Iō Kuroda (jap. 黒田 硫黄, Kuroda Iō; * 5. Januar 1971 in Sapporo, Japan) ist ein japanischer Manga-Zeichner. Kuroda…Iō Kuroda (jap. 黒田 硫黄, Kuroda Iō; * 5. Januar 1971 in Sapporo, Japan) ist ein japanischer Manga-Zeichner. Kuroda studierte Rechtswesen an der Hitotsubashi-Universität und veröffentlichte 1993 nach seinem Studium mit Ka, nanten, kuma, touasa seinen ersten Manga im Manga-Magazin Afternoon. Mit Dai-Nippon Tengu-tō Ekotoba zeichnete er 1994 seinen ersten längeren Comic, der für ihn gleichzeitig den Durchbruch bedeutete. In den folgenden Jahren wurde er durch Kurzgeschichten, darunter ein Remake von Osamu Tezukas Metropolis, bekannt und zeichnete mehrere Manga für alternative Magazine wie Comic Cue. 2000 begann er mit Nasu, das auch als Anime umgesetzt wurde. Sein Sexy Voice and Robo handelt von einer Jugendlichen, die die Fähigkeit hat, ihre Stimme beliebig zu verstellen und so in einige Kriminalfälle verwickelt wird. Für diese zweibändige Arbeit erhielt er 2002 den Media Arts Award des japanischen Kulturministeriums. Besonders herausragend ist Kurodas Zeichentechnik, die nur mit sehr wenigen Rasterfolien auskommt und sich durch detailliert gezeichnete Schraffuren und einen starken Kontrast von Schwarz und Weiß auszeichnet. Kuroda verwendet dabei neben den bei Mangaka üblichen Stiften auch Pinsel und erzeugt damit dynamische Effektlinien. Seine Geschichten, die meist in einer ungewöhnlichen Kulisse spielen, richten sich an erwachsene Leser und sind dem Seinen-Genre zuzuordnen.
Matsumoto Makoto (* 18. Februar 1965) ist ein japanischer Mathematiker. Matsumoto wurde 1995 an der Universität Kyōto…Matsumoto Makoto (* 18. Februar 1965) ist ein japanischer Mathematiker. Matsumoto wurde 1995 an der Universität Kyōto promoviert, wo er auch ab 1990 am RIMS forschte. 2000 erhielt er einen weiteren Doktorgrad in angewandter Mathematik (mathematisches Ingenieurwesen) von der Universität Tokio. 1995 wurde er Dozent und 1998 Assistenzprofessor an der Universität Keio, 1999 an der Universität Kyushu und 2000 Assistenzprofessor an der Universität Kyoto (IHS). 2002 wurde er Professor an der Universität Hiroshima, was er auch danach blieb bis auf eine Zeit von 2010 bis 2012 als Professor an der Universität Tokio. Er befasst sich mit Kombinatorik und Graphentheorie, Galoisdarstellungen der Wirkung unter anderem von Zopfgruppen auf Kurven, Abbildungsklassen-Gruppen und Monodromie von Singularitäten, arithmetischen Abbildungsklassengruppen, Pseudozufallsgeneratoren (Mersenne-Twister). 1997 erhielt er die Kirkman Medal des Institute of Combinatorics und den Takebe Preis für junge Mathematiker der japanischen mathematischen Gesellschaft. 2008 erhielt er den JSPS Preis.
