Mitsuo Kamata (jap. 鎌田 光夫, Kamata Mitsuo; * 16. Dezember 1937 in Hitachi, Präfektur Ibaraki) ist ein ehemaliger…Mitsuo Kamata (jap. 鎌田 光夫, Kamata Mitsuo; * 16. Dezember 1937 in Hitachi, Präfektur Ibaraki) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Mutsuo Takahashi (japanisch 高橋 睦郎, Takahashi Mutsuo; geboren 15. Dezember 1937 in Yahata in der Präfektur Fukuoka) ist…Mutsuo Takahashi (japanisch 高橋 睦郎, Takahashi Mutsuo; geboren 15. Dezember 1937 in Yahata in der Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Dichter.
Yoshikichi Furui (japanisch 古井 由吉; Furui Yoshikichi; * 19. November 1937 in Tokio; † 18. Februar 2020 ebenda) war ein…Yoshikichi Furui (japanisch 古井 由吉; Furui Yoshikichi; * 19. November 1937 in Tokio; † 18. Februar 2020 ebenda) war ein japanischer Schriftsteller und Germanist.
Takeshi Maeda (jap. 前田 武志, Maeda Takeshi; * 22. Oktober 1937 in Totsukawa, Landkreis Yoshino, Präfektur Nara) ist ein…Takeshi Maeda (jap. 前田 武志, Maeda Takeshi; * 22. Oktober 1937 in Totsukawa, Landkreis Yoshino, Präfektur Nara) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei→Shinseitō→Shinshintō→Taiyōtō→Minseitō→Demokratische Partei→Minshintō), ehemaliger Abgeordneter in beiden Kammern des Nationalparlaments und ehemaliger Minister für Land, Infrastruktur und Verkehr im Kabinett Noda. Maeda, der Neffe von Ex-Wissenschafts- und Technologieminister Masao Maeda (LDP, Tanaka-Faktion), studierte an der ingenieurswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto. Dort schloss er ein Graduiertenstudium an und wurde danach Beamter im Bauministerium. Als sich sein Onkel zur Shūgiin-Wahl 1983 aus der Politik zurückzog, verließ Maeda das Ministerium und bewarb sich in dessen Wahlkreis Nara, der bei fünf Abgeordneten die gesamte Präfektur umfasste, mit Unterstützung der Tanaka-Faktion um die Nachfolge. Maeda landete aber als einer von vier konservativen Kandidaten (neben Maeda Seisuke Okuno (ohne Faktion), Chōzaburō Kakita (parteilos) und Yasushi Hattori (Suzuki-Faktion)) auf dem achten und damit letzten Platz. Bei der Wahl 1986 gelang ihm im zweiten Anlauf mit dem zweithöchsten Stimmenanteil hinter Okuno der Einzug ins Shūgiin. Unter dem Kabinett Miyazawa wurde er 1991 Staatssekretär (seimujikan) in der Staatslandbehörde. Im Wahlkreis Nara wurde Maeda bis zur Einführung der Einzelwahlkreise zweimal wiedergewählt, danach 1996 einmal im Wahlkreis Nara 4, den er aber im Jahr 2000 an Ryōtarō Tanose (LDP) verlor. Er hatte sich 1992 der Hata-Ozawa-Faktion angeschlossen und sich 1993 an der Gründung der Erneuerungspartei beteiligt. In den Parteiumbildungen der folgenden Jahre gehörte er der Neuen Fortschrittspartei, der Taiyōtō („Sonnenpartei“), der Minseitō und damit seit 1998 der Demokratischen Partei an. Nach seiner Abwahl im Jahr 2000 versuchte Maeda bei der Sangiin-Wahl 2001 als Kandidat der Demokratischen Partei in der Präfektur Nara den Wechsel in die zweite Kammer, unterlag aber um rund 30 Tausend Stimmen Shōgo Arai (LDP). 2003 kandidierte er bei der Gouverneurswahl in Nara, konnte aber bei hoher Wahlbeteiligung Amtsinhaber Yoshiya Kakimoto nicht bezwingen. 2004 kandidierte er über die landesweite Verhältniswahl erneut für das Sangiin und gewann mit 110.043 Stimmen den 18. von 19 Verhältniswahlsitzen der Demokraten. 2010 wurde er mit 118.248,469 Präferenzstimmen (Platz 13) für weitere sechs Jahre wiedergewählt. Neben mehreren Parteiämtern führte Maeda seit den späten 1990er Jahren mehrfach den Vorsitz in Parlamentsausschüssen (1998 im Shūgiin-Ausschuss für Okinawa und die Nördlichen Territorien, 1999–2000 im Shūgiin-Kommunikationsausschuss, 2006–2007 im Sangiin-Ausschuss für „grundlegende nationale Politik“ und ab 2010 im Sangiin-Haushaltsausschuss). Im September 2011 wurde er als Nachfolger von Verkehrsminister Akihiro Ōhata ins Kabinett Noda berufen. Bei einer Kabinettsumbildung im Juni 2012 wurde er durch Yūichirō Hata ersetzt. Bei der Sangiin-Wahl 2016 erhielt Maeda noch 59.853 Stimmen, erreichte damit nur den 19. Platz auf der Liste der Demokratischen Fortschrittspartei, die im nationalen Verhältniswahlkreis nur elf Sitze gewann, und war somit abgewählt.
