Saori Takarada (jap. 宝田 沙織, Takarada Saori; * 27. Dezember 1999 in Tateyama, Präfektur Toyama) ist eine japanische…Saori Takarada (jap. 宝田 沙織, Takarada Saori; * 27. Dezember 1999 in Tateyama, Präfektur Toyama) ist eine japanische Fußballnationalspielerin.
Kikuko Tsumura (jap. 津村 記久子, Tsumura Kikuko; * 23. Januar 1978 in Ōsaka) ist eine japanische Schriftstellerin. Tsumura…Kikuko Tsumura (jap. 津村 記久子, Tsumura Kikuko; * 23. Januar 1978 in Ōsaka) ist eine japanische Schriftstellerin. Tsumura schreibt seit ihrer Studienzeit und debütierte 2005 mit dem Roman Man Ītā (Man Eater), der später unter dem Titel Kimi wa eien ni soitsura yori wakai (君は永遠にそいつらより若い, „Du wirst immer jünger bleiben als sie“) erschien und mit dem Dazai-Osamu-Preis ausgezeichnet wurde. Für Myūjikku buresu yū!! (ミュージック・ブレス・ユー!!, „Music bless you!!“) erhielt sie 2008 den Debütantenpreis des Noma-Literaturpreises. Im selben Jahr wurde sie für Potosuraimu no fune (ポトスライムの舟) mit dem Akutagawa-Preis ausgezeichnet. Ihr vierter Roman Kyūsuitō to kame (給水塔と亀) brachte ihr 2013 den Kawabata-Yasunari-Literaturpreis und 2017 wurde sie für Fuyūrei burajiru (浮遊霊ブラジル) mit dem Murasaki-Shikibu-Literaturpreis ausgezeichnet.
Chikako Fushimi (japanisch 伏見 知何子 Fushimi Chikako; * 21. Juni 1974 in Fujiidera) ist eine ehemalige japanische…Chikako Fushimi (japanisch 伏見 知何子 Fushimi Chikako; * 21. Juni 1974 in Fujiidera) ist eine ehemalige japanische Snowboarderin. Sie startete in der Halfpipe.
Fuyumi Ono (小野 不由美, ONO Fuyumi, * 24. Dezember 1960 in Nakatsu auf der Insel Kyūshū) ist eine japanische…Fuyumi Ono (小野 不由美, ONO Fuyumi, * 24. Dezember 1960 in Nakatsu auf der Insel Kyūshū) ist eine japanische Schriftstellerin, die vor allem für ihre Romane Die zwölf Königreiche (十二国記, „Jūni Kokuki“) bekannt ist. Diese Romane wurden zu einer populären Anime-Serie adaptiert.
Keidō Fukushima (jap. 福島 慶道, Fukushima Keidō; * 1933; † 1. März 2011) war ein japanischer Zen-Meister der Rinzai-Schule…Keidō Fukushima (jap. 福島 慶道, Fukushima Keidō; * 1933; † 1. März 2011) war ein japanischer Zen-Meister der Rinzai-Schule (Roshi), der dem Tōfuku-ji in Kyōto als Abt vorstand. Er wurde mit 14 Jahren zum Mönch ordiniert und absolvierte seine Lehrjahre unter Boro Okada und Zenkei Shibayama. Unter seiner Leitung nahmen auch einige Nicht-Japaner an den Übungen im Tōfuku-ji teil, darunter der US-Amerikaner Jeff Shore und Muhō Nölke, der aus Deutschland stammende ehemalige 9. Abt (2002 – 2020) des Antaiji.
Yanagida Seizan (jap. 柳田 聖山, Yanagida Seizan; * 19. Dezember 1922 in dem Dorf Inae in der Präfektur Shiga; † 8.…Yanagida Seizan (jap. 柳田 聖山, Yanagida Seizan; * 19. Dezember 1922 in dem Dorf Inae in der Präfektur Shiga; † 8. November 2006) war einer der bedeutendsten japanischen Buddhologen des zwanzigsten Jahrhunderts. Er war führend bei der Erforschung des chinesischen Zen (Chan). Yanagida wurde 1922 als Sohn eines Zen-Priesters in einem Tempel der Rinzai-Schule geboren. 1942 machte er seinen Abschluss an der Rinzai-Fachschule (der heutigen Hanazono-Schule) in Hikone. Danach übte er den Zen-Buddhismus im Eigen-ji, dem Haupttempel der Eigen-ji-Linie des Rinzai-Zen, aus. 1948 machte er seinen Abschluss in Literatur an der Ōtani-Universität in Kyōto und hielt erste Vorlesungen an der Hanazono Universität Kyōto. 1949 wurde er Assistent, 1950 Dozent und 1954 Assistenzprofessor. Im Jahr 1955 legte er seine Roben als Mönch der Rinzai-Schule als Protest gegen die Haltung der Rinzai-Schule während und nach dem Zweiten Weltkrieg ab. 1960 wurde Yanagida Professor im Institut für Buddhismus-Studien der Hanazono-Universität Kyōto. 1968 wurde er dort Leiter des Instituts für Literatur. 1976 wurde er als Professor an die Universität Kyōto berufen. 1986 emeritierte er und gründete an der Hanazono Universität das IRIZ (International Research Institute for Zen Buddhism), an welchem er bis zum Jahr 1996 weiterforschte und zahlreiche westliche Wissenschaftler ausbildete und unterstützte, darunter Urs App, Carl Bielefeldt, Bernard Faure, John R. McRae, Michel Mohr, Christian Wittern, u. a. Yanagida erhielt für seine Forschungsarbeiten viele Preise und Ehrungen, darunter 1981 für ein Buch über Ikkyū Sōjun den Yomiuri-Literaturpreis und 1996 den Orden des Heiligen Schatzes 'Isao Rang 3'. Eine tiefe Liebe verband ihn mit dem japanischen Zen-Mönch und Dichter Ryōkan (1758–1831).