Keiji Sada (japanisch 佐田 啓二, Sada Keiji, eigentlich: Kan’ichi Nakai (中井寛一, Nakai Kan’ichi); * 9. Dezember 1926 in…Keiji Sada (japanisch 佐田 啓二, Sada Keiji, eigentlich: Kan’ichi Nakai (中井寛一, Nakai Kan’ichi); * 9. Dezember 1926 in Kyoto; † 17. August 1964 in Nirasaki) war ein japanischer Schauspieler. Während seiner Filmkarriere von 1947 bis 1964 wirkte er in insgesamt 75 Filmen mit.
Sugimoto Shigeo (jap. 杉本 茂雄; Sugimoto Shigeo, * 4. Dezember 1926 in Hyogo; † 2. April 2002) war ein japanischer…Sugimoto Shigeo (jap. 杉本 茂雄; Sugimoto Shigeo, * 4. Dezember 1926 in Hyogo; † 2. April 2002) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Sugimoto debütierte bei den Asienspielen 1951 und absolvierte bei diesem Turnier drei Länderspiele. 1954 wurde er noch einmal für ein WM-Qualifikationsspiel in Tokyo gegen die Auswahl Südkoreas eingesetzt.
Chie Nakane (japanisch 中根 千枝, Nakane Chie; geboren 30. November 1926; gestorben 12. Oktober 2021 in Tokio) war eine…Chie Nakane (japanisch 中根 千枝, Nakane Chie; geboren 30. November 1926; gestorben 12. Oktober 2021 in Tokio) war eine japanische Kulturanthropologin.
Mutō Kabun (jap. 武藤 嘉文; * 18. November 1926 in Kakamigahara, Präfektur Gifu; † 4. November 2009 in Tokio) war ein…Mutō Kabun (jap. 武藤 嘉文; * 18. November 1926 in Kakamigahara, Präfektur Gifu; † 4. November 2009 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter des Shūgiin und 1993 Außenminister seines Landes. Mutō studierte an der Universität Kyōto und wurde 1967 Abgeordneter des Shūgiin für den 1. Wahlkreis Gifu. Er wurde danach 13 Mal wiedergewählt, bis er 2005 seinen Rückzug aus der Politik erklärte. Innerparteilich gehörte er zur Nakasone-Faktion. Mutō gehörte vier Kabinetten an: Im 2. Kabinett Ōhira war er von 1979 bis 1980 Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei, 1990 im 2. Kabinett Kaifu Minister für Internationalen Handel und Industrie. Im April 1993 ersetzte er den erkrankten Außenminister Michio Watanabe im Kabinett Miyazawa. Von 1996 bis 1997 gehörte Mutō dem 2. Kabinett Hashimoto als Leiter der Behörde für Management und Koordination an. Mutōs Großvater Kamon war im Kaiserreich Shūgiinabgeordneter (Kenseikai/Minseitō) und nach dem Krieg der erste gewählte Gouverneur der Präfektur Gifu, sein Vater Kaichi Shūgiinabgeordneter aus Gifu, sein Sohn Yōji von 2005 bis 2009 LDP-Shūgiinabgeordneter aus Gifu.
