Toshio Suzuki (jap. 鈴木敏夫, Suzuki Toshio; * 19. August 1948 in Nagoya, Aichi, Japan) ist ein japanischer Filmproduzent…Toshio Suzuki (jap. 鈴木敏夫, Suzuki Toshio; * 19. August 1948 in Nagoya, Aichi, Japan) ist ein japanischer Filmproduzent und Mitgründer des Anime-Studios Ghibli, dessen Vorsitzender er von 2005 bis 2008 war. Zahlreiche Erfolge in Japan machten ihn zu einem der erfolgreichsten Produzenten Japans. 2003 gewann er zusammen mit Regisseur Hayao Miyazaki für den Film Chihiros Reise ins Zauberland den Oscar; diesen Erfolg konnten beide im Jahr 2024 mit Der Junge und der Reiher wiederholen. Die Filme Das wandelnde Schloss (2004), Wie der Wind sich hebt (2013) und Die rote Schildkröte (2016) waren ebenfalls für den Oscar nominiert. Bei den ebenfalls Oscar-nominierten Produktionen Die Legende der Prinzessin Kaguya (2013) und Erinnerungen an Marnie (2014) war er neben Yoshiaki Nishimura als Co-Produzent tätig. 2014 wurde er durch das Magazin Gentlemen’s Quarterly als Men of the Year ausgezeichnet. Laut Oscar-Preisträger Hayao Miyazaki gäbe es Studio Ghibli ohne Suzuki in seiner heutigen Form nicht.
Masashi Miura (japanisch 三浦 雅士; geboren 17. Dezember 1946 in Hirosaki, Präfektur Aomori) ist ein japanischer…Masashi Miura (japanisch 三浦 雅士; geboren 17. Dezember 1946 in Hirosaki, Präfektur Aomori) ist ein japanischer Herausgeber, Literaturkritiker, Essayist und Tanzexperte. Von 1978 bis 1980 benutzte er das Pseudonym Imai Hiroyasu (今井 裕康).
Tomomi Muramatsu (japanisch 村松 友視, Muramatsu Tomomi; geboren 10. April 1940 in Tokio) ist ein japanischer…Tomomi Muramatsu (japanisch 村松 友視, Muramatsu Tomomi; geboren 10. April 1940 in Tokio) ist ein japanischer Schriftsteller, Herausgeber und Essayist.
Hiroshi Osada (japanisch 長田 弘 Osada Hiroshi; geboren 10. November 1939 in Fukushima; gestorben 3. Mai 2015 in Tokio)…Hiroshi Osada (japanisch 長田 弘 Osada Hiroshi; geboren 10. November 1939 in Fukushima; gestorben 3. Mai 2015 in Tokio) war ein japanischer Poet, Kinderbuch-Autor, Literaturkritiker, Übersetzer und Essayist.
Isawa Taka (jap. 石和 鷹, eigentl.: 水城 顕, Mizuki Ken; * 6. November 1933; † 22. April 1997) war ein japanischer…Isawa Taka (jap. 石和 鷹, eigentl.: 水城 顕, Mizuki Ken; * 6. November 1933; † 22. April 1997) war ein japanischer Schriftsteller. Isawa wurde als Romanautor bekannt. Er bekam 1989 den Izumi-Kyōka-Literaturpreis für Nowaki sakaba und 1997 den Itō-Sei-Literaturpreis für seinen letzten Roman Jigoku wa ittei sumikazokashi (Die Hölle ist mein eigenes Heim). Er starb im gleichen Jahr an Kehlkopfkrebs. In deutscher Übersetzung erschien Isawas Erzählung Das Restaurant Applaus (Resutoran kassai-tei) in der von Hannelore Eisenhofer-Halim und Peter Pörtner herausgegebenen Anthologie Verführerischer Adlerfarn (1999). Sie handelt von dem Schicksal zweier Boxer, die durch den Sport gesundheitliche Schäden davontragen.
