Prinzessin Kako von Akishino (jap. 佳子内親王 Kako-naishinnō; * 29. Dezember 1994 in Tokio) ist eine japanische Prinzessin…Prinzessin Kako von Akishino (jap. 佳子内親王 Kako-naishinnō; * 29. Dezember 1994 in Tokio) ist eine japanische Prinzessin des Kaiserhauses und die zweite Tochter des Kronprinzen Akishino und dessen Frau Kiko. Prinzessin Kako ist die Nichte des Kaisers Naruhito und der Kaiserin Masako und die Schwester von Mako sowie des an zweiter Stelle der Thronfolge geführten Prinzen Hisahito.
Mako Komuro (jap. 小室 眞子 Komuro Mako) (geboren als Prinzessin Mako von Akishino (jap. 眞子内親王 Mako-naishinnō) am * 23.…Mako Komuro (jap. 小室 眞子 Komuro Mako) (geboren als Prinzessin Mako von Akishino (jap. 眞子内親王 Mako-naishinnō) am * 23. Oktober 1991 in Tokio) ist eine ehemalige japanische Prinzessin des Kaiserhauses und die älteste Tochter des Kronprinzen Akishino und dessen Frau Kiko. Mako ist die erste Enkelin des emeritierten Kaisers Akihito und der emeritierten Kaiserin Michiko, Nichte von Kaiser Naruhito und Kaiserin Masako und die Schwester von Prinzessin Kako sowie des an zweiter Stelle der Thronfolge geführten Prinzen Hisahito. Nach ihrer bürgerlichen Heirat im Oktober 2021 mit dem Juristen Kei Komuro, den sie 2012 während ihres Studiums kennengelernt hatte, schied sie entsprechend dem Gesetz über den kaiserlichen Haushalt aus dem Kaiserhaus aus.
Sayako Kuroda (jap. 黒田 清子, Kuroda Sayako; * 18. April 1969) ist das dritte Kind und die einzige Tochter von Kaiser…Sayako Kuroda (jap. 黒田 清子, Kuroda Sayako; * 18. April 1969) ist das dritte Kind und die einzige Tochter von Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko von Japan. Am 15. November 2005 heiratete sie Yoshiki Kuroda, wodurch sie ihren kaiserlichen Titel aufgab und, wie von gesetzlichen Bestimmungen aus dem Jahr 1947 vorgeschrieben, das japanische Kaiserhaus verlassen musste. Zuvor wurde sie nach der kaiserlichen Tradition mit dem Titel Prinzessin Nori (紀宮, Nori-no-miya) angesprochen, und zwar in der Regel als Ihre Kaiserliche Hoheit Prinzessin Sayako (von Japan) (紀宮清子内親王, Nori-no-miya Sayako-naishinnō).
Prinz Fumihito, Prinz Akishino, Kronprinz von Japan (japanisch 秋篠宮文仁親王, Akishino-no-miya Fumihito-shinnō; * 30.…Prinz Fumihito, Prinz Akishino, Kronprinz von Japan (japanisch 秋篠宮文仁親王, Akishino-no-miya Fumihito-shinnō; * 30. November 1965 in Tokio) ist der jüngere Bruder Kaiser Naruhitos von Japan, des 126. Tennō, und seit der Abdankung seines Vaters Akihito am 30. April 2019 Erster in der Thronfolge. Seit seiner Heirat im Juni 1990 trägt er den Titel Akishino-no-miya und ist Oberhaupt eines eigenen Zweiges des japanischen Kaiserhauses.
Kaiserin Masako ( jap. 皇后雅子, Kōgō Masako; * 9. Dezember 1963 in Tokio, Japan als Masako Owada (小和田 雅子, Owada Masako))…Kaiserin Masako ( jap. 皇后雅子, Kōgō Masako; * 9. Dezember 1963 in Tokio, Japan als Masako Owada (小和田 雅子, Owada Masako)) ist die Ehefrau des japanischen Kaisers Naruhito.
Nobuko von Mikasa (japanisch 寬仁親王妃信子, Tomohito-shinnōhi Nobuko; * 9. April 1955 als Nobuko Asō (麻生 信子, Asō Nobuko)) ist…Nobuko von Mikasa (japanisch 寬仁親王妃信子, Tomohito-shinnōhi Nobuko; * 9. April 1955 als Nobuko Asō (麻生 信子, Asō Nobuko)) ist die Witwe des Prinzen Tomohito von Mikasa, eines Cousins des japanischen Kaisers Akihito.
Prinz Norihito von Takamado, japanisch 高円宮憲仁親王 Takamado-no-miya Norihito-shinnō, (* 29. Dezember 1954 in Tokio; † 21.…Prinz Norihito von Takamado, japanisch 高円宮憲仁親王 Takamado-no-miya Norihito-shinnō, (* 29. Dezember 1954 in Tokio; † 21. November 2002 in Shinjuku, Tokio) war der dritte Sohn des Prinzen Mikasa (Takahito). Er war ein Cousin des japanischen Kaisers Akihito, Mitglied des japanischen Kaiserhauses und stand zuletzt bis zu seinem Tod auf Platz sieben der Thronfolge auf den Chrysanthementhron.
Prinzessin Hisako von Takamado (jap. 高円宮憲仁親王妃久子 Takamado-no-miya Norihito Shinnōhi-Hisako; * 10. Juli 1953 in Tokio als…Prinzessin Hisako von Takamado (jap. 高円宮憲仁親王妃久子 Takamado-no-miya Norihito Shinnōhi-Hisako; * 10. Juli 1953 in Tokio als Hisako Tottori (鳥取 久子 Tottori Hisako)) ist eine japanische Prinzessin.
Prinz Yoshihito von Katsura (jap. 桂宮 宜仁親王 Katsura-no-miya Yoshihito-shinnō; * 11. Februar 1948; † 8. Juni 2014 in…Prinz Yoshihito von Katsura (jap. 桂宮 宜仁親王 Katsura-no-miya Yoshihito-shinnō; * 11. Februar 1948; † 8. Juni 2014 in Tokio) gehörte dem japanischen Kaiserhaus an. Sein Prädikat lautete Seine Kaiserliche Hoheit Prinz Katsura (Yoshihito).