Tadahiro Sekimoto (jap. 関本 忠弘, Sekimoto Tadahiro; * 14. November 1926 in der Präfektur Hyōgo; † 11. November 2007) war…Tadahiro Sekimoto (jap. 関本 忠弘, Sekimoto Tadahiro; * 14. November 1926 in der Präfektur Hyōgo; † 11. November 2007) war ein japanischer Telekommunikationsingenieur und ehemaliger Präsident der NEC Corporation. Sekimoto studierte Physik an der Universität Tokio mit dem Bachelor-Abschluss 1948 und trat dann in die Forschungslaboratorien von NEC ein, wo er 1965 Leiter der Grundlagenforschung wurde. 1962 wurde er an der Universität Tokio als Ingenieur promoviert. Nachdem er ab 1965 zwei Jahre bei COMSAT in Washington D.C. war, leitete er ab 1967 das Labor für Kommunikationsforschung von NEC. 1972 wurde er Manager der Abteilung Datenübertragung (Transmission Division) und 1974 stieg er in den Vorstand auf. 1977 wurde er Senior Vizepräsident und 1978 Executive Vizepräsident zuständig für Verkäufe in Japan. 1980 wurde er Präsident von NEC und 1994 bis 1998 war er im Aufsichtsrat. 1998 trat er zurück als Reaktion darauf, dass NEC dem japanischen Verteidigungsministerium überhöhte Preise berechnet hatte. Er blieb aber Berater von NEC, bis er auch davon 2002 zurücktrat, da er nicht damit einverstanden war, dass NEC seine Elektroniksparte als NEC Electronics ausgliederte. Er entwickelte bei NEC Puls-Code-Modulation zur Anwendungsreife einschließlich der Entwicklung der zugehörigen Schaltkreise. In den 1960er Jahren entwickelte er die SPADE-Technologie die bei Satellitenkommunikation und Datenübertragung (Intelsat) zur Anwendung kam. SPADE steht für Single-channel-per-carrier pulse-code-modulated multiple-access demand-assignment equipment. Ein von ihm entwickeltes Zeit-Multiplexverfahren (TDMA) und automatisches Routing-System fand in der Satellitenkommunikation und später beim Mobilfunk Anwendung. Zu seiner Zeit als Präsident von NEC in den 1980er Jahren stieg NEC zu einem der weltweit größten Anbieter von Computern und Halbleitern auf. Er war Direktor des japanischen Institute for International Socio-Economic Studies (IISE) und 1992 bis 1997 stellvertretender Vorsitzender des Beratungsgremiums des Keidanren, der größten Unternehmens-Lobby-Gruppe in Japan. 2004 erhielt er die IEEE Medal of Honor und er erhielt die IEEE Alexander Graham Bell Medal und den Edwin Howard Armstrong Award der IEEE Communications Society. Außerdem war er Life Fellow des IEEE. Er war auswärtiges Mitglied der National Academy of Engineering. Sekimoto war Ritter der Ehrenlegion und KBE. In Japan erhielt er die Ehrenmedaille mit Purpurband und den Orden des Heiligen Schatzes. Er hielt 35 japanische und 5 ausländische Patente.
Nagayoshi Iwahori (jap. 岩堀 長慶, Iwahori Nagayoshi; * 1926 in Japan; † 29. Mai 2011) war ein japanischer Mathematiker…Nagayoshi Iwahori (jap. 岩堀 長慶, Iwahori Nagayoshi; * 1926 in Japan; † 29. Mai 2011) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Algebra und speziell Algebraischen Gruppen, Lie-Gruppen und Lie-Algebren befasste. Iwahori wurde 1960/61 bei Shokichi Iyanaga an der Universität Tokio promoviert (リー環の実既約表現について, Lie-kan no jitsukiyaku hōgen ni tsuite, engl. On real irreducible representations of Lie algebras). Als Post-Doktorand war er 1960 bis 1962 am Institute for Advanced Study (IAS). Er war ab 1964 Professor an der Universität Tokio. 1986 wurde er emeritiert. Er unterrichtete danach an der Sophia-Universität. Iwahori-Hecke-Algebren, auch Hecke-Algebren genannt, was allerdings mehrdeutig ist, sind nach Iwahori und Erich Hecke benannt. Sie sind einparametrige Deformationen der Gruppenalgebra von Coxeter-Gruppen und spielen eine Rolle in der Theorie Artinscher Zopfgruppen und Quantengruppen und in der Konstruktion von Knoteninvarianten durch Vaughan Jones. Außerdem sind Iwahori-Untergruppen algebraischer Gruppen über lokalen Körpern nach ihm benannt. 2007 erhielt er den Orden des Heiligen Schatzes.
Kazuhiko Nishijima (japanisch 西島 和彦 Nishijima Kazuhiko; * 4. Oktober 1926 in Tsuchiura; † 15. Februar 2009) war ein…Kazuhiko Nishijima (japanisch 西島 和彦 Nishijima Kazuhiko; * 4. Oktober 1926 in Tsuchiura; † 15. Februar 2009) war ein japanischer Teilchenphysiker. Er war emeritierter Professor an den Universitäten Tokio und Kyōto. Bekannt ist er vor allem für die in Zusammenarbeit mit Murray Gell-Mann hervorgegangene Gell-Mann-Nishijima-Formel und das Konzept der Strangeness, die er nach dem η-Meson als eta-Ladung bezeichnete.
