Toshiaki Imai (japanisch 今井 敏明 Imai Toshiaki; * 29. Dezember 1954 in der Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger…Toshiaki Imai (japanisch 今井 敏明 Imai Toshiaki; * 29. Dezember 1954 in der Präfektur Saitama) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Prinz Norihito von Takamado, japanisch 高円宮憲仁親王 Takamado-no-miya Norihito-shinnō, (* 29. Dezember 1954 in Tokio; † 21.…Prinz Norihito von Takamado, japanisch 高円宮憲仁親王 Takamado-no-miya Norihito-shinnō, (* 29. Dezember 1954 in Tokio; † 21. November 2002 in Shinjuku, Tokio) war der dritte Sohn des Prinzen Mikasa (Takahito). Er war ein Cousin des japanischen Kaisers Akihito, Mitglied des japanischen Kaiserhauses und stand zuletzt bis zu seinem Tod auf Platz sieben der Thronfolge auf den Chrysanthementhron.
Yōichi Machishima (japanisch 町島 洋一 Machishima Yōichi; * 23. Dezember 1954 in Kamaishi) ist ein ehemaliger japanischer…Yōichi Machishima (japanisch 町島 洋一 Machishima Yōichi; * 23. Dezember 1954 in Kamaishi) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer.
Masayoshi Watanabe (jap. 渡邉 正義, Watanabe Masayoshi; * 20. Dezember 1954) ist ein japanischer Chemiker und Professor an…Masayoshi Watanabe (jap. 渡邉 正義, Watanabe Masayoshi; * 20. Dezember 1954) ist ein japanischer Chemiker und Professor an der Staatlichen Universität Yokohama.
Hideo Ōno (jap. 大野 英男, Ōno Hideo, schreibt sich Hideo Ohno in englischen Publikationen; * 18. Dezember 1954) ist ein…Hideo Ōno (jap. 大野 英男, Ōno Hideo, schreibt sich Hideo Ohno in englischen Publikationen; * 18. Dezember 1954) ist ein japanischer Physiker mit Forschungsschwerpunkt in der Spintronik. Ōno erhielt an der Universität Tokio den B.S. 1977, den M.S. 1979 und den Doktortitel 1982. Im Jahre 1979 war er ein Jahr an der Cornell University und ging 1982 als Dozent an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität Hokkaidō. Von 1988 bis 1990 war er Gastwissenschaftler am IBM T.J. Watson Research Center. 1994 wurde er als Professor an die Universität Tōhoku berufen. Ōno ist Professor am Laboratory for Nanoelectronics and Spintronics, Research Institute of Electrical Communication und Direktor für Spintronics Integrated Systems an der Universität Tōhoku. Er beschäftigt sich mit Phänomenen von Spins in Halbleitern und in metallischen Nanostrukturen.
Hitoshi Yazaki (japanisch 矢崎 仁司, Yazaki Hitoshi; * 20. November 1956 in der Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer…Hitoshi Yazaki (japanisch 矢崎 仁司, Yazaki Hitoshi; * 20. November 1956 in der Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer Filmregisseur. 1975 begann Yazaki ein Filmstudium an der Fakultät für Künste der Nihon-Universität. Noch im selben Jahr drehte er seinen ersten Kurzfilm, Uramado. Vor seinem ersten eigenen Langfilm arbeitete er als Assistent bei den Regisseuren Shunichi Nagasaki und Sōgo Ishii. Sein Debüt in Spielfilmlänge, Fuyu no hikari, drehte Yazaki 1977 noch auf 8-mm-Film. 1980 folgte sein erster 16-mm-Film Kazetachi no gogo. Dieser Schwarzweißfilm, der unter Mitwirkung Shunichi Nagasakis entstand, basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte einer unglücklichen lesbischen Liebe. Erst zehn Jahre nach Kazetachi no gogo drehte Yazaki den Farbfilm Der März kommt wie ein Löwe, der 1991 auf der Berlinale uraufgeführt wurde. Nach abermals zehn Jahren meldete sich Yazaki im Jahr 2000 mit dem über dreistündigen Hana o tsumu shōjo to mushi o korosu shōjo zurück, der in London spielt und mit englischen und japanischen Schauspielern gedreht wurde. Die weiteren Filme Yazakis erschienen in kürzeren Abständen: 2006 adaptierte er mit Strawberry Shortcakes den gleichnamigen Manga von Kiriko Nananan. 2010 folgte Sweet Little Lies, der auf einem Roman von Kaori Ekuni basiert. Furin jun’ai von 2011 ist eine weitere Literaturadaption, diesmal von einem Roman Fuyuki Shindos. Im folgenden Jahr erschien mit 1+1=11 wieder ein Film mit Originaldrehbuch von Yazaki selbst. Der 2014 erschienene Taiyō no suwaru basho basiert abermals auf einem Roman, in diesem Fall von Mizuki Tsujimura. Die jüngsten Filme Yazakis sind die Komödie XXX – Kiss Kiss Kiss von 2015 und Mubansō von 2016. Letzterer spielt im Jahr 1969 und thematisiert die japanischen Studentenunruhen.
Sir Kazuo Ishiguro CH OBE (jap. 石黒一雄 Ishiguro Kazuo; * 8. November 1954 in Nagasaki, Japan) ist ein britischer…Sir Kazuo Ishiguro CH OBE (jap. 石黒一雄 Ishiguro Kazuo; * 8. November 1954 in Nagasaki, Japan) ist ein britischer Schriftsteller japanischer Herkunft. Sein dritter und berühmtester Roman, Was vom Tage übrigblieb, wurde 1989 mit dem Booker Prize ausgezeichnet. Er wurde ebenso verfilmt wie der 2005 erschienene Roman Alles, was wir geben mussten. Im Jahr 2017 erhielt Ishiguro den Nobelpreis für Literatur. Die Schwedische Akademie würdigte ihn als einen Schriftsteller, „der in Romanen von starker emotionaler Wirkung den Abgrund in unserer vermeintlichen Verbundenheit mit der Welt aufgedeckt hat“.
