Kenneth Otabor (* 13. Mai 2002 in Nigeria) ist ein nigerianischer Fußballspieler.
Präfektur Kochi: 75 Personen
Kenneth Otabor (* 13. Mai 2002 in Nigeria) ist ein nigerianischer Fußballspieler.
Onye Ogochukwu (* 13. März 2002), mit vollständigen Namen Promise Onye Ugochukwu, ist ein nigerianischer Fußballspieler.
Tsugumi Sakurai (japanisch 櫻井 つぐみ Sakurai Tsugumi; * 3. September 2001 in der Präfektur Kōchi) ist eine japanische…
Tsugumi Sakurai (japanisch 櫻井 つぐみ Sakurai Tsugumi; * 3. September 2001 in der Präfektur Kōchi) ist eine japanische Ringerin.
Kotaro Kiyooka (japanisch 清岡 幸大郎 Kiyooka Kotaro; * 12. April 2001 in der Präfektur Kōchi) ist ein japanischer Ringer.
Sōta Hamaguchi (japanisch 濱口 草太 Hamaguchi Sōta; * 22. Mai 1999 in der Präfektur Kōchi) ist ein japanischer…
Sōta Hamaguchi (japanisch 濱口 草太 Hamaguchi Sōta; * 22. Mai 1999 in der Präfektur Kōchi) ist ein japanischer Fußballspieler.
Rina Nabeshima (jap. 鍋島 莉奈, Nabeshima Rina; * 16. Dezember 1993) ist eine japanische Leichtathletin, die sich auf den…
Rina Nabeshima (jap. 鍋島 莉奈, Nabeshima Rina; * 16. Dezember 1993) ist eine japanische Leichtathletin, die sich auf den Langstreckenlauf spezialisiert.
Seikō Yamanaka (japanisch 山中 誠晃 Yamanaka Seikō; * 22. Januar 1989 in der Präfektur Kōchi) ist ein ehemaliger…
Seikō Yamanaka (japanisch 山中 誠晃 Yamanaka Seikō; * 22. Januar 1989 in der Präfektur Kōchi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Tochiōzan Yūichirō (jap. 栃煌山 雄一郎; * 9. März 1987 in der Präfektur Kōchi), eigentlich Kageyama Yūichirō (影山 雄一郎), ist…
Tochiōzan Yūichirō (jap. 栃煌山 雄一郎; * 9. März 1987 in der Präfektur Kōchi), eigentlich Kageyama Yūichirō (影山 雄一郎), ist ein Sumōringer in der japanischen Makuuchi-Division.
Akihito Kusunose (japanisch 楠瀬 章仁 Kusunose Akihito; * 4. Dezember 1986 in der Präfektur Kōchi) ist ein ehemaliger…
Akihito Kusunose (japanisch 楠瀬 章仁 Kusunose Akihito; * 4. Dezember 1986 in der Präfektur Kōchi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Rui Komatsu (japanisch 小松 塁 Komatsu Rui; * 29. August 1983 in der Präfektur Kōchi) ist ein ehemaliger japanischer…
Rui Komatsu (japanisch 小松 塁 Komatsu Rui; * 29. August 1983 in der Präfektur Kōchi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Gen Matsuda (jap. 松田 弦, Matsuda Gen; * 16. Juli 1982 in der Präfektur Kōchi, Japan) ist ein japanischer Gitarrist.
Taisei Fujita (japanisch 藤田 泰成 Fujita Taisei; * 31. Januar 1982 in der Präfektur Kōchi) ist ein ehemaliger japanischer…
Taisei Fujita (japanisch 藤田 泰成 Fujita Taisei; * 31. Januar 1982 in der Präfektur Kōchi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Kentarō Yabuki (jap. 矢吹 健太朗, Yabuki Kentarō; * 4. Februar 1980 in Kōchi, Präfektur Kōchi) ist ein japanischer…
Kentarō Yabuki (jap. 矢吹 健太朗, Yabuki Kentarō; * 4. Februar 1980 in Kōchi, Präfektur Kōchi) ist ein japanischer Manga-Zeichner.
Akihiro Kitamura (jap. 北村 昭博, Kitamura Akihiro; * 26. März 1979 in der Präfektur Kōchi) ist ein japanischer…
Akihiro Kitamura (jap. 北村 昭博, Kitamura Akihiro; * 26. März 1979 in der Präfektur Kōchi) ist ein japanischer Schauspieler.
Takafumi Yoshimoto (japanisch 吉本 岳史 Yoshimoto Takafumi; * 13. Mai 1978 in der Präfektur Kōchi) ist ein ehemaliger…
Takafumi Yoshimoto (japanisch 吉本 岳史 Yoshimoto Takafumi; * 13. Mai 1978 in der Präfektur Kōchi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer.
Kōji Yoshimura (jap. 吉村 光示, Yoshimura Kōji; * 13. April 1976 in der Präfektur Kōchi) ist ein ehemaliger japanischer…
Kōji Yoshimura (jap. 吉村 光示, Yoshimura Kōji; * 13. April 1976 in der Präfektur Kōchi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Kōsei Kitauchi (japanisch 北内 耕成 Kitauchi Kōsei; * 25. April 1974 in der Präfektur Kōchi) ist ein ehemaliger japanischer…
Kōsei Kitauchi (japanisch 北内 耕成 Kitauchi Kōsei; * 25. April 1974 in der Präfektur Kōchi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yanagawa Nobuyuki (jap. 柳川 信行, eigentlich: Masutsuyoshi Nobuyuki (増健 亘志); * 22. Januar 1974 in Kōchi, Präfektur Kōchi)…
Yanagawa Nobuyuki (jap. 柳川 信行, eigentlich: Masutsuyoshi Nobuyuki (増健 亘志); * 22. Januar 1974 in Kōchi, Präfektur Kōchi) ist ein japanischer Sumōringer. Er gehört zum Mihogaseki-beya. Yanagawa Nobuyuki fing im Grundschulalter mit dem Sumō an. Während seines Studiums gewann er eine Universitätsmeisterschaft. 1996 wurde er ein professioneller Sumōringer. 1998 stieg er erstmals zum Jūryō-Ringer auf. Yanagawa war 2003 der erste Ringer der Jūryō-Division, der einen Kampf durch das 2001 eingeführte Tsukihiza verlor. 2004 wurde er in die Makushita-Division herabgestuft.