Yoshio Taniguchi (jap. 谷口 吉生, Taniguchi Yoshio; * 17. Oktober 1937 in Tokio; † 16. Dezember 2024) war ein japanischer…Yoshio Taniguchi (jap. 谷口 吉生, Taniguchi Yoshio; * 17. Oktober 1937 in Tokio; † 16. Dezember 2024) war ein japanischer Architekt.
Kōichirō Matsuura (jap. 松浦 晃一郎, Matsuura Kōichirō; * 29. September 1937 in Tokio) ist ein japanischer Diplomat. Er war…Kōichirō Matsuura (jap. 松浦 晃一郎, Matsuura Kōichirō; * 29. September 1937 in Tokio) ist ein japanischer Diplomat. Er war von 1999 bis 2009 Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO). Er studierte von 1956 bis 1959 Rechtswissenschaften an der Universität Tokio und von 1959 bis 1961 Wirtschaftswissenschaften am Haverford College (Pennsylvania). Er ist seit 1959 Diplomat in japanischen Diensten. Von 1994 bis 1999 war er japanischer Botschafter in Frankreich sowie (zugleich) Andorra und Dschibuti. Von 1998 bis 1999 war er Vorsitzender des Komitees für das Erbe der Welt (World Heritage Committee). Seit 1990 verfasste er mehrere Werke zum Thema Diplomatie, Umweltschutz und Politik. Von 2000 bis 2008 gehörte er der Jury des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises an.
Tanaka Noboru (japanisch 田中 登; * 15. August 1937 in Hakuba, Nagano in Japan; † 4. Oktober 2006 in Tokio) war ein…Tanaka Noboru (japanisch 田中 登; * 15. August 1937 in Hakuba, Nagano in Japan; † 4. Oktober 2006 in Tokio) war ein japanischer Filmregisseur, der für seine Nikkatsu-Roman porno-Filme bekannt war, darunter drei von der Kritik anerkannte Filme, die als Shōwa-Trilogie bekannt sind: Die Geschichte der Abe Sada (実録阿部定, Jitsuroku Abe Sada) (1975), Watcher in the Attic (江戸川乱歩猟奇館 屋根裏の散歩者, Edogawa Rampo ryōkikan: yaneura no sanposha) (1976) und Beauty's Exotic Dance: Torture! (発禁本「美人乱舞」より責める!, Hakkimbon "Bijin ranbu" yori: Semeru!) (1977), alle drei mit der Nikkatsu Roman porno Königin Junko Miyashita in der Hauptrolle. Der erste Film dieser Trilogie erzählte die Geschichte von Sada Abe ein Jahr vor Nagisa Ōshimas internationalem Film Im Reich der Sinne (愛のコリーダ, Ai no korīda) (1976), der die gleiche Geschichte erzählte. Obwohl seine Karriere zu seiner Zeit im Schatten von Regisseuren wie Tatsumi Kumashiro und Chūsei Sone stand, wird Tanaka heute von vielen Kritikern als der beste von Nikkatsus Roman porno-Regisseuren betrachtet.
Shigeko Kubota (jap. 久保田 成子, Kubota Shigeko; * 2. August 1937 in der Präfektur Niigata, Japan; † 23. Juli 2015 in…Shigeko Kubota (jap. 久保田 成子, Kubota Shigeko; * 2. August 1937 in der Präfektur Niigata, Japan; † 23. Juli 2015 in Manhattan, New York) war eine japanisch-amerikanische Videokünstlerin.
Shin’ya Izumi (jap. 泉 信也, Izumi Shin’ya; * 1. August 1937 in Yoshii (heute: Ukiha), Präfektur Fukuoka) ist ein…Shin’ya Izumi (jap. 泉 信也, Izumi Shin’ya; * 1. August 1937 in Yoshii (heute: Ukiha), Präfektur Fukuoka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Minister. Er war bis 2010 Abgeordneter des Sangiin, des japanischen Oberhauses, und gehörte innerparteilich der Nikai-Gruppe an. Izumi studierte bis 1962 Bauingenieurwesen an der Kyūshū-Universität, anschließend war er Beamter im Verkehrsministerium. Bei der Sangiin-Wahl 1992 wurde Izumi erstmals für die LDP ins Parlament gewählt. 1993 wechselte er zur Erneuerungspartei, anschließend in die Neue Fortschrittspartei. Nach deren Auflösung gehörte er ab 1998 der Liberalen Partei, ab 2000 der Konservativen Partei an, bevor er schließlich 2003 mit den verbleibenden Abgeordneten seiner Partei in die LDP zurückkehrte. Izumi war mehrfach Staatssekretär, bevor ihn Premierminister Shinzō Abe im August 2007 bei seiner Kabinettsumbildung zum Vorsitzenden der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit und Staatsminister für Katastrophenschutz und Lebensmittelsicherheit berief. Yasuo Fukuda übernahm ihn einen Monat später in sein Kabinett, ersetzte ihn aber bei der Kabinettsumbildung im August 2008 durch Motoo Hayashi. Bei der Sangiin-Wahl 2010 trat Izumi nicht mehr an.
