Yūsuke Ōmi (jap. 近江 友介, Ōmi Yūsuke; * 26. Dezember 1946 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer…Yūsuke Ōmi (jap. 近江 友介, Ōmi Yūsuke; * 26. Dezember 1946 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Masashi Miura (japanisch 三浦 雅士; geboren 17. Dezember 1946 in Hirosaki, Präfektur Aomori) ist ein japanischer…Masashi Miura (japanisch 三浦 雅士; geboren 17. Dezember 1946 in Hirosaki, Präfektur Aomori) ist ein japanischer Herausgeber, Literaturkritiker, Essayist und Tanzexperte. Von 1978 bis 1980 benutzte er das Pseudonym Imai Hiroyasu (今井 裕康).
Ken’ichi Nomoto (japanisch 野本 憲一, Nomoto Ken’ichi; * 1. Dezember 1946) ist ein japanischer Astrophysiker und Astronom.…Ken’ichi Nomoto (japanisch 野本 憲一, Nomoto Ken’ichi; * 1. Dezember 1946) ist ein japanischer Astrophysiker und Astronom. Nomoto wurde 1974 an der Universität Tokio in Astronomie promoviert und war danach Forschungsstipendiat der Japan Society for the Promotion of Science. 1976 wurde er Assistant Professor an der Universität Ibaraki und 1982 Assistant Professor an der Universität Tokio, an der er 1985 Associate Professor und 1993 Professor wurde. Er ist am Kavli-Institut für Mathematik und Physik des Universums (IPMU) in Tokio als Projekt-Professor und leitender Wissenschaftler. Nomoto befasst sich mit Supernova Explosionen und der Anreicherung des Universums mit schweren chemischen Elementen durch diese. 2008 fand er mit Keiichi Maeda und Masaomi Tanaka am Subaru-Teleskop heraus, dass die meisten Kernkollaps-Supernovae nicht kugelsymmetrisch, sondern eher länglicher Gestalt sind. Mit Maeda und anderen konnte er aus der asymmetrischen Struktur von Supernova-Explosionen auch Abweichungen im Erscheinungsbild von Typ Ia Supernovae erklären, die vorher Zweifel an der Verwendung als Standardkerzen für Entfernungsbestimmung genährt hatten. Ebenfalls 2008 konnte er mit Kollegen Lichtechos der Supernova SN 1572 von Tycho Brahe (1572) untersuchen, das heißt Licht der Supernovaexplosion, dass in der Umgebung reflektiert wurde und erst in der Gegenwart die Erde erreichte. Die Beobachtung bestätigte, dass es sich um eine Typ Ia Supernova handelte. 2009 entdeckte er mit Kollegen eine besonders helle Typ Ia Supernova, deren Vorgängerstern aufgrund schneller Rotation eine Masse hatte, die etwas über der Chandrasekhar-Grenze von 1,44 Sonnenmassen lag. Die Entdeckung hat Auswirkungen auf die gängige Verwendung von Supernovae vom Typ Ia als Standardkerzen für die Entfernungsmessung im Universum. 2010 gelang ihm mit Kollegen der Nachweis einer Supernova (SN 2005cz), die mit zehn Sonnenmassen des Vorgängersterns an der Grenze dafür liegt, dass Supernovae überhaupt auftreten. 2012 erklärte er die Tatsache, dass häufig kein Begleitstern in Typ Ia Supernovae gefunden wurde damit, dass der Begleitstern des Doppelsternsystems sich vor der Supernova-Explosion zu einem Helium-reichen weißen Zwerg entwickelte, der schwer zu beobachten ist. Das war vorher ein Problem für SD-Szenarien der Entstehung von Typ 1 Supernovae, in denen ein weißer Zwerg von seinem Begleitstern (etwa einem roten Riesen) Masse abzieht und dann in einer Supernova explodiert. 1989 erhielt er den Nishina Memorial Prize, 1995 die Japan Academy Medal und 2010 die Medaille des Instituts für Astrophysik in Paris. 2015 erhielt er den Marcel Grossmann Award für Pionierarbeiten zur Rolle von Doppelsternsystemen in der Entwicklung massiver Sterne. Er zeigte, dass Doppelsternsysteme verschiedene Wege in der Evolution massiver Sterne eröffnen, mit verschiedenen Arten von Supernovae, Hypernovae, Gammablitzen und Neutronensternen und schwarzen Löchern als Endstationen. Er stellte dazu sowohl theoretische Untersuchungen an als auch solche in der beobachtenden Astronomie. Für 2019 wurde ihm der Hans-A.-Bethe-Preis der American Physical Society zugesprochen, für 2026 der Gruber-Preis für Kosmologie. Ebenfalls 2026 wurde er mit dem Shaw Prize für Astronomie ausgezeichnet.
Kazuhiro Ninomiya (jap. 二宮和弘, Ninomiya Kazuhiro; * 28. November 1946 in Fukuoka; † 4. Mai 2026 ebenda) war ein…Kazuhiro Ninomiya (jap. 二宮和弘, Ninomiya Kazuhiro; * 28. November 1946 in Fukuoka; † 4. Mai 2026 ebenda) war ein japanischer Judoka. Er gewann eine olympische Goldmedaille und einen Weltmeistertitel. Der 1,90 m große Ninomiya kämpfte in großen Turnieren meist in der offenen Klasse. Bei der Universiade 1967 in Tokio siegte er in der Klasse bis 93 kg. Drei Jahre später wurde Ninomiya Asienmeister im Schwergewicht. Bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne gewann er den Titel in der offenen Klasse durch einen Finalsieg über seinen Landsmann Haruki Uemura. Zwei Jahre später standen sich die beiden im Finale der Weltmeisterschaften 1975 in Wien erneut gegenüber, diesmal gewann Uemura. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal trat Uemura in der offenen Klasse an, Kazuhiro Ninomiya startete in der Klasse bis 93 kg. Für seine ersten beiden Kämpfe gegen Fahed Salem aus Kuwait und An Ung-nam aus Nordkorea benötigte Ninomiya zusammen 1:42 Minuten. Das Viertelfinale gegen Dietmar Lorenz aus der DDR ging über die volle Distanz, Ninomiya gewann mit waza-ari. Im Halbfinale besiegte der Japaner Jürg Röthlisberger aus der Schweiz nach 57 Sekunden. Das Finale zwischen Ninomiya und Ramas Charschiladse aus der Sowjetunion ging über die volle Kampfzeit, Ninomiya gewann durch waza-ari. Ninomiyas letztes großes Turnier war 1978 der Jigoro Kano Cup in Tokio. Ninomiya unterlag Dietmar Lorenz im Halbschwergewichtsfinale, in allen anderen Gewichtsklassen siegten vor einheimischem Publikum japanische Judokas.
