Eijirō Takeda (jap. 武田 英二郎 Takeda Eijirō; * 11. Juli 1988 in Kawasaki, Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger…Eijirō Takeda (jap. 武田 英二郎 Takeda Eijirō; * 11. Juli 1988 in Kawasaki, Präfektur Kanagawa) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Shigeru Ban (jap. 坂 茂 Ban Shigeru; * 5. August 1957 in der Präfektur Tokio, Japan) ist ein zeitgenössischer japanischer…Shigeru Ban (jap. 坂 茂 Ban Shigeru; * 5. August 1957 in der Präfektur Tokio, Japan) ist ein zeitgenössischer japanischer Architekt.
Toshiyuki Honda (jap. 本多 俊之, Honda Toshiyuki; * 9. April 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazz- und…Toshiyuki Honda (jap. 本多 俊之, Honda Toshiyuki; * 9. April 1957 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazz- und Fusionmusiker (Altsaxophon, Sopransaxophon, auch Flöte). Toshiyuki Honda arbeitete in der japanischen Jazz- und Fusionszene ab den späten 1970er-Jahren u. a. mit Ryōjirō Furusawa, mit dem 1978 erste Aufnahmen entstanden (Spicy Island). Im selben Jahr legte er sein Debütalbum Burnin’ Waves (Electric Bird) vor, das er mit seiner gleichnamigen Band und Musikern wie Eiji Arai, Jerry Hey, Gary Herbig, Larry Williams, Ken Wild und Bob Wilson eingespielt hatte. In den folgenden Jahren spielte er außerdem mit Red Mitchell (Scairport Blues), Shingo Okudaira, Kazumi Watanabe, Masao Nakajima, Kyoko Shishido, Atsumasa Nakabayashi, Ryuichi Sakamoto, Isao Suzuki, George Kawagushi, Fumio Itabashi, Tatsuya Takahashi und Maki Asakawa. Ab 1979 legte er zudem mehrere Alben mit der Fusionband Native Son, deren Mitglied er war, vor. 1983 nahm Honda in Tokio mit Chick Corea, Miroslav Vitouš und Roy Haynes das Album Dream auf. 1986 folgte sein Album Super Quartet mit Takehiro Honda, Mitsuaki Furuno und Motohiko Hino. Außerdem leitete er die Band Toshiyuki Honda Radio Club, mit der er zwei Alben vorlegte. Ab den späten 1980er-Jahren wandte er sich vermehrt der Filmmusik zu; so produzierte er den Soundtrack zu Die Steuerfahnderin (1987, Regie Jūzō Itami), Robotic Angel (Metoroporisu, 2001, Regie Rintaro), Gunhed und der Fernsehserie Kaze no Haruka (2005–2007). Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1978 und 2002 bei 79 Aufnahmesessions.
Koharu Kisaragi (jap. 如月 小春, Kisaragi Koharu; * 19. Februar 1956; † 19. Dezember 2000) war eine japanische Dramatikerin…Koharu Kisaragi (jap. 如月 小春, Kisaragi Koharu; * 19. Februar 1956; † 19. Dezember 2000) war eine japanische Dramatikerin und Theaterleiterin. Kisaragi studierte bis 1976 Philosophie an der Tōkyō Joshi Daigaku. Im gleichen Jahr gründete sie ihre erste Theatergruppe Gekidan Kiki, mit der sie eigene Stücke wie Romio to Furiijia no aru Shokutaku (1981) aufführte. 1982 verließ sie Gekidan Kiki und gründete die Gruppe NOISE. Sie war deren Leiterin und wirkte in allen Aufführungen als Autorin und Regisseurin. Produzent war ihr Ehemann Kajiya Kazuyuki. Neben den Stücken für das Ensemble (deren prominentestes Moral – 1984 – war) verfasste Kisaragi den Essay Ansanburu no Shisō über das Ensemblespiel. Ende 2000 starb sie plötzlich an den Folgen einer Gehirnblutung.