Suzuki Michio (jap. 鈴木 通夫; * 2. Oktober 1926 in Chiba; † 31. Mai 1998 in Tokio) war ein japanischer Mathematiker, der…Suzuki Michio (jap. 鈴木 通夫; * 2. Oktober 1926 in Chiba; † 31. Mai 1998 in Tokio) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit der Theorie endlicher Gruppen beschäftigte.
Ishizaka Teruko, genannt Terry (japanisch 石坂 照子; * 28. September 1926 in Yamagata, Japan; † 4. Juni 2019 in Yamagata…Ishizaka Teruko, genannt Terry (japanisch 石坂 照子; * 28. September 1926 in Yamagata, Japan; † 4. Juni 2019 in Yamagata, Japan), war eine japanische Immunologin. Sie entdeckte 1966 mit ihrem Ehemann Ishizaka Kimishige die Immunglobulin-E-Antikörper, die besondere Bedeutung in der Allergie haben. Ishizaka erwarb 1949 ihren M.D.-Abschluss als Medizinerin an der Frauenmedizinhochschule Tokio. 1955 wurde sie an der Universität Tokio promoviert. 1951 bis 1957 forschte sie in der Abteilung Serologie des nationalen Gesundheitsforschungszentrums in Japan. 1957 bis 1959 war sie am Caltech und 1959 an der Johns Hopkins University. 1962 bis 1970 war sie am Asthma Research Institute und Hospital der University of Colorado Medical School in Denver und ab 1970 Associate Professor und später Professor an der Johns Hopkins University (zuerst für Mikrobiologie und später für Medizin und Immunologie). Sie forschte über Allergien und unmittelbare Hypersentivität. 1973 erhielt sie mit ihrem Mann den Gairdner Foundation International Award und 1972 den Passano Award. Zu Ehren des Ehepaares Ishizaka wurde 1995 der Tag der Allergie eingeführt, um ihrer Forschungsleistungen zu gedenken und um über Allergien aufzuklären.
Kozo Kawashima (japanisch 川島 弘三 Kawashima Kōzō; * 26. September 1926 in Otaru) ist ein japanischer Skispringer und…Kozo Kawashima (japanisch 川島 弘三 Kawashima Kōzō; * 26. September 1926 in Otaru) ist ein japanischer Skispringer und Olympiateilnehmer von 1952.
Shōhachi Ishii (japanisch 石井 庄八 Ishii Shōhachi; * 20. September 1926 in Tokio; † 4. Januar 1980) war ein japanischer…Shōhachi Ishii (japanisch 石井 庄八 Ishii Shōhachi; * 20. September 1926 in Tokio; † 4. Januar 1980) war ein japanischer Ringer.
Masatoshi Koshiba (japanisch 小柴 昌俊, Koshiba Masatoshi; * 19. September 1926 in Toyohashi, Aichi, Japan; † 12. November…Masatoshi Koshiba (japanisch 小柴 昌俊, Koshiba Masatoshi; * 19. September 1926 in Toyohashi, Aichi, Japan; † 12. November 2020 in Tokio) war ein japanischer Physiker, der 2002 mit dem Nobelpreis für Physik „für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik, insbesondere für den Nachweis kosmischer Neutrinos“, ausgezeichnet wurde.
Shōhei Imamura (jap. 今村 昌平 Imamura Shōhei; ; * 15. September 1926 in Tokio; † 30. Mai 2006 ebenda) war ein japanischer…Shōhei Imamura (jap. 今村 昌平 Imamura Shōhei; ; * 15. September 1926 in Tokio; † 30. Mai 2006 ebenda) war ein japanischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Er zählt als einer der Mitbegründer der japanischen Nouvelle Vague (Nuberu Bagu) zu den einflussreichsten Regisseuren des japanischen Films.
Takamaro Shigaraki (jap. 信楽 峻麿 Shigaraki Takamaro; * 15. September 1926 in der Präfektur Hiroshima; † 26. September…Takamaro Shigaraki (jap. 信楽 峻麿 Shigaraki Takamaro; * 15. September 1926 in der Präfektur Hiroshima; † 26. September 2014 in Kure) war ein moderner japanischer Religionsphilosoph, der den Buddhismus in der Richtung Jōdo-Shinshū im Geist neuzeitlicher Kultur- und Geistesströmungen sowie unter dem Einfluss des evangelischen Theologen Paul Tillich interpretierte.
