Kiyoshi Ejima (jap. 江島 潔, Ejima Kiyoshi; * 2. April 1957 in Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer…Kiyoshi Ejima (jap. 江島 潔, Ejima Kiyoshi; * 2. April 1957 in Shimonoseki, Präfektur Yamaguchi) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP). Seit einer Nachwahl im April 2013 vertritt er die Präfektur Yamaguchi im Sangiin, dem Oberhaus der Nationalversammlung. Von 1995 bis 2009 war er Bürgermeister von Shimonoseki, der größten Stadt in Yamaguchi. Ejima, der Sohn des Sangiinabgeordneten für Yamaguchi Atsushi Ejima, besuchte die städtische Lafayette-Grundschule in San Francisco, die bezirksbetriebene („städtische“) 1. Mittelschule von Meguro und die von der Präfektur Tokio betriebene Koyama-Oberschule in Shinjuku. Anschließend studierte er an der ingenieurwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio Chemie und danach am Graduiertenkolleg derselben Universität Chemie- und Energie-Ingenieurwesen (kagaku Energie kōgaku). Er arbeitete danach für das Nikkei225-notierte Bauunternehmen Chiyoda Kakō Kensetsu (engl. Chiyoda) K.K./Corp., ab 1990 war er befristet lehrbeauftragt (als 非常勤講師, hijōkin kōshi) an der Tōa Daigaku („Ostasien-Universität“) in Shimonoseki. Ejimas aktive politische Karriere begann 1991, als er bei der Bürgermeisterwahl in Shimonoseki kandidierte, aber Hiroshi Kameda unterlag, einem ehemaligen Beamten des Selbstverwaltungsministeriums und Vizegouverneur von Tokushima. Bei der Wahl 1993 zum Shūgiin, dem Unterhaus der Nationalversammlung, kandidierte er für die Neue Japan-Partei im viermandatigen 1. Wahlkreis Yamaguchi, unterlag aber den drei Liberaldemokraten Shinzō Abe, Yoshirō Hayashi, Takeo Kawamura und dem ehemaligen Liberaldemokraten Takaaki Koga (1993: Erneuerungspartei): Mit knapp 3.000 Stimmen Rückstand auf Koga landete Ejima auf dem fünften Platz. 1995 kandidierte Ejima gegen Amtsinhaber Kameda erneut bei der Bürgermeisterwahl in Shimonoseki. Er konnte sich diesmal durchsetzen und wurde danach für insgesamt drei weitere Amtszeiten wiedergewählt – wegen der formalen Neugründung der Stadt Shimonoseki durch die Fusion des alten Shimonoseki mit Nachbargemeinden, eine shinsetsu gappei („Neugründungsfusion“ im Gegensatz zur Eingemeindung im engeren Sinne, hennyū gappei), begann 2005 nach Neuwahl eine neue Amtszeit Ejimas. 2009 kandidierte er nicht mehr für eine weitere Amtszeit und zog sich aus dem Bürgermeisteramt zurück. Danach lehrte er an der Fakultät für Biowissenschaft (seimeikagaku-bu) der Kurashiki Geijutsu Kagaku Daigaku („Universität für Wissenschaft und Künste Kurashiki“) in der Stadt Kurashiki (Präfektur Okayama). Im April 2013 trat Ejima als LDP-Kandidat mit Kōmeitō-Wahlempfehlung bei der Nachwahl für den Sitz des 2012 zurückgetretenen Nobuo Kishi (LDP) im Sangiin an. Gegen den parteilosen ehemaligen Demokraten und Justizminister Hideo Hiraoka und zwei weitere Kandidaten von KPJ und „Glücksrealisierungspartei“ setzte er sich bei niedriger Wahlbeteiligung von rund 39 % klar durch: Ejima erhielt 287.604 Stimmen (63,4 %), Hiraoka 129.784 (28,6 %). Bei den regulären Wahlen 2016 und 2022 wurde er jeweils mit über 60 % der Stimmen wiedergewählt. Von 2019 bis 2020 saß er dem Landwirtschaftsausschuss vor.