Toshiyuki Nagi (japanisch 名木 利幸 Nagi Toshuyuki; * 29. November 1971) ist ein ehemaliger japanischer…
Toshiyuki Nagi (japanisch 名木 利幸 Nagi Toshuyuki; * 29. November 1971) ist ein ehemaliger japanischer Fußballschiedsrichterassistent. Von 2003 bis 2017 stand Nagi auf der Liste der FIFA-Schiedsrichter und war an der Spielleitung internationaler Fußballspiele beteiligt, unter anderem in der AFC Champions League Elite (41 Einsätze). Im Februar 2009 unterzeichnete Nagi einen Profivertrag mit dem japanischen Fußballverband (JFA) und wurde neben Toru Sagara der erste professionelle Schiedsrichterassistent. Nagi wurde für zwei Asienmeisterschaften nominiert. Bei der Asienmeisterschaft 2011 in Katar und der Asienmeisterschaft 2015 in Australien hatte er jeweils drei Einsätze. Bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien wurde Nagi als Assistent von Yūichi Nishimura (zusammen mit Toru Sagara) in einem Spiel eingesetzt, dem Eröffnungsspiel zwischen Brasilien und Kroatien. Zudem war Nagi unter anderem Schiedsrichterassistent bei der Klub-Weltmeisterschaft 2010 in den Vereinigten Arabischen Emirate und der Klub-Weltmeisterschaft 2011 in Japan, beim olympischen Fußballturnier 2012 in London, beim Konföderationen-Pokal 2013 in Brasilien, in der asiatischen WM-Qualifikation (18 Einsätze) sowie bei diversen Qualifikations- und Freundschaftsspielen. Im Januar 2018 beendete Nagi seine internationale Schiedsrichterkarriere. Im Februar 2018 wurde er zum Schiedsrichterdirektor beim indonesischen Fußballverband (PSSI) ernannt.
Tetsuya Nomura (japanisch 野村哲也 Nomura Tetsuya, * 8. Oktober 1970 in Japan) ist Gamedesigner, Regisseur, Konzeptzeichner…
Tetsuya Nomura (japanisch 野村哲也 Nomura Tetsuya, * 8. Oktober 1970 in Japan) ist Gamedesigner, Regisseur, Konzeptzeichner und Charakterdesigner in der Videospielefirma Square Enix. Bekannt ist er unter anderem für das Charakterdesign der Final-Fantasy-Spielreihe in den Teilen Final Fantasy VII, Final Fantasy VIII, Final Fantasy X, Final Fantasy XIII und Final Fantasy XV sowie der Kingdom-Hearts-Reihe, bei der er zusätzlich auch als Regisseur und Konzeptzeichner fungierte. Nomura war außerdem Regisseur des Animationsfilms Final Fantasy VII: Advent Children.
Masanao Ozaki (jap. 尾崎 正直 Ozaki Masanao; * 14. September 1967 in Kōchi, Präfektur Kōchi) ist ein japanischer Politiker…
Masanao Ozaki (jap. 尾崎 正直 Ozaki Masanao; * 14. September 1967 in Kōchi, Präfektur Kōchi) ist ein japanischer Politiker (parteilos→LDP, darin zuletzt Nikai-Faktion) und Mitglied des Repräsentantenhauses, dem Unterhaus des Nationaltags, für den Wahlkreis 2 seiner Heimatpräfektur und seit 2025 stellvertretender Leiter des Kabinettsekretariats. Von 2007 bis war er für drei Amtszeiten 2019 Gouverneur von Kōchi. Ozaki, Absolvent der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Studienabschluss 1991 Beamter im Finanzministerium. Für dieses war er unter anderem von 1998 bis 2001, ins Außenministerium entsandt, in der japanischen Botschaft in Indonesien und zuletzt im Ministersekretariat (daijin kambō) tätig, bevor er 2007 seine Beamtenlaufbahn beendete, um für die Nachfolge von Gouverneur Daijirō Hashimoto (Halbbruder des ehemaligen LDP-Vorsitzenden Ryūtarō Hashimoto) zu kandidieren. Ozaki gewann die Wahl mit Unterstützung von LDP, DPJ, Kōmeitō und SDP deutlich vor seinen drei Mitbewerbern mit rund 61 % der Stimmen. Bei Amtsantritt war er der landesweit jüngste Gouverneur. 2011 und 2015 wurde Ozaki zweimal in Folge mangels Gegenkandidaten ohne Abstimmung wiedergewählt. Bei der Gouverneurswahl im November 2019 trat er nicht mehr an und plant einen Wechsel in die Nationalpolitik als Kandidat bei der nächsten Wahl zum Repräsentantenhaus. Zum Nachfolger als Gouverneur von Kōchi wurde Seiji Hamada gewählt, ein ehemaliger Jichi-shō-/Sōmushō-Beamter und Vizegouverneur von Osaka. Die Amtsübergabe erfolgte am 6. Dezember 2019. Bei der Repräsentantenhauswahl 2021 übernahm Ozaki die LDP-Kandidatur in Kōchi 2 vom 2017 unterlegenen Yūji Yamamoto, der ganz in den Verhältniswahlblock Shikoku wechselte, und setzte sich deutlich gegen Mandatsinhaber Hajime Hirota (als Präfekturparlamentsabgeordneter in Kōchi LDP, als Senator für Kōchi parteilos, dann Demokrat/Fortschrittsdemokrat, zum Repräsentantenhaus 2017 ohne Nominierung, 2021 KDP) durch. Von 2022 bis 2023 (Kabinett Kishida II (1. Umbildung)) war er parlamentarischer Sekretär (daijin seimukan) im Kabinettsamt und der Digitalbehörde, von Januar bis November 2024 (Kabinett Kishida II (2. Umbildung) und Kabinett Ishiba I) im Kabinettsamt, in der Wiederaufbaubehörde und im Land- & Verkehrsministerium. Den Sitz verteidigte er bei den Wahlen 2024 und 2026. Für die Kabinette Takaichi I und II ist Ozaki seit 2025 einer der beiden politischen stellvertretenden Leiter des Kabinettssekretariats.