Ryūtarō Hashimoto (jap. 橋本 龍太郎, Hashimoto Ryūtarō; * 29. Juli 1937 in Shibuya, Tokio; † 1. Juli 2006 in Tokio) war ein…Ryūtarō Hashimoto (jap. 橋本 龍太郎, Hashimoto Ryūtarō; * 29. Juli 1937 in Shibuya, Tokio; † 1. Juli 2006 in Tokio) war ein japanischer Politiker und der 53. Premierminister seines Landes. Hashimotos Vater war der ehemalige Bildungsminister und LDP-Abgeordnete Hashimoto Ryōgo. Nach dem Studium an der Keiō-Universität arbeitete Hashimoto zunächst für eine Textilfirma. 1963 wurde er erstmals für die Liberaldemokratische Partei (LDP) im zweiten Wahlkreis von Okayama, dem Wahlkreis seines gerade verstorbenen Vaters, ins japanische Unterhaus gewählt. Er diente in zwei Amtszeiten (11. Januar bis 7. November 1996 und 7. November 1996 bis 30. Juli 1998) als Premierminister. Dabei führte er Finanzreformen durch, um den Staatshaushalt zu konsolidieren, schwächte damit jedoch den ohnehin zurückgehenden Konsum der Japaner zusätzlich. Insbesondere die Erhöhung der Mehrwertsteuer im April 1997 bescherte der LDP einen Stimmenrückgang bei der folgenden Oberhauswahl 1998. Hashimoto nahm das Ergebnis zum Anlass, als Regierungschef zurückzutreten. Er leitete danach die damals größte Faktion innerhalb der regierenden Liberaldemokratischen Partei, das Heisei Kenkyūkai. 2001 unterlag er dem späteren Premierminister Jun’ichirō Koizumi in den Wahlen um den Vorsitz der LDP. Im Juli 2005 trat er nach einem Spendenskandal auch als Fraktionsvorsitzender zurück. Im September 2005 zog er sich dann aus gesundheitlichen Gründen fast ganz aus der Politik zurück. Hashimoto leitete von 2004 bis zu seinem Tod ein Beratungsgremium für den Generalsekretär der Vereinten Nationen zu Wasser- und Abwasserfragen (United Nations Secretary General’s Advisory Board on Water and Sanitation, UNSGAB). Hashimotos Sohn Gaku Hashimoto ist ebenfalls LDP-Politiker der Tsushima-Faktion und Unterhausabgeordneter. Hashimoto betrieb den Kampfsport Kendo und erreichte den 6. Dan. 1998 stiftete er aus Anerkennung der Arbeit nordamerikanischer Kampfsportler zwei Trophäen für das alljährlich an der Harvard University stattfindende Shoryuhai.
Aichi Kazuo (japanisch 愛知 和男; Geburtsname: Nakada Kazuo; * 20. Juli 1937 in Tokio; † 3. Mai 2024 ebenda) war ein…Aichi Kazuo (japanisch 愛知 和男; Geburtsname: Nakada Kazuo; * 20. Juli 1937 in Tokio; † 3. Mai 2024 ebenda) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der unter anderem zwischen 1990 und 1991 Generaldirektor der Umweltbehörde sowie von 1993 bis 1994 Generaldirektor der Verteidigungsbehörde war.
Ken Ogata (japanisch 緒形 拳, Ogata Ken, eigentlich: Akinobu Ogata 緒形 明伸, Ogata Akinobu); (* 20. Juli 1937 in Ushigome…Ken Ogata (japanisch 緒形 拳, Ogata Ken, eigentlich: Akinobu Ogata 緒形 明伸, Ogata Akinobu); (* 20. Juli 1937 in Ushigome Stadt Tokio (heute: Shinjuku, Tokio); † 5. Oktober 2008 in Yokohama) war ein japanischer Schauspieler. Er wirkte in 97 Filmen mit und erhielt dafür 13 unterschiedliche Auszeichnungen.
Yoshirō Mori (japanisch 森 喜朗, Mori Yoshirō; * 14. Juli 1937 in Neagari (heute Nomi)) ist ein japanischer Politiker und…Yoshirō Mori (japanisch 森 喜朗, Mori Yoshirō; * 14. Juli 1937 in Neagari (heute Nomi)) ist ein japanischer Politiker und war von 1969 bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des Parlaments, für die Liberaldemokratische Partei (LDP). Vom 5. April 2000 bis 26. April 2001 amtierte er als 55. Premierminister Japans. 2014 wurde er Präsident des Komitees für die Olympischen Sommerspiele 2020, die wegen der COVID-19-Pandemie verschoben wurden. Aufgrund eines Sexismus-Skandals um seine Person trat er von diesem Posten am 12. Februar 2021 zurück.
Takehiko Noguchi (japanisch 野口 武彦, Noguchi Takehiko; geboren 28. Juni 1937 in Tokio; gestorben 9. Juni 2024) war ein…Takehiko Noguchi (japanisch 野口 武彦, Noguchi Takehiko; geboren 28. Juni 1937 in Tokio; gestorben 9. Juni 2024) war ein japanischer Schriftsteller und Literaturkritiker.
Keizō Obuchi (jap. 小渕 恵三, Obuchi Keizō; * 25. Juni 1937 in Nakanojo, Gunma; † 14. Mai 2000 in Bunkyō, Tokio) war ein…Keizō Obuchi (jap. 小渕 恵三, Obuchi Keizō; * 25. Juni 1937 in Nakanojo, Gunma; † 14. Mai 2000 in Bunkyō, Tokio) war ein japanischer Politiker, der von 1998 bis 2000 Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und vom 30. Juli 1998 bis zum 5. April 2000 der 54. Premierminister Japans war.
