Kenshiro (Abbe) Abe (jap. 阿部 謙四郎, Abe Kenshirō, * 15. Dezember 1916 in Tokushima; † 1. Dezember 1985 ebenda) war ein…Kenshiro (Abbe) Abe (jap. 阿部 謙四郎, Abe Kenshirō, * 15. Dezember 1916 in Tokushima; † 1. Dezember 1985 ebenda) war ein japanischer Jūdō-Lehrer des Butokukai.
Toita Yasuji (japanisch 戸板 康二; geboren 14. Dezember 1915 in Tokio; gestorben 23. Januar 1993 ebenda) war ein…Toita Yasuji (japanisch 戸板 康二; geboren 14. Dezember 1915 in Tokio; gestorben 23. Januar 1993 ebenda) war ein japanischer Schauspielkritiker, Schriftsteller und Essayist.
Reizō Koike (japanisch 小池禮三; geboren am 12. Dezember 1915 in Numazu; gestorben am 3. August 1998) war ein japanischer…Reizō Koike (japanisch 小池禮三; geboren am 12. Dezember 1915 in Numazu; gestorben am 3. August 1998) war ein japanischer Schwimmer, der je eine olympische Silber- und Bronzemedaille gewann.
Prinz Mikasa (Takahito) von Japan (japanisch 三笠宮崇仁親王, Mikasa-no-miya Takahito-shinnō; * 2. Dezember 1915 in Tokio; †…Prinz Mikasa (Takahito) von Japan (japanisch 三笠宮崇仁親王, Mikasa-no-miya Takahito-shinnō; * 2. Dezember 1915 in Tokio; † 27. Oktober 2016 ebenda) war der vierte und jüngste Sohn des japanischen Kaisers Taishō und der Kaiserin Teimei. Er war der jüngere Bruder des Kaisers Hirohito und der letzte überlebende Onkel des Kaisers Akihito. Der Prinz diente im Zweiten Weltkrieg als Offizier in der Kaiserlich Japanischen Armee, nach dem Krieg etablierte er sich als Gelehrter und Dozent für Nahoststudien und Semitische Sprachen. Sein offizieller Titel war „Prinz“ (jap. 親王 shinnō), sein Prädikat „Seine Kaiserliche Hoheit“ (jap. 殿下 denka).
Hayashida Yukio (jap. 林田 悠紀夫; * 26. November 1915 in Maizuru, Präfektur Kyōto; † 11. November 2007 in Setagaya, Tokio)…Hayashida Yukio (jap. 林田 悠紀夫; * 26. November 1915 in Maizuru, Präfektur Kyōto; † 11. November 2007 in Setagaya, Tokio) war ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), der unter anderem zwischen 1978 und 1986 Gouverneur der Präfektur Kyōto sowie von 1987 bis 1988 Justizminister war.
Kon Ichikawa (japanisch 市川 崑, Ichikawa Kon; * 20. November 1915 in Ise, Präfektur Mie; † 13. Februar 2008 in Tokio) war…Kon Ichikawa (japanisch 市川 崑, Ichikawa Kon; * 20. November 1915 in Ise, Präfektur Mie; † 13. Februar 2008 in Tokio) war ein japanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent.
Ishihara Yoshirō (japanisch 石原 吉郎; geboren 11. November 1915 auf der Izu-Halbinsel (Präfektur Shizuoka); gestorben 14.…Ishihara Yoshirō (japanisch 石原 吉郎; geboren 11. November 1915 auf der Izu-Halbinsel (Präfektur Shizuoka); gestorben 14. November 1977) war ein japanischer Dichter.
Shōji Shibata (jap. 柴田 承二, Shibata Shōji; * 23. Oktober 1915 in der Präfektur Tokio; † 12. Juli 2016) war ein…Shōji Shibata (jap. 柴田 承二, Shibata Shōji; * 23. Oktober 1915 in der Präfektur Tokio; † 12. Juli 2016) war ein japanischer Biochemiker und Pharmazeut.
