Akio Kaminaga (jap. 神永 昭夫, Kaminaga, Akio; * 22. Dezember 1936 in Sendai; † 21. März 1993) war ein japanischer Judoka.…Akio Kaminaga (jap. 神永 昭夫, Kaminaga, Akio; * 22. Dezember 1936 in Sendai; † 21. März 1993) war ein japanischer Judoka. Er gewann je eine Silbermedaille bei Olympischen Spielen und bei Weltmeisterschaften.
Atsuko Azuma (japanisch 東 敦子 Azuma Atsuko, wirklicher Name 二田原 敦子 Nitahara Atsuko, * 11. Dezember 1936 in Suita; † 25.…Atsuko Azuma (japanisch 東 敦子 Azuma Atsuko, wirklicher Name 二田原 敦子 Nitahara Atsuko, * 11. Dezember 1936 in Suita; † 25. Dezember 1999) war eine international tätige japanische Sopranistin.
Taku Yamasaki (jap. 山﨑 拓 Yamasaki Taku; * 11. Dezember 1936 in Dalian, Kaiserreich Japan/Mandschukuo (heute…Taku Yamasaki (jap. 山﨑 拓 Yamasaki Taku; * 11. Dezember 1936 in Dalian, Kaiserreich Japan/Mandschukuo (heute: Volksrepublik China)) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und ehemaliger Bauminister. Innerhalb der Partei führte er die Yamasaki-Faktion (derzeit Ishihara-Faktion genannt) mit derzeit 13 Mitgliedern im Unterhaus und einem im Oberhaus. Im Jahr 2015 war er Spitzenberater der Fraktion. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Waseda-Universität, das er 1959 abschloss, arbeitete er fünf Jahre lang für den Reifenhersteller Bridgestone. Danach wandte er sich der Politik zu: 1967 wurde in das Präfekturparlament von Fukuoka gewählt. 1969 kandidierte er ohne Erfolg als Parteiloser für das Unterhaus, drei Jahre später wurde er im damaligen 1. Wahlkreis der Präfektur Fukuoka ins Unterhaus gewählt und (als LDP-Mitglied) siebenmal wiedergewählt. (Seit einer Neuorganisation der Wahlkreise 1996 tritt Yamasaki im 2. Wahlkreis von Fukuoka an. Dort wurde er 2005 zum vierten Mal bestätigt.) 1978 wurde Yamasaki parlamentarischer Staatssekretär, zuerst im Gesundheitsministerium, dann in der Verteidigungsbehörde (dem heutigen Verteidigungsministerium). 1984 wurde er stellvertretender Chef des Kabinettssekretariats, später war er im Wechsel mit verschiedenen Parteiämtern Leiter der Verteidigungsagentur (Kabinett Uno) und Bauminister (Kabinett Miyazawa). Innerhalb der LDP gehörte Yamasaki anfangs der Nakasone- bzw. Watanabe-Faktion an. 1998 verließ er sie und gründete mit 37 Abgeordneten seine eigene Faktion, was vier Monate später zur Auflösung der Watanabe-Faktion führte. Deren Reste schlossen sich dem Shisuikai, der heutigen Ibuki-Faktion, an. Taku Yamasaki galt als enger Vertrauter von Jun’ichirō Koizumi; zusammen mit Kōichi Katō wurden sie in Japan als YKK bezeichnet. Als Koizumi 2001 den Partei- und Regierungsvorsitz übernahm, ernannte er Yamasaki zum LDP-Generalsekretär, vor der Wahl 2003 dann zum stellvertretenden Parteivorsitzenden. Bei der Unterhauswahl 2003 verlor Yamasaki aber unter dem Einfluss eines Sex-Skandals seinen Wahlkreis an den demokratischen Herausforderer Jun'ichirō Koga und trat anschließend zurück. Koga, ein ehemaliger Tennisprofi, der nach dem Wahlsieg als Hoffnungsträger der DPJ galt, trat wenige Monate später selbst zurück, weil er falsche Angaben über seine akademische Karriere in den USA gemacht hatte. 2004 wurde Yamasaki Sonderberater des Premierministers (内閣総理大臣補佐官, Naikaku Sōri-daijin Hosakan), bei den Neuwahlen 2005 gewann er seinen Wahlkreis zurück. Seit dem Ende der Koizumi-Ära war er Vorsitzender verschiedener Parteigremien. Im Zusammenhang mit dem Bestechungsskandal um die Rüstungsfirma Yamada Yōkō tauchte Taku Yamasakis Name während der Parlamentsanhörung des ehemaligen Verteidigungsstaatssekretärs Takemasa Moriya auf, Yamasaki streitet aber jede Verbindung ab. Bei der LDP-Wahlniederlage bei der Unterhauswahl 2009 verlor Yamasaki seinen Sitz, bleibt aber nach Absprache mit Faktionsgeneralsekretär Nobuteru Ishihara zunächst Vorsitzender seiner Faktion.
Saburō Kawabuchi (jap. 川淵 三郎, Kawabuchi Saburō; * 3. Dezember 1936 in Takaishi, Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger…Saburō Kawabuchi (jap. 川淵 三郎, Kawabuchi Saburō; * 3. Dezember 1936 in Takaishi, Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler, -trainer und -funktionär.
