Hirohide Hamashima (jap. 浜島 裕英, Hamashima Hirohide; * 1952 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Reifentechniker…Hirohide Hamashima (jap. 浜島 裕英, Hamashima Hirohide; * 1952 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Reifentechniker und der ehemalige Leiter der Reifenabteilung des Formel-1-Rennstalls Ferrari.
Yūsuke Nakamura (japanisch 中村 祐輔 Nakamura Yūsuke; * 8. Dezember 1952 in Osaka) ist ein japanischer Genetiker und…Yūsuke Nakamura (japanisch 中村 祐輔 Nakamura Yūsuke; * 8. Dezember 1952 in Osaka) ist ein japanischer Genetiker und Krebsforscher. Er ist bekannt für seine bahnbrechende Forschung zu Markern des genetischen Polymorphismus (darunter VNTR und SNP) und für seine Beiträge zu genomweiten Untersuchungen von Assoziationen (genomweite Assoziationsstudie), womit wichtige Grundlagen der personalisierten Medizin in der Krebstherapie geschaffen wurden.
Kōji Sekimizu (jap. 関水 康司, Sekimizu Kōji; * 3. Dezember 1952 in Yokohama) ist ein japanischer UN-Funktionär. Von 2012…Kōji Sekimizu (jap. 関水 康司, Sekimizu Kōji; * 3. Dezember 1952 in Yokohama) ist ein japanischer UN-Funktionär. Von 2012 bis 2015 war er Generalsekretär der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation.
Yasuhiko Arakawa (Japanese 荒川 泰彦, Arakawa Yasuhiko; * 6. November 1952 in der Präfektur Aichi) ist ein japanischer…Yasuhiko Arakawa (Japanese 荒川 泰彦, Arakawa Yasuhiko; * 6. November 1952 in der Präfektur Aichi) ist ein japanischer Physiker. Arakawa erhielt den Bachelor of Science (1975), den Master of Science (1977) und den Ph.D. (1980) in Elektrotechnik an der University of Tokyo. Ab 1980 war er Assistenzprofessor an der University of Tokyo und seit 1993 ist er Professor, derzeit im Research Center for Advanced Science and technology. Er ist ferner Direktor des Nanoelectronics Research Center am Institute of Industrial Science der University of Tokyo und Research Professor bei Nippon Telegraph and Telephone. Die Forschungsschwerpunkte sind Wachstum und Physik von Halbleiter-Nanostrukturen, insbesondere für optoelektronische Geräte wie z. B. Laser.
Shigeru Miyamoto (jap. 宮本 茂, Miyamoto Shigeru, * 16. November 1952 in Sonobe (heute: Nantan), Präfektur Kyōto, Japan)…Shigeru Miyamoto (jap. 宮本 茂, Miyamoto Shigeru, * 16. November 1952 in Sonobe (heute: Nantan), Präfektur Kyōto, Japan) ist ein japanischer Entwickler, Designer und Kreativdirektor. Weltweit bekannte Spielreihen wie Super Mario, Donkey Kong, The Legend of Zelda, Star Fox und Pikmin entstammen seiner Schöpfung und prägten die Identität des Nintendo-Konzerns, für den er seit 1977 bis heute tätig ist. Miyamoto begann sein Werk mit der Herstellung von Automatenspielen für amerikanische Spielhallen, bis Nintendo mit seinem Famicom (im Westen als Nintendo Entertainment System vermarktet) in den Konsolenmarkt einstieg. Im Verlauf des Aufstiegs Nintendos zum Weltkonzern wurde Miyamoto für den Konzern einer der wichtigsten kreativen Mitarbeiter und leitenden Entwickler. Die Schöpfungen Miyamotos zeichnen sich durch ihre Einflüsse aus Miyamotos Jugenderfahrungen sowie Naturbeobachtungen aus. Sie referenzieren Themen sowohl aus klassischen Heldendramen, europäischer und fernöstlicher Mystik als auch der Popkultur und interpretieren naturwissenschaftliche Beobachtungen für familienfreundliche Unterhaltungsprodukte. Für sein Werk erhielt Miyamoto mehrere Auszeichnungen. Bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2015 war Miyamoto General Manager von Nintendos Hauptentwicklungsabteilung Nintendo Entertainment Analysis & Development. In dieser Position überwachte er den Großteil der internen Spieleentwicklung. Darüber hinaus war er bei vielen Nintendo-Spielen als Produzent oder in beratender Funktion tätig. Nach Satoru Iwatas Tod war er vom 11. Juli 2015 bis zum 16. September 2015 gemeinsam mit Gen’yō Takeda übergangsweise Geschäftsführer von Nintendo. Am 16. September 2015 wurde er offizieller Creative Fellow von Nintendo; eine Rolle, die der Konzern für ihn geschaffen hat. Miyamoto lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in seiner Geburtsstadt Nantan, wie schon seine Familie seit fünf Generationen zuvor.
Jun-ichi Yoshida (jap. 吉田潤一, * 13. November 1954 in Osaka; † 14. September 2019 ebenda) war ein japanischer Chemiker.…Jun-ichi Yoshida (jap. 吉田潤一, * 13. November 1954 in Osaka; † 14. September 2019 ebenda) war ein japanischer Chemiker. Er lieferte wichtige Beiträge zur Organischen Elektrochemie, Flow-Chemie und Mikroreaktor-Technologie. Yoshida gilt als Begründer der Kationen-Pool-Methode, Kationen-Flow-Methode und der Flash-Chemie.
Takao Itō (jap. 伊藤 高男, Itō Takao; * 5. November 1952) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer. Itō bestritt mit der…Takao Itō (jap. 伊藤 高男, Itō Takao; * 5. November 1952) ist ein ehemaliger japanischer Skispringer. Itō bestritt mit der Vierschanzentournee 1973/74 sein erstes internationales Turnier. Dabei blieb er jedoch wie auch 1974/75 und 1976/77 erfolglos. Großes Aufsehen erregte er bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 1973 in Oberstdorf, als er auf 176 Meter flog und schwer stürzte. Diese Weite hätte einen Skiflugweltrekord dargestellt und die tags zuvor erzielte Bestmarke von Heinz Wosipiwo um sieben Meter übertroffen. Itō konnte danach am weiteren Verlauf der WM nicht mehr teilnehmen und belegte Platz 51. Er startete auch bei der Skiflug-Weltmeisterschaft 1975 und erreichte dort seine persönliche Bestweite von 114 m. Itō nahm am 13. Januar 1980 an seinem ersten und einzigen Springen im Skisprung-Weltcup teil. In seiner Heimat Sapporo erreichte er dabei mit dem 9. Platz sieben Weltcup-Punkte. Dadurch belegte er am Ende der Weltcup-Saison 1979/80 gemeinsam mit Paul Egloff und Jan Holmlund sowie seinen Landsleuten Shin’ichi Tanaka und Toshihiro Hanada den 79. Platz in der Weltcup-Gesamtwertung.
