Junichi Suwabe (諏訪部 順一, Suwabe Jun'ichi, geboren am 29. März 1972) ist ein japanischer Synchronsprecher und Sänger aus…Junichi Suwabe (諏訪部 順一, Suwabe Jun'ichi, geboren am 29. März 1972) ist ein japanischer Synchronsprecher und Sänger aus Tokio.
Ken’ichirō Isozaki (jap. 磯崎 憲一郎, Isozaki Ken’ichirō; * 28. Februar 1965) ist ein japanischer Schriftsteller. Isozaki…Ken’ichirō Isozaki (jap. 磯崎 憲一郎, Isozaki Ken’ichirō; * 28. Februar 1965) ist ein japanischer Schriftsteller. Isozaki begann erst in seinen späten dreißiger Jahren zu schreiben, während er für ein Handelsunternehmen arbeitete. Er debütierte 2007 und wurde im Folgejahr für den Akutagawa-Preis nominiert, den er 2009 für den Roman Tsui no sumika (終の住処) erhielt. 2011 wurde er für Aka no tanin no uri futatsu (赤の他人の瓜二つ) mit dem Bunkamura Prix des Deux Magots ausgezeichnet.
Sumio Mabuchi (jap. 馬淵 澄夫 Mabuchi Sumio; * 23. August 1960 in Nara, Präfektur Nara) ist ein japanischer Politiker…Sumio Mabuchi (jap. 馬淵 澄夫 Mabuchi Sumio; * 23. August 1960 in Nara, Präfektur Nara) ist ein japanischer Politiker (DPJ→DFP→Kibō→parteilos→DVP→KDP→Chūdō), war von 2003 bis 2017 und von 2019 bis 2026 Abgeordneter im Shūgiin (Abgeordnetenhaus), dem Unterhaus des Kokkai (Nationalparlament), zuletzt für den 1. Wahlkreis seiner Heimatpräfektur und ehemaliger Transportminister.
Ichiko Hashimoto (jap. 橋本 一子, Hashimoto Ichiko; * 1. Juli 1952 in Kōbe) ist eine japanische Pop-, Fusion- und…Ichiko Hashimoto (jap. 橋本 一子, Hashimoto Ichiko; * 1. Juli 1952 in Kōbe) ist eine japanische Pop-, Fusion- und Jazzmusikerin (Piano, Gesang, Synthesizer, Komposition, Arrangement), die sich auch als Schauspielerin betätigte. Ichiko Hashimoto, die in Tokyo aufwuchs, spielte ab fünf Jahren Klavier und studierte Musik an der Tokioter Musashino Academia Musicae. Sie arbeitete in den späten 1970er-Jahren mit Yoshio Ikeda, mit dem auch erste Plattenaufnahmen entstanden (Sketch of My Life, 1978), außerdem mit Akira Sakata, Keizo Inoue, Kazumi Watanabe und Yōsuke Yamashita. Sie spielte in den frühen 1980er-Jahren auch in der Elektronik- und Experimentalband Colored Music; 1981 erschien das gleichnamige Album. 1984 legte sie bei JVC Records ihr Debütalbum Ichiko vor, das Eigenkompositionen enthielt. Ebenfalls 1984 veröffentlichte sie das von Kazumi Watanabe produzierte Soloalbum Beauty (Domo). Auf ihren späteren Alben bewegte sie sich stilistisch mehr im Pop- und Electronica-Idiom. Außerdem schrieb sie Filmmusik zur Serie RahXephon und deren Kinofilm, in denen sie auch eine Sprechrolle übernahm, wie auch 2012 bei Lupin III.: The Woman Called Fujiko Mine. Im Bereich des Jazz listet der Diskograf Tom Lord zwischen 1978 und 1994 ihre Beteiligung an 14 Aufnahmesessions. 2019 verantwortete sie die Musik für den Film Tezuka’s Barbara.
