Norishige Kanai (jap. 金井 宣茂, Kanai Norishige; * Dezember 1976 in der Präfektur Tokio, aufgewachsen in der Präfektur…Norishige Kanai (jap. 金井 宣茂, Kanai Norishige; * Dezember 1976 in der Präfektur Tokio, aufgewachsen in der Präfektur Chiba, Japan) ist ein japanischer Arzt und Raumfahrer.
Tadashi Hattori (japanisch 服部 匡志 Hattori Tadashi; geb. 1964) ist ein japanischer Augenarzt, der seit Anfang der 2000er…Tadashi Hattori (japanisch 服部 匡志 Hattori Tadashi; geb. 1964) ist ein japanischer Augenarzt, der seit Anfang der 2000er Jahre ehrenamtlich über 20.000 kostenlose Augenoperationen in Vietnam durchführte, wofür er 2022 mit dem Ramon Magsaysay Award ausgezeichnet wurde.
Shin’ya Yamanaka (japanisch 山中 伸弥, Yamanaka Shin’ya; * 4. September 1962 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Shin’ya Yamanaka (japanisch 山中 伸弥, Yamanaka Shin’ya; * 4. September 1962 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Arzt und Stammzellenforscher. Er ist Direktor des Center for iPS Cell Research (CiRA) an der Universität Kyōto und Professor am Institute for Integrated Cell-Material Sciences ebenda. 2012 wurde ihm für die Entdeckung, dass ausgereifte Zellen in Stammzellen verwandelt werden können, gemeinsam mit John Gurdon der Medizin-Nobelpreis zuerkannt.
Masayo Takahashi (jap. 高橋 政代 Takahashi Masayo; * 23. Juni 1961 in Toyonaka, Osaka, Japan) ist eine japanische…Masayo Takahashi (jap. 高橋 政代 Takahashi Masayo; * 23. Juni 1961 in Toyonaka, Osaka, Japan) ist eine japanische Augenärztin, Stammzellforscherin und Hochschullehrerin. Sie war Projektleiterin am RIKEN-Zentrum für Entwicklungsbiologie in Kōbe und forscht an der klinischen Anwendung der iPS-(induzierte pluripotente Stammzellen)-Zelltechnologie auf die Makuladegeneration.
Akira Koike (jap. 小池 晃 Koike Akira; * 9. Juni 1960 in Setagaya, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker und…Akira Koike (jap. 小池 晃 Koike Akira; * 9. Juni 1960 in Setagaya, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker und Generalsekretär der Kommunistischen Partei Japans (KPJ). Er ist seit 1998 mit einer Unterbrechung (2010–2013) Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, für die nationale Verhältniswahl. Koike studierte an der medizinischen Fakultät der Tōhoku-Universität und war in Studentenverbänden aktiv, 1985 wurde er Vizevorsitzender von Zengakuren. Nach seinem Studienabschluss 1987 arbeitete er für das Kembun-Azusawa-Krankenhaus in Itabashi, ab 1997 für das Yoyogi-Krankenhaus der Arbeiterkrankenfürsorge Tokio (Tōkyō Rōdōsha Iryōkai). 1998 wurde er Direktor (riji) im Dachverband Min’iren (engl. Japan Federation of Democratic Medical Institutions). Bei der Sangiin-Wahl 1998 wurde Koike auf Platz 6 der KPJ-Liste im Verhältniswahlwahlkreis erstmals ins Nationalparlament gewählt. 2004 wurde er Mitglied des ZK der KPJ und übernahm den Vorsitz des Politikforschungsrats. Bei der Sangiin-Wahl im gleichen Jahr nach der Einführung der Vorzugsstimme erhielt er die zweithöchste Stimmenzahl hinter Generalsekretär Tadayoshi Ichida und war damit für sechs Jahre wiedergewählt. 2007 übernahm er auch den Vorsitz der KPJ-Fraktion im Sangiin. 2010 trat er in der Präfektur Tokio (fünf Mandate) an, erhielt aber nur 552,187 Stimmen und verlor damit den fünften Platz an Kōta Matsuda (Minna no Tō). Im Februar 2011 erklärte er seine Kandidatur bei der Gouverneurswahl in der Präfektur Tokio im April 2011. Mit rund zehn Prozent der Stimmen erreichte er den vierten Platz, er erhielt bei leicht gestiegener Wahlbeteiligung etwa die gleiche Stimmenzahl wie KPJ-Kandidat Manzō Yoshida, ehemaliger Bürgermeister von Adachi, bei der Gouverneurswahl 2007. Bei der Wahl 2013 kandidierte Koike erneut für das Sangiin, nun aber wieder bei der landesweiten Verhältniswahl. Er erhielt 134.325 Präferenzstimmen und damit Listenplatz 1 und zog für eine dritte Amtszeit ins Sangiin ein. Im April 2016 wurde er als Nachfolger von Yoshiki Yamashita zum Generalsekretär der KPJ ernannt. 2019 und 2025 wurde Koike mit jeweils über 100.000 Stimmen auf Platz 1 der Liste für weitere sechs Jahre als Abgeordneter wiedergewählt.
Seiichi Endō (japanisch 遠藤誠一 Endō Seiichi; * 5. Juni 1960 in Sapporo; † 6. Juli 2018 in Katsushika) war ein Veterinär…Seiichi Endō (japanisch 遠藤誠一 Endō Seiichi; * 5. Juni 1960 in Sapporo; † 6. Juli 2018 in Katsushika) war ein Veterinär, Sektenmitglied und Terrorist, der für seine Beteiligung am Giftgasanschlag in der Tokioter U-Bahn 1995 zum Tode verurteilt wurde. Nach seinem Beitritt zur Ōmu Shinrikyō Sekte 1987 übernahm er im Juni 1994 das sogenannte Amt des Ministers für Gesundheit und Wohlfahrt in dieser Hierarchie und war in dieser Funktion an der Entwicklung von biologischen und chemischen Waffen beteiligt.
Masashi Yanagisawa (japanisch 柳沢正史, Yanagisawa Masashi; * 25. Mai 1960 in Tokio) ist ein japanisch-amerikanischer…Masashi Yanagisawa (japanisch 柳沢正史, Yanagisawa Masashi; * 25. Mai 1960 in Tokio) ist ein japanisch-amerikanischer Schlafforscher (Molekularbiologie und Neurophysiologie) an der Universität Tsukuba und dort Direktor des Internationalen Instituts für integrative Schlafmedizin.