Prinz Tomohito von Mikasa (jap. 寛仁親王, Tomohito-shinnō; * 5. Januar 1946 in Hayama, Präfektur Kanagawa, Japan; † 6. Juni…Prinz Tomohito von Mikasa (jap. 寛仁親王, Tomohito-shinnō; * 5. Januar 1946 in Hayama, Präfektur Kanagawa, Japan; † 6. Juni 2012 in Tokio, Japan) war als Cousin von Kaiser Akihito ein Angehöriger des japanischen Kaiserhauses. Er war der Erbprinz des Hauses Mikasa no miya. Sein offizieller Titel war Prinz, das Prädikat lautete Seine Kaiserliche Hoheit. Im Volksmund war er auch bekannt als „Hige no denka“ (deutsch: „Seine Hoheit mit dem Bart“).
Prinzessin Hanako von Hitachi (jap. 常陸宮正仁親王妃華子, Hitachi-no-miya Masahito Shinnōhi Hanako; * 19. Juli 1940 als Hanako…Prinzessin Hanako von Hitachi (jap. 常陸宮正仁親王妃華子, Hitachi-no-miya Masahito Shinnōhi Hanako; * 19. Juli 1940 als Hanako Tsugaru (津軽 華子)) ist eine japanische Prinzessin. Sie ist die vierte Tochter von Yoshitaka Tsugaru. Sie studierte an der Gakushūin-Frauenuniversität und schloss ihr Studium 1961 erfolgreich ab. Sie verlobte sich und heiratete am 30. September 1964 Prinz Hitachi, den zweiten Sohn des Shōwa-Kaisers. Das Ehepaar hat keine Kinder. Prinzessin Hitachi ist Präsidentin von verschiedenen Organisationen, die sich mit der Wohlfahrt und der Kunst befassen, wie zum Beispiel die traditionelle Blumenkunst des Ikebana. Sie hat auch mehrere Kinderbücher vom Englischen ins Japanische übersetzt.
Takako Shimazu (* 2. März 1939) ist die jüngere Schwester von Akihito, des emeritierten Kaisers von Japan, und Masahito…Takako Shimazu (* 2. März 1939) ist die jüngere Schwester von Akihito, des emeritierten Kaisers von Japan, und Masahito Hitachi sowie die Tante des amtierenden Tennō, Naruhito. 1960 heiratete sie einen Bürgerlichen und musste wegen des 1947 verabschiedeten Gesetzes über die kaiserliche Familie auf ihren Adelsstatus verzichten.
Prinz Masahito von Hitachi (jap. 常陸宮正仁親王, Hitachi-no-miya Masahito-shinnō; * 28. November 1935 in Tokio) ist ein…Prinz Masahito von Hitachi (jap. 常陸宮正仁親王, Hitachi-no-miya Masahito-shinnō; * 28. November 1935 in Tokio) ist ein Mitglied des japanischen Kaiserhauses und der jüngere Bruder des ehemaligen Kaisers Akihito sowie der Onkel des amtierenden Tenno, Naruhito. Er ist der ältere Bruder von Takako Shimazu. Prinz Hitachi ist der zweite Sohn und das sechste Kind von Kaiser Shōwa und Kaiserin Kōjun. Nach der Amtsübernahme durch Naruhito am 1. Mai 2019 ist er der dritte in der Thronfolge. Prinz Hitachi ist mit Prinzessin Hanako von Hitachi verheiratet und ist bekannt für seine Wohltätigkeit und sein Interesse an der Krebsforschung. Prinz Hitachi ist im Kaiserpalast Tokio geboren. Sein ursprünglicher Titel war Prinz Yoshi (義宮正仁, Yoshi-no-miya Masahito). Er besuchte die Grundschule und die Oberschule in der Gakushūin-Universität. In den späten Kriegsjahren wurde er 1944 mit seinem Bruder, dem damaligen Kronprinzen, nach Nikkō evakuiert, um vor den amerikanischen Bombardements auf Tokio sicher zu sein. Nach dem Krieg von 1947 bis 1950 erhielten er, sein Bruder, und seine Schwestern Prinzessinnen Kazuko, Atsuko und Takako Privatunterricht auf Englisch von der Amerikanerin Elizabeth Gray Vining. Prinz Yoshi studierte Chemie an der Gakushuin-Universität und schloss erfolgreich 1958 ab. Er studierte weiter an der wissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio. 1969 wurde er Forschungsassistent der Japanischen Stiftung für Krebsforschung. Am 30. September 1964 heiratete er Tsugaru Hanako, die vierte Tochter des verstorbenen Grafen Tsugaru Yoshitaka. Tsugaru Yoshitaka war ein Graf aus dem 1947 formell abgeschafften Adel (kazoku) und ein Nachfahre der Daimyō-Familie, die auf der Burg Hirosaki in der Präfektur Aomori residierte. Einen Tag nach der Hochzeit verlieh Kaiser Shōwa seinem zweiten Sohn den Titel Hitachi-no-miya (常陸宮). Der Prinz erhielt davor vom kaiserlichen Hofamt die Erlaubnis, eine Seitenlinie der kaiserlichen Familie zu gründen. Durch die Hochzeit wurde seine Frau Prinzessin Hitachi. Prinz und Prinzessin Hitachi haben keine Kinder. Der Prinz und die Prinzessin sind Präsidenten von verschiedenen Organisationen, die sich mit dem internationalen Austausch befassen, sowie Ehrenvorsitzende von Organisationen, die sich Schwerbehinderten, dem Schutz der Natur u. Ä. widmen. Prinz Hitachi ist Präsident oder Ehrenvorsitzender von mindestens 14 Organisationen.