Hiraku Nakajima (japanisch 中島 啓, Nakajima Hiraku; * 30. November 1962 in Tokio) ist ein japanischer Mathematiker, der…Hiraku Nakajima (japanisch 中島 啓, Nakajima Hiraku; * 30. November 1962 in Tokio) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Darstellungstheorie, mathematischer Physik, algebraischer Geometrie und Differentialgeometrie beschäftigt. Nakajima studierte an der Universität Tokio, wo er 1985 seinen Bachelor und 1987 seinen Master machte. 1991 wurde er dort bei Takushiro Ochiai promoviert. 1992 war er Assistenzprofessor an der Universität Tōhoku, 1995 an der Universität Tokio und 1997 an der Universität Kyōto, wo er 2000 eine volle Professur erhielt. 1998/99 und 2007/08 war er am Institute for Advanced Study und 2002 am Center for Advanced Study in Oslo. Nakajima studierte die Modulräume von Instantonen auf ALE-Räumen und fand Zusammenhänge mit der Darstellungstheorie affiner Kac-Moody-Algebren und Quantengruppen. Mit den von ihm eingeführten Quiver-Varietäten konstruierte er Darstellungsräume für Kac-Moody-Algebren. Außerdem konstruierte er Darstellungen der Heisenberg-Algebra in der direkten Summe der Homologiegruppen von Hilbert-Schemata von Punkten auf quasiprojektiven Flächen. 1997 erhielt er den Geometriepreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft und 2000 ihren angesehenen Frühlingspreis. 2003 erhielt er den Colepreis in Algebra. 2005 erhielt er den JSPS-Preis der japanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. 2002 war er Invited Speaker (Plenarvortrag) auf dem ICM in Peking (Geometric constructions of representations of affine algebras). 2016 erhielt er den Asahi-Preis.
Shōichi Nakagawa (jap. 中川 昭一, Nakagawa Shōichi; * 19. Juli 1953 in Shibuya, Präfektur Tokio, gemeldet in Hiroo…Shōichi Nakagawa (jap. 中川 昭一, Nakagawa Shōichi; * 19. Juli 1953 in Shibuya, Präfektur Tokio, gemeldet in Hiroo, Hokkaidō; † 3. Oktober 2009 in Tokio, Japan) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter des Shūgiin, dem Unterhaus, und war von September 2008 bis 17. Februar 2009 Finanzminister seines Landes. Innerhalb der LDP gehörte er der Ibuki-Faktion an.
Hiroaki Terao (jap. 寺尾 宏明, Terao Hiroaki; * 13. August 1951 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Mathematiker…Hiroaki Terao (jap. 寺尾 宏明, Terao Hiroaki; * 13. August 1951 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Mathematiker auf dem Fachgebiet Algebra.
Masanao Ozawa (jap. 小澤 正直, Ōzawa Masanao; * 1950) ist ein japanischer Mathematiker und Physiker der Universität Nagoya.…Masanao Ozawa (jap. 小澤 正直, Ōzawa Masanao; * 1950) ist ein japanischer Mathematiker und Physiker der Universität Nagoya. Er erlangte durch Arbeiten zur heisenbergschen Unschärferelation internationale Aufmerksamkeit.
Masaharu Nakagawa (jap. 中川 雅治 Nakagawa Masaharu; * 22. Februar 1947 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger…Masaharu Nakagawa (jap. 中川 雅治 Nakagawa Masaharu; * 22. Februar 1947 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (zuletzt Abe-Faktion). Von 2004 bis 2022 war er Sangiinabgeordneter für die Präfektur Tokio, von 2017 bis 2018 Umweltminister. Nakagawa, der Schwiegersohn von Hara Bunbē (LDP, Sangiinabgeordneter für Tokio und Umweltminister), wurde nach seinem Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio Beamter im Finanzministerium. 2001 wechselte er ins Umweltministerium, wo er 2002 zum beamteten Staatssekretär (jimujikan) aufstieg. Bei der Sangiin-Wahl 2004 trat Nakagawa als einziger LDP-Kandidat in der Präfektur Tokio (damals vier Mandate) an und wurde mit dem höchsten Stimmenanteil gewählt, 2010 wurde er als einer von zwei LDP-Kandidaten mit dem dritthöchsten Stimmenanteil für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Im Sangiin war er von 2008 bis 2009 Vorsitzender des Kultus- und Wissenschaftsausschusses, 2010 Vorsitzender des Sonderausschusses für Okinawa und die Nördlichen Territorien. In der Partei wurde er 2011 Vizevorsitzender des politischen Forschungsrates. Nach der dritten Umbildung des dritten Kabinetts Shinzō Abe war Nakagawa Umweltminister und gleichzeitig Staatsminister für Atomkatastrophenschutz. Zur Sangiin-Wahl 2022 zog sich Nakagawa aus der Politik zurück.