Gen Suwa (* 1954) ist ein japanischer Paläoanthropologe und Professor am Universitätsmuseum der Universität Kyōto. Er…Gen Suwa (* 1954) ist ein japanischer Paläoanthropologe und Professor am Universitätsmuseum der Universität Kyōto. Er war der Entdecker des ersten Fossils von Ardipithecus und ist Co-Autor der Erstbeschreibungen von Ardipithecus ramidus, Australopithecus garhi und Chororapithecus.
Hiroya Masuda (jap. 増田 寛也, Masuda Hiroya; * 20. Dezember 1951 in Setagaya, Tokio) ist ein parteiloser japanischer…Hiroya Masuda (jap. 増田 寛也, Masuda Hiroya; * 20. Dezember 1951 in Setagaya, Tokio) ist ein parteiloser japanischer Politiker und war zwischen August 2007 und September 2008 Minister für Innere Angelegenheiten und Kommunikation. Anders als die meisten Minister gehörte er nicht dem Parlament an. Masuda ist Absolvent der Universität Tokio und war anschließend Beamter im Bauministerium. Von 1995 bis 2007 war er Gouverneur der Präfektur Iwate. Premierminister Shinzō Abe ernannte ihn kurz vor seinem Rücktritt zum Innenminister. Unmittelbar darauf musste Masuda zugeben, während seines Wahlkampfs als Gouverneur 2003 eine Spende nicht korrekt verbucht zu haben. Sein Ministerium ist auch für die Umsetzung des Gesetzes zur Parteifinanzierung zuständig. Im September 2008 übernahm ihn Premierminister Tarō Asō nicht in sein Kabinett, sein Nachfolger wurde Kunio Hatoyama.
Ken’ichi Nomoto (japanisch 野本 憲一, Nomoto Ken’ichi; * 1. Dezember 1946) ist ein japanischer Astrophysiker und Astronom.…Ken’ichi Nomoto (japanisch 野本 憲一, Nomoto Ken’ichi; * 1. Dezember 1946) ist ein japanischer Astrophysiker und Astronom. Nomoto wurde 1974 an der Universität Tokio in Astronomie promoviert und war danach Forschungsstipendiat der Japan Society for the Promotion of Science. 1976 wurde er Assistant Professor an der Universität Ibaraki und 1982 Assistant Professor an der Universität Tokio, an der er 1985 Associate Professor und 1993 Professor wurde. Er ist am Kavli-Institut für Mathematik und Physik des Universums (IPMU) in Tokio als Projekt-Professor und leitender Wissenschaftler. Nomoto befasst sich mit Supernova Explosionen und der Anreicherung des Universums mit schweren chemischen Elementen durch diese. 2008 fand er mit Keiichi Maeda und Masaomi Tanaka am Subaru-Teleskop heraus, dass die meisten Kernkollaps-Supernovae nicht kugelsymmetrisch, sondern eher länglicher Gestalt sind. Mit Maeda und anderen konnte er aus der asymmetrischen Struktur von Supernova-Explosionen auch Abweichungen im Erscheinungsbild von Typ Ia Supernovae erklären, die vorher Zweifel an der Verwendung als Standardkerzen für Entfernungsbestimmung genährt hatten. Ebenfalls 2008 konnte er mit Kollegen Lichtechos der Supernova SN 1572 von Tycho Brahe (1572) untersuchen, das heißt Licht der Supernovaexplosion, dass in der Umgebung reflektiert wurde und erst in der Gegenwart die Erde erreichte. Die Beobachtung bestätigte, dass es sich um eine Typ Ia Supernova handelte. 2009 entdeckte er mit Kollegen eine besonders helle Typ Ia Supernova, deren Vorgängerstern aufgrund schneller Rotation eine Masse hatte, die etwas über der Chandrasekhar-Grenze von 1,44 Sonnenmassen lag. Die Entdeckung hat Auswirkungen auf die gängige Verwendung von Supernovae vom Typ Ia als Standardkerzen für die Entfernungsmessung im Universum. 