Eisaku Kubonouchi (jap. 窪之内 英策, Kubonouchi Eisaku; * 11. November 1966 in der Präfektur Kōchi, Japan) ist ein…
Eisaku Kubonouchi (jap. 窪之内 英策, Kubonouchi Eisaku; * 11. November 1966 in der Präfektur Kōchi, Japan) ist ein japanischer Manga-Zeichner. Seine Werke lassen sich dem Seinen-Genre zuordnen und erscheinen hauptsächlich in den Big-Comic-Magazinen des Shogakukan-Verlags. Seinen ersten Manga als professioneller Zeichner veröffentlichte er 1986 mit der Kurzgeschichte Okappiki Eiji im Manga-Magazin Shōnen Sunday. Von 1988 bis 1991 arbeitete er an seiner ersten Serie, Tsurumoku Dokushin Ryō, über einen Studenten, der in eine neue Wohnung zieht und dabei seine zwei neuen Mitbewohner kennenlernt. Der über 2000 Seiten lange Manga wurde nach der Veröffentlichung in Einzelkapiteln in einem Magazin mehrmals in Form von Sammelbänden veröffentlicht. Tsurumoku Dokushin Ryō wurde 1991 mit Kōyō Maeda in der Hauptrolle verfilmt. Mit Watanabe zeichnete er 1992 seine zweite Manga-Serie. Darin erzählte er von einem Alien, das in das Haus eines japanischen Oberschülers einzieht. Watanabe endete nach 650 Seiten und war weniger erfolgreich als Tsurumoku Dokushin Ryō. Nach einer Schaffenspause von sieben Jahren begann Kubonouchi Chocolat, eine Geschichte über einen ehemaligen Mafia-Boss und einen gerade entlassenen Häftling, die sich mit einem 16-jährigen Mädchen anfreunden. Chocolat erschien bis 2003 in Big Comic Spirits und umfasst 1400 Seiten. Der Manga wurde 2003 auch in ein 45-teiliges, erfolgreiches Fernsehdrama verfilmt. Kubonouchis neuester Comic ist Cherry, von dem in Japan im Mai 2006 ein Sammelband erschienen ist.
Nobuo Uematsu (jap. 植松 伸夫 Uematsu Nobuo; * 21. März 1959 in Kōchi, Präfektur Kōchi) ist ein japanischer Komponist und…
Nobuo Uematsu (jap. 植松 伸夫 Uematsu Nobuo; * 21. März 1959 in Kōchi, Präfektur Kōchi) ist ein japanischer Komponist und Musiker. Bekannt wurde er vor allem durch seine Musik für die Final-Fantasy-Videospielereihe, bei deren Entwickler Square beziehungsweise Square Enix er von 1986 bis 2004 angestellt war. Seither arbeitet Uematsu als freischaffender Komponist, unter anderem für Videospiele des von Hironobu Sakaguchi gegründeten Studios Mistwalker sowie für Film-, Anime- und Konzertprojekte. Daneben tritt er als Keyboarder in eigenen Bands und Liveprojekten auf.
Masahiro Morioka (japanisch 森岡 正博, Morioka Masahiro; * 25. September 1958) ist ein japanischer Philosoph. Er hat…
Masahiro Morioka (japanisch 森岡 正博, Morioka Masahiro; * 25. September 1958) ist ein japanischer Philosoph. Er hat Beiträge zur Lebensphilosophie, Bioethik, Geschlechterforschung, Medientheorie und Zivilisationsforschung geleistet. Er ist Professor für Philosophie und Ethik an der Waseda-Universität in Japan. Er prägte den Begriff „Lebensstudien“ für einen integrierten Zugang zu Fragen von Leben, Tod und Natur in der gegenwärtigen Gesellschaft. Seit 2006 schlägt er eine neue philosophische Disziplin vor, die er „Philosophie des Lebens“ nennt. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Bücher und Aufsätze veröffentlicht, hauptsächlich auf Japanisch, und regelmäßig Kommentare und Buchrezensionen für große japanische Zeitungen und Zeitschriften verfasst. Zu seinen Büchern zählen Schmerzfreie Zivilisation, das die unablässigen Versuche der modernen Zivilisation kritisiert, Schmerz und Leiden zu entkommen, Bekenntnisse eines frigiden Mannes: Die Reise eines Philosophen in die verborgenen Schichten männlicher Sexualität, das dunklere Seiten männlicher Sexualität wie den „Lolita-Komplex“ und männliche Frigidität beleuchtet, sowie Liebeslektionen für Pflanzenfresser-Männer, eines der Bücher, die zur Popularisierung des Begriffs „Pflanzenfresser-Männer“ beitrugen. Er ist Chefredakteur des Journal of Philosophy of Life, Mitherausgeber des Eubios Journal of Asian and International Bioethics und Mitglied des Lenkungsausschusses der International Conference on Philosophy and Meaning in Life.
