Koharu Kisaragi (jap. 如月 小春, Kisaragi Koharu; * 19. Februar 1956; † 19. Dezember 2000) war eine japanische Dramatikerin…Koharu Kisaragi (jap. 如月 小春, Kisaragi Koharu; * 19. Februar 1956; † 19. Dezember 2000) war eine japanische Dramatikerin und Theaterleiterin. Kisaragi studierte bis 1976 Philosophie an der Tōkyō Joshi Daigaku. Im gleichen Jahr gründete sie ihre erste Theatergruppe Gekidan Kiki, mit der sie eigene Stücke wie Romio to Furiijia no aru Shokutaku (1981) aufführte. 1982 verließ sie Gekidan Kiki und gründete die Gruppe NOISE. Sie war deren Leiterin und wirkte in allen Aufführungen als Autorin und Regisseurin. Produzent war ihr Ehemann Kajiya Kazuyuki. Neben den Stücken für das Ensemble (deren prominentestes Moral – 1984 – war) verfasste Kisaragi den Essay Ansanburu no Shisō über das Ensemblespiel. Ende 2000 starb sie plötzlich an den Folgen einer Gehirnblutung.
Satoko Kizaki (jap. 木崎 さと子, Kizaki Satoko; * 6. November 1939 in Xinjing (heute: Changchun) in der Mandschurei) ist…Satoko Kizaki (jap. 木崎 さと子, Kizaki Satoko; * 6. November 1939 in Xinjing (heute: Changchun) in der Mandschurei) ist eine japanische Schriftstellerin. Kizaki, die siebenjährig nach Japan kam, absolvierte nach dem Besuch der Oberschule der Präfektur Toyama ein Studium an der Tōkyō Joshi Daigaku. Sie arbeitete ab 1960 in einem Wirtschaftsunternehmen und lebte ab 1962 siebzehn Jahre lang im Ausland, u. a. von 1962 bis 1967 in Frankreich und den USA und zwischen 1976 und 1979 nochmals in Frankreich. Nach ihrer Rückkehr nach Japan begann sie ihre Laufbahn als Schriftstellerin. Für ihr Debütwerk, den Erzählband Rasoku wurde sie 1980 mit dem Bungakukai-Preis für Nachwuchsautoren ausgezeichnet und für den Akutagawa-Preis nominiert. Den Akutagawa-Preis erhielt sie 1984 für den Erzählband Ao giri. In der Folgezeit trat sie als Autorin von Romanen und Essays hervor.
Akiko Dōmoto (jap. 堂本 暁子, Dōmoto Akiko; * 31. Juli 1932 in Kalifornien) ist eine japanische Politikerin. Sie war von…Akiko Dōmoto (jap. 堂本 暁子, Dōmoto Akiko; * 31. Juli 1932 in Kalifornien) ist eine japanische Politikerin. Sie war von 2001 bis 2009 parteilose Gouverneurin der japanischen Präfektur Chiba. Dōmoto studierte bis 1959 an der Tōkyō Joshi Daigaku und arbeitete anschließend für den Fernsehsender TBS. Für ihren Dokumentarfilm Baby Hotel erhielt sie 1980 mehrere Preise. 1989 wurde sie für die Sozialistische Partei Japans ins Sangiin gewählt. Später wechselte sie zur Neuen Partei Sakigake. Von 1994 bis 2000 vertrat sie die japanische Regierung bei der Weltnaturschutzunion, ab 1997 als stellvertretende Vorsitzende. 2001 kandidierte Dōmoto erfolgreich als Unabhängige bei der Gouverneurswahl in Chiba. Sie war landesweit erst die dritte Frau im Gouverneursamt nach Fusae Ōta (Osaka, 2000–2008) und Yoshiko Shiotani (Kumamoto, 2000–2008). Bei ihrer Wiederwahl 2005 wurde Dōmoto von der DPJ, der Kōmeitō, der SDP und dem Bürgernetzwerk Chiba unterstützt. Bei der Gouverneurswahl am 29. März 2009 kandidierte Dōmoto nicht für eine dritte Amtszeit. Ihr Nachfolger wurde Kensaku Morita.
Mori Hanae (japanisch 森 英恵; geboren 8. Januar 1926 in der Präfektur Shimane; gestorben 11. August 2022 in Tokio) war…Mori Hanae (japanisch 森 英恵; geboren 8. Januar 1926 in der Präfektur Shimane; gestorben 11. August 2022 in Tokio) war eine japanische Modedesignerin.