Sadakazu Tanigaki (jap. 谷垣 禎一, Tanigaki Sadakazu; * 7. März 1945 in Fukuchiyama, Präfektur Kyōto) ist ein ehemaliger…Sadakazu Tanigaki (jap. 谷垣 禎一, Tanigaki Sadakazu; * 7. März 1945 in Fukuchiyama, Präfektur Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer Politiker und war 12 Amtszeiten lang Abgeordneter im Unterhaus des nationalen Parlaments. Von 2009 bis 2012 war er Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und führte innerhalb der Partei von 2005 bis 2008 die Tanigaki-Faktion, den kleineren Teil des 2000 gespaltenen Kōchikai, bevor die beiden Gruppen sich im Mai 2008 wieder zusammenschlossen. Er war unter anderem Justiz-, Finanz- und Verkehrsminister seines Landes. Von 2014 bis 2016 war er zudem Generalsekretär der LDP.
Katsusada Hirose (jap. 広瀬 勝貞 Hirose Katsusada; * 25. Juni 1942 in Hita, Präfektur Ōita) ist ein japanischer Politiker…Katsusada Hirose (jap. 広瀬 勝貞 Hirose Katsusada; * 25. Juni 1942 in Hita, Präfektur Ōita) ist ein japanischer Politiker und war von 2003 bis 2023 parteiloser Gouverneur von Ōita. Hirose wurde nach seinem Studienabschluss an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio 1966 Beamter im MITI. 1991 wurde er Sekretär von Premierminister Kiichi Miyazawa, 1996 Leiter des Ministersekretariats, zuletzt war er ab 1999 beamteter Staatssekretär (jimujikan) im MITI, ab 2001 im Nachfolgeministerium METI. 2002 endete seine Beamtenlaufbahn. 2003 zog sich in der Präfektur Ōita Gouverneur Morihiko Hiramatsu nach sechs Amtszeiten zurück. Bei der Wahl im April 2003 kandidierte Hirose mit Unterstützung von LDP, Kōmeitō und Neuer Konservativer Partei und konnte den späteren DPJ-Abgeordneten Shūji Kira sowie den Kommunisten Kōzō Abe bei hoher Wahlbeteiligung mit knapp 49 % der Stimmen schlagen. 2007 und 2011 wurde er jeweils gegen nur einen kommunistischen Gegenkandidaten wiedergewählt. Bei der Wahl 2015 unterstützte die DPJ den ehemaligen nationalen Parlamentsabgeordneten und Bürgermeister der Stadt Ōita Ban Kugimiya als Herausforderer, aber Hirose setzte sich mit 62,2 % der Stimmen gegen Kugimiya (32,4 %) und drei weitere Kandidaten für eine vierte Amtszeit durch. 2019 gewann er mit 80 % der Stimmen gegen zwei Kandidaten. Zur Wahl 2023 zog er sich nach fünf Amtszeiten zurück.
