen. 2014 und 2017 wurde er mit absoluten Mehrheiten bestätigt. 2021, als die KPJ wieder wie 2009 auf eine eigene Nominierung im Wahlkreis Okayama 4 verzichtete, gewann er etwas knapper. 2024, nachdem Okayama einen Wahlkreis verloren hatte und der Wahlkreis 4 neu zugeschnitten worden war, unterlag Hashimoto Yunoki um knapp acht Prozentpunkte, obwohl die KPJ wieder antrat; mit einer Sekihairitsu von 84,5 % verpasste er auch einen Sitz auf der LDP-Liste bei der Verhältniswahl Chūgoku. 2026 gewann er Okayama 4 wieder mit absoluter Mehrheit. Von 2016 bis 2017 und von 2019 bis 2020 war Hashimoto Staatssekretär (fuku-daijin, „Vizeminister“, engl. früher meist „Senior Vice Minister“, derzeit „State Minister“) im MHLW. 2021 übernahm er den Vorsitz im zugehörigen Shūgiin-Ausschuss, 2022 bis 2023 den Vorsitz im Sonderausschuss für „Regionalbelebung“ (chiho sōsei).
Yūko Obuchi (jap. 小渕 優子 Obuchi Yūko; * 11. Dezember 1973 in Bunkyō, Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin…Yūko Obuchi (jap. 小渕 優子 Obuchi Yūko; * 11. Dezember 1973 in Bunkyō, Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Abgeordnete des Shūgiin, des Unterhauses der Nationalversammlung, für den 5. Wahlkreis Gunma. In der LDP gehörte sie bis zu ihrem Austritt im Januar 2024 zur Motegi-Faktion. Von September 2014 bis zu ihrem Rücktritt im Oktober 2014 war sie Wirtschaftsministerin im zweiten Kabinett Abe.
Kazusa Noda (jap. 野田 数, Noda Kazusa; * 27. August 1973 in der Stadt Higashi-Murayama, Präfektur Tokio) ist ein…Kazusa Noda (jap. 野田 数, Noda Kazusa; * 27. August 1973 in der Stadt Higashi-Murayama, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war von 2016 bis 2019 „Sondersekretär“ von Tokios Gouverneurin Yuriko Koike. Von Januar bis September 2017 war er mit Unterbrechung Vorsitzender ihrer Präfekturpartei Tomin First no Kai und von 2009 bis 2012 Abgeordneter im Präfekturparlament für den Wahlkreis Nord-Tama I. Davor war er seit 2003 Abgeordneter im Stadtparlament von Higashi-Murayama. 2000 und 2012 kandidierte er erfolglos für das nationale Parlament.
Tomohiro Ishikawa (jap. 石川 知裕 Ishikawa Tomohiro; * 18. Juni 1973 in Ashoro, Landkreis Ashoro, Hokkaidō; † 6. September…Tomohiro Ishikawa (jap. 石川 知裕 Ishikawa Tomohiro; * 18. Juni 1973 in Ashoro, Landkreis Ashoro, Hokkaidō; † 6. September 2025 in Tokio) war ein japanischer Politiker und Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus. Dort war er zuletzt fraktionslos. Bis 2010 hatte er der Demokratischen Partei angehört, bis er wegen des Spendenskandals um den ehemaligen Parteivorsitzenden Ichirō Ozawa die Partei verlassen musste. Ishikawa, Absolvent der Waseda-Universität, arbeitete bereits vor seinem Studienabschluss 1996 im Büro von Ichirō Ozawa und wurde anschließend dessen Sekretär. Bei der Shūgiin-Wahl 2005 kandidierte Ishikawa selbst für die Demokratische Partei, der Ozawa inzwischen angehörte, im 11. Wahlkreis Hokkaidō, unterlag aber Shōichi Nakagawa. Auf der Verhältniswahlliste Hokkaidō der Demokraten belegte Ishikawa den ersten Platz unter den nicht gewählten Kandidaten und wurde 2007 nach dem Rücktritt von Satoshi Arai für die Gouverneurswahl in Hokkaidō als Nachrücker Abgeordneter. 2009 konnte er Nakagawa in seinem Wahlkreis mit rund 30.000 Stimmen schlagen und verteidigte sein Mandat. Im Januar 2010 wurde Ishikawa zusammen mit zwei weiteren Sekretären Ozawas während des Skandals um einen Landkauf durch Ozawas Unterstützerorganisation Rikuzankai im Zuge der Ermittlungen der Bezirksstaatsanwaltschaft Tokio verhaftet. 