Masako Bandō (japanisch 坂東 眞砂子 Bandō Masako, * 30. März 1958 in Sakawa, Präfektur Kōchi; † 27. Januar 2014 ebenda) war…
Masako Bandō (japanisch 坂東 眞砂子 Bandō Masako, * 30. März 1958 in Sakawa, Präfektur Kōchi; † 27. Januar 2014 ebenda) war eine japanische Schriftstellerin, bekannt für ihre Romane, die sich häufig mit den Themen Tod, Sexualität und Spiritualität auseinandersetzen. Sie wurde 1996 mit dem renommierten Naoki-Preis ausgezeichnet.
Gen Nakatani (jap. 中谷 元 Nakatani Gen; * 14. Oktober 1957 in der Stadt Kōchi, Präfektur Kōchi) ist ein japanischer…
Gen Nakatani (jap. 中谷 元 Nakatani Gen; * 14. Oktober 1957 in der Stadt Kōchi, Präfektur Kōchi) ist ein japanischer Politiker (LDP, Tanigaki-Gruppe), Abgeordneter im Abgeordnetenhaus, dem Unterhaus der Nationalversammlung, für den 1. Wahlkreis seiner Heimatpräfektur und ehemals mehrfacher (2001–2002, 2014–2016, 2024–2025) Verteidigungsminister. Nakatani absolvierte die private Tosa-Oberschule in Kōchi und anschließend die Bōei Daigakkō, die Verteidigungsakademie in Yokosuka. Er war danach vier Jahre Soldat in den Bodenselbstverteidigungsstreitkräften, die er im Rang eines Leutnants (2等陸尉, ni-tō rikui) verließ. 1985 wurde er Sekretär für Verteidigungsminister Kōichi Katō, dann für Sozialminister Isamu Imai, 1986 für Finanzminister Kiichi Miyazawa. Bei der Shūgiin-Wahl 1990 kandidierte Nakatani für die LDP im damaligen Wahlkreis Kōchi, der als zenken-ku die gesamte Präfektur umfasste und fünf Abgeordnete wählte. Er erhielt den zweithöchsten Stimmenanteil hinter dem Sozialisten Masanori Gotō. 1993 wurde er mit dem höchsten Stimmenanteil wiedergewählt. Nach der Wahlrechtsreform kandidierte er ab 1996 im neuen Einmandatswahlkreis Kōchi 2, den er sechsmal in Folge gewann, seit einer Neuordnung der Wahlkreise in Kōchi zur Wahl 2014 im Wahlkreis 1, den er bis einschließlich 2026 durchgehend jeweils mit absoluter Mehrheit gewann. In der LDP schloss sich Nakatani dem Kōchikai an, der Faktion seiner früheren Arbeitgeber Miyazawa und Katō. 1995 (Kabinett Murayama) wurde er parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) für die Kokudo-chō, im gleichen Jahr erstmals Vorsitzender des LDP-Präfekturverbandes Kōchi, 1997 (Kabinett Hashimoto II) parlamentarischer Staatssekretär im Postministerium, 2000 (Kabinett Mori II) im Selbstverwaltungsministerium. 2001 berief Jun’ichirō Koizumi ihn als Leiter der Verteidigungsbehörde in sein erstes Kabinett und damit erstmals zum Minister. Bei einer Kabinettsumbildung 2002 wurde er durch Shigeru Ishiba ersetzt. Von 2005 bis 2006 saß Nakatani dem Abgeordnetenhausausschuss für Allgemeine Angelegenheiten vor. Im Dezember 2014, als Shinzō Abe seine dritte Amtszeit als Premierminister antrat, ersetzte Nakatani als zunächst einziger neuer Minister in Abes drittem Kabinett den durch einen Spendenskandal beschädigten Akinori Eto und wurde erneut Verteidigungsminister im 2007 durch Aufwertung der Verteidigungsbehörde entstandenen Verteidigungsministerium. Im Kabinett übernahm er auch die Zuständigkeit für die Sicherheitsgesetzgebung (anzen hoshō hōsei), die insbesondere unter bestimmten Umständen kollektive Verteidigung ermöglichen soll, also militärische Auslandseinsätze zum Schutz von Verbündeten (das heißt namentlich vor allem den USA), auch wenn Japan selbst nicht direkt angegriffen wird. Im August 2016 löste ihn bei einer Kabinettsumbildung Tomomi Inada ab. Von 2021 bis 2023 (Kabinett Kishida II samt erster Umbildung) war er Berater des Premierministers für „internationale Menschenrechtsfragen“ (国際人権問題 kokusai jinken mondai). Kishidas Nachfolger Shigeru Ishiba berief ihn im Oktober 2024 abermals zum Verteidigungsminister.
Yuko Yamaguchi (Japanisch 山口 裕子; geboren am 24. Oktober 1955 in der Präfektur Kōchi) ist eine japanische Designerin und…
Yuko Yamaguchi (Japanisch 山口 裕子; geboren am 24. Oktober 1955 in der Präfektur Kōchi) ist eine japanische Designerin und Illustratorin. Bekanntheit erlangte sie als Chefdesignerin der Katze Hello Kitty. Die Marke Hello Kitty vertreibt in über 60 Ländern 50.000 verschiedene Produktartikel. Der Umsatz, der durch Hello Kitty jährlich erzielt wird betrage 5 Milliarden US-Dollar.