Minoru Kobata (jap. 小畑 穣, Kobata Minoru; * 24. November 1946 in Urawa (heute: Saitama)) ist ein ehemaliger japanischer…Minoru Kobata (jap. 小畑 穣, Kobata Minoru; * 24. November 1946 in Urawa (heute: Saitama)) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Terunobu Fujimori (藤森 照信 Fujimori Terunobu; * 21. November 1946 in Miyagawa-mura, Suwa-gun (heute Chino-shi), Nagano)…Terunobu Fujimori (藤森 照信 Fujimori Terunobu; * 21. November 1946 in Miyagawa-mura, Suwa-gun (heute Chino-shi), Nagano) ist ein japanischer Architekt und Architekturtheoretiker. Seine Bauten sind oftmals aus natürlichen Materialien und unter Zuhilfenahme traditioneller Techniken gefertigt. Er benutzt eine eigensinnige Formensprache. Die Gebäudeentwürfe reagieren auf die umgebende Landschaft. Bekannt ist er in Europa vor allem für seine Teehäuser.
Naoki Inose (jap. 猪瀬 直樹 Inose Naoki; * 20. November 1946 in Iiyama, Präfektur Nagano) ist ein japanischer Publizist und…Naoki Inose (jap. 猪瀬 直樹 Inose Naoki; * 20. November 1946 in Iiyama, Präfektur Nagano) ist ein japanischer Publizist und Politiker (parteilos→Nippon Ishin no Kai) und Verhältniswahlabgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des Nationalparlaments. Von 2012 bis 2013 war er Gouverneur der Präfektur Tokio. Inose absolvierte ein Studium an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Shinshū-Universität in Matsumoto. Als Student kam er in der Studentenbewegung der 1960er Jahre mit der „Neuen Linken“ (shin-sayoku) in Berührung und führte 1969 die lokale Sektion der Zenkyōtō (全共闘), die ein Hauptakteur des studentischen Protests der ausgehenden 1960er Jahre war – nach der Organisation manchmal auch als Zenkyōtō-Aufstand, Generation Zenkyōtō u. ä. bezeichnet. Nach seinem Abschluss zog er in die Hauptstadt, heiratete, arbeitete für einen Verlag und absolvierte das Graduiertenkolleg der Meiji-Universität. In den 1980er Jahren begann er zu schreiben, auf sein Debüt 1983 folgten zahlreiche Veröffentlichungen, vor allem zur modernen Gesellschaft und jüngeren Geschichte Japans. In direkten Kontakt mit der Politik kam er 2001, als er Mitglied eines Beratungsgremiums des Kabinetts Koizumi zur Verwaltungsreform wurde, 2002 eines Ausschusses zur Förderung der Privatisierung der vier öffentlichen Straßenbetreiber (dōro kankei yon-kōdan), dem er bis 2005 angehörte. Gleichzeitig lehrte er als Gastprofessor an der Universität Tokio, ab 2006 als außerordentlicher Professor an der Tōkyō Kōgyō Daigaku. 2007 wurde er Mitglied einer Kommission, die den Premierminister zu Reformen zur Dezentralisierung berät. Im Juni 2007 berief ihn Tokios Gouverneur Shintarō Ishihara kurz nach seiner Wiederwahl im April als einen der vier Vizegouverneure Tokios. Als Ishihara im Oktober 2012 zurücktrat, wurde Inose geschäftsführender Gouverneur, bis er selbst seine Kandidatur bei der bevorstehenden Neuwahl im Dezember 2012 erklärte. Seine Kandidatur wurde von Ishihara und den Mitte-rechts-Parteien unterstützt; gegen den Links-gestützten Kenji Utsunomiya und sieben weitere Konkurrenten setzte sich Inose mit Zweidrittelmehrheit und einem absoluten Stimmenrekord von über 4,3 Millionen Stimmen durch. Er trat das Amt sofort an. Im Dezember 2013 kündigte Inose im Spendenskandal um die Krankenhausgruppe Tokushūkai der Familie des Shūgiin-Abgeordneten Takeshi Tokuda seinen Rücktritt an. Im Zuge des Skandals wurden wegen Verstoß gegen das Wahlgesetz zu öffentlichen Ämtern seine Bürgerrechte für fünf Jahre eingeschränkt. Von 2015 bis 2022 war Inose als „Sonderberater“ (tokubetsu komon) für Präfektur und Stadt Osaka tätig, die beide von der Ishin no Kai regiert werden. Für die Nippon Ishin no Kai trat Inose bei der Sangiin-Wahl 2022 im landesweiten Verhältniswahlwahlkreis an, erhielt 44.211 Stimmen und damit den fünften Platz auf der Liste, was bei acht Ishin-Sitzen insgesamt den Einzug ins Nationalparlament bedeutete.
Tetsurō Yano (jap. 矢野 哲朗, Yano Tetsurō; * 6. November 1946 in Utsunomiya, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer…Tetsurō Yano (jap. 矢野 哲朗, Yano Tetsurō; * 6. November 1946 in Utsunomiya, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker der Shintō Kaikaku, ehemaliger Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus, für Tochigi und ehemaliger Staatssekretär. Yano schloss 1970 sein Studium der Politikwissenschaften an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Keiō-Universität ab. Anschließend wurde er Angestellter bei Sankyō Bussan 1983 wurde er für die erste von drei Legislaturperioden ins Präfekturparlament Tochigi gewählt. Bei der Sangiin-Wahl 1992 wechselte Yano in die nationale Politik und erhielt als Kandidat der Liberaldemokratischen Partei (LDP) in Tochigi (bis 2004: zwei Mandate) den zweithöchsten Stimmenanteil. Er wurde 1998 und 2004 wiedergewählt. In der LDP gehörte er zuletzt zur Ibuki-Faktion. In den 1990er Jahren war Yano unter anderem parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) in der Verteidigungsbehörde und im Landwirtschaftsministerium. 1999 übernahm er im Sangiin den Vorsitz des Auswärtigen und Verteidigungsausschuss. 2002 wurde er im Kabinett Koizumi Staatssekretär (fuku-daijin, „Vizeminister“) im Außenministerium. Im April 2010 verließ Yano gleichzeitig mit dem ehemaligen Sozialminister Yōichi Masuzoe die LDP. Gemeinsam mit Mitgliedern des Kaikaku Club gründeten sie für die Sangiin-Wahl 2010, bei der Yano selbst nicht als Kandidat antrat, die Shintō Kaikaku unter Masuzoes Vorsitz. Yano ist stellvertretender Vorsitzender der Partei.