Tonoyama Taiji (japanisch 殿山 泰司; * 17. Oktober 1915 in Ginza, Tokio, Japanisches Kaiserreich; † 30. April 1989) war ein…Tonoyama Taiji (japanisch 殿山 泰司; * 17. Oktober 1915 in Ginza, Tokio, Japanisches Kaiserreich; † 30. April 1989) war ein japanischer Schauspieler und Schriftsteller. Tonoyama war ein enger Freund von Shindō Kaneto. 1950 gründete er mit Shindō und Kōzaburō Yoshimura die Filmproduktionsgesellschaft Kindai Eiga Kyōkai (近代映画協会). Im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg diente er in der Kaiserlichen Japanischen Armee in China. Er war verheiratet, hatte aber stets auch eine Geliebte. Er schrieb eine Reihe von halbautobiografischen Essays unter dem Titel Sanmon Yakusha (三文役者), was so viel wie Schauspieler dritter Klasse bedeutet. Shindō Kaneto schrieb über ihn die Biographie Sanmon yakusha no shi, (三文役者の死), was „Der Tod eines drittklassigen Schauspielers“ bedeutet. 1963 gewann er beim Mainichi Film Concours für den Film Ningen den Preis des Besten Schauspielers.
Takagawa Kaku (jap. 高川 格; * 21. September 1915 in Tanabe, Präfektur Wakayama; † 26. November 1986), auch bekannt als…Takagawa Kaku (jap. 高川 格; * 21. September 1915 in Tanabe, Präfektur Wakayama; † 26. November 1986), auch bekannt als Takagawa Shūkaku (高川 秀格), war einer der erfolgreichsten japanischen Go-Spieler des 20. Jahrhunderts.
Shioda Gōzō (jap. 塩田 剛三; * 9. September 1915 im Bezirk Shinjuku in Tokio, Japan; † 17. Juli 1994 in Tokio) war der…Shioda Gōzō (jap. 塩田 剛三; * 9. September 1915 im Bezirk Shinjuku in Tokio, Japan; † 17. Juli 1994 in Tokio) war der Gründer des Yoshinkan-Aikidō, für das er Aikido-Techniken systematisierte. Der zweite Sohn des Arztes Shioda Sei’ichi studierte in seiner Jugend Judo und Kendō. Seit 1932 war er Schüler im Kobukan-Dōjō, wo er acht Jahre lang als Uchi-Deshi unter Ueshiba Morihei trainierte. Dieser verlieh ihm 1961 den 9. Dan Aikidō. Der 10. Dan Aikidō wurde Shioda 1985 von der International Budo Federation verliehen. Zudem war er einer der wenigen Träger des Titels Meijin, der höchsten Auszeichnung, die ein moderner Budoka erhalten kann. Während des Zweiten Weltkriegs war er als Mitglied der Kaiserlich Japanischen Armee in China stationiert, bis er 1946 wieder nach Japan zurückkehrte. 1955 eröffnete Shioda in Tsukudo-Hachiman, Shinjuku, ein eigenes Dōjō. Des Weiteren war er Autor diverser Bücher über Kampfkünste in japanischer und englischer Sprache.
Itō Kiyoshi (japanisch 伊藤 清; * 7. September 1915 in Hokusei-chō (heute Inabe), Präfektur Mie; † 10. November 2008 in…Itō Kiyoshi (japanisch 伊藤 清; * 7. September 1915 in Hokusei-chō (heute Inabe), Präfektur Mie; † 10. November 2008 in Kyōto) war ein japanischer Mathematiker, der sich vor allem mit der Stochastik beschäftigte. Itō leistete fundamentale Beiträge zur Theorie der stochastischen Prozesse und begründete die stochastische Analysis.
Hasuda Shūgorō (japanisch 蓮田 修吾郎; geboren 2. August 1915 in Kanazawa (Präfektur Ishikawa); gestorben 6. Januar 2010 in…Hasuda Shūgorō (japanisch 蓮田 修吾郎; geboren 2. August 1915 in Kanazawa (Präfektur Ishikawa); gestorben 6. Januar 2010 in Kamakura) war ein japanischer Kunstschmied.
Yamamoto Sadako (jap. 山本 定子; * 14. Juli 1915; Todesdatum unbekannt) war eine japanische Speerwerferin. Bei den…Yamamoto Sadako (jap. 山本 定子; * 14. Juli 1915; Todesdatum unbekannt) war eine japanische Speerwerferin. Bei den Olympischen Spielen 1936 wurde sie Fünfte mit 41,45 m. Ihre persönliche Bestleistung von 44,51 m stellte sie am 15. Juli 1936 in Lahti auf.