Mizuko Masuda (japanisch 増田 みず子, Masuda Mizuko; * 13. November 1948 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische…Mizuko Masuda (japanisch 増田 みず子, Masuda Mizuko; * 13. November 1948 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Schriftstellerin. Masuda studierte an der Universität für Landwirtschaft und Technologie Tokio (Tōkyō nōkō daigaku), wo sie 1973 einen Abschluss auf dem Gebiet der Pflanzenimmunologie erhielt. Bis 1980 unterrichtete sie im Fachbereich Biochemie der Medizinischen Fakultät an der Nihon-Universität. Bereits ihre erste Erzählung Shigo no kankei (死後の関係, 1977) wurde für den Preis für neue Autoren der Zeitschrift Shinchō nominiert. Bis 1983 erhielt sie sechs Nominierungen für den Akutagawa-Preis. Sie wurde mit dem Noma-Literaturpreis für Jiyū jikan (1985), dem Izumi-Kyōka-Literaturpreis für Single Cell (1986) und dem Itō-Sei-Literaturpreis für Tsukuyomi (2001) ausgezeichnet.
Nobuyoshi Araki (jap. 荒木 経惟 Araki Nobuyoshi; * 25. Mai 1940 in Minowa, Tokio) ist einer der bedeutendsten Fotografen…Nobuyoshi Araki (jap. 荒木 経惟 Araki Nobuyoshi; * 25. Mai 1940 in Minowa, Tokio) ist einer der bedeutendsten Fotografen Japans. Bekanntheit erlangte der Künstler vor allem im Genre der Aktfotografie. Er lebt und arbeitet in Tokio. Nobuyoshi Araki ist der Sohn eines Schuhverkäufers. Er studierte von 1959 bis 1963 Fotografie an der Chiba-Universität und arbeitete im Anschluss zunächst für eine Werbefirma. Araki war früh ein begeisterter Bewunderer von Brassaï, Henri Cartier-Bresson und Jean-Luc Godard. Seine eigene Karriere begann 1964 mit Bildern über Kinder in der Stadt, dann fotografierte Araki seine eigene Hochzeitsreise. Aus diesen Fotos entstand das heute legendäre Buch Sentimental Journey. In den 1970ern löste sich Araki von der Pressefotografie und der Reportage-Fotografie und begann, das Zwischenmenschliche zu zeigen. Er dokumentierte die Abgründe der Seele und fand schnell den Zugang zur Erotik. Zu dieser Zeit begann er, seine Fotografien unter anderem im Avantgarde-Comicmagazin Garo zu veröffentlichen. Araki erfand den Begriff „Foto-Ich“. Dieses sei ein Wechsel zwischen Fiktion, Wahrheit und Wunsch. Araki ist ein ambitionierter Betrachter der Umwelt und fotografiert täglich. In Japan werden seine Fotos teilweise wegen „Obszönität“ zensiert, wobei der Künstler die „schwarzen Balken“ der Zensur in einigen seiner Bücher ironisch aufgreift und seine Bücher mit Pinsel und Farbe selbst zensiert. Eines seiner bekanntesten Models ist die isländische Sängerin Björk, die seine Arbeiten bewundert. Araki fotografierte unter anderem Bilder für ihr 1996 erschienenes Album Telegram. Araki hat über 350 Bücher veröffentlicht.