400 Millionen Yen, die Ozawa selbst zur Verfügung gestellt hatte und die das Rikuzankai für einen Landkauf in Setagaya verwendete, waren nicht in Ozawas Berichten über politische Gelder verbucht worden, für deren Führung Ishikawa zuständig gewesen war. Die Staatsanwaltschaft vermutete, dass Teile der Summe von einem Bauunternehmen kamen, das sich um eine Ausschreibung des Isawa-Damms in Ozawas Heimatwahlkreis in der Präfektur Iwate bewarb. Im Februar 2010 erklärte die Staatsanwaltschaft, sie werde Ishikawa anklagen. Ishikawa wurde gegen Kaution freigelassen und verließ wenige Wochen später die Fraktion der Demokratischen Partei. 2011 schloss sich Ishikawa der Shintō Daichi an. Für diese verlor er bei der Shūgiin-Wahl 2012 seinen Wahlkreis an Yūko Nakagawa, die Witwe von Shōichi Nakagawa, gewann aber bei der Verhältniswahl in Hokkaidō das einzige Daichi-Mandat. Im Mai 2013 trat er zurück. Als Nachrücker für die Neue Partei Daichi folgte ihm Takako Suzuki. Bei der Shūgiin-Wahl 2017, als Ishikawas Wahlrecht wegen des Rikuzankai-Skandals noch eingeschränkt war, kandidierte seine Frau Kaori im Wahlkreis 11 für die Konstitutionell-Demokratische Partei und gewann gegen Nakagawa. 2019 kandidierte Ishikawa bei der Gouverneurswahl in Hokkaidō, unterlag aber klar dem von den nationalen Regierungsparteien unterstützten Naomichi Suzuki. 2022 trat er mit KDP-Nominierung in Hokkaidō (3 Sitze) bei der Wahl zum Sangiin, dem nationalen Oberhaus, an, landete aber mit 18,1 % nur auf dem vierten Platz hinter Toshimitsu Funahashi (LDP, 19,1 %) und den beiden Amtsinhabern von LDP und KDP. Ishikawa starb im September 2025 mit 52 Jahren in Tokio.
Takamaro Fukuoka (japanisch 福岡 資麿 Fukuoka Takamaro; * 9. Mai 1973 in Kawasoe, Saga (heute Saga), Saga) ist ein…Takamaro Fukuoka (japanisch 福岡 資麿 Fukuoka Takamaro; * 9. Mai 1973 in Kawasoe, Saga (heute Saga), Saga) ist ein japanischer Politiker, seit 2010 Senator für Saga und ehemaliges Mitglied des Repräsentantenhauses für den Wahlkreis 1 von Saga. Seit 2024 ist er Minister für Soziales und Arbeit in den Kabinetten Ishiba. Er gehört der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, darin bis zum LDP-Skandal um schwarze Faktionskassen aus Kickbacks von Fundraisern Anfang 2024 zur Motegi-Faktion. Fukuoka, der Enkel von Hidemaro Fukuoka (1974–1986 LDP-Senator für Saga), studierte am politikwissenschaftlichen Institut der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Keiō-Universität. Nach seinem Abschluss 1996 wurde er Mitarbeiter von Mitsubishi Jisho. 2003 verließ er das Unternehmen für den Wechsel in die aktive Politik. Bei der Repräsentantenhauswahl 2003 kandidierte er für die LDP im Wahlkreis Saga 1, unterlag aber dem Demokraten Kazuhiro Haraguchi. Im zweiten Anlauf beim LDP-Erdrutschsieg unter Jun’ichirō Koizumi in der „Postprivatisierungswahl“ 2005 setzte er sich gegen Haraguchi durch. Bei der LDP-Erdrutschniederlage in der Repräsentantenhauswahl 2009 verlor er seinen Sitz wieder an Haraguchi. Nachdem Hiromi Iwanaga (ein ehemaliger Gegner der Postprivatisierung bei der ersten Abstimmung) seinen Rückzug als LDP-Senator für Saga für die Senatswahl 2010 angekündigt hatte, übernahm Fukuoka die LDP-Kandidatur in Saga für diese Senatsklasse und setzte sich mit über 60 % der Stimmen klar durch. Von 2011 bis 2012 führte er den Vorsitz im Senatsausschuss für Verwaltungsaufsicht (gyōsei-kanshi). Für die Regierung war er von 2013 bis 