Keiji Furuya (jap. 古屋 圭司 Furuya Keiji; * 1. November 1952 in Chiyoda, Präfektur Tokio als Matsumoto Keiji (松本 圭司)) ist…Keiji Furuya (jap. 古屋 圭司 Furuya Keiji; * 1. November 1952 in Chiyoda, Präfektur Tokio als Matsumoto Keiji (松本 圭司)) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei (LDP)→parteilos→LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 5. Wahlkreis der Präfektur Gifu und ehemaliger Minister (Polizei, Katastrophenschutz). Furuya, der Neffe von Tōru Furuya (Shūgiinabgeordneter, Minister) und Großneffe von Yoshitaka Furuya (Präfekturparlamentsabgeordneter in Gifu, Shūgiinabgeordneter), wurde in Tokio geboren, aber in der Stadt Ena im heimatlichen Gifu ins Familienregister eingetragen. Nach dem Besuch der angeschlossenen Oberschule studierte er an der Seikei-Universität in Musashino, wo er 1976 seinen Abschluss an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät erwarb. Anschließend wurde er Angestellter des Versicherungsunternehmens Taishō Kaijō Kasai Hoken (heute: Mitsui Sumitomo Kaijō Kasai Hoken, englisch Mitsui Sumitomo Insurance). 1984 verließ er das Unternehmen und wurde Sekretär von Shintarō Abe, Shūgiinabgeordneter aus Yamaguchi und damals Außenminister. 1985 wurde er Sekretär seines Onkels und Adoptivvaters, Tōru Furuya, damals Selbstverwaltungsminister und Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit. Zur Shūgiin-Wahl 1990 zog sich Tōru Furuya aus der Politik zurück, Keiji bewarb sich als LDP-Kandidat im damaligen viermandatigen Wahlkreis Gifu 2 um seine Nachfolge: Mit dem dritthöchsten Stimmenanteil hinter zwei Liberaldemokraten und vor zwei Sozialisten zog er erstmals ins Parlament ein. In der LDP schloss er sich der Abe-Faktion seines früheren Arbeitgebers an, der er danach bis zur Wahl des Parteivorsitzenden 1998 angehörte (danach: Kamei-Faktion, heute: ohne Faktion). Bei der Shūgiin-Wahl 1993 wurde er mit dem vierthöchsten Stimmenanteil und rund 6.000 Stimmen Vorsprung auf einen Herausforderer aus der Neuen Japan-Partei wiedergewählt. Seit der Wahlrechtsreform kandidiert Furuya im neuen Einmandatswahlkreis Gifu 5, den er zunächst dreimal klar für die LDP gewann. 2005 stimmte er im Shūgiin gegen die von Premierminister Jun’ichirō Koizumi angestrebte Postprivatisierung und musste bei der resultierenden Neuwahl ohne LDP-Unterstützung antreten, die Partei stellte als „Attentäter“-Kandidaten den damals 30-jährigen Parteifunktionär Takaaki Wani auf. Aber Furuya verteidigte sein Mandat mit mehr als 30.000 Vorsprung auf Wani und zwei weitere Kandidaten. Ende 2006 kehrte Furuya in die LDP zurück. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 gehörte der Wahlkreis Gifu 5 zu den Wahlkreisen, in denen die Kommunistische Partei auf eine Nominierung verzichtete: In einem Zwei-Kandidaten-Rennen gegen den Demokraten Yoshinobu Achiha unterlag Furuya um rund 14.000 Stimmen, gewann mit dieser vergleichsweise knappen Wahlkreisniederlage aber ein Verhältniswahlmandat im Block Tōkai. 2012 gewann er seinen Wahlkreis souverän zurück und verteidigte ihn durchgehend bis einschließlich 2026. Während der großen Koalition war Furuya von 1995 bis 1996 (umgebildetes Kabinett Murayama) parlamentarischer Staatssekretär im Justizministerium. Häufiger in Führungsfunktionen in Partei, Parlament und Regierung wurde er in den 2000er berufen: 2000 war er Vorsitzender im Shūgiin-Ausschuss für Handel und Industrie (shōkō iinkai), 2002 bis 2003 Vorsitzender im Kultur- und Wissenschaftsausschuss. Dazwischen war er von 2001 bis 2002 (Kabinett Koizumi I) Vizeminister im neu geschaffenen Wirtschafts- und Industrieministerium. In der LDP war er unter anderem Vizevorsitzender des PARC (2000–2001 und 2007–2008) und Vizegeneralsekretär (2003–2004). Im Dezember 2012 berief ihn Shinzō Abe als Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit und Minister für besondere Aufgaben beim Kabinettsamt (Katastrophenschutz) in sein zweites Kabinett, er ist außerdem für die Entführungsproblematik zuständig und übernahm die neue Zuständigkeit für kokudo kyōjinka (国土強靱化, etwa „Stärkung der Zähigkeit des Landes“), mit der die Infrastrukturmaßnahmen zum Katastrophenschutz nach dem gleichnamigen Gesetz koordiniert werden sollen. Bei einer Kabinettsumbildung im September 2014 wurde er durch Eriko Yamatani abgelöst. Von 2017 bis 2018 führte Furuya den Shūgiin-Geschäftsordnungsausschuss. Seit 2026 ist er Vorsitzender des Shūgiin-„Verfassungsprüfungsausschusses“ (kenpō shinsakai). Seit 2017 ist Furuya als Nachfolger von Takeo Hiranuma Vorsitzender der Nippon Kaigi Kokkai giin kondankai, der Nationalparlamentsabgeordneten-Parlamentariergruppe der gesellschafts- und verfassungspolitisch ultrakonservativen Nippon Kaigi.
