Shōko Kawata (japanisch 川田 翔子 Kawata Shōko; * 30. August 1990) ist eine japanische Politikerin und seit 2023…Shōko Kawata (japanisch 川田 翔子 Kawata Shōko; * 30. August 1990) ist eine japanische Politikerin und seit 2023 Bürgermeisterin der Stadt Yawata in der Präfektur Kyoto. Mit ihrer Wahl im Alter von 33 Jahren wurde sie als bis dahin jüngste weibliche Bürgermeisterin Japans bekannt, und 2026 rückte sie in den Blick, weil sie erstmals als amtierende Bürgermeisterin eine Mutterschutzpause ankündigte.
Mina Miyajima (japanisch 宮島 未奈, Miyajima Mina; * 1983 in der Präfektur Shizuoka) ist eine japanische Autorin, die 2024…Mina Miyajima (japanisch 宮島 未奈, Miyajima Mina; * 1983 in der Präfektur Shizuoka) ist eine japanische Autorin, die 2024 mit ihrem Buch Naruse will die Welt erobern beim Großen Preis der Buchhändler auf den ersten Platz gelangte.
Hayato Chiba (* 18. Januar 1982 in Kurume; japanisch 千葉 逸人) ist ein japanischer Mathematiker und Professor am…Hayato Chiba (* 18. Januar 1982 in Kurume; japanisch 千葉 逸人) ist ein japanischer Mathematiker und Professor am Forschungsinstitut für Materialwissenschaften der Universität Tōhoku. Er befasst sich vornehmlich mit der Theorie dynamischer Systeme, insbesondere Bifurkationstheorie, und bewies 2015 in diesem Zuge die Kuramoto-Vermutung über unendlichdimensionale gewöhnliche Differentialgleichungen mit chaotischem Verhalten. Er promovierte in Informatik an der Universität Kyōto.
Tadashi Takayanagi (jap. 高柳 匡, Takayanagi Tadashi; * 11. Oktober 1975 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Tadashi Takayanagi (jap. 高柳 匡, Takayanagi Tadashi; * 11. Oktober 1975 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer theoretischer Physiker. Er ist Professor am Yukawa-Institut für Theoretische Physik der Universität Kyōto. Takayanagi studierte Physik an der Universität Tokio, an der er 1998 seinen Bachelor-Abschluss und 2000 seinen Master-Abschluss erhielt und 2002 bei Tōru Eguchi promoviert wurde (Superstring theory in Melvin background). Als Post-Doktorand war er bis 2005 an der Harvard University (Jefferson Physical Laboratory) und 2005/06 am Kavli Institute for Theoretical Physics in Santa Barbara. 2006 wurde er Assistant Professor, 2008 Associate Professor und 2012 Professor in Kyoto. Außerdem ist er am Kavli Institute for the Physics and Mathematics of the Universe (Kavli IMPU) in Kashiwanoha. Er befasst sich mit Stringtheorie und ist bekannt für eine Arbeit mit Shinsei Ryū von 2006, in der sie die Entropie aus Quantenverschränkung in konformen Feldtheorien über die Bekenstein-Hawking-Entropie Schwarzer Löcher berechnen im Rahmen von Juan Maldacenas AdS/CFT-Korrespondenz, in der konformen Feldtheorien auf einer Oberfläche eine Gravitationstheorie im umschlossenen Volumen entspricht. 2011 erhielt er den Yukawa-Kimura Prize der Yukawa Memorial Foundation und 2013 mit Ryū den Nishinomiya-Yukawa-Preis. 2015 erhielt er mit Shinsei Ryū, Horacio Casini und Marina Huerta den New Horizons in Physics Prize. 2016 wurde er mit dem Nishina-Preis ausgezeichnet. 2024 wurde er wiederum gemeinsam mit Shinsei Ryū, Horacio Casini und Marina Huerta mit der Dirac-Medaille (ICTP) ausgezeichnet.
Keiichirō Hirano (jap. 平野 啓一郎, Hirano Keiichirō; * 22. Juni 1975 in Gamagōri) ist ein japanischer Schriftsteller.…Keiichirō Hirano (jap. 平野 啓一郎, Hirano Keiichirō; * 22. Juni 1975 in Gamagōri) ist ein japanischer Schriftsteller. Hirano debütierte 1998 als Student mit dem Roman Nisshoku, für den er im Folgejahr den Akutagawa-Preis erhielt. Unmittelbar nach dem Abschluss seines Studiums erschien 1999 sein zweiter Roman Ichigetsu monogatari. In seinem Roman Sōsō (2002) schrieb Hirano über Frédéric Chopin, George Sand und Eugène Delacroix. Eine erste Sammlung von Kurzgeschichten erschien 2003 unter dem Titel Shimizu, eine weitere unter dem Titel Shitariochiru tokeitachi no hamon folgte 2004. Für Dōn erhielt er 2009 den Bunkamura Prix des Deux Magots. 2022 wurde mit dem Roman Das Leben eines Anderen erstmals ein Werk ins Deutsche übersetzt.
Maki Muraki (japanisch 村木 真紀 Muraki, Maki; geboren 1974 in der Präfektur Ibaraki) ist eine japanische…Maki Muraki (japanisch 村木 真紀 Muraki, Maki; geboren 1974 in der Präfektur Ibaraki) ist eine japanische LGBT-Menschenrechtsaktivistin. Sie ist die Gründerin der ersten gemeinnützigen Organisation Nijiiro Diversity in Japan, die sich gegen die strukturelle Diskriminierung von LGBT-Personen einsetzt.
Narutaka Ozawa (jap. 小沢 登高, Ozawa Narutaka; * 1974) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Operatoralgebren und…Narutaka Ozawa (jap. 小沢 登高, Ozawa Narutaka; * 1974) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Operatoralgebren und diskreten Gruppen befasst. Er ist Professor an der Universität Kyōto.
Takurō Mochizuki (japanisch 望月 拓郎 Mochizuki Takurō; * 26. August 1972) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Takurō Mochizuki (japanisch 望月 拓郎 Mochizuki Takurō; * 26. August 1972) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Differentialgeometrie und algebraischer Analysis (Theorie der D-Moduln auf algebraischen Varietäten) befasst.
Ken’ichirō Itami (jap. 伊丹 健一郎, Itami Ken’ichirō; * 4. April 1971) ist ein japanischer Chemiker (Organische Chemie).…Ken’ichirō Itami (jap. 伊丹 健一郎, Itami Ken’ichirō; * 4. April 1971) ist ein japanischer Chemiker (Organische Chemie). Itami studierte ab 1990 Chemie an der Universität Kyōto mit dem Bachelor-Abschluss 1994, dem Master-Abschluss 1996 und der Promotion bei Yoshihiko Ito 1998. Als Post-Doktorand war er 1997/98 an der Universität Uppsala bei Jan-E. Bäckvall. Ab 1998 war er Wissenschaftlicher Assistent (Assistant Professor) in Kyoto bei Jun-ichi Yoshida, 2005 außerordentlicher Professor (Associate Professor) an der Universität Nagoya (bei Ryoji Noyori) und 2008 ordentlicher Professor. 2012 wurde er dort Direktor des Instituts für Transformative Biomoleküle (das auf zehn Jahre mit 70 Millionen Dollar des WPI Programms in Japan gefördert wird). Seit 2013 war er Forschungsdirektor des Itami Molecular Nanocarbon Project (gefördert von der staatlichen Forschungsbehörde JST im ERATO Programm). Er befasst sich mit neuartigen Synthesemethoden zum Beispiel für Naturstoffe und Pharmazeutika mit C-H-Aktivierung, Synthese optoelektronischer Materialien und kontrollierter bottom-up-Synthese von Kohlenstoffnanoröhren, Graphenen und Fullerenen. Er war Gastprofessor in Kyoto, an der chinesischen Wuhan-Universität und in Tokio. 2015 war er Cope Scholar und 2014 erhielt er den JSPS Preis. 2012 wurde er Fellow der Royal Society of Chemistry und erhielt den Gottfried Wagener Preis.