Yūji Yamamoto (jap. 山本 有二 Yamamoto Yūji; * 11. Mai 1952 in Kōchi, Präfektur Kōchi) ist ein japanischer Politiker, war…
Yūji Yamamoto (jap. 山本 有二 Yamamoto Yūji; * 11. Mai 1952 in Kōchi, Präfektur Kōchi) ist ein japanischer Politiker, war durchgehend von 1990 bis 2024 Mitglied des Repräsentantenhauses, des Unterhauses des nationalen Parlaments, zuletzt für den Verhältniswahlkreis Shikoku und ehemaliger Minister für Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft (2016–2017) und für den Finanzsektor (2006–2007). Er gehört der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, darin zuletzt der Ishiba-Faktion. Yamamoto, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Waseda-Universität, wurde zunächst Anwalt. 1985 kandidierte er erfolgreich für das Parlament von Kōchi-ken, dem er nur bis 1987 angehörte. In die nationale Politik wechselte er bei der Repräsentantenhauswahl 1990, als er für die LDP im damaligen SNTV-Fünfmandatswahlkreis Kōchi (damals einer der präfekturweiten Wahlkreise, zenken-ku) kandidierte, in dem 1990 mehrere Amtsinhaber nicht mehr antraten. Er wurde mit dem dritthöchsten Stimmenanteil (13,3 %) hinter Masanori Gotō (SPJ) und Gen Nakatani (LDP) gewählt, 1993 mit dem fünfthöchsten wiedergewählt. 1996 während der großen Koalition war Yamamoto für das erste Kabinett Hashimoto parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im Selbstverwaltungsministerium. Nach der Wahlrechtsreform kandidierte Yamamoto seit 1996 zunächst im neuen Einmandatswahlkreis Kōchi 3, den er sechsmal in Folge souverän gewann, nach dessen Abschaffung zur Wahl 2014 im neuen Wahlkreis 2, den er 2014 mit absoluter Mehrheit gewann. 2017 unterlag er relativ klar mit 43,5 % der Stimmen dem ohne Parteinominierung kandidierenden ehemaligen demokratischen Senator Hajime Hirota (56,5 %), gewann aber den dritten (und letzten) LDP-Sitz bei der Verhältniswahl in Shikoku. Bei der Wahl 2021 übernahm Ex-Gouverneur Masanao Ozaki (erfolgreich) die LDP-Mehrheitswahlkandidatur Kōchi 2, und Yamamoto wechselte ganz in den Verhältniswahlblock Shikoku, wo er alleine vor die Doppelkandidaten auf Platz 1 der LDP-Liste gesetzt und sicher wiedergewählt wurde. Besonders ab den 2000er Jahren übernahm Yamamoto vermehrt Führungsposten in Parlament, Partei und Regierung: Im Repräsentantenhaus war er Vorsitzender mehrerer Ausschüsse (Wirtschaft & Industrie 2001–02, Justiz 2002–03, Disziplinarausschuss 2010–12, Haushaltsausschuss 2012–13), von 1999 bis 2000 für das umgebildete Kabinett Obuchi parlamentarischer Staatssekretär (daijinseimukan) im Justizministerium, für das zweite Kabinett Koizumi 2003–04 Staatssekretär/„Vizeminister“ (fukudaijin) im Finanzministerium, in der LDP anschließend Vizevorsitzender im parlamentarischen Geschäftsausschuss, ab 2005 Vorsitzender des LDP-Präfekturverbands Kōchi und schließlich von 2006 bis 2007 erstmals Minister im ersten Kabinett Shinzō Abe, in das er als für den Finanzsektor zuständiger Minister für besondere Aufgaben beim Kabinettsamt berufen wurde. Im August 2016 berief ihn Abe bei einer Kabinettsumbildung zum Landwirtschaftsminister. Bei einer erneuten Umbildung im August 2017 wurde er durch Ken Saitō ersetzt. Bei der Repräsentantenhauswahl 2024 kandidierte Yamamoto nur noch hinter den Doppelkandidaten im Verhältniswahlblock Shikoku auf dem ursprünglichen LDP-Listenplatz 10 und schied aus dem Repräsentantenhaus aus, wurde aber im Ergebnis auf Platz 4 der LDP-Liste der erste potentielle Nachrücker für den Fall einer Vakanz unter den drei Wahlsiegern.
Ritsuo Hosokawa (jap. 細川 律夫, Hosokawa Ritsuo; * 8. August 1943 in Gohoku (heute: Ino), Präfektur Kōchi) ist ein…
Ritsuo Hosokawa (jap. 細川 律夫, Hosokawa Ritsuo; * 8. August 1943 in Gohoku (heute: Ino), Präfektur Kōchi) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Demokratischen Partei, ehemaliger Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, für den 3. Wahlkreis Saitama und war von September 2010 bis September 2011 Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales. Hosokawa schloss 1966 sein Rechtsstudium an der Meiji-Universität ab, später folgte die Anwaltsprüfung. 1974 wurde er bei der Anwaltskammer Saitama registriert. 1981 eröffnete er eine Anwaltskanzlei in Koshigaya im Osten Saitamas, für die er auch nach seinem Eintritt in die Politik aktiv war. Bei der Shūgiin-Wahl 1983 bewarb er sich im dreimandatigen Wahlkreis Saitama 4, zu dem auch Koshigaya gehörte, für die Sozialistische Partei Japans (SPJ) erstmals um ein Mandat, landete aber hinter einem Kōmeitō- und drei LDP-Kandidaten nur auf Platz fünf. Im zweiten Anlauf bei den Wahlen 1986, bei denen der Wahlkreis ein Mandat mehr erhielt, verfehlte er den vierten Platz um rund 2.000 Stimmen. Erst im dritten Versuch 1990 wurde er Abgeordneter, wobei er mit über 200.000 Stimmen Top tōsen, also die Wahl mit den meisten Stimmen unter den Wahlkreiskandidaten erreichte. Er wurde danach sechsmal in Folge wiedergewählt, nach der Wahlrechtsreform von 1994 im neuen Einzelwahlkreis Saitama 3 bzw. im Verhältniswahlblock Nord-Kantō. 