Atsuyoshi Furuta (jap. 古田 篤良, Furuta Atsuyoshi; * 27. Oktober 1952 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer…Atsuyoshi Furuta (jap. 古田 篤良, Furuta Atsuyoshi; * 27. Oktober 1952 in Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yoshiki Tanaka (jap. 田中 芳樹, Tanaka Yoshiki, richtiger Name 田中 美樹 Tanaka Yoshiki; * 22. Oktober 1952 in Hondo, Kumamoto)…Yoshiki Tanaka (jap. 田中 芳樹, Tanaka Yoshiki, richtiger Name 田中 美樹 Tanaka Yoshiki; * 22. Oktober 1952 in Hondo, Kumamoto) ist ein japanischer Schriftsteller. Tanaka studierte an der Gakushūin-Universität japanische Sprache und Literatur und promovierte später dort. Seine bekanntesten Werke sind die Fantasy-Roman-Reihe Arslan Senki, auch bekannt als The Heroic Legend of Arslan, die Space-Opera-Serie Ginga Eiyū Densetsu, auch bekannt als Legend of the Galactic Heroes, und Sōryūden, auch bekannt als Sohryuden: Legend of the Dragon Kings. Alle diese Serien wurden sowohl als Anime adaptiert als auch als Manga umgesetzt.
Kunihiko Yuyama (japanisch 湯山 邦彦; geboren am 15. Oktober 1952) ist ein japanischer Filmregisseur, der vor allem für…Kunihiko Yuyama (japanisch 湯山 邦彦; geboren am 15. Oktober 1952) ist ein japanischer Filmregisseur, der vor allem für seine Arbeit an der Pokémon-Anime-Franchise bekannt ist.
Yūjirō Kawamata (jap. 川又雄二郎, Kawamata Yūjirō; * 29. September 1952) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Yūjirō Kawamata (jap. 川又雄二郎, Kawamata Yūjirō; * 29. September 1952) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit algebraischer Geometrie befasst und speziell mit der birationalen Geometrie höherdimensionaler algebraischer Varietäten. Kawamata machte 1977 seinen Master-Abschluss in Mathematik an der Universität Tokio, war danach Assistent an der Universität Mannheim und wurde 1980 in Tokio bei Shigeru Iitaka promoviert (Characterization of abelian varieties). Als Post-Doktorand war er bis 1983 Miller Fellow an der University of California, Berkeley. Er ist Professor an der Universität Tokio. Kawamata war in den 1980er Jahren eine der treibenden Kräfte im Programm Minimaler Modelle in der höherdimensionalen algebraischen Geometrie (mit Shigefumi Mori, János Kollár, Miles Reid, Yōichi Miyaoka und anderen). Nach ihm und Eckart Viehweg ist der Kawamata-Viehweg-Verschwindungssatz benannt, eine Verschärfung des Verschwindungssatzes von Kodaira, und der Rationalitätssatz von Kawamata. Er klassifizierte 1988 zweidimensionale kanonische log-Singularitäten im Minimal Model Program. 1990 erhielt er den Preis der Japanischen Akademie der Wissenschaften und 1988 den Herbstpreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft. Er war Eingeladener Sprecher auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Kyoto 1990 (Canonical and minimal models of algebraic varieties).
Hideki Kita (jap. 喜多 秀喜, Kita Hideki; * 28. September 1952 in der Präfektur Saga) ist ein ehemaliger japanischer…Hideki Kita (jap. 喜多 秀喜, Kita Hideki; * 28. September 1952 in der Präfektur Saga) ist ein ehemaliger japanischer Langstreckenläufer. Auf der Bahn wurde er 1977 und 1978 japanischer Meister sowohl über 5000 wie über 10.000 Meter. 1979 wurde er Asienmeister über 5000 Meter. 1978 wurde er Fünfter beim Beppu und Zweiter beim Fukuoka-Marathon. 1979 siegte er in Beppu und 1981 beim Tokyo International Men’s Marathon. 1982 wurde er Zweiter und 1983 Siebter in Fukuoka. Beim Marathon der Weltmeisterschaften 1983 in Helsinki kam er auf den 42. Platz. 1984 gewann er den Peking-Marathon und 1987 den Ōme-Marathon über 30 Kilometer. Mit jeweils einem fünften Platz in Peking 1987 und in Fukuoka 1988 fand seine Karriere ihren Abschluss.
Michael Gorō Matsuura (jap. ミカエル 松浦 悟郎, Mikaeru Matsuura Gorō; * 28. September 1952 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist ein…Michael Gorō Matsuura (jap. ミカエル 松浦 悟郎, Mikaeru Matsuura Gorō; * 28. September 1952 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist ein japanischer Geistlicher und römisch-katholischer Bischof von Nagoya.
Michio Hoshino (japanisch 星野 道夫, Hoshino Michio; * 27. September 1952 in Ichikawa; † 8. August 1996 am Kurilensee…Michio Hoshino (japanisch 星野 道夫, Hoshino Michio; * 27. September 1952 in Ichikawa; † 8. August 1996 am Kurilensee, Kamtschatka) war ein bekannter Naturfotograf japanischer Herkunft, der seit 1978 in Fairbanks, Alaska, USA, gelebt hat.