Tetsuji Iseda (jap. 伊勢田 哲治, Iseda Tetsuji; * 1968 in Japan) ist ein japanischer Wissenschaftsphilosoph. Er studierte…Tetsuji Iseda (jap. 伊勢田 哲治, Iseda Tetsuji; * 1968 in Japan) ist ein japanischer Wissenschaftsphilosoph. Er studierte Philosophie mit dem Schwerpunkt Ethik an der Universität Kyōto, wo er 1991 den Bachelor- und 1993 den Master-Titel erlangte. Im Jahre 2001 promovierte er bei Frederick Suppe an der Universität Maryland mit einer Arbeit mit dem Titel Socialization of Epistemology: For a Better Relationship between Epistemology and the Sociology of Scientific Knowledge. Seit 1999 war er zunächst Assistenzprofessor und später assoziierter Professor an der Schule für Informatik und Wissenschaft an der Universität Nagoya in Japan. Seit 2008 ist er Professor an der Graduate School for Letters an der Universität Kyōto. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wissenschaftsphilosophie, Erkenntnistheorie und (angewandte) Ethik sowie Soziologie des wissenschaftlichen Wissens.
Ikkō Nakatsuka (jap. 中塚 一宏, Nakatsuka Ikkō; * 4. April 1965 in der Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer…Ikkō Nakatsuka (jap. 中塚 一宏, Nakatsuka Ikkō; * 4. April 1965 in der Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer Politiker (Liberale Partei→Demokratische Partei (Ex-Ozawa-Gruppe)). Er war bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem nationalen Unterhaus, für den 12. Wahlkreis Kanagawa und Minister im Kabinett Noda. Nakatsuka, Absolvent der ingenieurswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto, arbeitete nach seinem Abschluss als Privatsekretär für den Abgeordneten aus Aichi und ehemaligen Minister Hyōsuke Niwa (Liberaldemokratische Partei), später als Abgeordnetensekretär für Yukio Hoshino, Abgeordneter aus Niigata. Wie Hoshino folgte Nakatsuka Ichirō Ozawa 1993 aus der Liberaldemokratischen in die Erneuerungspartei, 1994 in die Neue Fortschrittspartei. Nach Hoshinos Abwahl 1996 und der Auflösung der Neuen Fortschrittspartei 1997 arbeitete er für die Parteizentrale der Liberalen Partei Ozawas. Bei der Shūgiin-Wahl 2000 kandidierte Nakatsuka für die Liberale Partei im Verhältniswahlblock Kinki und zog ins Shūgiin ein. Nach dem Beitritt der Liberalen zur Demokratischen Partei wechselte er bei der Shūgiin-Wahl 2003 nach Kanagawa in den Wahlkreis 12, wo Amtsinhaber Yōichiro Esaki die Demokratische Partei 2002 verlassen hatte. Gegen den Liberaldemokraten Ikuzō Sakurai, die Sozialdemokratin Tomoko Abe und zwei weitere Kandidaten setzte sich Nakatsuka durch. In der Demokratischen Partei war er danach unter anderem Vizevorsitzender des Politikforschungsrates und Vizegeneralsekretär. Bei den Neuwahlen zur Postprivatisierung 2005 unterlag Nakatsuka Sakurai deutlich im Wahlkreis – Kanagawa ist die Heimatpräfektur des damaligen LDP-Vorsitzenden/Premierministers Jun’ichirō Koizumi – und verfehlte auch eine Wiederwahl im Block Südkantō. Beim Demokratischen Wahlsieg bei der Shūgiin-Wahl 2009 gewann Nakatsuka den Wahlkreis zurück. 2011 wurde er unter dem Parteivorsitzenden/Premierminister Yoshihiko Noda Staatssekretär (Fukudaijin) im Kabinettsamt, wo er unter anderem die Zuständigkeit für die Finanzbehörde (Kin’yū-chō) erhielt. Bei Nodas dritter Kabinettsumbildung im Oktober 2012 wurde Nakatsuka zum Minister für besondere Aufgaben beim Kabinettsamt für den Finanzsektor, „neues Gemeinwesen“ (atarashii kōkyō: Die Beteiligung von Privatsektor und Zivilgesellschaft an bisher vorwiegend öffentlichen Aufgaben), Geburtenrückgang und Geschlechtergleichstellung ins Kabinett berufen. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verlor er seinen Wahlkreis erneut, nun an den LDP-Newcomer Tsuyoshi Hoshino, und landete noch hinter Tomoko Abe (Mirai no Tō) nur auf dem dritten Platz. Auch im Block Süd-Kantō reichte es als Sechster auf der Demokratischen Liste nicht für eine Wiederwahl.
Kyoko Nozaki (* 1964) ist eine japanische Chemikerin und Hochschullehrerin an der Universität Tokio (Metallorganische…Kyoko Nozaki (* 1964) ist eine japanische Chemikerin und Hochschullehrerin an der Universität Tokio (Metallorganische Chemie, homogene Katalyse, Makromolekulare Chemie). Kyoko Nozaki studierte an der Universität Kyōto mit dem Bachelor-Abschluss in Chemieingenieurwesen 1986 und der Promotion 1991 bei K. Utimoto (Dissertation Studies on Triethylborane Induced Radical Reactions with Hydrides of Group14 Elements), war dort 1991 bis 1999 Instructor und 1999 bis 2002 Assistenzprofessor und wurde 2002 Assistenzprofessor und 2003 Professor an der Universität Tokio. Sie befasst sich mit metallorganischer Chemie (chirale Übergangsmetallkomplexe für asymmetrische Katalyse, neue organische Transformationen mit organometallischen Verbindungen), Chemie organischer Borverbindungen und Polymerkatalyse. 2008 erhielt sie den Saruhashi Preis für japanische Naturwissenschaftlerinnen. 2012 war sie Organometallics Lecturer der American Chemical Society, 2013 Schlenk Lecturer, 2015 Tarrant Lecturer an der Universität Florida und 2015 erhielt sie den Arthur K. Doolittle Award der American Chemical Society (für Coordination Copolymerization of Olefins with Polar Monomers Catalyzed Pd Complexes of Unsymmetrical Bidentate Ligands). Außerdem erhielt sie 2008 den Mukaiyama Award der japanischen Gesellschaft für synthetische organische Chemie, 2009 den Catalysis Science Award von Mitsui Chemicals und die Nagoya Silbermedaille. 2018 war sie Karl Ziegler Gastprofessor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung (Vortrag: Coordination copolymerization of propylene with polar monomers). Sie hielt 2019 einen Plenarvortrag (die August-Wilhelm-von-Hofmann-Vorlesung) auf dem GDCh-Wissenschaftsforum Chemie (Toward Efficient Utilization of Renewable Resources). Für 2021 wurde Nozaki der L’Oréal-UNESCO-Preis zugesprochen. Ebenfalls 2021 wurde sie in die American Academy of Arts and Sciences gewählt, 2024 zum Mitglied der National Academy of Sciences und zum Auswärtigen Mitglied der Royal Society.