Theodor „Ted“ Holm Nelson (* 17. Juni 1937 in Chicago) ist ein US-amerikanischer Philosoph und…Theodor „Ted“ Holm Nelson (* 17. Juni 1937 in Chicago) ist ein US-amerikanischer Philosoph und Informationstechnikpionier. Er ist der Sohn des Regisseurs Ralph Nelson (1916–1987) und der Schauspielerin Celeste Holm (1917–2012). Nelson prägte 1965 die Begriffe Hypertext und Hypermedia. Außerdem wird ihm der erste Gebrauch der Wörter transclusion, virtuality im Kontext des Software-Designs, intertwingularity (Verzweigtheit) und teledildonics (computergesteuerte Sexspielzeuge zur Verwendung in Cybersex) angerechnet. Die Hauptrichtung seiner Arbeit war bislang, Computer für normale Menschen leicht zugänglich zu machen. Seine Devise ist: Nelson vertritt die vier Grundsätze „Die meisten Menschen sind Idioten, Autorität ist meist heimtückisch, Gott existiert nicht, und alles ist falsch“.
Yoshihisa Taira (jap. 平 義久, Taira Yoshihisa; * 3. Juni 1937 in der Präfektur Tokio; † 13. März 2005 in Paris) war ein…Yoshihisa Taira (jap. 平 義久, Taira Yoshihisa; * 3. Juni 1937 in der Präfektur Tokio; † 13. März 2005 in Paris) war ein in Frankreich lebender japanischer Komponist.
Eiji Gō (jap. 郷 鍈治, Gō Eiji, bürgerlich: Eiji Segawa (瀬川 鍈治); * 29. Mai 1937 in Osaka, Präfektur Osaka als Eiji…Eiji Gō (jap. 郷 鍈治, Gō Eiji, bürgerlich: Eiji Segawa (瀬川 鍈治); * 29. Mai 1937 in Osaka, Präfektur Osaka als Eiji Shishido (宍戸 鍈治); † 11. September 1992 in Tokio) war ein japanischer Schauspieler. Er ist der jüngere Bruder des Schauspielers Jō „Joe“ Shishido. 1960 hatte er sein Debüt mit Kyōnetsu no Kisetsu (狂熱の季節). Spielte er anfangs noch in Filmen des Studios Nikkatsu mit, bekam er ab den 1970er Jahren immer mehr Angebote der Filmstudios Tōei und Tōhō. Er wurde aufgrund seiner markanten Gesichtszüge, seiner tiefen Stimme sowie seiner physischen Präsenz meist als Bösewicht oder Krimineller besetzt. 1978 heiratete er die Sängerin Naomi Chiaki (bürgerlich: Mieko Segawa) und nahm ihren Nachnamen Segawa an. Eiji Gō zog sich 1982 vollständig von der Schauspielerei zurück, um sich vollends der Unterstützung der Karriere seiner Ehefrau zu widmen. Dafür gründeten die Eheleute eine eigene Künstleragentur (Segawa Jimusho/セガワ事務所) die exklusiv nur Naomi Chiaki vertrat. Dort war Gō gleichzeitig Geschäftsführer, Manager und Produzent seiner Frau. Um finanziell unabhängig zu sein, eröffneten beide im Erdgeschoss der Agentur zusätzlich das Künstlercafé COREDO (コレド) im Tokioter Stadtteil Hiroo, wo sie auch ganz in der Nähe zurückgezogen lebten. Gō starb 1992 im Alter von 55 Jahren an Lungenkrebs. Seine Frau beendete daraufhin abrupt ihre Karriere und gab das gemeinsame Café sowie die Agentur komplett auf. Sie zog sich aufgrund des Schocks und der Trauer vollständig aus der Öffentlichkeit zurück und trat nie wieder auf.
Monkey Punch (jap. モンキー・パンチ, Monkī Panchi) ist das Pseudonym des japanischen Comiczeichners (Mangaka) Kazuhiko Katō (加藤…Monkey Punch (jap. モンキー・パンチ, Monkī Panchi) ist das Pseudonym des japanischen Comiczeichners (Mangaka) Kazuhiko Katō (加藤 一彦, Katō Kazuhiko; * 26. Mai 1937 in Hamanaka, Hokkaidō; † 11. April 2019). Sein bekanntestes Werk ist die Mangaserie Lupin III, welche auch als Anime umgesetzt wurde. Inspiriert durch die Comics des MAD-Magazins begann Monkey Punch seine Karriere als Cartoonzeichner bei einem auf Leihbücher und Magazine spezialisierten Verlag. Hier arbeitete er zuerst unter seinem Pseudonym 加東 一彦, was ebenfalls Katō Kazuhiko bedeutet, aber mit anderen Kanji geschrieben wird. 1965 veröffentlichte er Playboy Nyūmon (プレーボーイ入門) unter dem neuen Pseudonym Eiji Gamuta (がむた 永二, Gamuta Eiji). Ein Jahr später änderte er seinen Künstlernamen in „Monkey Punch“, welchen er eigentlich nur vorübergehend benutzen wollte. Monkey Punch hat in den Jahren von 1962 bis 1997 insgesamt über 60 verschiedene Mangas, Anime und dazugehörige Spin-offs gezeichnet. Seinen größten Erfolg erzielte er mit Manga und Anime Lupin III, welches ab 1967 im japanischen Manga-Magazin Weekly Manga Action erschien. Daneben zählen das 1980 erschienene Anime Cinderella Boy und Musashi Gundoh (MUSASHI -GUN道-) von 1997 zu seinen bekannteren Werken.