Yōsuke Yamashita (jap. 山下 洋輔, Yamashita Yōsuke; * 26. Februar 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Pianist…Yōsuke Yamashita (jap. 山下 洋輔, Yamashita Yōsuke; * 26. Februar 1942 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Pianist des Creative Jazz. In Europa galt er in den 1970er Jahren als „der bekannteste Repräsentant des japanischen Free Jazz“ (Martin Kunzler). Mit zunächst totalem Einsatz von Energie und schließlich immer subtilerer Differenzierung entwickelte er eine eigenständige Musik, die zunächst häufig als „Kamikaze-Jazz“ auf Unverständnis stieß. Dagegen meinte sein Piano-Kollege Walter Norris: „Er ist weit mehr als ein ganz hervorragender Techniker, er hat die gleiche Kraft, sich auszudrücken, wie wir es bei Charlie Parker hörten. Natürlich mag es Leute geben, die diese Musik nur als eine Art Geräusch bezeichnen, aber die liegen völlig falsch. Yamashita spiegelt in seiner Musik die Gegenwart.“
Takeo Hiranuma (jap. 平沼 赳夫, Hiranuma Takeo; * 3. August 1939 im Bezirk Shibuya, Tokio, Präfektur Tokio) ist ein…Takeo Hiranuma (jap. 平沼 赳夫, Hiranuma Takeo; * 3. August 1939 im Bezirk Shibuya, Tokio, Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Politiker. Von 1980 bis 2017 war er für zwölf Wahlperioden Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Okayama 3 (vor 1996 Okayama 1). Als langjähriges Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP) war er Minister in mehreren Kabinetten und saß verschiedenen Shūgiin-Ausschüssen vor, bevor er die Partei 2005 verließ, aber 2015 wieder in die LDP zurückkehrte. Hiranuma wurde nach Abschluss seines Studiums an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Keiō-Universität 1962 Angestellter des Textilunternehmens Nittō Bōseki, wo er bis 1973 blieb. Seine ersten Kandidaturen für das Shūgiin im damaligen Fünfmandatswahlkreis Okayama 1 scheiterten: 1976 als Parteiloser und 1979 für die LDP. Von 1978 bis 1980 war er Sekretär von Landwirtschaftsminister Ichirō Nakagawa. Im nächsten Versuch bei der Shūgiin-Wahl 1980 erzielte er den höchsten Stimmenanteil im Wahlkreis und wurde dort bis zur Wahlrechtsreform viermal in Folge wiedergewählt, seither sechsmal im Einzelwahlkreis Okayama 3 bestätigt. In der LDP schloss er sich der Nakagawa-Faktion von Ichirō Nakagawa an, die später von Shintarō Ishihara übernommen wurde und schließlich 1984 der Fukuda-Faktion beitrat. In den 1990er Jahren folgte er Shizuka Kamei ins Shisuikai. 1987 wurde Hiranuma parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im Finanzministerium, in den 1990er Jahren übernahm er den Vorsitz in verschiedenen Shūgiin-Ausschüssen (Finanzen 1991, Landwirtschaft 1993, Geschäftsordnungsausschuss 1996–1997). Im Kabinett Murayama war er von 1995 bis 1996 als Verkehrsminister erstmals Minister. Im Jahr 2000 übernahm er im Kabinett Mori II das MITI und blieb auch im Nachfolgeministerium METI und unter Moris Nachfolger Jun’ichirō Koizumi bis 2003 Minister. 2005 stimmte Hiranuma gegen Koizumis Postprivatisierungsgesetz und musste bei den Neuwahlen 2005 als Parteiloser antreten; die LDP stellte Toshiko Abe als „Attentäter“-Kandidatin auf, aber Hiranuma verteidigte sein Wahlkreismandat klar. Anders als die meisten Postprivatisierungs„rebellen“ kehrte er später nicht in die LDP zurück und schloss sich auch nicht den neuen Parteien der „Rebellen“ NVP oder NPJ an. Für die Shūgiin-Wahl 2009 stellte er stattdessen eine eigene Gruppe von Kandidaten als Hiranuma-Gruppe zusammen. Nach der Wahl gründete er mit zwei weiteren Abgeordneten eine gemeinsame Fraktion. 2010 verließ Hiranuma die Hiranuma-Gruppe und gründete gemeinsam mit weiteren ehemaligen LDP-Politikern Tachiagare Nippon („Steh auf, Japan!“), die er danach als Vorsitzender führte. Anfang 2012 kündigte Hiranuma gemeinsam mit Shizuka Kamei (NVP) und Shintarō Ishihara (parteilos) die Gründung einer neuen Partei an, der sich nach Hoffnung der Initiatoren auch zahlreiche konservative Abgeordnete der beiden großen Parteien anschließen sollten. Im November 2012 begründete er zusammen mit Ishihara die Taiyō no Tō („Partei der Sonne“), die wenige Tage später in der Nippon Ishin no Kai von Tōru Hashimoto, dem ehemaligen Gouverneur von Ōsaka, aufging. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verteidigte Hiranuma seinen Wahlkreis gegen die Liberaldemokratin Toshiko Abe und gewann damit eines von nur zwei Wahlkreismandaten der Ishin no Kai außerhalb der Präfektur Ōsaka. 2014 begründete er mit Ishihara die Jisedai no Tō („Partei der nächsten Generation“), in der er Parteivorsitzender war. Hiranuma war Vorsitzender der Parlamentariergruppe im Nationalparlament der als revisionistisch geltenden Nippon Kaigi (Nippon kaigi Kokkai giin kondankai), der auch Premier Abe, eine Reihe weiterer Minister und zahlreiche Abgeordnete vor allem, aber nicht nur, der LDP angehören. Zur Wahl 2017 zog sich Hiranuma aus dem Abgeordnetenhaus zurück. Sein Sohn Shōjirō bewarb sich als einer von zwei konservativen Kandidaten ohne LDP-Nominierung für die Nachfolge im Sitz Okayama 3, unterlag aber knapp um weniger als 4000 Stimmen Toshiko Abe, für die die LDP eine Wahlempfehlung abgegeben hatte und die nach erfolgreicher Wahl rückwirkend nachnominiert wurde. Im zweiten Anlauf siegte Shōjirō als unabhängiger Herausforderer bei der Wahl 2021 gegen Abe und trat anschließend der LDP-Fraktion bei.
Kaoru Yosano (jap. 与謝野 馨, Yosano Kaoru; * 22. August 1938 in Chiyoda; † 21. Mai 2017 in der Präfektur Tokio) war ein…Kaoru Yosano (jap. 与謝野 馨, Yosano Kaoru; * 22. August 1938 in Chiyoda; † 21. Mai 2017 in der Präfektur Tokio) war ein japanischer Politiker. Bis 2012 war er Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, dem er mit Unterbrechungen seit 1976 angehört hatte. Seit den 1990er Jahren war er Minister in mehreren Kabinett zuletzt 2011 im Kabinett Kan. Er war bis 2010 Mitglied der Liberaldemokratischen Partei (LDP), innerhalb derer er keiner Faktion angehörte, danach bis 2011 Mitglied von Tachiagare Nippon, 2011 vorübergehend parteiloses Mitglied der Fraktion der Demokratischen Partei.
Ryūtarō Hashimoto (jap. 橋本 龍太郎, Hashimoto Ryūtarō; * 29. Juli 1937 in Shibuya, Tokio; † 1. Juli 2006 in Tokio) war ein…Ryūtarō Hashimoto (jap. 橋本 龍太郎, Hashimoto Ryūtarō; * 29. Juli 1937 in Shibuya, Tokio; † 1. Juli 2006 in Tokio) war ein japanischer Politiker und der 53. Premierminister seines Landes. Hashimotos Vater war der ehemalige Bildungsminister und LDP-Abgeordnete Hashimoto Ryōgo. Nach dem Studium an der Keiō-Universität arbeitete Hashimoto zunächst für eine Textilfirma. 1963 wurde er erstmals für die Liberaldemokratische Partei (LDP) im zweiten Wahlkreis von Okayama, dem Wahlkreis seines gerade verstorbenen Vaters, ins japanische Unterhaus gewählt. Er diente in zwei Amtszeiten (11. Januar bis 7. November 1996 und 7. November 1996 bis 30. Juli 1998) als Premierminister. Dabei führte er Finanzreformen durch, um den Staatshaushalt zu konsolidieren, schwächte damit jedoch den ohnehin zurückgehenden Konsum der Japaner zusätzlich. Insbesondere die Erhöhung der Mehrwertsteuer im April 1997 bescherte der LDP einen Stimmenrückgang bei der folgenden Oberhauswahl 1998. Hashimoto nahm das Ergebnis zum Anlass, als Regierungschef zurückzutreten. Er leitete danach die damals größte Faktion innerhalb der regierenden Liberaldemokratischen Partei, das Heisei Kenkyūkai. 2001 unterlag er dem späteren Premierminister Jun’ichirō Koizumi in den Wahlen um den Vorsitz der LDP. Im Juli 2005 trat er nach einem Spendenskandal auch als Fraktionsvorsitzender zurück. Im September 2005 zog er sich dann aus gesundheitlichen Gründen fast ganz aus der Politik zurück. Hashimoto leitete von 2004 bis zu seinem Tod ein Beratungsgremium für den Generalsekretär der Vereinten Nationen zu Wasser- und Abwasserfragen (United Nations Secretary General’s Advisory Board on Water and Sanitation, UNSGAB). Hashimotos Sohn Gaku Hashimoto ist ebenfalls LDP-Politiker der Tsushima-Faktion und Unterhausabgeordneter. Hashimoto betrieb den Kampfsport Kendo und erreichte den 6. Dan. 1998 stiftete er aus Anerkennung der Arbeit nordamerikanischer Kampfsportler zwei Trophäen für das alljährlich an der Harvard University stattfindende Shoryuhai.