Sumio Iijima (japanisch 飯島 澄男 Iijima Sumio; * 2. Mai 1939 in Koshigaya) ist ein japanischer Physiker, bekannt für die…Sumio Iijima (japanisch 飯島 澄男 Iijima Sumio; * 2. Mai 1939 in Koshigaya) ist ein japanischer Physiker, bekannt für die Entdeckung der Kohlenstoffnanoröhre im Jahre 1991. Iijima schloss 1963 die Universität für Elektro-Kommunikationstechnik in Chōfu, Präfektur Tokio mit einem Bachelor ab. Er promovierte auf dem Gebiet der Festkörperphysik im Jahre 1968 an der Universität Tōhoku in Sendai. In den Jahren von 1970 bis 1982 befasste er sich an der Arizona State University mit kristallinen Materialien und hochauflösender Elektronenmikroskopie. Zwischendurch besuchte er 1979 die Universität Cambridge, um Untersuchungen zu kohlenstoffbasierten Materialien durchzuführen. Er arbeitete von 1982 bis 1987 in Japan für die Research Development Corporation, wo er sich mit Nanopartikeln beschäftigte. Danach trat er als Senior Research Fellow in den Dienst der Firma NEC, wo er noch heute beschäftigt ist. Außerdem hält er seit dem Jahre 1999 einen Lehrstuhl an der Meijō-Universität in Nagoya. Von 2001 bis 2015 war er Präsident des Forschungszentrums für neue kohlenstoffbasierte Materialien des National Institute of Advanced Industrial Science and Technology (AIST). Seit 2015 ist er dort Honorary AIST Fellow. Seit 2007 ist er außerdem Distinguished Invited University Professor an der Nagoya University. Iijima entdeckte im Jahre 1991 bei Arbeiten für NEC durch einen Zufall die Kohlenstoffnanoröhren. Ihm wurde die Benjamin-Franklin-Medaille für Physik 2002 verliehen, „für die Entdeckung und die Aufklärung der atomaren Struktur und des helikalen Charakters der mehr- und einwandigen Kohlenstoffnanoröhren, welche eine enorme Auswirkung auf die schnell wachsenden Bereiche Materialwissenschaft, Nanowissenschaft und Elektronik haben.“ Sumio Iijima, 2003 als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten geehrt, wurde „für seine Entdeckung der Kohlenstoffnanoröhrchen, insbesondere der einwandigen Kohlenstoffnanoröhrchen und die Erforschung ihrer Eigenschaften“ der mit einer Million Schweizer Franken dotierte Balzan-Preis 2007 verliehen. Ebenfalls 2007 erhielt er den Gregori-Aminoff-Preis, 2008 den Kavli-Preis und (zusammen mit Shuji Nakamura, Robert Langer, George M. Whitesides und Tobin Marks) den Prinz-von-Asturien-Preis für Naturwissenschaften. 2009 erhielt er den Japanischen Kulturorden ("bunka kunshō"), 2015 wurde ihm (zusammen mit Akira Koshio und Masako Yudasaka) der European Inventor Award des Europäischen Patentamts in der Kategorie nicht-europäische Länder verliehen. 2025 wurde er mit dem Internationalen König-Faisal-Preis ausgezeichnet. 2000 wurde er Fellow der American Physical Society, 2007 der National Academy of Sciences. 2010 wurde er Mitglied der Japanischen Akademie der Wissenschaften. Er ist auswärtiges Mitglied der Norwegischen Akademie der Wissenschaften.
Tsutomu Yamazaki (jap. 山﨑 努, Yamazaki Tsutomu; * 2. Dezember 1936 in Matsudo, Präfektur Chiba) ist ein japanischer…Tsutomu Yamazaki (jap. 山﨑 努, Yamazaki Tsutomu; * 2. Dezember 1936 in Matsudo, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Schauspieler.
Huang Hsin-chieh (chinesisch 黃信介, Pinyin Huáng Xìnjiè, eigentlich 黃金龍, Huáng Jīnlóng; * 20. August 1928 in Taipeh…Huang Hsin-chieh (chinesisch 黃信介, Pinyin Huáng Xìnjiè, eigentlich 黃金龍, Huáng Jīnlóng; * 20. August 1928 in Taipeh Taiwan; † 30. November 1999 ebenda) war ein taiwanischer Politiker der Demokratischen Fortschrittspartei und ein bedeutender Vertreter der taiwanischen Demokratiebewegung in den 1970er, 80er und 90er Jahren.