Yukihiko Ikeda (jap. 池田 行彦, Ikeda Yukihiko, geb. Awane, 粟根; * 13. Mai 1937 in Kōbe; † 28. Januar 2004 in Tokio) war ein…Yukihiko Ikeda (jap. 池田 行彦, Ikeda Yukihiko, geb. Awane, 粟根; * 13. Mai 1937 in Kōbe; † 28. Januar 2004 in Tokio) war ein japanischer Politiker. Er gehörte als Abgeordneter der Liberaldemokratischen Partei (LDP) über 25 Jahre lang dem Shūgiin an und war unter anderem Außen- und Verteidigungsminister seines Landes. Ikeda wuchs in Kōbe, Hiroshima und Tokio auf, 1945 erlebte er den Atombombenabwurf und das Kriegsende in einem abgelegenen Bergdorf außerhalb von Hiroshima, wohin er im Juli 1945 mit seiner Mutter geflohen war. Er absolvierte 1961 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio und wurde anschließend Beamter im Finanzministerium. 1964 wurde er ins Außenministerium entsandt, für das er ein Jahr später als Vizekonsul in New York City tätig war. 1969 heiratete er Noriko Ikeda, die Tochter des ehemaligen Premierministers Ikeda Hayato, und nahm dessen Namen an. Zurück im Finanzministerium arbeitete Ikeda unter anderem am Aufbau der Japan Foundation mit und wurde schließlich 1974 Sekretär von Finanzminister Ōhira Masayoshi. Ikeda verließ 1975 das Ministerium, um bei der Shūgiin-Wahl 1976 zu kandidieren. Im 2. Wahlkreis Hiroshima wurde er für die LDP gewählt und später zehnmal wiedergewählt. Innerparteilich schloss er sich der Ōhira-Faktion an. 1981 wurde er für ein Jahr stellvertretender Kabinettssekretär, von 1986 saß er dem Finanzausschuss des Shūgiin vor. 1989 wurde er als Leiter der Behörde für Management und Koordination erstmals Minister im kurzlebigen Kabinett Uno, ein Jahr später wurde er stellvertretender Generalsekretär der LDP und im Dezember 1990 dann Leiter der Verteidigungsbehörde im 2. Kabinett Kaifu. 1996 ernannte ihn Premierminister Ryūtarō Hashimoto zum Außenminister. In dieser Funktion machte er unter anderem Schlagzeilen, als er kurz nach Amtsantritt im Februar 1996 die japanischen Ansprüche auf den umstrittenen Liancourt-Felsen bekräftigte. In seine Amtszeit fiel auch das Geiseldrama in der japanischen Botschaft in Lima. Bei der Kabinettsumbildung im September 1997 wurde Ikeda durch Keizō Obuchi abgelöst, der ein Jahr später Premierminister wurde. Unter dessen Parteivorsitz erhielt er eines der drei wichtigsten Parteiämter der LDP, zuerst den Vorsitz des Politikforschungsrates (PARC), dann den Vorsitz des Exekutivrates. Als der Vorsitzende seiner Faktion, Katō Kōichi, 2000 versuchte, die Parteiführung zu stürzen, gehörte Ikeda zu seinen einflussreichsten Gegnern in der Faktion und half Yoshirō Mori, der den verstorbenen Obuchi ersetzt hatte, die sogenannte „Katō-Rebellion“ niederzuschlagen. 2004 starb Ikeda im Alter von 66 Jahren an Darmkrebs. Seinen Parlamentssitz gewann der Mann seiner Nichte, Minoru Terada (LDP, Koga-Faktion), bei einer Nachwahl.
Hiromi Akiyama (jap. 秋山 礼巳, Akiyama Hiromi; * 29. April 1937 in Hiroshima; † 14. Februar 2012 in Rheinzabern) war ein…Hiromi Akiyama (jap. 秋山 礼巳, Akiyama Hiromi; * 29. April 1937 in Hiroshima; † 14. Februar 2012 in Rheinzabern) war ein japanischer Bildhauer.
Ryūzō Saki (jap. 佐木 隆三, Saki Ryūzō; * 14. April 1937 in Kankyō-Hokudō, Chōsen, Kaiserreich Japan (heute…Ryūzō Saki (jap. 佐木 隆三, Saki Ryūzō; * 14. April 1937 in Kankyō-Hokudō, Chōsen, Kaiserreich Japan (heute: Hamgyŏng-pukto, Nordkorea); † 31. Oktober 2015 in Kitakyūshū) war ein japanischer Schriftsteller. Nachdem Saki 1956 die Yahata Chūō Oberschule der Präfektur Fukuoka abgeschlossen hatte, arbeitete er zunächst bei Yahata Seitetsu (heute: Nippon Steel). Er verfasste Rezensionen und Biographien, Erzählungen und Romane, von denen einige verfilmt wurden. 1975 erhielt er für Fukushū suru wa ware ni ari (1979 verfilmt von Shōhei Imamura) den Naoki-Preis, 1991 wurde er mit dem Itō-Sei-Literaturpreis für Shinbunchō ausgezeichnet.