Isamu Sonoda (jap. 園田勇, Sonoda, Isamu; * 4. November 1946 in Yanagawa; † 16. Juli 2026) war ein japanischer Judoka. Er…Isamu Sonoda (jap. 園田勇, Sonoda, Isamu; * 4. November 1946 in Yanagawa; † 16. Juli 2026) war ein japanischer Judoka. Er war der dritte Judo-Olympiasieger im Mittelgewicht.
Wataru Takeshita (jap. 竹下 亘, Takeshita Wataru; * 3. November 1946 in Kakeya (heute: Unnan), Präfektur Shimane; † 17.…Wataru Takeshita (jap. 竹下 亘, Takeshita Wataru; * 3. November 1946 in Kakeya (heute: Unnan), Präfektur Shimane; † 17. September 2021) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Shimane 2 und Wiederaufbauminister. Innerhalb der LDP führte er die Takeshita-Faktion.
Yūko Shimizu (jap. 清水 侑子, Shimizu Yūko; * 1. November 1946 in der Präfektur Chiba) ist eine japanische Designerin und…Yūko Shimizu (jap. 清水 侑子, Shimizu Yūko; * 1. November 1946 in der Präfektur Chiba) ist eine japanische Designerin und Schöpferin von Hello Kitty. Shimizu, die ursprünglich Lehrerin werden wollte, ging nach dem Abschluss an der renommierten Musashino Art University zu Sanrio und entwarf zunächst eine Zeitlang verschiedene Früchte. Als Firmenchef Shintarō Tsuji seinen Designern den Auftrag gab, Tierfiguren zu entwickeln, entschied sie sich für eine Katze, besonders inspiriert von den Katzen in Alice hinter den Spiegeln und Alice im Wunderland von Lewis Carroll. Shimizu experimentierte mit ihren Entwürfen, drehte die Katze zunächst auf die Seite, um ihr Profil zu zeigen, dann wieder in die Frontalansicht. Nach einiger Zeit des Rumbastelns war Hello Kitty fertig: ein weißer Kopf doppelt so groß wie der Körper, kein Mund, gelbe Nase, sechs Schnurrhaare, zwei Pünktchen als Augen, die den Betrachter frontal anstarren, dazu ein blauer Overall und ein leicht schief sitzendes rotes Schleifchen auf dem Kopf. Tsuji fand den Entwurf „nicht schlecht“, hätte sich aber nie träumen lassen, dass diese Katze einst Sanrios wichtigste Figur werden würde. Shimizu wollte eine Geschichte rund um Hello Kitty entwickeln, um der Figur eine persönliche Note zu geben, und gab ihr mit Kitty White einen „persönlichen“ Namen. Der Name „Kitty“ kommt von einem Kätzchen in Carrolls Alice hinter den Spiegeln, mit dem Alice Anfang des Buches spielt. Bei Sanrio schuf Shimizu auch Happiness Balloon, Koro-chan und Honey-chan. 1976 verließ sie Sanrio und arbeitet seitdem freischaffend. Sie erschuf danach unter anderem auch die Figuren Angel Cat Sugar und Rebecca Bonbon, veröffentlichte aber auch einige Bilderbücher.
Hirotaka Takeuchi (jap. 竹内 弘高, Takeuchi Hirotaka, * 16. Oktober 1946) ist Professor an der Hitotsubashi-Universität…Hirotaka Takeuchi (jap. 竹内 弘高, Takeuchi Hirotaka, * 16. Oktober 1946) ist Professor an der Hitotsubashi-Universität (jap. 一橋大学) in Japan. Er gilt zusammen mit Ikujiro Nonaka als ein bedeutender Wissenschaftler des Wissensmanagements. Sein bedeutendstes Buch ist „The Knowledge-Creating Company“ (jap. 「知識創造企業」, 1991). Eines der bedeutendsten von ihm mitentwickelten Modelle ist die sog. Wissensspirale, auch SECI-Modell genannt, die er gemeinsam mit Ikujirō Nonaka entwickelte und die einen wesentlichen Teil zur Entwicklung des Wissensmanagement beitrug. Hirotaka Takeuchi studierte an der International Christian University in Tokyo und der University of California, Berkeley. Von 1976 bis 1983 arbeitete er an der Harvard Business School und anschließend an der Hitotsubashi University in Tokyo, wo er 1987 habilitierte.
Sawao Katō (japanisch 加藤 澤男, Katō Sawao; * 11. Oktober 1946 in Präfektur Niigata oder Suwadaira) ist ein ehemaliger…Sawao Katō (japanisch 加藤 澤男, Katō Sawao; * 11. Oktober 1946 in Präfektur Niigata oder Suwadaira) ist ein ehemaliger japanischer Kunstturner und Hochschullehrer. Katō nahm zwischen 1968 und 1976 an drei Olympischen Spielen teil, bei denen er insgesamt 12 Medaillen gewann, davon 8 goldene. Damit ist er einer der erfolgreichsten Turner bei Olympischen Spielen und der erfolgreichste Olympiateilnehmer Japans. Neben dem Italiener Alberto Braglia (1908 und 1912), dem sowjetischen Turner Wiktor Tschukarin (1952 und 1956) und seinem Landsmann Kōhei Uchimura (2012 und 2016) gehört Katō zu den vier Athleten, die ihren Mehrkampfsieg bei Olympischen Spielen wiederholen konnten. Später arbeitete Katō, bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2010, als Professor für Gesundheit und Sportwissenschaften an der Universität Tsukuba. 2020 wurde Katō als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten geehrt, 2021 wurde ein Asteroid nach ihm benannt: (43212) Katosawao.