Minoru Yanagida (jap. 柳田 稔 Yanagida Minoru; * 6. November 1954 in Kagoshima, Präfektur Kagoshima, gemeldet in Fukuyama…Minoru Yanagida (jap. 柳田 稔 Yanagida Minoru; * 6. November 1954 in Kagoshima, Präfektur Kagoshima, gemeldet in Fukuyama, Präfektur Hiroshima) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (DSP→NFP→parteilos→DP→DFP→„alte“ DVP→parteiloses Mitglied der DVP-Sangiin-Fraktion), langjähriger Abgeordneter aus Hiroshima in beiden Kammern des Nationalparlaments und 2010 für kurze Zeit Justizminister.
Hidehiko Shimizu (jap. 清水 秀彦, Shimizu Hidehiko; * 4. November 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger…Hidehiko Shimizu (jap. 清水 秀彦, Shimizu Hidehiko; * 4. November 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Hisao Sekiguchi (jap. 関口 久雄, Sekiguchi Hisao; * 29. Oktober 1954 in Saitama) ist ein ehemaliger japanischer…Hisao Sekiguchi (jap. 関口 久雄, Sekiguchi Hisao; * 29. Oktober 1954 in Saitama) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Paul Yoshinao Ōtsuka (jap. パウロ大塚喜直, Pauro Ōtsuka Yoshinao; * 7. Oktober 1954 in Kyōto) ist ein japanischer Geistlicher…Paul Yoshinao Ōtsuka (jap. パウロ大塚喜直, Pauro Ōtsuka Yoshinao; * 7. Oktober 1954 in Kyōto) ist ein japanischer Geistlicher und römisch-katholischer Bischof von Kyōto.
Tsuyoshi Yamaguchi (jap. 山口 壯 Yamaguchi Tsuyoshi; * 3. Oktober 1954 in Aioi, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer…Tsuyoshi Yamaguchi (jap. 山口 壯 Yamaguchi Tsuyoshi; * 3. Oktober 1954 in Aioi, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker (Neue Fortschrittspartei → parteilos → Mushozoku no kai → Demokratische Partei → parteilos → Liberaldemokratische Partei) und Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments für den 12. Wahlkreis Hyōgo. Als Mitglied der Demokratischen Partei (Gemba-Gruppe) war er 2011 Staatssekretär im Kabinettsbüro sowie von 2011 bis 2012 im Außenministerium. 2015 schloss er sich der Liberaldemokratischen Partei an (darin bis zur Auflösung Nikai-Faktion, seit 2025 Asō-Faktion). Im ersten und zweiten Kabinett Kishida war er von 2021 bis 2022 Umweltminister.
Yūji Kuroiwa (jap. 黒岩 祐治 Kuroiwa Yūji; * 26. September 1954 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker…Yūji Kuroiwa (jap. 黒岩 祐治 Kuroiwa Yūji; * 26. September 1954 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker, ehemaliger Journalist und seit 2011 Gouverneur der Präfektur Kanagawa. Kuroiwa arbeitete nach seinem Studienabschluss 1980 an der Waseda-Universität für Fuji Television, wo er Ende der 1980er Jahre die Nachrichtensendung FNN Supertime, ab 1992 dann die sonntägliche politische Talksendung Hōdō 2001 moderierte. 1997 wurde er Korrespondent in Washington, D.C., bevor er von 1999 bis zur Einstellung 2008 wieder die Leitung von Hōdō 2001 übernahm. 2009 verließ er Fuji TV und wurde Professor an der „Internationalen Universität für Medizin und Sozialwesen“ (Kokusai Iryō Fukushi Daigaku) in der Präfektur Tochigi. Als im März 2011 der Gouverneur von Kanagawa, Shigefumi Matsuzawa, ankündigte, bei der Gouverneurswahl im April nicht erneut zu kandidieren, verließ Kuroiwa die Universität und erklärte seine Kandidatur, die von den drei größten Parteien LDP, DP und Kōmeitō unterstützt wurde. Er gewann mit rund 55 % der Stimmen gegen drei Kandidaten und trat noch im April 2011 Matsuzawas Nachfolge an. Bei den Gouverneurswahlen 2015, 2019 und 2023 wurde Kuroiwa mit Zweidrittelmehrheiten wiedergewählt.
Kyoto Katsuki oder Kiyoto Katsuki (jap. 香月清人, Katsuki Kyoto; * 25. September 1954) ist ein ehemaliger japanischer…Kyoto Katsuki oder Kiyoto Katsuki (jap. 香月清人, Katsuki Kyoto; * 25. September 1954) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1979 Weltmeister im Leichtgewicht, der Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm. Katsuki gewann 1978 das Tournoi de Paris und belegte den dritten Platz beim Jigoro Kano Cup. 1979 siegte er beim Kodokan Cup. Bei den Weltmeisterschaften 1979 in Paris bezwang er im Halbfinale Tamas Namgalauri aus der Sowjetunion und im Finale den Italiener Ezio Gamba. 1980 belegte er den zweiten Platz beim Kodokan Cup. 1981 gewann er bei den japanischen Meisterschaften. Bei den Weltmeisterschaften 1981 in Maastricht schied er in der Runde der letzten 32 gegen den Ungarn Sándor Nagysolymosi aus. Ende 1981 war er noch einmal Dritter beim Jigoro Kano Cup.