Yoshito Kishi (* 13. April 1937 in Nagoya, Japan; † 9. Januar 2023) war ein japanischer Chemiker und…Yoshito Kishi (* 13. April 1937 in Nagoya, Japan; † 9. Januar 2023) war ein japanischer Chemiker und Morris-Loeb-Professor für Chemie an der Harvard University. Er ist bekannt für seine Arbeiten auf dem Gebiet der organischen Synthese und der Totalsynthese von Naturstoffen. Kishi studierte Chemie an der Universität Nagoya, an der er auch seinen BS und Ph.D. erwarb, sowie eine Assistenzprofessur innehatte. Es folgte ein Postdoc-Aufenthalt an der Harvard University bei Robert B. Woodward. Im Jahr 1974 wurde er Professor für Chemie an der Harvard University; eine Position, die er bis zu seiner Emeritierung 2009 innehatte. 1985 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences aufgenommen. Die Forschungsinteressen von Kishi waren die Synthese von komplexen Naturstoffen. In seiner Arbeitsgruppe wurden unter anderem Synthesen von Palytoxin, Mycoactonen, Halichondrinen, Saxitoxin und Tetrodotoxin entwickelt. Besondere Aufmerksamkeit erhielt er für die Synthese von Palytoxin, die aufgrund der Komplexität des Moleküls mit seinen 64 stereogenen Zentren als eine der größten Leistungen in der chemischen Synthese gilt. Kishi entwickelte die von Hitoshi Nozaki und Tamejiro Hiyama eingeführte neue metallorganische Kupplungsreaktion, die Nozaki-Hiyama-Kishi-Reaktion, mit diesen zur Anwendungsreife. Kishi wollte die Reaktion in der Synthese von Palytoxin anwenden, sie war aber unzuverlässig, da sie stark von der Art der verwendeten Chrompräparate abhing. Schließlich konnte Kishi das darauf zurückführen, dass kleine Mengen Nickel notwendig waren (reine Chrompräparate erzielten deshalb schlechte Ergebnisse). 1979 gelang ihm die erste Totalsynthese von Monensin. 1980 erhielt er den American Chemical Society Award for Creative Work in Synthetic Organic Chemistry, 1995 die Prelog-Medaille, 2001 den Tetrahedron-Preis und den Ernest Guenther Award, 2018 den Ryōji-Noyori-Preis. Kishi starb am 9. Januar 2023 im Alter von 85 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls.
Minoru Betsuyaku (japanisch 別役 実, Betsuyaku Minoru, auch Betchaku Minoru; * 4. Juni 1937 in der Mandschurei; † 3. März…Minoru Betsuyaku (japanisch 別役 実, Betsuyaku Minoru, auch Betchaku Minoru; * 4. Juni 1937 in der Mandschurei; † 3. März 2020) war ein japanischer Dramatiker, Essayist und Literaturkritiker. Er war mit der japanischen Schauspielerin und Seiyū Kusunoki Yūko verheiratet.
Jin Murai (jap. 村井 仁, Murai Jin; * 28. März 1937 in Kiso-Fukushima (heute: Kiso), Präfektur Nagano) ist ein japanischer…Jin Murai (jap. 村井 仁, Murai Jin; * 28. März 1937 in Kiso-Fukushima (heute: Kiso), Präfektur Nagano) ist ein japanischer Politiker und von 2006 bis 2010 parteiloser Gouverneur der Präfektur Nagano. Zuvor war er Shūgiin-Abgeordneter der Liberaldemokratischen Partei und als Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit Minister im Kabinett Koizumi. Murai schloss 1959 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Tokio ab und wurde anschließend Beamter im MITI. Zwischenzeitlich war er für die japanischen Botschaften in Lagos und Canberra tätig. Bei der Shūgiin-Wahl 1986 kandidierte er erfolgreich für die LDP im 4. Wahlkreis Nagano für das Shūgiin und wurde danach fünfmal wiedergewählt. Von 1991 bis 1992 war er parlamentarischer Staatssekretär im Finanzministerium. 1993 wechselte er zur Erneuerungspartei, später zur Neuen Fortschrittspartei. Nach deren Auflösung kehrte er in die LDP zurück. Premierminister Jun’ichirō Koizumi ernannte ihn 2001 zum Vorsitzenden der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit und Staatsminister für Katastrophenschutz. Bei der Shūgiin-Wahl 2005 trat Murai nicht mehr an, um 2006 als Parteiloser bei der Gouverneurswahl in Nagano anzutreten. Seine Kandidatur gegen den Amtsinhaber Yasuo Tanaka wurde von den damaligen Regierungsparteien LDP und Kōmeitō unterstützt. Er gewann die Wahl mit 612.725 zu 534.229 Stimmen. Eine umstrittene Maßnahme seiner Amtszeit war die Aufhebung eines Moratoriums auf Dammbauten, das Tanaka erlassen hatte. Auch schaffte er das demonstrativ eingerichtete gläserne Büro seines Vorgängers ab.
Emi Wada (japanisch 和田 惠美, Wada Emi, eigentlich: Wada Emiko (和田 恵美子), Geburtsname: Noguchi Emiko (野口 恵美子); * 18. März…Emi Wada (japanisch 和田 惠美, Wada Emi, eigentlich: Wada Emiko (和田 恵美子), Geburtsname: Noguchi Emiko (野口 恵美子); * 18. März 1937 in Kyōto, Japan; † 13. November 2021) war eine japanische Kostümbildnerin, die unter anderem einen Oscar für das beste Kostümdesign gewann.
