Daisuke Matsuzaka (jap. 松坂 大輔, Matsuzaka Daisuke; * 13. September 1980 in der Präfektur Aomori) ist japanischer…Daisuke Matsuzaka (jap. 松坂 大輔, Matsuzaka Daisuke; * 13. September 1980 in der Präfektur Aomori) ist japanischer Baseballspieler in der Major League Baseball. Er spielt derzeit als Pitcher für die New York Mets, vorher war er bei den Cleveland Indians, Boston Red Sox und den Saitama Seibu Lions in der japanischen Profiliga. 2006 wurde er beim Sieg Japans im World Baseball Classic als MVP ausgezeichnet, und mit der Nationalmannschaft gewann er bei den Olympischen Sommerspielen 2004 die Bronzemedaille.
Hiroki Azuma (jap. 東 浩紀, Azuma Hiroki; * 9. Mai 1971 in Mitaka) ist ein japanischer Kulturkritiker und seit 2006…Hiroki Azuma (jap. 東 浩紀, Azuma Hiroki; * 9. Mai 1971 in Mitaka) ist ein japanischer Kulturkritiker und seit 2006 Professor am Sekai Bummei Center (世界文明センター, Sekai Bummei Sentā, dt. „Zentrum [zum Studium] der Weltzivilisationen“) der Technischen Hochschule Tokio. Er ist verheiratet mit der Autorin und Dichterin Sanae Hoshio, mit der er ein Kind hat. Sein Schwiegervater ist der Übersetzer Nobumitsu Kodaka.
Tōru Hashimoto (jap. 橋下 徹, Hashimoto Tōru; * 29. Juni 1969 in Shibuya, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker…Tōru Hashimoto (jap. 橋下 徹, Hashimoto Tōru; * 29. Juni 1969 in Shibuya, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (parteilos→Nippon-/Ōsaka Ishin→Ishin→Nippon-/Ōsaka Ishin). Er war von 2008 bis 2011 Gouverneur der Präfektur (-fu) Osaka, anschließend bis 2015 Bürgermeister der [kreisfreien] Stadt (-shi) Osaka. In seiner Regierungszeit begründete und führte er die Regionalpartei Ōsaka Ishin no Kai, mit der er und seine Anhänger später in die nationale Politik vorstießen und das seit den späten 1990er/frühen 2000er Jahren etablierte Parteiensystem zu destabilisieren versuchten. Zeitweise war er auch Vorsitzender der jeweils mit der Ishin no Kai assoziierte Nationalpartei (2012–2014 Nippon Ishin no Kai und für kurze Zeit 2015 Ōsaka Ishin no Kai), bekleidete aber bisher kein nationales Amt oder Mandat.
Masa Yamamoto (jap. 山本 昌, Yamamoto Masa, eigentlich 山本 昌広, Yamamoto Masahiro; * 11. August 1965 in Chigasaki, Präfektur…Masa Yamamoto (jap. 山本 昌, Yamamoto Masa, eigentlich 山本 昌広, Yamamoto Masahiro; * 11. August 1965 in Chigasaki, Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer Baseballspieler auf der Position des Pitchers. Er spielt seit seinem Profidebüt 1986 für die Chūnichi Dragons in der japanischen Central League. 1994 gewann er den Sawamura-shō für den besten Pitcher der Liga, zweimal (1994 und 1997) wurde er in die Best Nine der Ce League aufgenommen. Yamamoto besuchte die Fujisawa-Oberschule der Nihon Daigaku, die sich aber in seiner Zeit nicht für den Kōshien qualifizierte. Im Draft 1983 kam Yamamoto in der fünften Runde zu Chūnichi. Sein Debüt in der ersten Mannschaft gab er zum Ende der Saison 1986, als er zwei Drittel Innings gegen Yakult im Jingū-Stadion warf; vermehrt zum Einsatz kam er aber erst ab 1988. Ab der Saison 1989 gehörte er zur Stammrotation der Dragons mit meist über 20 Starts pro Saison. Seine erfolgreichste Zeit hatte Yamamoto in den 1990er Jahren, als er die Central League dreimal in Wins anführte (1993, 1994 und 1997) und 1994 auch mit dem Sawamura-Preis als bester Pitcher ausgezeichnet wurde. Er blieb aber auch danach ein zuverlässiger Starting Pitcher mit meist mehr als 100 geworfenen Innings pro Saison. Insgesamt sechsmal (1989, 1992, 1993, 1994, 1997, 2004) nahm Yamamoto für die Ce League am All-Star-Game teil. 2006 warf Yamamoto in einem Heimspiel gegen Hanshin einen No-Hitter. In der Spielzeit 2007 warf Yamamoto mit einem ERA über 5 zwar schwach (2 W – 10 L in 18 Starts), konnte aber mit seiner Mannschaft den Meistertitel in der Nihon Series feiern – den ersten für Chūnichi seit 1954. 2008 war Yamamoto wieder besser in Form und wurde am 4. August 2008 der 24. Pitcher im japanischen Profibaseball, der 200 Wins in der Karriere erreicht hat. Ab 2009 kam der Veteran seltener zum Einsatz, trug aber 2010 mit fünf Wins in acht Einsätzen zu einer starken Spielzeit der Dragons bei.