Tsutomu Yamazaki (jap. 山﨑 努, Yamazaki Tsutomu; * 2. Dezember 1936 in Matsudo, Präfektur Chiba) ist ein japanischer…Tsutomu Yamazaki (jap. 山﨑 努, Yamazaki Tsutomu; * 2. Dezember 1936 in Matsudo, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Schauspieler.
Akira Kubo (jap. 久保 明, Kubo Akira, wirklicher Name: Yasuyoshi Yamauchi (山内 康儀); * 1. Dezember 1936 in Tokio) ist ein…Akira Kubo (jap. 久保 明, Kubo Akira, wirklicher Name: Yasuyoshi Yamauchi (山内 康儀); * 1. Dezember 1936 in Tokio) ist ein japanischer Schauspieler, der in zahlreichen japanischen Kaijūfilmen der japanischen Produktionsfirma Tōhō mitgespielt hat.
Sayume Okuda (japanisch 奥田 小由女, Okuda Sayume; geb. 26. November 1936 in Sakai (Präfektur Osaka)) ist eine japanische…Sayume Okuda (japanisch 奥田 小由女, Okuda Sayume; geb. 26. November 1936 in Sakai (Präfektur Osaka)) ist eine japanische Puppenherstellerin.
Shūsei Nagaoka (japanisch 長岡 秀星, Nagaoka Shūsei; geboren 26. November 1936 in Nagasaki (Präfektur Nagasaki); gestorben…Shūsei Nagaoka (japanisch 長岡 秀星, Nagaoka Shūsei; geboren 26. November 1936 in Nagasaki (Präfektur Nagasaki); gestorben 23. Juni 2015 in Odawara, Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Illustrator und Maler.
Izumi Tateno (jap. 舘野 泉, Tateno Izumi; * 10. November 1936 in Tokyo) ist ein japanischer Pianist. Tateno studierte an…Izumi Tateno (jap. 舘野 泉, Tateno Izumi; * 10. November 1936 in Tokyo) ist ein japanischer Pianist. Tateno studierte an der Tōkyō Geijutsu Daigaku und ist heute Professor an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Nach einem Schlaganfall während eines Konzerts am 9. Januar 2002 musste er für einige Zeit pausieren. Selbst nach der Rehabilitation litt er noch unter Lähmungserscheinungen der rechten Körperhälfte; seit seinem Comeback im Mai 2004 spielt er daher ausschließlich mit der linken Hand. Zahlreiche Komponisten widmeten ihm speziell auf seine Anforderungen zugeschnittene Stücke. Tateno gewann viele Preise und Auszeichnungen. Seit dem 17. September 1990 ist er Vorsitzender der Japanischen Sibelius-Gesellschaft (日本シベリウス協会, Nihon Shiberiusu Kyōkai), zu deren Gründungsmitgliedern er zählt. Tateno wirkt gegenwärtig vor allem in Finnland. In Japan ist er durch die von ihm gespielte Titelmelodie des Fernsehdramas „Taira no Kiyomori“, komponiert von Takashi Yoshimatsu, weithin bekannt geworden.
Shizuka Kamei (jap. 亀井 静香, Kamei Shizuka; * 1. November 1936 in Yamanouchikita, Präfektur Hiroshima (heute: Shōbara))…Shizuka Kamei (jap. 亀井 静香, Kamei Shizuka; * 1. November 1936 in Yamanouchikita, Präfektur Hiroshima (heute: Shōbara)) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war zuletzt fraktionsloser Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 6. Wahlkreis Hiroshima. Bis 2005 gehörte er als Faktionsführer zu den führenden Politikern der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und war zweimal Minister. Danach gehörte er der abgespaltenen Neuen Volkspartei an, die er von 2009 bis 2012 als Vorsitzender führte. In den Koalitionskabinetten Hatoyama und Kan war er erneut Minister.
Haruhisa Ishida (japanisch 石田 晴久 Ishida Haruhisa; * 30. Oktober 1936 in Taiwan; † 9. März 2009 in Tokio) war ein…Haruhisa Ishida (japanisch 石田 晴久 Ishida Haruhisa; * 30. Oktober 1936 in Taiwan; † 9. März 2009 in Tokio) war ein japanischer Physiker, Informatiker und Hochschullehrer.
Masahiro Yoshimura (jap. 吉村 昌弘, Yoshimura Masahiro; * 28. Oktober 1936 in der Präfektur Ehime; † 27. September 2003)…Masahiro Yoshimura (jap. 吉村 昌弘, Yoshimura Masahiro; * 28. Oktober 1936 in der Präfektur Ehime; † 27. September 2003) war ein japanischer Schwimmer. Yoshimura war Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1956 in Melbourne. Im Wettbewerb über 200 Meter Brust gewann er hinter seinem Landsmann Masaru Furukawa die Silbermedaille. Im Finale lieferte er sich ein enges Rennen mit dem sowjetischen Sportler Charis Junitschew um den zweiten Platz, das er am Ende mit einer Zehntelsekunde Vorsprung für sich entschied.