Naoto Kan (japanisch 菅 直人, Kan Naoto; * 10. Oktober 1946 in Ube, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer…Naoto Kan (japanisch 菅 直人, Kan Naoto; * 10. Oktober 1946 in Ube, Präfektur Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, zuletzt als Mitglied der Konstitutionell-Demokratischen Partei. Durchgehend von 1980 bis 2024 war er Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des Nationalparlaments. Er war Mitgründer und mehrfach Vorsitzender der Demokratischen Partei (DPJ), vom 8. Juni 2010 bis zum 2. September 2011 gleichzeitig Premierminister von Japan. Innerparteilich führte er eine eigene Faktion, die Kan-Gruppe (offiziell 国のかたち研究会 kuni no katachi kenkyūkai, „Forschungsrat für den Zustand des Landes“).
Masatoshi Shinomaki (jap. 篠巻政利, Shinomaki Masatoshi; * 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1969…Masatoshi Shinomaki (jap. 篠巻政利, Shinomaki Masatoshi; * 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger japanischer Judoka, der 1969 und 1971 Weltmeister in der offenen Klasse war.
Yukiko Kobayashi (jap. 小林 夕岐子, Kobayashi Yukiko; * 6. Oktober 1946 in der Präfektur Tokio, Japan) ist eine japanische…Yukiko Kobayashi (jap. 小林 夕岐子, Kobayashi Yukiko; * 6. Oktober 1946 in der Präfektur Tokio, Japan) ist eine japanische Schauspielerin. Sie spielte in Monsterfilmen wie Frankenstein und die Monster aus dem All (1968) oder Monster des Grauens greifen an (1970) mit.
Oh Seung-lip (* 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Der 1,75 m große Oh Seung-lip kämpfte im…Oh Seung-lip (* 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Der 1,75 m große Oh Seung-lip kämpfte im Mittelgewicht, der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm. Bei der Universiade 1967 in Tokio erreichte er das Finale und unterlag dem Japaner Isamu Sonoda. Zwei Jahre später unterlag der Südkoreaner bei den Weltmeisterschaften 1969 in Mexiko-Stadt erneut Isamu Sonoda. Nach einem Sieg in der Hoffnungsrunde über den Niederländer Jan Snijders verlor er gegen den zweiten Japaner Katsuya Hirao und erhielt eine Bronzemedaille. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München besiegte Oh zunächst den Thailänder Cherdpong Pusoni und danach Peter Jäkl aus der Tschechoslowakei jeweils vorzeitig durch Ippon, wobei er in beiden Fällen durch die gleiche Fußfegertechnik (Harai tsuri komi ashi) gewann. Auch seinen dritten Kampf gegen den Österreicher Lutz Lischka gewann Oh vorzeitig. Das Poolfinale gegen den Japaner Shinobu Sekine wurde durch Schiedsrichterentscheid (yusei-gachi) zugunsten von Oh gewertet. Das Halbfinale gegen den Franzosen Jean-Paul Coche gewann Oh durch eine kleine Wertung. Im Finale traf er wieder auf Shinobu Sekine, diesmal gewann Sekine durch 2:1-Schiedsrichterentscheid und Oh erhielt die Silbermedaille.
Atsuto Suzuki (japanisch: 鈴木 厚人; * 1946 in Japan) ist ein japanischer Physiker. Suzuki studierte an der Universität…Atsuto Suzuki (japanisch: 鈴木 厚人; * 1946 in Japan) ist ein japanischer Physiker. Suzuki studierte an der Universität Niigata und promovierte dann an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tōhoku. Seit 1993 ist er Professor an der Universität Tōhoku. Suzuki forschte am japanischen Super-Kamiokande-Experiment (Neutrinodetektor) und wurde 1998 zum Direktor des Research Center for Neutrino Science ernannt. Ferner organisierte er die KamLAND-Experimente zur Beobachtung von Neutrinos. Von 2006 bis 2015 war er Generaldirektor des Forschungszentrums KEK. Im Jahre 2005 erhielt er die Medaille am Violetten Band, 2006 den Bruno-Pontecorvo-Preis und 2016 den Breakthrough Prize in Fundamental Physics. Seit Dezember 2011 ist er auswärtiges Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften.
Mitsuru Kōno (jap. 河野 満, Kōno Mitsuru; * 13. August 1946) ist ein ehemaliger Tischtennisspieler aus Japan. Er wurde…Mitsuru Kōno (jap. 河野 満, Kōno Mitsuru; * 13. August 1946) ist ein ehemaliger Tischtennisspieler aus Japan. Er wurde 1977 Weltmeister im Einzel.
Tadamori Ōshima (jap. 大島 理森, Ōshima Tadamori; * 6. September 1946 in Hachinohe, Präfektur Aomori) ist ein ehemaliger…Tadamori Ōshima (jap. 大島 理森, Ōshima Tadamori; * 6. September 1946 in Hachinohe, Präfektur Aomori) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war von 2015 bis 2021 Präsident des Abgeordnetenhauses (Shūgiin), des Unterhauses des Nationalparlaments. Er war dort für zwölf Wahlperioden ohne Unterbrechung von 1983 bis 2021 Abgeordneter aus Aomori, zuletzt ab 2017 für den neu zugeschnittenen 2. Wahlkreis. Ōshima gehört der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, war am Ende aber wie die meisten Präsidenten und Vizepräsidenten fraktionslos. Innerparteilich führte er von 2012 bis 2015 die Ōshima-Faktion, die spätere Santō-Faktion, die schließlich in der Asō-Faktion aufging. Ōshima arbeitete nach seinem Studium an der Keiō-Universität für die Mainichi Shimbun. Von 1975 gehörte er für fünf Jahre dem Präfekturparlament Aomori an. Nach einer gescheiterten Kandidatur 1980 gehört er seit 1983 dem Shūgiin an, zunächst für den 1. Wahlkreis Aomori (4 Mandate), dann nach der Wahlrechtsreform von 1994 im Einzelwahlkreis Aomori 3, seit einer Neuordnung 2017, bei der Aomori einen Wahlkreis verlor, für den Wahlkreis 2. 1995 wurde Ōshima im Kabinett Murayama als Leiter der Umweltbehörde erstmals Minister (bis 1996). Unter Premierminister Yoshirō Mori war er von Juli bis Dezember 2000 Bildungsminister und Leiter der Behörde für Wissenschaft und Technologie und unter Jun’ichirō Koizumi von 2002 bis 2003, als er nach einem Skandal um politische Gelder zurücktrat, Minister für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei. In der LDP war er unter anderem stellvertretender Generalsekretär und mehrfach Vorsitzender des Präfekturverbandes Aomori, bevor er von 2000 bis 2002 und erneut von 2007 bis 2009 als Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten in den engeren Kreis der Parteiführung aufrückte. Nach der Wahlniederlage der LDP bei der Shūgiin-Wahl 2009 berief ihn der neue Parteivorsitzende Sadakazu Tanigaki zum LDP-Generalsekretär, im September 2010 zum stellvertretenden Vorsitzenden (fuku-sōsai), der zuletzt 2003 besetzt worden war. 2012 wurde unter dem Parteivorsitzenden Shinzō Abe (Machimura-Faktion) Masahiko Kōmura sein Nachfolger, kurz darauf übernahm Ōshima den Faktionsvorsitz von Kōmura. 2015 übergab er den Vorsitz an Akiko Santō, der ersten Frau an der Spitze einer LDP-Faktion. Am 21. April 2015 übernahm Ōshima das Amt des Präsidenten des Shūgiin, nachdem sein Vorgänger Nobutaka Machimura zurückgetreten war. 2017 wurde er wiedergewählt und wurde 2020 der am längsten amtierende Abgeordnetenhauspräsident der Geschichte. Zur Abgeordnetenhauswahl 2021 zog sich Ōshima aus der Politik zurück.