Ryūji Koizumi (japanisch 小泉 龍司 Koizumi Ryūji; * 17. September 1952 in Tokio, familienregistriert in Chichibu, Saitama)…Ryūji Koizumi (japanisch 小泉 龍司 Koizumi Ryūji; * 17. September 1952 in Tokio, familienregistriert in Chichibu, Saitama) ist ein japanischer Politiker (parteilos→Liberaldemokratische Partei (LDP)→parteilos/Hiranuma-Gruppe→partei- und fraktionslos, Nikai-Faktion→LDP, bis zur Auflösung Nikai-Faktion), mit Unterbrechung seit dem Jahr 2000 Mitglied des Repräsentantenhauses (Unterhaus der Nationalversammlung) für den 11. Wahlkreis Saitama und ehemaliger Justizminister. Koizumi wurde nach seinem Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio Beamter im Finanzministerium. In seiner Zeit als Beamter absolvierte er auch ein Graduiertenstudium an der Columbia-Universität. 1996 beendete er seine Beamtenkarriere für den Wechsel in die Politik. Bei der Repräsentantenhauswahl 1996, der ersten nach der Wahlrechtsreform, kandidierte Koizumi ohne Parteinominierung im neuen FPTP-Wahlkreis Saitama 11, landete aber hinter Takuji Katō (LDP) und Taneaki Tanami (parteilos mit NFP-DP-Unterstützung) nur auf dem dritten Platz. Im zweiten Anlauf konnte er sich bei der Wahl 2000 gegen Katō durchsetzen und trat einige Monate später der LDP bei, für die er 2003 souverän wiedergewählt wurde. Im „Post-Parlament“ 2005 stimmte Koizumi gegen das Postprivatisierungsgesetz der Regierung von Jun’ichirō Koizumi und musste bei der resultierenden Repräsentantenhauswahl ohne Parteinominierung antreten. Die LDP stellte als „Attentäter-Kandidaten“ Etsuji Arai auf, der Koizumi um rund zwei Prozentpunkte schlug. Bei der LDP-Erdrutschniederlage 2009 kandidierte Koizumi mit Unterstützung von Takeo Hiranuma und aus dem Gewerkschaftsbund Rengō Saitama, während die Mitte-links-Opposition auf eine Nominierung in Saitama 11 verzichtete, und Koizumi gewann den Sitz mit Zweidrittelmehrheit zurück. Anschließend schloss er sich der um Hiranuma formierten Fraktion kokueki to kokumin no seikatsu o mamoru kai (informell Hiranuma-Gruppe) an und übernahm nach Hiranumas Austritt 2010 deren Vorsitz. 2011 kehrte er in die LDP-Fraktion zurück, blieb aber zunächst weiter parteilos und gewann Saitama 11 bei den Wahlen 2012, 2014 und 2017 klar gegen Tomohiro Konno (zweimal LDP-nominiert, 2017 unabhängig mit LDP-Wahlempfehlung). Ab 2014 nahm er bereits als „Sondermitglied“ (tokubetsu kaiin) an Sitzungen der Nikai-Faktion teil. Nach der Wahl 2017 wurde er schließlich von der LDP nachnominiert und kehrte in die Partei zurück. Bei den Repräsentantenhauswahlen 2021, 2024 und 2026 wurde er für die LDP wiedergewählt. Bei der zweiten Umbildung des zweiten Kabinetts Kishida im September 2023 wurde Koizumi zum Justizminister ernannt und blieb bis zum Ende von Kishidas Amtszeit im Oktober 2024 im Amt.
Masataka Nakazawa (jap. 中沢 正隆, Nakazawa Masataka; * 17. September 1952 in der Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer…Masataka Nakazawa (jap. 中沢 正隆, Nakazawa Masataka; * 17. September 1952 in der Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer Physiker.
Michiyo Takagi (jap. 高木 美智代, Takagi Michiyo; * 13. September 1952 in der späteren Stadt Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka)…Michiyo Takagi (jap. 高木 美智代, Takagi Michiyo; * 13. September 1952 in der späteren Stadt Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka) ist eine ehemalige japanische Politikerin der Kōmeitō und war von 2003 bis 2021 Abgeordnete für den Verhältniswahlblock Tokio im Abgeordnetenhaus (Shūgiin), dem Unterhaus der Nationalversammlung (Kokkai). Takagi studierte ab 1971 im ersten Jahrgang der neu gegründeten Sōka Daigaku, nach ihrem Abschluss 1975 war sie Journalistin für die ebenfalls mit der Sōka Gakkai verbundene Zeitung Seikyō Shimbun. Bei der Shūgiin-Wahl 2003 kandidierte sie bei der Verhältniswahl in Tokio auf Platz 2 der Kōmeitō-Liste und wurde gewählt, dort wurde sie seither fünfmal in Folge wiedergewählt. Im Abgeordnetenhaus war sie von 2009 bis 2010 Vorsitzende des Sonderausschusses für Jugendfragen, 2016 Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Industrie. Von 2006 bis 2007 (Kabinett Shinzō Abe I) war sie im zugehörigen Ministerium parlamentarische Staatssekretärin (daijinseimukan). 2017 wurde sie für das umgebildete dritte Kabinett Abe Staatssekretärin (fuku-daijin) im Sozial- und Arbeitsministerium (engl. MHLW). Zur Shūgiin-Wahl 2021 trat Takagi nicht mehr an.
Toshimasa Adachi (japanisch 安達 敏正, Adachi Toshimasa; * 3. September 1952 in Yamagata, Präfektur Yamagata; † 9. August…Toshimasa Adachi (japanisch 安達 敏正, Adachi Toshimasa; * 3. September 1952 in Yamagata, Präfektur Yamagata; † 9. August 2020), bekannt unter seinem Ringnamen Zaōnishiki Toshimasa (蔵玉錦 敏正), war ein japanischer Sumōringer. Er gab sein professionelles Debüt im September 1970 und erreichte im November 1976 erstmals die oberste Spitzenklasse. Sein höchster Rang war maegashira 1. Er ging im Januar 1983 in den Ruhestand und wurde Ältester (Toshiyori) im Japanischen Sumōverband unter mehreren aufeinanderfolgenden Namen. Er erreichte das obligatorische Rentenalter für Älteste von 65 Jahren im September 2017, blieb jedoch weitere zwei Jahre als Berater beim Sumōverband. Zaōnishiki gab 2014 bekannt, dass er sich einer Behandlung gegen Lungenkrebs unterzogen habe. Er starb am 9. August 2020 im Alter von 67 Jahren an einem multiplen Myelom.
Masami Tsuchiya (japanisch 土屋 昌巳 Tsuchiya Masami; * 22. August 1952 in Fuji, Shizuoka) ist ein japanischer Musiker, der…Masami Tsuchiya (japanisch 土屋 昌巳 Tsuchiya Masami; * 22. August 1952 in Fuji, Shizuoka) ist ein japanischer Musiker, der Ende der 1970er Jahre als Sänger und Gitarrist der Gruppe Ippu-Do und in den 1980er Jahren als Gitarrist der Band Japan berühmt wurde.
Sumie Awara (jap. 湶 純江, Awara Sumie; * 19. August 1952 in der Präfektur Nagano; † 17. Oktober 2007 in Ueda, Präfektur…Sumie Awara (jap. 湶 純江, Awara Sumie; * 19. August 1952 in der Präfektur Nagano; † 17. Oktober 2007 in Ueda, Präfektur Nagano) war eine japanische Weitspringerin. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal schied sie in der Qualifikation aus. 1977 wurde sie Fünfte beim Weltcup in Düsseldorf, und 1978 gewann sie Bronze bei den Asienspielen 1978 in Bangkok. 1979 siegte sie bei den Asienmeisterschaften in Tokio und wurde Sechste beim Weltcup in Montreal. Von 1976 bis 1979 wurde sie viermal in Folge Japanische Meisterin. Ihre persönliche Bestleistung von 6,41 m erreichte sie 1976 auf, womit sie einen japanischen Rekord aufstellte.