Shinzō Abe (japanisch Abe Shinzō [abe ɕinzoː]; * 21. September 1954 in Shinjuku, Präfektur Tokio; † 8. Juli 2022 in…Shinzō Abe (japanisch Abe Shinzō [abe ɕinzoː]; * 21. September 1954 in Shinjuku, Präfektur Tokio; † 8. Juli 2022 in Kashihara, Präfektur Nara) war ein japanischer Politiker. Abe war vom 26. September 2006 bis 26. September 2007 sowie vom 26. Dezember 2012 bis 16. September 2020 der 57. Premierminister Japans. Abe war zudem Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei, deren Vorsitz er von 2006 bis 2007 innehatte und von 2012 bis 2020 erneut einnahm. Die Zeitschrift Time wählte Abe 2014 und 2018 zu einem der hundert einflussreichsten Menschen weltweit. Abe war der am längsten amtierende Premierminister der japanischen Geschichte und seit dem 24. August 2020 (vor seinem Großonkel Satō Eisaku) auch der Premierminister mit der längsten ununterbrochenen Amtszeit. Seit 2021 führte Abe in der LDP seine eigene Faktion, die in den letzten Jahrzehnten größte der Partei. Am 8. Juli 2022 wurde Abe während einer Wahlkampfveranstaltung in der Stadt Nara zwei Tage vor der Oberhauswahl auf offener Straße angeschossen und dabei tödlich verletzt.
Keiji Furuya (jap. 古屋 圭司 Furuya Keiji; * 1. November 1952 in Chiyoda, Präfektur Tokio als Matsumoto Keiji (松本 圭司)) ist…Keiji Furuya (jap. 古屋 圭司 Furuya Keiji; * 1. November 1952 in Chiyoda, Präfektur Tokio als Matsumoto Keiji (松本 圭司)) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei (LDP)→parteilos→LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 5. Wahlkreis der Präfektur Gifu und ehemaliger Minister (Polizei, Katastrophenschutz). Furuya, der Neffe von Tōru Furuya (Shūgiinabgeordneter, Minister) und Großneffe von Yoshitaka Furuya (Präfekturparlamentsabgeordneter in Gifu, Shūgiinabgeordneter), wurde in Tokio geboren, aber in der Stadt Ena im heimatlichen Gifu ins Familienregister eingetragen. Nach dem Besuch der angeschlossenen Oberschule studierte er an der Seikei-Universität in Musashino, wo er 1976 seinen Abschluss an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät erwarb. Anschließend wurde er Angestellter des Versicherungsunternehmens Taishō Kaijō Kasai Hoken (heute: Mitsui Sumitomo Kaijō Kasai Hoken, englisch Mitsui Sumitomo Insurance). 1984 verließ er das Unternehmen und wurde Sekretär von Shintarō Abe, Shūgiinabgeordneter aus Yamaguchi und damals Außenminister. 1985 wurde er Sekretär seines Onkels und Adoptivvaters, Tōru Furuya, damals Selbstverwaltungsminister und Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit. Zur Shūgiin-Wahl 1990 zog sich Tōru Furuya aus der Politik zurück, Keiji bewarb sich als LDP-Kandidat im damaligen viermandatigen Wahlkreis Gifu 2 um seine Nachfolge: Mit dem dritthöchsten Stimmenanteil hinter zwei Liberaldemokraten und vor zwei Sozialisten zog er erstmals ins Parlament ein. In der LDP schloss er sich der Abe-Faktion seines früheren Arbeitgebers an, der er danach bis zur Wahl des Parteivorsitzenden 1998 angehörte (danach: Kamei-Faktion, heute: ohne Faktion). Bei der Shūgiin-Wahl 1993 wurde er mit dem vierthöchsten Stimmenanteil und rund 6.000 Stimmen Vorsprung auf einen Herausforderer aus der Neuen Japan-Partei wiedergewählt. Seit der Wahlrechtsreform kandidiert Furuya im neuen Einmandatswahlkreis Gifu 5, den er zunächst dreimal klar für die LDP gewann. 