2014 (Kabinett Abe II) „politischer Sekretär“ im Kabinettsamt und der Wiederaufbaubehörde, von 2015 bis 2016 (Kabinett Abe III (1. Umbildung)) „Vizeminister“ im Kabinettsamt. Von 2021 bis 2022 saß Fukuoka dem Geschäftsausschuss des Senats vor. Unter Fumio Kishida und Shigeru Ishiba führte er von 2023 bis 2024 den PARC der Senats-LDP. Zwischen Juni 2023 und seinem Rücktritt nach der LDP-Niederlage in Saga bei der Repräsentantenhauswahl 2024 führte er außerdem die LDP Saga. Im Oktober 2024 berief der neue Parteivorsitzende-Premierminister Ishiba Fukuoka als Sozial- und Arbeitsminister ins Kabinett.
Kazumi Inamura (jap. 稲村 和美 Inamura Kazumi; * 10. November 1972) ist eine japanische Politikerin. Von 2010 bis 2022 war…Kazumi Inamura (jap. 稲村 和美 Inamura Kazumi; * 10. November 1972) ist eine japanische Politikerin. Von 2010 bis 2022 war sie für drei Amtszeiten Bürgermeisterin von Amagasaki, davor seit 2003 Abgeordnete für Amagasaki im Präfekturparlament von Hyōgo. Von 2008 bis 2010 war sie Covorsitzende von Midori no Mirai, 2024 unterlegene Gouverneurskandidatin in Hyōgo. Inamura studierte an der Universität Kōbe und engagierte sich während ihres Studiums nach dem Hanshin-Awaji-Erdbeben 1995 als freiwillige Helferin und gründete danach das „Freiwilligenzentrum der Universität Kōbe“ (神戸大学総合ボランティアセンター, Kōbe Daigaku Borantia Sentā). Später war sie auch für eine Stadtratsfraktion in Amagasaki tätig, den Shimin Jichi Club (市民自治クラブ). Nach ihrem shūshi-Abschluss (Master) 1998 arbeitete für einen Vorläufer des heutigen Wertpapierunternehmens SMBC Friend Shōken, wo sie bis 2002 blieb. Anschließend arbeitete sie im Wahlkampfbüro von Aya Shirai, die erstmals als Bürgermeisterin von Amagasaki kandidierte. 2003 kandidierte Inamura als Unabhängige im Wahlkreis Amagasaki (7 Mandate) für das Präfekturparlament und wurde mit dem dritthöchsten Stimmenanteil gewählt. 2007 wurde sie, nun mit dem vierthöchsten Stimmenanteil, für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Sie engagierte sich im 2004 als Sakigake-Nachfolger gegründeten Midori no Table („Grüner Tisch“), danach ab 2008 bei Midori no Mirai, wo sie neben Masaki Ioku den landesweiten Parteivorsitz führte. Seit 2010 ist sie gewöhnliches Mitglied der „Landeskonferenz“ (zenkoku kyōgikai) der Partei. 2010 legte Inamura ihr Abgeordnetenmandat nieder und kandidierte selbst für das Bürgermeisteramt in Amagasaki. Mit der Unterstützung der Amtsinhaberin Aya Shirai wurde sie bei der Wahl am 21. November 2010 gegen drei weitere Kandidaten gewählt. Sie wurde damit die bis dahin jüngste Frau als Bürgermeisterin einer kreisfreien Stadt landesweit sowie die erste Bürgermeisterin der Grünen Partei Japans. 2014 und 2018 wurde sie mit Dreiviertelmehrheiten gegen jeweils nur einen KPJ-gestützten Kandidaten wiedergewählt. Zu ihrer wichtigsten Aufgabe machte sie die Sanierung der Stadtfinanzen. Weitere Themen waren die Entwicklung der Umgebung der Bahnhöfe Amagasaki (JR) und Deyashiki (Hanshin) und die Bekämpfung der organisierten Kriminalität. 2022 zog sie sich nach drei Amtszeiten zurück. 2024 kandidierte sie bei der vorzeitigen Gouverneurswahl in Hyōgo, die in einem Power-Harassment-Skandal um den mutmaßlichen Selbstmord eines hohen Präfekturbeamten nach dem Misstrauensvotum gegen Gouverneur Motohiko Saitō nötig geworden war. Ihre Kandidatur wurde ohne formale Wahlempfehlung von einzelnen Politikern aus LDP, KDP und DVP unterstützt. Sie unterlag Saitō (45 %) mit rund 40 % der Stimmen.
