Haruki Umemura (japanisch 梅村 晴貴 Umemura Haruki; * 14. Mai 1995 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger…Haruki Umemura (japanisch 梅村 晴貴 Umemura Haruki; * 14. Mai 1995 in der Präfektur Shizuoka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Sōkyū Gen’yū (jap. 玄侑 宗久, Gen’yū Sōkyū; * 28. April 1956 in Miharu, Präfektur Fukushima) ist ein japanischer…Sōkyū Gen’yū (jap. 玄侑 宗久, Gen’yū Sōkyū; * 28. April 1956 in Miharu, Präfektur Fukushima) ist ein japanischer Schriftsteller und buddhistischer Priester. 2001 erhielt er den Akutagawa-Preis.
Ruth Ozeki (geboren 12. März 1956 in New Haven (Connecticut)) ist eine amerikanisch-kanadische Autorin, Filmemacherin…Ruth Ozeki (geboren 12. März 1956 in New Haven (Connecticut)) ist eine amerikanisch-kanadische Autorin, Filmemacherin und Zen-Priesterin. Ihre Romane wurden in mehr als dreißig Sprachen übersetzt.
Shunmyō Masuno (japanisch 枡野 俊明 Masuno Shunmyō; * 2. Februar 1953 in Tsurumi-ku, Yokohama city) ist ein japanischer…Shunmyō Masuno (japanisch 枡野 俊明 Masuno Shunmyō; * 2. Februar 1953 in Tsurumi-ku, Yokohama city) ist ein japanischer Zen-Mönch, der 18. Chief Priest des Kenkohji Zen Tempels in Yokohama, Landschaftsarchitekt und Unternehmer. Er ist emeritierter Professor der Tama Art University in Tokio. Masuno hat über 60 Gärten in Japan, in Europa und in Nordamerika gestaltet.
Keidō Fukushima (jap. 福島 慶道, Fukushima Keidō; * 1933; † 1. März 2011) war ein japanischer Zen-Meister der Rinzai-Schule…Keidō Fukushima (jap. 福島 慶道, Fukushima Keidō; * 1933; † 1. März 2011) war ein japanischer Zen-Meister der Rinzai-Schule (Roshi), der dem Tōfuku-ji in Kyōto als Abt vorstand. Er wurde mit 14 Jahren zum Mönch ordiniert und absolvierte seine Lehrjahre unter Boro Okada und Zenkei Shibayama. Unter seiner Leitung nahmen auch einige Nicht-Japaner an den Übungen im Tōfuku-ji teil, darunter der US-Amerikaner Jeff Shore und Muhō Nölke, der aus Deutschland stammende ehemalige 9. Abt (2002 – 2020) des Antaiji.
Setouchi Jakuchō (japanisch 瀬戸内 寂聴, ursprünglich Setouchi Harumi (瀬戸内 晴美); geboren am 15. Mai 1922 in Tokushima…Setouchi Jakuchō (japanisch 瀬戸内 寂聴, ursprünglich Setouchi Harumi (瀬戸内 晴美); geboren am 15. Mai 1922 in Tokushima; gestorben am 9. November 2021 in Kyōto) war eine japanische Nonne der Tendai-Richtung des Buddhismus und eine Schriftstellerin.