Michiko (japanisch 美智子 Michiko), geboren als Michiko Shōda (正田 美智子 Shōda Michiko, * 20. Oktober 1934 in Tokio), ist…Michiko (japanisch 美智子 Michiko), geboren als Michiko Shōda (正田 美智子 Shōda Michiko, * 20. Oktober 1934 in Tokio), ist emeritierte Kaiserin von Japan (上皇后, Jōkōgō; eng. „Empress Emerita“), Ehefrau des emeritierten Tennō (Kaisers) Akihito und Mutter von Kaiser Naruhito.
Prinzessin Mikasa (* 4. Juni 1923 in Tokio; † 15. November 2024 ebenda) war die Witwe von Prinz Mikasa, des jüngsten…Prinzessin Mikasa (* 4. Juni 1923 in Tokio; † 15. November 2024 ebenda) war die Witwe von Prinz Mikasa, des jüngsten Bruders des Kaisers Hirohito, und damit Mitglied der kaiserlichen Familie von Japan.
Prinz Mikasa (Takahito) von Japan (japanisch 三笠宮崇仁親王, Mikasa-no-miya Takahito-shinnō; * 2. Dezember 1915 in Tokio; †…Prinz Mikasa (Takahito) von Japan (japanisch 三笠宮崇仁親王, Mikasa-no-miya Takahito-shinnō; * 2. Dezember 1915 in Tokio; † 27. Oktober 2016 ebenda) war der vierte und jüngste Sohn des japanischen Kaisers Taishō und der Kaiserin Teimei. Er war der jüngere Bruder des Kaisers Hirohito und der letzte überlebende Onkel des Kaisers Akihito. Der Prinz diente im Zweiten Weltkrieg als Offizier in der Kaiserlich Japanischen Armee, nach dem Krieg etablierte er sich als Gelehrter und Dozent für Nahoststudien und Semitische Sprachen. Sein offizieller Titel war „Prinz“ (jap. 親王 shinnō), sein Prädikat „Seine Kaiserliche Hoheit“ (jap. 殿下 denka).
Prinzessin Takamatsu Kikuko (jap. 宣仁親王妃喜久子, Nobuhito-shinnōhi Kikuko oder 高松宮妃 喜久子, Takamatsu-no-miya-hi Kikuko; * 26.…Prinzessin Takamatsu Kikuko (jap. 宣仁親王妃喜久子, Nobuhito-shinnōhi Kikuko oder 高松宮妃 喜久子, Takamatsu-no-miya-hi Kikuko; * 26. Dezember 1911 in Tokio; † 18. Dezember 2004 in Tokio) war eine japanische Prinzessin. Prinzessin Takamatsu, geboren als Tokugawa Kikuko (徳川 喜久子) und älteste Tochter des Prinzen Tokugawa Yoshihisa trug den Titel „Kaiserliche Hoheit“. Sie war die Witwe von Prinz Takamatsu Nobuhito, dem dritten Sohn des Taishō-tennō Yoshihito und jüngeren Bruder des Shōwa-tennō Hirohito. Ihr Großvater war der letzte japanische Shōgun Tokugawa Yoshinobu. Prinzessin Takamatsu war eine Tante des emeritierten Tennō von Japan, Akihito. Ihre Ausbildung absolvierte Takamatsu noch unter dem Namen Kikuko in der Mädchenabteilung der Gakushūin-Universität in Tokio. Sie heiratete den Prinzen Takamatsu am 4. Februar 1930 im Kaiserlichen Palast. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeiteten beide für wohltätige Hilfsorganisationen, ihr besonderer Einsatz galt den Leprakranken. Nach Tod des Prinzen Takamatsu wurde die Prinzessin Schirmherrin der Krebsforschungsgesellschaft ihres Mannes, der Princess Takamatsu Cancer Research Foundation. 1991 entdeckte die Prinzessin Tagebücher des Prinzen Takamatsu, die er zwischen 1934 und 1947 geschrieben hatte und ließ sie anschließend in einer Zeitschrift veröffentlichen. Seit September 1999 kränkelte Prinzessin Takamatsu. Entgegen den üblichen Gepflogenheiten des japanischen Kaiserhauses hat sich Prinzessin Takamatsu im Jahr 2002 in einer japanischen Frauenzeitschrift zu Wort gemeldet und eine Gesetzesänderung zu Gunsten einer weiblichen Thronfolge gefordert. Takamatsu wies dabei auf die weibliche Regentschaft in England und Schweden hin. Sie sah gute Aussichten, eine Gesetzesänderung im japanischen Parlament durchzusetzen und Prinzessin Aiko, das erste Kind von Kaiser Naruhito und seiner Frau Kaiserin Masako, zur weiblichen Tennō werden zu lassen. Sie lebte bis zu ihrem Tod im Takanawa-Palast in Tokios Stadtbezirk Minato. Die Prinzessin verstarb am 18. Dezember 2004 an einer Blutvergiftung.