Jirō Atsumi (jap. 渥美 二郎, Atsumi Jirō; * 15. August 1952 in Adachi, Tōkyō als Toshio Atsumi (渥美 敏夫)) ist ein japanischer…Jirō Atsumi (jap. 渥美 二郎, Atsumi Jirō; * 15. August 1952 in Adachi, Tōkyō als Toshio Atsumi (渥美 敏夫)) ist ein japanischer Enka-Sänger.
Seiki Nose (jap. 野瀬清喜, Nose Seiki; * 10. August 1952 in Agano, Präfektur Niigata) ist ein ehemaliger japanischer…Seiki Nose (jap. 野瀬清喜, Nose Seiki; * 10. August 1952 in Agano, Präfektur Niigata) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er gewann im Mittelgewicht eine olympische Bronzemedaille und zwei Medaillen bei Weltmeisterschaften.
Shinnosuke Ikehata (jap. 池畑 慎之介 Ikehata Shinnosuke; geboren 8. August 1952 in Osaka), auch und besser bekannt unter…Shinnosuke Ikehata (jap. 池畑 慎之介 Ikehata Shinnosuke; geboren 8. August 1952 in Osaka), auch und besser bekannt unter seinem Künstlernamen Peter (ピーター Pītā), ist ein japanischer Schauspieler und Sänger. Er zählt zu den bekanntesten Drag Queens Japans.
Haruzo Hida (* 6. August 1952 in Sakai, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Zahlentheorie…Haruzo Hida (* 6. August 1952 in Sakai, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Zahlentheorie, arithmetischer algebraischer Geometrie und Modulformen beschäftigt. Hida promovierte 1980 an der Universität Kyōto (On Abelian Varieties with Complex Multiplication as Factors of the Jacobians of Shimura Curves). Als Post-Doc war er am Institute for Advanced Study und an der Universität Hokkaidō. Er ist Professor an der University of California, Los Angeles. 1992 erhielt er für seine Arbeiten über p-adische L-Funktionen algebraischer Gruppen und p-adische Hecke-Ringe den Frühlingspreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft, für 2019 wurde ihm der Leroy P. Steele Prize for Seminal Contribution to Research zugesprochen für seine Arbeit Galois representations into G L 2 ( Z p [ [ X ] ] ) {\displaystyle GL_{2}(\mathbb {Z} _{p}[[X]])} attached to ordinary cusp forms von 1986. Er ist Fellow der American Mathematical Society. 2022 wurde Hida in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Zu seinen Doktoranden zählt Chandrashekhar Khare.
Hideki Nakano (jap. 中野 秀樹, Nakano Hideki; * 29. Juli 1952 in der Präfektur Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer…Hideki Nakano (jap. 中野 秀樹, Nakano Hideki; * 29. Juli 1952 in der Präfektur Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Nordischer Kombinierer.
Yuriko Koike (jap. 小池 百合子, Koike Yuriko; * 15. Juli 1952 in Ashiya, Präfektur Hyōgo, Japan) ist eine japanische…Yuriko Koike (jap. 小池 百合子, Koike Yuriko; * 15. Juli 1952 in Ashiya, Präfektur Hyōgo, Japan) ist eine japanische Politikerin (NJP→NFP→LP→KP→LDP→ToFi→ToFi/Kibō→ToFi) und seit 2016 Gouverneurin der Präfektur Tokio in Ostjapan. Von 1992 bis 1993 war sie Mitglied des Oberhauses für den nationalen Verhältniswahlkreis und von 1993 bis 2016 Mitglied des Unterhauses, zunächst aus Hyōgo ([Mehrmandats-]Wahlkreis 2→Wahlkreis 6) und ab 2005 aus Tokio (Wahlkreis 10). Die Zeitschrift Time führte sie 2017 als eine der weltweit einhundert einflussreichsten Persönlichkeiten auf.
Kenji Takahashi (japanisch 高橋 健二, Takahashi Kenji; * 13. Juli 1952 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger…Kenji Takahashi (japanisch 高橋 健二, Takahashi Kenji; * 13. Juli 1952 in der Präfektur Aichi) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer und nationaler Meister im Radsport.
Natsuo Yamaguchi (jap. 山口 那津男, Yamaguchi Natsuo; * 12. Juli 1952 in Nakaminato (heute: Hitachinaka), Präfektur Ibaraki)…Natsuo Yamaguchi (jap. 山口 那津男, Yamaguchi Natsuo; * 12. Juli 1952 in Nakaminato (heute: Hitachinaka), Präfektur Ibaraki) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, Abgeordneter in beiden Kammern des Nationalparlaments (1990–1996 im Shūgiin, 2001–2025 im Sangiin) und war von 2009 bis 2024 Parteivorsitzender der Kōmeitō. Von 1993 bis 1994 war er im Kabinett Hosokawa parlamentarischer Vizeminister in der Verteidigungsbehörde.
Ichiko Hashimoto (jap. 橋本 一子, Hashimoto Ichiko; * 1. Juli 1952 in Kōbe) ist eine japanische Pop-, Fusion- und…Ichiko Hashimoto (jap. 橋本 一子, Hashimoto Ichiko; * 1. Juli 1952 in Kōbe) ist eine japanische Pop-, Fusion- und Jazzmusikerin (Piano, Gesang, Synthesizer, Komposition, Arrangement), die sich auch als Schauspielerin betätigte. Ichiko Hashimoto, die in Tokyo aufwuchs, spielte ab fünf Jahren Klavier und studierte Musik an der Tokioter Musashino Academia Musicae. Sie arbeitete in den späten 1970er-Jahren mit Yoshio Ikeda, mit dem auch erste Plattenaufnahmen entstanden (Sketch of My Life, 1978), außerdem mit Akira Sakata, Keizo Inoue, Kazumi Watanabe und Yōsuke Yamashita. Sie spielte in den frühen 1980er-Jahren auch in der Elektronik- und Experimentalband Colored Music; 1981 erschien das gleichnamige Album. 1984 legte sie bei JVC Records ihr Debütalbum Ichiko vor, das Eigenkompositionen enthielt. Ebenfalls 1984 veröffentlichte sie das von Kazumi Watanabe produzierte Soloalbum Beauty (Domo). Auf ihren späteren Alben bewegte sie sich stilistisch mehr im Pop- und Electronica-Idiom. Außerdem schrieb sie Filmmusik zur Serie RahXephon und deren Kinofilm, in denen sie auch eine Sprechrolle übernahm, wie auch 2012 bei Lupin III.: The Woman Called Fujiko Mine. Im Bereich des Jazz listet der Diskograf Tom Lord zwischen 1978 und 1994 ihre Beteiligung an 14 Aufnahmesessions. 2019 verantwortete sie die Musik für den Film Tezuka’s Barbara.