Tachihara Masaaki (japanisch 立原 正秋; * 6. Januar 1926 in Andō, Chōsen, früheres Japanisches Kaiserreich, heutiges…Tachihara Masaaki (japanisch 立原 正秋; * 6. Januar 1926 in Andō, Chōsen, früheres Japanisches Kaiserreich, heutiges Südkorea; † 12. August 1980 in Kamakura, Japan) war ein japanischer Schriftsteller. Tachihara wurde in Andō während der Zeit, als Korea ein Teil des Japanischen Kaiserreichs war, als Sohn koreastämmiger Eltern geboren. Sein koreanischer Name war Kim Yun-kyu (kor. 김윤규, 金胤奎). Nach dem Tod des Vaters kam er Mitte der 1930er Jahre zog er nach Yokosuka. In Tokio studierte er ab 1945 Jura an der Waseda-Universität. Ab dem Folgejahr besuchte er auch Vorlesungen über japanische Literatur. Mit seinem ersten Roman Bakushū gewann er einen Wettbewerb der von Tanizaki Seiji herausgegebenen Literaturzeitschrift Bungei Kenkyūkai und entschloss sich zu einer Laufbahn als Schriftsteller. In hohem Maße war er beeindruckt von der mittelalterlichen japanischen Kultur, wie der Keramik, der Gartenkunst und dem Nō-Theater. Es hieß, Fūshikaden (風姿花伝), ein Standardwerk über das Nō-Theater von Zeami Motokiyo, sei ein Leitfaden seines eigenen literarischen Schaffens gewesen. 1966 wurde er mit dem Naoki-Preis ausgezeichnet.
Nakai Hideo (japanisch 中井 英夫; geboren 17. September 1922 in Tabata (Präfektur Tokio); gestorben 10. Dezember 1993) war…Nakai Hideo (japanisch 中井 英夫; geboren 17. September 1922 in Tabata (Präfektur Tokio); gestorben 10. Dezember 1993) war ein japanischer Dichter und Schriftsteller.
Furuyama Komao (japanisch 古山 高麗雄; * 6. August 1920 Sinŭiju in der Provinz P’yŏngan-pukto (Nordkorea); † 11. März 2002…Furuyama Komao (japanisch 古山 高麗雄; * 6. August 1920 Sinŭiju in der Provinz P’yŏngan-pukto (Nordkorea); † 11. März 2002 Sagamihara, Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Schriftsteller und Essayist.
Kansuke Yamamoto (japanisch 山本 悍右; * 30. März 1914 in Nagoya; † 2. April 1987 ebenda) war ein japanischer Fotograf…Kansuke Yamamoto (japanisch 山本 悍右; * 30. März 1914 in Nagoya; † 2. April 1987 ebenda) war ein japanischer Fotograf, Lyriker und Herausgeber, der seit Beginn der 1930er Jahre in Nagoya im Umfeld des Surrealismus und der fotografischen Avantgarde arbeitete. Die Kunsthistorikerin Jelena Stojković beschreibt Yamamoto bereits in seinen Zwanzigern als einen Bezugspunkt für das Verhältnis von Surrealismus und Fotografie und ordnet sein Werk als wesentlichen Bestandteil der Netzwerke des surrealistischen Austauschs und der Zusammenarbeit in den 1930er Jahren ein. In der ab 1938 von Yamamoto herausgegebenen Zeitschrift Yoru no Funsui erschienen seine Gedichte und Fotografien neben Beiträgen japanischer und europäischer Surrealisten; über Chirū Yamanaka gelangte die Zeitschrift auch zu Paul Éluard in Frankreich. 1939 wurde Yamamoto wegen der Herausgabe von Yoru no Funsui von der Tokkō verhört und unter der Bedingung freigelassen, die Zeitschrift einzustellen; die vierte Ausgabe blieb die letzte. Im Dezember 1956 wurden Arbeiten Yamamotos in Japan in einer von Otto Steinert kuratierten internationalen Ausstellung zur subjektiven Fotografie neben Werken einer jüngeren Fotografengeneration gezeigt. Der Fotohistoriker Ryūichi Kaneko wendet sich gegen eine Einordnung von Yamamotos Werk nach der üblichen Trennung in Vor- und Nachkriegszeit und plädiert dafür, die Geschichte der modernen japanischen Fotografie trotz der Zäsur des Krieges als kontinuierlich und miteinander verflochten neu zu bewerten.