Nobuko Motomura (japanisch 本村 伸子 Motomura Nobuko; * 20. Oktober 1972 in Toyota, Präfektur Aichi) ist eine japanische…Nobuko Motomura (japanisch 本村 伸子 Motomura Nobuko; * 20. Oktober 1972 in Toyota, Präfektur Aichi) ist eine japanische Politikerin der Kommunistischen Partei Japans (KPJ), die seit 2012 Mitglied des Shūgiin, des Unterhauses des Parlaments, ist.
Tomio Okamura (jap. 岡村 富夫, Okamura Tomio; * 4. Juli 1972 in Tokio, Japan) ist ein tschechischer Unternehmer und…Tomio Okamura (jap. 岡村 富夫, Okamura Tomio; * 4. Juli 1972 in Tokio, Japan) ist ein tschechischer Unternehmer und Politiker. Von 2013 bis 2015 war er Parteivorsitzender der von ihm gegründeten Partei Úsvit přímé demokracie, nach seinem Austritt gründete er 2015 die rechtsextreme Partei Svoboda a přímá demokracie (SPD). Seit November 2025 ist Okamura Präsident des tschechischen Abgeordnetenhauses.
Takanori Yokosawa (jap. 横澤 高徳, Yokosawa Takanori; * 6. März 1972 in Yahaba, Landkreis Shiwa, Präfektur Iwate) ist ein…Takanori Yokosawa (jap. 横澤 高徳, Yokosawa Takanori; * 6. März 1972 in Yahaba, Landkreis Shiwa, Präfektur Iwate) ist ein japanischer Politiker (parteilos→DVP→KDP) und ehemaliger Sportler. Seit 2019 vertritt er Iwate im Rätehaus, dem Oberhaus der japanischen Nationalversammlung. Nach seinem Oberschulabschluss an der präfekturbetriebenen technischen Oberschule Morioka (Iwate kenritsu Morioka kōgyō kōtō gakkō) wurde Yokosawa Testfahrer für Suzuki (engl. Suzuki Motor), später auch Motocross-Fahrer. Seit einem Unfall im Jahr 1997 nutzt er einen Rollstuhl. Während der Rehabilitation begann er mit dem Skifahren und nahm schließlich an den Winter-Paralympics 2010 in Vancouver teil, wo er den Riesenslalom der Sitzenden auf dem 21. Platz beendete. 2014 kommentierte er bei den Paralympics für die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt NHK. Bei der Rätehauswahl 2019 wurde Yokosawa von der Mitte-links-Opposition (KDP, DVP, KPJ, SDP) als Einheitskandidat in Iwate gegen den Liberaldemokraten Tatsuo Hirano aufgestellt. Mit 49 % der Stimmen setzte er sich knapp gegen Hirano (46,3 %) durch. Kurz nach der Wahl trat er der DVP bei. Als sich die beiden Demokratischen Parteien im September 2020 neu organisierten, wechselte Yokosawa zur KDP. 2025 verteidigte er für diese seinen Sitz mit 48 % der Stimmen.