Takuya Kurosawa (jap. 黒澤 琢弥, Kurosawa Takuya; * 7. Juni 1962 in Gotemba, Präfektur Shizuoka, Japan) ist ein ehemaliger…Takuya Kurosawa (jap. 黒澤 琢弥, Kurosawa Takuya; * 7. Juni 1962 in Gotemba, Präfektur Shizuoka, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Autorennfahrer.
Yoshinori Kobayashi (japanisch 小林 よしのり oder 小林 善範 Kobayashi Yoshinori, * am 31. August 1953 in Fukuoka, Präfektur…Yoshinori Kobayashi (japanisch 小林 よしのり oder 小林 善範 Kobayashi Yoshinori, * am 31. August 1953 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Mangaka, der für seine politisch rechtsextreme Mangaserie Gōmanism Sengen Bekanntheit erlangte. Vor allem die drei Bände On War der Reihe brachte ihm Bekanntheit in Japan. Diese Bände verkauften sich seit ihrer Veröffentlichung im Jahr 1998 zusammen rund eineinhalb Millionen Mal.
Kaoru Kurimoto (japanisch 栗本 薫, Kurimoto Kaoru; geboren 13. Februar 1953 in Tokio; gestorben 26. Mai 2009) war eine…Kaoru Kurimoto (japanisch 栗本 薫, Kurimoto Kaoru; geboren 13. Februar 1953 in Tokio; gestorben 26. Mai 2009) war eine japanische Schriftstellerin.
Minato Kawamura (jap. 川村 湊, Kawamura Minato; * 23. Februar 1951) ist ein japanischer Literatur- und…Minato Kawamura (jap. 川村 湊, Kawamura Minato; * 23. Februar 1951) ist ein japanischer Literatur- und Kulturwissenschaftler. Kawamura ist Professor für Internationale Kultur an der Hōsei-Universität. Er wurde 1980 mit dem Gunzō-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Für das Buch Nanyō karafuku Nihon bungaku erhielt er 1995 den Hirabayashi-Taiko-Literaturpreis.
Gen’ichirō Takahashi (japanisch 高橋 源一郎, Takahashi Gen’ichirō; * 1. Januar 1951 in Onomichi) ist ein japanischer…Gen’ichirō Takahashi (japanisch 高橋 源一郎, Takahashi Gen’ichirō; * 1. Januar 1951 in Onomichi) ist ein japanischer Schriftsteller.
Minae Mizumura (jap. 水村 美苗, Mizumura Minae; * 1951 in Tokio) ist eine japanische Schriftstellerin und…Minae Mizumura (jap. 水村 美苗, Mizumura Minae; * 1951 in Tokio) ist eine japanische Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin.