2010 gelang ihm mit Kollegen der Nachweis einer Supernova (SN 2005cz), die mit zehn Sonnenmassen des Vorgängersterns an der Grenze dafür liegt, dass Supernovae überhaupt auftreten. 2012 erklärte er die Tatsache, dass häufig kein Begleitstern in Typ Ia Supernovae gefunden wurde damit, dass der Begleitstern des Doppelsternsystems sich vor der Supernova-Explosion zu einem Helium-reichen weißen Zwerg entwickelte, der schwer zu beobachten ist. Das war vorher ein Problem für SD-Szenarien der Entstehung von Typ 1 Supernovae, in denen ein weißer Zwerg von seinem Begleitstern (etwa einem roten Riesen) Masse abzieht und dann in einer Supernova explodiert. 1989 erhielt er den Nishina Memorial Prize, 1995 die Japan Academy Medal und 2010 die Medaille des Instituts für Astrophysik in Paris. 2015 erhielt er den Marcel Grossmann Award für Pionierarbeiten zur Rolle von Doppelsternsystemen in der Entwicklung massiver Sterne. Er zeigte, dass Doppelsternsysteme verschiedene Wege in der Evolution massiver Sterne eröffnen, mit verschiedenen Arten von Supernovae, Hypernovae, Gammablitzen und Neutronensternen und schwarzen Löchern als Endstationen. Er stellte dazu sowohl theoretische Untersuchungen an als auch solche in der beobachtenden Astronomie. Für 2019 wurde ihm der Hans-A.-Bethe-Preis der American Physical Society zugesprochen, für 2026 der Gruber-Preis für Kosmologie. Ebenfalls 2026 wurde er mit dem Shaw Prize für Astronomie ausgezeichnet.
Mitsuhiro Yanagida (japanisch 柳田 充弘, Yanagida Mitsuhiro; geboren 4. April 1941 in Tōkyō) ist ein japanischer…Mitsuhiro Yanagida (japanisch 柳田 充弘, Yanagida Mitsuhiro; geboren 4. April 1941 in Tōkyō) ist ein japanischer Molekularbiologe.
Takehiko Noguchi (japanisch 野口 武彦, Noguchi Takehiko; geboren 28. Juni 1937 in Tokio; gestorben 9. Juni 2024) war ein…Takehiko Noguchi (japanisch 野口 武彦, Noguchi Takehiko; geboren 28. Juni 1937 in Tokio; gestorben 9. Juni 2024) war ein japanischer Schriftsteller und Literaturkritiker.
Fumio Koizumi (japanisch 小泉 文夫; geboren 29. März 1927 in Tokio; gestorben 20. August 1983) war ein japanischer…Fumio Koizumi (japanisch 小泉 文夫; geboren 29. März 1927 in Tokio; gestorben 20. August 1983) war ein japanischer Musik-Ethnologe.
Akira Tago (jap. 多湖 輝, Tago Akira; * 1926 auf Sumatra, Niederländisch-Indien; † 6. März 2016 in Tokio, Japan) war ein…Akira Tago (jap. 多湖 輝, Tago Akira; * 1926 auf Sumatra, Niederländisch-Indien; † 6. März 2016 in Tokio, Japan) war ein japanischer Psychologe und Autor. Er war Professor an der Universität Chiba und wurde bekannt durch die Rätselbuch-Reihe Atama no Taisō sowie seinen Einfluss auf die später dadurch inspirierte Puzzle-Videospielreihe Professor Layton.
Ishihara Takashi (japanisch 石原 俊; geboren 3. März 1912 in Tokio; gestorben 31. Dezember 2003) war ein japanischer…Ishihara Takashi (japanisch 石原 俊; geboren 3. März 1912 in Tokio; gestorben 31. Dezember 2003) war ein japanischer Unternehmer und Präsident von Nissan.
Sasaki Tadashi (japanisch 佐々木 直; geboren 19. Mai 1907 in Sendai (Präfektur Miyagi); gestorben 7. Juli 1988) war ein…Sasaki Tadashi (japanisch 佐々木 直; geboren 19. Mai 1907 in Sendai (Präfektur Miyagi); gestorben 7. Juli 1988) war ein japanischer Bankfachmann und der 22. Präsident der Bank of Japan.