Yūkō Tamanaha (jap. 玉那覇 有公, Tamanaha Yūkō; * 22. Oktober 1936 in Ishigaki, in der Präfektur Okinawa) ist ein…Yūkō Tamanaha (jap. 玉那覇 有公, Tamanaha Yūkō; * 22. Oktober 1936 in Ishigaki, in der Präfektur Okinawa) ist ein japanischer Färber und Kunsthandwerker. Er wurde 1996 als erster Lebender Nationalschatz für das Wichtige Immaterielle Kulturgut „Textilfärberei“ deklariert. Ursprünglich arbeitete Yūkō Tamanaha nach Abschluss der Schule in einem Stahlwerk. Doch wurde er dann vom Färbemeister Eiki Shiroma XIV., der von der Präfektur zum Bewahrer der Bingata-Färbetechnik ernannt worden war, ausgebildet, nachdem er dessen einzige Tochter Michiko geheiratet hatte. Nach seiner Ausbildung eröffnete er um 1961 im Stadtteil Shuri in Naha ein eigenes Atelier. Seine Bingata Technik zeichnet sich dadurch aus, dass er verschiedene, meist farbenfrohe Muster auf beiden Seiten des Textils aufträgt. Durch den präzisen Zuschnitt der Färbeschablonen gelingt es Yūkō Tamanaha mit Farbe und Schattierungen den Eindruck von Licht und Bewegung zu erzeugen. Neben zahlreichen Auszeichnungen erhielt er 1998 die Ehrenmedaille am violetten Band und 2006 den Orden der Aufgehenden Sonne (Verdienstklasse Offizier). Für seine Bingata Färbetechnik wurde Yūkō Tamanaha im Mai 1996 zum Lebenden Nationalschatz ernannt. Er ist außerdem Ehrenbürger seiner Heimatstadt Ishigaki. Sein Sohn Yūshō Tamanaha (* 1968) ist ebenfalls Färbemeister und betreibt ein Atelier in Yomitan.
Hiroo Kanamori (jap. 金森 博雄, Kanamori Hiroo; * 17. Oktober 1936 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Geophysiker…Hiroo Kanamori (jap. 金森 博雄, Kanamori Hiroo; * 17. Oktober 1936 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Geophysiker mit Spezialgebiet Seismologie.
Kunihiko Sugano (jap. 菅野 邦彦, Sugano Kunihiko; * 13. November 1936 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Kunihiko Sugano (jap. 菅野 邦彦, Sugano Kunihiko; * 13. November 1936 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzpianist. Sugano spielte ab den 1950er-Jahren in der Tokioter Jazzszene u. a. mit George Kawaguchis The Big 4, Isao Suzuki, ferner arbeitete er mit eigenen Formationen wie dem Kunihiko Sugano Quartet und dem Kunihiko Sugano Trio (u. a. mit Eizō Honda). Unter eigenem Namen legte er in den späten 1960er- und 1970er-Jahren Alben wie Finger Popping (1968, mit Yoshio Ikeda, Hiroshi Yamazaki), Love Is a Many Splendored Thing (TBM, 1974, mit Yoichi Kobayashi, Teruhiko Takada, Yoichi Ogawa), Hullo Again (1981, mit Satoshi Kosugi, Joe Jones Jr.) vor. Mit Eiji Kitamura entstand 1973 das gemeinsame Produktion Collaboration (mit Masanaga Harada und Hiroshi Sunaga); mit dem Bassisten Isao Suzuki nahm er 1980 das Duoalbum Sincerely Yours auf. Im Bereich des Jazz war er zwischen 1967 und 2011 an 10 Aufnahmesessions beteiligt. Der Tontechniker Okihiko Sugano ist sein älterer Bruder.
Makoto Nagao (japanisch 長尾 真, Nagao Makoto; geboren 4. Oktober 1936 in der Präfektur Mie; gestorben 23. Mai 2021) war…Makoto Nagao (japanisch 長尾 真, Nagao Makoto; geboren 4. Oktober 1936 in der Präfektur Mie; gestorben 23. Mai 2021) war ein japanischer Informatiker und Wissenschaftsorganisator.
Yōichi Kotabe (jap. 小田部 羊一, Kotabe Yōichi; * 15. September 1936 in Taihoku, Kolonie Taiwan, Japan (heute: Taipeh…Yōichi Kotabe (jap. 小田部 羊一, Kotabe Yōichi; * 15. September 1936 in Taihoku, Kolonie Taiwan, Japan (heute: Taipeh, Taiwan)) ist ein japanischer Animator. Er wirkte bei mehreren Fernsehserien und Filmen wie Heidi oder den Pokémon-Filmen als Animator oder leitender Animator mit. Seit 1985 wirkte er bei Nintendo mit und hat die Verpackung von Super Mario Bros. mitgestaltet. Bei Videospielen, beispielsweise Mario vs. Donkey Kong, Super Mario Kart oder Super Mario World, wirkte Kotabe meist als Illustrator mit. Regisseur war er bei Fuyu no Hi im Jahr 2003.
Yoshihisa Yoshikawa (jap. 吉川 貴久, Yoshikawa Yoshihisa; * 4. September 1936 in Fukuoka; † 12. Oktober 2019) war ein…Yoshihisa Yoshikawa (jap. 吉川 貴久, Yoshikawa Yoshihisa; * 4. September 1936 in Fukuoka; † 12. Oktober 2019) war ein japanischer Sportschütze.