Kōichi Mashimo (真下 耕一, Mashimo Kōichi; * 21. Juni 1952 in Tokyo, Japan), häufig auch als Kouchi Mashimo oder Kouichi…Kōichi Mashimo (真下 耕一, Mashimo Kōichi; * 21. Juni 1952 in Tokyo, Japan), häufig auch als Kouchi Mashimo oder Kouichi Mashimo bezeichnet, ist ein bekannter japanischer Anime-Regisseur und Gründer des Animationsstudios Bee Train.
Tsutomu Satō (jap. 佐藤 勉, Satō Tsutomu; * 20. Juni 1952 in Mibu, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker der…Tsutomu Satō (jap. 佐藤 勉, Satō Tsutomu; * 20. Juni 1952 in Mibu, Präfektur Tochigi) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter des Shūgiin, des Unterhauses, und ehemaliger Minister. Innerhalb der LDP gehörte er ursprünglich der Koga-Faktion, später der Tanigaki-Gruppe an, war danach ab 2017 Mitglied der Asō-Faktion, als sich diese durch den Beitritt der Santō-Faktion vergrößerte und er und einige weitere Abgeordnete aus der Tanigaki-Gruppe sich der Fusion anschlossen, und ist seit 2022 ohne Faktion.
Rafael Masahiro Umemura (jap. ラファエル 梅村 昌弘, Rafaeru Umemura Masahiro; * 14. Juni 1952 in Yokohama) ist Bischof von…Rafael Masahiro Umemura (jap. ラファエル 梅村 昌弘, Rafaeru Umemura Masahiro; * 14. Juni 1952 in Yokohama) ist Bischof von Yokohama.
Yukihiro Takahashi (japanisch 高橋 幸宏, Takahashi Yukihiro, * 6. Juni 1952 in Meguro, Tokyo; † 11. Januar 2023 in…Yukihiro Takahashi (japanisch 高橋 幸宏, Takahashi Yukihiro, * 6. Juni 1952 in Meguro, Tokyo; † 11. Januar 2023 in Karuizawa) war ein japanischer Musiker, Schlagzeuger, Sänger, Musikproduzent und Schauspieler, der international vor allem als Schlagzeuger und Leadsänger des Yellow Magic Orchestra und als Schlagzeuger der Sadistic Mika Band bekannt wurde. Ab 2014 war er Mitglied der Band Metafive.
Emiko Konishi (japanisch 小西 恵美子; * 23. Mai 1952) ist eine ehemalige japanische Leichtathletin, die sich auf den Sprint…Emiko Konishi (japanisch 小西 恵美子; * 23. Mai 1952) ist eine ehemalige japanische Leichtathletin, die sich auf den Sprint spezialisiert hat. Mit drei gewonnenen Goldmedaillen bei Asienspielen sowie vier Asienmeistertiteln zählt sie zu den erfolgreichsten Sprinterinnen ihres Landes.
Eiko Matsuda (, japanisch 松田 暎子 Matsuda Eiko; * 18. Mai 1952 in Yokohama, Japan; † 9. März 2011 in Tokio, Japan) war…Eiko Matsuda (, japanisch 松田 暎子 Matsuda Eiko; * 18. Mai 1952 in Yokohama, Japan; † 9. März 2011 in Tokio, Japan) war eine japanische Schauspielerin. Sie wurde insbesondere bekannt durch die Rolle der Abe Sada in Im Reich der Sinne. 1968 begann sie in der Theaterkompanie von Shuji Terayama. Zeitweise arbeitete sie als Modell in den USA. Sie starb an einem Gehirntumor.
Jun Fubuki (japanisch 風吹 ジュン Fubuki Jun, geboren 12. Mai 1952 in Yatsuo, Präfektur Toyama, heute Stadt Toyama) ist eine…Jun Fubuki (japanisch 風吹 ジュン Fubuki Jun, geboren 12. Mai 1952 in Yatsuo, Präfektur Toyama, heute Stadt Toyama) ist eine japanische Schauspielerin, Seiyū und Sängerin. Jun Fubuki ist ihr Künstlername.