Tanaka Tatsuo (jap. 田中 龍夫; * 20. September 1910 in Hagi, Präfektur Yamaguchi; † 30. März 1998) war ein japanischer…Tanaka Tatsuo (jap. 田中 龍夫; * 20. September 1910 in Hagi, Präfektur Yamaguchi; † 30. März 1998) war ein japanischer Adliger und Politiker. In der Nachkriegszeit gehörte er für die Liberaldemokratische Partei (LDP) für Jahrzehnte dem Shūgiin an und war Minister in mehreren Kabinetten. Tanaka, der älteste Sohn von Premierminister Tanaka Giichi, wurde mit dessen Tod 1929 Danshaku (Baron). Er studierte Rechtswissenschaften an der Kaiserlichen Universität Tokio und wurde anschließend Angestellter der Südmandschurischen Eisenbahn. 1940 wurde er in das „Planungsamt“ (Kikaku-in) berufen, 1943 wechselte er in das „Munitionsministerium“ (Gunju-shō). Danach war er Sekretär für zwei Minister im Kabinett: ab 1944 bei Landwirtschaftsminister Shimada Toshio, 1945 bei Industrie- und Handelsminister Ogasawara Sankurō. 1946 wurde er ins Kizokuin, das Herrenhaus des Reichstages, berufen. Tanaka kandidierte 1947 für das Gouverneursamt in seiner Heimatpräfektur und wurde der erste vom Volk gewählte Gouverneur von Yamaguchi. 1953 trat er zur Hälfte seiner zweiten Amtsperiode zurück, Nachfolger wurde sein Schwager Ozawa Tarō. Tanaka bewarb sich bei der Shūgiin-Wahl 1953 im Viermandatswahlkreis Yamaguchi 1 als Unabhängiger um einen Sitz im nationalen Parlament und wurde mit dem höchsten Stimmenanteil gewählt. Danach wurde er zwölfmal in Folge als Abgeordneter wiedergewählt. Er wurde später Mitglied der Demokratischen Partei Japans und damit 1955 Mitglied der LDP, wo er zunächst zur Kishi-Faktion, später zur Fukuda-Faktion gehörte. 1957 war er während des ersten Kabinetts Kishi stellvertretender Leiter des Kabinettssekretariats. Erstmals Minister wurde er 1967 im zweiten Kabinett Satō, in das er als Leiter des Amts des Premierministers berufen wurde. Von 1976 bis 1977 war er Minister für Internationalen Handel und Industrie, von 1980 bis 1981 Kultusminister. 1981 erhielt Tanaka eines der „drei Parteiämter“, als er von Suzuki Zenkō zum Vorsitzenden des Exekutivrats berufen wurde, das Amt behielt er bis zu Suzukis Rückzug 1982. Zur Shūgiin-Wahl 1990 zog sich Tanaka aus der Politik zurück, seine Wahlkreiskandidatur übernahm Kawamura Takeo aus Tanakas Heimatstadt Hagi. Im selben Jahr erhielt er den Orden der Aufgehenden Sonne erster Klasse. Tanaka starb 1998 und wurde wie sein Vater auf dem Friedhof Tama in Fuchū, Präfektur Tokio beigesetzt.
Prinzessin Chichibu Setsuko (japanisch 雍仁親王妃勢津子, Yasuhito Shinnōhi Setsuko; geboren als Setsuko Matsudaira (松平節子…Prinzessin Chichibu Setsuko (japanisch 雍仁親王妃勢津子, Yasuhito Shinnōhi Setsuko; geboren als Setsuko Matsudaira (松平節子, Matsudaira Setsuko); * 9. September 1909 in Walton-on-Thames; † 25. August 1995 in Tokio) war als Gemahlin von Prinz Chichibu Yasuhito Mitglied der japanischen Kaiserfamilie.
Kawashima Yoshiko (jap. 川島 芳子; * 24. Mai 1907 in Peking; † 25. März 1948 im Hebei-Modell-Gefängnis Peiping) war eine in…Kawashima Yoshiko (jap. 川島 芳子; * 24. Mai 1907 in Peking; † 25. März 1948 im Hebei-Modell-Gefängnis Peiping) war eine in Japan aufgewachsene Mandschu-Prinzessin und in den 1920er und 1930er Jahren Spionin im Dienst der japanischen Kwantung-Armee und des Staates Mandschukuo. Ihr Geburtsname lautete Aisin Gioro Xianyu (chin. 愛新覺羅·顯玗), ihr Hofname Dongzhen (chin. 東珍, literarisch „Östliches Juwel“). Ihr han-chinesischer Name lautete Jin Bihui (chin. 金璧輝). Nach dem Ende des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges wurde sie von den Kuomintang verhaftet und wegen Hochverrats hingerichtet.
Prinz Nobuhito von Takamatsu (japanisch 高松宮宣仁親王 Takamatsu-no-miya Nobuhito-shinnō, * 3. Januar 1905 in Tokio; † 3.…Prinz Nobuhito von Takamatsu (japanisch 高松宮宣仁親王 Takamatsu-no-miya Nobuhito-shinnō, * 3. Januar 1905 in Tokio; † 3. Februar 1987 in Shibuya, Tokio) war der dritte Sohn von Kaiser Taishō (Yoshihito) und Kaiserin Teimei und der jüngere Bruder des Kaisers Shōwa (Hirohito). Takamatsu heiratete am 4. Februar 1930 Tokugawa Kikuko, die Tochter von Tokugawa Yoshihisa. Er wurde Oberhaupt des Prinzenhauses (shinnōke) Takamatsu-no-miya (ehemals Arisugawa-no-miya), einer der vier kaiserlichen Zweigfamilien, die erbberechtigt auf den Chrysanthemen-Thron waren, im Falle eines fehlenden Nachfolgers aus dem Haupthaus, allerdings blieb seine Ehe kinderlos. Ab Mitte der 1920er Jahre bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges diente Prinz Takamatsu in der Kaiserlich Japanischen Marine. Er verließ sie 1945 im Rang eines Kapitäns zur See (jap. kaigun taisa). Nach dem Krieg wurde Takamatsu Prinz Ehrenamtlicher verschiedener Organisationen für den internationalen kulturellen Austausch in den Bereichen Kunst, Sport und Medizin. Wegen seiner Tätigkeit als Mitglied des Kaiserlichen Haushalts bleibt er in Japan in Erinnerung. Der Kunstpreis Praemium Imperiale wurde 1989 zu seinem Andenken gestiftet.
Kaiserin Kōjun (jap. 香淳皇后 Kōjun-kōgō); geboren als Prinzessin Nagako (良子女王 Nagako-joō, * 6. März 1903 in Tokio; † 16.…Kaiserin Kōjun (jap. 香淳皇后 Kōjun-kōgō); geboren als Prinzessin Nagako (良子女王 Nagako-joō, * 6. März 1903 in Tokio; † 16. Juni 2000 ebenda) war Kaiserin von Japan, Ehefrau des Tennō (Kaisers) Hirohito und Mutter des Tennō Akihito. Kōjun war die am längsten lebende Gattin eines Kaisers in der japanischen Geschichte. Vom 26. Januar 1924 bis zum 25. Dezember 1926 war sie Kronprinzessin, vom 25. Dezember 1926 bis zum 7. Januar 1989 Kaiserin und vom 7. Januar 1989 bis zu ihrem Tod am 16. Juni 2000 Kaiserinwitwe.