Kazuo Umezu (jap. 楳図 かずお Umezu Kazuo, eigentlich: 楳図 一雄; * 3. September 1936 in der Präfektur Wakayama, Japan; † 28.…Kazuo Umezu (jap. 楳図 かずお Umezu Kazuo, eigentlich: 楳図 一雄; * 3. September 1936 in der Präfektur Wakayama, Japan; † 28. Oktober 2024) war ein japanischer Manga-Zeichner. Er war einer der bekanntesten Zeichner im Bereich des Horror-Manga, hat aber auch Gag- und Science-Fiction-Manga gezeichnet. Sein Werk wurde unter anderem ins Englische und Französische übersetzt. Zahlreiche Filme und Fernsehserien basieren auf seinen Mangas. Er hatte Einfluss auf renommierte Horror-Zeichner wie Junji Itō.
Hisako Ōishi (jap. 大石尚子, Ōishi Hisako; * 26. August 1936 in Etajima, Präfektur Hiroshima; † 4. Januar 2012 in der…Hisako Ōishi (jap. 大石尚子, Ōishi Hisako; * 26. August 1936 in Etajima, Präfektur Hiroshima; † 4. Januar 2012 in der Präfektur Tokio) war eine japanische Politikerin der Demokratisch-Sozialistische Partei (DSP) sowie später der Demokratischen Partei (DPJ), die sowohl Mitglied des Shūgiin (Unterhauses) als auch des Sangiin (Oberhauses) war.
Hideki Shirakawa (japanisch 白川英樹 Shirakawa Hideki, * 20. August 1936 in Tokio, Japan; † 24. August 2026 in Yokohama)…Hideki Shirakawa (japanisch 白川英樹 Shirakawa Hideki, * 20. August 1936 in Tokio, Japan; † 24. August 2026 in Yokohama) war ein japanischer Chemiker. Zusammen mit Alan J. Heeger und Alan MacDiarmid erhielt er im Jahr 2000 den Chemie-Nobelpreis für die Entdeckung und Entwicklung leitfähiger Polymere. Im selben Jahr wurde er mit dem japanischen Kulturorden ausgezeichnet. Ausgangspunkt für seine bahnbrechenden Arbeiten war seine (angeblich zufällige) Entdeckung, dass sich die elektrische Leitfähigkeit von Polyacetylen durch Dotierung um mehrere Größenordnungen erhöhen lässt. Leitfähige Polymere werden beispielsweise als antistatische Verpackungen für empfindliche elektronische Bauteile verwendet. Die aktuelle Forschung zielt insbesondere auf die Entwicklung von Halbleitern auf Polymerbasis für die Herstellung günstiger elektronischer Komponenten („Organische Elektronik“) wie Transistoren, Leuchtdioden, Organischen Solarzellen (OPV) und biegsamen Leiterbahnen. Hideki Shirakawa arbeitete bis zum Frühjahr 2000 an der Universität Tsukuba. 2001 wurde er Mitglied der Japanischen Akademie der Wissenschaften.
Yang Seok-il (kor. 양석일, Hanja 梁 石日, rev. Yang Seok-il, MR Yang Sŏgil, jap. 梁川 正雄, Yanagawa Masao; * 13. August 1936 in…Yang Seok-il (kor. 양석일, Hanja 梁 石日, rev. Yang Seok-il, MR Yang Sŏgil, jap. 梁川 正雄, Yanagawa Masao; * 13. August 1936 in Osaka; † 29. Juni 2024) war ein japanischer Schriftsteller koreanischer Herkunft. Yang gehört zu den koreanischen Einwanderern der zweiten Generation (Zainichi) in Japan. Er wuchs in Ikaino auf, der größten koreanischen Gemeinde in Ōsaka. In seiner Jugend beteiligte er sich an einer Bewegung zur Gleichberechtigung koreanischer Einwanderer in Japan. Er gründete mit Shijon Kim und anderen ein literarisches Magazin. Nach dessen Scheitern arbeitete er zehn Jahre lang als Taxifahrer, bevor er als Schriftsteller mit der Erzählungssammlung Taxi kyōsōkyoku (タクシー狂躁曲) debütierte. Die Erzählungen, in deren Mittelpunkt ein aus Korea eingewanderter Taxifahrer steht, wurden 1993 von Yōichi Sai unter dem Titel Tsuki wa dotchi ni dete iru (月はどっちに出ている, „Wo der Mond steht“) verfilmt. Ebenfalls autobiographische Hintergründe hat der 1998 erschienene Roman Chi to hone (血と骨, Blood & Bones), der als Hauptwerk Yangs gilt. Er wurde 2004 von Yōichi Sai mit Takeshi Kitano in der Hauptrolle verfilmt. Kinderprostitution und illegalen Organhandel in Südostasien thematisierte Yang in dem Roman Yami no kodomotachi (闇の子供たち). Dieser wurde 2008 unter der Regie von Junji Sakamoto verfilmt.