Iyanaga Shōkichi (jap. 弥永 昌吉; * 2. April 1906 in Tokio; † 1. Juni 2006 ebenda) war ein japanischer Mathematiker, der…Iyanaga Shōkichi (jap. 弥永 昌吉; * 2. April 1906 in Tokio; † 1. Juni 2006 ebenda) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Zahlentheorie beschäftigte.
Jinzai Kiyoshi (jap. 神西 清, * 15. November 1903 in Tokio, Präfektur Tokio; † 11. März 1957) war ein japanischer…Jinzai Kiyoshi (jap. 神西 清, * 15. November 1903 in Tokio, Präfektur Tokio; † 11. März 1957) war ein japanischer Schriftsteller und Übersetzer. Jinzai studierte Russisch an der Fremdsprachenuniversität Tokio. Während der Studienzeit gründete er mit Takeyama Michio und Hori Tatsuo das Magazin Hōki (箒), zu dem er Theaterstücke, Gedichte und Übersetzungen beitrug. Nach dem Abschluss des Studiums arbeitete er u. a. in der Bibliothek der Universität Hokkaidō, bei der Zeitschrift Tōkyō Denki Nippō (東京電気日報) und der sowjetischen Handelsvertretung, bevor er sich ab 1932 ganz der Schriftstellerei widmete. Neben Romanen verfasste Jinzai auch Gedichte und Literaturkritiken. Er schrieb Theaterstücke und gründete mit Kishida Kunio und Fukuda Tsuneari die Theatergruppe Kumo no kai. Außerdem wurde er als Übersetzer von Werken André Gides und Marcel Prousts, Alexander Puschkins, Iwan Turgenjews und Anton Tschechows (Onkel Wanja) bekannt. Für seine Übersetzung der Stücke Tschechows erhielt er 1958 den Mainichi-Kulturpreis.
Takeyama Michio (jap. 竹山 道雄; * 17. Juli 1903 in der Präfektur Osaka; † 15. Juni 1984) war ein japanischer…Takeyama Michio (jap. 竹山 道雄; * 17. Juli 1903 in der Präfektur Osaka; † 15. Juni 1984) war ein japanischer Schriftsteller, Übersetzer und Literaturwissenschaftler.
Ishida Eiichirō (japanisch 石田 英一郎; geboren 30. Juni 1903 in Osaka; gestorben 9. November 1968) war ein japanischer…Ishida Eiichirō (japanisch 石田 英一郎; geboren 30. Juni 1903 in Osaka; gestorben 9. November 1968) war ein japanischer Anthropologe der Shōwa-Zeit.
Kawakita Nagamasa (japanisch 川喜多 長政; geboren 30. April 1903 in Tokio; gestorben 24. Mai 1981) war ein japanischer…Kawakita Nagamasa (japanisch 川喜多 長政; geboren 30. April 1903 in Tokio; gestorben 24. Mai 1981) war ein japanischer Importeur und Verleiher von Kinofilmen.
Shōda Kenjirō (japanisch 正田 建次郎; * 25. Februar 1902 in Tatebayashi, Präfektur Gunma, Japanisches Kaiserreich; † 20.…Shōda Kenjirō (japanisch 正田 建次郎; * 25. Februar 1902 in Tatebayashi, Präfektur Gunma, Japanisches Kaiserreich; † 20. März 1977 in Ashikaga) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Algebra befasste.
Shima Hideo (japanisch 島 秀雄; geboren 20. Mai 1901 in der Präfektur Osaka; gestorben 18. März 1998 in Tōkyō) war ein…Shima Hideo (japanisch 島 秀雄; geboren 20. Mai 1901 in der Präfektur Osaka; gestorben 18. März 1998 in Tōkyō) war ein japanischer Eisenbahn-Ingenieur, bekannt für seine Idee der „Neuen Hauptstrecke“ – Shinkansen.
Hani Gorō (japanisch 羽仁五郎; geboren 29. März 1901 in Kiryū (Präfektur Gumma); gestorben 8. Juni 1983 in Tokio) war ein…Hani Gorō (japanisch 羽仁五郎; geboren 29. März 1901 in Kiryū (Präfektur Gumma); gestorben 8. Juni 1983 in Tokio) war ein japanischer Historiker.