Hachisuka Masauji, 18. Marquis Hachisuka (jap. 蜂須賀 正氏; * 15. Februar 1903 in der Präfektur Tokio; † 14. Mai 1953 in…Hachisuka Masauji, 18. Marquis Hachisuka (jap. 蜂須賀 正氏; * 15. Februar 1903 in der Präfektur Tokio; † 14. Mai 1953 in Atami) war ein japanischer Ornithologe, Flieger und Mitglied des japanischen Oberhauses.
Baron Takeichi Nishi (jap. 西 竹一, Nishi Takeichi; * 12. Juli 1902 in Azabu, Tokio (heute: Nishiazabu, Minato, Tokio); †…Baron Takeichi Nishi (jap. 西 竹一, Nishi Takeichi; * 12. Juli 1902 in Azabu, Tokio (heute: Nishiazabu, Minato, Tokio); † 17. März 1945 auf Iwojima) war ein Offizier der Kaiserlich Japanischen Armee während des Zweiten Weltkriegs sowie als Sportreiter Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 1932.
Prinz Chichibu Yasuhito (japanisch 秩父宮雍仁親王 Chichibu-no-miya Yasuhito-shinnō; * 25. Juni 1902 in Tokio als Atsu-no-miya…Prinz Chichibu Yasuhito (japanisch 秩父宮雍仁親王 Chichibu-no-miya Yasuhito-shinnō; * 25. Juni 1902 in Tokio als Atsu-no-miya Yasuhito-shinnō; † 4. Januar 1953 in Fujisawa) war der zweite Sohn des Tennō Taishō und Bruder des Tennō Shōwa und damit Mitglied des japanischen Kaiserhauses. Wie viele andere Mitglieder des Kaiserhauses dieser Zeit war auch er ein General in der Kaiserlich Japanischen Armee.
Mitsui Takaharu (japanisch 三井 高陽; 10. Juli 1900 – 19. Mai 1983) war ein japanischer Industrieller, Privatgelehrter und…Mitsui Takaharu (japanisch 三井 高陽; 10. Juli 1900 – 19. Mai 1983) war ein japanischer Industrieller, Privatgelehrter und Philatelist. Er entstammte der Industriellendynastie Mitsui und wurde 1937 Familienvorstand des sogenannten Südhauses der Familie.
Yamashina Yoshimaro (jap. 山階 芳麿; * 5. Juli 1900 in Kōjimachi, Tokio (heute: Chiyoda, Tokio); † 28. Januar 1989 in…Yamashina Yoshimaro (jap. 山階 芳麿; * 5. Juli 1900 in Kōjimachi, Tokio (heute: Chiyoda, Tokio); † 28. Januar 1989 in Tokio) war ein japanischer Ornithologe. Er ist der Gründer des Yamashina-Instituts für Ornithologie.
Baron Ijūin Matsuji (jap. 伊集院 松治; * 21. April 1893; † 24. Mai 1944) war ein Offizier der Kaiserlich Japaniaschen Marine…Baron Ijūin Matsuji (jap. 伊集院 松治; * 21. April 1893; † 24. Mai 1944) war ein Offizier der Kaiserlich Japaniaschen Marine während des Zweiten Weltkriegs. Er war in mehreren Seeschlachten involviert.
Kōshaku Kuroda Nagamichi (jap. 黒田 長礼; * 24. November 1889 in Akasaka, Tokio; † 16. April 1978 ebenda) war ein…Kōshaku Kuroda Nagamichi (jap. 黒田 長礼; * 24. November 1889 in Akasaka, Tokio; † 16. April 1978 ebenda) war ein japanischer Ornithologe. Kuroda ist ein Nachfahre der Daimyōs des Lehens Fukuoka, der im Jahre 1600 von Kuroda Nagamasa begründet wurde. Er zeigte schon in seiner Kindheit Interesse an der Vogelbeobachtung. Auf dem Anwesen seiner Familie befand sich ein großer Ententeich, wo sich jährlich tausende Wildenten versammelten. Kuroda wurde zunächst an der Gakushūin-Universität ausgebildet und während seines Zoologie-Studiums an der Kaiserlichen Universität Tokyo (heute Universität Tokyo) besuchte er 1916 Korea, wo er eines der letzten Exemplare der heute vermutlich ausgestorbenen Schopfkasarka sammelte. 1917 verfasste er die wissenschaftliche Erstbeschreibung über die Art. In der Folgezeit unternahm Kuroda zahlreiche Reisen zu den Ogasawara-Inseln, Daitō-Inseln und den Ryūkyū-Inseln und erforschte dort die Vogelwelt. Über seine Forschungsarbeit auf Ryūkyū schrieb er 1924 seine Doktorarbeit. Nach dem Tod seines Vaters im Jahre 1939 erbte er den Familiensitz und erhielt den Adelstitel eines Kōshaku (Markgraf). Von 1947 bis 1963 war Kuroda Präsident der Japanischen Ornithologischen Gesellschaft. Kuroda war einer der herausragendsten Ornithologen Japans im 20. Jahrhundert. Er schrieb zahlreiche wissenschaftliche Artikel über Säugetiere und Vögel in renommierten internationalen Journalen wie dem Bulletin of the British Ornithologists' Club. Zu Kurodas Standardwerken zählen Birds of the Island of Java (2 Bände, 1933–36), Passeres (1933) und Parrots of the World in Life Colours (1975). Nagamichi Kurodas Sohn Nagahisa (1916–2009) war ebenfalls ein bekannter Ornithologe.