1996 beteiligte sich Hosokawa an der Gründung der Demokratischen Partei, im Dezember desselben Jahres übernahm er den Vorsitz des Präfekturverbandes Saitama. Später war er unter anderem als Verantwortlicher für Nord-Kantō Mitglied des Vorstandes und gehörte mehreren Schattenkabinetten von Yukio Hatoyama und Ichirō Ozawa an, zuletzt 2009 als „der nächste Justizminister“. Im Shūgiin führte er von 1999 bis 2000 den Vorsitz im Umweltausschuss, 2005 war er Minderheitsführer im Haushaltsausschuss. Intensiv beschäftigte er sich mit der Situation ausländischer Arbeiter in Japan und arbeitete während des „verdrehten Parlaments“ 2009 mit Regierungsvertreter Yasuhisa Shiozaki (LDP) an einem Gesetzentwurf zur verschärften Bekämpfung illegaler Einwanderung. Er ist außerdem ein Befürworter des Kommunal- und Präfekturwahlrechts für Ausländer. Nach dem demokratischen Wahlsieg bei der Shūgiin-Wahl 2009, bei der Hosokawa selbst seinen Wahlkreis mit einem deutlichen Ergebnis von Hiroshi Imai (LDP) zurückgewann, wurde er in der Regierung von Yukio Hatoyama als Staatssekretär (fuku-daijin, „Vizeminister“) ins Sozialministerium berufen. Im September übernahm er im umgebildeten Kabinett von Naoto Kan den Ministerposten von Akira Nagatsuma, den er bis zum 2. September 2011 innehielt. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 wurde Hosokawa nach 22 Jahren als Abgeordneter abgewählt: Den 3. Wahlkreis Saitama verlor er an Hitoshi Kikawada (LDP) und erzielte mit seiner – gemessen am verheerenden Abschneiden von Kandidaten der Demokratischen Partei insgesamt – relativ knappen Wahlkreisniederlage den fünften Rang auf der Liste der Demokraten in Nord-Kantō. Da die Partei dort mit 15,1 % der Verhältniswahlstimmen nur drei der 20 Verhältniswahlmandate gewann (2009 waren es 42,1 % und zehn Sitze), genügte das nicht zu einer Wiederwahl über den Block. 2014 kandidierte er noch einmal erfolglos und erklärte anschließend seinen Rückzug aus der aktiven Politik.
Taira Hara (japanisch はら たいら, eigentlich: 原 平, Hara Taira; * 8. März 1943 in Tosa-Yamada (heute: Stadt Kami), Präfektur…
Taira Hara (japanisch はら たいら, eigentlich: 原 平, Hara Taira; * 8. März 1943 in Tosa-Yamada (heute: Stadt Kami), Präfektur Kōchi; † 10. November 2006 in Fujimi, Präfektur Saitama) war ein japanischer Manga-Zeichner. Bereits mit 14 Jahren begann er, an verschiedene Magazine Mangas zu senden. 1963, mit 19 Jahren, zog er nach Tokio und brachte seinen ersten Comic als professioneller Zeichner mit Shinjuku B·B (新宿B·B) im Manga-Magazin Manga Times heraus. Es folgten zahlreiche weitere Werke, die vor allem mit Nonsens-Humor arbeiteten. Seinen bekanntesten Manga kreierte er ab 1972 mit Monrō-chan (モンローちゃん) für das Seinen-Magazin Manga Goraku. Haras große Popularität in Japan ging vor allem auf seine Teilnahme an der Quizshow Quiz Derby (クイズダービー) des Fernsehsenders TBS zurück. An dieser nahm er von 1977 bis 1992 bei über 800 Sendungen als prominenter Fragenbeantworter teil. Wegen der Teilnahme an dieser Fernsehsendung arbeitete er fortan nicht mehr für Manga-Magazine, sondern für Zeitungen. Er veröffentlichte in den 1980er Jahren unter anderem in Sankei Shimbun, Hokkaido Shimbun, Nihon Keizai Shimbun und Chunichi Shimbun Mangas. Außerdem schrieb er Englischlehrbücher für ältere Leute und ein Buch über seine Erfahrungen mit Klimakterium virile. Hara starb im Alter von 63 Jahren an Leberversagen.
Takuzo Kawatani (japanisch 川谷 拓三 Kawatani Takuzo, * 21. Juli 1941 in Xinjing, Mandschukuo; † 22. Dezember 1995 in…
Takuzo Kawatani (japanisch 川谷 拓三 Kawatani Takuzo, * 21. Juli 1941 in Xinjing, Mandschukuo; † 22. Dezember 1995 in Japan) war ein japanischer Sänger und Schauspieler. Zwischen 1967 und 1995 spielte er in 56 Filmen mit. 1978, 1989 und 1989 war er als bester Nebendarsteller für den Japanese Academy Award nominiert.
Shōichirō Irimajiri (jap. 入交 昭一郎; * 3. Januar 1940 in Kōbe, Japan) ist ein japanischer Ingenieur und Geschäftsmann.
Yumiko Kurahashi (japanisch 倉橋 由美子, Kurahashi Yumiko, wirklicher Name: Kumagai Yumiko (熊谷 由美子); * 10. Oktober 1935 in…
Yumiko Kurahashi (japanisch 倉橋 由美子, Kurahashi Yumiko, wirklicher Name: Kumagai Yumiko (熊谷 由美子); * 10. Oktober 1935 in Tosayamada (heute: Kami), Präfektur Kōchi auf Shikoku; † 10. Juni 2005) war eine japanische Schriftstellerin.