Shin’ichi Hoshi (星 新一, Hoshi Shin’ichi; * 6. September 1926 in Tokio; † 30. Dezember 1997 ebenda) war einer der…Shin’ichi Hoshi (星 新一, Hoshi Shin’ichi; * 6. September 1926 in Tokio; † 30. Dezember 1997 ebenda) war einer der bekanntesten japanischen Krimi- und Science-Fiction-Schriftsteller sowie Drehbuchautoren.
Okada Yoshio (jap. 岡田 吉夫; * 11. August 1926; † 22. Juni 2002) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Okada…Okada Yoshio (jap. 岡田 吉夫; * 11. August 1926; † 22. Juni 2002) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Okada debütierte bei den Asienspielen 1951 gegen die Auswahl Irans. Es folgten weitere 6 Spiele für Japan. Sein letztes Spiel bestritt er bei den Asienspielen 1954 gegen die Auswahl Indiens.
Shun’ichi Iwasaki (japanisch 岩崎 俊一, Iwasaki Shun’ichi; * 3. August 1926; † 25. Juli 2025) war bis zu seiner…Shun’ichi Iwasaki (japanisch 岩崎 俊一, Iwasaki Shun’ichi; * 3. August 1926; † 25. Juli 2025) war bis zu seiner Emeritierung 1989 Professor an der Universität Tōhoku und bis 1988 an der Lanzhou-Universität (China). Er war maßgeblich an Entdeckungen beteiligt, die zur Entwicklung moderner Computer-Festplatten führten.
Jōsaku Maeda (japanisch 前田 常作 Maeda Jōsaku, Vorname eigentlich Tsunesaku gelesen; geb. 14. Juli 1926 in Nyūzen…Jōsaku Maeda (japanisch 前田 常作 Maeda Jōsaku, Vorname eigentlich Tsunesaku gelesen; geb. 14. Juli 1926 in Nyūzen, Präfektur Toyama; gest. 13. Oktober 2007) war ein japanischer Maler der Yōga-Richtung während der Shōwa-Zeit.
Tetsuji Nishikawa (jap. 西川 哲治, Nishikawa Tetsuji; * 7. Juli 1926 in Tokio; † 15. Dezember 2010) war ein japanischer…Tetsuji Nishikawa (jap. 西川 哲治, Nishikawa Tetsuji; * 7. Juli 1926 in Tokio; † 15. Dezember 2010) war ein japanischer Physiker und einer der Gründungsväter des japanischen Forschungszentrums für Hochenergiephysik KEK sowie dessen Generaldirektor von 1977 bis 1989.
Okumura Yoshihisa (jap. 奥村 善久; * 2. Juli 1926 in der Präfektur Ishikawa; † 18. Februar 2023) war ein japanischer…Okumura Yoshihisa (jap. 奥村 善久; * 2. Juli 1926 in der Präfektur Ishikawa; † 18. Februar 2023) war ein japanischer Ingenieur, der durch grundlegende Arbeiten zum Mobilfunk bekannt wurde. Okumura studierte von 1944 bis 1947 Elektrotechnik am Kanazawa Institute of Technology (KIT, engl. für Kanazawa Kōgyō Daigaku, „Technische Hochschule Kanazawa“). Ab 1950 arbeitete er für die japanische Telefongesellschaft NTT (Nippon Telegraph and Telephone). Im Jahre 1970 wurde er Leiter der Mobilfunkforschung im Electrical Communication Laboratory (ECL) von NTT. Nach fünf Jahren verließ er NTT und ging im Jahre 1975 zu Toshiba. 1979 wurde er Professor am Kanazawa Institute of Technology, an dem er 2000 emeritiert wurde. Okumura führte sorgfältige Messungen der Empfangsbedingungen (in Testautos) in unterschiedlichsten Geländesituationen und Entfernungen (1 bis 100 km) und bei unterschiedlichster Antennenhöhe und Frequenz im Bereich 150 bis 1920 MHz durch. Die Daten wurden 1968 veröffentlicht, und bildeten eine wichtige Grundlage für die damals in Entwicklung befindlichen Mobilfunktechniken. Resultate des Berichts waren später als Okumura-Formeln, Okumura-Modell und Okumura-Kurven bekannt. Vor allem aufgrund seiner Untersuchungen wurde das 800-MHz-Band als geeignete Basis für Mobilfunknetze ausgewählt. 2013 erhielt er den Charles-Stark-Draper-Preis. Er war Mitglied der National Academy of Engineering.