Banri Kaieda (jap. 海江田 万里 Kaieda Banri; * 26. Februar 1949 in Suginami, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker…Banri Kaieda (jap. 海江田 万里 Kaieda Banri; * 26. Februar 1949 in Suginami, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (Zeikintō→Neue Japan-Partei→Minshu Shintō Club→Shimin League→Demokratische Partei→Demokratische Fortschrittspartei→Konstitutionell-Demokratische Partei→Chūdō Kaikaku Rengō) und war von 1993 bis 2026 mit Unterbrechungen (2005–2009, 2014–2017) Abgeordneter im Unterhaus des nationalen Parlaments für die Präfektur Tokio (Wahlkreis 1 bzw. Verhältniswahlblock). Von 2010 bis 2011 war er Staatsminister für Wirtschafts-, Fiskal-, Wissenschafts- und Technologiepolitik im zum ersten Mal umgebildeten Kabinett Kan, von Januar bis September 2011 Wirtschaftsminister im zum weiten Mal umgebildeten Kabinett Kan und von 2012 bis 2014 Vorsitzender der Demokratischen Partei. Kaieda, als Politikwissenschaftler 1972 Absolvent der Keiō-Universität, arbeitete nach seinem Studium als Sekretär eines Oberhausabgeordneten und als Wirtschaftskommentator für Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehen. Bei der Oberhauswahl 1986 kandidierte er in der Präfektur Tokio für die Zeikin-tō („Steuerpartei“), wurde aber nicht gewählt. 1993 kandidierte er für die Neue Japan-Partei im alten dreimandatigen 1. Wahlkreis Tokio für das Unterhaus und wurde aus dem Stand mit dem höchsten Stimmenanteil gewählt. Anders als die meisten Parteimitglieder beteiligte er sich 1994 nicht an der Gründung der Neuen Fortschrittspartei und wurde 1995 Parteivorsitzender der Shimin League („Bürgerliga“), die er gemeinsam mit Sadao Yamahana (ehemals SPJ) und weiteren Ex-Sozialisten gründete. 1996 wurde die Shimin League Teil der Demokratischen Partei. Seit 1996 kandidiert Kaieda im neuen Einzelwahlkreis Tokio 1, den er 1996 und 2005 an Kaoru Yosano (LDP) verlor. 1996 gelang ihm jedoch die Wahl über die Verhältniswahlliste Tokio der Demokratischen Partei. Im Shūgiin war er unter anderem Mitglied der Haushalts- und Finanzausschüsse, zwischen 2010 und 2012 mehrfach Ausschussvorsitzender. In der DPJ war er 2000 Vorsitzender des Präfekturverbandes Tokio und 2002 Vorsitzender des politischen Forschungsrates. Im September 2010 berief ihn Premierminister Naoto Kan als Staatsminister für Wirtschafts-, Fiskal-, Wissenschafts- und Technologiepolitik in sein Kabinett, bei einer Kabinettsumbildung im Januar 2011 übernahm er das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie, das er bis zum 2. September 2011 leitete. Nach dem Rücktritt Kans 2011 kandidierte Kaieda bei der Wahl des Parteivorsitzenden für die Nachfolge; er führte im ersten Wahlgang, unterlag aber in der Stichwahl Yoshihiko Noda. Bei der Unterhauswahl 2012, die landesweit mit erdrutschartigen Verlusten für die Demokraten endete, verlor Kaieda den Wahlkreis Tokio 1 um 1.134 Stimmen an die Liberaldemokratin Miki Yamada, führte mit dieser knappen Niederlage aber die Verhältniswahlliste der Demokraten in Tokio an und wurde im Verhältniswahlblock wiedergewählt. Nach der Wahl kandidierte er erneut für den Parteivorsitz und setzte sich gegen Sumio Mabuchi durch. Unter seiner Führung verloren die Demokraten bei der Oberhauswahl 2013 die Position als stärkste Partei im Oberhaus nach sechs Jahren an die Liberaldemokraten. Bei der Unterhauswahl 2014 erholten sich die Wahlergebnisse demokratischer Kandidaten landesweit zwar leicht von der Erdrutschniederlage 2012, Kaieda selbst unterlag Miki Yamada aber noch deutlicher (Kaieda 35,6 %, Yamada 42,7 %) und verpasste damit auch einen Sitz im Verhältniswahlblock Tokio. Nach seiner Abwahl aus dem Unterhaus trat Kaieda vom Parteivorsitz zurück. Bei der Unterhauswahl 2017 kandidierte er für die kurz zuvor von Yukio Edano gegründete Konstitutionell-Demokratische Partei wieder im Wahlkreis Tokio 1 und gewann diesmal knapp gegen Yamada (Kaieda 40,7 %, Yamada 39,4 %). 2021, als der ehemalige Vizegouverneur von Kumamoto und Gouverneurskandidat in Tokio 2020 Taisuke Ono für die Nippon Ishin no Kai im Wahlkreis Tokio 1 kandidierte und über 20 % der Stimmen gewann, unterlag Kaieda Yamada wieder, gewann aber den dritten von vier KDP-Verhältniswahlsitzen im Block Tokio. 2024 setzte er sich wieder knapp im neu zugeschnittenen Mehrheitswahlwahlkreis Tokio 1 durch. Beim LDP-Erdrutschsieg verlor er dort mit nur 25,4 % der Stimmen deutlich gegen Yamada (43 %) und verpasste damit auch einen der fünf Chūdō-Verhältniswahlsitze klar.