2005 stimmte er im Shūgiin gegen die von Premierminister Jun’ichirō Koizumi angestrebte Postprivatisierung und musste bei der resultierenden Neuwahl ohne LDP-Unterstützung antreten, die Partei stellte als „Attentäter“-Kandidaten den damals 30-jährigen Parteifunktionär Takaaki Wani auf. Aber Furuya verteidigte sein Mandat mit mehr als 30.000 Vorsprung auf Wani und zwei weitere Kandidaten. Ende 2006 kehrte Furuya in die LDP zurück. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 gehörte der Wahlkreis Gifu 5 zu den Wahlkreisen, in denen die Kommunistische Partei auf eine Nominierung verzichtete: In einem Zwei-Kandidaten-Rennen gegen den Demokraten Yoshinobu Achiha unterlag Furuya um rund 14.000 Stimmen, gewann mit dieser vergleichsweise knappen Wahlkreisniederlage aber ein Verhältniswahlmandat im Block Tōkai. 2012 gewann er seinen Wahlkreis souverän zurück und verteidigte ihn durchgehend bis einschließlich 2026. Während der großen Koalition war Furuya von 1995 bis 1996 (umgebildetes Kabinett Murayama) parlamentarischer Staatssekretär im Justizministerium. Häufiger in Führungsfunktionen in Partei, Parlament und Regierung wurde er in den 2000er berufen: 2000 war er Vorsitzender im Shūgiin-Ausschuss für Handel und Industrie (shōkō iinkai), 2002 bis 2003 Vorsitzender im Kultur- und Wissenschaftsausschuss. Dazwischen war er von 2001 bis 2002 (Kabinett Koizumi I) Vizeminister im neu geschaffenen Wirtschafts- und Industrieministerium. In der LDP war er unter anderem Vizevorsitzender des PARC (2000–2001 und 2007–2008) und Vizegeneralsekretär (2003–2004). Im Dezember 2012 berief ihn Shinzō Abe als Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit und Minister für besondere Aufgaben beim Kabinettsamt (Katastrophenschutz) in sein zweites Kabinett, er ist außerdem für die Entführungsproblematik zuständig und übernahm die neue Zuständigkeit für kokudo kyōjinka (国土強靱化, etwa „Stärkung der Zähigkeit des Landes“), mit der die Infrastrukturmaßnahmen zum Katastrophenschutz nach dem gleichnamigen Gesetz koordiniert werden sollen. Bei einer Kabinettsumbildung im September 2014 wurde er durch Eriko Yamatani abgelöst. Von 2017 bis 2018 führte Furuya den Shūgiin-Geschäftsordnungsausschuss. Seit 2026 ist er Vorsitzender des Shūgiin-„Verfassungsprüfungsausschusses“ (kenpō shinsakai). Seit 2017 ist Furuya als Nachfolger von Takeo Hiranuma Vorsitzender der Nippon Kaigi Kokkai giin kondankai, der Nationalparlamentsabgeordneten-Parlamentariergruppe der gesellschafts- und verfassungspolitisch ultrakonservativen Nippon Kaigi.
Yūzan Fujita (jap. 藤田 雄山, Fujita Yūzan; * 19. April 1949 in Minami-ku, Hiroshima; † 18. Dezember 2015 in Hiroshima) war…Yūzan Fujita (jap. 藤田 雄山, Fujita Yūzan; * 19. April 1949 in Minami-ku, Hiroshima; † 18. Dezember 2015 in Hiroshima) war ein japanischer Politiker und von 1993 bis 2009 parteiloser Gouverneur der Präfektur Hiroshima.
Yukitsuna Sasaki (jap. 佐佐木 幸綱, Sasaki Yukitsuna; * 8. Oktober 1938) ist ein japanischer Lyriker und…Yukitsuna Sasaki (jap. 佐佐木 幸綱, Sasaki Yukitsuna; * 8. Oktober 1938) ist ein japanischer Lyriker und Literaturwissenschaftler. Der Enkel des Lyrikers Nobutsuna Sasaki ist Professor für japanische Literatur an der Waseda-Universität in Tokio. Er leitet die Schriftstellergruppe Chikuhaku Kai und ist Herausgeber der von seinem Großvater gegründeten Literaturzeitschrift Kokoro no hana (Herzensblüten). Sasaki veröffentlichte mehrere Werke über Tanka-Literatur und verfasste selbst vierzehn Tanka-Bände. 2011 wurde er mit dem Yomiuri-Literaturpreis in der Kategorie Lyrik ausgezeichnet.