Shūhei „Shu“ Yoshida (japanisch 吉田 修平 Yoshida Shūhei; * in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Manager und…Shūhei „Shu“ Yoshida (japanisch 吉田 修平 Yoshida Shūhei; * in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Manager und ehemaliger Präsident der Sony Interactive Entertainment Worldwide Studios, der Dachorganisation aller Spieleentwicklungsstudios von Sony Interactive Entertainment. Yoshida gehörte zum Team, das die erste PlayStation auf den Markt brachte, und war eine treibende Kraft beim Aufbau der internen Entwicklerteams. In dieser Zeit arbeitete er auch als Spieleproduzent und beaufsichtigte zahlreiche Titel für die verschiedenen PlayStation-Konsolen. Auf exekutiver Ebene wirkte er an der Weiterentwicklung der Konsolenfamilie und der internen Strukturen des Spiele- und Konsolenhersteller mit. Mit Beginn der Vermarktung der PlayStation 4 wurde Yoshida in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend zum Sprecher und Repräsentanten des Konsolenherstellers.
Hiraku Nakajima (japanisch 中島 啓, Nakajima Hiraku; * 30. November 1962 in Tokio) ist ein japanischer Mathematiker, der…Hiraku Nakajima (japanisch 中島 啓, Nakajima Hiraku; * 30. November 1962 in Tokio) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Darstellungstheorie, mathematischer Physik, algebraischer Geometrie und Differentialgeometrie beschäftigt. Nakajima studierte an der Universität Tokio, wo er 1985 seinen Bachelor und 1987 seinen Master machte. 1991 wurde er dort bei Takushiro Ochiai promoviert. 1992 war er Assistenzprofessor an der Universität Tōhoku, 1995 an der Universität Tokio und 1997 an der Universität Kyōto, wo er 2000 eine volle Professur erhielt. 1998/99 und 2007/08 war er am Institute for Advanced Study und 2002 am Center for Advanced Study in Oslo. Nakajima studierte die Modulräume von Instantonen auf ALE-Räumen und fand Zusammenhänge mit der Darstellungstheorie affiner Kac-Moody-Algebren und Quantengruppen. Mit den von ihm eingeführten Quiver-Varietäten konstruierte er Darstellungsräume für Kac-Moody-Algebren. Außerdem konstruierte er Darstellungen der Heisenberg-Algebra in der direkten Summe der Homologiegruppen von Hilbert-Schemata von Punkten auf quasiprojektiven Flächen. 1997 erhielt er den Geometriepreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft und 2000 ihren angesehenen Frühlingspreis. 2003 erhielt er den Colepreis in Algebra. 2005 erhielt er den JSPS-Preis der japanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. 2002 war er Invited Speaker (Plenarvortrag) auf dem ICM in Peking (Geometric constructions of representations of affine algebras). 2016 erhielt er den Asahi-Preis.
Hirohiko Izumida (jap. 泉田 裕彦 Izumida Hirohiko; * 15. September 1962 in Kamo, Präfektur Niigata) ist ein japanischer…Hirohiko Izumida (jap. 泉田 裕彦 Izumida Hirohiko; * 15. September 1962 in Kamo, Präfektur Niigata) ist ein japanischer Politiker. Von 2004 bis 2016 war er Gouverneur von Niigata, von 2017 bis 2024 Mitglied des Abgeordnetenhauses, zuletzt für den Verhältniswahlblock Hokuriku-Shin’etsu.
Seiji Maehara (jap. 前原 誠司, Maehara Seiji; * 30. April 1962 im Sakyō-ku, Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer…Seiji Maehara (jap. 前原 誠司, Maehara Seiji; * 30. April 1962 im Sakyō-ku, Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer Politiker (Neue Japan-Partei→Minshu no Kaze→Neue Partei Sakigake→Demokratische Partei→Demokratische Fortschrittspartei→parteilos→Partei der Hoffnung→Demokratische Volkspartei→„Vereinigung zur Realisierung kostenloser Bildung“→Nippon Ishin no Kai), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des Parlaments, für den 2. Wahlkreis seiner Heimatpräfektur und stellvertretender Parteivorsitzender der Ishin no Kai. Er war von September 2010 bis zum 6. März 2011 Außenminister im Kabinett Kan und von 2005 bis 2006 Parteivorsitzender der Demokraten. In der Demokratischen (Fortschritts-)Partei stand hinter ihm eine eigene Faktion, die Maehara-Gruppe (auch Maehara-Edano-Gruppe; offiziell Ryōunkai). Vom 1. September 2017 bis zum 30. Oktober 2017 war er zudem Parteivorsitzender der Demokratischen Fortschrittspartei.
Hiroshi Ōguri (jap. 大栗 博司, Ōguri Hiroshi, im angelsächsischen Sprachraum meist alternativ nach dem Kunrei-System Hirosi…Hiroshi Ōguri (jap. 大栗 博司, Ōguri Hiroshi, im angelsächsischen Sprachraum meist alternativ nach dem Kunrei-System Hirosi Ooguri; * 1962 in Gifu, Präfektur Gifu) ist ein japanischer theoretischer Physiker, der sich mit Quantengravitation und Stringtheorie beschäftigt.
Masayo Takahashi (jap. 高橋 政代 Takahashi Masayo; * 23. Juni 1961 in Toyonaka, Osaka, Japan) ist eine japanische…Masayo Takahashi (jap. 高橋 政代 Takahashi Masayo; * 23. Juni 1961 in Toyonaka, Osaka, Japan) ist eine japanische Augenärztin, Stammzellforscherin und Hochschullehrerin. Sie war Projektleiterin am RIKEN-Zentrum für Entwicklungsbiologie in Kōbe und forscht an der klinischen Anwendung der iPS-(induzierte pluripotente Stammzellen)-Zelltechnologie auf die Makuladegeneration.