Hiroyuki Mano (japanisch 間野 博行; * 1959 in der Präfektur Okayama) ist ein japanischer Mediziner und Krebsforscher. Er…Hiroyuki Mano (japanisch 間野 博行; * 1959 in der Präfektur Okayama) ist ein japanischer Mediziner und Krebsforscher. Er ist Direktor des National Cancer Center Research Institute und Präsident des National Cancer Center.
Hitoshi Oshitani (japanisch. 押谷 仁, Oshitani Hitoshi; * 29. April 1959) ist ein japanischer Mediziner, Virologe und…Hitoshi Oshitani (japanisch. 押谷 仁, Oshitani Hitoshi; * 29. April 1959) ist ein japanischer Mediziner, Virologe und Epidemiologe. Er wirkt als Professor an der Universität Tōhoku in Sendai. Als Mitglied des Novel Coronavirus Expert Meeting zählt er zu den „Vätern“ der japanischen „Drei C“-COVID-19-Strategie.
Mitsuru Sakurai (jap. 櫻井 充 Sakurai Mitsuru; * 12. Mai 1956 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist ein japanischer Politiker…Mitsuru Sakurai (jap. 櫻井 充 Sakurai Mitsuru; * 12. Mai 1956 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist ein japanischer Politiker (Demokratische Partei, Kan-Gruppe→Demokratische Fortschrittspartei→Demokratische Volkspartei→parteilos→LDP), Abgeordneter für Miyagi im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, und war von 2010 bis 2011 „Vizeminister“ im Finanzministerium unter dem Kabinett Kan. Sakurai absolvierte die „Medizinische und Zahnmedizinische Universität Tokio“ und erwarb einen medizinischen Doktor (hakushi) am Graduiertenkolleg der Tōhoku-Universität. Ab 1996 war er medizinischer Leiter einer Abteilung des zentralstaatlichen Iwate-Krankenhauses in Ichinoseki. 1998 wandte sich Sakurai der Politik zu und trat bei der Sangiin-Wahl 1998 für die Demokratische Partei in der Präfektur Miyagi (zwei Mandate pro Wahl) an und erhielt mit rund 245 Tausend Stimmen den höchsten Stimmenanteil (26,0 %). 2004 und 2010 wurde er jeweils mit den zweithöchsten Stimmenanteil, aber deutlichem Vorsprung auf die Drittplatzierten wiedergewählt. Im Sangiin befasste er sich neben der Gesundheitspolitik verstärkt mit außen- und fiskalpolitischen Fragen. Im Schattenkabinett der Demokraten war er 2005 Schattenminister für den Finanzsektor. Im Sangiin war er zeitweise Mitglied im Haushaltsausschuss und übernahm 2009 den Vorsitz im Wirtschaftsausschuss. Von September 2010 bis September 2011 war er für das Kabinett Kan (1. und 2. Umbildung) Staatssekretär (fukudaijin, „Vizeminister“) im Finanzministerium, von Oktober bis Dezember 2012 (Kabinett Noda (3. Umbildung)) im Sozial- und Arbeitsministerium. Von 2014 bis 2017 saß er mit einer Unterbrechung 2016 dem Sangiin-Sonderausschuss für den Wiederaufbau nach dem Großen Ostjapanischen Erdbeben vor. Bei der Sangiin-Wahl 2016 wurde Miyagi zum Einmandatswahlkreis; aber Sakurai konnte sich für die einige Monate vorher gegründete Demokratische Fortschrittspartei (DFP) mit Einheitsfrontunterstützung von KPJ, SDP und Seikatsu no Tō mit 51,1 % der Stimmen gegen den bisherigen Mitamtsinhaber Yutaka Kumagai (LDP, unterstützt von Kōmeitō, Kokoro; 47,0 %) für eine vierte Amtszeit durchsetzen. 2019 gehörte er in der aus der DFP entstandenen Demokratischen Volkspartei (DVP) zu den Gegnern der Fraktionsvereinigung mit der KDP und kleineren Partnern und reichte seinen Parteiaustritt ein, blieb aber zunächst Mitglied der neuen Fraktion. Im Mai 2020 verließ er die Gemeinschaftsfraktion und schloss sich der LDP-Fraktion an. Kurz vor der Wahl 2022 trat er auch der Partei bei und wurde mit absoluter Mehrheit wiedergewählt.
Yoshihiro Kawaoka (jap. 河岡 義裕, Kawaoka Yoshihiro; * 1955) ist ein japanischer Virologe, bekannt für Forschungen zu…Yoshihiro Kawaoka (jap. 河岡 義裕, Kawaoka Yoshihiro; * 1955) ist ein japanischer Virologe, bekannt für Forschungen zu Grippeviren.