Toshio Tamogami (jap. 田母神 俊雄, Tamogami Toshio; * Juli 1948 in der Präfektur Fukushima) ist ein japanischer…Toshio Tamogami (jap. 田母神 俊雄, Tamogami Toshio; * Juli 1948 in der Präfektur Fukushima) ist ein japanischer Luftwaffengeneral und war von März 2007 bis Oktober 2008 der 29. Stabschef der Luftselbstverteidigungsstreitkräfte (航空幕僚長, kōkū bakuryōchō).
Osamu Hashimoto (japanisch 橋本 治, Hashimoto Osamu; geboren 25. März 1948 in Tokio; gestorben 29. Januar 2019 daselbst)…Osamu Hashimoto (japanisch 橋本 治, Hashimoto Osamu; geboren 25. März 1948 in Tokio; gestorben 29. Januar 2019 daselbst) war ein japanischer Illustrator und Schriftsteller.
Mieko Kanai (japanisch 金井 美恵子, Kanai Mieko; * 3. November 1947 in Takasaki) ist eine japanische Schriftstellerin. Kanai…Mieko Kanai (japanisch 金井 美恵子, Kanai Mieko; * 3. November 1947 in Takasaki) ist eine japanische Schriftstellerin. Kanai begann nach dem Besuch der „Mädchenoberschule Takasaki der Präfektur Gunma“ (群馬県立高崎女子高等学校, engl. Girls’ High School ihrer Heimatstadt) 1966 Gedichte und Kurzgeschichten zu schreiben und wurde 1967 mit der Geschichte Ai no seikatsu (愛の生活, „Liebesleben“), die im selben Jahr in der Literaturzeitschrift Tembō erschien, für den Dazai-Osamu-Preis nominiert. Im Folgejahr erschienen die von der Kritik gelobten Geschichten Shizen no kodomo (自然の子供, „Naturkind“) und Eonta (エオンタ), und Kanai erhielt für ihre lyrischen Werke den Gendaishi-Techō-Preis. Ihren ersten Gedichtband veröffentlichte sie 1971 unter dem Titel Madamu Juju no ie (マダム・ジュジュの家, „Das Haus der Madame Juju“). 1970 wurde Kanais Erzählung Yume no jikan (夢の時間, „Zeit der Träume“) für den Akutagawa-Preis nominiert. Für den Erzählband Puraton-teki ren’ai (プラトン的恋愛, „Platonische Liebe“, 1979) erhielt sie den Izumi-Kyōka-Literaturpreis. 1985 erschien ihr erster Roman Bunshō kyōshitsu (文章教室, „Schreibkurs“). Für Tama-ya (タマや, „Die Katze Tama“, 1987) wurde Kanai mit dem Frauenliteraturpreis ausgezeichnet. In deutscher Übersetzung liegt beim Suhrkamp Verlag der im japanischen Original 1997 erschienene Titel "Leichter Schwindel" (Karui memai) vor. Wie sie im Nachwort schreibt, hat sich die Autorin beim Verfassen der acht kürzeren Texte von der Devise leiten lassen, nicht den „schweren Wahnsinn“ zu schildern, in den Hausfrauen durch ihr monotones, fremdbestimmtes Leben für Mann und Kinder verfallen können, "sondern sich ausschließlich den ersten Irritationen zu Beginn einer tiefergreifenden Dissoziationsphase zu widmen". (Lisette Gebhardt) Kanais Suburbia-Notizen schildern die einengende Routine der Hausfrau, die wenig Zeit für persönliche Interessen hat: "Verpflichtungen wie Kochen, Waschen und Putzen, lästige soziale Interaktionen sowie nicht zuletzt die oft unangenehme Anwesenheit des Ehepartners bilden die Basis für ein nachhaltiges Boreout oder sogar für latent aggressive Tendenzen."