Mitsuhiro Shishikura (jap. 宍倉 光広, Shishikura Mitsuhiro; * 27. November 1960) ist ein japanischer Mathematiker, der sich…Mitsuhiro Shishikura (jap. 宍倉 光広, Shishikura Mitsuhiro; * 27. November 1960) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Dynamischen Systemen und speziell komplexer Dynamik befasst. Er ist Professor an der Universität Kyōto. 1988 promovierte (Trees associated with the configuration of Herman rings) er an der Universität Kyoto. Shishikura bewies zwei wichtige, lange offene Probleme in der komplexen Dynamik: In seiner Diplomarbeit bewies er eine Vermutung von Pierre Fatou von 1920, dass eine rationale Funktion vom Grad d {\displaystyle d} bei Iteration höchstens 2 d − 2 {\displaystyle 2d-2} nicht-abstoßende periodische Zyklen hat. 1998 bewies er eine Vermutung von Benoit Mandelbrot und John Milnor, dass die Hausdorff-Dimension des Rands einer Mandelbrot-Menge 2 ist. In seinen Arbeiten zur komplexen Dynamik führte er die Methode quasikonformer Chirurgie ein. 2008 bewies er gemeinsam mit Masashi Kisaka die Existenz einer transzendenten ganzen Funktion mit zweifach zusammenhängendem wanderndem Gebiet. Seine Arbeit mit H. Inoue von 2008 spielt eine Rolle im Beweis von Xavier Buff und Arnaud Chéritat über Julia-Mengen polynomialer Abbildungen mit positivem Lebesgue-Maß. 1995 erhielt er den Frühlingspreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft und 1992 den Salem-Preis. 1994 war er Invited Speaker auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Zürich (Topological, Geometric and Complex Analytic Properties of Julia sets).
Murata Makoto (jap. 村田 真; * 1960) ist ein japanischer Informatiker. Er war Mitglied der W3C Working Group (World Wide…Murata Makoto (jap. 村田 真; * 1960) ist ein japanischer Informatiker. Er war Mitglied der W3C Working Group (World Wide Web Consortium), die die XML-Spezifikation entwickelt hat. Im Jahr 2000 entwickelte er die Spezifikationssprache RELAX, die er später zusammen mit James Clark zu RELAX NG, einer bekannten Alternative zu XML Schema, weiterentwickelte.
Tomoyuki Taira (jap. 平 智之, Taira Tomoyuki; * 10. Juli 1959 im Bezirk Nakagyō, Stadt Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein…Tomoyuki Taira (jap. 平 智之, Taira Tomoyuki; * 10. Juli 1959 im Bezirk Nakagyō, Stadt Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer Politiker (Demokratische Partei→parteilos (zur Unterhausfraktion Genzei Nippon/Heian)→Minna no Tō→parteilos). Von 2009 bis 2012 war er Abgeordneter im Unterhaus des nationalen Parlaments für den 1. Wahlkreis Kyōto, der Teile der Stadt Kyōto umfasst. Taira, Absolvent der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto und eines Graduiertenstudiums an der UCLA, arbeitete danach als „Talent“ für Fernsehen und Radio in der Region Kansai. Später leitete er einen Denkfabrik in der Bauindustrie und war ab 2006 Dozent an der Kokudo-kōtsuō Daigakkō, der Akademie des MLIT, ab 2008 außerordentlicher Dozent an der Tōyō-Universität. In die Politik wechselte Taira bei der Unterhauswahl 2009, als er für die Demokratische Partei den 1. Wahlkreis Kyōto gewann, der bis dahin mit Bunmei Ibuki seit der Einführung der Einmandatswahlkreise in LDP-Hand gewesen war. In der Partei schloss er sich der Hatoyama-Gruppe an. Im Juni 2012 reichte er in Opposition zur Wiederinbetriebnahme der Blöcke 3 und 4 des Kernkraftwerks Ōi seinen Parteiaustritt ein, der Anfang Juli 2012 angenommen wurde. Er beteiligte sich später an der Gründung der Unterhausfraktion von Genzei Nippon, im November 2011 wechselte er in die Fraktion der Minna no Tō. Für diese kandidierte er bei der Unterhauswahl im Dezember 2012, wurde aber mit 11,8 % der Stimmen nur Vierter im 1. Wahlkreis Kyōto hinter Bunmei Ibuki (LDP, 33,2 %), Ikuta Tasaka (Ishin, 22,7 %) und Keiji Kokuta (KPJ, 19,8 %). Auf der Liste der Minna no Tō im Block Kinki wurde er damit Fünfter und verfehlte auch eine Wiederwahl über die Verhältniswahl. Nach der Auflösung der Minna no Tō kandidierte er bei der Unterhauswahl 2014 ohne Parteinominierung im Wahlkreis Kyōto 1, landete aber mit 9,5 % der Stimmen wieder nur auf dem vierten Platz hinter Ibuki (40,6 %), Kokuta (29,4 %) und Tasaka (inzwischen Ishin no Tō, 20,0 %), obwohl die Demokratische Partei im Gegensatz zu 2012 keinen eigenen Kandidaten nominiert hatte.
Tetsunari Iida (jap. 飯田 哲也, Iida Tetsunari; * 8. Januar 1959 in Tokuyama (heute: Shūnan), Präfektur Yamaguchi) ist ein…Tetsunari Iida (jap. 飯田 哲也, Iida Tetsunari; * 8. Januar 1959 in Tokuyama (heute: Shūnan), Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Nuklearwissenschaftler, Experte für erneuerbare Energien, Politikberater und Politiker. Iida leitet das gemeinnützige Institute for Sustainable Energy Policies (ISEP, engl. für „Institut für nachhaltige Energiepolitik“) in Chūō, Tokio, und gehört zum Management der World Bioenergy Association und des REN21 – Renewable Energy Policy Network for the 21st Century sowie zum wissenschaftlichen Beirat der World Wind Energy Association und des Internationalen Grünen Kreuzes. In Japan gilt Iida als einer der Meinungsführer auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Er berät seit 2001 die japanische Regierung in Fragen des Klimawandels und organisierte eine Initiative für erneuerbare Energien im japanischen Parlament, die zu einem Fördergesetz führte. Weltweit trat er in verschiedenen Konferenzen zum Thema Energiepolitik auf.
Kazutoshi Mori (jap. 森 和俊, Mori Kazutoshi; * 7. Juli 1958 in Kurashiki, Präfektur Okayama) ist ein japanischer Biologe…Kazutoshi Mori (jap. 森 和俊, Mori Kazutoshi; * 7. Juli 1958 in Kurashiki, Präfektur Okayama) ist ein japanischer Biologe und Professor für Biophysik an der Universität Kyōto.