Minoru Arakawa (japanisch 荒川 實 Arakawa Minoru; geboren am 3. September 1946 in Kyoto, Japan) ist ein japanischer…Minoru Arakawa (japanisch 荒川 實 Arakawa Minoru; geboren am 3. September 1946 in Kyoto, Japan) ist ein japanischer Unternehmer. Er gründete die US-amerikanische Nintendo of America, war lange Zeit deren Geschäftsführer und Mitgründer von Tetris Online Inc.
Tamejiro Hiyama (jap. 檜山 爲次郎 Hiyama Tamejiro, * 24. August 1946 in Ibaraki, Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Tamejiro Hiyama (jap. 檜山 爲次郎 Hiyama Tamejiro, * 24. August 1946 in Ibaraki, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Chemiker. Er ist bekannt für die Nozaki-Hiyama-Kishi-Reaktion, einer metallkatalysierten Kupplungsreaktion, die von großer Bedeutung für die moderne metallorganische Chemie wurde.
Akimitsu Kurita (in japanischer Schrift: 栗田, 章光; * 23. August 1946 in Osaka; † 15. Februar 2018 in Osaka) war ein…Akimitsu Kurita (in japanischer Schrift: 栗田, 章光; * 23. August 1946 in Osaka; † 15. Februar 2018 in Osaka) war ein japanischer Bauingenieur und Hochschullehrer.
Aquirax Aida (wirklicher Name: Akira Aida (jap. 間 章, Aida Akira); * 18. August 1946 in Niigata, Präfektur Niigata; †…Aquirax Aida (wirklicher Name: Akira Aida (jap. 間 章, Aida Akira); * 18. August 1946 in Niigata, Präfektur Niigata; † 12. Dezember 1978) war ein japanischer Musikkritiker, Promoter und Produzent. Aida, der zunächst Kurzfilme drehte, wurde bekannt durch seine Zusammenarbeit mit japanischen Free-Jazz-Musikern wie Kaoru Abe (Mort à Crédit 1975), Masayuki Takayanagi und Motoharu Yoshizawa (Inland Fish 1974) sowie mit Steve Lacy (Solo at Mandara, 1975) und Dave Burrell. Er promotete die Japan-Tourneen von westlichen Künstlern wie Lacy, Milford Graves und Derek Bailey, dessen Album New Sights, Old Sounds er 1978 auf seinem Label Morgue produzierte; er produzierte auch Baileys Album Duo & Trio Improvisation (1978 mit Kaoru Abe, Motoharu Yoshizawa, Toshi Tsuchitori, Mototeru Takagi und Toshinori Kondo). Steve Lacy widmete Aida seine Komposition Free Point, Barre Phillips das Stück V seines Albums Journal Violone II (1980), Derek Bailey den 1980 eingespielten Titel Aida und Henry Kaiser das 1992 eingespielte Stück Aquirax Aida. Auch schrieb er für zahlreiche Alben die Liner Notes; für einige LP-Titel wurden auch Zeichnungen von ihm verwendet. Shinji Aoyama drehte über ihn den siebenstündigen Dokumentarfilm AA Signature (2006).
Mariko Bandō (japanisch 坂東 眞理子, Bandō Mariko; * 17. August 1946 in der Präfektur Toyama) ist eine japanische…Mariko Bandō (japanisch 坂東 眞理子, Bandō Mariko; * 17. August 1946 in der Präfektur Toyama) ist eine japanische Frauenrechtlerin, die Vorstandsmitglied der privaten Shōwa Frauenuniversität ist, das japanische Komitee der UNIFEM (United Nations Development Funds for Women) leitet und zahlreiche Bücher schrieb.
Noriyuki Haraguchi (jap. 原口 典之, Haraguchi Noriyuki; * 1946 in Yokosuka; † 27. August 2020) war ein japanischer…Noriyuki Haraguchi (jap. 原口 典之, Haraguchi Noriyuki; * 1946 in Yokosuka; † 27. August 2020) war ein japanischer Plastiker und Objektkünstler.
Nakagami Kenji (japanisch 中上 健次, eigentlich Nakaue Kenji (中上健次); * 2. August 1946 in Shingū in der Präfektur Wakayama…Nakagami Kenji (japanisch 中上 健次, eigentlich Nakaue Kenji (中上健次); * 2. August 1946 in Shingū in der Präfektur Wakayama; † 12. August 1992 in Nachikatsuura im Landkreis Higashimuro-gun, ebenfalls Präfektur Wakayama) war ein japanischer Schriftsteller.
Takashi Ishii (jap. 石井 隆, Ishii Takashi; * 11. Juli 1946 in Sendai; † 22. Mai 2022) war ein japanischer Regisseur…Takashi Ishii (jap. 石井 隆, Ishii Takashi; * 11. Juli 1946 in Sendai; † 22. Mai 2022) war ein japanischer Regisseur, Drehbuchautor und Manga-Zeichner. Er begann seine Karriere bei Nikkatsu; seine Filme lassen sich am ehesten dem Genre des Neo-Noir zuordnen. Sein international bekanntester Film ist der 1995 erschienene Gonin mit dem japanischen Superstar Takeshi Kitano in einer Nebenrolle.