Masakazu Sekiguchi (japanisch 関口 昌一 Sekiguchi Masakazu; * 4. Juni 1953 in Minano, Kreis Chichibu, Saitama) ist ein…Masakazu Sekiguchi (japanisch 関口 昌一 Sekiguchi Masakazu; * 4. Juni 1953 in Minano, Kreis Chichibu, Saitama) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei (LDP), darin zuletzt Motegi-Faktion; seit seiner Wahl zum Präsidenten fraktionslos), seit 2003 Senator für Saitama im Nationalparlament und seit 2024 Senatspräsident. Von 2019 bis 2024 führte er die Gruppe der LDP-Senatoren (Sangiin giin-sōkai; bedeutender als und nahezu, aber nicht ganz identisch mit der Fraktion im engeren Sinn). Sekiguchi, der älteste Sohn von Keizō Sekiguchi (LDP-Senator für den Verhältniswahlwahlkreis und Präsident der Präfekturzahnärztekammer Saitama), studierte an der zahnmedizinischen Jōsai-Universität (Jōsai shika daigaku; heute Teil der Meikai-Universität) und war anschließend in der elterlichen Praxis in Minano tätig. In die aktive Politik trat er bei den einheitlichen Wahlen 1995 ein, als er für die erste von drei Wahlperioden ins Präfekturparlament Saitama gewählt wurde. Kurz nach seiner dritten Wahl wechselte er in die Nationalpolitik: Takujirō Hamada war für seine Gouverneurswahlkandidatur zurückgetreten, und Sekiguchi kandidierte für die LDP bei der resultierenden Nachwahl im Oktober 2003. Mit 42,8 % der Stimmen setzte er sich knapp gegen die Demokratin Chiyako Shimada (41,9 %) und eine Kommunistin durch. Den Sitz verteidigte er danach bei den regulären Wahlen 2004, 2010, 2016 und 2022 viermal in Folge; ab 2010 erzielte er jeweils den höchsten Stimmenanteil. Im Senat war er von 2007 bis 2008 Vorsitzender des Kultus- und Wissenschaftsausschusses sowie für das erste Kabinett Abe von 2006 bis 2007 parlamentarischer Sekretär im Außenministerium. 2013 wurde er für das zweite Kabinett Abe Vizeminister für allgemeine Angelegenheiten und im Kabinettsamt. 2017 übernahm er die Führung des Komitees für Parlamentsangelegenheiten der Senats-LDP, 2019 deren Vorsitz. Im November 2024 wurde Sekiguchi als Nachfolger des aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Hidehisa Otsuji (ebenfalls Ex-Motegi-Faktion) zum Präsidenten des Senats gewählt. Die Führung der Senats-LDP übernahm Keizō Takemi.
Shizuo Akira (jap. 審良 静男, Akira Shizuo; * 27. Januar 1953 in Higashiōsaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Shizuo Akira (jap. 審良 静男, Akira Shizuo; * 27. Januar 1953 in Higashiōsaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Immunologe. Er ist ein Professor an der Universität Osaka, der bahnbrechende Entdeckungen im Feld der Immunitätsforschung gemacht hat.
Yūsuke Nakamura (japanisch 中村 祐輔 Nakamura Yūsuke; * 8. Dezember 1952 in Osaka) ist ein japanischer Genetiker und…Yūsuke Nakamura (japanisch 中村 祐輔 Nakamura Yūsuke; * 8. Dezember 1952 in Osaka) ist ein japanischer Genetiker und Krebsforscher. Er ist bekannt für seine bahnbrechende Forschung zu Markern des genetischen Polymorphismus (darunter VNTR und SNP) und für seine Beiträge zu genomweiten Untersuchungen von Assoziationen (genomweite Assoziationsstudie), womit wichtige Grundlagen der personalisierten Medizin in der Krebstherapie geschaffen wurden.
Shimon Sakaguchi (japanisch 坂口 志文 Sakaguchi Shimon; * 19. Januar 1951 in Nagahama) ist ein japanischer Immunologe an…Shimon Sakaguchi (japanisch 坂口 志文 Sakaguchi Shimon; * 19. Januar 1951 in Nagahama) ist ein japanischer Immunologe an der Universität Osaka. Er ist bekannt für die Entdeckung der regulatorischen T-Zellen, die Beschreibung ihrer Rolle für das Immunsystem und die Anwendung dieser Erkenntnisse bei der Behandlung von Autoimmunkrankheiten und Krebs.
Ichirō Kamoshita (jap. 鴨下 一郎 Kamoshita Ichirō; * 16. Januar 1949 im Bezirk Adachi (Tokio), Präfektur Tokio) ist ein…Ichirō Kamoshita (jap. 鴨下 一郎 Kamoshita Ichirō; * 16. Januar 1949 im Bezirk Adachi (Tokio), Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, Nationalabgeordneter und Umweltminister der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Kamoshita studierte Medizin an der Nihon Daigaku. 1993 wurde er als Kandidat der Neuen Japan-Partei für den 10. Wahlkreis der Präfektur Tokio ins Shūgiin gewählt, ab 1996 im neuen Einmandatswahlkreis Tokio 13 oder im Verhältniswahlblock Tokio (2003, 2009) wiedergewählt. Unter Premierminister Tsutomu Hata war Kamoshita für einen Monat parlamentarischer Staatssekretär im Umweltministerium. Nach dem Sturz der Anti-LDP-Koalitionsregierung schloss er sich mit der Mehrheit der Oppositionskräfte der Neuen Fortschrittspartei an, für die er 1996 wiedergewählt wurde. Bevor diese sich auflöste, verließ Kamoshita im Juli 1997 die Partei und trat im Dezember desselben Jahres der LDP bei. Nach Tätigkeiten in verschiedenen Ausschüssen engagierte sich Kamoshita seit 2000 vor allem im Ausschuss für Gesundheit, Arbeit und Soziales; von 2002 bis 2003 war er Staatssekretär im zuständigen Ministerium. 2003 verlor er seinen Wahlkreis an den demokratischen Herausforderer Masamitsu Jōjima, wurde aber über die Verhältniswahlliste gewählt. 2005 gewann er seinen Wahlkreis zurück. Innerhalb der LDP gehört Kamoshita der Tsushima-Faktion an. Premierminister Shinzō Abe berief Kamoshita bei der Kabinettsumbildung kurz vor seinem Rücktritt 2007 zum Umweltminister. Kurz nach Amtsantritt wurde Kamoshita mit Anschuldigungen konfrontiert, er habe falsche Berichte über politische Ausgaben abgegeben. Abe hatte bereits mehrere Minister wegen ähnlicher Vorwürfe verloren. Dennoch übernahm Premierminister Yasuo Fukuda Kamoshita im September 2007 in sein Kabinett. Bei der Kabinettsumbildung im August 2008 wurde er durch Tetsuo Saitō (Kōmeitō) ersetzt. Zur Shūgiin-Wahl 2021 zog sich Kamoshita aus der Politik zurück.
Tomoko Abe (jap. 阿部 知子, Abe Tomoko; * 24. April 1948 in Meguro, Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin und…Tomoko Abe (jap. 阿部 知子, Abe Tomoko; * 24. April 1948 in Meguro, Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin und war von 2000 bis 2026 Abgeordnete im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, zuletzt für den 12. Wahlkreis Kanagawa. Ihre bisherigen Parteizugehörigkeiten waren: Sozialdemokratische Partei (SDP)→parteilos→Nippon Mirai no Tō→Midori no Kaze→parteilos→Demokratische Partei→Demokratische Fortschrittspartei→„alte“ & „neue“ Konstitutionell-Demokratische Partei (KDP)→Chūdō Kaikaku Rengō.
