Koshiro Shimada (jap. 島田 高志郎 Shimada Koshiro; * 11. September 2001 in Matsuyama) ist ein japanischer Eiskunstläufer…Koshiro Shimada (jap. 島田 高志郎 Shimada Koshiro; * 11. September 2001 in Matsuyama) ist ein japanischer Eiskunstläufer, der zusammen mit Ikura Kushida im Eistanz antritt. Zuvor war Shimada im Einzellauf angetreten und ist in dieser Disziplin der Japanische Vizemeister des Jahres 2023.
Tomo Morimoto (jap. 森本 友 Morimoto Tomo; * 27. Dezember 1983 in Shisō, Präfektur Hyōgo) ist eine ehemalige japanische…Tomo Morimoto (jap. 森本 友 Morimoto Tomo; * 27. Dezember 1983 in Shisō, Präfektur Hyōgo) ist eine ehemalige japanische Marathonläuferin. 2004 wurde sie Zehnte beim San’yō-Straßenlauf. 2006 wurde sie Fünfte des Osaka Women’s Marathon in 2:27:46 h bei ihrem Debüt über diese Strecke. Beim Vienna City Marathon siegte sie in 2:24:33 und blieb dabei nur knapp über dem Streckenrekord. 2007 wurde sie Zwölfte in Osaka und konnte verletzungsbedingt nicht erneut in Wien antreten. Im Jahr darauf belegte sie in Osaka als beste Japanerin den zweiten Platz in 2:25:34, musste aber bei der Auswahl für die Olympischen Spiele 2008 in Peking Yurika Nakamura den Vortritt lassen. Sie startete stattdessen erneut in Wien und wurde dort Zweite. 2009 wurde sie Achte beim London-Marathon, 2010 Dritte beim Berlin-Marathon, 2011 siegte sie beim Hokkaidō-Marathon. Im April 2012 trat sie vom Leistungssport zurück. Tomo Morimoto ist 1,64 m groß, wiegt 53 kg und startete für das Firmenteam des Warenhauses Tenmaya.
Ayaka Shiomura (jap. 塩村 文夏, Shiomura Ayaka; * 6. Juli 1978 in Fukuyama, Präfektur Hiroshima) ist eine japanische…Ayaka Shiomura (jap. 塩村 文夏, Shiomura Ayaka; * 6. Juli 1978 in Fukuyama, Präfektur Hiroshima) ist eine japanische Politikerin und seit 2019 für die Präfektur Tokio Mitglied im Rätehaus, dem Oberhaus des Nationalparlaments. Parteilos, davor für die aufgelöste Minna no Tō, vertrat sie von 2013 bis 2017 den Bezirk Setagaya im Präfekturparlament Tokio. Heute gehört sie zur Konstitutionell-Demokratischen Partei (KDP). Shiomura schloss 1997 die private Shūjitsu-Oberschule in der Stadt Okayama ab. Anschließend besuchte sie die Kyōritsu-Frauenkurzuniversität (Kyōritsu joshi tanki daigaku), die sie 1999 abschloss. Außerdem war sie Photomodell für Zeitschriften und Werbung. Nach einem Auslandsstudium an der Australian School of Hotel Management, verschiedenen Medienjobs und Auftritten im Fernsehen schreibt und organisiert sie seit Ende der 2000er Jahre Fernsehsendungen. Außerdem engagiert sie sich für den Tierschutz. 2012 besuchte Shiomura das Ishin seiji-juku, das Tōru Hashimoto und seine Ōsaka Ishin no Kai für den geplanten Vorstoß in die nationale Politik gründeten, wurde aber nicht Kandidatin der Nippon Ishin no Kai bei der Unterhauswahl im Dezember 2012. 2013 schloss sie sich stattdessen der Minna no Tō an und kandidierte für diese im Achtmandatswahlkreis Setagaya bei der Präfekturparlamentswahl in Tokio 2013. Mit 23.621 Stimmen erzielte sie den sechsthöchsten Stimmenanteil hinter fünf Kandidaten von LDP und Kōmeitō. Nach der anschließenden Spaltung der Minna no Tō im Präfekturparlament in zwei Fraktionen und der Spaltung der Partei Ende 2013 verblieb sie bei der Minna no Tō. Im Parlament war sie unter anderem Mitglied im Sozialausschuss (kōsei iinkai), in der (vier Mitglieder starken) Fraktion Minna no Tō Tōkyō führte sie den Vizevorsitz (hier fuku-kanjichō). Während einer Rede im Präfekturparlament im Juni 2014 wurde Shiomura von (scheinbar von Mitgliedern der LDP-Fraktion kommenden) sexistischen Zwischenrufen unterbrochen, die eine landesweite öffentliche Debatte über Sexismus am Arbeitsplatz und Frauen in der japanischen Politik anstießen und ein nationales und internationales Medienecho erzeugten. Der Abgeordnete Akihiro Suzuki (LDP, Bezirk Ōta) bekannte sich später zu einem der Zwischenrufe und entschuldigte sich öffentlich. Andere Abgeordnete bekannten sich nicht; eine weitere Untersuchung fand bis zum Ende der Sitzungsperiode eine Woche später nicht statt. Die große Mehrheit der Abgeordneten stimmte nur für eine Resolution, die ein erneutes Vorkommen ähnlicher Fälle verhindern soll. Zwei Anträge, die eine Aufklärung oder gar den Rücktritt der Zwischenrufer forderten, scheiterten. Bei der Präfekturparlamentswahl 2017 trat Shiomura für einen Wechsel in die nationale Politik nicht mehr an: Sie kandidierte bei Wahl 2017 zum Abgeordnetenhaus, dem Unterhaus des Nationalparlaments, im Wahlkreis 3 ihrer Heimatpräfektur Hiroshima als unabhängige Kandidatin der Mitte-links-Opposition (DFP, KPJ, SDP), unterlag aber LDP-Amtsinhaber Katsuyuki Kawai. Bei der Wahl 2019 zum Rätehaus kandidierte Shiomura in der Präfektur Tokio (sechs Sitze) als eine von zwei Kandidaten der KDP neben Issei Yamagishi. Sie erzielte mit 12,0 % der Stimmen den vierthöchsten Stimmenanteil, während Yamagishi mit 8,6 % den sechsten Sitz knapp verpasste. Bei der Wahl 2025, als in Tokio eine integrierte Nachwahl zur anderen Klasse durchgeführt wurde, erhielt sie nur noch 7,4 % der Stimmen und landete damit auf dem siebten, Nachwahlplatz, womit sie für nur drei Jahre in die andere Hälfte der Kammer gewählt wurde.