Yasuo Fukuda (japanisch 福田 康夫, Fukuda Yasuo; * 16. Juli 1936 im Setagaya-ku, Tokio, gemeldet in Takasaki, Präfektur…Yasuo Fukuda (japanisch 福田 康夫, Fukuda Yasuo; * 16. Juli 1936 im Setagaya-ku, Tokio, gemeldet in Takasaki, Präfektur Gunma; † 22. Oktober 2026 in Tokio) war ein japanischer Politiker der LDP. Von September 2007 bis September 2008 war er der 58. Premierminister Japans.
Yoshiaki Tsutsumi (japanisch 堤 義明, Tsutsumi Yoshiaki; * 29. Mai 1934) ist ein japanischer Unternehmer. Er war lange…Yoshiaki Tsutsumi (japanisch 堤 義明, Tsutsumi Yoshiaki; * 29. Mai 1934) ist ein japanischer Unternehmer. Er war lange Zeit Haupteigentümer und Vorsitzender der Seibu Group, zu denen neben Hotels (Prince Hotels), Freizeitparks und dem Baseballteam Seibu Lions auch die gleichnamige Eisenbahngesellschaft gehört, die mehrere Linien im Nordwesten Tokios betreibt.
Noriaki Tsuchimoto (jap. 土本 典昭, Tsuchimoto Noriaki; * 11. Dezember 1928 in Toki, Präfektur Gifu; † 24. Juni 2008) war…Noriaki Tsuchimoto (jap. 土本 典昭, Tsuchimoto Noriaki; * 11. Dezember 1928 in Toki, Präfektur Gifu; † 24. Juni 2008) war ein japanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Besondere Aufmerksamkeit widmete er der Minamata-Krankheit und deren Opfer, worüber er mehrere Dokumentationen drehte: Minamata – Kanja-san to Sono Sekai (水俣 - 患者さんとその世界, wörtlich: „Minamata – die Opfer und ihre Welt“; 1971), Minamata Ikki – Isshō o Tou Hitobito (水俣一揆 - 一生を問う人々, wörtlich: „der Minamata-Aufstand – Menschen die sich ihr ganzes Leben fragen“; 1973), Minamata Report I: Jitsuroku Kōchōi (水俣レポートI 実録公調委; 1973), Igaku toshite no Minamata-byō (医学としての水俣病, etwa: „die Medizin und die Minamata-Krankheit“; 1975), Minamata (水俣の図 物語, Minamata no Zu: Monogatari, wörtlich: „ein Bildnis von Minamata: eine Geschichte“; 1981) und Minamata-byō: Sono 30-nen (水俣病 その30年, wörtlich: „Minamata-Krankheit: 30 Jahre“; 1987).