Okihide Hikosaka (彦坂, 興秀; * 1948) ist ein japanischer Neurowissenschaftler am National Eye Institute, einer Einrichtung…Okihide Hikosaka (彦坂, 興秀; * 1948) ist ein japanischer Neurowissenschaftler am National Eye Institute, einer Einrichtung der National Institutes of Health in Bethesda, Maryland. Er ist vor allem für seine Arbeiten zur Bedeutung der Basalganglien für das Verhalten, für bewusste Entscheidungen und automatisierte Handlungen bekannt. Hikosaka erwarb 1973 einen M.D. an der Universität Tokio und mit einer Arbeit über das vestibulo-okuläre Hirnstammsystem 1978 bei Hiroshi Shimazu einen Ph.D. ebendort. Ab 1978 war Hikosaka Dozent an der Universität Toho im Tokioter Bezirk Ōta, ab 1979 Assistenzprofessor. Gleichzeitig arbeitete er als Postdoktorand von 1979 bis 1982 bei Robert H. Wurtz am National Eye Institute. 1983 wurde Hikosaka Associate Professor an der Universität Toho. 1988 wechselte er als Professor an das Nationale Japanische Institut für Physiologie (生理学研究所, Seirigaku kenkyuujo) in Okazaki, bevor er 1993 an die Universität Juntendo wieder nach Tokio wechselte. Seit 2002 ist Hikosaka Forschungsgruppenleiter für Sensomotorik, wieder am National Eye Institute in Bethesda, Maryland. Hikosaka befasst sich mit der Kontrolle von Augenbewegungen, mit der Funktion von Basalganglien und dopaminergen Nervenzellen sowie mit den neuronalen Mechanismen von Motivation, Belohnung, prozeduralem Lernen und visuell-räumlicher Aufmerksamkeit. Seine Forschungen haben besondere Bedeutung für das Verständnis von Erkrankungen wie Depression, Morbus Parkinson, Abhängigkeit oder Schizophrenie, die durch Störungen von (Bewegungs-)Motivation und belohnungsabhängigen Entscheidungen geprägt sind. Seit 2024 zählt der Medienkonzern Clarivate ihn aufgrund der Zahl der Zitationen zu den Favoriten auf einen Nobelpreis (Clarivate Citation Laureates). 2011 wurde Hikosaka in die American Academy of Arts and Sciences gewählt, 2026 zum Mitglied der National Academy of Sciences. Er erhielt 2015 den Golden Brain Award der Minerva Foundation und 2018 den Gruber-Preis für Neurowissenschaften der Peter and Patricia Gruber Foundation. Okihide Hikosaka lebt in Bethesda, Maryland. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Shōzaburō Jimi (jap. 自見 庄三郎, Jimi Shōzaburō; * 5. November 1945 in Kokura (heute: Kitakyūshū), Präfektur Fukuoka) ist…Shōzaburō Jimi (jap. 自見 庄三郎, Jimi Shōzaburō; * 5. November 1945 in Kokura (heute: Kitakyūshū), Präfektur Fukuoka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Von 1983 bis 2005 und von 2007 bis 2013 war er Abgeordneter im Nationalparlament, zunächst im Abgeordnetenhaus (Unterhaus), dann im Rätehaus (Oberhaus). In den Kabinetten Kan und Noda war er von 2010 bis 2012 Minister für den Finanzsektor und die Reform des Postwesens. Von 2012 bis 2013 war er Vorsitzender der Neuen Volkspartei. Jimi schloss 1970 sein Medizinstudium an der Kyūshū-Universität ab, anschließend absolvierte er dort ein Aufbaustudium als medizinischer Forscher und erwarb den Doktorgrad. Nach einem 1980 begonnenen Forschungsaufenthalt an der Harvard School of Public Health, kehrte er 1982 als Dozent an die Universität Kyūshū zurück. Bei der Wahl im Dezember 1983 zum Shūgiin, dem Unterhaus, kandidierte Jimi selbst und wurde im SNTV-Viermandatswahlkreis Fukuoka 4 für die Liberaldemokratische Partei (LDP) mit dem dritthöchsten Stimmenanteil erstmals gewählt. In der LDP schloss er sich der Nakasone-Faktion des damals amtierenden Premiers Yasuhiro Nakasone an. Für das Shūgiin wurde danach sechs Mal in Folge wiedergewählt, ab 1996 im Einzelwahlkreis Fukuoka 10. Ab Ende der 1980er Jahre erhielt Jimi Führungspositionen in der Partei und in mehreren Kabinetten: 1989 war er parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) in der Landbehörde, 1990 im MITI. 1995 übernahm er den Vorsitz im Kommunikationsausschuss des Shūgiin, später im selben Jahr den stellvertretenden Vorsitz des Politikforschungsrates der LDP. Ein Jahr später war er stellvertretender Generalsekretär. Premierminister Ryūtarō Hashimoto berief ihn 1997 als Postminister in sein zweites Kabinett. Während des innerparteilichen Streits um die japanische Staatspost 2005 gehörte Jimi zu den sogenannten „Rebellen“, den Gegnern der vom Parteivorsitzenden Jun’ichirō Koizumi betriebenen Privatisierung. Bei der von Koizumi vorzeitig veranlassten Shūgiin-Wahl 2005 trat Jimi als Unabhängiger an und verlor seinen Wahlkreis an die „Attentäter“-Kandidatin Kyōko Nishikawa. Er schloss sich der aus LDP-„Rebellen“ entstandenen Neuen Volkspartei von Tamisuke Watanuki an und kehrte bei der Sangiin-Wahl 2007 über die nationale Verhältniswahl ins Parlament zurück: Mit über 117.000 Vorzugsstimmen konnte er den ersten Platz auf der Liste und damit den einzigen Verhältniswahlsitz der Partei erobern. Er übernahm anschließend den stellvertretenden Parteivorsitz, 2008 auch das Amt des Vorsitzenden des Politikforschungsrates. Als die Neue Volkspartei bei der Shūgiin-Wahl 2009 die Sitze des Parteivorsitzenden Watanuki und von Generalsekretär Hisaoki Kamei verlor, berief der neue Parteivorsitzende Shizuka Kamei Jimi zum Generalsekretär. Kamei wurde in einer Koalitionsregierung mit der Demokratischen Partei Minister, trat aber im Juni 2010 im Streit über die Revision der Postprivatisierung zurück, woraufhin Premierminister Naoto Kan Jimi zum Nachfolger als Minister berief. Yoshihiko Noda übernahm ihn am 2. September 2011 auf diesen Posten in sein neues Kabinett. Er blieb bis zu einer Kabinettsumbildung im Juni 2012 Minister. Im April 2012 übernahm Jimi nach dem Sturz und anschließenden Austritt von Shizuka Kamei den Parteivorsitz der Neuen Volkspartei, den er bis zur Auflösung der Partei im Frühjahr 2013 behielt. Bei der Sangiin-Wahl 2013 kandidierte Jimi nicht mehr für eine weitere Amtszeit als Abgeordneter.