Kido Kōichi (japanisch 木戸 幸一; * 18. Juli 1889; † 6. April 1977) war ein japanischer Politiker und verurteilter…Kido Kōichi (japanisch 木戸 幸一; * 18. Juli 1889; † 6. April 1977) war ein japanischer Politiker und verurteilter Kriegsverbrecher. Marquis Kido Kōichi wurde 1889 als Sohn des Oberhofmarschalls Kido Takamasa und als Enkel von Kido Takayoshi geboren. Seine Grundausbildung erhielt er an der Hofschule im kaiserlichen Palast. Nach Abschluss seines Jurastudiums an der Universität Kyōto im Jahre Taishō 4 trat Kido seinen Dienst im Ministerium für Wirtschaft und Handel an und war in den folgenden Jahren u. a. Abteilungsleiter der Dienststelle Maschinenbau und Leiter der Abteilung Rechnungswesen, Leiter der Dienststelle für Rationalisierung der Industrie, leitender Sekretär des Lordsiegelbewahrers und Berater im kaiserlichen Hofamt. Im Jahre Shōwa 8 (1933) empfahl Saionji Kinmochi (1849–1940) Kido als Vorsitzenden für die Abteilung des Hofamtes, welche mit Fragen der kaiserlichen Familie, kaiserlichen Konferenzen etc. befasst war (kunaishō-sōchitsuryō). Als im Jahre Shōwa 12 (1937) Konoe Fumimaro ein Kabinett bildete, wurde Kido Minister für Erziehung, 1938 für Wohlfahrt, um nach dem Rücktritt des Kabinetts als Abgeordneter des Oberhauses zu fungieren. Im Kabinett Hiranuma Kiichirō war Kido Innenminister. 1940 trat Kido sein Amt als Lordsiegelbewahrer (naidaijin) an. Kido pflegte stets die Empfehlung für einen neuen Premier, die der Genrō Saionji gegenüber dem Kaiser aussprach, zu unterstützen. Nach dem Rücktritt des Kabinetts Yonai Mitsumasa aber folgte Kido dem Rat der Jūshin (ehemalige Premierminister) und empfahl Konoe als Ministerpräsidenten. Hiernach spielte Kidos Meinung und Urteil bei der Wahl eines neuen Premiers eine wichtige Rolle. So konnte 1941 Hideki Tōjō Premierminister als Nachfolger Konoes werden. Wegen seines politischen Einflusses und wegen seiner Rolle am Hofe, aber auch zum Schutze des Kaisers wurde Kido vor das Tokioter Tribunal geladen. Kido wurde somit in Stellvertretung des Kaisers vor dem Kriegsverbrechertribunal angeklagt. Sein Tagebuch diente während des Prozesses nicht nur der Staatsanwaltschaft als Beweismittel, sondern auch dem Kaiser zu dessen Schutz vor einer Anklage. Außerdem übte Kido darin schonungslose Kritik am Militär, das er für den Krieg verantwortlich machte, und stellte es dadurch in einen Gegensatz zum friedlichen und friedliebenden Kaiser. Dies veranlasste die Militärs Mutō Akira, Satō Kenryō und Hashimoto Kingorō zu bösen Vorwürfen gegen Kido. Nichtsdestoweniger gilt das Tagebuch Kidos als wertvolle Quelle zum Verständnis der Shōwa-Zeit. Vor dem Tokioter Kriegsverbrechertribunal wurde Kido als Kriegsverbrecher der Kategorie A zu lebenslanger Haft verurteilt, allerdings aus Krankheitsgründen 1953 nach dem Abzug der Alliierten aus Japan unter Hausarrest gestellt und 1955 von der Regierung begnadigt. Er lebte sehr zurückgezogen und scheute die Öffentlichkeit. Kido schrieb Briefe aus dem Gefängnis an den Kaiser. Darin bat er den Kaiser, keine weiteren Kriegsverbrecher vor japanische Gerichte zu stellen, da diese sogenannten Kriegsverbrecher loyale und ehrenhafte Untertanen seien, die ihrer Nation gedient hätten. Er verstarb 1977. „Kidos Tagebuch“ (木戸日記), das er 1966 publizierte, und das die Ereignisse von Januar 1931 bis Dezember 1945 umfasst, ist eine bedeutende Quelle für die Geschichte des Pazifikkriegs in Japan.
Prinz Higashikuni Naruhiko (jap. 東久邇宮 稔彦王, Higashikuni-no-miya Naruhiko-ō bzw. 東久邇 稔彦, Higashikuni Naruhiko; * 3.…Prinz Higashikuni Naruhiko (jap. 東久邇宮 稔彦王, Higashikuni-no-miya Naruhiko-ō bzw. 東久邇 稔彦, Higashikuni Naruhiko; * 3. Dezember 1887 in Kyōto; † 26. Januar 1990 in Tokio) war ein japanischer Politiker und vom 17. August 1945 bis zum 9. Oktober 1945 der 43. Premierminister von Japan. Er war Kaiser Hirohitos Onkel, das einzige Mitglied der japanischen Kaiserfamilie, das jemals ein Kabinett leitete, und der Premierminister mit der kürzesten Amtszeit – genau 54 Tage – in der Geschichte Japans.
Prinz Asaka Yasuhiko (jap. 朝香宮鳩彦王 Asaka-no-miya Yasuhiko-ō; * 2. Oktober 1887 in Kyōto; † 12. April 1981 in Atami) war…Prinz Asaka Yasuhiko (jap. 朝香宮鳩彦王 Asaka-no-miya Yasuhiko-ō; * 2. Oktober 1887 in Kyōto; † 12. April 1981 in Atami) war der Gründer eines weiteren Zweiges der japanischen Kaiserfamilie und ein General der Japanischen Armee. Ihm wird als Kommandeur der Truppen, die im Dezember 1937 Nanking eroberten, eine führende Rolle beim Massaker von Nanking vorgeworfen, wofür er jedoch nie rechtlich belangt wurde.
Kinoshita Rigen (japanisch 木下 利玄, wirklicher Name: Kinoshita Toshiharu bei gleicher Schreibweise; * 1. Januar 1886 in…Kinoshita Rigen (japanisch 木下 利玄, wirklicher Name: Kinoshita Toshiharu bei gleicher Schreibweise; * 1. Januar 1886 in der Präfektur Okayama; † 15. Februar 1925) war ein japanischer Lyriker.