Takashi Ishimoto (jap. 石本 隆, Ishimoto Takashi; * 6. April 1935 in der Präfektur Kōchi; † 1. März 2009 ebenda) war ein…
Takashi Ishimoto (jap. 石本 隆, Ishimoto Takashi; * 6. April 1935 in der Präfektur Kōchi; † 1. März 2009 ebenda) war ein japanischer Schwimmer und Olympiateilnehmer. Er gehörte im Jahre 1956 bei den Olympischen Sommerspielen im australischen Melbourne zum Aufgebot seines Heimatlandes und erkämpfte dort über 200 m Schmetterling die Silbermedaille. Seine erfolgreichsten Wettkämpfe bestritt er bei den Asienspielen, wo er insgesamt vier Goldmedaillen gewinnen konnte.
Yasuhiro Ishimoto (japanisch 石元 泰博, Ishimoto Yasuhiro; * 14. Juni 1921 in San Francisco, Kalifornien, USA; † 6. Februar…
Yasuhiro Ishimoto (japanisch 石元 泰博, Ishimoto Yasuhiro; * 14. Juni 1921 in San Francisco, Kalifornien, USA; † 6. Februar 2012 in Tokio, Japan) war ein japanisch-amerikanischer Fotograf.
Yasuoka Shōtarō (japanisch 安岡 章太郎; * 30. Mai 1920 in Kōchi, Präfektur Kōchi; † 26. Januar 2013 in Tokio) war ein…
Yasuoka Shōtarō (japanisch 安岡 章太郎; * 30. Mai 1920 in Kōchi, Präfektur Kōchi; † 26. Januar 2013 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller. Yasuokas Tochter, Yasuoka Haruko (安岡 治子), ist Professorin für russische Literatur im Fachbereich Kulturwissenschaften an der Universität Tokyo.
Kusuo Kitamura (japanisch 北村久寿雄, Kitamura Kusuo; * 9. Oktober 1917 in Kōchi, Präfektur Kōchi; † 6. Juni 1996) war ein…
Kusuo Kitamura (japanisch 北村久寿雄, Kitamura Kusuo; * 9. Oktober 1917 in Kōchi, Präfektur Kōchi; † 6. Juni 1996) war ein japanischer Schwimmer. Mit 14 Jahren war er der jüngste Schwimmer, der jemals Olympiasieger wurde. Bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles gewann er die Goldmedaille über 1500 m Freistil in der lange nicht unterbotenen Zeit von 19:12,4 min. Im Jahr 1965 wurde er in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen.
Toru Kumon (japanisch 公文 公 Kumon Tōru; * 26. März 1914 in der Präfektur Kōchi; † 25. Juli 1995 in Osaka) war ein…
Toru Kumon (japanisch 公文 公 Kumon Tōru; * 26. März 1914 in der Präfektur Kōchi; † 25. Juli 1995 in Osaka) war ein japanischer Mathematiklehrer und Erfinder der Kumon-Methode. Er besuchte die Universität Osaka und studierte dort Mathematik. Nach seinem Abschluss arbeitete er dann als Mathematiklehrer in Osaka. Dort heiratete er Teiko, mit der er zwei Söhne hatte. Im Jahr 1954 war sein damals 8-jähriger Sohn Takeshi im zweiten Jahr und kam mit schlechten Mathematik Noten nach Hause. Darauf forderte ihn seine Frau auf sich darum zu kümmern. Er sah sich dessen Bücher an und sah das diese wenig Möglichkeit gaben zu üben und dort wirklich gut zu werden. Daher begann er Übungsblätter für seinen Sohn zu entwickeln. Das Erfolg war verblüffend; als sein Sohn im 6. Jahr war, konnte er bereits Integrale lösen die man sonst erst auf der höheren Schule lernt. Das war der Beginn der nach ihm benannten Kumon-Methode. Durch den Erfolg von Takeshi wurde auch andere Eltern aufmerksam. Bereits 1956 wurde in Osaka das Kumon Center eröffnet. Im Jahr 1958 gründete er dann das Kumon Institute of Education, dass die Standards für die Kumon Center setzen sollte. Die Methode setzt auf kleine Schritte und individuelle Arbeitsbögen, die Grundlagen der Mathematik und Sprache vermitteln. Außerdem sollen die Studenten unabhängig lernen und auch Fähigkeiten jenseits der Lernziele der Schulen. Das „meistern“ eines Zieles definierte Kumon als die Fähigkeit, gute Ergebnisse in gegebener Zeit zu erzielen. Daher wird Genauigkeit und Geschwindigkeit gefördert. In späteren Jahren gab Kumon viele Vorträge zu seiner Methode. Er betonte die Notwendigkeit das Lehrmaterial auf die Fähigkeit des Schülers abzustimmen und nicht auf dessen Alter; dadurch können die Schüler mehr als nur die Schulziele erreichen und haben eine positive Einstellung zur Mathematik. Toru Kumon starb am 25. Juli 1995 an einer Lungenentzündung. In Osaka findet man das Kumon Museum und feiert am 20. Oktober den Kumon Foundation Tag. Außerdem ist der Asteroid (3569) Kumon nach ihm benannt.
Yokoyama Takashi (jap. 横山 隆志; * 24. Dezember 1913 in Kōchi, Präfektur Kōchi; † 14. April 1945) war ein japanischer…
Yokoyama Takashi (jap. 横山 隆志; * 24. Dezember 1913 in Kōchi, Präfektur Kōchi; † 14. April 1945) war ein japanischer Schwimmer. Zusammen mit Toyoda Hisakichi, Yusa Masanori und Miyazaki Yasuji wurde er bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles Olympiasieger mit der 4 × 200-m-Freistilstaffel.
Ōhara Tomie (jap. 大原 富枝; * 28. September 1912 in Yochino-mura (heute: Motoyama), Präfektur Kōchi; † 27. Januar 2000 in…
Ōhara Tomie (jap. 大原 富枝; * 28. September 1912 in Yochino-mura (heute: Motoyama), Präfektur Kōchi; † 27. Januar 2000 in Suginami, Präfektur Tokio) war eine japanische Schriftstellerin.