Hiroshi Yamada (jap. 山田 宏 Yamada Hiroshi; * 8. Januar 1958 in Hachiōji, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker…Hiroshi Yamada (jap. 山田 宏 Yamada Hiroshi; * 8. Januar 1958 in Hachiōji, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (Neuer Liberaler Klub→Neue Japan-Partei→Neue Fortschrittspartei→parteilos→Nippon Sōshintō→Nippon Ishin no Kai→Jisedai no Tō→Liberaldemokratische Partei, Abe-Faktion) und Abgeordneter im Oberhaus des nationalen Parlaments. Yamada, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto und des Matsushita Seikei Juku (engl. The Matsushita Institute of Government and Management), wurde 1985 für den Neuen Liberalen Klub ins Parlament der Präfektur Tokio gewählt und 1989 wiedergewählt. Bei der Unterhauswahl 1993 erhielt Yamada für die Neue Japan-Partei im fünfmandatigen 4. Wahlkreis Tokio den höchsten Stimmenanteil und wurde Abgeordneter. Ab 1994 gehörte er der Neuen Fortschrittspartei (NFP) an. Bei der Wahl von 1996 nach der Wahlrechtsreform verlor er als Kandidat der NFP den neuen Einzelwahlkreis Tokio 8 an Nobuteru Ishihara. 1999 wurde Hiroshi zum Bürgermeister von Suginami, einem der 23 Bezirke Tokios gewählt und zuletzt bei den einheitlichen Regionalwahlen 2007 für eine dritte vierjährige Amtszeit bestätigt. Im April 2010 wurde er Vorsitzender der Nippon Sōshintō, die er gemeinsam mit anderen Präfektur- und Kommunalpolitikern für die Oberhauswahl 2010 gründete. An der Gründung beteiligten sich unter anderem Hiroshi Nakada, ehemals Bürgermeister von Yokohama, und Hiroshi Saitō, ehemaliger Gouverneur von Yamagata. Die Partei, die wenige Abgeordnete auf Präfektur- und Kommunalebene bei den Regionalwahlen 2011 gewann, löste sich im Herbst 2012 auf, um sich der Nippon Ishin no Kai des ehemaligen Gouverneurs von Tokio Shintarō Ishihara anzuschließen. Für diese kandidierte Yamada bei der Unterhauswahl 2012 im Wahlkreis Tokio 19, der westliche Vororte von Tokio umfasst. Er landete zwar mit 22 % der Stimmen hinter den Kandidaten der beiden großen Parteien, gewann aber einen der drei Ishin-no-Kai-Sitze im Verhältniswahlblock Tokio. Bei der Spaltung der Ishin no Kai im Sommer 2014 folgte Yamada Ishihara in die Jisedai no Tō. 2014 erhielt er nur noch 11,7 % der Stimmen, und bei der Verhältniswahl im Block Tokio wie landesweit gewann die Jisedai keine Sitze. Yamada schloss sich danach der Liberaldemokratischen Partei an, um für diese bei der Oberhauswahl 2016 im landesweiten Verhältniswahlkreis anzutreten. Er erhielt 149.833 Vorzugsstimmen und damit den zwölften von 19 LDP-Sitzen. 2022 wurde er auf Platz 10 der LDP-Liste wiedergewählt. Von 2018 bis 2019 war er „politischer Sekretär“ im Kabinettsamt und gleichzeitig dem Verteidigungsministerium. Seit 2021 führt er den Oberhaussozial- und Arbeitsausschuss.
Masahiro Teshima (jap. 手嶋 政廣 Teshima Masahiro; * 1958 in Tottori) ist ein japanischer Astroteilchenphysiker. Teshima…Masahiro Teshima (jap. 手嶋 政廣 Teshima Masahiro; * 1958 in Tottori) ist ein japanischer Astroteilchenphysiker. Teshima studierte an der Universität Kyōto mit der Promotion 1986. Ab 1989 war er Assistenzprofessor und später Professor an der Universität Tokio. 1998 bis 2002 war er dort Direktor des Akeno-Observatoriums (Institute for Cosmic Ray Research, ICRR). 2003 wurde er Direktor am Max-Planck-Institut für Physik in München. 1992 bis 1998 war er Gastwissenschaftler an der University of Utah. 1993 erhielt er den Shakti-P.-Duggal-Preis. Er befasst sich mit Hochenergieprozessen bei Supernovae und in der Umgebung Schwarzer Löcher. Er war an der Beobachtung von Gammastrahlenblitzen mit dem MAGIC-Teleskop und ist an der Entwicklung des Cherenkov Telescope Array (CTA) beteiligt. Er leitet das CRESST-Experiment zum Nachweis Dunkler Materie im Gran Sasso.
Akira Asada (jap. 浅田 彰, Asada Akira, * 23. März 1957 in Kōbe) ist ein japanischer Ökonom, Philosoph und Kulturkritiker.…Akira Asada (jap. 浅田 彰, Asada Akira, * 23. März 1957 in Kōbe) ist ein japanischer Ökonom, Philosoph und Kulturkritiker. Asada studierte an der Universität Kyōto, wo er nach Abschluss des Studiums am Institut für Wirtschaftsforschung unterrichtete. Später leitete er die Graduate School der Kyōto University of Art and Design. Er gilt als prominenter Vertreter der japanischen postmodernen Philosophie der 1980er Jahre. Er debütierte 1983 mit der Schrift Kōzō to chikara: Kigōron o koete (構造と力 記号論を超えて, „Struktur und Leistung. Über die Semiotik hinaus“). 1984 folgte sein bekanntestes Werk Tōsōron: Sukizo kizzu no bōken (逃走論 スキゾ・キッズの冒険, „Erörterungen zum Prinzip der Flucht. Die Abenteuer der Schizo-Kids“). 1994 erschien Rekishi no owari (歴史の終わり, „Ende der Geschichte“) und 1999 der Nachfolger „Rekishi no owari“ o koete (「歴史の終わり」を超えて, „Nach dem ‚Ende der Geschichte‘“), im Folgejahr Eiga no seikimatsu (映画の世紀末, „Das Ende des Jahrhunderts des Kinos“). Mit Karatani Kōjin gab er bis 2002 das Journal Hihyōkūkan heraus.
Shigeru Mukai (jap. 向井 茂, Mukai Shigeru; * 8. Dezember 1953) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Shigeru Mukai (jap. 向井 茂, Mukai Shigeru; * 8. Dezember 1953) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Algebraischer Geometrie befasst. Mukai studierte an der Universität Kyōto mit dem Abschluss 1978 und der Promotion 1982 (Duality between D(X) and D(X̂) with its application to Picard sheaves). Ab 1978 war er an der Universität Nagoya. 1981 war er am Institute for Advanced Study und 1982 am Max-Planck-Institut für Mathematik. 1984 wurde er Dozent an der Universität Nagoya, war 1988 Assistant Professor an der University of California, Los Angeles und ab 1990 Professor an der Universität Nagoya. 2001 wurde er Professor am Research Institute for Mathematical Sciences (RIMS) der Universität Kyoto. 1981 führte er eine der Fouriertransformation analoge Konstruktion in der algebraischen Geometrie ein (als Funktor zwischen derivierten Kategorien kohärenter Garben auf abelschen Varietäten und deren dualen Varietäten). Sie ist als Fourier-Mukai-Transformation bekannt. Weiter forschte er über Vektorbündel auf K3-Flächen, dreidimensionale Fano-Varietäten, Theorie der Moduli, nichtkommutativer Brill-Noether-Theorie. Er fand auch ein neues Gegenbeispiel zu Hilberts 14. Problem (ein erstes Gegenbeispiel fand 1959 Masayoshi Nagata). 1996 erhielt er den Herbstpreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft. 2002 war er Invited Speaker auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Peking (Vector Bundles on a K3 Surface). 2003 erhielt er den Osaka-Wissenschaftspreis und 2000 den Chunichi-Kulturpreis.
Jun-ichi Yoshida (jap. 吉田潤一, * 13. November 1954 in Osaka; † 14. September 2019 ebenda) war ein japanischer Chemiker.…Jun-ichi Yoshida (jap. 吉田潤一, * 13. November 1954 in Osaka; † 14. September 2019 ebenda) war ein japanischer Chemiker. Er lieferte wichtige Beiträge zur Organischen Elektrochemie, Flow-Chemie und Mikroreaktor-Technologie. Yoshida gilt als Begründer der Kationen-Pool-Methode, Kationen-Flow-Methode und der Flash-Chemie.