Shinzō Abe (japanisch Abe Shinzō [abe ɕinzoː]; * 21. September 1954 in Shinjuku, Präfektur Tokio; † 8. Juli 2022 in…Shinzō Abe (japanisch Abe Shinzō [abe ɕinzoː]; * 21. September 1954 in Shinjuku, Präfektur Tokio; † 8. Juli 2022 in Kashihara, Präfektur Nara) war ein japanischer Politiker. Abe war vom 26. September 2006 bis 26. September 2007 sowie vom 26. Dezember 2012 bis 16. September 2020 der 57. Premierminister Japans. Abe war zudem Vorsitzender der Liberaldemokratischen Partei, deren Vorsitz er von 2006 bis 2007 innehatte und von 2012 bis 2020 erneut einnahm. Die Zeitschrift Time wählte Abe 2014 und 2018 zu einem der hundert einflussreichsten Menschen weltweit. Abe war der am längsten amtierende Premierminister der japanischen Geschichte und seit dem 24. August 2020 (vor seinem Großonkel Satō Eisaku) auch der Premierminister mit der längsten ununterbrochenen Amtszeit. Seit 2021 führte Abe in der LDP seine eigene Faktion, die in den letzten Jahrzehnten größte der Partei. Am 8. Juli 2022 wurde Abe während einer Wahlkampfveranstaltung in der Stadt Nara zwei Tage vor der Oberhauswahl auf offener Straße angeschossen und dabei tödlich verletzt.
Takao Doi (jap. 土井 隆雄, Doi Takao; * 18. September 1954 in Landkreis Süd-Tama (heute Stadt Machida), Präfektur Tokio)…Takao Doi (jap. 土井 隆雄, Doi Takao; * 18. September 1954 in Landkreis Süd-Tama (heute Stadt Machida), Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Astronaut. Er war der erste Japaner, der einen Außenbordeinsatz unternahm. Takao Doi erhielt 1978 von der Universität Tokio einen Bachelor in Luftfahrttechnik, 1980 einen Master in Ingenieurwesen und promovierte 1983 in Luft- und Raumfahrttechnik. Außerdem promovierte er 2004 an der Rice University über Astronomie. Von Doi stammen über 40 Veröffentlichungen aus den Bereichen chemische und elektrische Antriebssysteme, Flüssigkeitsdynamik, Schwerelosigkeitswissenschaften sowie Astronomie. Takao Doi studierte Raumfahrt-Antriebssysteme als Forschungsstudent im Institute of Space and Astronautical Science in Japan von 1983 bis 1985. Er arbeitete 1985 für das Lewis Research Center der NASA als Forschungsmitglied des National Research Council. Doi trat 1985 der japanischen Raumfahrtagentur NASDA (National Space Development Agency) bei und hat seitdem im japanischen bemannten Raumfahrtprogramm gearbeitet. Von 1987 bis 1988 betrieb er Forschungen im Bereich der Flüssigkeitsdynamik in Schwerelosigkeit an der University of Colorado und 1989 als Gast-Wissenschaftler am National Aerospace Laboratory in Japan.
Shigeharu Ueki (jap. 植木 繁晴, Ueki Shigeharu; * 13. September 1954 in Kawasaki; † 11. April 2024) war ein japanischer…Shigeharu Ueki (jap. 植木 繁晴, Ueki Shigeharu; * 13. September 1954 in Kawasaki; † 11. April 2024) war ein japanischer Fußballspieler.
Eiji Miyoshi (jap. 三善 英史, Miyoshi Eiji; * 2. September 1954 in Shibuya, Tokio als Teruhiko Tamura (田村 照彦, Tamura…Eiji Miyoshi (jap. 三善 英史, Miyoshi Eiji; * 2. September 1954 in Shibuya, Tokio als Teruhiko Tamura (田村 照彦, Tamura Teruhiko)) ist ein japanischer Enka-Sänger.
Cheng Yonghua (chinesisch: 程永华; * September 1954 in Changchun, Jilin) ist ein ehemaliger Diplomat der Volksrepublik…Cheng Yonghua (chinesisch: 程永华; * September 1954 in Changchun, Jilin) ist ein ehemaliger Diplomat der Volksrepublik China, der unter anderem von 2006 bis 2008 Botschafter in Malaysia und Singapur, von 2008 bis 2010 Botschafter in Südkorea sowie zuletzt zwischen 2010 und 2019 Botschafter in Japan war.
Takashi Ishii (jap. 石井 隆士, Ishii Takashi; * 27. August 1954) ist ein ehemaliger japanischer Mittelstreckenläufer. Bei…Takashi Ishii (jap. 石井 隆士, Ishii Takashi; * 27. August 1954) ist ein ehemaliger japanischer Mittelstreckenläufer. Bei den Asienmeisterschaften 1975 in Seoul siegte er über 1500 Meter und gewann Bronze über 800 Meter. 1977 wurde er beim Weltcup in Düsseldorf über 1500 Meter Fünfter mit dem Asienrekord von 3:38,24 min. Bei den Pacific Conference Games holte er Gold über 1500 Meter und Bronze über 800 Meter. Ebenfalls Gold über 1500 Meter und Bronze über 800 Meter gab es für ihn bei den Asienspielen 1978 in Bangkok. Über 1500 Meter gewann er bei den Asienmeisterschaften 1979 Silber. 1981 siegte er über diese Distanz bei den Asienmeisterschaften und wurde Neunter beim Weltcup in Rom. Fünfmal wurde er Japanischer Meister über 800 Meter (1974–1978) und viermal über 1500 Meter (1976, 1977, 1979 und 1980).