Ōi Saidan (jap. 大井 際断; * 26. Februar 1915, Nishinomiya, Japan; † 27. Februar 2018) war der Oberpriester (kanchō) der…Ōi Saidan (jap. 大井 際断; * 26. Februar 1915, Nishinomiya, Japan; † 27. Februar 2018) war der Oberpriester (kanchō) der Rinzai-shū-Linie des Hōkō-ji (Shinjitai: 方広寺, Kyūjitai: 方廣寺) in Okuyama, Inasa-chō, Kita-ku, Hamamatsu. 1921 wurde er Priester (oshō) im Moshō-ji (茂松寺) in Nishinomiya. 1940 machte er seinen Abschluss in Philosophie an der Universität Kyōto. 1948 wurde er Abt (住職, jūshoku) am Moshō-ji. Während dieser Zeit studierte er Zen unter Ienaga Ichidō (家永 一道) vom Tōfuku-ji. Er wurde zum Dharma-Nachfolger von Ichidō und lehrte Zen-Philosophie als Professor an der buddhistischen Hanazono-Universität. Im April 1960 wurde er Abt der Meditationshalle des Manju-ji (萬壽寺) in Ōita und im März 1975 Abt im Tōkai-an (東海庵) im Myōshin-ji. Anschließend wurde er ab Oktober 1990 Oberhaupt der Hōkō-ji-Schule (方廣寺派管長, Hōkō-ji-ha kanchō) und Zen-Meister (shike) am Hōkō-ji. Dort öffnete er die Zen-Schulung für Laien, auch für Frauen und für Schüler aus dem Westen. Ōi Saidan leitete ab 1982 Zen-Sesshin (Meditationsretreats) in Deutschland. Zuletzt war er während der EXPO 2000 im Lebensgarten Steyerberg und in Hannover. Mit der Repräsentation seiner Lehrtradition in Deutschland betraute er Christoph „Rei Ho“ Hatlapa aus Steyerberg, Lehrer der Choka-Sangha. 1993 erhielt er von Oi Saidan Roshi die Dharmaübertragung. Im Jahr 2000 wurde er für diese Traditionslinie in Deutschland beauftragt. Weitere Schülerinnen und Schüler sind Rei Shin Bigan und Nadine „Rei Myo“ Tierelinckx.
Uchiyama Kōshō (jap. 内山 興正; * 1912; † 13. März 1998) war ein Zen-Meister des zwanzigsten Jahrhunderts in Japan. Er…Uchiyama Kōshō (jap. 内山 興正; * 1912; † 13. März 1998) war ein Zen-Meister des zwanzigsten Jahrhunderts in Japan. Er wurde 1941 von Sawaki Kodo Roshi (1880–1965) zum Mönch ordiniert und kümmerte sich um seinen Meister bis zu dessen Tod 1965 im Kloster Antai-ji. Während des Zweiten Weltkriegs (1939–1945) wurde Antaiji das damals noch im nördlichen Kyōto gelegen war, aufgegeben. 1949 ließ sich Sawaki und Uchiyama hier nieder und beide machten Antaiji zu einem Ort, der reinen Zazen-Praxis. Seitdem widmeten sich die Mönche von Antaiji ausschließlich der Zazen-Praxis und dem Betteln im Geist und in der Form der buddhistischen Mönchstradition. Als Folge verbreitete sich der Ruhm des Tempels nicht nur in Japan, sondern auch im Westen und viele japanische und westliche Menschen praktizierten im Tempel. Nach Sawakis Tod folgte ihm Uchiyama als sechster Abt des Antai-ji nach. Nach Sawakis Tod versammelten sich viele Schüler im Antaiji um Uchiyama Rōshi. Neben seinem Einsatz für die reine Zazen-Praxis machte er sich auch durch die Herausgabe der von ihm gesammelten Aussprüche Sawaki Rōshis und das Verfassen von eigenen Büchern einen Namen. Seine Schüler verbreiteten seine Lehre sowohl in Japan als auch im Ausland, besonders in den Vereinigten Staaten. Mehrere seiner Bücher sind ins Englische und auch ins Deutsche übersetzt worden. 1975 zog er sich aus dem Antai-ji zurück und lebte mit seiner Frau im Noke-in, einem kleinen Tempel im Süden Kyōtos, wo er am 13. März 1998 verstarb.
Sakurai Tokutarō (japanisch 桜井徳太郎; * 21. Juni 1897 in Fukuoka; † 28. Dezember 1980) war ein Generalmajor der Kaiserlich…Sakurai Tokutarō (japanisch 桜井徳太郎; * 21. Juni 1897 in Fukuoka; † 28. Dezember 1980) war ein Generalmajor der Kaiserlich Japanischen Armee und Kommandeur von japanischen Bodentruppen in Burma während des Zweiten Weltkrieges.