Kimiko Itō (jap. 伊藤 君子, Itō Kimiko, auch: Kimiko Itoh; * 11. Juli 1946 auf Shōdoshima, Präfektur Kagawa) ist eine…Kimiko Itō (jap. 伊藤 君子, Itō Kimiko, auch: Kimiko Itoh; * 11. Juli 1946 auf Shōdoshima, Präfektur Kagawa) ist eine japanische Jazzsängerin.
Yō Shōmei (japanisch 葉 祥明 Yō Shōmei (* 7. Juli 1946 in der Stadt Kumamoto), eigentlicher Name 葉山祥明 Hayama Shōmei) ist…Yō Shōmei (japanisch 葉 祥明 Yō Shōmei (* 7. Juli 1946 in der Stadt Kumamoto), eigentlicher Name 葉山祥明 Hayama Shōmei) ist ein vielseitiger japanischer Buchillustrator, Maler und Dichter. Yō illustriert Bücher und schreibt gelegentlich Texte und Gedichte.
Tsuruya Kōkei (japanisch 弦屋 光渓; * Juli 1946 in Chigasaki, Präfektur Kanagawa) ist ein zeitgenössischer japanischer…Tsuruya Kōkei (japanisch 弦屋 光渓; * Juli 1946 in Chigasaki, Präfektur Kanagawa) ist ein zeitgenössischer japanischer Holzschnittkünstler, der vor allem für seine Kabuki-Darstellungen bekannt ist. 1985 bezeichnete ihn der Kunsthändler Robert Sawers wegen seiner ausdrucksstarken Schauspieler-Portraits als modernen Sharaku.
Tomojirō Toda (japanisch 戸田 智次郎, Toda Tomojirō; * 30. Juni 1946 in Nobeoka, Präfektur Miyazaki; † 23. Oktober 2016 in…Tomojirō Toda (japanisch 戸田 智次郎, Toda Tomojirō; * 30. Juni 1946 in Nobeoka, Präfektur Miyazaki; † 23. Oktober 2016 in der Präfektur Miyazaki), bekannt als Haguroiwa Tomomi (japanisch 羽黒岩 盟海, Haguroiwa Tomomi), war ein japanischer Sumōringer. Er machte sein professionelles Debüt im Mai 1961 und erreichte im Januar 1967 die Spitzenklasse. Sein höchster Rang war komusubi. Er zog sich von der aktiven Konkurrenz im Januar 1978 zurück und blieb im Japanischen Sumōverband als ältester unter dem Namen Ikazuchi. Er erreichte das obligatorische Rentenalter von 65 Jahren und verließ den Sumōverband im Juni 2011. Tomomi starb am 23. Oktober 2016 im Alter von 70 Jahren an Nierenversagen.
Eiji Morioka (jap. 森岡 栄治, Morioka Eiji; * 8. Juni 1946 in Taishō-ku, Osaka, Japan; † 9. November 2004) war ein…Eiji Morioka (jap. 森岡 栄治, Morioka Eiji; * 8. Juni 1946 in Taishō-ku, Osaka, Japan; † 9. November 2004) war ein japanischer Bantamgewichtsboxer.
Satoshi Arai (jap. 荒井 聰 Arai Satoshi; * 27. Mai 1946 in Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, zuletzt der…Satoshi Arai (jap. 荒井 聰 Arai Satoshi; * 27. Mai 1946 in Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, zuletzt der Konstitutionell-Demokratischen Partei (KDP). Er war mit zwei Unterbrechungen zwischen 1993 und 2021 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai, und von 2009 bis 2010 Minister in den Kabinetten Hatoyama und Kan. Arai wurde nach seinem Studium an der Universität Tokio Beamter im Landwirtschaftsministerium. 1980 war er während seiner vorübergehenden Entsendung ins Außenministerium in der japanischen Botschaft in Sri Lanka tätig. 1993 beendete er seine Beamtenlaufbahn, trat der Neuen Japan-Partei bei und wurde bei der Shūgiin-Wahl 1993 im damaligen 1. Wahlkreis Hokkaidō (6 Mandate), dem Wahlkreis von Nobutaka Machimura, erstmals Abgeordneter im nationalen Parlament. Er gehörte danach der Neuen Partei Sakigake, der Demokratischen Partei und ab 2016 der Demokratischen Fortschrittspartei an. Nach der Wahlrechtsreform trat Arai 1996 im neuen Einzelwahlkreis Hokkaidō 3 für eine Wiederwahl an und unterlag Gaku Ishizaki (LDP). 2000 kehrte Arai ins Shūgiin zurück, seinen Wahlkreis konnte er danach 2003 erneut gewinnen, 2005 wurde er nur über den Verhältniswahlblock Hokkaidō wiedergewählt. Für die Demokratische Partei, in der er sich der Kan-Gruppe anschloss, gehörte Arai zwei Schattenkabinetten an, 2003 als Schattenstaatssekretär, 2006 als „nächster Umweltminister“. 2007 legte er sein Abgeordnetenmandat nieder, um bei der Gouverneurswahl in Hokkaidō gegen die Amtsinhaberin Harumi Takahashi anzutreten, die von den damals auf nationaler Ebene regierenden Parteien LDP und Kōmeitō unterstützt wurde. Arai, der im Wahlkampf von Demokraten, Sozialdemokraten und Neuer Partei Daichi getragen wurde, erhielt weniger als eine Million Stimmen und unterlag deutlich. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 gewann Arai seinen Wahlkreis zurück und wurde im Oktober 2009 Sonderberater von Premierminister Yukio Hatoyama für „Nationale Strategie“ (kokka senryaku). Nach Hatoyamas Rücktritt im Juni 2010 berief dessen Nachfolger Naoto Kan Arai als Staatsminister für „Nationale Strategie“, Wirtschafts- und Finanzpolitik, Verbraucher und Lebensmittelsicherheit in sein Kabinett. Kurz nach Amtsantritt wurden aus der Opposition Rücktrittsforderungen gegen Arai laut, da er ein Wohnhaus eines Bekannten als Hauptbüro seiner Wahlkampforganisation registriert und dafür rund zehn Millionen Yen als Büroausgaben in seinem politischen Spendenbericht 2007 verbucht hatte. Insgesamt hatte er über 40 Millionen Yen (ca. 360.000 Euro) über einen Zeitraum von sechs Jahren als Ausgaben für das Büro geltend gemacht. Arai gab an, das Haus sei hauptsächlich zum Empfang von Post verwendet worden, die verbuchten Ausgaben seien normale Büroausgaben und an den Bekannten sei keine Miete geflossen. Arai bat die Partei um eine Untersuchung seiner Spendenberichte; diese behauptet, es habe sich um normale Büroausgaben gehandelt. Arai blieb bis zu einer Kabinettsumbildung im September 2010 Minister. Von 2010 bis 2012 war er Vorsitzender des Kabinettsausschusses im Shūgiin, dann Vorsitzender des Katastrophenschutzausschusses. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verlor Arai seinen Wahlkreis mit mehr als 20.000 Stimmen Rückstand an einen liberaldemokratischen Newcomer, den ehemaligen Präfekturparlamentsabgeordneten Hirohisa Takagi, konnte aber eines der beiden Verhältniswahlmandate der Demokraten in Hokkaidō gewinnen. Anschließend übernahm er bis 2013 den Vorsitz im Shūgiin-Sonderausschuss für Okinawa und die „Nördlichen Territorien“, den er bereits von 2004 bis 2005 geführt hatte. Bei der Wahl 2014 verkürzte Arai den Rückstand auf Takagi auf rund 7.000 Stimmen und gewann erneut einen der beiden demokratischen Verhältniswahlsitze in Hokkaidō. Für die Wahl 2017 schloss sich Arai der Konstitutionell-Demokratischen Partei an und gewann den Wahlkreis 3 mit rund 23.000 Stimmen/neun Prozentpunkten Vorsprung auf Takagi – deutlich genug, dass Takagi auch einen LDP-Verhältniswahlsitz verpasste. Zur Shūgiin-Wahl 2021 zog sich Arai aus der Politik zurück. Den 3. Wahlkreis Hokkaidō sollte für die KDP sein Sohn Yutaka übernehmen, der aber um knapp zwei Prozentpunkte Hirohisa Takagi unterlag, mit dieser knappen Niederlage aber einen Verhältniswahlsitz in Hokkaidō gewann.