Yasuaki Shimizu (jap. 清水 靖晃, Shimizu Yasuaki; * um 1950) ist ein japanischer Jazzmusiker (Tenor- und Sopransaxophon…Yasuaki Shimizu (jap. 清水 靖晃, Shimizu Yasuaki; * um 1950) ist ein japanischer Jazzmusiker (Tenor- und Sopransaxophon, Arrangement). Yasuaki Shimizu arbeitete ab den 1970er-Jahren in der japanischen Jazzszene und nahm u. a. mit dem Motohiko Hino Quartett (Ryuhyo – Sailing Ice, 1976), Naoya Matsuoka, Izumi Kobayashi & Flying Mimi Band und Kazumi Watanabe auf. Weiterhin leitete er die Formation The Saxophonettes, die aus einem Soloprojekt hervorging. Außerdem war er als Arrangeur für das Gitarrenduo Gontiti (Gonzalez Mikami/Titi Matsumura) tätig. 2003 legte er das Album Kakashi (Pony Canyon) vor. Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1976 und 1985 bei 43 Aufnahmesessions.
Kengo Kuma (jap. 隈 研吾, Kuma Kengo; * 1954 in Yokohama, Präfektur Kanagawa, Japan) ist ein international bekannter…Kengo Kuma (jap. 隈 研吾, Kuma Kengo; * 1954 in Yokohama, Präfektur Kanagawa, Japan) ist ein international bekannter japanischer Architekt.
Kōki Ishii (jap. 石井 幸喜, Ishii Kōki; * 3. August 1954 in Sapporo) ist ein ehemaliger japanischer Boxer. 1977 gewann…Kōki Ishii (jap. 石井 幸喜, Ishii Kōki; * 3. August 1954 in Sapporo) ist ein ehemaliger japanischer Boxer. 1977 gewann Ishii in Jakarta die asiatischen Meisterschaften im Fliegengewicht (bis 51 kg). Im Jahr darauf nahm er an den Weltmeisterschaften in Belgrad teil und erreichte das Halbfinale. Hier traf er auf den Kubaner Héctor Ramírez, dem er mit 5:0 Punktrichterstimmen unterlag und damit die Bronzemedaille errang. Noch im selben Jahr gewann er außerdem die Asienspiele in Bangkok. 1979 wurde Ishii Profi, hatte aber nur geringen Erfolg. 1982 kämpfte er erfolglos gegen Chul-ho Kim um den Weltmeistertitel im Bantamgewicht. Nach einer weiteren Niederlage 1983 beendete er seine Karriere.
Kazuo Shii (jap. 志位 和夫 Shii Kazuo; * 29. Juli 1954 in Yotsukaidō, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politiker der…Kazuo Shii (jap. 志位 和夫 Shii Kazuo; * 29. Juli 1954 in Yotsukaidō, Präfektur Chiba) ist ein japanischer Politiker der Kommunistischen Partei Japans (KPJ) und Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Verhältniswahlblock Süd-Kantō. Er war von 1990 bis 2000 Generalsekretär der KPJ und von 2000 bis 2024 Parteivorsitzender. Seit Januar 2024 ist er Präsident (gichō) des Zentralkomitees der KPJ, eine Position, die zuvor seit 2006 nicht besetzt war.
Takashi Amano (jap. 天野 尚 Amano Takashi; * 18. Juli 1954 in Maki, Nishikambara-gun (heute Nishikan-ku, Niigata), Japan…Takashi Amano (jap. 天野 尚 Amano Takashi; * 18. Juli 1954 in Maki, Nishikambara-gun (heute Nishikan-ku, Niigata), Japan; † 4. August 2015 ebenda) war ein japanischer Fotograf, Designer, Autor, Radrennfahrer und Aquarianer. Er hatte sich insbesondere auf das Gestalten und Fotografieren von Aquarien spezialisiert.
Chikashi Toyoshima (jap. 豊島 近, Toyoshima Chikashi; * 1954 in der Präfektur Akita) ist ein japanischer Biophysiker an…Chikashi Toyoshima (jap. 豊島 近, Toyoshima Chikashi; * 1954 in der Präfektur Akita) ist ein japanischer Biophysiker an der Universität Tokio. Er ist vor allem für seine elektronenmikroskopische und röntgenkristallographische Arbeiten zu Struktur und Funktion von Mitgliedern der P-type ATPase-Familie bekannt, darunter die Natrium-Kalium-Pumpe und die Calciumpumpe. Seine ersten Bilder einer Ionenpumpe brachten es auf das Titelblatt von Nature. Toyoshima entwickelte er neuartige Verfahren der Protein-Kristallisation in Phospholipid-Umgebungen. Toyoshima wuchs in Honjō (heute Yurihonjō) auf. Er studierte an der Universität Tokio Physik und erwarb dort bei Ebashi Setsurō einen Master und 1983 einen D.Sc. in Biophysik. Anschließend arbeitete Toyoshima als Postdoktorand bei Nigel Unwin an der Stanford University und an der University of Cambridge. Seit 1989 ist er wieder in Japan, zunächst als Forscher am RIKEN, ab 1990 als Professor am Tōkyō Kōgyō Daigaku. An der Universität Tokio ist Toyoshima seit 1994. Hier ist er heute Professor für Protein-Biochemie und Direktor des Zentrums für Bioinformatik. 2005 wurde Chikashi Toyoshima als ausländisches Mitglied in die National Academy of Sciences gewählt. Er erhielt 2009 den Asahi-Preis der Asahi-Stiftung und 2016 den Gregori-Aminoff-Preis der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften.
Feng Zhenghu (chinesisch 馮正虎, Pinyin Féng Zhènghǔ; * 1. Juli 1954, Feng ist der Familienname) ist ein chinesischer…Feng Zhenghu (chinesisch 馮正虎, Pinyin Féng Zhènghǔ; * 1. Juli 1954, Feng ist der Familienname) ist ein chinesischer Wirtschaftswissenschaftler und Menschenrechtler aus Shanghai.