Yokoi Tadao (japanisch 横井 忠雄; * 6. März 1895 in Ōita; † 10. September 1965) war während des Zweiten Weltkriegs ein…Yokoi Tadao (japanisch 横井 忠雄; * 6. März 1895 in Ōita; † 10. September 1965) war während des Zweiten Weltkriegs ein Offizier der Kaiserlich Japanischen Marine, zuletzt im Rang eines Konteradmirals.
Takayanagi Kenzō (japanisch 高柳 賢三; geboren 11. Mai 1887 in der Präfektur Saitama; gestorben 11. Juni 1967 in Hongkong)…Takayanagi Kenzō (japanisch 高柳 賢三; geboren 11. Mai 1887 in der Präfektur Saitama; gestorben 11. Juni 1967 in Hongkong) war ein japanischer Jurist und Verfassungsrechtler.
Yoshimoto Teiichi (japanisch: 吉本貞一; * 23. März 1887 in der Präfektur Tokushima; † durch Suizid am 14. September 1945 in…Yoshimoto Teiichi (japanisch: 吉本貞一; * 23. März 1887 in der Präfektur Tokushima; † durch Suizid am 14. September 1945 in Tokio) war ein japanischer Offizier und zuletzt General der Kaiserlichen Armee, der während des Zweiten Weltkrieges im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg von 1942 bis 1944 Oberbefehlshaber der in der Republik China eingesetzten 1. Armee war. 1945 war er Oberbefehlshaber des Nordöstlichen Armeebezirks sowie zuletzt 1945 Oberbefehlshaber der 11. Regionalarmee.
Ōshima Hiroshi (japanische 大島 浩; * 19. April 1886 in Nagoya; † 6. Juni 1975 in Chigasaki) war General der Kaiserlich…Ōshima Hiroshi (japanische 大島 浩; * 19. April 1886 in Nagoya; † 6. Juni 1975 in Chigasaki) war General der Kaiserlich Japanischen Armee und japanischer Botschafter in Deutschland während des Zweiten Weltkrieges. Durch das Abhören und Entschlüsseln seiner schwach chiffrierten Berichte konnten sich die Alliierten ein genaues Bild über militärische Stärke und politische Pläne der Achsenmächte machen.
Naka Kansuke (japanisch 中 勘助; geboren 22. Mai 1885 in der Präfektur Tokio; gestorben 3. Mai 1965) war ein japanischer…Naka Kansuke (japanisch 中 勘助; geboren 22. Mai 1885 in der Präfektur Tokio; gestorben 3. Mai 1965) war ein japanischer Schriftsteller.
Hajime Tanabe (japanisch 田邊 元; * 3. Februar 1885 in Tokio; † 29. April 1962 ebenda) war ein japanischer Philosoph. Er…Hajime Tanabe (japanisch 田邊 元; * 3. Februar 1885 in Tokio; † 29. April 1962 ebenda) war ein japanischer Philosoph. Er war Schüler Shinrans, Kitarō Nishidas und Martin Heideggers.
Tōjō Hideki (japanisch 東條 英機, Shinjitai 東条 英機 , * 30. Dezember 1884 in Kōjimachi, heute Tokio-Chiyoda, Japanisches…Tōjō Hideki (japanisch 東條 英機, Shinjitai 東条 英機 , * 30. Dezember 1884 in Kōjimachi, heute Tokio-Chiyoda, Japanisches Kaiserreich; † 23. Dezember 1948 in Tokio-Toshima) war ein General der Kaiserlich Japanischen Armee, Führer der Einheitspartei Taisei Yokusankai (dt. Kaiserliche Unterstützungspartei) und der 40. Premierminister von Japan. Er amtierte vom 17. Oktober 1941 bis zum 22. Juli 1944 zugleich als Premier- und Kriegsminister, nachdem er letzteres Amt bereits seit Juli 1940 innegehabt hatte. Er war als Premierminister verantwortlich für die Ausweitung des seit 1937 andauernden Konfliktes mit China zum Pazifikkrieg gegen die westlichen Kolonialmächte, der sieben Wochen nach seinem Amtsantritt durch den Angriff auf Pearl Harbor ausgelöst wurde. Tōjō wurde in den Tokioter Prozessen am 12. November 1948 wegen zahlreicher Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt und am 23. Dezember 1948 hingerichtet.