Jun Fukamachi (jap. 深町 純, Fukamachi Jun, * 21. Mai 1946 in Tokio; † 22. November 2010 ebenda) war ein japanischer…Jun Fukamachi (jap. 深町 純, Fukamachi Jun, * 21. Mai 1946 in Tokio; † 22. November 2010 ebenda) war ein japanischer Fusion-Musiker, Komponist, Keyboard- und Synthesizerspieler. Fukamachi spielte u. a. mit The Brecker Brothers und Steve Gadd. Seine Alben veröffentlichte er in 1970ern bei Polydor und Toshiba.
Jitsuko Saitō (japanisch 斎藤 実子 Saitō Jitsuko; * 18. Mai 1946) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin. Saitō…Jitsuko Saitō (japanisch 斎藤 実子 Saitō Jitsuko; * 18. Mai 1946) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin. Saitō nahm von 1963 bis 1968 an nationalen Wettbewerben teil und errang in den Jahren 1964, 1965 sowie 1968 jeweils den vierten Platz bei japanischen Meisterschaften im Mini-Mehrkampf. International startete sie ausschließlich in der Saison 1967/68. Dabei belegte sie bei der Mehrkampf-Weltmeisterschaft 1968 in Helsinki den 31. Platz im Mini-Mehrkampf und bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble den 26. Platz über 1500 m sowie den 20. Rang über 3000 m.
Chang-ting Hsieh (chinesisch 謝長廷 / 谢长廷, Pinyin Xiè Chángtíng, W.-G. Hsieh Ch'ang T'ing, Pe̍h-ōe-jī Siā Tiông-têng, *…Chang-ting Hsieh (chinesisch 謝長廷 / 谢长廷, Pinyin Xiè Chángtíng, W.-G. Hsieh Ch'ang T'ing, Pe̍h-ōe-jī Siā Tiông-têng, * 18. Mai 1946 in Dadaocheng, Bezirk Datong, Taipeh), anglisiert Frank Hsieh, ist taiwanischer Politiker und war vom 1. Februar 2005 bis zum 25. Januar 2006 Premierminister der Republik China (Taiwan). Von 2016 bis 2024 war er der diplomatische Vertreter des Taipei Wirtschafts- und Kulturbüro (amtlich englisch Taipei Economic and Cultural Representative Office) von Taiwan in Japan. Seit August 2024 gehört er dem offiziellen Beraterstab des taiwanischen Präsidenten Lai Ching-te an.
Ken’ichi Mikawa (japanisch 美川憲一 Mikawa Ken’ichi; * 15. Mai 1946 in Suwa, Präfektur Nagano in Japan als 百瀬 由一 Momose…Ken’ichi Mikawa (japanisch 美川憲一 Mikawa Ken’ichi; * 15. Mai 1946 in Suwa, Präfektur Nagano in Japan als 百瀬 由一 Momose Yoshikazu) ist ein Enka-Sänger, welcher 26-mal zum Kōhaku Uta Gassen eingeladen wurde. Er debütierte 1965 und schaffte 1980 nach zwei Skandalen ein Comeback als Transvestitkünstler. Dieses Image führt er bis heute fort.
Fumiko Hayashi (jap. 林 文子, Hayashi Fumiko; * 5. Mai 1946 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin und…Fumiko Hayashi (jap. 林 文子, Hayashi Fumiko; * 5. Mai 1946 in der Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin und ehemalige Managerin. Sie war von 2009 bis 2021 Bürgermeisterin von Yokohama. Vorher war sie Präsidentin von BMW Tokyo und Vizevorsitzende der japanischen Supermarktkette Daei. Hayashi arbeitete nach dem Abschluss der Aoyama-Oberschule der Präfektur Tokio (Tōkyōtoritsu Aoyama kōtō-gakkō) für Tōyō Rayon, Matsushita Denki Sangyō und Tateishi Denki. Ab 1987 arbeitete sie für BMW Tōkyō, das sie ab 2003 als leitende Direktorin (daihyō-torishimariyaku-shachō) leitete. 2005 wechselte sie zu Daiei, 2008 zu Nissan Jidōsha, deren Tokioter Verkaufstochter sie bis 2009 leitete. In der von Forbes aufgestellten Rangliste der 100 mächtigsten Frauen steht sie auf Platz 39. Sie ist somit die am höchsten eingestufte Japanerin. Im August 2009, gleichzeitig mit der nationalen Unterhauswahl, wurde sie mit Unterstützung der Demokratischen Partei als Nachfolgerin des zurückgetretenen Hiroshi Nakada zur Bürgermeisterin der Stadt Yokohama gewählt. Das Amt trat sie am 1. September 2009 an. 2013 und 2017 wurde sie mit großen Mehrheiten wiedergewählt. Bei der Wahl 2021 landete sie in einem mit relativ prominenten Kandidaten besetzten und nationalpolitisch aufgeladenen Wahlkampf mit nur rund 13 % der Stimmen hinter dem von den nationalen Mitte-links-Oppositionsparteien unterstützten Kandidaten Takeharu Yamanaka (34 %) und dem vom nationalen LDP-Vorsitzenden und lokalem Abgeordneten (Wahlkreis Kanagawa 2) Yoshihide Suga unterstützten ehemaligen Minister Hachirō Okonogi (22 %) nur auf dem dritten Platz. Sie war eine von nur zwei Kandidaten, die die Fortführung der von ihr eingeleiteten Planung für ein Integrated Resort (IR), einen auf ein Casino zentrierten Freizeitkomplex, unterstützte. Das Casino, von Befürwortern als Jobmaschine, Touristenmagnet und Steuereinnahmenbringer gepriesen, von Gegnern als potentieller Kriminalitätsherd, Förderer des – abgesehen von regulierten staatlichen Lotterien/Sportwetten und Grauzonen (Pachinko) bis vor kurzem illegalen – Glücksspiels und Investitionsfalle für besser anders einzusetzende Mittel verurteilt, war neben der fortgesetzten Covid-19-Pandemie ein zentrales Wahlkampfthema.