Yūji Yamamoto (jap. 山本 有二 Yamamoto Yūji; * 11. Mai 1952 in Kōchi, Präfektur Kōchi) ist ein japanischer Politiker, war…Yūji Yamamoto (jap. 山本 有二 Yamamoto Yūji; * 11. Mai 1952 in Kōchi, Präfektur Kōchi) ist ein japanischer Politiker, war durchgehend von 1990 bis 2024 Mitglied des Repräsentantenhauses, des Unterhauses des nationalen Parlaments, zuletzt für den Verhältniswahlkreis Shikoku und ehemaliger Minister für Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft (2016–2017) und für den Finanzsektor (2006–2007). Er gehört der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, darin zuletzt der Ishiba-Faktion. Yamamoto, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Waseda-Universität, wurde zunächst Anwalt. 1985 kandidierte er erfolgreich für das Parlament von Kōchi-ken, dem er nur bis 1987 angehörte. In die nationale Politik wechselte er bei der Repräsentantenhauswahl 1990, als er für die LDP im damaligen SNTV-Fünfmandatswahlkreis Kōchi (damals einer der präfekturweiten Wahlkreise, zenken-ku) kandidierte, in dem 1990 mehrere Amtsinhaber nicht mehr antraten. Er wurde mit dem dritthöchsten Stimmenanteil (13,3 %) hinter Masanori Gotō (SPJ) und Gen Nakatani (LDP) gewählt, 1993 mit dem fünfthöchsten wiedergewählt. 1996 während der großen Koalition war Yamamoto für das erste Kabinett Hashimoto parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im Selbstverwaltungsministerium. Nach der Wahlrechtsreform kandidierte Yamamoto seit 1996 zunächst im neuen Einmandatswahlkreis Kōchi 3, den er sechsmal in Folge souverän gewann, nach dessen Abschaffung zur Wahl 2014 im neuen Wahlkreis 2, den er 2014 mit absoluter Mehrheit gewann. 2017 unterlag er relativ klar mit 43,5 % der Stimmen dem ohne Parteinominierung kandidierenden ehemaligen demokratischen Senator Hajime Hirota (56,5 %), gewann aber den dritten (und letzten) LDP-Sitz bei der Verhältniswahl in Shikoku. Bei der Wahl 2021 übernahm Ex-Gouverneur Masanao Ozaki (erfolgreich) die LDP-Mehrheitswahlkandidatur Kōchi 2, und Yamamoto wechselte ganz in den Verhältniswahlblock Shikoku, wo er alleine vor die Doppelkandidaten auf Platz 1 der LDP-Liste gesetzt und sicher wiedergewählt wurde. Besonders ab den 2000er Jahren übernahm Yamamoto vermehrt Führungsposten in Parlament, Partei und Regierung: Im Repräsentantenhaus war er Vorsitzender mehrerer Ausschüsse (Wirtschaft & Industrie 2001–02, Justiz 2002–03, Disziplinarausschuss 2010–12, Haushaltsausschuss 2012–13), von 1999 bis 2000 für das umgebildete Kabinett Obuchi parlamentarischer Staatssekretär (daijinseimukan) im Justizministerium, für das zweite Kabinett Koizumi 2003–04 Staatssekretär/„Vizeminister“ (fukudaijin) im Finanzministerium, in der LDP anschließend Vizevorsitzender im parlamentarischen Geschäftsausschuss, ab 2005 Vorsitzender des LDP-Präfekturverbands Kōchi und schließlich von 2006 bis 2007 erstmals Minister im ersten Kabinett Shinzō Abe, in das er als für den Finanzsektor zuständiger Minister für besondere Aufgaben beim Kabinettsamt berufen wurde. Im August 2016 berief ihn Abe bei einer Kabinettsumbildung zum Landwirtschaftsminister. Bei einer erneuten Umbildung im August 2017 wurde er durch Ken Saitō ersetzt. Bei der Repräsentantenhauswahl 2024 kandidierte Yamamoto nur noch hinter den Doppelkandidaten im Verhältniswahlblock Shikoku auf dem ursprünglichen LDP-Listenplatz 10 und schied aus dem Repräsentantenhaus aus, wurde aber im Ergebnis auf Platz 4 der LDP-Liste der erste potentielle Nachrücker für den Fall einer Vakanz unter den drei Wahlsiegern.
Seiichirō Murakami (japanisch 村上誠一郎 Murakami Seiichirō; * 11. Mai 1952 in der Stadt Miyakubo, Kreis Ochi (heute Stadt…Seiichirō Murakami (japanisch 村上誠一郎 Murakami Seiichirō; * 11. Mai 1952 in der Stadt Miyakubo, Kreis Ochi (heute Stadt Imabari), Präfektur Ehime) ist ein japanischer Politiker, seit 1986 Mitglied des Abgeordnetenhauses, dem Unterhaus der Nationalversammlung, für den Verhältniswahlblock Shikoku, und ehemaliger Innen- und Deregulierungsminister. Er gehört durchgehend der Liberaldemokratischen Partei (LDP), darin heute keiner Faktion mehr an; bis 2010 war er Mitglied der Kōmoto- → Kōmura-Faktion (ehemalige Fortschrittspartei/Miki-Faktion). Murakami ist der Urenkel von Monshirō Murakami (Kenseikai-Abgeordneter aus Ehime, Bürgermeister von Imabari), Neffe von Kōtarō Murakami (LDP-Senator für den landesweiten Wahlkreis) und Sohn von Shinjirō Murakami (LDP-Abgeordneter für den SNTV-Dreimandatswahlkreis Ehime 2, Miki-Faktion), der 1972 gestorben war. 1977 schloss Seiichirō Murakami sein Politikstudium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio ab. Bei der Abgeordnetenhauswahl 1983 kandidierte er ohne Parteinominierung im Wahlkreis Ehime 2 und landete mit 17 % der Stimmen zwar vor Kishitaka Ihara (LDP, Ex-Tanaka-Faktion) aber hinter den drei amtierenden Abgeordneten Ihei Ochi (LDP, Nakasone-Faktion), Takatoshi Fujita (SPJ) und Kiyoshi Mori (LDP, Abe-Faktion → Nakagawa-Gruppe) nur auf dem vierten Platz. Nachdem sich Ihara aus der Politik zurückgezogen hatte, konnte Murakami bei der Wahl 1986 mit LDP-Nominierung antreten und gewann den zweiten Sitz, als die LDP unter Yasuhiro Nakasone im landesweiten Erdrutschsieg erstmals seit 1967 alle drei Sitze von Ehime 2 gewann. Bei den Wahlen 1990 und 1993 verteidigte Murakami seinen Sitz; nach der Wahlrechtsreform übernahm er den neuen FPTP-Einmandatswahlkreis Ehime 2, den er bis einschließlich 2021 neunmal in Folge gewann. Im Abgeordnetenhaus war Murakami von 1994 bis 1995 Vorsitzender des Sonderausschusses zur Steinkohleförderung, von 1997 bis 1998 Vorsitzender des Finanzausschusses. Nach der Reform der Zentralregierung 2001 wurde er bis 2002 (Kabinett Mori II & Kabinett Koizumi I) neben Masatoshi Wakabayashi der erste fuku-daijin („Vizeminister“) im umbenannten Finanzministerium. Von 2004 bis 2005 (Kabinett Koizumi II (Umbildung) und Kabinett Koizumi II) war er für Deregulierung und der als eine Reaktion auf die asiatische Finanzkrise eingerichtete „Organisation zur Wiederbelebung der Industrie“ (sangyō saisei kikō) Minister für besondere Aufgaben beim Kabinettsamt. Im Oktober 2024 berief ihn der neue Premierminister Shigeru Ishiba als Minister für allgemeine Angelegenheiten (engl. „innere Angelegenheiten und Kommunikation“) in sein Kabinett. Bei der kurz darauf folgenden Abgeordnetenhauswahl 2024 verlor Ehime einen Wahlkreis, und Murakami kandidierte nur im Verhältniswahlblock Shikoku, wo er vor die Doppelkandidaten alleine auf Platz 1 der LDP-Liste gesetzt wurde und damit sicher wiedergewählt war. Dort wurde er auch 2026, nun auf dem den Doppelkandidaten nachgeordneten Listenplatz 10, wiedergewählt.