Iriye Akira (jap. 入江 昭, Irie Akira; * 20. Oktober 1934 in der Präfektur Tokio; † 27. Januar 2026) war ein japanischer…Iriye Akira (jap. 入江 昭, Irie Akira; * 20. Oktober 1934 in der Präfektur Tokio; † 27. Januar 2026) war ein japanischer Historiker, der sich auf die Geschichte der amerikanisch-ostasiatischen Beziehungen sowie internationale Probleme spezialisiert hatte.
Masatoshi Wakabayashi (jap. 若林 正俊, Wakabayashi Masatoshi; * 4. Juli 1934 in Shinonoi (heute: Nagano), Präfektur Nagano…Masatoshi Wakabayashi (jap. 若林 正俊, Wakabayashi Masatoshi; * 4. Juli 1934 in Shinonoi (heute: Nagano), Präfektur Nagano; † 11. November 2023 in Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Minister. Er war zuletzt Abgeordneter des Sangiin, des japanischen Oberhauses, für den Wahlkreis Nagano und gehörte innerhalb der LDP der Machimura-Faktion an. Wakabayashi war Absolvent der Universität Tokio und wurde nach Abschluss seines Studiums 1957 Beamter im Ministerium für Landwirtschaft, Forsten und Fischerei. 1983 verließ er das Ministerium und wurde erstmals ins Shūgiin, das Unterhaus, gewählt. Von 1989 bis 1990 war Wakabayashi parlamentarischer Staatssekretär in der Behörde für Management und Koordination. Nachdem er 1990 seinen Sitz verloren hatte, wurde er bei der Shūgiin-Wahl 1993 wiedergewählt. 1996 wurde er unter neuem Wahlrecht wieder abgewählt. 1998 wurde Wakabayashi schließlich ins Sangiin gewählt und schloss sich der Machimura-Faktion an. Im Kabinett von Premierminister Shinzō Abe wurde Wakabayashi 2006 zum Umweltminister berufen, wobei er nach dem Selbstmord von Toshikatsu Matsuoka und dem Rücktritt von Norihiko Akagi jeweils kommissarisch das Landwirtschaftsministerium mitübernahm. Nach der Kabinettsumbildung im August 2006 gehörte er dem Kabinett zunächst nicht mehr an, wurde aber nach dem Rücktritt von Takehiko Endō dessen Nachfolger als Landwirtschaftsminister. Premierminister Yasuo Fukuda beließ ihn bei Amtsantritt auf seinem Posten, ersetzte ihn aber im August 2008 durch Seiichi Ōta. Im April 2010 reichte er seinen Rücktritt als Abgeordneter ein, nachdem bekannt geworden war, dass er bei (elektronischen) Abstimmungen für den abwesenden Fraktionskollegen Mikio Aoki ohne dessen Zustimmung abgestimmt hatte. Seinen Sitz gewann bei der regulären Wahl im Juli 2010 sein ältester Sohn Kenta.
Hiroshi Ōe (japanisch 大江 宏; geboren 14. Juni 1913 in der Stadt Akita, Präfektur Akita, Japan; gestorben 3. März 1989 in…Hiroshi Ōe (japanisch 大江 宏; geboren 14. Juni 1913 in der Stadt Akita, Präfektur Akita, Japan; gestorben 3. März 1989 in Tokio) war ein japanischer Architekt der Shōwa-Zeit. Als Pädagoge legte er den Grundstein für die Fakultät Bauwesen an der Hōsei-Universität und förderte viele jüngere Generationen. Er war Mitglied der Japanischen Akademie der Künste und Träger des Ordens der aufgehenden Sonne.
Fujieda Shizuo (jap. 藤枝 静男, wirklicher Name: Katsumi Jirō, 勝見 次郎; * 20. Dezember 1907 in Shizuoka in Fujieda; † 16.…Fujieda Shizuo (jap. 藤枝 静男, wirklicher Name: Katsumi Jirō, 勝見 次郎; * 20. Dezember 1907 in Shizuoka in Fujieda; † 16. April 1993) war ein japanischer Schriftsteller und Mediziner. Er war ein bedeutender Vertreter des japanischen Ich-Romans (Shishōsetsu) und von Shiga Naoya beeinflusst.