Masashi Miura (japanisch 三浦 雅士; geboren 17. Dezember 1946 in Hirosaki, Präfektur Aomori) ist ein japanischer…Masashi Miura (japanisch 三浦 雅士; geboren 17. Dezember 1946 in Hirosaki, Präfektur Aomori) ist ein japanischer Herausgeber, Literaturkritiker, Essayist und Tanzexperte. Von 1978 bis 1980 benutzte er das Pseudonym Imai Hiroyasu (今井 裕康).
Aquirax Aida (wirklicher Name: Akira Aida (jap. 間 章, Aida Akira); * 18. August 1946 in Niigata, Präfektur Niigata; †…Aquirax Aida (wirklicher Name: Akira Aida (jap. 間 章, Aida Akira); * 18. August 1946 in Niigata, Präfektur Niigata; † 12. Dezember 1978) war ein japanischer Musikkritiker, Promoter und Produzent. Aida, der zunächst Kurzfilme drehte, wurde bekannt durch seine Zusammenarbeit mit japanischen Free-Jazz-Musikern wie Kaoru Abe (Mort à Crédit 1975), Masayuki Takayanagi und Motoharu Yoshizawa (Inland Fish 1974) sowie mit Steve Lacy (Solo at Mandara, 1975) und Dave Burrell. Er promotete die Japan-Tourneen von westlichen Künstlern wie Lacy, Milford Graves und Derek Bailey, dessen Album New Sights, Old Sounds er 1978 auf seinem Label Morgue produzierte; er produzierte auch Baileys Album Duo & Trio Improvisation (1978 mit Kaoru Abe, Motoharu Yoshizawa, Toshi Tsuchitori, Mototeru Takagi und Toshinori Kondo). Steve Lacy widmete Aida seine Komposition Free Point, Barre Phillips das Stück V seines Albums Journal Violone II (1980), Derek Bailey den 1980 eingespielten Titel Aida und Henry Kaiser das 1992 eingespielte Stück Aquirax Aida. Auch schrieb er für zahlreiche Alben die Liner Notes; für einige LP-Titel wurden auch Zeichnungen von ihm verwendet. Shinji Aoyama drehte über ihn den siebenstündigen Dokumentarfilm AA Signature (2006).
Mariko Bandō (japanisch 坂東 眞理子, Bandō Mariko; * 17. August 1946 in der Präfektur Toyama) ist eine japanische…Mariko Bandō (japanisch 坂東 眞理子, Bandō Mariko; * 17. August 1946 in der Präfektur Toyama) ist eine japanische Frauenrechtlerin, die Vorstandsmitglied der privaten Shōwa Frauenuniversität ist, das japanische Komitee der UNIFEM (United Nations Development Funds for Women) leitet und zahlreiche Bücher schrieb.