Taijirō Amazawa (jap. 天沢 退二郎, Amazawa Taijirō, * 21. Juli 1936 in Tokio; † 25. Januar 2023 in Chiba) war ein…Taijirō Amazawa (jap. 天沢 退二郎, Amazawa Taijirō, * 21. Juli 1936 in Tokio; † 25. Januar 2023 in Chiba) war ein japanischer Dichter, Übersetzer und Literaturwissenschaftler.
Keiichi Tanaami (jap. 田名網 敬一; Tanaami Keiichi; * 21. Juli 1936 in der Präfektur Tokio; † 9. August 2024) war einer der…Keiichi Tanaami (jap. 田名網 敬一; Tanaami Keiichi; * 21. Juli 1936 in der Präfektur Tokio; † 9. August 2024) war einer der einflussreichsten japanischen Künstler. Seine Arbeiten waren und sind ausschlaggebend für die Entwicklung der japanischen Pop-Art. Tanaami galt damit als Vorreiter und geistiger Ziehvater einer Reihe japanischer Kunstgrößen, so etwa Takashi Murakami und Tabaimo.
Yasuo Fukuda (japanisch 福田 康夫, Fukuda Yasuo; * 16. Juli 1936 im Setagaya-ku, Tokio, gemeldet in Takasaki, Präfektur…Yasuo Fukuda (japanisch 福田 康夫, Fukuda Yasuo; * 16. Juli 1936 im Setagaya-ku, Tokio, gemeldet in Takasaki, Präfektur Gunma; † 22. Oktober 2026 in Tokio) war ein japanischer Politiker der LDP. Von September 2007 bis September 2008 war er der 58. Premierminister Japans.
Takekuni Hirayoshi (jap. 平吉 毅州, Hirayoshi Takekuni; * 10. Juli 1936 in Kōbe, Präfektur Hyōgo; † 28. Mai 1998) war ein…Takekuni Hirayoshi (jap. 平吉 毅州, Hirayoshi Takekuni; * 10. Juli 1936 in Kōbe, Präfektur Hyōgo; † 28. Mai 1998) war ein japanischer Komponist klassischer Musik. 1961 erwarb Hirayoshi seinen Abschluss in Komposition an der Nationalen Universität für Schöne Künste und Musik Tokyo (Geidai), 1967 schloss er dort den Graduiertenkurs ab. Zu seinen Lehrern gehörten Hasegawa Yoshio und Ikuma (?) (伊熊良穂). 1969 gewann er den Odaka-Musikpreis (尾高賞). Danach war er erst Lehrbeauftragter an der Geidai, dann Professor am Tōhō-Konservatorium und später an der Kunsthochschule der Präfektur Okinawa (Okinawa Kenritsu Geijutsu Daigaku). Bekannt geworden ist er vor allem durch seine Chorstücke. Er war verheiratet und hatte einen Sohn und eine Tochter.
Shūsaku Arakawa (japanisch 荒川 修作, Arakawa Shūsaku; * 6. Juli 1936 in Nagoya, Japan; † 18. Mai 2010 in New York City)…Shūsaku Arakawa (japanisch 荒川 修作, Arakawa Shūsaku; * 6. Juli 1936 in Nagoya, Japan; † 18. Mai 2010 in New York City) war ein japanischer Maler, Grafiker und Architekt.
Tetsuzō Fuyushiba (jap. 冬柴 鐵三, Fuyushiba Tetsuzō; * 29. Juni 1936 in Mukden, China (heute: Shenyang, Provinz Liaoning…Tetsuzō Fuyushiba (jap. 冬柴 鐵三, Fuyushiba Tetsuzō; * 29. Juni 1936 in Mukden, China (heute: Shenyang, Provinz Liaoning, Volksrepublik China); † 5. Dezember 2011 in Amagasaki, Japan) war ein japanischer Politiker der Kōmeitō, Minister und Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus.
Tadanori Yokoo (japanisch 横尾 忠則, Yokoo Tadanori; * 27. Juni 1936 in der Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer…Tadanori Yokoo (japanisch 横尾 忠則, Yokoo Tadanori; * 27. Juni 1936 in der Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Grafikdesigner, Plakatkünstler und Maler.
Maki Ishii (jap. 石井 眞木, Ishii Maki; * 28. Mai 1936 in Tokio, Japan; † 8. April, 2003 in Kashiwa, Präfektur Chiba…Maki Ishii (jap. 石井 眞木, Ishii Maki; * 28. Mai 1936 in Tokio, Japan; † 8. April, 2003 in Kashiwa, Präfektur Chiba, Japan) war ein japanischer Komponist und Dirigent.
Hiroshi Saeki (jap. 佐伯 博司, Saeki Hiroshi; * 26. Mai 1936 in der Präfektur Hiroshima; † 2010) war ein japanischer…Hiroshi Saeki (jap. 佐伯 博司, Saeki Hiroshi; * 26. Mai 1936 in der Präfektur Hiroshima; † 2010) war ein japanischer Fußballspieler.