Yoshihiro Hamaguchi (japanisch 浜口 喜博 Hamaguchi Yoshihiro; * 23. Juni 1926 in Takamatsu; † 10. August 2011 in Tokio) war…Yoshihiro Hamaguchi (japanisch 浜口 喜博 Hamaguchi Yoshihiro; * 23. Juni 1926 in Takamatsu; † 10. August 2011 in Tokio) war ein japanischer Schwimmer.
Aizawa Tadahiro (japanisch 相沢 忠洋; geboren 21. Juni 1926 in Tokio; gestorben 22. Mai 1989 in Kiryū, Präfektur Gumma) war…Aizawa Tadahiro (japanisch 相沢 忠洋; geboren 21. Juni 1926 in Tokio; gestorben 22. Mai 1989 in Kiryū, Präfektur Gumma) war ein japanischer Geschäftsmann und Amateur-Archäologe.
Kayano Shigeru (jap. 萱野 茂, Kayano Shigeru; * 1926 in Biratori auf Hokkaidō; † 6. Mai 2006 in Sapporo) war einer der…Kayano Shigeru (jap. 萱野 茂, Kayano Shigeru; * 1926 in Biratori auf Hokkaidō; † 6. Mai 2006 in Sapporo) war einer der wenigen muttersprachlichen Sprecher der Ainu-Sprache und ein bedeutender Forscher der Ainu-Kultur. Er war Gründer und langjähriger Leiter des Ainu-Kulturmuseums Nibutani in Nibutani, Hokkaidō, wodurch er zu einem wichtigen Anwalt der Kultur und Tradition seines Volkes wurde. Als erster Ainu war er im japanischen Oberhaus vertreten (1994–1998). Seit sich 1996 die Sozialistische Partei Japans in die Sozialdemokratische Partei und die Demokratische Partei Japans aufgespalten hatte, war er bis zu seinem Tod Mitglied der Demokratischen Partei.
Ibaragi Noriko (japanisch 茨木 のり子; eigentl. Miura Noriko, (三浦 のり子); * 12. Juni 1926 in Ōsaka; † 17. Februar 2006 in…Ibaragi Noriko (japanisch 茨木 のり子; eigentl. Miura Noriko, (三浦 のり子); * 12. Juni 1926 in Ōsaka; † 17. Februar 2006 in Nishitōkyō) war eine japanische Dichterin, Essayistin, Kinderbuchautorin und Drehbuchschreiberin.
Ōkawa Isao (japanisch 大川 功; geboren 19. Mai 1926 in Osaka; gestorben 18. März 2001) war ein japanischer Unternehmer im…Ōkawa Isao (japanisch 大川 功; geboren 19. Mai 1926 in Osaka; gestorben 18. März 2001) war ein japanischer Unternehmer im Elektronikbereich.
Michio Kushi (jap. 久司 道夫); (* 17. Mai 1926 in Japan; † 28. Dezember 2014 in Boston, Massachusetts) war ein japanischer…Michio Kushi (jap. 久司 道夫); (* 17. Mai 1926 in Japan; † 28. Dezember 2014 in Boston, Massachusetts) war ein japanischer Ernährungswissenschaftler, wichtiger Vertreter der Makrobiotik in den Vereinigten Staaten und Autor zahlreicher Bücher.
Itani Jun’ichirō (jap. 伊谷 純一郎; * 1926; † 19. August 2001) war ein japanischer Anthropologe, Verhaltensforscher und…Itani Jun’ichirō (jap. 伊谷 純一郎; * 1926; † 19. August 2001) war ein japanischer Anthropologe, Verhaltensforscher und gemeinsam mit Imanishi Kinji der Begründer der speziell japanisch geprägten Primatologie. Itani gründete gemeinsam mit Imanishi das international bekannte Primate Research Institute. Itani lehrte als Anthropologe an der Universität Kyoto.
Kōno Taeko (japanisch 河野多惠子; * 30. April 1926 in der Präfektur Osaka; † 29. Januar 2015 in Tokio) war eine japanische…Kōno Taeko (japanisch 河野多惠子; * 30. April 1926 in der Präfektur Osaka; † 29. Januar 2015 in Tokio) war eine japanische Schriftstellerin.