Haruzo Hida (* 6. August 1952 in Sakai, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Zahlentheorie…Haruzo Hida (* 6. August 1952 in Sakai, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Zahlentheorie, arithmetischer algebraischer Geometrie und Modulformen beschäftigt. Hida promovierte 1980 an der Universität Kyōto (On Abelian Varieties with Complex Multiplication as Factors of the Jacobians of Shimura Curves). Als Post-Doc war er am Institute for Advanced Study und an der Universität Hokkaidō. Er ist Professor an der University of California, Los Angeles. 1992 erhielt er für seine Arbeiten über p-adische L-Funktionen algebraischer Gruppen und p-adische Hecke-Ringe den Frühlingspreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft, für 2019 wurde ihm der Leroy P. Steele Prize for Seminal Contribution to Research zugesprochen für seine Arbeit Galois representations into G L 2 ( Z p [ [ X ] ] ) {\displaystyle GL_{2}(\mathbb {Z} _{p}[[X]])} attached to ordinary cusp forms von 1986. Er ist Fellow der American Mathematical Society. 2022 wurde Hida in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Zu seinen Doktoranden zählt Chandrashekhar Khare.
Mitsuo Sawamoto (jap. 澤本 光男, Sawamoto Mitsuo; * 1951 in Kyōto) ist ein japanischer Polymerchemiker an der Universität…Mitsuo Sawamoto (jap. 澤本 光男, Sawamoto Mitsuo; * 1951 in Kyōto) ist ein japanischer Polymerchemiker an der Universität Kyōto.
Michio Jimbō (jap. 神保 道夫, Jimbō Michio; * 1951) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit mathematischer Physik…Michio Jimbō (jap. 神保 道夫, Jimbō Michio; * 1951) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit mathematischer Physik beschäftigt.
Susumu Kitagawa (japanisch 北川 進, Kitagawa Susumu; * 4. Juli 1951 in Kyōto) ist ein japanischer Chemiker. Er gilt als…Susumu Kitagawa (japanisch 北川 進, Kitagawa Susumu; * 4. Juli 1951 in Kyōto) ist ein japanischer Chemiker. Er gilt als international führender Experte für metall-organische Gerüste (MOF). 2025 erhielt er gemeinsam mit Richard Robson und Omar Yaghi den Nobelpreis für Chemie für die Entwicklung metallorganischer Gerüstverbindungen.
Shigefumi Mori (japanisch 森 重文, Mori Shigefumi; * 23. Februar 1951 in Nagoya, Japan) ist ein japanischer Mathematiker…Shigefumi Mori (japanisch 森 重文, Mori Shigefumi; * 23. Februar 1951 in Nagoya, Japan) ist ein japanischer Mathematiker, der für seine Arbeiten in algebraischer Geometrie 1990 die Fields-Medaille erhielt.
Shimon Sakaguchi (japanisch 坂口 志文 Sakaguchi Shimon; * 19. Januar 1951 in Nagahama) ist ein japanischer Immunologe an…Shimon Sakaguchi (japanisch 坂口 志文 Sakaguchi Shimon; * 19. Januar 1951 in Nagahama) ist ein japanischer Immunologe an der Universität Osaka. Er ist bekannt für die Entdeckung der regulatorischen T-Zellen, die Beschreibung ihrer Rolle für das Immunsystem und die Anwendung dieser Erkenntnisse bei der Behandlung von Autoimmunkrankheiten und Krebs.
Tetsurō Matsuzawa (jap. 松沢 哲郎, Matsuzawa Tetsurō; * 15. Oktober 1950) ist ein japanischer Primatologe und…Tetsurō Matsuzawa (jap. 松沢 哲郎, Matsuzawa Tetsurō; * 15. Oktober 1950) ist ein japanischer Primatologe und Verhaltensforscher und gegenwärtig Direktor des renommierten Primate Research Institute an der Universität Kyōto.
Kayo Inaba (japanisch 稲葉 カヨ Inaba Kayo; * 1950 in Yōrō, Präfektur Gifu) ist eine japanische Biologin und Immunologin.…Kayo Inaba (japanisch 稲葉 カヨ Inaba Kayo; * 1950 in Yōrō, Präfektur Gifu) ist eine japanische Biologin und Immunologin. Sie ist Professorin an der Fakultät für Biostudien an der Universität Kyōto, Vizepräsidentin für Gleichstellung und Direktorin des Zentrums für Forscherinnen an dieser Universität. Im Jahr 2014 wurde Inaba mit dem L’Oréal-UNESCO-Preis ausgezeichnet.
Hitoshi Yasuda (jap. 安田 均 Yasuda Hitoshi, * 25. Juli 1950 in Kōbe) ist ein japanischer Autor, Übersetzer und…Hitoshi Yasuda (jap. 安田 均 Yasuda Hitoshi, * 25. Juli 1950 in Kōbe) ist ein japanischer Autor, Übersetzer und Spieledesigner. Als einer der Väter der japanischen Rollenspiel-Szene brachte er als Übersetzer Systeme wie Traveller und GURPS nach Japan. In der westlichen Anime- und Manga-Szene ist er vor allem für sein Mitwirken an Veröffentlichungen der Reihe Record of Lodoss War bekannt. Er übersetzte ursprünglich amerikanische Rollenspiele und war einer der Väter des Replay-Genres, bei dem Erlebnisse von Rollenspiel-Sessions aufbereitet und in Buchform wiedergegeben werden. Er spielte und schuf mit vielen der heutigen Größen des japanischen Fantasy-Genres wie Ryō Mizuno zusammen viele Welten, sowohl als Spielleiter als auch selbst als Spieler und Übersetzer.