Azuma Koshiishi (jap. 輿石 東, Koshiishi Azuma; * 14. Mai 1936 in Nirasaki, Präfektur Yamanashi, Japan) ist ein ehemaliger…Azuma Koshiishi (jap. 輿石 東, Koshiishi Azuma; * 14. Mai 1936 in Nirasaki, Präfektur Yamanashi, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (Sozialistische Partei Japans→Sozialdemokratische Partei→Demokratische Partei, Yokomichi-Gruppe→Demokratische Fortschrittspartei) und war Abgeordneter in beiden Kammern des nationalen Parlaments, von 2013 bis 2016 Oberhausvizepräsident. Koshiishi, Absolvent der staatlichen Tsuru Tanki Daigaku („Kurzuniversität Tsuru“), arbeitete zunächst als Grundschullehrer. In den 1980er Jahren stieg er in der Lehrergewerkschaft Yamanashi auf. Ab 1986 war er Vorsitzender des Gewerkschaftsverbandes Rengō Yamanashi. Seit der Wahl von 1990 gehörte Koshiishi als Kandidat der Sozialistischen Partei Japans für Yamanashi dem Shūgiin, dem Unterhaus an. 1996 wurde er im neu geschaffenen 1. Wahlkreis Yamanashi als Kandidat der neuen Demokratischen Partei abgewählt. 1998 wurde er als Unabhängiger für Yamanashi (ein Sitz pro Wahl) ins Sangiin gewählt und 2004 nun wieder für die Demokratische Partei im Amt bestätigt. Im Sangiin war er von 2003 bis 2004 Vorsitzender des Verkehrsausschusses. 2010 wurde er mit knappem Vorsprung auf die Liberaldemokratin Noriko Miyagawa wiedergewählt. Ab 2004 war Koshiishi Generalsekretär (kanjichō), von 2006 bis 2013 dann Vorsitzender der Sangiin-Fraktion der Demokratischen Partei. Im Parteivorstand war er von 2007 bis 2009 stellvertretender Parteivorsitzender (daihyō daikō), von 2011 bis 2012 Generalsekretär unter Yoshihiko Noda. Nach der Sangiin-Wahl 2013, bei der die Demokraten den Status als stärkste Partei nach sechs Jahren an die Liberaldemokraten verloren, wurde Koshiishi zum Vizepräsidenten gewählt. Zur Wahl 2016 trat er nicht mehr an.
Kazuo Koike (jap. 小池 一夫, Koike Kazuo; * 8. Mai 1936 in Daisen, Präfektur Akita, Japan; † 17. April 2019) war ein…Kazuo Koike (jap. 小池 一夫, Koike Kazuo; * 8. Mai 1936 in Daisen, Präfektur Akita, Japan; † 17. April 2019) war ein japanischer Comic- und Drehbuchautor. Koike hatte seinen großen Durchbruch mit dem Aufkommen des Gekiga-Stils, der in realistischen Zeichnungen nicht auf die Darstellung von Sex und Gewalt verzichtete. Sein erster Erfolg war 1969 die von Takao Saito gezeichnete Serie Golgo 13; zeitnah entstand Muyonosuke. Anfang der 1970er-Jahre machte er sich selbstständig und schrieb zusammen mit dem Zeichner Gōseki Kojima den Manga Kozure Okami, der als sein bekanntestes Werk gilt. Auf Deutsch wurde dieser Manga unter dem Titel Lone Wolf & Cub bei Planet Manga veröffentlicht. Er handelt von einem Rōnin, der mit seinem kleinen Sohn als Auftragsmörder durch das Japan der Edo-Zeit zieht. Weitere große Erfolge gelangen ihm unter anderem mit Nijitte Monogatari und Crying Freeman. Letzteres wurde von Ryōichi Ikegami gezeichnet und erfolgreich unter dem Titel Crying Freeman – Der Sohn des Drachen verfilmt. Ebenfalls verfilmt wurde Lady Snowblood. All seine Manga-Geschichten wurden von bekannten Mangaka in gezeichneter Comicform umgesetzt. 2004 erhielt Kazuo Koike gemeinsam mit Goseki Kojima den angesehenen Hall of Fame Eisner Award der Jury.
Yoshiyuki Kamei (jap. 亀井 善之, Kamei Yoshiyuki; * 30. April 1936 in Isehara, Präfektur Kanagawa; † 12. Mai 2006 in Tokio)…Yoshiyuki Kamei (jap. 亀井 善之, Kamei Yoshiyuki; * 30. April 1936 in Isehara, Präfektur Kanagawa; † 12. Mai 2006 in Tokio) war ein japanischer Politiker, Abgeordneter des Shūgiin und Minister im japanischen Kabinett.
Shigehiko Hasumi (japanisch 蓮実 重彦, Hasumi Shigehiko; * 29. April 1936 in Tokio) ist ein japanischer…Shigehiko Hasumi (japanisch 蓮実 重彦, Hasumi Shigehiko; * 29. April 1936 in Tokio) ist ein japanischer Literaturwissenschaftler, Kultur- und Filmkritiker.
Adolfo Nicolás Pachón SJ (* 29. April 1936 in Villamuriel de Cerrato, Provinz Palencia, Spanien; † 20. Mai 2020 in…Adolfo Nicolás Pachón SJ (* 29. April 1936 in Villamuriel de Cerrato, Provinz Palencia, Spanien; † 20. Mai 2020 in Tokio, Japan) war ein spanischer Jesuit und römisch-katholischer Theologe. Von 2008 bis 2016 war er der 30. Ordensgeneral der Jesuiten.