Yasuki Hiramatsu (japanisch 平松 保城 Hiramatsu Yasuki; * 30. April 1926 in Osaka; † 11. April 2012 in Tokio) war ein…Yasuki Hiramatsu (japanisch 平松 保城 Hiramatsu Yasuki; * 30. April 1926 in Osaka; † 11. April 2012 in Tokio) war ein japanischer Schmuckkünstler und Hochschullehrer. Er gilt als einer der Wegbereiter des modernen Schmucks in Japan und als erster, der dort die Idee von Schmuck als Kommunikation und Körpersprache hervorhob. Textur, Form und Licht stehen im Mittelpunkt seiner Kunst. Seine Arbeiten strahlen Einfachheit, Reinheit und Stärke aus. Er war über 30 Jahre Professor an der Universität der Künste, Tokio und zwei Jahre am Royal College of Art in London, sowie einer der Mitbegründer der Japan Jewellery Designers Association (JJDA), die modernen japanischen Schmuck und Angewandte Kunst auf nationalen und internationalen Ausstellungen präsentiert.
Takashi Sugimura (japanisch 杉村 隆, Sugimura Takashi; * 20. April 1926 in der Präfektur Tokio; † 6. September 2020 in…Takashi Sugimura (japanisch 杉村 隆, Sugimura Takashi; * 20. April 1926 in der Präfektur Tokio; † 6. September 2020 in Tokio) war ein japanischer Biochemiker, bekannt für grundlegende Forschungen über den chemischen Mechanismus der Krebserzeugung durch Karzinogene. Er war Direktor des Nationalen Krebsforschungszentrums in Japan und von 1994 bis 2000 Rektor der Tōhō-Universität.
Raymond Augustin Chihiro Satō OP (jap. ライムンド佐藤千敬, Raimondo Satō Chihiro; * 31. März 1926 in Sendai; † 12. November…Raymond Augustin Chihiro Satō OP (jap. ライムンド佐藤千敬, Raimondo Satō Chihiro; * 31. März 1926 in Sendai; † 12. November 2002) war Bischof von Sendai.
Anno Mitsumasa (japanisch 安野 光雅; geboren 20. März 1926 in Tsuwano (Präfektur Shimane); gestorben 24. Dezember 2020 in…Anno Mitsumasa (japanisch 安野 光雅; geboren 20. März 1926 in Tsuwano (Präfektur Shimane); gestorben 24. Dezember 2020 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Maler, Einbandgestalter und Illustrator.
Kenjirō Azuma (jap. 吾妻 兼治郎, Azuma Kenjirō; in Italien auch als Kengiro Azuma romanisiert; * 12. März 1926 in Yamagata…Kenjirō Azuma (jap. 吾妻 兼治郎, Azuma Kenjirō; in Italien auch als Kengiro Azuma romanisiert; * 12. März 1926 in Yamagata, Japan; † 15. Oktober 2016 in Mailand, Italien) war ein japanischer Bildhauer, der in Italien lebte und arbeitete. Er gehört zu den bedeutendsten Vertretern der japanischen Bildhauerei nach dem Zweiten Weltkrieg.
Matsuo Toshio (japanisch 松尾 敏男; geboren 9. März 1926 in Nagasaki; gestorben 4. August 2016 in Tōkyō) war ein…Matsuo Toshio (japanisch 松尾 敏男; geboren 9. März 1926 in Nagasaki; gestorben 4. August 2016 in Tōkyō) war ein japanischer Maler im „japanischen Stil“ – Nihonga.