Yokoyama Ryūichi (japanisch 横山 隆一; * 17. Mai 1909 in Kōchi, Präfektur Kōchi; † 8. November 2001) war ein japanischer…
Yokoyama Ryūichi (japanisch 横山 隆一; * 17. Mai 1909 in Kōchi, Präfektur Kōchi; † 8. November 2001) war ein japanischer Mangaka und Zeichentrickregisseur. Die von ihm seit den 1930ern sehr erfolgreich geschaffenen Serien waren Yonkoma-Manga, die also als vierteilige Comicstrips erschienen.
Shiomi Shunji (japanisch 塩見 俊二; * 17. Mai 1907 in der Präfektur Kōchi; † 22. November 1980) war ein japanischer…
Shiomi Shunji (japanisch 塩見 俊二; * 17. Mai 1907 in der Präfektur Kōchi; † 22. November 1980) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der unter anderem 1966 Innenminister sowie 1972 Minister für Gesundheit und Soziales war.
Kambayashi Akatsuki (jap. 上林 暁, bürgerlich: Tokuhiro Iwaki (徳廣 巌城, vereinfacht auch: 徳広 巌城); * 6. Oktober 1902 in…
Kambayashi Akatsuki (jap. 上林 暁, bürgerlich: Tokuhiro Iwaki (徳廣 巌城, vereinfacht auch: 徳広 巌城); * 6. Oktober 1902 in Tanokuchi, Hata-gun (heute: Kuroshio), Präfektur Kōchi; † 28. August 1980) war ein japanischer Schriftsteller.
Yūkei Teshima (jap. 手島 右卿 Teshima Yūkei; * 3. November 1901 in Aki in der Präfektur Kōchi in Japan; † 27. März 1987 in…
Yūkei Teshima (jap. 手島 右卿 Teshima Yūkei; * 3. November 1901 in Aki in der Präfektur Kōchi in Japan; † 27. März 1987 in Tokio, Japan) war ein japanischer Maler und Kalligraf.
Arisawa Hiromi (japanisch 有澤 廣巳; geb. 16. Februar 1896 in der Präfektur Kōchi; gest. 7. März 1988 in Tōkyō) war ein…
Arisawa Hiromi (japanisch 有澤 廣巳; geb. 16. Februar 1896 in der Präfektur Kōchi; gest. 7. März 1988 in Tōkyō) war ein japanischer Statistiker und Wirtschaftswissenschaftler.
Kawaguchi Kiyotake (jap. 川口 清健; * 1892 in der Präfektur Kōchi; † 1961) war ein Generalmajor der japanischen Armee, der…
Kawaguchi Kiyotake (jap. 川口 清健; * 1892 in der Präfektur Kōchi; † 1961) war ein Generalmajor der japanischen Armee, der Truppen im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg und im Pazifikkrieg während des Zweiten Weltkriegs führte. Besonders bekannt ist sein Einsatz als Kommandant der nach ihm benannten Kawaguchi-Abteilung in der Schlacht um Guadalcanal.
Shimomura Sadamu (jap. 下村 定; * 23. September 1887 in der Präfektur Kōchi, Japanisches Kaiserreich; † 25. März 1968) war…
Shimomura Sadamu (jap. 下村 定; * 23. September 1887 in der Präfektur Kōchi, Japanisches Kaiserreich; † 25. März 1968) war ein General des Kaiserlich Japanischen Heeres, letzter Heeresminister des japanischen Kaiserreiches sowie Abgeordneter des Oberhauses des japanischen Parlaments in der Zeit nach dem Pazifikkrieg.
Sawada Shigeru (japanisch 沢田 茂; * 29. März 1887 in Kōchi; † 1. Dezember 1980 in Yokosuka) war ein japanischer Offizier…
Sawada Shigeru (japanisch 沢田 茂; * 29. März 1887 in Kōchi; † 1. Dezember 1980 in Yokosuka) war ein japanischer Offizier, der als Generalleutnant von 1938 bis 1939 Kommandeur der 4. Division sowie im Zweiten Weltkrieg zwischen 1939 und 1940 stellvertretender Chef des Generalstabes und daraufhin von 1940 bis 1942 Kommandeur der 13. Armee war. Er wurde wegen vermeintlicher Kriegsverbrechen beim Kriegsverbrecherprozesse in Shanghai im Rahmen des „Doolittle Airmen Trial“ zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt. Ein Wiederaufnahmeverfahren vor dem US Supreme Court führte dazu, dass er 1950 freigelassen werden musste, da keine Kriegsverbrechen im eigentlichen Sinne vorgelegen hatten.
Yamawaki Masataka (jap. 山脇 正隆; * 2. März 1886 in Kōchi; † 21. April 1974) war ein japanischer General der Kaiserlich…
Yamawaki Masataka (jap. 山脇 正隆; * 2. März 1886 in Kōchi; † 21. April 1974) war ein japanischer General der Kaiserlich Japanischen Armee.
Yamashita Tomoyuki (japanisch 山下 奉文; * 8. November 1885 in Ōsugi, Japanisches Kaiserreich; † 23. Februar 1946 bei…
Yamashita Tomoyuki (japanisch 山下 奉文; * 8. November 1885 in Ōsugi, Japanisches Kaiserreich; † 23. Februar 1946 bei Manila, Philippinen) war ein japanischer General, welcher für die schnelle japanische Eroberung der malaiischen Halbinsel und Singapurs zu Beginn des Pazifikkriegs sowie die Verteidigung von Luzon in den Philippinen zu dessen Ende Bekanntheit erlangte. Er wurde nach dem Krieg als erster Japaner aufgrund von Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt und hingerichtet.