Kaiserin Teimei (jap. 貞明皇后 Teimei-kōgō, wirklicher Name: Kujō Sadako (九条 節子); * 25. Juni 1884; † 17. Mai 1951), auch…Kaiserin Teimei (jap. 貞明皇后 Teimei-kōgō, wirklicher Name: Kujō Sadako (九条 節子); * 25. Juni 1884; † 17. Mai 1951), auch als Kaiserwitwe Teimei bekannt (貞明皇太后, Teimei-kōtaigō), war die Gemahlin des Taishō Tennō von Japan. Sie war die Mutter des Shōwa Tennō. Ihr Name Teimei bedeutet „erleuchtete Konstanz“.
Mushanokōji Kintomo (jap. 武者小路 公共; * 29. August 1882; † 21. April 1962) war japanischer Sonderbotschafter und…Mushanokōji Kintomo (jap. 武者小路 公共; * 29. August 1882; † 21. April 1962) war japanischer Sonderbotschafter und unterzeichnete für das Japanische Kaiserreich 1936 den gegen die Sowjetunion gerichteten Antikominternpakt zwischen dem Kaiserreich Japan und dem Deutschen Reich. Der Schriftsteller Mushanokōji Saneatsu war sein jüngerer Bruder.
Hiraga Yuzuru (japanisch 平賀譲; geboren 8. März 1878 in der Präfektur Hiroshima; gestorben 17. Februar 1943) war…Hiraga Yuzuru (japanisch 平賀譲; geboren 8. März 1878 in der Präfektur Hiroshima; gestorben 17. Februar 1943) war japanischer Schiffbauingenieur, Vizeadmiral und Universitätsprofessor.
Danshaku Ōsumi Mineo (jap. 大角 岑生; * 1. Mai 1876 in Miyake-mura, Landkreis Nakashima (heute: Inazawa), Präfektur Aichi…Danshaku Ōsumi Mineo (jap. 大角 岑生; * 1. Mai 1876 in Miyake-mura, Landkreis Nakashima (heute: Inazawa), Präfektur Aichi; † 5. Februar 1941 in Guangzhou, Japanisches Besatzungsgebiet China) war ein japanischer Admiral der Kaiserlichen Marine, der unter anderem von 1931 bis 1932 sowie erneut zwischen 1933 und 1936 Marineminister war.
Baron Nakajima Kumakichi (jp. 中島 久万吉; * 24. Juli 1873 in Yokohama; † 25. April 1960 in Hayama) war ein Unternehmer…Baron Nakajima Kumakichi (jp. 中島 久万吉; * 24. Juli 1873 in Yokohama; † 25. April 1960 in Hayama) war ein Unternehmer, Politiker und Handels- und Industrieminister im Japanischen Kaiserreich.
Danshaku Yamashita Gentarō (japanisch 山下 源太郎; * 30. Juli 1863 in Yonezawa, Provinz Dewa (heute: Präfektur Yamagata); †…Danshaku Yamashita Gentarō (japanisch 山下 源太郎; * 30. Juli 1863 in Yonezawa, Provinz Dewa (heute: Präfektur Yamagata); † 18. Februar 1931 in Yotsuya, Tokio) war ein japanischer Seeoffizier und zuletzt Admiral der Kaiserlich Japanischen Marine (Dai-Nippon Teikoku Kaigun), der unter anderem zwischen 1917 und 1919 Oberbefehlshaber der 1. Flotte (Dai-ichi Kantai) sowie in dieser Zeit auch zwei Mal Oberbefehlshaber der Kombinierten Flotte (Rengō Kantai) war. Er war zudem zwischen 1920 und 1925 Chef des Admiralstabes (Kaigun Gunrei Bucho) und wurde 1928 als Baron (Danshaku) in den Adelsstand (Kazoku) erhoben.
Fürstin Ōyama Sutematsu (japanisch 大山 捨松, geboren 24. Februar 1860 als Yamakawa Sakiko (山川 咲子) in Aizu; gestorben 18.…Fürstin Ōyama Sutematsu (japanisch 大山 捨松, geboren 24. Februar 1860 als Yamakawa Sakiko (山川 咲子) in Aizu; gestorben 18. Februar 1919 in Tokio) war eine prominente Persönlichkeit der Meiji-Zeit und die erste Japanerin, die einen College-Abschluss erhielt. Sie wurde in einen traditionellen Samurai-Haushalt geboren, der das Tokugawa-Shogunat im Boshin-Krieg unterstützte. Als Kind überlebte sie die einen Monat andauernde Belagerung der Burg Aizu-Wakamatsu im Jahr 1868 und lebte daraufhin kurze Zeit als Flüchtling. 1871 war Yamakawa eines von fünf Mädchen, die ausgewählt wurden die Iwakura-Mission nach Amerika zu begleiten und verbrachte zehn Jahre damit eine amerikanische Ausbildung zu erhalten. Zu dieser Zeit änderte sich ihr Name zu Yamakawa Sutematsu (山川 捨松) oder auch Stematz Yamakawa, wenn sie auf Englisch schrieb. Yamakawa lebte im Haushalt von Leonard Bacon in New Haven, Connecticut und freundete sich besonders mit seiner jüngsten Tochter Alice Mabel Bacon an. Sie lernte Englisch und schloss die Hillhouse High School ab, woraufhin sie das Vassar College besuchte als erste nicht Weiße Studentin an dem noch recht jungen Frauencollege. Sie war in der Abschlussklasse von 1882 und erhielt einen Bachelor mit magna cum laude. Nach ihrem Abschluss blieb sie noch einige Monate, um Krankenpflege zu lernen, und kehrte schließlich im Oktober 1882 nach Japan zurück. Dort suchte Yamakawa zunächst nach Arbeit im Bildungswesen oder der Regierung, jedoch waren ihre Möglichkeiten begrenzt, da sie nicht Japanisch lesen oder schreiben konnte. Im April 1882 nahm sie ein Heiratsangebot von Ōyama Iwao an, einem wohlhabenden und bedeutenden General, obwohl sie während der Belagerung im Boshin-Krieg auf unterschiedlichen Seiten standen. Als ihr Ehemann befördert wurde, erhielt sie den Rang Gräfin (jap. Hakushaku 伯爵), Markgräfin (jap. Kōshaku 侯爵) und schließlich Fürstin (jap. Kōshaku 公爵) im Jahr 1905. Sie war eine prominente Persönlichkeit in der Rokumeikan-Gesellschaft und beriet die Kaiserin in westlichen Gewohnheiten. Sie nutzte ihre soziale Stellung zudem als Philanthropin, um sich für die Bildung von Frauen und in der Krankenpflege einzusetzen. Sie beteiligte sich an der Gründung der Gakushūin, einer Bildungseinrichtung für Frauen aus dem Hochadel und einer Englischschule für Frauen, die später zur Universität Tsuda wurde. Sie starb 1919, als die Spanische Grippe Tokio erreichte.