Tasuku Honjo (japanisch 本庶 佑, Honjo Tasuku; * 27. Januar 1942 in Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer…Tasuku Honjo (japanisch 本庶 佑, Honjo Tasuku; * 27. Januar 1942 in Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein japanischer Immunologe, der für Forschungen über die molekularbiologischen Ursachen der Antikörper-Diversität und neue immunologische Ansätze in der Krebstherapie bekannt ist. 2018 wurde ihm zusammen mit James P. Allison der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin zuerkannt.
Jun’ichi Saga (jap. 佐賀 純一, Saga Jun’ichi; * 1941 in Japan) ist ein japanischer Buchautor, der an der Keiō-Universität…Jun’ichi Saga (jap. 佐賀 純一, Saga Jun’ichi; * 1941 in Japan) ist ein japanischer Buchautor, der an der Keiō-Universität in Medizin promovierte und im nordöstlich von Tokio gelegenen Tsuchiura (Präfektur Ibaraki) eine Arztpraxis unterhält. In seiner Arbeit als Autor lässt er sich von seinen zumeist älteren Patienten inspirieren, deren Erzählungen er für seine Buchprojekte als Notizen festhält. Für ein dokumentarisches Buch, das die Emigration der Japaner nach Hawaii nachgezeichnet hat, erhielt er den NHK Prize und sein Buch Memories of Silk wurde von der ausländischen Presse in Japan als Buch des Jahres ausgezeichnet. Sein Buch Confessions of a Yakuza diente als unautorisierte Vorlage für Bob Dylans "Love and Theft" Album von 2001. Saga nahm Dylan die unautorisierte Benutzung seiner Texte aber nicht übel, sondern freute sich Presseberichten zufolge darüber, dass sein Werk als Inspirationsquelle dienen durfte.
Yoshiki Hiki (japanisch 比企 芳樹 Hiki Yoshiki; * 28. Juli 1933 in Tokio; † 14. Oktober 2022) war ein japanischer Ruderer…Yoshiki Hiki (japanisch 比企 芳樹 Hiki Yoshiki; * 28. Juli 1933 in Tokio; † 14. Oktober 2022) war ein japanischer Ruderer und Chirurg.
Yūichirō Miura (jap. 三浦 雄一郎, Miura Yūichirō; * 12. Oktober 1932 in Aomori, Präfektur Aomori, Japan) ist ein japanischer…Yūichirō Miura (jap. 三浦 雄一郎, Miura Yūichirō; * 12. Oktober 1932 in Aomori, Präfektur Aomori, Japan) ist ein japanischer Alpinist.
Tetsurō Fujiwara (jap. 藤原 哲郎, Fujiwara Tetsurō; * 1930/1931; † 19. November 2024) war ein japanischer Mediziner…Tetsurō Fujiwara (jap. 藤原 哲郎, Fujiwara Tetsurō; * 1930/1931; † 19. November 2024) war ein japanischer Mediziner (Pädiatrie). Fujiwara war Wissenschaftler an der Klinik der Universität Akita. Fujiwara entwickelte Anfang der 1980er Jahre eine Behandlungsmethode gegen eine häufige Erkrankungs- und Todesursache von Frühgeborenen, dem Atemnotsyndrom, RDS (für Respiratory Distress Syndrome, Atemnotsyndrom des Neugeborenen, genauer Infant Respiratory Distress Syndrome, IRDS, NRDS (Newborn RDS), auch hyaline Membrankrankheit, Surfactant Mangelsyndrom), die aufgrund des Mangels an sogenannten Surfactants (oberflächenaktiven Substanzen) in der noch nicht entwickelten Lunge von Frühgeborenen entsteht. Fujiwara und Kollegen konnten damals Surfactants aus Rinder- und Schafslungen isolieren, Frühgeborenen in die Lunge einspritzen und diese damit erfolgreich gegen RDS behandeln. Nach einer Entwicklungsphase von rund 10 Jahren setzte sich das Verfahren ab Anfang der 1990er Jahre im klinischen Bereich durch. Fujiwara forschte davor schon seit den 1960er Jahren an der Tohoku-Universität an Surfactants. 1996 erhielt er gemeinsam mit Bengt Robertson, einem weiteren Pionier der Surfactant-Forschung, den König-Faisal-Preis für Medizin. 2004 wurde er zudem mit dem Virginia-Apgar-Award und 2008 mit dem Takeda-Medizinpreis (武田医学賞, Takeda Igaku Shō) ausgezeichnet.
Otohiko Kaga (japanisch 加賀 乙彦, Kaga Otohiko; * 22. April 1929 in Tokio; † 12. Januar 2023) war ein japanischer…Otohiko Kaga (japanisch 加賀 乙彦, Kaga Otohiko; * 22. April 1929 in Tokio; † 12. Januar 2023) war ein japanischer Schriftsteller und Hochschullehrer.