Yūko Arimori (japanisch 有森 裕子, Arimori Yūko; * 17. Dezember 1966 in Okayama) ist eine ehemalige japanische…Yūko Arimori (japanisch 有森 裕子, Arimori Yūko; * 17. Dezember 1966 in Okayama) ist eine ehemalige japanische Marathonläuferin, die bei den Olympischen Spielen zwei Medaillen errang. 1990 wurde sie Sechste beim Osaka Women’s Marathon. Mit 2:32:51 h lief sie das bis dahin schnellste Debüt einer Japanerin. Im Jahr darauf wurde sie an selber Stelle Zweite mit dem Landesrekord von 2:28:01 h. Bei den Weltmeisterschaften 1991 in Tokio wurde sie Vierte und daraufhin für die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona nominiert. Ein Jahr lang bereitete sie sich unter ihrem Trainer Yoshio Koide in Colorado vor. Monatlich legte sie mehr als 1000 km zurück, mit Trainingsläufen, die mehr als 50 km betrugen. In Barcelona gewann sie in 2:32:49 gh mit nur acht Sekunden Rückstand auf die Siegerin Walentina Jegorowa die Silbermedaille. Danach wurde sie von einer Knöchelverletzung außer Gefecht gesetzt. Erst 1995 meldete sie sich mit einem Sieg beim Hokkaidō-Marathon in 2:29:17 h zurück und wurde daraufhin vom japanischen Verband für ihren zweiten olympischen Marathon bei den Spielen 1996 in Atlanta aufgestellt, ohne bei einem weiteren Marathon antreten zu müssen. Erneut bereitete sich in Colorado vor, und im Winter gewann sie den Halbmarathonbwerb des Las-Vegas-Marathons. In Atlanta mussten sich sowohl Jegorowa wie auch Arimori, obwohl sie mehr als vier Minuten schneller als in Barcelona, waren, der Äthiopierin Fatuma Roba geschlagen geben, die in 2:26:05 h gewann. Silber ging an Jegorowa (2:28:05 h), Bronze an Arimori, die mit 2:28:39 h sechs Sekunden Vorsprung vor Katrin Dörre-Heinig hatte. Arimori wurde mit dieser zweiten olympischen Medaille zur Nationalheldin und zur ersten Langstreckenläuferin, die vom japanischen Olympischen Komitee als Vollprofi anerkannt wurde. Danach kaufte sie sich ein Haus in Boulder (Colorado) und heiratete im Januar 1998 den Tanzlehrer Gabriel Wilson. 1999 meldete sie sich mit einem dritten Platz beim Boston-Marathon im Wettkampfgeschehen zurück. Im Jahr darauf jedoch reichte ein neunter Platz in Ōsaka nicht aus, um sich erneut für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Im Herbst wurde sie Sechste beim Philadelphia-Halbmarathon und Zehnte beim New-York-City-Marathon. 2001 siegte sie beim Gold-Coast-Marathon und wurde Zehnte beim Tokyo International Women’s Marathon. Nach über fünf Jahren Pause beendete sie mit einem fünften Platz beim Tokio-Marathon 2007 in 2:52:45 h offiziell ihre sportliche Karriere. Yūko Arimori ist 1,65 Meter groß und wiegt 47 kg. 1999 schloss sie ihr Studium an der Japanischen Sportuniversität ab und wurde Mitglied des Firmenteams von Recruit. 1996 wurde ihr der Kikuchi-Kan-Preis verliehen. 1998 gründete sie die Non-Profit-Organisation Hearts of Gold, die Hilfsprojekte in Kambodscha und Osttimor unterstützt, und 2002 wurde sie Sonderbotschafterin für den Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA). Im selben Jahr wurde sie Direktorin der neugegründeten Sportagentur RIGHTS. Bei den Special Olympics World Winter Games 2005 entzündete sie zusammen mit dem Athleten Tatsuya Kanbara bei der Eröffnungsfeier das olympische Feuer. 2008 wurde sie zur Vorsitzenden von Special Olympics Nippon gewählt. 2010 wurde sie vom IOC für ihre Verdienste um den Frauensport mit dem Women and Sport Award für Asien ausgezeichnet. Sie gehört zum Vorstand des japanischen Leichtathletikverbands JAAF und zum Frauenkomitee der IAAF. In ihrem Heimatort Okayama gibt es ein ihr gewidmetes Museum.
Naoko Hashimoto (jap. 橋本 直子, Hashimoto Naoko; * 11. Juli 1984 in Okayama, Präfektur Okayama) ist eine japanische…Naoko Hashimoto (jap. 橋本 直子, Hashimoto Naoko; * 11. Juli 1984 in Okayama, Präfektur Okayama) ist eine japanische Volleyballnationalspielerin.