Ichirō Aisawa (jap. 逢沢 一郎 Aisawa Ichirō; * 10. Juni 1954 in Mitsu (heute: Okayama), Präfektur Okayama) ist ein…Ichirō Aisawa (jap. 逢沢 一郎 Aisawa Ichirō; * 10. Juni 1954 in Mitsu (heute: Okayama), Präfektur Okayama) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (darin zuletzt zur Tanigaki-Gruppe), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 1. Wahlkreis seiner Heimatpräfektur. Aisawa, Absolvent der Keiō-Universität und des Matsushita Seikei Juku (松下政経塾, engl. Matsushita Institute of Government and Management), wurde ein Jahr nach dem Ende seiner Studien bei der Shūgiin-Wahl 1986 im heimatlichen SNTV-Fünfmandatswahlkreis Okayama 1 erstmals ins Parlament gewählt. Er wurde danach bis einschließlich 2026 13-mal in Folge wiedergewählt, seit 1996 im neuen Einzelwahlkreis Okayama 1. 1992 war er parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) im MITI, 2003 Staatssekretär (fuku-daijin, „Vizeminister“) im Außenministerium. Im Shūgiin saß er von 2007 bis 2008 dem Haushaltsausschuss vor sowie unter anderem dem Geschäftsordnungsausschuss (giin un’ei iinkai, wörtl. „Parlamentsgeschäftsausschuss“; 2006–07 & 2013–14) und dem Generaldebatten-/Fragestundeausschuss („Ausschuss für Grundlagen der nationalen Politik“; 2014–16). Unter dem LDP-Parteivorsitzenden Sadakazu Tanigaki (Koga-Faktion, später Tanigaki-Gruppe) löste Aisawa 2010 Jirō Kawasaki als Vorsitzender des Komitees für Parlamentsangelegenheiten (Kokkai taisaku iinkai) ab. 2011 übernahm das Amt Fumio Kishida (Koga-Faktion).
Yūji Iwasawa (japanisch 岩澤 雄司 Iwasawa Yūji; * 4. Juni 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jurist, seit…Yūji Iwasawa (japanisch 岩澤 雄司 Iwasawa Yūji; * 4. Juni 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jurist, seit 2018 Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag und seit 3. März 2025 dessen Präsident.
Sakihito Ozawa (jap. 小沢 鋭仁, Ozawa Sakihito; * 31. Mai 1954 in Kōfu, Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer Politiker…Sakihito Ozawa (jap. 小沢 鋭仁, Ozawa Sakihito; * 31. Mai 1954 in Kōfu, Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer Politiker (Neue Japan-Partei→Neue Partei Sakigake→Demokratische Partei→Nippon Ishin no Kai→Ishin no Tō→parteilos→Kaikaku kesshū no kai→Ōsaka Ishin no Kai→Nippon Ishin no Kai), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, und ehemaliger Umweltminister. Ozawa schloss 1978 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio ab, anschließend studierte er am Institut der Wirtschaftswissenschaftler Yukio Noguchi und Eisuke Sakakibara und absolvierte ein Graduiertenstudium an der Universität Saitama (heute: Seisaku Kenkyū Daigakuin Daigaku). Ab 1981 arbeitete er für die Tōkyō Ginkō (engl. The Bank of Tokyo). Ab 1983 leitete er ein politisches Planungsbüro von Takujirō Hamada, einem Shūgiin-Abgeordneten der Liberaldemokratischen Partei (LDP). 1992 schloss sich Ozawa der Neuen Japan-Partei von Morihiro Hosokawa an, für die er bei der Shūgiin-Wahl 1993 erstmals als Abgeordneter gewählt wurde. Nach dem Scheitern der Anti-LDP-Koalition 1994 verließ er die Neue Japan-Partei und trat der Fraktion Minshu no Kaze („Wind der Demokratie“), dann der Neuen Partei Sakigake bei. Ab 1996 gehörte er der Demokratischen Partei an. Im Shūgiin leitete Ozawa unter anderem 2004 den Umweltausschuss. Seinen Wahlkreis, den 1. Wahlkreis Yamanashi, gewann er ab 2000 viermal in Folge. In der Demokratischen Partei war er unter anderem stellvertretender Generalsekretär und Vorsitzender des Mobilisierungsausschusses (kokumin-undō-kai). Nach dem Wahlsieg der Demokraten 2009 berief ihn der Parteivorsitzende und Premierminister Yukio Hatoyama als Umweltminister in sein Kabinett. Ozawa war damit mit für die Umsetzung des von Hatoyama ausgegebenen CO2-Reduktionsziels von 25 % bis 2020 verantwortlich. Hatoyamas Nachfolger Naoto Kan übernahm ihn zunächst in sein Kabinett, ersetzte ihn dann bei einer Kabinettsumbildung im September 2010 durch Ryū Matsumoto. Im November 2012 verließ Ozawa die Demokratische Partei und schloss sich der Nippon Ishin no Kai von Shintarō Ishihara und Tōru Hashimoto an. Für die neue Partei verlor er bei der Shūgiin-Wahl 2012 zwar den Wahlkreis Yamanashi 1 mit rund 20.000 Stimmen Rückstand an die Liberaldemokratin Noriko Miyagawa; da er aber alleine vor die übrigen Wahlkreiskandidaten auf den Listenplatz 1 der Ishin no Kai in Südkantō gesetzt wurde, war er sicher im Verhältniswahlblock wiedergewählt, wo die Partei fünf Sitze gewann. Bei der Spaltung der Ishin no Kai 2014 schloss er sich zunächst der Ishin no Tō an. Auch für diese erhielt er bei der Wahl 2014 bevorzugt alleine den Listenplatz 1 und wurde somit sicher bestätigt. Als sich 2015 auch die Ishin no Tō in Befürworter und Gegner einer [Wieder-]Annäherung an die Demokratische Partei spaltete, verließ Ozawa die Partei stattdessen ganz und gründete im Dezember 2015 mit vier weiteren Abgeordneten die Kaikaku kesshū no kai (annäherungsweise „Reform-/Reformistische Sammlung“ – kesshū (結集, etwa „Zusammenkommen, Konzentration, Sammlung“), und das vielseitige kai, (会, wörtlich „Treffen, Versammlung“, aber auch „Gruppe, Vereinigung, Verein, Gesellschaft, etc.“) überschneiden sich; engl. Vision of Reform). Zur Fusion der Ishin no Tō mit der Demokratischen Partei zur Minshintō im Frühjahr 2016 schlossen sich die vier anderen Mitglieder dieser an; aber Ozawa trat der Ōsaka Ishin no Kai bei.