Kineo Kuwabara (japanisch 桑原 甲子雄; geb. 9. Dezember 1913 in Tokio; gest. 10. Dezember 2007) war ein japanischer Fotograf…Kineo Kuwabara (japanisch 桑原 甲子雄; geb. 9. Dezember 1913 in Tokio; gest. 10. Dezember 2007) war ein japanischer Fotograf und Publizist. Er wurde bekannt durch Fotografien des Alltagslebens in Tokio in den 1930er Jahren. Geboren in Tokio, besuchte Kuwabara, Sohn eines Pfandleihers, zunächst von 1927 bis 1931 die Tokyo Municipal Dai-Ni High School. Während dieser Zeit begann er bereits, sich die Fotografie selbst beizubringen und nutzte dabei eine Leica-Kamera. 1940 war er im Auftrag des Militärs Fotograf in der Mandschukuo-Region. Von 1948 bis 1953 war er Chefredakteur von Ars Camera (japanisch Arsカメラ), einer japanischen Fachzeitschrift für Kameras. Es folgten weitere Stationen bei Foto- und Kameramagazinen wie Sankei Camera, Camera Geijutsu und Shyashin Hihyo, bevor er 1965 Professor an der Tama Art School wurde. Diese Position hatte er bis 1970 inne und war anschließend ab 1972 Professor am Tokyo College of Photography (japanisch 東京綜合写真専門学校). Von 1954 bis 1965 war Kuwabara Präsident der Japan Photo Critics’ Association und Direktor der Japan Photographic Association. Letztes Amt hatte er erneut ab 1979 inne. 1973 wurde Kuwabara einer breiten Öffentlichkeit erst durch seine Ausstellung Tokyo 1936 bekannt. Diese zeigte im Tokioter Stadtteil Ginza Bilder, die der Fotograf bereits 1936 bis 1938 in Tokio gemacht hatte. Es handelte sich um die erste öffentliche Präsentation von Fotos aus den 1930er Jahren in Japan. Parallel zur Ausstellung erschien ein Buch. Heute gilt Kuwabara als einer der bedeutendsten Straßenfotografen Japans, der vor allem Alltagsszenen zeigte. Er stellte oft eine gewisse Nähe zwischen den abgebildeten Personen und sich selbst und damit dem Betrachter her. Er selbst beschrieb dies einmal so: Auch während der politisch angespannten 1930er Jahre („2-26-Zwischenfall“) zeugten seine Fotos von einer gewissen Unbekümmertheit und Leichtigkeit. Insbesondere Kuwubaras spätere Fotografien waren Farbfotos, die meisten seiner Werke sind in Schwarzweiß gehalten. Kuwabara starb am 10. Dezember 2007 an Altersschwäche. Sein Tod wurde allerdings erst im Februar 2008 bekannt.
Hanamori Yasuji (japanisch 花森 安治; geboren 25. Oktober 1911 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 14. Januar 1978) war…Hanamori Yasuji (japanisch 花森 安治; geboren 25. Oktober 1911 in Kōbe (Präfektur Hyōgo); gestorben 14. Januar 1978) war ein japanischer Magazin-Herausgeber.
Ikejima Shimpei (japanisch 池島 信平, Nachname eigentlich 池嶋 geschrieben; geboren 22. Dezember 1909 in Tokio; gestorben 13.…Ikejima Shimpei (japanisch 池島 信平, Nachname eigentlich 池嶋 geschrieben; geboren 22. Dezember 1909 in Tokio; gestorben 13. Februar 1973) war ein japanischer Herausgeber, 3. Präsident des Verlages Bungeishunjū.
Ishizuka Tomoji (jap. 石塚 友二; * 20. September 1906 in Sasaoka, Präfektur Niigata; † 8. Februar 1986 in Kamakura) war ein…Ishizuka Tomoji (jap. 石塚 友二; * 20. September 1906 in Sasaoka, Präfektur Niigata; † 8. Februar 1986 in Kamakura) war ein japanischer Haiku-Dichter und Schriftsteller. Ishizuka kam 1924 nach Tokio, wo ihn sein Freund Naka Kōhei als Schüler bei dem Romanautor Yokomitsu Riichi einführte. Als Haiku-Dichter schloss er sich der Gruppe um Hasegawa Reiyoshi an. Seit 1933 veröffentlichte er Haikus im Magazin Ashibi (馬酔木), das von Mizuhara Shūōshi geleitet wurde. Zur gleichen Zeit begann er für den Verlag Tembōsha zu arbeiten, das Magazin Buntai (文体) herauszugeben und schloss sich der Schriftstellergruppe Hotaka Tokuzo an. 1935 gründete er den Verlag Sara und veröffentlichte Werke von Yokomitsu Riichi, Kawabata Yasunari, Nakamura Kusatao und Ishida Hakyō. Mit Ishida gründete er das Haiku-Magazin Tsuru (鶴). Mit der Veröffentlichung seiner Anthologie Hōsun Kyojitsu (方寸虚実) 1940 erlangte Ishizuka Anerkennung als bedeutender Haikudichter. Seit 1942 wurde er auch als Romanschriftsteller bekannt. Nach dem Tod Ishidas 1969 wurde er Leiter des Magazins Tsuru.