Osamu Tezuka (japanisch 手塚 治虫, eigentlich: 手塚 治, Tezuka Osamu; * 3. November 1928 in Toyonaka; † 9. Februar 1989) war…Osamu Tezuka (japanisch 手塚 治虫, eigentlich: 手塚 治, Tezuka Osamu; * 3. November 1928 in Toyonaka; † 9. Februar 1989) war ein japanischer Manga-Zeichner, Animationskünstler und Regisseur. Er war maßgeblich an der Entwicklung des modernen Mangas und Animes der Nachkriegszeit beteiligt. In seinem umfassenden Werk schuf er zahlreiche technische wie erzählerische Innovationen, was ihm Spitznamen wie „Vater des Manga“ (マンガの父 Manga no Chichi) oder „Gott des Manga“ (マンガの神様 Manga no Kami-sama) einbrachten. Zu seinen berühmtesten Arbeiten zählen beispielsweise Astro Boy, Black Jack, Prinzessin Saphir und Kimba, der weiße Löwe.
Hiroshi Nakajima (jap. 中嶋 宏, Nakajima Hiroshi; * 16. Mai 1928 in Chiba; † 26. Januar 2013 in Poitiers) war ein…Hiroshi Nakajima (jap. 中嶋 宏, Nakajima Hiroshi; * 16. Mai 1928 in Chiba; † 26. Januar 2013 in Poitiers) war ein japanischer Mediziner und von 1988 bis 1998 Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Nakajima studierte an der Medizinischen Hochschule Tokio (Tōkyō Ika Daigaku) und der Universität Paris. An letzterer spezialisierte er sich im Anschluss in Neuropharmakologie. 1974 trat er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der WHO bei, wo er mit pharmakologischen Fragestellungen betreut war. 1976 wurde er Leiter der Abteilung für Medikamentenpolitik, wo er eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Konzeptes der unverzichtbaren Arzneimittel spielte. Von 1978 bis 1988 war er Direktor des Westpazifik-Regionalbüros. 1988 wurde er zum vierten Generaldirektor der WHO gewählt. Die USA und weitere westliche Staaten unterstützen diese Wahl nicht. Im Vorfeld seiner Kandidatur für eine Wiederwahl wurden Vorwürfe laut, dass Japan Stimmen von Entwicklungsländern im Exekutivrat der WHO mittels Versprechungen von Funktionärsposten oder Finanzierung von Prestigeobjekten gekauft habe. Daraufhin bezichtigte Japan die USA, eine systematische Desinformationskampagne zu führen. Erst nach einer Kampfwahl gegen den Algerier Mohammed Abdelmoumène wurde er im Mai 1993 von der Weltgesundheitsversammlung für eine zweite Amtsperiode gewählt. Für eine dritte Wahl trat er nicht mehr an, so dass seine Amtszeit 1998 endete. Nakajima startete in seiner Amtszeit als WHO-Direktor mehrere Kampagnen zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten, insbesondere AIDS, Malaria, Tuberkulose und Dengue-Fieber. Großen Wert legte er auf die Prävention von Infektionen durch Impfmaßnahmen. Seine Amtszeit war überschattet von Budgetüberschreitungen und Missmanagement, was zu einem Reputationsschaden der WHO führte.
Yoshio Okada (japanisch 岡田 善雄), Okada Yoshio; geboren 3. Oktober 1928 in Kure (Präfektur Hiroshima); gestorben 16.…Yoshio Okada (japanisch 岡田 善雄), Okada Yoshio; geboren 3. Oktober 1928 in Kure (Präfektur Hiroshima); gestorben 16. Januar 2008 in Suita (Präfektur Osaka) war ein japanischer Mediziner und Zellbiologe.
Mitsuzuka Hiroshi (japanisch 三塚 博; * 1. August 1927 in der Präfektur Miyagi; † 25. April 2004 in Tokio) war ein…Mitsuzuka Hiroshi (japanisch 三塚 博; * 1. August 1927 in der Präfektur Miyagi; † 25. April 2004 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der unter anderem verschiedene Ämter in der Regierung und im Parteivorstand der LDP bekleidete, darunter das des Verkehrsministers (1985 bis 1986), des Ministers für internationalen Handel und Industrie (1988 bis 1989) und des Außenministers (1989) sowie des Vorsitzenden des Politikforschungsrates (1989 bis 1990, 1992 bis 1993) und des LDP-Generalsekretärs (1995). Er übernahm nach dem Tod von Abe Shintarō am 15. Mai 1991 innerhalb der LDP die Führung der Seiwa-Faktion und kandidierte am 27. Oktober 1991 ohne Erfolg bei der Wahl des LDP-Vorsitzenden. Er führte als Finanzminister (1996–1998) unter Ryūtarō Hashimoto eine Reihe von Finanzreformen durch, trat jedoch am 28. Januar 1998 aufgrund eines Skandals um hochrangige Beamte des Finanzministeriums zurück. Im Dezember 1998 übernahm Yoshirō Mori den Vorsitz der Seiwa-Faktion. Er kündigte im August 2003 aus gesundheitlichen Gründen seinen Rückzug aus der Politik an und kandidierte nicht bei den Unterhauswahlen im November 2003.
Noboru Iwamura (japanisch 岩村 昇, Iwamura Noboru; geboren am 26. Mai 1927; gestorben am 27. November 2005) war ein…Noboru Iwamura (japanisch 岩村 昇, Iwamura Noboru; geboren am 26. Mai 1927; gestorben am 27. November 2005) war ein japanischer Medizinprofessor, Überlebender des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Träger des Ramon-Magsaysay-Preises für sein Engagement in anderen Ländern Asiens.
Morio Kita (japanisch 北 杜夫, Kita Morio; * 1. Mai 1927 in Aoyama, Akasaka, Tokio (heute: Minato, Tokio); † 24. Oktober…Morio Kita (japanisch 北 杜夫, Kita Morio; * 1. Mai 1927 in Aoyama, Akasaka, Tokio (heute: Minato, Tokio); † 24. Oktober 2011 in Tokio) war der Künstlername von Sōkichi Saitō (斎藤 宗吉, Saitō Sōkichi), einem japanischen Schriftsteller und Psychiater. Er war der zweite Sohn des Arztes und Tanka-Dichters Saitō Mokichi und seiner Frau Teruko.