Hakubun Shimomura (jap. 下村 博文 Shimomura Hakubun; * 23. Mai 1954 in Kurabuchi, Kreis Gunma (heute: Takasaki), Präfektur…Hakubun Shimomura (jap. 下村 博文 Shimomura Hakubun; * 23. Mai 1954 in Kurabuchi, Kreis Gunma (heute: Takasaki), Präfektur Gunma) ist ein japanischer Politiker. Von 1996 bis 2024 und erneut seit 2026 vertritt er den 11. Wahlkreis Tokio im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, und war von 2012 bis 2015 Kultus- und Wissenschaftsminister im zweiten (inkl. Umbildung) und dritten Kabinett Abe. Shimomura, Absolvent der pädagogischen Fakultät der Waseda-Universität, kandidierte ohne Erfolg bei der Wahl 1985 zum Präfekturparlament Tokio in Itabashi für den Neuen Liberalen Klub. Im zweiten Anlauf 1989 wurde er als Unabhängiger mit Unterstützung von DSP, Sozialdemokratischem Bund und Fortschrittspartei erstmals gewählt, 1993 für die LDP im Amt bestätigt. Bei der Shūgiin-Wahl 1996 wechselte Shimomura in die nationale Politik. Im neu geschaffenen Einmandatswahlkreis Tokio 11 setzte er sich mit 30,1 % der Stimmen gegen vier weitere Kandidaten durch, den Wahlkreis konnte er bis einschließlich 2021 achtmal in Folge verteidigen. In der LDP schloss er sich der Mitsuzuka-Faktion (der späteren Mori-, Machimura-, Hosoda-, Abe-Faktion) an. In Regierungspositionen kam Shimomura unter den Kabinetten von Jun’ichirō Koizumi (Machimura-Faktion): 2002 war Shimomura parlamentarischer Staatssekretär (Daijinseimukan) im Justizministerium, von 2004 bis 2005 im Kultus- und Wissenschaftsministerium. Im ersten Kabinett von Koizumis Nachfolger Shinzō Abe (Machimura-Faktion) wurde er 2006 stellvertretender Leiter des Kabinettssekretariats. Im zweiten Kabinett Abe wurde Shimomura 2012 erstmals Minister und übernahm das Kultus- und Wissenschaftsministerium. In Interviews zu Amtsantritt erklärte er, dass die japanische Kultur und Tradition in der Bildung stärker betont werden müssten; das LDP-Wahlprogramm 2012 sah vor, das Genehmigungsverfahren für Geschichtsbücher zu überarbeiten. Shimomura ist zudem Mitglied der als revisionistisch eingestuften Nippon Kaigi. Unter Shinzō Abe war Shimomura von 2015 bis 2016 war Shimomura Sonderberater (特別補佐 tokubetsu hosa) des LDP-Vorsitzenden, 2016–17 Vize-Generalsekretär, 2019–20 Vorsitzender des Wahlkampfausschusses. Unter Abes Nachfolger Yoshihide Suga hielt er von 2020 bis 2021 als PARC-Vorsitzender eines der san’yaku („die drei [traditionell als am wichtigsten betrachteten] Ämter“) im Parteivorstand. Im Zuge des Party-Kickback-Skandals um die Abe- und weitere Faktionen 2023/24 wurden Shimomura parteiintern im April 2024 für ein Jahr die Parteimitgliedsrechte entzogen. Bei der Shūgiin-Wahl 2024 wurde ihm wie elf weiteren vom Skandal betroffenen LDP-Kandidaten die Parteinominierung versagt und er musste als Unabhängiger kandidieren. Er unterlag mit 29 % der Stimmen Yukihiko Akutsu (41 %; KDP). Bei der Shūgiin-Wahl 2026 trat er wieder als LDP-Kandidat in Tokio 11 an und setzte sich mit 31,5 % der Stimmen gegen Akutsu und fünf weitere Kandidaten durch.
Shuji Nakamura (jap. 中村 修二, Nakamura Shūji; * 22. Mai 1954 in Seto, Ehime, Japan) ist ein in den USA lebender…Shuji Nakamura (jap. 中村 修二, Nakamura Shūji; * 22. Mai 1954 in Seto, Ehime, Japan) ist ein in den USA lebender japanischer Elektroingenieur und Materialwissenschaftler und Entwickler der ersten blauen Leuchtdiode (LED), hergestellt aus Galliumnitrid (GaN), einem Halbleiter mit breitem Bandabstand. Er ist Professor an der University of California, Santa Barbara und mit Isamu Akasaki und Hiroshi Amano Nobelpreisträger in Physik 2014.