Leo Jun Ikenaga SJ (japanisch レオ 池長 潤, Reo Ikenaga Jun; * 11. März 1937 in Kōbe) ist ein japanischer Ordensgeistlicher…Leo Jun Ikenaga SJ (japanisch レオ 池長 潤, Reo Ikenaga Jun; * 11. März 1937 in Kōbe) ist ein japanischer Ordensgeistlicher und emeritierter römisch-katholischer Erzbischof von Ōsaka.
Tsukasa Hosaka (jap. 保坂 司, Hosaka Tsukasa; * 3. März 1937 in der Präfektur Yamanashi; † 21. Januar 2018) war ein…Tsukasa Hosaka (jap. 保坂 司, Hosaka Tsukasa; * 3. März 1937 in der Präfektur Yamanashi; † 21. Januar 2018) war ein japanischer Fußballspieler.
Fumio Nagakubo (jap. 長久保 文雄 Nagakubo Fumio; * 23. Februar 1937 in Kobuchisawa) ist ein ehemaliger japanischer…Fumio Nagakubo (jap. 長久保 文雄 Nagakubo Fumio; * 23. Februar 1937 in Kobuchisawa) ist ein ehemaliger japanischer Eisschnellläufer. Nagakubo nahm von 1958 bis 1964 an internationalen Wettbewerben teil. Dabei kam er bei den Olympischen Winterspielen 1960 in Squaw Valley auf den 21. Platz über 1500 m und auf den neunten Rang über 500 m. Im folgenden Jahr errang er bei der Mehrkampfweltmeisterschaft in Göteborg den 35. Platz im Großen Vierkampf. Letztmals international startete er bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck, wobei er den 16. Platz über 500 m belegte.
Keiichi Kodaira (jap. 小平 桂一, Kodaira Keiichi; * 20. Februar 1937 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Keiichi Kodaira (jap. 小平 桂一, Kodaira Keiichi; * 20. Februar 1937 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Astrophysiker. Er studierte zunächst Physik an der Universität Tokio. Im Anschluss studierte er von 1959 bis 1961 Astronomie und erhielt ein Stipendium, das ihm ermöglichte, an der Universität Kiel die Forschung für seinen Ph.D. zu beenden. 1964 wurde er schließlich für seine Forschungsarbeit am Institut für Theoretische Physik der Universität Kiel promoviert. Kodaira arbeitete anschließend am National Astronomical Observatory of Japan und erhielt für seine spektroskopischen und photometrischen Untersuchungen von Sternen den Doktortitel der Universität Tokio. Weitere Forschung auf diesem Gebiet betrieb er von 1967 bis 1969 am California Institute of Technology. Seit 1971 gibt Kodaira ebenfalls Lehrveranstaltungen und lehrte von 1972 bis 1973 an der Universität Heidelberg als Gastprofessor. Anschließend untersuchte er die chemische Zusammensetzung von Sternen und war zunächst Vizepräsident der Internationalen Astronomischen Union (IAU). Von 1982 bis 1985 war er schließlich Vorsitzender der Kommission Nr. 36 (Theorie der Sternatmosphären) der IAU. Kodairas Interesse weitete sich auf Galaxien aus und er untersuchte diese im ultravioletten und infraroten Bereich des elektromagnetischen Spektrums. Da Kodaira ab 1982 Professor am National Astronomical Observatory of Japan war, förderte er das Japan National Large Telescope Project. Aus diesem ging später das Subaru-Teleskop hervor, mit welchem unter anderem eine der frühesten Galaxien in einer Entfernung von etwa 12,88 Milliarden Lichtjahren entdeckt wurde. Nachdem er das Subaru-Projekt fertiggestellt hatte, förderte er die Entwicklung von ALMA. Karl-Schwarzschild-Medaille, 2001. Kodaira ist derzeit der Direktor des JSPS Bonn Office, der Vertretung der Japan Society for the Promotion of Science in Deutschland.
Shun’ya Itō (japanisch 伊藤 俊也, Itō Shun’ya; * 17. Februar 1937) ist ein japanischer Drehbuchautor und Filmregisseur, der…Shun’ya Itō (japanisch 伊藤 俊也, Itō Shun’ya; * 17. Februar 1937) ist ein japanischer Drehbuchautor und Filmregisseur, der vorwiegend für seine Exploitationfilm aus den 1970er Jahren bekannt ist.
Hiroshi Ninomiya (jap. 二宮 寛, Ninomiya Hiroshi; * 13. Februar 1937) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und…Hiroshi Ninomiya (jap. 二宮 寛, Ninomiya Hiroshi; * 13. Februar 1937) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Yū Aku (japanisch 阿久 悠; * 7. Februar 1937 in Ayu-hara, heute Goshiki, Stadt Sumoto; † 1. August 2007 in Minato, Tōkyō)…Yū Aku (japanisch 阿久 悠; * 7. Februar 1937 in Ayu-hara, heute Goshiki, Stadt Sumoto; † 1. August 2007 in Minato, Tōkyō) war ein japanischer Hörfunkautor, Dichter, Songwriter und Schriftsteller. Er prägte mit seinen Texten die goldene Ära des japanischen Schlagers (Enka) und war bekannt für seine Liedertexte, die zahlreiche Hits hervorbrachten.
Fujio Chō (jap. 張 富士夫, Chō Fujio; * 2. Februar 1937) ist ein japanischer Manager und der ehemalige Chief Executive…Fujio Chō (jap. 張 富士夫, Chō Fujio; * 2. Februar 1937) ist ein japanischer Manager und der ehemalige Chief Executive Officer (daihyō-torishimariyaku-shachō, dt. „leitender Direktor und Präsident“) des japanischen Automobilkonzerns Toyota (Toyota Jidōsha K.K.). Chō fing als Jurist im Jahre 1960 bei Toyota an, er wurde 2005 von Katsuaki Watanabe abgelöst. 2008 erhielt er das Große Silberne Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich.