Shibayama Zenkei (japanisch 柴山 全慶; * 30. November 1894; † 29. August 1974) war japanischer Zen-Meister der…Shibayama Zenkei (japanisch 柴山 全慶; * 30. November 1894; † 29. August 1974) war japanischer Zen-Meister der Rinzai-Schule und Abt des Klosters Nanzen-ji in Kyōto.
Yumeno Kyūsaku (jap. 夢野 久作; eigentlich: Sugiyama Yasumichi (杉山 泰道), Kindheitsname: Naoki (杉山 直樹); * 4. Januar 1889; †…Yumeno Kyūsaku (jap. 夢野 久作; eigentlich: Sugiyama Yasumichi (杉山 泰道), Kindheitsname: Naoki (杉山 直樹); * 4. Januar 1889; † 11. März 1936) war ein japanischer Schriftsteller. Der Sohn des ultranationalistischen Politikers und Mitglieds der Gen’yōsha, Sugiyama Shigemaru, studierte an der Keiō-Universität. Er leitete dann eine Farm, war kurze Zeit buddhistischer Priester, Nō-Lehrer und Journalist. Er schrieb zunächst Märchen, bevor er sich im Alter von fünfundvierzig Jahren als Autor von phantastischen Kriminalgeschichten profilierte. Als seine Hauptwerke gelten die Romane Binzume jigoku (瓶詰の地獄) – „In Dosen verpackte Hölle“ 1928, Kōri no hate (氷の涯) – „Am Rande des Eises“ 1933 und Dogra Magra (ドグラ・マグラ) – „Dogura Magura“ 1935, sein Meisterwerk.
Ui Hakuju (japanisch 宇井 伯壽; geboren 1. Juni 1882 in Mito (御津町), Landkreis Hoi (宝飯郡) in der Präfektur Aichi; gestorben…Ui Hakuju (japanisch 宇井 伯壽; geboren 1. Juni 1882 in Mito (御津町), Landkreis Hoi (宝飯郡) in der Präfektur Aichi; gestorben 14. Juli 1963) war ein japanischer buddhistischer Mönch und Kenner der indischen Philosophie.
Senzaki Nyogen (jap. 千崎 如幻; * 1876; † 1958) war ein japanischer Rinzai-Zen-Meister, Übersetzer, Autor und gilt als eine…Senzaki Nyogen (jap. 千崎 如幻; * 1876; † 1958) war ein japanischer Rinzai-Zen-Meister, Übersetzer, Autor und gilt als eine der Schlüsselfiguren in der Übertragung des Zen-Buddhismus in den Westen.
Kiyozawa Manshi (japanisch 清澤 満之; geboren 10. August 1863 in Nagoya (Präfektur Aichi); gestorben 6. Juni 1903) war ein…Kiyozawa Manshi (japanisch 清澤 満之; geboren 10. August 1863 in Nagoya (Präfektur Aichi); gestorben 6. Juni 1903) war ein japanischer buddhistischer Priester und Philosoph.