Masaki Yokotani (jap. 横谷 政樹, Yokotani Masaki; * 10. Mai 1952 in der Präfektur Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer…Masaki Yokotani (jap. 横谷 政樹, Yokotani Masaki; * 10. Mai 1952 in der Präfektur Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yasuhiko Moriwaki (jap. 森脇保彦 Moriwaki Yasuhiko; * 7. Mai 1952) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1981…Yasuhiko Moriwaki (jap. 森脇保彦 Moriwaki Yasuhiko; * 7. Mai 1952) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1981 Weltmeister und 1979 Weltmeisterschaftsdritter im Superleichtgewicht.
Chiaki Mukai (jap. 向井 千秋, Mukai Chiaki; * 6. Mai 1952 in Tatebayashi, Japan) ist eine japanische Astronautin. Sie wurde…Chiaki Mukai (jap. 向井 千秋, Mukai Chiaki; * 6. Mai 1952 in Tatebayashi, Japan) ist eine japanische Astronautin. Sie wurde als Chiaki Naitō (内藤千秋, Naitō Chiaki) geboren.
Kuniko Inoguchi (jap. 猪口 邦子 Inoguchi Kuniko; * 3. Mai 1952 in Ichikawa, Chiba) ist eine japanische Politikerin…Kuniko Inoguchi (jap. 猪口 邦子 Inoguchi Kuniko; * 3. Mai 1952 in Ichikawa, Chiba) ist eine japanische Politikerin (Liberaldemokratische Partei, Asō-Faktion) und seit 2010 Senatorin für Chiba. Von 2005 bis 2009 war sie Abgeordnete im Unterhaus für den Verhältniswahlblock Tokio, von 2005 bis 2006 Ministerin für Geburtenrückgang und Geschlechtergleichstellung. Sie studierte an der Sophia-Universität. Danach war sie Hochschullehrerin und Professorin der Rechtswissenschaften an dieser Universität. Dazwischen studierte sie an der Yale University. Im Jahr 2004 wechselte sie in die Politik und übernahm zunächst eine Funktion in der Japan Association for International Relations. Von 2005 bis 2006 war sie Staatsministerin für Geschlechtergleichstellung und Geburtenrückgang im 3. Kabinett Koizumi. Seit der Wahl 2010 vertritt Inoguchi als LDP-Kandidatin ihre Heimatpräfektur Chiba (Dreimandatswahlkreis) im Senat. 2010 erhielt sie den zweithöchsten Stimmenanteil hinter dem Demokraten Hiroyuki Konishi, während der zweite LDP-Kandidat, Amtsinhaber Kazuyasu Shiina auf Platz fünf abgewählt wurde; 2016 erhielt sie den höchsten Stimmenanteil vor Taichirō Motoe (LDP), 2022 den zweithöchsten hinter Neuling Shōichi Usui (LDP), vorher Präfekturparlamentsabgeordneter. Im Senat führte Inoguchi von 2012 bis 2013 den Sonderausschuss für Okinawa und die „Nördlichen Territorien“. Kuniko Inoguchi ist mit dem Professor Takashi Inoguchi verheiratet und hat zwei Töchter.
Keiji Haino (jap. 灰野 敬二 Haino Keiji; * 3. Mai 1952 in Chiba, Japan) ist ein japanischer Multi-Instrumentalist (Gitarre…Keiji Haino (jap. 灰野 敬二 Haino Keiji; * 3. Mai 1952 in Chiba, Japan) ist ein japanischer Multi-Instrumentalist (Gitarre, Stimme, Drehleier, Perkussion, Elektronik, ethnische Instrumente) und Komponist. Er zählt zu den wichtigen musikalischen Grenzgängern zwischen Free Jazz, Japanoise und Rockmusik und lebt zurzeit in Tokio.
Makoto Hirahara (japanisch 平原智 oder 平原まこと, Hirahara Makoto, * 2. Mai 1952 in der Präfektur Osaka; † 26. November 2021)…Makoto Hirahara (japanisch 平原智 oder 平原まこと, Hirahara Makoto, * 2. Mai 1952 in der Präfektur Osaka; † 26. November 2021) war ein japanischer Jazzmusiker (Saxophon, auch Klarinette, Flöte). Makoto Hiraharas Vater ist der Trompeter Tsutomu Hirahara; er selbst ist der Vater der Sängerinnen Aika Hirahara und Ayaka Hirahara; mit letzterer trat er auch auf. Aufnahmen Hiraharas (bei denen er Alt- und Baritonsaxophon spielte) entstanden zwischen 1981 und 1994 mit Akio Okamoto & The Gay Stars Orchestra, Himiko Kikuchi (Reverse It) und mit Kimiko Itoh (Standards My Way). Des Weiteren arbeitete er mit Kazumi Watanabe und der Formation Tokyo Ensemble Lab, mit welcher zwei Alben entstanden. Daneben legte er bei Nippon Columbia unter eigenem Namen zwei Alben vor, Moon Healing - Wavy Music (1998) und Moon Healing (もっと癒されて Motto Iyasarete, 2000), die dem Genre der New-Age-Musik zuzurechnen sind. Hirahara starb Ende November 2021 im Alter von 69 Jahren an den Folgen von Magenkrebs.
Yoshikazu Nagai (jap. 永井 良和, Nagai Yoshikazu; * 16. April 1952 in Urawa (heute: Saitama)) ist ein ehemaliger…Yoshikazu Nagai (jap. 永井 良和, Nagai Yoshikazu; * 16. April 1952 in Urawa (heute: Saitama)) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yoichiro Kawaguchi (* 1952 auf der Insel Tanegashima) ist ein japanischer Professor für Computergrafik, der als…Yoichiro Kawaguchi (* 1952 auf der Insel Tanegashima) ist ein japanischer Professor für Computergrafik, der als Schöpfer von dreidimensionalen Computergrafiken und als Forscher wie auch als Buchautor zu diesem Thema bekannt wurde. Seine Kunstwerke sind dreidimensionale Computerbilder auf dem „Prinzip zellularer Modelle in Selbstorganisation des dreidimensionalen Raumes, zusammengesetzt aus einer Masse sogenannter Voxels“.