Hideki Maeda (jap. 前田 秀樹, Maeda Hideki; * 13. Mai 1954 im Stadtbezirk Ukyō-ku, in Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer…Hideki Maeda (jap. 前田 秀樹, Maeda Hideki; * 13. Mai 1954 im Stadtbezirk Ukyō-ku, in Kyōto) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yoshiaki Shimojō (japanisch 下條 佳明 Shimojō Yoshiaki; * 10. Mai 1954 in der Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger…Yoshiaki Shimojō (japanisch 下條 佳明 Shimojō Yoshiaki; * 10. Mai 1954 in der Präfektur Nagano) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Tatsuo Hirano (jap. 平野 達男, Hirano Tatsuo; * 2. Mai 1954 in Kitakami, Präfektur Iwate) ist ein japanischer Politiker…Tatsuo Hirano (jap. 平野 達男, Hirano Tatsuo; * 2. Mai 1954 in Kitakami, Präfektur Iwate) ist ein japanischer Politiker (LP→DPJ→parteilos (NRP-Fraktion)→LDP). Von 2001 bis 2019 war er Abgeordneter für Iwate im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, von 2011 bis 2012 Minister in den Kabinetten Kan und Noda. Hirano, Absolvent der landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Abschluss 1977 Beamter im Landwirtschaftsministerium. 1982 absolvierte er ein Graduiertenstudium an der Iowa State University. In den 1990er Jahren entsandte ihn das Ministerium in die Präfekturverwaltung von Iwate. 2000 war er auch als Dozent an der Universität Tokio und am Graduiertenkolleg der Universität Iwate tätig. 2001 beendete er seine Beamtenlaufbahn und wandte sich der Politik zu. Hirano kandidierte bei der Sangiin-Wahl 2001 in Iwate (ein Mandat pro Wahl) für die Liberale Partei von Ichirō Ozawa, ebenfalls aus Iwate, und gewann knapp um rund 6.000 Stimmen gegen den ehemaligen Landwirtschafts- und Verteidigungsminister Tokuichirō Tamazawa (LDP). 2003 wurde die Liberale Teil der Demokratischen Partei, für die Hirano 2007 mit deutlicher Mehrheit wiedergewählt wurde. Im Sangiin war er 2009 Vorsitzender des Landwirtschafts-, 2010 des Haushaltsausschusses. Im September 2010 wurde er unter dem Kabinett Kan „Vizeminister“ im Kabinettsbüro, wo er für das 2009 geschaffene „Nationale Strategiebüro“ zuständig war, das das Primat der Politik bei der Erstellung des Haushalts sicherstellen soll. 2011 übernahm er die Zuständigkeit für den Wiederaufbau nach dem Großen Ostjapanischen Erdbeben. Im Juli 2011 ersetzte er den zurückgetretenen zuständigen Staatsminister Ryū Matsumoto im Kabinett Kan und wurde von Yoshihiko Noda im September 2011 in gleicher Funktion in dessen Kabinett übernommen. Im Februar 2012 wurde er anlässlich der Einrichtung der Wiederaufbaubehörde der erste „Wiederaufbauminister“ (fukkō-daijin) und gab die Zuständigkeit für Katastrophenschutz an Masaharu Nakagawa ab. Er blieb bis zum Regierungswechsel im Dezember 2012 Minister. Im März 2013 kündigte Hirano an, die Demokratische Partei verlassen zu wollen und als Unabhängiger bei der bevorstehenden Sangiin-Wahl 2013 anzutreten. Gegen Kandidaten sowohl von Liberaldemokratischer als auch Demokratischer Partei sowie Ichirō Ozawas Seikatsu no Tō und zwei weitere Kandidaten von KPJ und HRP wurde Hirano mit 243.368 Stimmen (39,7 %) im Amt bestätigt. Nach der Wahl schloss er sich der Fraktion der Shintō Kaikaku an. Kurz nach der Sangiin-Wahl 2016, nach der die LDP über 121 der 242 Sitze verfügte, trat Hirano der LDP bei (beantragt 12. Juli, vollzogen 23. Juli) und verschaffte dieser damit die erste eigenständige Senatsmehrheit seit 1989. Bei der Sangiin-Wahl 2019 unterlag Hirano mit 46,3 % der Stimmen knapp dem Mitte-links-Oppositionskandidaten Takanori Yokosawa (49,0 %; nach der Wahl zur DVP).
Masaaki Suzuki (japanisch 鈴木 雅明 Suzuki Masaaki; * 29. April 1954 in Kōbe) ist ein japanischer Dirigent, Organist und…Masaaki Suzuki (japanisch 鈴木 雅明 Suzuki Masaaki; * 29. April 1954 in Kōbe) ist ein japanischer Dirigent, Organist und Cembalist.
Katsuhiro Otomo (jap. 大友 克洋, Ōtomo Katsuhiro; * 14. April 1954 in der Präfektur Miyagi) ist ein japanischer…Katsuhiro Otomo (jap. 大友 克洋, Ōtomo Katsuhiro; * 14. April 1954 in der Präfektur Miyagi) ist ein japanischer Manga-Zeichner, Drehbuchautor und Regisseur. Sein längstes und bekanntestes Werk Akira war ein Meilenstein für die Verbreitung von japanischen Comics (Manga) und japanischen Zeichentrickfilmen (Anime) in westlichen Ländern.
Park Young-chul (* 14. April 1954) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Er gewann 1976 eine olympische…Park Young-chul (* 14. April 1954) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Er gewann 1976 eine olympische Bronzemedaille im Mittelgewicht und 1979 Weltmeisterschaftsbronze im Halbmittelgewicht.
Keiji Yamada (japanisch 山田 啓二, Yamada Keiji; * 5. April 1954 in Sumoto, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker…Keiji Yamada (japanisch 山田 啓二, Yamada Keiji; * 5. April 1954 in Sumoto, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker und seit 2002 Gouverneur von Kyōto.