Kōjin Karatani (japanisch 柄谷 行人, Karatani Kōjin, eigentlich Karatani Yohio (柄谷 善男); * 16. August 1941 in Amagasaki) ist…Kōjin Karatani (japanisch 柄谷 行人, Karatani Kōjin, eigentlich Karatani Yohio (柄谷 善男); * 16. August 1941 in Amagasaki) ist ein japanischer Philosoph und Literaturwissenschaftler. Karatani studierte an der Universität Tokio Ökonomie und englische Literatur. Er unterrichtete dann an der Hōsei-Universität in Tokio und arbeitete als Literaturkritiker. Für einen Essay über Natsume Sōseki mit dem Titel „Ishiki to shizen: Sōseki shiron“ (<意識>と<自然>―漱石試論), etwa „"Bewußtsein" und "Natur" – Essays zu Sōseki“ erhielt er 1969 den Gunzō-Nachwuchspreis. 1975 erhielt er eine Gastprofessur an der Yale University, wo er u. a. mit Paul de Man und Fredric Jameson zusammentraf. Seit 1990 hatte er eine Professur an der Columbia University inne. 1994 ging er zurück nach Japan und wurde a. o. Professor an der Kinki-Universität, 2002 dann Professor und Gastprofessor an der UCLA. 1980 veröffentlichte er in englischer Sprache Origins of Modern Japanese Literature (deutschsprachiger Titel: Ursprünge der modernen japanischen Literatur). Mit Schriften wie Architecture as Metaphor: language, number, money und Transcritique: on Kant and Marx wandte er sich dann mehr literaturtheoretischen Fragen zu. Mit Akira Asada gab er bis 2002 das Vierteljahres-Magazin Critical Space heraus. Seit der Jahrtausendwende engagiert sich Karatani vermehrt für die Abkehr von Kapitalismus und Nationalstaat und vertritt dezentrale und auf lokalen Tauschkreisen basierende Wirtschaftskonzepte. Seine Konzepte wurden unter anderen durch Slavoj Žižek aufgegriffen. 2022 erhielt er den mit 1 Million US-Dollar dotierten Berggruen-Preis für Kultur und Philosophie und den Asahi-Preis.
Kunimitsu Takahashi (jap. 高橋 国光, Takahashi Kunimitsu; * 29. Januar 1940 in Koganei, Präfektur Tokio; † 16. März 2022)…Kunimitsu Takahashi (jap. 高橋 国光, Takahashi Kunimitsu; * 29. Januar 1940 in Koganei, Präfektur Tokio; † 16. März 2022) war ein japanischer Motorrad- und Autorennfahrer.
Hiroshi Osada (japanisch 長田 弘 Osada Hiroshi; geboren 10. November 1939 in Fukushima; gestorben 3. Mai 2015 in Tokio)…Hiroshi Osada (japanisch 長田 弘 Osada Hiroshi; geboren 10. November 1939 in Fukushima; gestorben 3. Mai 2015 in Tokio) war ein japanischer Poet, Kinderbuch-Autor, Literaturkritiker, Übersetzer und Essayist.
Takehiko Noguchi (japanisch 野口 武彦, Noguchi Takehiko; geboren 28. Juni 1937 in Tokio; gestorben 9. Juni 2024) war ein…Takehiko Noguchi (japanisch 野口 武彦, Noguchi Takehiko; geboren 28. Juni 1937 in Tokio; gestorben 9. Juni 2024) war ein japanischer Schriftsteller und Literaturkritiker.
Minoru Betsuyaku (japanisch 別役 実, Betsuyaku Minoru, auch Betchaku Minoru; * 4. Juni 1937 in der Mandschurei; † 3. März…Minoru Betsuyaku (japanisch 別役 実, Betsuyaku Minoru, auch Betchaku Minoru; * 4. Juni 1937 in der Mandschurei; † 3. März 2020) war ein japanischer Dramatiker, Essayist und Literaturkritiker. Er war mit der japanischen Schauspielerin und Seiyū Kusunoki Yūko verheiratet.
Shigehiko Hasumi (japanisch 蓮実 重彦, Hasumi Shigehiko; * 29. April 1936 in Tokio) ist ein japanischer…Shigehiko Hasumi (japanisch 蓮実 重彦, Hasumi Shigehiko; * 29. April 1936 in Tokio) ist ein japanischer Literaturwissenschaftler, Kultur- und Filmkritiker.
Taeko Tomioka (japanisch 富岡 多恵子, Tomioka Taeko; * 28. Juli 1935 in Osaka, Präfektur Osaka; † 6. April 2023 in Itō…Taeko Tomioka (japanisch 富岡 多恵子, Tomioka Taeko; * 28. Juli 1935 in Osaka, Präfektur Osaka; † 6. April 2023 in Itō, Präfektur Shizuoka) war eine japanische Dichterin, Schriftstellerin, Kritikerin und Drehbuchautorin.
Kanji Nishio (japanisch 西尾 幹二, Nishio Kanji; geboren am 20. Juli 1935 in der Präfektur Tokio; † 1. November 2024…Kanji Nishio (japanisch 西尾 幹二, Nishio Kanji; geboren am 20. Juli 1935 in der Präfektur Tokio; † 1. November 2024 ebendort) war ein japanischer Germanist. Er war Universitätsprofessor für Literatur in Tokio und ist bekannt für seine Nietzsche-Übersetzungen, für seine Beiträge zur Literatur und Philosophie und für seine Beiträge zu Fragen der japanischen und westlichen Gesellschaft.