Yoshimi Ōsawa (japanisch 大澤 慶己; * 6. März 1926 in Munakata Village, Präfektur Chiba; † 21. Oktober 2022 in Tokio) war…Yoshimi Ōsawa (japanisch 大澤 慶己; * 6. März 1926 in Munakata Village, Präfektur Chiba; † 21. Oktober 2022 in Tokio) war ein japanischer Judoka. Im Jahr 1940 begann er sein Training in der Kodokan-Schule. Er erreichte 1941 den 1. Dan und schloss 1946 sein Studium an der Waseda-Universität im Fachbereich Betriebswirtschaft ab. Osawa arbeitete anschließend bei der Makotozuka Securities Bank (heute Mizuho Securities) und kehrte 1951 als Trainer zum Kodokan zurück. Nach seinem Sieg bei dem Fukuoka Turnier 1948, begann er als internationaler Kampfrichter tätig zu sein. Von 1953 bis 1996 war er als Judo-Trainer an der Waseda-Universität tätig und wurde 1974 Professor, bevor er 1996 in den Ruhestand ging. Osawa war auch Mitglied der All Japan Judo Federation und war dort in verschiedenen leitenden Funktionen tätig. Im Jahr 2006 erhielt er den höchsten Judo-Grad, den 10. Dan, und wurde 2008 als besonderer Berater des Kodokan ernannt. Sein Spezialgebiet waren Ashi-Waza. Er starb am 22. Oktober 2022 an einer Lungenentzündung.
Akira Tago (jap. 多湖 輝, Tago Akira; * 1926 auf Sumatra, Niederländisch-Indien; † 6. März 2016 in Tokio, Japan) war ein…Akira Tago (jap. 多湖 輝, Tago Akira; * 1926 auf Sumatra, Niederländisch-Indien; † 6. März 2016 in Tokio, Japan) war ein japanischer Psychologe und Autor. Er war Professor an der Universität Chiba und wurde bekannt durch die Rätselbuch-Reihe Atama no Taisō sowie seinen Einfluss auf die später dadurch inspirierte Puzzle-Videospielreihe Professor Layton.
Matsutani Miyoko (japanisch 松谷 みよ子, Vorname bei gleicher Lesung eigentlich 美代子; geboren 15. Februar 1926 in Tokio…Matsutani Miyoko (japanisch 松谷 みよ子, Vorname bei gleicher Lesung eigentlich 美代子; geboren 15. Februar 1926 in Tokio; gestorben 28. Februar 2015) war eine japanische Kinderbuchautorin.
Keiko Tsushima (jap. 津島 恵子, Tsushima Keiko; geb. Mori Naoko (森 直子), * 7. Februar 1926 in Izuhara (heute: Tsushima)…Keiko Tsushima (jap. 津島 恵子, Tsushima Keiko; geb. Mori Naoko (森 直子), * 7. Februar 1926 in Izuhara (heute: Tsushima), Präfektur Nagasaki; † 1. August 2012 in der Präfektur Tokio) war eine japanische Schauspielerin. Tsushima gab Tanzunterricht im Filmstudio Shōchiku Ofuna, als sie für den Film entdeckt wurde. Ihren Debütauftritt hatte sie 1947 in dem Schwarz-Weiß-Drama Anjō-ke no butōkai. Bekannt geworden ist sie durch ihre Rolle in Akira Kurosawas Die sieben Samurai (1954). Später übernahm sie vorwiegend Mutter- und Großmutterrollen im japanischen Fernsehen. Mit 86 Jahren starb sie an Magenkrebs.
Takeuti Gaisi (jap. 竹内 外史, Takeuchi Gaishi; * 25. Januar 1926 in Kizu, Präfektur Ishikawa, Japan; † 10. Mai 2017) war…Takeuti Gaisi (jap. 竹内 外史, Takeuchi Gaishi; * 25. Januar 1926 in Kizu, Präfektur Ishikawa, Japan; † 10. Mai 2017) war ein japanischer mathematischer Logiker, bekannt für Beiträge zur Beweistheorie. Takeuti wurde 1956 an der Universität Tokio in mathematischer Logik promoviert. Er war ab 1950 zuerst Assistenzprofessor, später Professor an der Pädagogischen Universität Tokio und ab 1966 Professor an der University of Illinois at Urbana-Champaign. 