Nobuya Hoshino (jap. 星野 展弥, Hoshino Nobuya; * 1. Februar 1937; † 22. Februar 2020) war ein japanischer…Nobuya Hoshino (jap. 星野 展弥, Hoshino Nobuya; * 1. Februar 1937; † 22. Februar 2020) war ein japanischer Tischtennisspieler. Er wurde 1961 Weltmeister im Doppel.
Kunita Hiroshi (* 31. Januar 1937 in Higashi-Yodogawa in der Präfektur Osaka; † 26. Juli 2019 in Fukuoka) war ein…Kunita Hiroshi (* 31. Januar 1937 in Higashi-Yodogawa in der Präfektur Osaka; † 26. Juli 2019 in Fukuoka) war ein japanischer Mathematiker und Hochschullehrer, der sich mit der Stochastik beschäftigt hat.
Takehisa Matsubara (jap. 松原 武久, Matsubara Takehisa; * 26. Januar 1937 in Owariasahi, Präfektur Aichi) war von 1997 bis…Takehisa Matsubara (jap. 松原 武久, Matsubara Takehisa; * 26. Januar 1937 in Owariasahi, Präfektur Aichi) war von 1997 bis 2009 Bürgermeister der Stadt Nagoya. Matsubara studierte an der Aichi-Gakugei-Universität (heute Pädagogische Hochschule Aichi). Später war er als Lehrer und im Bildungswesen tätig. Im April 1997 wurde Matsubara erstmals zum Bürgermeister von Nagoya gewählt. 2001 und 2005 wurde er im Amt bestätigt. Im Dezember 2003 wurde er zum Vorsitzenden der Mayors Association of Designated Cities gewählt, im April 2006 erfolgte seine Wiederwahl. 2008 kündigte Matsubara seinen Rückzug aus dem Amt nach der laufenden Amtszeit an, am 26. April 2009 gewann Takashi Kawamura die Wahl um seine Nachfolge.
Yukio Endō (japanisch 遠藤 幸雄, Endō Yukio; * 18. Januar 1937 in Akita, Präfektur Akita; † 25. März 2009 in Tokio) war ein…Yukio Endō (japanisch 遠藤 幸雄, Endō Yukio; * 18. Januar 1937 in Akita, Präfektur Akita; † 25. März 2009 in Tokio) war ein japanischer Kunstturner. Er konnte bei Olympischen Spielen fünf Gold- und zwei Silbermedaillen gewinnen und war Erfinder der nach ihm benannten Endo-Grätsche am Reck.
Shunji Yanai (jap. 柳井俊二, Yanai Shunji; * 15. Januar 1937 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jurist und…Shunji Yanai (jap. 柳井俊二, Yanai Shunji; * 15. Januar 1937 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jurist und Diplomat. Er war von 2005 bis 2023 Richter am Internationalen Seegerichtshof und war von Oktober 2011 bis September 2014 dessen Präsident.
Yōhei Kōno (japanisch 河野 洋平, Kōno Yōhei; * 15. Januar 1937 in Hiratsuka; † 8. Juni 2026) war ein japanischer Politiker…Yōhei Kōno (japanisch 河野 洋平, Kōno Yōhei; * 15. Januar 1937 in Hiratsuka; † 8. Juni 2026) war ein japanischer Politiker, Abgeordneter der Liberaldemokratischen Partei, Minister und Präsident des Shūgiin, des japanischen Unterhauses. Seine Entschuldigung bei den euphemistisch als „Trostfrauen“ bezeichneten Frauen und Mädchen, die während des Zweiten Weltkriegs unter Beteiligung des japanischen Militärs zwangsprostituiert worden waren, trug zur Verbesserung des Verhältnisses zu den asiatischen Nachbarstaaten bei.
Hiroko Koshino (japanisch コシノ ヒロコ), Koshino Hiroko; geboren 15. Januar 1937 in Kishiwada (Präfektur Osaka) ist eine…Hiroko Koshino (japanisch コシノ ヒロコ), Koshino Hiroko; geboren 15. Januar 1937 in Kishiwada (Präfektur Osaka) ist eine japanische Modeschöpferin.
Chiemi Eri (jap. 江利 チエミ, Eri Chiemi; * 11. Januar 1937 in Tokio (heute: Taitō), Präfektur Tokio; † 13. Februar 1982)…Chiemi Eri (jap. 江利 チエミ, Eri Chiemi; * 11. Januar 1937 in Tokio (heute: Taitō), Präfektur Tokio; † 13. Februar 1982), bürgerlich: Chiemi Kubo (久保 智恵美, Kubo Chiemi), war eine japanische Sängerin und Schauspielerin.
Teruo Murakami (jap. 村上 輝夫, Murakami Teruo; * 1938 in Aomori, Präfektur Aomori; † 17. Dezember 2013) war ein…Teruo Murakami (jap. 村上 輝夫, Murakami Teruo; * 1938 in Aomori, Präfektur Aomori; † 17. Dezember 2013) war ein japanischer Tischtennisspieler. Er wurde 1959 Weltmeister im Doppel und mit der Mannschaft.