Usui Yoshimi (jap. 臼井 吉見; * 17. Juni 1905 in Mita (heute: Azumino), Präfektur Nagano; † 22. Juli 1987 in Tōkyō) war ein…Usui Yoshimi (jap. 臼井 吉見; * 17. Juni 1905 in Mita (heute: Azumino), Präfektur Nagano; † 22. Juli 1987 in Tōkyō) war ein japanischer Schriftsteller, Kritiker und Redakteur. Er war seit 1975 Mitglied der japanischen Akademie der Künste. Sein Sohn ist der Filmemacher Usui Takase.
Kobayashi Hideo (japanisch 小林 秀雄; * 11. April 1902; † 1. März 1983) war ein japanischer Literaturkritiker und…Kobayashi Hideo (japanisch 小林 秀雄; * 11. April 1902; † 1. März 1983) war ein japanischer Literaturkritiker und Schriftsteller.
Kobayashi Hideo (japanisch 小林 秀雄; * 11. April 1902; † 1. März 1983) war ein japanischer Literaturkritiker und…Kobayashi Hideo (japanisch 小林 秀雄; * 11. April 1902; † 1. März 1983) war ein japanischer Literaturkritiker und Schriftsteller.
Itō Noe (japanisch 伊藤 野枝; * 21. Januar 1895 in Imajuku (heute zu Fukuoka), Itoshima, Fukuoka; † 16. September 1923 in…Itō Noe (japanisch 伊藤 野枝; * 21. Januar 1895 in Imajuku (heute zu Fukuoka), Itoshima, Fukuoka; † 16. September 1923 in Tokio) war eine japanische Feministin und Anarchistin der Taishō-Zeit. Ab 1916 war sie die zweite Frau des Anarcho-Syndikalisten Ōsugi Sakae. Zusammen mit ihm und einem Neffen wurde sie 1923 von Polizisten ermordet. Die Bluttat ist als Amakasu-Zwischenfall bekannt.
Shimanaka Yūsaku (japanisch 嶋中 雄作; geboren 2. Februar 1887 in der Präfektur Nara; gestorben 17. Januar 1949 in Atami)…Shimanaka Yūsaku (japanisch 嶋中 雄作; geboren 2. Februar 1887 in der Präfektur Nara; gestorben 17. Januar 1949 in Atami) war ein japanischer Verleger.
Nakamura Murao (jap. 中村 武羅夫, Nakamura Murao; * 4. Oktober 1886; † 13. Mai 1949) war ein japanischer…Nakamura Murao (jap. 中村 武羅夫, Nakamura Murao; * 4. Oktober 1886; † 13. Mai 1949) war ein japanischer Literaturtheoretiker und -kritiker. Nakamura stieß mit dem Artikel Honkaku shōsetsu to shinkyō shōsetsu to, den er Anfang 1924 in der Literaturzeitschrift Shin shōsetsu veröffentlichte, die Debatte um den „Ich-Roman“ und den „Authentischen Roman“ (honkaku shōsetsu) an. Hierbei stellt er dem japanisch geprägten Ich-Roman, der, aus der persönlichen Perspektive des Erzählers verfasst, in den Vordergrund stellt, wer einen Text geschrieben hat, den in der Er-Form geschriebenen europäischen Roman gegenüber, bei dem im Vordergrund steht, was in einem Text geschrieben ist. Zugleich aber sah er im Ich-Roman die authentischere Literaturform, da dem „Authentischen Roman“, der nicht nur auf der eigenen Erfahrung des Autors basiere, zwangsläufig Fiktionen beigemischt seien. Die Thematik wurde von Kritikern wie Kume Masao und anderen in den folgenden Jahren aufgenommen und diskutiert.
Takita Choin (japanisch 瀧田 樗陰, wirklicher Name Takita Tetsutarō (瀧田 哲太郎); geb. 28. Juni 1882 im Landkreis Süd-Akita…Takita Choin (japanisch 瀧田 樗陰, wirklicher Name Takita Tetsutarō (瀧田 哲太郎); geb. 28. Juni 1882 im Landkreis Süd-Akita (heute Stadt Akita), Präfektur Akita; gest. 27. Oktober 1925) war in den 1920er Jahren der Herausgeber des japanischen Monatsmagazins Chūōkōron.
Kunikida Doppo (japanisch 国木田 独歩, Kyūjitai 國木田 獨歩, eigentl. Kunikida Tetsuo 国木田 哲夫; * 15. Juli 1871 in Chōshi…Kunikida Doppo (japanisch 国木田 独歩, Kyūjitai 國木田 獨歩, eigentl. Kunikida Tetsuo 国木田 哲夫; * 15. Juli 1871 in Chōshi, Präfektur Chiba; † 23. Juni 1908 in Chigasaki) war ein japanischer Schriftsteller.