Yasuhiro Noguchi (japanisch 野口 泰弘 Noguchi Yasuhiro; * 25. April 1946; † 29. November 2023) war ein japanischer…Yasuhiro Noguchi (japanisch 野口 泰弘 Noguchi Yasuhiro; * 25. April 1946; † 29. November 2023) war ein japanischer Volleyballspieler.
Nobuko Takagi (jap. 高樹 のぶ子, bürgerlich Nobuko Tsuruta (鶴田 信子); * 9. April 1946 in Hōfu in der Präfektur Yamaguchi) ist…Nobuko Takagi (jap. 高樹 のぶ子, bürgerlich Nobuko Tsuruta (鶴田 信子); * 9. April 1946 in Hōfu in der Präfektur Yamaguchi) ist eine japanische Schriftstellerin. Gegenwärtig arbeitet sie als außerordentliche Professorin des Zentrums für asiatische Politikwissenschaft an der Universität Kyūshū.
Joseph Mitsuaki Takami PSS (jap. ヨゼフ 高見 三明, Jozefu Takami Mitsuaki; * 21. März 1946 in Nagasaki, Japan) ist ein…Joseph Mitsuaki Takami PSS (jap. ヨゼフ 高見 三明, Jozefu Takami Mitsuaki; * 21. März 1946 in Nagasaki, Japan) ist ein japanischer Ordensgeistlicher und emeritierter römisch-katholischer Erzbischof von Nagasaki.
Yoshio „Chin“ Suzuki (japanisch 鈴木 良雄 Suzuki Yoshio; * 21. März 1946 in Nagano; † 23. September 2026) war ein…Yoshio „Chin“ Suzuki (japanisch 鈴木 良雄 Suzuki Yoshio; * 21. März 1946 in Nagano; † 23. September 2026) war ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass, Komposition).
Hiroaki Nakanishi (jap. 中西 宏明, Nakanishi Hiroaki; * 14. März 1946 in Yokohama, Präfektur Kanagawa; † 27. Juni 2021) war…Hiroaki Nakanishi (jap. 中西 宏明, Nakanishi Hiroaki; * 14. März 1946 in Yokohama, Präfektur Kanagawa; † 27. Juni 2021) war ein japanischer Manager. Nakanishi war Vorsitzender des Verwaltungsrats von Hitachi und Vorsitzender des japanischen Wirtschaftsverbands Keidanren.
Hiroshi Fushida (jap. 鮒子田 寛, Fushida Hiroshi; * 10. März 1946 in Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer…Hiroshi Fushida (jap. 鮒子田 寛, Fushida Hiroshi; * 10. März 1946 in Kyōto, Präfektur Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer Autorennfahrer.
Takafumi Matsui (jap. 松井 孝典, Matsui Takafumi; * 7. März 1946; † 22. März 2023) war ein japanischer Planetologe…Takafumi Matsui (jap. 松井 孝典, Matsui Takafumi; * 7. März 1946; † 22. März 2023) war ein japanischer Planetologe, Geophysiker und Akademiker. Er graduierte an der Fakultät für Wissenschaften der Universität Tokio und wurde nach einem Zwischenschritt als Forscher für die NASA dort Professor für Grenzwissenschaft. Sein Hauptgebiet waren Astrobiologie und vergleichende Planetologie. Er diente als Präsident des Chiba Institute of Technology von Juni 2020 bis zu seinem Tod. Er war der Verfasser zahlreicher wissenschaftlicher Artikel und Bücher. Der Asteroid (7301) Matsuitakafumi wurde am 9. September 2014 nach ihm benannt.
Kumiko Ōkawa (jap. 大川 久美子, Ōkawa Kumiko; * 22. Februar 1946 in der Präfektur Osaka), verheiratete Kumiko Satō (佐藤 久美子…Kumiko Ōkawa (jap. 大川 久美子, Ōkawa Kumiko; * 22. Februar 1946 in der Präfektur Osaka), verheiratete Kumiko Satō (佐藤 久美子, Satō Kumiko), ist eine ehemalige japanische Eiskunstläuferin, die im Einzellauf startete. Ōkawa wurde 1967 und 1968 japanische Meisterin. Im Zeitraum von 1964 bis 1968 nahm sie an Weltmeisterschaften teil. Ihr bestes Ergebnis war der fünfte Platz, den sie bei den Weltmeisterschaften 1967 und 1968 erreichte. Es war die bis zu diesem Zeitpunkt beste Platzierung einer Japanerin bei Weltmeisterschaften. Zwei Mal vertrat Ōkawa Japan bei den Olympischen Spielen. 1964 wurde sie 13., und 1968 belegte sie den achten Platz. Ōkawa heiratete den japanischen Eiskunstlaufrekordmeister Nobuo Satō. Ihre gemeinsame Tochter Yuka Satō wurde 1994 Eiskunstlaufweltmeisterin. Wie ihr Ehemann arbeitete Ōkawa nach Beendigung ihrer Wettkampfkarriere als Eiskunstlauftrainerin.