Ishizaka Teruko, genannt Terry (japanisch 石坂 照子; * 28. September 1926 in Yamagata, Japan; † 4. Juni 2019 in Yamagata…Ishizaka Teruko, genannt Terry (japanisch 石坂 照子; * 28. September 1926 in Yamagata, Japan; † 4. Juni 2019 in Yamagata, Japan), war eine japanische Immunologin. Sie entdeckte 1966 mit ihrem Ehemann Ishizaka Kimishige die Immunglobulin-E-Antikörper, die besondere Bedeutung in der Allergie haben. Ishizaka erwarb 1949 ihren M.D.-Abschluss als Medizinerin an der Frauenmedizinhochschule Tokio. 1955 wurde sie an der Universität Tokio promoviert. 1951 bis 1957 forschte sie in der Abteilung Serologie des nationalen Gesundheitsforschungszentrums in Japan. 1957 bis 1959 war sie am Caltech und 1959 an der Johns Hopkins University. 1962 bis 1970 war sie am Asthma Research Institute und Hospital der University of Colorado Medical School in Denver und ab 1970 Associate Professor und später Professor an der Johns Hopkins University (zuerst für Mikrobiologie und später für Medizin und Immunologie). Sie forschte über Allergien und unmittelbare Hypersentivität. 1973 erhielt sie mit ihrem Mann den Gairdner Foundation International Award und 1972 den Passano Award. Zu Ehren des Ehepaares Ishizaka wurde 1995 der Tag der Allergie eingeführt, um ihrer Forschungsleistungen zu gedenken und um über Allergien aufzuklären.
Utako Okamoto (japanisch 岡本 歌子 Okamoto Utako, geb. 1. April 1918 in Tokio, Japanisches Kaiserreich; gest. 21. April…Utako Okamoto (japanisch 岡本 歌子 Okamoto Utako, geb. 1. April 1918 in Tokio, Japanisches Kaiserreich; gest. 21. April 2016 in Kobe, Japan) war eine japanische Ärztin, die als medizinische Wissenschaftlerin arbeitete und in den 1950er Jahren auf der Suche nach einem Medikament zur Behandlung von Blutungen nach der Geburt (postpartale Hämorrhagie) Tranexamsäure entdeckte. Nachdem sie 1962 ihre Ergebnisse veröffentlicht hatte, wurde sie Vorsitzende an der Kōbe-Gakuin-Universität, wo sie von 1966 bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 1990 arbeitete. Okamotos Karriere wurde durch ein sehr männerdominiertes Umfeld behindert. Zu Lebzeiten konnte sie die Geburtshelfer in Kobe nicht davon überzeugen, das Antifibrinolytikum zu erproben, das 2009 in die WHO-Liste der unentbehrlichen Arzneimittel aufgenommen wurde. Sie erlebte den Beginn der Studie mit Tranexamsäure an 20.000 Frauen mit postpartalen Blutungen im Jahr 2010, starb aber vor deren Abschluss im Jahr 2016 und der Veröffentlichung der von ihr vorhergesagten Ergebnisse zur Verhinderung von Todesfällen durch Tranexamsäure im Jahr 2017.
Yamamoto Sugi (japanisch 山本 杉; geboren 19. August 1902 in der Präfektur Hiroshima; gestorben 9. September 1995) war…Yamamoto Sugi (japanisch 山本 杉; geboren 19. August 1902 in der Präfektur Hiroshima; gestorben 9. September 1995) war eine japanische Ärztin und Politikerin. Sie war für zwei Wahlperioden Mitglied des japanischen Oberhauses. Außerdem war sie im Vorstand der „Japan Buddhist Federation“ (全日本仏教会), Vorsitzende des „Alljapanischen Bündnisses buddhistischer Frauen“ (全日本仏教婦人連盟) von 1954 bis zur Auflösung, Vizepräsidentin der、„Forschungsgesellschaft Familienleben in Japan“ (家庭生活問題研究協会) und Vorsitzende des „Alljapanischen Mütterbundes“ (全日本母性連盟). Sie war verheiratet mit dem Buddhologen Yamamoto Kairyū, mit dem sie einen Sohn hatte. Sugi stammte aus der Präfektur Hiroshima. Sie schloss 1923 ihr Studium an der Tokyo Women’s Medical University ab. 1938 promovierte sie in Medizin an der renommierten Keiō-Universität mit einer Forschungsarbeit über die Röntgenwissenschaft am künstlichen Pneumothorax. 1959 zog sie bei der 5. regulären Wahl für die Liberaldemokratische Partei (LDP) ins Oberhaus ein. Von 1964 an arbeitete sie als parlamentarische Staatssekretärin in der Verwaltungsaufsicht. Ein Jahr später, 1965 trat sie erneut für die LDP an und wurde wiedergewählt. 1969 war sie in einem Sonderkomitee für Preissstabilisierungsmaßnahmen. 1973 wurde sie mit dem Orden der Edlen Krone zweiter Klasse ausgezeichnet. Sugi Yamamoto starb 1995 im Alter von 93 Jahren. Noch am Tag ihres Ableben wurde sie mit dem vierten Hofrang geehrt.
Takeuchi Shigeyo (japanisch 竹内 茂代, Geburtsname: 井出 茂代 Ide Shigeyo; geb. 31. August 1881 in Hara (heute Teil von…Takeuchi Shigeyo (japanisch 竹内 茂代, Geburtsname: 井出 茂代 Ide Shigeyo; geb. 31. August 1881 in Hara (heute Teil von Kawakami), Minami-Saku, Nagano, Japanisches Kaiserreich; gest. 15. Dezember 1975 in der Präfektur Ibaraki, Japan) war eine japanische Ärztin und Politikerin. Sie war eine der ersten Frauen, die in den japanischen Reichstag gewählt wurden, wurde jedoch noch im Wahljahr aus dem Amt gedrängt.
Yoshioka Yayoi (japanisch 吉岡 弥生, Kyūjitai: 吉岡 彌生, wirklicher Name: Washiyama Yayoi (鷲山 彌生); geboren 29. April 1871 in…Yoshioka Yayoi (japanisch 吉岡 弥生, Kyūjitai: 吉岡 彌生, wirklicher Name: Washiyama Yayoi (鷲山 彌生); geboren 29. April 1871 in Hijikata (heute: Kakegawa), Provinz Tōtōmi (heute: Präfektur Shizuoka); gestorben 22. Mai 1959 im Stadtbezirk Setagaya Präfektur Tokio) war eine japanische Ärztin, Pädagogin und Frauenrechtsaktivistin. Sie gründete 1900 die Tokyo Women’s Medical University (東京女子医科大学), die erste medizinische Hochschule für Frauen in Japan. Sie war Trägerin des fünften Verdienstranges. Außerdem wurde sie mit der Ehrenmedaille am grünen Band als Persönlichkeit mit besonderem sozialen Engagement geehrt.