Takashi Sugimura (japanisch 杉村 隆, Sugimura Takashi; * 20. April 1926 in der Präfektur Tokio; † 6. September 2020 in…Takashi Sugimura (japanisch 杉村 隆, Sugimura Takashi; * 20. April 1926 in der Präfektur Tokio; † 6. September 2020 in Tokio) war ein japanischer Biochemiker, bekannt für grundlegende Forschungen über den chemischen Mechanismus der Krebserzeugung durch Karzinogene. Er war Direktor des Nationalen Krebsforschungszentrums in Japan und von 1994 bis 2000 Rektor der Tōhō-Universität.
Kasai Morio (jap. 葛西 森夫; * 1922 in der Präfektur Aomori; † 29. September 2008) war ein japanischer Chirurg und…Kasai Morio (jap. 葛西 森夫; * 1922 in der Präfektur Aomori; † 29. September 2008) war ein japanischer Chirurg und Kinderchirurg. Er entwickelte die „Kasai-Operation“, eine heute noch praktizierte Operationsmethode zur Behandlung der seltenen angeborenen Gallengangatresie.
Hayaishi Osamu (japanisch 早石 修; * 8. Januar 1920 in Stockton, Kalifornien; † 17. Dezember 2015) war ein japanischer…Hayaishi Osamu (japanisch 早石 修; * 8. Januar 1920 in Stockton, Kalifornien; † 17. Dezember 2015) war ein japanischer Biochemiker.
Hinohara Shigeaki (japanisch 日野原 重明; * 4. Oktober 1911 in der Präfektur Yamaguchi; † 18. Juli 2017 in Tōkyō) war ein…Hinohara Shigeaki (japanisch 日野原 重明; * 4. Oktober 1911 in der Präfektur Yamaguchi; † 18. Juli 2017 in Tōkyō) war ein japanischer Mediziner.
Shigeko Kagawa (japanisch 賀川 滋子; * 28. Mai 1911 in Yamatokōriyama; † 27. August 2026 ebenda) war eine japanische…Shigeko Kagawa (japanisch 賀川 滋子; * 28. Mai 1911 in Yamatokōriyama; † 27. August 2026 ebenda) war eine japanische Supercentenarian und Altersrekordlerin. Seit dem Tod von Miyoko Hiroyasu am 29. Juli 2025 galt sie als älteste lebende Person in Japan und Asien. Weltweit war sie die fünftälteste lebende Person, hinter Ethel Caterham, Naomi Whitehead, Lucia Laura Sangenito und Yolanda Beltrão de Azevedo.
Matsumiya Seiichi (japanisch 松宮 誠一; * 5. Februar 1909 in der Präfektur Shiga; † 25. September 1987) war ein japanischer…Matsumiya Seiichi (japanisch 松宮 誠一; * 5. Februar 1909 in der Präfektur Shiga; † 25. September 1987) war ein japanischer Zahnmediziner, Wissenschaftler und Oralpathologe. Er war von 1976 bis 1983 Präsident des Tokyo Dental College und wurde anschließend dessen Ehrenpräsident und emeritierter Professor. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehörten experimentell-pathologische Untersuchungen der Zahnpulpa und der Wurzelkanalbehandlung sowie die frühe Anwendung der Elektronenmikroskopie zur Untersuchung von Zahnhartsubstanzen. Darüber hinaus wirkte er in der zahnmedizinischen Ausbildung und im internationalen wissenschaftlichen Austausch.
Fujieda Shizuo (jap. 藤枝 静男, wirklicher Name: Katsumi Jirō, 勝見 次郎; * 20. Dezember 1907 in Shizuoka in Fujieda; † 16.…Fujieda Shizuo (jap. 藤枝 静男, wirklicher Name: Katsumi Jirō, 勝見 次郎; * 20. Dezember 1907 in Shizuoka in Fujieda; † 16. April 1993) war ein japanischer Schriftsteller und Mediziner. Er war ein bedeutender Vertreter des japanischen Ich-Romans (Shishōsetsu) und von Shiga Naoya beeinflusst.
Yamada Kôun Roshi (geboren 1907 als Yamada Kiôzô in Nihonmatsu; gestorben 1989) war ein japanischer Zen-Meister des 20.…Yamada Kôun Roshi (geboren 1907 als Yamada Kiôzô in Nihonmatsu; gestorben 1989) war ein japanischer Zen-Meister des 20. Jahrhunderts. Er kann als einer der Stammväter von Zen-Buddhismus und Zen-Meditation im Westen gelten. Kôun Roshi leitete die unabhängige Zen-Vereinigung Sanbô Kyôdan (heute Sanbô Zen), die Soto- und Rinzai-Zen für Mönche wie für Nicht-Ordinierte anbot. Seine Lehre betonte Offenheit und Mitgefühl gegenüber allen Menschen, unabhängig von Nation, Kultur, Glaubensrichtung oder Geschlecht. Sein Angebot zum interreligiösen Dialog zog vor allem Menschen aus dem Westen an, darunter überdurchschnittlich viele christliche Priester und Nonnen, die bei ihm Zen studierten, um später eigene Zen-Zentren in Europa, den Vereinigten Staaten und anderen asiatischen Ländern zu gründen.
Takemi Tarō (japanisch 武見 太郎; geboren 7. August 1904 in der Präfektur Kyōto; gestorben 20. Dezember 1983 in der…Takemi Tarō (japanisch 武見 太郎; geboren 7. August 1904 in der Präfektur Kyōto; gestorben 20. Dezember 1983 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Mediziner.
Miki Yukiharu (jap. 三木 行治; * 1. Mai 1903 in Makiishi, Landkreis Mitsu (heute: Okayama), Präfektur Okayama; † 21.…Miki Yukiharu (jap. 三木 行治; * 1. Mai 1903 in Makiishi, Landkreis Mitsu (heute: Okayama), Präfektur Okayama; † 21. September 1964) war ein japanischer Mediziner und Politiker.