Hisako Matsubara (jap. 松原 久子 Matsubara Hisako; * 21. Mai 1935 in Kyōto) ist eine japanische Schriftstellerin, die…Hisako Matsubara (jap. 松原 久子 Matsubara Hisako; * 21. Mai 1935 in Kyōto) ist eine japanische Schriftstellerin, die vorwiegend in deutscher Sprache schreibt.
Masakazu Yamazaki (japanisch 山崎 正和, Yamazaki Masakazu; * 26. März 1934 in Kyōto; † 19. August 2020 in der Präfektur…Masakazu Yamazaki (japanisch 山崎 正和, Yamazaki Masakazu; * 26. März 1934 in Kyōto; † 19. August 2020 in der Präfektur Hyōgo) war ein japanischer Dramatiker, Literaturkritiker und Philosoph.
Suehiro Tanemura (jap. 種村 季弘, Tanemura Suehiro; * 21. März 1933 in Toshima; † 29. August 2004) war ein japanischer…Suehiro Tanemura (jap. 種村 季弘, Tanemura Suehiro; * 21. März 1933 in Toshima; † 29. August 2004) war ein japanischer Germanist, Literaturkritiker und Übersetzer. Tanemura studierte Germanistik an der Universität Tokio. Bekannt wurde er für seine tiefgreifenden Studien über die fantastische und Nonsenseliteratur in Europa. 1999 wurde er für Tanemura Suehiro no neo rabirintosu "Gensō no erosu" mit dem Izumi-Kyōka-Literaturpreis ausgezeichnet.
Shūji Takashina (japanisch 高階 秀爾, Takashina Shūji; * 5. Februar 1932 in Tokio; † 17. Oktober 2024 ebenda) war ein…Shūji Takashina (japanisch 高階 秀爾, Takashina Shūji; * 5. Februar 1932 in Tokio; † 17. Oktober 2024 ebenda) war ein japanischer Kunsthistoriker.
Hideaki Oketani (japanisch 桶谷 秀昭, Oketani Hideaki; geboren 3. Februar 1932 in Tokio; gestorben 27. März 2025) war ein…Hideaki Oketani (japanisch 桶谷 秀昭, Oketani Hideaki; geboren 3. Februar 1932 in Tokio; gestorben 27. März 2025) war ein japanischer Autor und Literaturkritiker.
Narihiko Itō (japanisch 伊藤 成彦; geb. 24. Oktober 1931 in Kamakura oder Kanazawa; gest. 29. November 2017 in Tokio) war…Narihiko Itō (japanisch 伊藤 成彦; geb. 24. Oktober 1931 in Kamakura oder Kanazawa; gest. 29. November 2017 in Tokio) war ein japanischer Friedensforscher und Literaturwissenschaftler, der als weltweit führender Experte für das Leben und Wirken der polnisch-deutschen Sozialistin Rosa Luxemburg galt. Als Gründer und langjähriger Vorsitzender der Internationalen Rosa-Luxemburg-Gesellschaft hat er die internationale Forschung zu Luxemburg stark geprägt. Er war Professor an der Tokioter Chūō-Universität.
Ayako Sono (japanisch 曾野 綾子, Sono Ayako, wirklich: Chizuko Miura (三浦 知寿子, Miura Chizuko); * 17. September 1931 in…Ayako Sono (japanisch 曾野 綾子, Sono Ayako, wirklich: Chizuko Miura (三浦 知寿子, Miura Chizuko); * 17. September 1931 in Katsushika, Tokio; † 28. Februar 2025 in Tokio) war eine japanische Schriftstellerin.
Makoto Ōoka (japanisch 大岡 信, Ōoka Makoto; * 16. Februar 1931 in Mishima/Präfektur Shizuoka; † 5. April 2017) war ein…Makoto Ōoka (japanisch 大岡 信, Ōoka Makoto; * 16. Februar 1931 in Mishima/Präfektur Shizuoka; † 5. April 2017) war ein japanischer Lyriker und Literaturwissenschaftler.