Yukiko Kada (jap. 嘉田 由紀子 Kada Yukiko; * 18. Mai 1950 in Honjō, Präfektur Saitama) ist eine japanische Politikerin und…Yukiko Kada (jap. 嘉田 由紀子 Kada Yukiko; * 18. Mai 1950 in Honjō, Präfektur Saitama) ist eine japanische Politikerin und seit 2019 Mitglied im Senat, dem Oberhaus des Nationalparlaments, zunächst eine Amtszeit für die Präfektur Shiga, seit 2025 für den Verhältniswahlwahlkreis. Von 2006 bis 2014 war sie Gouverneurin von Shiga. Seit 2024 ist sie Mitglied der Nippon Ishin no Kai. Kada ist Absolventin der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto. Während ihres Studiums lebte sie 1972 für ein halbes Jahr in Tansania. Nach ihrem Abschluss 1973 setzte sie ihre Studien an der University of Wisconsin fort. Anschließend blieb sie in der Forschung, zunächst am Biwa-See-Forschungsinstitut, später an der Kyōto-Seika-Universität, wo sie seit 2000 Professorin für Umweltsoziologie war. 2006 verließ sie die Universität, um zur Wahl für den Gouverneursposten in Shiga anzutreten. Zu ihren Forderungen im Wahlkampf gehörten unter anderem Baustopps für neue Shinkansen-Bahnhöfe, Dammprojekte und eine Mülldeponie in Shiga. Ihre Kandidatur wurde von der Sozialdemokratischen Partei (SDP) unterstützt. Bei der Wahl am 2. Juli 2006 setzte sie sich mit 217.842 Stimmen gegen den Amtsinhaber Yoshitsugu Kunimatsu (185.344 Stimmen) durch, der von der LDP, der DPJ und der Kōmeitō unterstützt wurde. Sie war die erste weibliche Gouverneurin der Präfektur Shiga, die fünfte landesweit. Bei der Wahl 2010 wurde sie mit Unterstützung von DPJ und SDP mit 63 % der Stimmen wiedergewählt. Im November 2012 gründete Kada für die Shūgiin-Wahl 2012 die Nippon Mirai no Tō („Zukunftspartei Japans“), die einen Atomausstieg, eine Reduzierung der Benachteiligung von Frauen in der japanischen Arbeitswelt und bessere Bedingungen für Familien mit Kindern anstrebte. Die Partei versammelte viele, überwiegend vorher aus den Regierungsparteien ausgetretene Abgeordnete, insbesondere die DPJ-Abspaltung von Ichirō Ozawa, spaltete sich aber kurz nach der Wahl wieder, bei der sie von 62 auf 9 Sitze zurückfiel. In der Partei verblieb nur eine Abgeordnete. In Shiga wurde Kada wegen ihrer Doppelrolle in nationaler und Präfekturpolitik kritisiert und trat im Januar 2013 vom Parteivorsitz zurück. Zur Gouverneurswahl 2014 zog sich Kada nach zwei Amtszeiten zurück, der von ihr unterstützte Taizō Mikazuki wurde zu ihrem Nachfolger gewählt. Seit 2014 führt sie die Präfekturpartei Team Shiga (チームしが chīmu Shiga). Bei der Repräsentantenhauswahl 2017 trat Kada als unabhängige Oppositionskandidatin im Wahlkreis Shiga 1 an, unterlag aber knapp um rund 5.000 Stimmen LDP-Amtsinhaber Toshitaka Ōoka. Bei der Senatswahl 2019 kandidierte Kada in Shiga für die linke Opposition (KDP, DVP, KPJ, SDP) und gewann knapp mit rund 14.000 Stimmen Vorsprung gegen LDP-Vorgänger Takeshi Ninoyu. Anschließend gründete sie zusammen mit der ebenfalls neu gewählten Oppositionsabgeordneten Takako Nagae aus Ehime die Fraktion Hekisuikai (碧水会). Diese löste sich im August 2022 auf, Kada wurde kurz darauf Mitglied der DVP-Fraktion. Im Juni 2023 trat sie auch der Partei bei. Im Dezember 2023 wurde sie Mitglied der Kyōiku mushōka o jitsugen suru kai (教育無償化を実現する会, „Vereinigung zur Realisierung kostenloser Bildung“), die im Januar 2024 eine Fraktionsgemeinschaft mit der Ishin no Kai bildete und im Oktober 2024 dorthin fusionierte. Für die Senatswahl 2025 wechselte Kada in den landesweiten Verhältniswahlwahlkreis, wo sie über 100.000 Stimmen erhielt und damit den ersten der vier Ishin-Sitze gewann.
Hiroshi Ogawa (jap. 小川 洋 Ogawa Hiroshi; * 17. Mai 1949 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; † 2. November 2021 ebenda) war…Hiroshi Ogawa (jap. 小川 洋 Ogawa Hiroshi; * 17. Mai 1949 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka; † 2. November 2021 ebenda) war ein japanischer Politiker, Beamter der Zentralregierung und 2011 bis 2021 Gouverneur von Fukuoka. Mit Wirkung vom 24. März 2021 trat er in seiner dritten Amtszeit zurück. Ogawa, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto, wurde 1972 Beamter im MITI, für das er unter anderem im OCDE-Büro des Außenministeriums, in der KMU-Behörde und der Behörde für Rohstoffe und Energie tätig war. 2001 wurde er shingikan (Position unter den Staatssekretären) im Kabinettsbüro, danach ab 2002 im Ausschuss für Lebensmittelsicherheit des Kabinettsbüros, bevor er 2003 noch einmal ins MITI zurückkehrte. 2004 verließ er die Ministerialbürokratie und wurde ein Jahr später Berater des Versicherungsunternehmens Mitsui Sumitomo Kaijō Kasai Hoken. 2007 wurde er Leiter des Naikaku-kōhō-shitsu, des „PR-Büros des Kabinetts“ im Kabinettssekretariat, eine Position, die er unter den Kabinetten Fukuda, Asō, Hatoyama und Kan hielt. Im September 2010 kehrte er nochmal für einige Monate als Berater in die Privatwirtschaft zurück. Für die Gouverneurswahl in Fukuoka 2011 am 10. April hatte der langjährige Amtsinhaber Wataru Asō seinen Rückzug angekündigt, und Ogawa erklärte im Februar 2011 seine Kandidatur, die nach innerer Uneinigkeit über andere Kandidaten von beiden großen Parteien de facto unterstützt wurde, obwohl beide auf formale Wahlempfehlungen verzichteten. Einziger Gegenkandidat war damit der KPJ-gestützte Takaaki Kimura. Ogawa erhielt bei niedriger Wahlbeteiligung über 1,1 Millionen Stimmen und löste Asō noch im April ab. Er wurde 2015 als nicht kommunistischer Allparteienkandidat und 2019 souverän gegen einen von der LDP offiziell unterstützten Herausforderer wiedergewählt. In seine dritte Amtszeit fiel der Ausbruch der COVID-19-Pandemie, bei der Fukuoka neben Okinawa zu den am schwersten betroffenen Präfekturen in Südjapan gehörte. Nachdem Ogawa sich bereits im Dezember 2020 für einen einwöchigen Krankenhausaufenthalt durch einen der Vizegouverneure hatte vertreten lassen, wurde er am 20. Januar 2021 wieder in ein Krankenhaus eingeliefert. Weil seine Krebstherapie ihn für längere Zeit als ursprünglich geplant an der Amtsausübung zu hindern drohte, reichte er am 22. Februar beim Präsidenten des Präfekturparlaments seinen Rücktritt ein.
Kōichirō Nishikawa (jap. 西川 公一郎, Nishikawa Kōichirō; * 1949; † November 2018) war ein japanischer…Kōichirō Nishikawa (jap. 西川 公一郎, Nishikawa Kōichirō; * 1949; † November 2018) war ein japanischer Elementarteilchenphysiker, bekannt für Beiträge zur Neutrinophysik. Er war Professor an der Universität Kyōto. Für 2016 erhielten er und das K2K- und T2K-Team den Breakthrough Prize in Fundamental Physics mit Experimenten, welche das Verhalten von Neutrinos nachweisen konnten. 2005 erhielt er den Nishina-Preis, 2016 den Bruno-Pontecorvo-Preis. Er war Sprecher des K2K-Experiments eines Neutrinostrahls vom Protonsynchrotron des KEK zum Super-Kamiokande-Detektor in Kamioka (1999 bis 2005). Das K2K-Team bestätigte mit größerer Genauigkeit am KEK die schon von Kamiokande II bei atmosphärischen Neutrinos beobachteten Neutrinooszillationen. Am Nachfolger T2K (Neutrinostrahlen vom J-PARC-Beschleuniger zum Super-Kamiokande-Detektor; ab 2010 in Betrieb) wurden Neutrinooszillationen mit festgelegtem Anfangs- und End-Flavor der Neutrinos beobachtet und 3-Generationen-Neutrinos gemäß dem Standardmodell bestätigt.