1996 wurde er emeritiert. Takeutis Ziel in den 1950er Jahren war es, Widerspruchsfreiheitsbeweise für formale Systeme zu gewinnen, die die Analysis umfassen. Hierzu entwickelte er Methoden von Gerhard Gentzen weiter (unter anderem führte er ordinal diagrams ein). Takeuti gelang 1967 der Widerspruchsfreiheitsbeweis der Π 1 1 {\displaystyle \Pi _{1}^{1}} -Analysis (der Teil der Analysis, in der die Komprehension auf beliebige Formeln mit höchstens einem Mengenquantor eingeschränkt ist). Das war nach Kurt Schütte der erste Widerspruchsfreiheitsbeweis eines wesentlich imprädikativen Teils der Mathematik und Analysis. Takeutis Vermutung von 1953 besagt, dass im Logikkalkül endlicher Stufe die Schnittregel gilt (siehe Gentzenscher Hauptsatz). Sie wurde für den Kalkül 2. Stufe von William W. Tait (1966) und Dag Prawitz (1967, für höhere Ordnung 1969) und unabhängig von Takahashi Motoo (1967, auch höhere Ordnung) und Jean-Yves Girard bewiesen. Von Takeuti stammten zwei Lehrbücher und Standardwerke, eines zur Beweistheorie und eines zur axiomatischen Mengenlehre. Anfang der 1950er Jahre befasste er sich auch mit Homotopietheorie und Knotentheorie (er hielt 1952/53 ein Seminar ab, das sein Doktorand Kunio Murasagi besuchte). 1959/60, 1966 bis 1968 und 1971 bis 1972 war er am Institute for Advanced Study bei Kurt Gödel. 2003 bis 2009 war er Präsident der Kurt Gödel Society. 1998 erhielt er die tschechische Bolzano-Medaille und er erhielt den Okawa-Preis für Veröffentlichungen. 1982 erhielt er den Asahi-Preis.
Shizuteru Ueda (jap. 上田 閑照, Ueda Shizuteru; * 17. Januar 1926 in der Präfektur Tokio; † 28. Juni 2019 in Uji) war ein…Shizuteru Ueda (jap. 上田 閑照, Ueda Shizuteru; * 17. Januar 1926 in der Präfektur Tokio; † 28. Juni 2019 in Uji) war ein japanischer Philosoph.
Yoshino Hiroshi (japanisch 吉野 弘; * 16. Januar 1926 in der Präfektur Yamagata; † 15. Januar 2014 in Sakata, Präfektur…Yoshino Hiroshi (japanisch 吉野 弘; * 16. Januar 1926 in der Präfektur Yamagata; † 15. Januar 2014 in Sakata, Präfektur Yamagata) war ein japanischer Lyriker.
Miura Shumon (japanisch 三浦 朱門; geboren 12. Januar 1926 in Tokio; gestorben 3. Februar 2017) war ein japanischer…Miura Shumon (japanisch 三浦 朱門; geboren 12. Januar 1926 in Tokio; gestorben 3. Februar 2017) war ein japanischer Schriftsteller.
Iida Momo (jap. いいだ もも, eigentlich 飯田 桃; * 1. Oktober 1926 im heutigen Minato, Tokio, Präfektur Tokio; † 31. März 2011)…Iida Momo (jap. いいだ もも, eigentlich 飯田 桃; * 1. Oktober 1926 im heutigen Minato, Tokio, Präfektur Tokio; † 31. März 2011) war ein japanischer Schriftsteller, der sich in seinen Büchern kritisch mit politischen Themen auseinandersetzte.
Takeiri Yoshikatsu (japanisch 竹入 義勝; geboren 10. Januar 1926 in Nagano; gestorben am 23. Dezember 2023) war ein…Takeiri Yoshikatsu (japanisch 竹入 義勝; geboren 10. Januar 1926 in Nagano; gestorben am 23. Dezember 2023) war ein japanischer Politiker. Er war von 1967 bis 1990 Mitglied des Abgeordnetenhauses, dem Unterhaus des Nationalparlaments für den SNTV-Wahlkreis Tokio 10, und in dieser Zeit bis 1986 Vorsitzender der politischen Partei Kōmeitō.
Mori Wataru (japanisch 森 亘; geboren 10. Januar 1926 in Tōkyō; gestorben 1. April 2012) war ein japanischer Pathologe…Mori Wataru (japanisch 森 亘; geboren 10. Januar 1926 in Tōkyō; gestorben 1. April 2012) war ein japanischer Pathologe und Wissenschaftsorganisator.
Mori Hanae (japanisch 森 英恵; geboren 8. Januar 1926 in der Präfektur Shimane; gestorben 11. August 2022 in Tokio) war…Mori Hanae (japanisch 森 英恵; geboren 8. Januar 1926 in der Präfektur Shimane; gestorben 11. August 2022 in Tokio) war eine japanische Modedesignerin.