Setouchi Jakuchō (japanisch 瀬戸内 寂聴, ursprünglich Setouchi Harumi (瀬戸内 晴美); geboren am 15. Mai 1922 in Tokushima…Setouchi Jakuchō (japanisch 瀬戸内 寂聴, ursprünglich Setouchi Harumi (瀬戸内 晴美); geboren am 15. Mai 1922 in Tokushima; gestorben am 9. November 2021 in Kyōto) war eine japanische Nonne der Tendai-Richtung des Buddhismus und eine Schriftstellerin.
Awazu Kiyo (japanisch 粟津 キヨ, wirklicher Name: Kanai Kiyo (金井 キヨ); geboren 1919 in Maki-mura (heute: Jōetsu, Landkreis…Awazu Kiyo (japanisch 粟津 キヨ, wirklicher Name: Kanai Kiyo (金井 キヨ); geboren 1919 in Maki-mura (heute: Jōetsu, Landkreis Higashikubiki, Präfektur Niigata); gestorben 6. September 1988 in der Präfektur Tokio) war eine blinde japanische Lehrerin, die sich der Ausbildung Sehbehinderter widmete.
Hoshino Tatsuko (jap. 星野 立子; * 15. November 1903 in Tokio; † 3. März 1984 in Kamakura) war eine japanische…Hoshino Tatsuko (jap. 星野 立子; * 15. November 1903 in Tokio; † 3. März 1984 in Kamakura) war eine japanische Haiku-Dichterin der Shōwa-Zeit.
Takahashi Fumi (japanisch 高橋 ふみ; geboren 26. Juli 1901 in Nanatsuka (heute: Kahoku), Präfektur Ishikawa; gestorben 21.…Takahashi Fumi (japanisch 高橋 ふみ; geboren 26. Juli 1901 in Nanatsuka (heute: Kahoku), Präfektur Ishikawa; gestorben 21. Juni 1945, ebenda) war eine japanische Philosophin und Hochschullehrerin. Sie hat Teile des philosophischen Werks ihres Onkels Nishida Kitarō ins Deutsche übersetzt.
Yamamuro Tamiko (japanisch 山室 民子; geboren 18. September 1900 in Tsukiji (heute: Stadtbezirk Chūō) Präfektur Tokio…Yamamuro Tamiko (japanisch 山室 民子; geboren 18. September 1900 in Tsukiji (heute: Stadtbezirk Chūō) Präfektur Tokio; gestorben 14. November 1981) war eine führende Persönlichkeit der japanischen Heilsarmee und die erste Schulinspektorin des Kultusministeriums (Mombu-shō).
Sakanishi Shio (japanisch 坂西 志保, Vorname eigentlich Shiho; geboren 6. Dezember 1896 in Tokio; gestorben 14. Januar…Sakanishi Shio (japanisch 坂西 志保, Vorname eigentlich Shiho; geboren 6. Dezember 1896 in Tokio; gestorben 14. Januar 1976) war eine japanische Sozialkritikerin und Essayistin.
Saitō Yuri (japanisch 斎藤 百合, Kyujitai: 齋藤 百合, wirklicher Name: Noguchi Kotsuru (野口 小つる); geboren 31. März 1891 in…Saitō Yuri (japanisch 斎藤 百合, Kyujitai: 齋藤 百合, wirklicher Name: Noguchi Kotsuru (野口 小つる); geboren 31. März 1891 in Ishimaki (heute: Toyohashi, Präfektur Aichi); gestorben 17. Januar 1947 in der Präfektur Tokio) war eine blinde japanische Lehrerin und Aktivistin der Meiji- und der Shōwa-Zeit, die Bildungs- und Wohlfahrtseinrichtungen für blinde Frauen gründete und die sich für die Verbesserung der sozialen Stellung blinder Frauen einsetzte.
Marie Kondō (jap. 近藤 麻理恵, Kondō Marie; * 9. Oktober 1984 in Tokio) ist eine japanische Beraterin und Bestsellerautorin…Marie Kondō (jap. 近藤 麻理恵, Kondō Marie; * 9. Oktober 1984 in Tokio) ist eine japanische Beraterin und Bestsellerautorin, deren drei Bücher in 27 Sprachen übersetzt und weltweit 7 Millionen Mal verkauft wurden. Im Englischen wurde ihr Nachname zum Verb to kondo, das so viel wie „ausmisten“ bedeutet.