Yōichirō Suzuki (jap. 鈴木 洋一郎, Suzuki Yōichirō; * um 1952) ist ein japanischer Physiker, der sich mit Neutrinophysik…Yōichirō Suzuki (jap. 鈴木 洋一郎, Suzuki Yōichirō; * um 1952) ist ein japanischer Physiker, der sich mit Neutrinophysik befasst. Er ist Direktor des Instituts für Kosmische Strahlungs-Forschung (Institute for Cosmic Ray Research) der Universität Tokio und des dortigen Kamioka Observatoriums und Sprecher der Super-Kamiokande-Kollaboration. Suzuki wies mit der Super-Kamiokande Kollaboration solare Neutrinooszillationen nach. Er ist stellvertretender Direktor des Kavli Institute for the Physics and Mathematics of the Universe (IPMU). Suzuki studierte Physik an der Universität Kyōto mit dem Bachelorabschluss 1974 und dem Masterabschluss 1976 und wurde dort 1979 promoviert. Als Post-Doktorand war er an der Brown University, wo er 1981 Assistant Professor wurde. 1981 bis 1989 forschte er an der Universität Ōsaka und ab 1989 war er Assistenzprofessor und ab 1996 Professor am Institute for Cosmic Ray Research der Universität Tokio. Ab 2002 war er dort Direktor des Kamioka-Observatoriums und ab 2004 Direktor des Instituts. 2003 bis 2004 war er Berater des Universitätspräsidenten. 1999 erhielt er den Asahi-Preis (mit der und für die Super-Kamiokande Kollaboration), 2001 den Nishina-Preis und 2010 den Bruno-Pontecorvo-Preis. 2016 wurde er mit dem Breakthrough Prize in Fundamental Physics ausgezeichnet.
Toshinori Kondō (jap. 近藤 等則, Kondō Toshinori; * 15. Dezember 1948 in Imabari, Präfektur Ehime, Japan; † 17. Oktober…Toshinori Kondō (jap. 近藤 等則, Kondō Toshinori; * 15. Dezember 1948 in Imabari, Präfektur Ehime, Japan; † 17. Oktober 2020 in Kawasaki (Kanagawa)) war ein Trompeter der Jazzavantgarde und der Fusionsmusik. Kondōs erste Einflüsse im Jazz waren Charlie Parker, Dizzy Gillespie und Miles Davis. In den 1970er-Jahren kam er von Japan nach New York, wo er mit den Mitgliedern der Downtown-Szene zusammenarbeitete, so mit Bill Laswell und John Zorn. 1978 spielte er mit Derek Bailey. Sein erstes Soloalbum entstand 1979. Im gleichen Jahr trat er mit Eugene Chadbourne auf dem Total Music Meeting auf. 1981 war er erstmals Mitglied in einem Projekt von Peter Brötzmann. 1982 trat er mit Paul Lovens und mit dem Globe Unity Orchestra auf. In den 1980er-Jahren kehrte er nach Japan zurück und gründete die Gruppe IMA, mit der er recht erfolgreich war. Daneben spielte er im Jam Rice Sextet (mit Yōsuke Yamashita, Akira Sakata, Gerald Ohshita, Hideaki Mochizuki und Shōta Koyama), das 1986 das Album Jam Rice Relaxin’ live einspielte. Seit 1992 gehörte er zum Die Like a Dog-Quartett Brötzmanns und später auch zu dessen Chicago-Tentett. Er spielte mit Tristan Honsinger und ließ sich schließlich in Amsterdam nieder, wo er weiterhin lebte. 2002 organisierte er in Hiroshima ein großes Friedensfestival für den Dalai Lama. Bekannt wurde Kondō vor allem für seine Fusion von Free-Jazz-, Noise- und elektronischer Musik. Hier arbeitete er mit Musikern wie DJ Krush und Tom Cora zusammen. Er wurde zu Aufnahmen der United Future Organization, aber auch der Jazzkantine herangezogen. Daneben hat er auch Musik für japanische Kriminalfilme komponiert. 2017 spielte er mit Peter Brötzmann und der amerikanischen Pedal-Steel-Gitarristin Heather Leigh in einem Trio, außerdem mit Brötzmann und Sabu Toyozumi (Complete Link). 2022 legte Kondo mit Massimo Pupillo und Tony Buck das Album Eternal Triangle (i dischi di angelica) vor.
Shin Takamatsu (japanisch 高松伸 Takamatsu Shin; * 5. August 1948 in Nima, Präfektur Shimane) ist ein japanischer…Shin Takamatsu (japanisch 高松伸 Takamatsu Shin; * 5. August 1948 in Nima, Präfektur Shimane) ist ein japanischer Architekt und Professor der Universität Kyōto. Er ist bekannt für seine futuristischen Gebäude, die oft anthropomorphe oder mechanische Assoziationen auslösen.
Akira Yoshino (japanisch 吉野 彰 Yoshino Akira; * 30. Januar 1948 in Suita, Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Akira Yoshino (japanisch 吉野 彰 Yoshino Akira; * 30. Januar 1948 in Suita, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Ingenieur. Er ist vor allem für die marktreife Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien bekannt. 2019 wurde er mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet.
Minoru Kanehisa (jap. 金久 實, Kanehisa Minoru; * 23. Januar 1948 in Nagasaki) ist ein japanischer Bioinformatiker an der…Minoru Kanehisa (jap. 金久 實, Kanehisa Minoru; * 23. Januar 1948 in Nagasaki) ist ein japanischer Bioinformatiker an der Universität Kyōto. Er ist vor allem für die Entwicklung der Kyoto Encyclopedia of Genes and Genomes (KEGG) bekannt. Kanehisha studierte an der Universität Tokio Physik (Abschluss 1970), hier erhielt er auch 1976 einen D.Sc. Als Postdoktorand arbeitete er an der Johns Hopkins University School of Medicine und dem Los Alamos National Laboratory. Als Forschungsassistent arbeitete er ab 1982 am National Cancer Institute, bevor er 1985 eine erste Professur am Institute for Chemical Research der Universität Kyōto erhielt. 1987 erhielt er eine ordentliche Professur. Von 1991 bis 1995 und von 2002 bis 2012 hatte er zusätzlich eine Professur am Human Genome Center des Institute of Medical Science der Universität Tokio inne. Von 2001 bis 2011 war er Direktor des Instituts für Bioinformatik der Universität Kyōto. Minoru Kanehisa war von 1999 bis 2003 Gründungsdirektor der Japanischen Gesellschaft für Bioinformatik. Seit 2012 ist er technischer Direktor von Pathway Solutions Inc., seit 2009 Präsident von NPO Bioinformatics Japan. Kanehisa hat (Stand August 2025) einen h-Index von 101. Aufgrund der Zahl seiner Zitierungen zählt ihn Clarivate Analytics seit 2018 zu den Favoriten auf einen Nobelpreis für Physiologie oder Medizin (Clarivate Citation Laureates).