Kōji Wakamatsu (japanisch 若松 孝二 Wakamatsu Kōji; * 1. April 1936 in Wakuya, Präfektur Miyagi; † 17. Oktober 2012 in…Kōji Wakamatsu (japanisch 若松 孝二 Wakamatsu Kōji; * 1. April 1936 in Wakuya, Präfektur Miyagi; † 17. Oktober 2012 in Tokio) war ein japanischer Filmregisseur und Filmproduzent, der unter anderem Filme drehte, die zum Genre Pink Eiga zählen. Er gilt als einer der bedeutendsten Regisseure dieses Genres und des japanischen Kinos der 1960er-Jahre im Allgemeinen. Bekannte Filme von Wakamatsu sind unter anderem Ecstasy of the Angels (天使の恍惚 Tenshi no Kōkotsu) und Zwei Mal Jungfrau (ゆけゆけ二度目の処女 Yuke Yuke Nidome no Shojo), die beide in den 1960ern entstanden. Wakamatsus Werk umfasst über 100 Filme, von denen nur wenige in Europa oder den USA veröffentlicht wurden. Seine Produktionsfirma war unter anderem an dem Film Im Reich der Sinne beteiligt. Kōji Wakamatsu nahm an einigen Filmfestivals teil wie zuletzt mit Caterpillar, der 2010 im Wettbewerb der Berlinale lief.
Tomohiko Yamada (japanisch 山田 智彦, Yamada Tomohiko; geboren 23. März 1931 in Yokohama (Präfektur Kanagawa); gestorben…Tomohiko Yamada (japanisch 山田 智彦, Yamada Tomohiko; geboren 23. März 1931 in Yokohama (Präfektur Kanagawa); gestorben 17. April 2001) war ein japanischer Bankangestellter und Schriftsteller.
Kunihiko Fukushima (japanisch 福島 邦彦 Fukushima Kunihiko; * 1936) ist ein japanischer Informatiker, der für die…Kunihiko Fukushima (japanisch 福島 邦彦 Fukushima Kunihiko; * 1936) ist ein japanischer Informatiker, der für die Entwicklung neuronaler Netzwerke und deren Lernalgorithmen (Deep Learning) bekannt ist. Fukushima studierte Elektronik mit dem Bachelor-Abschluss 1958 und der Promotion 1966 an der Universität Kyōto. 1989 bis 1999 war er Professor an der Universität Osaka, von 1999 bis 2001 an der University of Electro-Communications in Chōfu und 2001 bis 2006 am Tokyo Institute of Technology. Von 2006 bis 2010 war er Gastprofessor an der Universität Kansai. Er war Senior Research Scientist an den NHK Science and Technology Research Laboratories und ist Senior Research Scientist am Fuzzy Logic Systems Institute. Er entwickelt seit 1965 neuronale Netzwerkmodelle, speziell um höhere Gehirnfunktionen nachzubilden, insbesondere des visuellen Systems. 1979 entwickelte er das künstliche neuronale Netzwerk Neocognitron, das hierarchisch aufgebaut ist und visuelle Muster durch Anwendung verschiedener Lernalgorithmen und -methoden erkennt. Eine der Methoden ist die Verschiebung der Wahrnehmungsaufmerksamkeit (Selective attention model). Er demonstrierte damit die Erkennung verdeckter Objekte und deren Ergänzung. Fukushima entwickelte auch neuronale Netzwerke für die Erkennung optischen Flusses, visueller Bewegung, Bestimmung von Symmetrieachsen und andere Aufgaben. Er erhielt 2003 den Neural Networks Pioneer Award des IEEE und war Gründungspräsident der japanischen Gesellschaft für neuronale Netzwerke (JNNS) und war im Rat der internationalen Gesellschaft für neuronale Netzwerke (INNS). Fukushima erhielt den Helmholtz Award der INNS. 2021 erhielt er den Bower Award and Prize for Achievement in Science.
Kiyoshi Hara (jap. 原 清, Hara Kiyoshi; * 28. Februar 1936 in Hikawa, (heute: Izumo) in der Präfektur Shimane) ist ein…Kiyoshi Hara (jap. 原 清, Hara Kiyoshi; * 28. Februar 1936 in Hikawa, (heute: Izumo) in der Präfektur Shimane) ist ein japanischer Töpfer und Keramikkünstler. Er wurde 2005 als Lebender Nationalschatz für das Wichtige immaterielle Kulturgut „Keramikherstellung“ deklariert. Er erlernte das Handwerk zunächst in Kyōto bei dem Keramikmeister Ishikuro Munemaru (1893–1968), später dann bei Shimizu Uichi (1926–2004), der ebenfalls zum Lebenden Nationalschatz ernannt worden war. 1961 trat er mit 25 Jahren der „Japanischen Gesellschaft für Kunsthandwerk“ (日本工芸会, Nihon Kōgeikai) bei. 1965 eröffnete Hara ein Atelier in Setagaya, Tokio, zog dann nach Yorii in der Präfektur Saitama um, wo er einen Brennofen baute und betrieb. 1992 wurde er Vorsitzender der Gesellschaft für Kunsthandwerk. Für seine Keramiken mit großflächigen meist braunen oder schwarzen Eisenschmelzglasuren (鉄釉陶器, tetsuyū dōgi) wurde Hara am 30. August 2005 zum Lebenden Nationalschatz ernannt. 2010 schenkte Hara 115 seiner Werke dem Kunstmuseum Shimane, wo sie heute in Wechselausstellungen zu sehen sind.