Nakamatsu Yoshirō (jap. 中松 義郎, Nakamatsu Yoshirō; * 26. Juni 1928 in der Präfektur Tokio), auch bekannt als Dr.…Nakamatsu Yoshirō (jap. 中松 義郎, Nakamatsu Yoshirō; * 26. Juni 1928 in der Präfektur Tokio), auch bekannt als Dr. NakaMats (ドクター・中松, dokutā Nakamatsu), ist ein japanischer Erfinder, der behauptet, der Inhaber der meisten Patente zu sein.
Yoshiyuki Junnosuke (japanisch 吉行 淳之介; * 1. April 1924 in Okayama; † 26. Juli 1994 in Tokio) war ein japanischer…Yoshiyuki Junnosuke (japanisch 吉行 淳之介; * 1. April 1924 in Okayama; † 26. Juli 1994 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller.
Nakayama Sohei (japanisch 中山 素平; geboren 5. März 1906 in Tokio; gestorben 19. November 2005 daselbst) war ein…Nakayama Sohei (japanisch 中山 素平; geboren 5. März 1906 in Tokio; gestorben 19. November 2005 daselbst) war ein japanischer Bankmanager. Wegen seiner vielfältigen Aktivitäten wurde er auch „Zaikai no Kurama Tengū“ genannt.
Takano Minoru (japanisch 高野 実; geboren 27. Januar 1901 in Tokio; gestorben 13. September 1974) war ein führender…Takano Minoru (japanisch 高野 実; geboren 27. Januar 1901 in Tokio; gestorben 13. September 1974) war ein führender japanischer Gewerkschaftsfunktionär.
Oka Shikanosuke (japanisch 岡 鹿之助, geb. 2. Juli 1898 im Stadtbezirk Azabu, Tokio; gest. 28. April 1978) war ein…Oka Shikanosuke (japanisch 岡 鹿之助, geb. 2. Juli 1898 im Stadtbezirk Azabu, Tokio; gest. 28. April 1978) war ein japanischer Maler im Yōga-Stil während der Shōwa-Zeit.
Hitoshi Kihara (japanisch 木原 均, Kihara Hitoshi; * 21. Oktober 1893 in Tokio; † 27. Juli 1986) war ein japanischer…Hitoshi Kihara (japanisch 木原 均, Kihara Hitoshi; * 21. Oktober 1893 in Tokio; † 27. Juli 1986) war ein japanischer Genetiker.
Hasegawa Kiyoshi (japanisch 長谷川 潔; geb. 9. Dezember 1891 in Yokohama; gest. 13. Dezember 1980 in Paris) war ein…Hasegawa Kiyoshi (japanisch 長谷川 潔; geb. 9. Dezember 1891 in Yokohama; gest. 13. Dezember 1980 in Paris) war ein japanischer Grafikkünstler der Taishō- und Shōwa-Zeit.
Ishida Reisuke (japanisch 石田 礼助; geboren 20. Februar 1886 in Matsuzaki (Präfektur Shizuoka); gestorben 27. Juli 1978)…Ishida Reisuke (japanisch 石田 礼助; geboren 20. Februar 1886 in Matsuzaki (Präfektur Shizuoka); gestorben 27. Juli 1978) war ein japanischer Manager und von 1963 bis 1969 Präsident der Japanischen Staatsbahn (Japan National Railways).
Hiromitsu Nakauchi (japanisch 中内 啓光 Nakauchi Hiromitsu; geb. 1952) ist ein japanischer Arzt und Medizinwissenschaftler…Hiromitsu Nakauchi (japanisch 中内 啓光 Nakauchi Hiromitsu; geb. 1952) ist ein japanischer Arzt und Medizinwissenschaftler, der auf Stammzellenforschung spezialisiert ist. Er ist Professor an der Stanford University School of Medicine in Stanford, Kalifornien. Er ist ebenfalls Professor am Institut für Medizinwissenschaft der Universität Tokio. Er ist bekannt als Spitzenforscher in der Regenerativen Medizin. Sein Ziel ist es, menschliche Organe im Körper von Tieren für die Transplantationsbehandlung herzustellen.