Yoshida Tomizō (japanisch 吉田 富三; * 10. Februar 1903; † 27. April 1973) war ein japanischer Mediziner (Pathologie) und…Yoshida Tomizō (japanisch 吉田 富三; * 10. Februar 1903; † 27. April 1973) war ein japanischer Mediziner (Pathologie) und Krebsforscher. Yoshida studierte Medizin an der Kaiserlichen Universität Tokio, wo er 1927 promoviert wurde und danach Assistent für Pathologie war. 1929 wurde er Mitglied des Sasaki-Instituts des Kyōundō-Krankenhauses (杏雲堂病院, engl. Kyoundo Hospital) in Tokio, dessen Direktor er zuletzt war. Außerdem war er Direktor des Instituts der japanischen Stiftung für Krebsforschung. Mitte der 1930er Jahre wies er mit seinem Chef, dem Institutsgründer Sasaki Takaoki, die krebserzeugende Wirkung des Farbstoffs Biebricher Scharlach (genauer seines wirksamen Bestandteils o-Aminoazotoluol) nach. Sie konnten durch regelmäßige orale Gabe Leberkrebs bei Ratten und Mäusen erzeugen, der erste Nachweis einer solchen Krebserzeugung in einem inneren Organ. Er lehrte an der Medizinischen Hochschule Nagasaki, der Kaiserlichen Universität Tōhoku und der Universität Tokio. 1951 erhielt Yoshida den Asahi-Preis, 1959 wurde er mit dem Kulturorden ausgezeichnet, 1963 mit dem Robert-Koch-Preis. 1965 wurde er Mitglied der Japanischen Akademie der Wissenschaften.
Hachiya Michihiko (japanisch 蜂谷 道彦; * 1903 in der Präfektur Okayama; † 1980) war ein japanischer Arzt und Leiter des…Hachiya Michihiko (japanisch 蜂谷 道彦; * 1903 in der Präfektur Okayama; † 1980) war ein japanischer Arzt und Leiter des zum Teishin-shō (Kommunikationsministerium) gehörenden Krankenhauses Hiroshima Teishin Byōin. Er überlebte verwundet die Kernwaffenexplosion von Hiroshima vom 6. August 1945 in unmittelbarer Nähe des Hypozentrums und führte von diesem Tag bis zum 30. September ein Tagebuch. Er gehört zu den wenigen Hibakusha, den Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, die international bekannt wurden. Sein Arbeitsplatz, die neben der Zentrale des Nachrichtenministeriums gelegene Klinik, lag nur ungefähr 1500 Meter vom Hypozentrum der Bombe entfernt. Die unter dem Titel „Hiroshima-Tagebuch“ (ヒロシマ日記, Hiroshima nikki) zusammengefassten Aufzeichnungen erschienen zuerst in Fortsetzungen in der japanischen medizinischen Zeitschrift Teishin Igaku und wurden 1955 auch in westliche Sprachen übersetzt. Es beschreibt die Auswirkungen der Atombombenexplosion vom ersten Blitzstrahl an und hält die Tätigkeit der Ärzte und Krankenschwestern fest.
Yamamoto Sugi (japanisch 山本 杉; geboren 19. August 1902 in der Präfektur Hiroshima; gestorben 9. September 1995) war…Yamamoto Sugi (japanisch 山本 杉; geboren 19. August 1902 in der Präfektur Hiroshima; gestorben 9. September 1995) war eine japanische Ärztin und Politikerin. Sie war für zwei Wahlperioden Mitglied des japanischen Oberhauses. Außerdem war sie im Vorstand der „Japan Buddhist Federation“ (全日本仏教会), Vorsitzende des „Alljapanischen Bündnisses buddhistischer Frauen“ (全日本仏教婦人連盟) von 1954 bis zur Auflösung, Vizepräsidentin der、„Forschungsgesellschaft Familienleben in Japan“ (家庭生活問題研究協会) und Vorsitzende des „Alljapanischen Mütterbundes“ (全日本母性連盟). Sie war verheiratet mit dem Buddhologen Yamamoto Kairyū, mit dem sie einen Sohn hatte. Sugi stammte aus der Präfektur Hiroshima. Sie schloss 1923 ihr Studium an der Tokyo Women’s Medical University ab. 1938 promovierte sie in Medizin an der renommierten Keiō-Universität mit einer Forschungsarbeit über die Röntgenwissenschaft am künstlichen Pneumothorax. 1959 zog sie bei der 5. regulären Wahl für die Liberaldemokratische Partei (LDP) ins Oberhaus ein. Von 1964 an arbeitete sie als parlamentarische Staatssekretärin in der Verwaltungsaufsicht. Ein Jahr später, 1965 trat sie erneut für die LDP an und wurde wiedergewählt. 1969 war sie in einem Sonderkomitee für Preissstabilisierungsmaßnahmen. 1973 wurde sie mit dem Orden der Edlen Krone zweiter Klasse ausgezeichnet. Sugi Yamamoto starb 1995 im Alter von 93 Jahren. Noch am Tag ihres Ableben wurde sie mit dem vierten Hofrang geehrt.
Shirota Minoru (jap. 代田 稔; * 23. April 1899 in Tatsuoka (heute: Iida), Präfektur Nagano, Japan; † 10. März 1982 in…Shirota Minoru (jap. 代田 稔; * 23. April 1899 in Tatsuoka (heute: Iida), Präfektur Nagano, Japan; † 10. März 1982 in Tokyo) war ein japanischer Mikrobiologe und Unternehmensgründer. Er entdeckte einen speziellen Stamm des Joghurtbakteriums Lactobacillus casei, dem nach ihm benannten Lactobacillus casei Shirota, mit dem er den Trinkjoghurt Yakult entwickelte.
Kurokawa Toshio (japanisch 黒川 利雄; geboren 15. Januar 1897 in Mikasa (Präfektur Hokkaidō); gestorben 21. Februar 1988)…Kurokawa Toshio (japanisch 黒川 利雄; geboren 15. Januar 1897 in Mikasa (Präfektur Hokkaidō); gestorben 21. Februar 1988) war ein japanischer Internist.
Kitano Masaji (japanisch 北野政次; * 14. Juli 1894 in der Präfektur Hyōgo; † 17. Mai 1986 in Tokio) war ein Arzt…Kitano Masaji (japanisch 北野政次; * 14. Juli 1894 in der Präfektur Hyōgo; † 17. Mai 1986 in Tokio) war ein Arzt, Mikrobiologe und Generalleutnant in der Kaiserlich Japanischen Armee. Er war der zweite Kommandant der Einheit 731, einer verdeckten Forschungs- und Entwicklungseinheit für biologische und chemische Kriegsführung. Die Einheit 731 ist bekannt für ihre Kriegsverbrechen, die von den Japanern verübt wurden.