Kōichi Isoda (japanisch 磯田 光一, Isoda Kōichi; * 18. Januar 1931 in Yokohama; † 5. Februar 1987) war ein japanischer…Kōichi Isoda (japanisch 磯田 光一, Isoda Kōichi; * 18. Januar 1931 in Yokohama; † 5. Februar 1987) war ein japanischer Literaturkritiker und -wissenschaftler.
Makoto Moroi (jap. 諸井 誠, Moroi Makoto, * 17. Dezember 1930 in der Präfektur Tokio; † 2. September 2013) war ein…Makoto Moroi (jap. 諸井 誠, Moroi Makoto, * 17. Dezember 1930 in der Präfektur Tokio; † 2. September 2013) war ein japanischer Komponist.
Shun Akiyama (japanisch 秋山 駿, Akiyama Shun; * 1930 in der Präfektur Tokio; † 2. Oktober 2013 in Tokio) war ein…Shun Akiyama (japanisch 秋山 駿, Akiyama Shun; * 1930 in der Präfektur Tokio; † 2. Oktober 2013 in Tokio) war ein japanischer Literaturkritiker und Buchautor.
Goichi Matsunaga (japanisch 松永 伍一 Matsunaga Goichi; geboren 22. April 1930 im heutigen Ōki in der Präfektur Fukuoka…Goichi Matsunaga (japanisch 松永 伍一 Matsunaga Goichi; geboren 22. April 1930 im heutigen Ōki in der Präfektur Fukuoka; gestorben 3. März 2008) war ein japanischer Poet, Literaturkritiker und Schriftsteller.
Keizō Hino (japanisch 日野 啓三, Hino Keizō; * 14. Juni 1929 in Tokio; † 14. Oktober 2002) war ein japanischer…Keizō Hino (japanisch 日野 啓三, Hino Keizō; * 14. Juni 1929 in Tokio; † 14. Oktober 2002) war ein japanischer Schriftsteller. Hino Keizōs Werk lässt sich thematisch der „Umweltliteratur“ (環境文学, Kankyō Bungaku) und der „Phantastischen Literatur“ (幻想文学, Gensō Bungaku) zuordnen.
Kuniharu Akiyama (jap. 秋山 邦晴, Akiyama Kuniharu; * 22. Mai 1929 in der Präfektur Tokio; † 17. August 1996) war ein…Kuniharu Akiyama (jap. 秋山 邦晴, Akiyama Kuniharu; * 22. Mai 1929 in der Präfektur Tokio; † 17. August 1996) war ein japanischer Musikwissenschaftler, Musik- und Kunstkritiker, Komponist und Klangkünstler.
Takeshi Muramatsu (japanisch 村松 剛 Muramatsu Takeshi; geboren 23. März 1929 in der Präfektur Tokio; gestorben 17. Mai…Takeshi Muramatsu (japanisch 村松 剛 Muramatsu Takeshi; geboren 23. März 1929 in der Präfektur Tokio; gestorben 17. Mai 1994) war ein japanischer Autor, Literaturkritiker und Kenner der französische Literatur.
Hotsuki Ozaki (japanisch 尾崎 秀樹, Ozaki Hotsuki; * 29. November 1928 in Taipeh; † 21. September 1999) war ein japanischer…Hotsuki Ozaki (japanisch 尾崎 秀樹, Ozaki Hotsuki; * 29. November 1928 in Taipeh; † 21. September 1999) war ein japanischer Autor und Literaturkritiker. Ozaki studierte Medizin an der Kaiserlichen Universität Taiwan und kehrte 1945 nach Japan zurück. Eine kritische Auseinandersetzung mit der japanischen Herrschaft in Taiwan gab er in dem Buch Zhanshi de Taiwan wenxue. Mit Takeuchi Yoshimi, dem Historiker Hashikawa Bunzō und anderen gründete er 1960 eine Forschungsgruppe "China in Japan". Diese erhielt 1963 den Namen Chūkogu no kai (Chinagesellschaft) und gab die Zeitschrift Chūgoku (China) heraus. Von 1993 bis 1997 war er Vorsitzender des P.E.N.-Zentrum Japan.