Kineo Kuwabara (japanisch 桑原 甲子雄; geb. 9. Dezember 1913 in Tokio; gest. 10. Dezember 2007) war ein japanischer Fotograf…Kineo Kuwabara (japanisch 桑原 甲子雄; geb. 9. Dezember 1913 in Tokio; gest. 10. Dezember 2007) war ein japanischer Fotograf und Publizist. Er wurde bekannt durch Fotografien des Alltagslebens in Tokio in den 1930er Jahren. Geboren in Tokio, besuchte Kuwabara, Sohn eines Pfandleihers, zunächst von 1927 bis 1931 die Tokyo Municipal Dai-Ni High School. Während dieser Zeit begann er bereits, sich die Fotografie selbst beizubringen und nutzte dabei eine Leica-Kamera. 1940 war er im Auftrag des Militärs Fotograf in der Mandschukuo-Region. Von 1948 bis 1953 war er Chefredakteur von Ars Camera (japanisch Arsカメラ), einer japanischen Fachzeitschrift für Kameras. Es folgten weitere Stationen bei Foto- und Kameramagazinen wie Sankei Camera, Camera Geijutsu und Shyashin Hihyo, bevor er 1965 Professor an der Tama Art School wurde. Diese Position hatte er bis 1970 inne und war anschließend ab 1972 Professor am Tokyo College of Photography (japanisch 東京綜合写真専門学校). Von 1954 bis 1965 war Kuwabara Präsident der Japan Photo Critics’ Association und Direktor der Japan Photographic Association. Letztes Amt hatte er erneut ab 1979 inne. 1973 wurde Kuwabara einer breiten Öffentlichkeit erst durch seine Ausstellung Tokyo 1936 bekannt. Diese zeigte im Tokioter Stadtteil Ginza Bilder, die der Fotograf bereits 1936 bis 1938 in Tokio gemacht hatte. Es handelte sich um die erste öffentliche Präsentation von Fotos aus den 1930er Jahren in Japan. Parallel zur Ausstellung erschien ein Buch. Heute gilt Kuwabara als einer der bedeutendsten Straßenfotografen Japans, der vor allem Alltagsszenen zeigte. Er stellte oft eine gewisse Nähe zwischen den abgebildeten Personen und sich selbst und damit dem Betrachter her. Er selbst beschrieb dies einmal so: Auch während der politisch angespannten 1930er Jahre („2-26-Zwischenfall“) zeugten seine Fotos von einer gewissen Unbekümmertheit und Leichtigkeit. Insbesondere Kuwubaras spätere Fotografien waren Farbfotos, die meisten seiner Werke sind in Schwarzweiß gehalten. Kuwabara starb am 10. Dezember 2007 an Altersschwäche. Sein Tod wurde allerdings erst im Februar 2008 bekannt.
Seiji Miyaguchi (jap. 宮口 精二, Miyaguchi Seiji; * 15. November 1913 in Tokio, Japan; † 12. April 1985) war ein…Seiji Miyaguchi (jap. 宮口 精二, Miyaguchi Seiji; * 15. November 1913 in Tokio, Japan; † 12. April 1985) war ein japanischer Schauspieler.
Fukuda Tsuneari (japanisch 福田 恆存; * 25. August 1912; † 20. November 1994) war ein japanischer Dramatiker, Übersetzer…Fukuda Tsuneari (japanisch 福田 恆存; * 25. August 1912; † 20. November 1994) war ein japanischer Dramatiker, Übersetzer und Literaturkritiker.
Yoshiharu Habu (jap. 羽生 善治, Habu Yoshiharu; * 27. September 1970 in Tokorozawa) ist ein professioneller japanischer…Yoshiharu Habu (jap. 羽生 善治, Habu Yoshiharu; * 27. September 1970 in Tokorozawa) ist ein professioneller japanischer Shōgispieler und -funktionär sowie Schach-FIDE-Meister.