Toyoki Kunitake (japanisch 國武 豐喜, Kunitake Toyoki; * 26. Februar 1936 in Kurume, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer…Toyoki Kunitake (japanisch 國武 豐喜, Kunitake Toyoki; * 26. Februar 1936 in Kurume, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Chemiker und Materialwissenschaftler. Kunitake wurde 1962 an der University of Pennsylvania in Chemie promoviert und war als Post-Doktorand am Caltech. 1963 wurde er Associate Professor und 1974 Professor an der Universität Kyūshū. 1999 wurde er Leiter der Gruppe Spatio-Temporal Function Materials bei der RIKEN. 2001 wurde er Vizepräsident der Universität Kitakyūshū und 2007 Direktor der Firma NanoMembrane Technologies. Er ist Präsident der Kitakyushu Foundation for the Advancement of Industry, Science and Technology. Er gilt als Pionier molekularen Selbstzusammenbaus und der Entwicklung synthetischer dünner Polymerfilme aus zwei Schichten. Die Entdeckung, dass synthetische organische Moleküle spontan Zweischicht-Membranen wie bei Zellwänden in der Biologie aufbauen können, gelang ihm 1977. 2015 erhielt er den Kyoto-Preis. Er wurde 2007 als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten ausgezeichnet, erhielt 1990 den Preis der japanischen chemischen Gesellschaft und 2001 den Preis der Japanischen Akademie der Wissenschaften. 1999 erhielt er die Medaille am purpurnen Band, 2011 den Orden des Heiligen Schatzes und 2014 den Kulturorden.
Kyōichi Sawada (jap. 沢田 教一, Sawada Kyōichi; * 22. Februar 1936 in Aomori; † 28. Oktober 1970 nahe Phnom Penh) war ein…Kyōichi Sawada (jap. 沢田 教一, Sawada Kyōichi; * 22. Februar 1936 in Aomori; † 28. Oktober 1970 nahe Phnom Penh) war ein japanischer Fotograf.
Shigeo Nagashima (japanisch 長嶋 茂雄 Nagashima Shigeo; geboren 20. Februar 1936 in Sakura, Präfektur Chiba; † 3. Juni 2025…Shigeo Nagashima (japanisch 長嶋 茂雄 Nagashima Shigeo; geboren 20. Februar 1936 in Sakura, Präfektur Chiba; † 3. Juni 2025 in Tokio) war ein japanischer Baseballspieler und -manager.
Jun Isezaki (jap. 伊勢崎 淳, Isezaki Jun, wirklicher Name: Atsushi Isezaki (伊勢崎 惇); * 20. Februar 1936 in Imbe, Bizen, in…Jun Isezaki (jap. 伊勢崎 淳, Isezaki Jun, wirklicher Name: Atsushi Isezaki (伊勢崎 惇); * 20. Februar 1936 in Imbe, Bizen, in der Präfektur Okayama; † 11. Juli 2026 in Bizen, in der Präfektur Okayama) war ein japanischer Töpfer und Keramikkünstler. Er wurde 2004 als Lebender Nationalschatz für das wichtige immaterielle Kulturgut „Keramikherstellung“ deklariert. Er war der zweitälteste Sohn des Kunstkeramikers Yōzan Isezaki (1902–1961). Jun Isezaki schloss 1959 ein Studuíum an der Universität Okayama ab und erlernte von seinem Vater, der von der Präfektur Okayama zur Person für den Erhalt der Bizen-Keramik ernannt worden war, das Handwerk der Töpferkunst. 1961 baute er gemeinsam mit seinem älteren Bruder Mitsuru (伊勢﨑満), der ebenfalls Kunstkeramiker war, den aus dem Mittelalter stammenden Sockel-Tunnelofen (半地下式穴窯) Koyasan (姑耶山) wieder auf und stellte damit vor allem traditionelle Teeschalen her. 1966 wurde er ordentliches Mitglied der Japanischen Gesellschaft für Kunsthandwerk (日本工芸会, Nihon Kōgeikai). Von 1978 an unterrichtete er am Sonderfachbereich Kunst der Okayama-Universität. 1981 wurde er mit dem Kaneshige-Tōyō-Preis ausgezeichnet. Für seine Bizen-Keramiken wurde Jun Isezaki am 2. September 2004 zum Lebenden Nationalschatz ernannt. Zuletzt erhielt er 2005 den Kulturpreis der Präfektur Okayama.
Jirō Takamatsu (jap. 高松 次郎 Takamatsu Jirō; * 20. Februar 1936 in Tokio; † 25. Juni 1998 ebenda) war ein japanischer…Jirō Takamatsu (jap. 高松 次郎 Takamatsu Jirō; * 20. Februar 1936 in Tokio; † 25. Juni 1998 ebenda) war ein japanischer Prozesskünstler.