Manabu Horii (jap. 堀井 学 Horii Manabu; * 19. Februar 1972 in Muroran, Hokkaidō, Japan) ist ein ehemaliger japanischer…Manabu Horii (jap. 堀井 学 Horii Manabu; * 19. Februar 1972 in Muroran, Hokkaidō, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer und Politiker. Zuletzt partei- und fraktionslos repräsentierte er den Verhältniswahlblock Hokkaidō im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments. Bis 2024 war er Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP), darin der Abe-Faktion. Bei den Olympischen Spielen 1994 gewann er die Bronzemedaille über 500 m und 1997 bei den Einzelstreckenasienmeisterschaften in Obihiro Gold über 1000 Meter. Auch wenn er 1996 bzw. 1997 Weltrekorde über 1000 m bzw. im Sprintvierkampf aufgestellt hat, konnte er seinen Erfolg von 1994 nicht mehr wiederholen. Im Jahr 2002 beendete er seine Eisschnelllaufkarriere. Bei den Regionalwahlen 2007 wurde Horii für die LDP im Einmandatswahlkreis Noboribetsu ins Präfekturparlament Hokkaidō gewählt und 2011 im Amt bestätigt. Für die Shūgiin-Wahl 2012 hatte die LDP im Juli 2012 Horii als Kandidaten im 9. Wahlkreis Hokkaidō festgelegt, dem Wahlkreis des ehemaligen Premierministers Yukio Hatoyama. Hatoyama kandidierte nicht mehr, und Horii setzte sich gegen den Demokraten Tatsumaru Yamaoka und zwei weitere Kandidaten mit 55,2 Prozent der Stimmen klar durch. Den Wahlkreis gewann er 2014 und 2017 gegen Yamaoka (Kibō no Tō → KDP); bei der Wahl 2021, als die Kommunistische Partei Japans im Wahlkreis Hokkaidō 9 erstmals auf eine eigene Nominierung verzichtete, unterlag er Yamaoka knapp um rund drei Prozentpunkte, gewann aber einen der vier LDP-Sitze bei der Verhältniswahl in Hokkaidō. Von 2017 bis 2018 während des umgebildeten dritten und vierten Kabinetts Abe war Horii einer der drei parlamentarischen Sekretäre (daijin seimukan) im Außenministerium. Im September 2023 wurde er bei der zweiten Umbildung des zweiten Kabinetts Kishida zum „Vizeminister“ (fuku-daijin) im Kabinettsamt berufen. Bereits im Dezember 2023 trat er wie alle vier Minister und die meisten Staatssekretäre der Abe-Faktion im Skandal um schwarze Faktionskassen zurück. Im Zuge des Kickback-Skandals um schwarze Kassen vor allem der Abe-Faktion ab 2023 ermittelte die Staatsanwaltschaft Tokio im Sommer 2024 auch gegen Horii, der im Juli die LDP-Fraktion verließ und seinen Parteiaustritt einreichte. Horii gab zu, in Verstoß gegen das Wahlgesetz undeklariertes Bargeld aus der Faktionskasse erhalten zu haben. Er kündigte zunächst an, bei der nächsten allgemeinen Unterhauswahl nicht mehr antreten zu wollen, trat dann aber doch schon am 28. August 2024 als Abgeordneter zurück.