Gyōki oder Gyōgi (jap. 行基; * 668 in der Provinz Kawachi; † 749) war ein buddhistischer Mönch der japanischen Hossō-shū.…Gyōki oder Gyōgi (jap. 行基; * 668 in der Provinz Kawachi; † 749) war ein buddhistischer Mönch der japanischen Hossō-shū. Er ist besonders für seine wohltätigen Aktivitäten im gemeinen Volk berühmt. Gyōki, der aus einer naturalisierten Familie koreanischer Adliger aus Baekje stammte, verbrachte seit seinem 15. Lebensjahr sein Leben an buddhistischen Tempeln, zunächst am Asuka-dera, dann ab 685 am Yakushi-ji, wo er mit 24 ordiniert und unter anderem Schüler von Dōshō (629–700) und Gien (義淵; 644–728) wurde. Im Jahr 704 erkrankte Gyōkis Mutter, woraufhin er den Yakushi-ji verließ und nach Hause zurückkehrte, wo er die Wohnung in einen Tempel umfunktionierte. Später zog er mit seiner Mutter in eine Einsiedelei auf dem Berg Ikoma-yama, wo sie bis zu ihrem Tod zusammen lebten. Danach begann Gyōki, auf eigene Faust als Prediger und Missionar durch das Land zu reisen. Im Laufe seiner Reisen wirkte Gyōki an vielerlei Bauprojekten mit, insbesondere zum Wohl einfacher Leute – darunter Bootsstege, Brücken, Dämme, Bewässerungssysteme, Brunnen und Herbergen. Die Kenntnisse dazu resultierten höchstwahrscheinlich aus seinem Studium bei Dōshō. Insgesamt wird ihm auch die Bauherrschaft über 49 Tempel (34 für Mönche, 15 für Nonnen) zugeschrieben. Vielleicht im Zusammenhang mit diesen Reisen entstand die Karte Japans, die seinen Namen trägt. Gyōkis Reisetätigkeiten standen in eklatantem Widerspruch zur damaligen Religionspolitik des Ritsuryō-Adels. Verboten war das Sōni-ryō (僧尼令), die Aktivitäten von Mönchen und Priestern außerhalb offiziell anerkannter Tempel und Institutionen. Seit 718 wurden regelmäßig Edikte gegen Gyōkis illegale Tätigkeiten erlassen. Selbst in einer Passage aus dem Rikkokushi Shoku Nihongi wurde er noch als gefährlicher Verführer der Massen charakterisiert, obwohl er zu dieser Zeit schon länger die Akzeptanz diverser Regierungsvertreter erlangt hatte. So war er 721 von der Genshō-tennō eingeladen worden, um am Hof einen Vortrag zu halten, wobei ihm offiziell gestattet wurde, zwei seiner Anhänger zu ordinieren. Später entwickelte er enge Beziehungen zum Shōmu-tennō, der ihm 745 das zum ersten Daisōjō (etwa „Groß-Rektifizierer“) ernannte, dem höchsten buddhistischen Amt. Er soll auch auf Betreiben des kaiserlichen Hofes am Bau des Daibutsu am Tōdai-ji beteiligt worden sein. Gyōkis Wirken machte ihn bereits zu Lebzeiten äußerst populär. Das Shoku Nihongi führt mehrere Beispiele an, in denen er öffentlich die Massen ordinierte, so 705 Laien auf einmal im Jahr 741. Zum Zeitpunkt seines Todes soll Gyōki über dreitausend Schüler gehabt haben, darunter Gyōshin (670–740) und Shōgo bzw. Shōgu (732–811). Seine Leiche wurde auf dem Gelände eines Tempels auf dem Ikoma-yama begraben. Postum wurde Gyōki vom Kaiserhof sogar der Titel Bosatsu (Bodhisattva) verliehen. Seine Verehrung im volkstümlichen Buddhismus in Japan hält bis heute an.
Saichō (jap. 最澄 ‚Höchste Klarheit‘; * 9. September 767; † 26. Juni 822) war ein japanischer buddhistischer Mönch, der…Saichō (jap. 最澄 ‚Höchste Klarheit‘; * 9. September 767; † 26. Juni 822) war ein japanischer buddhistischer Mönch, der als Gründer der traditionsreichen Tendai-shū in Japan gilt. Aufbauend auf der chinesischen Tiantai-Tradition, die er auf dem Tiantai-Berg während seines Aufenthalts 804 in China kennengelernt hatte, gründete er die Tendai-shū mit dem Haupttempel Enryaku-ji auf dem Berg Hiei nahe Kyōto. Postum wurde ihm der Titel Dengyō Daishi (伝教大師, zu Deutsch etwa ‚Großer Meister der Überlieferung der Lehre‘) verliehen.
Enchin (japanisch 圓珍, vereinfacht 円珍; geboren 8. April 814 im Landkreis Naka (Provinz Sanuki); gestorben 4. Dezember…Enchin (japanisch 圓珍, vereinfacht 円珍; geboren 8. April 814 im Landkreis Naka (Provinz Sanuki); gestorben 4. Dezember 891) war ein japanischer Tendai-Mönch der frühen Heian-Zeit.