Danshaku Den Kenjirō (jap. 田 健治郎; * 25. März 1855 in Shimo-Ogura-mura, Landkreis Hikami, Provinz Tamba (heute: Tamba…Danshaku Den Kenjirō (jap. 田 健治郎; * 25. März 1855 in Shimo-Ogura-mura, Landkreis Hikami, Provinz Tamba (heute: Tamba, Präfektur Hyōgo); † 16. November 1930 in Tamagawa-mura, Landkreis Ebara, Präfektur Tokio) war ein Verwaltungsbeamter und Politiker der Rikken Seiyūkai im Kaiserreich Japan, der mehrmals Minister sowie zwischen 1919 und 1923 Generalgouverneur von Taiwan war.
Danshaku Arisaka Nariakira (jap. 有坂 成章; * 5. April 1852 in Iwakuni; † 12. Januar 1915 in Tokio) war ein Generalleutnant…Danshaku Arisaka Nariakira (jap. 有坂 成章; * 5. April 1852 in Iwakuni; † 12. Januar 1915 in Tokio) war ein Generalleutnant der Kaiserlich Japanischen Armee und Erfinder des Arisaka-Gewehrs. Er gilt als einer der führenden Waffenkonstrukteure der japanischen Geschichte.
Danshaku Arima Shin’ichi (japanisch 有馬 新一; * 26. Januar 1851 im Fürstentum Satsuma/Kagoshima (heute Präfektur…Danshaku Arima Shin’ichi (japanisch 有馬 新一; * 26. Januar 1851 im Fürstentum Satsuma/Kagoshima (heute Präfektur Kagoshima); † 6. Dezember 1909) war ein japanischer Seeoffizier und zuletzt Vizeadmiral der Kaiserlich Japanischen Marine (Dai-Nippon Teikoku Kaigun), der unter anderem zwischen 1906 und 1908 Oberbefehlshaber der 1. Flotte (Dai-ichi Kantai) war. 1907 wurde er als Baron (Danshaku) in den Adelsstand (Kazoku) erhoben.
Shishaku Kawamura Kageaki (jap. 川村 景明; * 8. April 1850 in Kagoshima, Satsuma, Japan; † 28. April 1926 in Tokio…Shishaku Kawamura Kageaki (jap. 川村 景明; * 8. April 1850 in Kagoshima, Satsuma, Japan; † 28. April 1926 in Tokio, Japanisches Kaiserreich) war ein Gensui des Kaiserlich Japanischen Heeres.
Danshaku Matsuda Masahisa (japanisch 松田 正久; geb. 17. Mai 1845 im östlichen Teil der Provinz Hizen (heute: Präfektur…Danshaku Matsuda Masahisa (japanisch 松田 正久; geb. 17. Mai 1845 im östlichen Teil der Provinz Hizen (heute: Präfektur Saga); gest. 4. März 1914) war ein japanischer Politiker während der Meiji-Zeit.
Danshaku Arichi Shinanojō (jap. 有地 品之允; * 15. März 1843 in Yamaguchi, Chōshū-han, Japan; † 17. Januar 1919 in Tokio)…Danshaku Arichi Shinanojō (jap. 有地 品之允; * 15. März 1843 in Yamaguchi, Chōshū-han, Japan; † 17. Januar 1919 in Tokio) war ein japanischer Seeoffizier der Kaiserlich Japanischen Marine und zuletzt Vizeadmiral, der unter anderem zwischen 1889 und 1891 Chef des Admiralstabes, von 1891 bis 1892 und 1895 Oberkommandierender der Stationären Flotte sowie 1895 zusätzlich Oberkommandierender der Kombinierten Flotte war.
Fujita Denzaburō (japanisch 藤田 伝三郎; geboren 3. Juli 1841 in Hagi (Präfektur Yamaguchi); gestorben 30. März 1912) war…Fujita Denzaburō (japanisch 藤田 伝三郎; geboren 3. Juli 1841 in Hagi (Präfektur Yamaguchi); gestorben 30. März 1912) war ein japanischer Unternehmer und Begründer des Fujita-Firmenkonglomerats.
Prinz Arisugawa Taruhito (jap. 有栖川宮熾仁親王 Arisugawa-no-miya Taruhito-shinnō; * 13. März 1835 in Kyōto; † 15. Januar 1895…Prinz Arisugawa Taruhito (jap. 有栖川宮熾仁親王 Arisugawa-no-miya Taruhito-shinnō; * 13. März 1835 in Kyōto; † 15. Januar 1895 in Kōbe) war seit dem 9. September 1871 das 9. Oberhaupt der Arisugawa-no-miya-Thronfolgerlinie (有栖川宮家) des japanischen Kaiserhauses und ein Offizier in der Kaiserlich Japanischen Armee.
Kronprinzessin Kiko von Akishino (amtlich jap. 文仁親王妃紀子, Fumihito-shinnōhi Kiko bzw. üblicherweise: 秋篠宮妃紀子…Kronprinzessin Kiko von Akishino (amtlich jap. 文仁親王妃紀子, Fumihito-shinnōhi Kiko bzw. üblicherweise: 秋篠宮妃紀子, Akishino-no-miya-hi Kiko; * 11. September 1966 als Kiko Kawashima (川島 紀子, Kawashima Kiko)) ist als Ehefrau von Kronprinz Akishino von Japan Mitglied des japanischen Kaiserhauses.