Ishikawa Kaoru (jap. 石川 馨; * 13. Juli 1915, Tokio; † 16. April 1989) war ein japanischer Chemiker, der zahlreiche…Ishikawa Kaoru (jap. 石川 馨; * 13. Juli 1915, Tokio; † 16. April 1989) war ein japanischer Chemiker, der zahlreiche Qualitätswerkzeuge entwickelte, unter anderen das nach ihm benannte Ishikawa-Diagramm (1943). Er gilt als Vater der japanischen Qualitätskontrolle. Sein Vater Ishikawa Ichirō war der erste Präsident des Japanischen Wirtschaftsverbandes Keidanren und sein jüngerer Bruder Ishikawa Rokurō der Präsident der Japanischen Industrie- und Handelskammer (JCCI). Die Beiträge von Ishikawa – „Scheitern ist der Keim zum Erfolg“ – sind heute Teil des Qualitätsmanagements.
Yamada Ginzō (japanisch 山田 銀蔵; * 8. Juli 1915 in Ōwani; † 25. Dezember 1978) war ein japanischer Skilangläufer. Yamada…Yamada Ginzō (japanisch 山田 銀蔵; * 8. Juli 1915 in Ōwani; † 25. Dezember 1978) war ein japanischer Skilangläufer. Yamada wurde im Jahr 1934 japanischer Meister über 18 km und mit der Staffel des Aomori Teams. Bei seiner einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen im Februar 1936 in Garmisch-Partenkirchen belegte er den 56. Platz über 18 km und den 12. Rang zusammen mit Sekido Tsutomu, seinen Bruder Yamada Shinzō und Tadano Hiroshi in der Staffel.
Izumi Seiichi (japanisch 泉 靖一; geboren 3. Juni 1915 in Tōkyō; gestorben 15. November 1970 ebenda) war ein japanischer…Izumi Seiichi (japanisch 泉 靖一; geboren 3. Juni 1915 in Tōkyō; gestorben 15. November 1970 ebenda) war ein japanischer Anthropologe, forschend tätig in Nordostasien und in Peru.
Shōzō Makino (jap. 牧野 正蔵 Makino Shōzō; * 15. Mai 1915 in Kosai; † 12. Februar 1987) war ein japanischer Schwimmer.…Shōzō Makino (jap. 牧野 正蔵 Makino Shōzō; * 15. Mai 1915 in Kosai; † 12. Februar 1987) war ein japanischer Schwimmer. Makino nahm erstmals 1932 an Olympischen Spielen teil. In Los Angeles gewann er über 1500 m Freistil Silber. Im Jahr 1933 brach er die bestehenden Weltrekorde über zunächst 800 m Freistil im März und dann über 400 m Freistil im August. Drei Jahre später nahm er erneut an den Olympischen Spielen teil. Bei den in Berlin ausgetragenen Spielen sicherte er sich über 400 m Freistil Bronze. In seiner Karriere als Schwimmer stellte der Japaner zahlreiche nationale Rekorde auf und gewann zwölf nationale Titel. Makino war Absolvent der Waseda-Universität und wurde 1975 mit der violetten Ehrenmedaille Japans ausgezeichnet. 1991 wurde er in die International Swimming Hall of Fame aufgenommen.
Kamekura Yūsaku (japanisch 亀倉 雄策; * 6. April 1915 in Yoshida (heute: Tsubame), Präfektur Niigata, Japan; † 11. Mai 1997…Kamekura Yūsaku (japanisch 亀倉 雄策; * 6. April 1915 in Yoshida (heute: Tsubame), Präfektur Niigata, Japan; † 11. Mai 1997 in Chūō, Tokio) war ein japanischer Grafiker und Grafikdesigner, spezialisiert auf Gebrauchsgrafik und international bekannt für seine Plakatkunst.
Asukata Ichio (japanisch 飛鳥田 一雄; * 12. April 1915 in Yokohama, Präfektur Kanagawa; † 11. Oktober 1990) war ein…Asukata Ichio (japanisch 飛鳥田 一雄; * 12. April 1915 in Yokohama, Präfektur Kanagawa; † 11. Oktober 1990) war ein japanischer Rechtsanwalt und Politiker (SPJ). Er war Vorsitzender der Sozialistischen Partei Japans sowie Bürgermeister von Yokohama. Vor und nach seiner Zeit als Bürgermeister war er Mitglied des Abgeordnetenhauses (Shūgiin), dem Unterhaus des Nationalparlaments, zunächst aus Kanagawa, später aus Tokio.