Yūji Kishioku (jap. 岸奥 裕二, Kishioku Yūji; * 2. April 1954 in Muroran, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer…Yūji Kishioku (jap. 岸奥 裕二, Kishioku Yūji; * 2. April 1954 in Muroran, Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Chieko Itō (jap. 伊東 千恵子 Itō Chieko; * 2. April 1954 in der Stadt Fujimi, Kreis Suwa, Präfektur Nagano) ist eine…Chieko Itō (jap. 伊東 千恵子 Itō Chieko; * 2. April 1954 in der Stadt Fujimi, Kreis Suwa, Präfektur Nagano) ist eine ehemalige japanische Eisschnellläuferin.
Susumu Hirasawa (jap. 平沢 進, Hirasawa Susumu, * 2. April 1954 in Kantō, Tokio, Japan) ist ein japanischer…Susumu Hirasawa (jap. 平沢 進, Hirasawa Susumu, * 2. April 1954 in Kantō, Tokio, Japan) ist ein japanischer Elektropop-Musiker. Er ist bekannt für seine Leistung in den Filmen des Drehbuchautors Satoshi Kon sowie der Anime-Adaption des Berserk Mangas.
Mariko Hayashi (japanisch 林 真理子; * 1. April 1954 in Yamanashi) ist eine japanische Schriftstellerin, Essayistin und…Mariko Hayashi (japanisch 林 真理子; * 1. April 1954 in Yamanashi) ist eine japanische Schriftstellerin, Essayistin und Kolumnistin. Sie ist Trägerin des Naoki-Preises und geschäftsführende Direktorin der Japanischen Schriftstellervereinigung (Nihon Bungeika Kyōkai). Seit 2022 ist sie zudem Präsidentin des Universitätsrats der Nihon-Universität. Hayashi ist eine der bekanntesten literarischen Stimmen Japans seit den 1980er Jahren.
Radomir Kovačević (* 20. März 1954 in Drvar; † 14. Juni 2006 in Belgrad) war ein jugoslawischer Judoka, der dreimal an…Radomir Kovačević (* 20. März 1954 in Drvar; † 14. Juni 2006 in Belgrad) war ein jugoslawischer Judoka, der dreimal an Olympischen Spielen teilnahm. 1980 gewann er eine Bronzemedaille im Schwergewicht. Der für Rakovica Belgrad startende Radomir Kovačević war 1973 jugoslawischer Junioreneuropameister im Schwergewicht. Bei den Judo-Weltmeisterschaften 1975 unterlag er im Halbfinale gegen den sowjetischen Judoka Sergei Nowikow, Kovačević belegte letztlich den fünften Platz. 1976 gewann Kovačević bei den Europameisterschaften die Bronzemedaille in der offenen Klasse. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal trat er sowohl im Schwergewicht als auch in der offenen Klasse an. Im Schwergewicht unterlag er im Viertelfinale gegen Nowikow und belegte den siebten Platz, in der offenen Klasse verlor er in der zweiten Runde gegen Schota Tschotschischwili, wie Nowikow ein Judoka aus der Sowjetunion. 1979 gewann Radomir Kovačević das Schwergewicht bei den Mittelmeerspielen in Split. Bei den Judo-Weltmeisterschaften 1979 in Paris unterlag er im Schwergewichts-Viertelfinale gegen den Franzosen Jean-Luc Rougé und belegte am Ende den fünften Platz. In der offenen Klasse unterlag er ebenfalls im Viertelfinale gegen den sowjetischen Judoka Witali Kusnetsow, den Kampf um die Bronzemedaille gewann Kovačević gegen den Belgier Robert Van de Walle. Beim olympischen Turnier 1980 in Moskau gewann er seine ersten beiden Kämpfe, unterlag dann aber im Viertelfinale der Schwergewichtsklasse gegen den Bulgaren Dimitar Saprjanow. Den Kampf um Bronze gewann Kovačević gegen den Nordkoreaner Kim Myong-gui. Der jugoslawische Schwergewichtsmeister von 1983 und 1984 siegte bei den Olympischen Spielen 1984 in den ersten beiden Runden, im Halbfinale bezwang ihn der Japaner Hitoshi Saitō. In seinem letzten großen internationalen Kampf verlor er das Duell um die Bronzemedaille gegen den Kanadier Mark Berger. Radomir Kovačević war Absolvent der japanischen Tōkai-Universität, nach seiner Karriere war er als Sportlehrer in den Vereinigten Staaten tätig. Im Alter von 52 Jahren starb er an einer Krebserkrankung.
Takeharu Hayakawa (jap. 早川 岳晴, Hayakawa Takeharu; * 19. März 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Takeharu Hayakawa (jap. 早川 岳晴, Hayakawa Takeharu; * 19. März 1954 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass, E-Bass, auch Gitarre, Komposition). Takeharu Hayakawa arbeitete ab den 1970er-Jahren in der japanischen Jazzszene u. a. in der Doctor Umezu Band um den Saxophonisten Kazutoki Umezu, für die er auch komponierte. In den 1990er-Jahren spielte er weiterhin mit Eiji Tanaka und Natsuki Kido im Trio Coil, mit dem er zwei Alben vorlegte, sowie mit dem Bluesrock-Duo Lay-Run (Kōhei Tsuchiya/Reiichi Nakaido). In den 2000er-Jahren war er Mitglied u. a. im Satoko Fujii Quartett, zu hören auf den Alben Minverva (2002) und Angelona (2005), schließlich auf Burning Wick (2025). Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1975 und 2012 bei 30 Aufnahmesessions. Unter eigenem Namen legte Hayakawa 1996 ein selbstbetiteltes Debütalbum bei JVC-Victor vor, gefolgt von Kowloon (Vivid Sound, 2002) und Gwoh-In (Studio Wee).