Kawada Jun (jap. 川田 順; * 15. Januar 1882 in Tokio; † 22. Januar 1966) war ein japanischer Wirtschaftsmanager und…Kawada Jun (jap. 川田 順; * 15. Januar 1882 in Tokio; † 22. Januar 1966) war ein japanischer Wirtschaftsmanager und Lyriker. Kawada studierte Politikwissenschaften an der Universität Tokio. 1907 trat er in den Sumitomo-Konzern ein, wo er bis 1930 zum Posten eines Management-Direktors aufstieg. Bereits in seiner Jugend befasste sich Kawada unter Anleitung des Dichters Sasaki Nobutsuna mit der Tanka-Dichtung. Während seiner Tätigkeit bei Sumitomo betreute er die Tanka-Rubrik des hauseigenen Magazins Seika und veröffentlichte eine eigene Gedichtsammlung unter dem Titel Gigeiten. Nach dem Ausscheiden bei Sumitomo 1936 wurde er Tanka-Lehrer des japanischen Kronprinzen und Selektor für die Gedichtlesungs-Zeremonie zum Neujahr am kaiserlichen Hof. Neben Gedichten verfasste er auch Arbeiten über die Dichter Saigyō und Fujiwara no Sadaie (Fujiwara-no-Teika) sowie die Autobiographie Sumitomo Kaisōki. 1943 wurde er mit dem Asahi-Preis ausgezeichnet. Er ist auf dem Friedhof des Tōkei-ji-Tempels in Kamakura begraben.
Ishihara Shinobu (jap. 石原 忍; * 25. September 1879; † 3. Januar 1963) war ein japanischer Militärarzt und…Ishihara Shinobu (jap. 石原 忍; * 25. September 1879; † 3. Januar 1963) war ein japanischer Militärarzt und Augenheilkundler, der 1917 einen Test zur Feststellung der Farbenblindheit und Farbenfehlsichtigkeit entwickelte. Dieser Test basiert auf Tafeln mit runden Farbflecken in unterschiedlichen Farbnuancen und Größen, den sogenannten Ishihara-Farbtafeln, auf denen für Menschen mit normaler Farbwahrnehmung Zahlen oder Buchstaben zu sehen sind. Menschen mit Farbenblindheit oder Farbenfehlsichtigkeit sind nicht dazu in der Lage, diese Zahlen oder Buchstaben auf dem für sie identisch aussehenden Hintergrund zu erkennen. 1940 wurde Ishihara für diese Erfindung mit dem Asahi-Preis ausgezeichnet.
Kōzō Iizuka (japanisch 飯塚 幸三, Iizuka Kōzō; * 1. Juni 1931 im Stadtbezirk Nakano, Präfektur Tokio; † 26. Oktober 2024)…Kōzō Iizuka (japanisch 飯塚 幸三, Iizuka Kōzō; * 1. Juni 1931 im Stadtbezirk Nakano, Präfektur Tokio; † 26. Oktober 2024) war ein japanischer Ingenieur und technischer Beamter des Ministeriums für Wirtschaft und Industrie.
Yoshihisa Yamamoto (japanisch 山本 喜久, Yamamoto Yoshihisa; * 21. November 1950 in Tokio, Japan) ist ein japanischer…Yoshihisa Yamamoto (japanisch 山本 喜久, Yamamoto Yoshihisa; * 21. November 1950 in Tokio, Japan) ist ein japanischer Physiker, Ingenieur und Hochschullehrer. Er ist emeritierter Professor an der Stanford University und am National Institute of Informatics in Tokio. Er leitete mehr als 30 Jahre lang Forschungslabore mit den Schwerpunkten Quantenoptik und Quanteninformationsverarbeitung.