Hwang Sun-won (* 26. März 1915 in Taedong-gun, P’yŏngan-namdo; † 14. September 2000) war ein südkoreanischer…Hwang Sun-won (* 26. März 1915 in Taedong-gun, P’yŏngan-namdo; † 14. September 2000) war ein südkoreanischer Schriftsteller.
Sekido Tsutomu (japanisch 関戸 力, später: Yazaki Tsutomu (矢崎 力); * 25. März 1915 in Otaru; † 23. November 1987) war ein…Sekido Tsutomu (japanisch 関戸 力, später: Yazaki Tsutomu (矢崎 力); * 25. März 1915 in Otaru; † 23. November 1987) war ein japanischer Skisportler, der im Skilanglauf, Ski Alpin und in der Nordischen Kombination startete. Sekido wurde im Jahr 1933 japanischer Juniorenmeister über 18 km und in der Nordischen Kombination und errang bei den japanischen Meisterschaften 1935 jeweils den zweiten Platz über 17 km und in der Nordischen Kombination. Bei seiner einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen im Februar 1936 in Garmisch-Partenkirchen belegte er den 55. Platz über 18 km, den 35. Rang in der Nordischen Kombination und den 12. Platz zusammen mit Yamada Ginzō, Yamada Shinzō und Tadano Hiroshi in der Staffel. Zudem nahm er an der Alpinen Kombination teil, die er aber nicht beendete. Im Jahr 1939 wurde er japanischer Meister über 50 km. Nach seiner Karriere als Skilangläufer trainierte Sekido das japanische Skiteam bei den Olympischen Winterspielen 1976 und war Direktor des japanischen Skiverbandes und stellvertretender Vorsitzender des Skiverbandes Hokkaido.
Chōsa Yoshiyuki (japanisch 帖佐 美行, eigentlich bei gleicher Lesung 帖佐 良行; geboren 25. März 1915 in Kagoshima; gestorben…Chōsa Yoshiyuki (japanisch 帖佐 美行, eigentlich bei gleicher Lesung 帖佐 良行; geboren 25. März 1915 in Kagoshima; gestorben 10. September 2002 in Setagaya, Tōkyō) war ein japanischer Metallkünstler.
Kodaira Kunihiko (japanisch 小平 邦彦; * 16. März 1915 in der Präfektur Tokio; † 26. Juli 1997 in Kōfu) war ein japanischer…Kodaira Kunihiko (japanisch 小平 邦彦; * 16. März 1915 in der Präfektur Tokio; † 26. Juli 1997 in Kōfu) war ein japanischer Mathematiker, der 1954 wegen besonderer Verdienste um die Mathematik mit der Fields-Medaille ausgezeichnet wurde.
Terada Tōru (japanisch 寺田 透; geboren 16. März 1915 in Yokohama (Präfektur Kanagawa); gestorben 21. Dezember 1995…Terada Tōru (japanisch 寺田 透; geboren 16. März 1915 in Yokohama (Präfektur Kanagawa); gestorben 21. Dezember 1995 ebenda) war ein japanischer Literatur- und Kunstkritiker, Romanist.
Nobuo Kojima (jap. 小島 信夫, Kojima Nobuo; * 28. Februar 1915 in der Präfektur Gifu, Japan; † 26. Oktober 2006 in Tokio)…Nobuo Kojima (jap. 小島 信夫, Kojima Nobuo; * 28. Februar 1915 in der Präfektur Gifu, Japan; † 26. Oktober 2006 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller.
Ōi Saidan (jap. 大井 際断; * 26. Februar 1915, Nishinomiya, Japan; † 27. Februar 2018) war der Oberpriester (kanchō) der…Ōi Saidan (jap. 大井 際断; * 26. Februar 1915, Nishinomiya, Japan; † 27. Februar 2018) war der Oberpriester (kanchō) der Rinzai-shū-Linie des Hōkō-ji (Shinjitai: 方広寺, Kyūjitai: 方廣寺) in Okuyama, Inasa-chō, Kita-ku, Hamamatsu. 1921 wurde er Priester (oshō) im Moshō-ji (茂松寺) in Nishinomiya. 1940 machte er seinen Abschluss in Philosophie an der Universität Kyōto. 1948 wurde er Abt (住職, jūshoku) am Moshō-ji. Während dieser Zeit studierte er Zen unter Ienaga Ichidō (家永 一道) vom Tōfuku-ji. Er wurde zum Dharma-Nachfolger von Ichidō und lehrte Zen-Philosophie als Professor an der buddhistischen Hanazono-Universität. Im April 1960 wurde er Abt der Meditationshalle des Manju-ji (萬壽寺) in Ōita und im März 1975 Abt im Tōkai-an (東海庵) im Myōshin-ji. Anschließend wurde er ab Oktober 1990 Oberhaupt der Hōkō-ji-Schule (方廣寺派管長, Hōkō-ji-ha kanchō) und Zen-Meister (shike) am Hōkō-ji. Dort öffnete er die Zen-Schulung für Laien, auch für Frauen und für Schüler aus dem Westen. Ōi Saidan leitete ab 1982 Zen-Sesshin (Meditationsretreats) in Deutschland. Zuletzt war er während der EXPO 2000 im Lebensgarten Steyerberg und in Hannover. Mit der Repräsentation seiner Lehrtradition in Deutschland betraute er Christoph „Rei Ho“ Hatlapa aus Steyerberg, Lehrer der Choka-Sangha. 1993 erhielt er von Oi Saidan Roshi die Dharmaübertragung. Im Jahr 2000 wurde er für diese Traditionslinie in Deutschland beauftragt. Weitere Schülerinnen und Schüler sind Rei Shin Bigan und Nadine „Rei Myo“ Tierelinckx.
Kinugasa Hayao (jp. 衣笠 駿雄; * 2. Februar 1915; † 11. Februar 2007) diente in der Kaiserlichen Japanischen Armee und war…Kinugasa Hayao (jp. 衣笠 駿雄; * 2. Februar 1915; † 11. Februar 2007) diente in der Kaiserlichen Japanischen Armee und war einer der wenigen ehemaligen Offiziere der Kaiserlichen Armee, die sich den Bodenselbstverteidigungsstreitkräften (rikujō jieitai, englisch JGSDF) und deren Vorgängertruppe, der Nationalen Polizeireserve (警察予備隊 keisatsu yobitai, englisch National Police Reserve), anschlossen. Im Laufe seiner Karriere diente er in der Generalstabskonferenz (統合幕僚会議 tōgō bakuryō kaigi, englisch Joint Staff Council) der Selbstverteidigungskräfte (jieitai, englisch JSDF) und war der erste Kommandeur der 1. Luftlandebrigade (第1空挺団 daiichi kūteidan, englisch 1st Airborne Brigade), bevor er sich ins Private zurückzog.
Noma Hiroshi (japanisch 野間 宏; * 23. Februar 1915 in Kōbe; † 2. Januar 1991 in Tokio) war ein japanischer…Noma Hiroshi (japanisch 野間 宏; * 23. Februar 1915 in Kōbe; † 2. Januar 1991 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller. Noma Hiroshi, Sohn eines buddhistischen Priesters, begeisterte sich für die französische symbolistische Dichtung, las die Werke von James Joyce, André Gide und Marcel Proust und war Schüler des Dichters Takeuchi Katsutarō, bevor er ab April 1935 an der Universität Kyōto ein Französisch-Studium begann. Nach dem Studium, das er 1938 beendete, arbeitete er am Ōsaka City Welfare Department und kümmerte sich um die Burakumin, also die Unterpriviliierten Japans. Er interessierte sich frühzeitig für die marxistische Ideologie. 1941 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und nahm an Kämpfen in China und auf den Philippinen teil. Nachdem er wegen einer Malariainfektion aus der Armee entlassen worden war, trat er 1944 der Kommunistischen Partei bei, aus der er allerdings später wieder ausgeschlossen wurde. 1946 debütierte er mit dem Roman „Kurai e“ (暗い絵) – „Schwarzes Bild“. Sein bedeutendstes Werk war der Antikriegsroman „Shinkū chitai“ (真空地帯, 1952) – „Zone der Leere“, für den er mit dem Mainichi-Kulturpreis ausgezeichnet wurde. Für den Roman „Seinen no wa“ (青年の環) – „Kreis der Jugendlichen“ erhielt er 1971 den Tanizaki-Jun’ichirō-Preis. Das ist der Titel einer fünfbändigen Serie von Büchern, die Noma 1947 begann und die insgesamt 8000 Seiten umfasst. In diesem Buch verarbeitet Noma seine Erfahrungen mit den Burakumin und deren Befreiung. Für sein Gesamtwerk erhielt er 1989 den Asahi-Preis.
Masao Abe (japanisch 阿部正雄 Abe Masao; * 1915 in Osaka; † 10. September 2006 in Kyōto) war ein japanischer Philosoph und…Masao Abe (japanisch 阿部正雄 Abe Masao; * 1915 in Osaka; † 10. September 2006 in Kyōto) war ein japanischer Philosoph und Religionswissenschaftler. Mit seinem Werk widmete er sich dem interreligiösen Dialog zwischen Christentum und Buddhismus, später auch dem Judentum. In Osaka studierte er Wirtschaft und Jura. Er ist im Umfeld der Kyōto-Schule zu verorten und lehrte an der Universität Kyōto, der Ōtani-Universität und im nah gelegenen Nara. In den 1950er- und frühen 1960er-Jahren tauschte er sich an der Columbia-Universität in New York City mehrfach mit D.T. Suzuki aus, nach dessen Tod er als Hauptrepräsentant des Zen-Buddhismus in Europa und den USA galt. Er hat Suzukis A Zen Life ins Englische übersetzt. In New York lernte er auch Paul Tillich und Reinhold Niebuhr kennen. Sein philosophisches Hauptthema war die Auseinandersetzung zwischen Rationalität und dem Reinen-Land-Buddhismus. Er studierte westliche Philosophie bei Hajime Tanabe und zur gleichen Zeit Zen bei Shin’ichi Hisamatsu, der in der Tradition des Rinzai stand und dessen Lehrer Kitaro Nishida war. Nishida, Keiji Nishitani und Tanabe zählten zu Abes Haupteinflüssen. Sein Hauptinteresse galt dem Werk Dōgens.
Kamo Takeshi (jap. 加茂 健; * 8. Februar 1915 in Hamamatsu, Präfektur Shizuoka; † 26. März 2004, Präfektur Tokio) war ein…Kamo Takeshi (jap. 加茂 健; * 8. Februar 1915 in Hamamatsu, Präfektur Shizuoka; † 26. März 2004, Präfektur Tokio) war ein japanischer Fußballspieler. Er ist der Bruder von Kamo Shōgo.
Murayama Tatsuo (jap. 村山 達雄; * 8. Februar 1915 in Nagaoka, Präfektur Niigata, Japan; † 20. Mai 2010) war ein…Murayama Tatsuo (jap. 村山 達雄; * 8. Februar 1915 in Nagaoka, Präfektur Niigata, Japan; † 20. Mai 2010) war ein japanischer Politiker.
Yusa Masanori (jap. 遊佐 正憲; * 8. Januar 1915 in Tadotsu, Präfektur Kagawa, Japan; † 8. März 1975) war ein japanischer…Yusa Masanori (jap. 遊佐 正憲; * 8. Januar 1915 in Tadotsu, Präfektur Kagawa, Japan; † 8. März 1975) war ein japanischer Schwimmer. Zusammen mit Toyoda Hisakichi, Miyazaki Yasuji und Yokoyama Takashi wurde er bei den Olympischen Spielen 1932 in Los Angeles mit der 4 × 200-m-Freistilstaffel Olympiasieger. Dies war der erste Sieg Japans mit einer Schwimmstaffel bei Olympischen Spielen. Diesen Sieg mit der Staffel konnte er 1936 in Berlin wiederholen. Außerdem gewann er die Silbermedaille über 100 m Freistil.
Sasaki Ryōsaku (japanisch 佐々木 良作; geboren 8. Januar 1915 in Yabu, Präfektur Hyōgo; gestorben 3. März 2000 in Tokio) war…Sasaki Ryōsaku (japanisch 佐々木 良作; geboren 8. Januar 1915 in Yabu, Präfektur Hyōgo; gestorben 3. März 2000 in Tokio) war ein japanischer Politiker.
Chang Chun-ha (* 27. August 1918 in Ŭiju, früheres Chōsen, heutiges Nordkorea; † 17. August 1975 in Uijeongbu…Chang Chun-ha (* 27. August 1918 in Ŭiju, früheres Chōsen, heutiges Nordkorea; † 17. August 1975 in Uijeongbu, Südkorea) war ein südkoreanischer Politiker, Journalisten und Unabhängigkeitsaktivist gegen die japanische Herrschaft.