Harumi Yoshida (japanisch 吉田 晴美 Yoshida Harumi; * 1. Januar 1972 in Kahoku, Nishi-Murayama, Yamagata) ist eine…Harumi Yoshida (japanisch 吉田 晴美 Yoshida Harumi; * 1. Januar 1972 in Kahoku, Nishi-Murayama, Yamagata) ist eine japanische Politikerin und war von 2021 bis 2026 Mitglied des Abgeordnetenhauses (Shūgiin) für den 8. Wahlkreis von Tokio, den sie als Kandidatin der Konstitutionell-Demokratischen Partei (Rikken Minshutō, KDP) gegen den langjährigen, seit der Wahlrechtsreform der 1990er Jahre einzigen vorherigen Vertreter Nobuteru Ishihara (LDP) gewann. Ihre Parteizugehörigkeiten vor der Gründung der „neuen“ KDP waren Demokratische Partei (Minshutō) → Demokratische Fortschrittspartei (Minshintō) → „alte“ KDP. Yoshida studierte an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Rikkyō Daigaku (engl. auch „St. Paul's University“) und arbeitete anschließend für Singapore Airlines. 2003 erwarb sie einen MBA an der University of Birmingham und war danach Beraterin für KPMG Healthcare Japan. In die aktive Politik stieß sie bei der Präfekturparlamentswahl Chiba 2011 (Teil der einheitlichen Wahlen) vor, als sie im Sechsmandatswahlkreis Stadt Ichikawa (Ichikawashi-ku) als Demokratin kandidierte, aber nicht gewählt wurde. 2012 wurde sie Sekretärin für Toshio Ogawa, Senator für Tokio und neu ernannter Justizminister. Bei der Senatswahl 2013 kandidierte sie in Iwate, unterlag aber auf dem vierten Platz dem ex-demokratischen Amtsinhaber Tatsuo Hirano (nun parteilos) und Kandidaten von LDP und Ichirō Ozawas Seikatsu no Tō. In der aus der Demokratischen Partei hervorgegangenen Demokratischen Fortschrittspartei wurde Yoshida 2016 zur Wahlkreisverbandsvorsitzenden [=Abgeordnetenhauskandidatin] Tokio 8; in der Parteispaltung im Vorfeld der Abgeordnetenhauswahl 2017 wechselte sie zur KDP, während die Kibō no Tō den ehemaligen Abgeordneten des benachbarten Wahlkreises 9, Takatane Kiuchi, nominierte. Bei der Wahl erhielt Yoshida knapp 30 % der Stimmen und lag damit zwar klar vor Kiuchi (16 %) und sonstigen Kandidaten (inklusive einer der KPJ), aber auch deutlich hinter Ishihara (39,2 %). Bei der nächsten allgemeinen Abgeordnetenhauswahl 2021 verzichtete die KPJ in der Mitte-links-Einheitsfront auf eine Nominierung in Tokio 8, neben Ishihara und Yoshida kandidierte nur Keiji Kasatani von der Nippon Ishin no Kai. Yoshida setzte sich mit über 48 % der Stimmen gegen Ishihara (37,2 %) durch; der Sieg war so deutlich, dass Ishihara auch einen Verhältniswahlsitz verpasste. Ihr klarer Sieg gegen einen erfahrenen LDP-Politiker und die „Enthauptung“ einer LDP-Faktion verschafften ihr schon bei der ersten Wahl überregionale Aufmerksamkeit. Bei der Wahl des KDP-Vorsitzenden 2024 trat Yoshida gegen den amtierenden Vorsitzenden Kenta Izumi und die erfahrenen Kandidaten Yoshihiko Noda und Yukio Edano an, nachdem sie erst kurz vor der Wahleröffnung durch Gespräche mit Kenji Eda, der zuvor eine Kandidatur erwogen aber verworfen hatte, die nötigen 20 nominierenden Nationalabgeordneten gefunden hatte. Sie schied auf dem vierten Platz im ersten Wahlgang aus. Unter Noda war sie von 2025 bis 2026 eine der drei stellvertretenden Parteivorsitzenden (daihyō-daikō) Bei der Abgeordnetenhauswahl 2024 gewann Yoshida den neu zugeschnittenen Wahlkreis Tokio 8 gegen eine neue LDP-Kandidatin, die ex-Ministerialbeamtin Hiroko Kado, mit absoluter Mehrheit und 18 Prozentpunkten Vorsprung. Bei der Wahl 2026 unterlag sie als Kandidatin des durch den Zusammenschluss mit der Kōmeitō entstandenen Chūdō Kaikaku Rengō Kado um rund 13 Punkte und verpasste damit auch einen der fünf Chūdō-Verhältniswahlsitze klar.
Kenta Matsunami (jap. 松浪 健太 Matsunami Kenta; * 17. August 1971 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker…Kenta Matsunami (jap. 松浪 健太 Matsunami Kenta; * 17. August 1971 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei→Nippon Ishin no Kai→Ishin no Tō→Ōsaka/Nippon Ishin no Kai) und war von 2002 bis 2003 und von 2005 bis 2017 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai.