Yūshi Soda (japanisch 曽田 雄志 Soda Yūshi; * 5. Juli 1978 in Hokkaido) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Sapporo Minami-Oberschule: 15 Personen
Yūshi Soda (japanisch 曽田 雄志 Soda Yūshi; * 5. Juli 1978 in Hokkaido) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Satoru Iwata (jap. 岩田 聡 Iwata Satoru; * 6. Dezember 1959 in Sapporo; † 11. Juli 2015 in Kyōto) war ein japanischer…
Satoru Iwata (jap. 岩田 聡 Iwata Satoru; * 6. Dezember 1959 in Sapporo; † 11. Juli 2015 in Kyōto) war ein japanischer Programmierer, Manager und der vierte Präsident des Videospiel-Unternehmens Nintendo. Nach seinem Studium arbeitete er bei HAL Laboratory, einem Nintendo zugehörigen Entwicklerunternehmen, das für die Spiele-Reihen Kirby, Adventures of Lolo und Super Smash Bros. bekannt ist. Später wechselte er direkt zu Nintendo. Unter seiner Leitung erschienen zwei Generationen der Nintendo-Heimkonsolen, Wii und Wii U, sowie die Handheld-Konsolen Nintendo DS und Nintendo 3DS.
Hiroshi Ishii (japanisch 石井 裕 Ishii Hiroshi; * 1956 in Tokio) ist ein japanischer Informatiker. Er ist Professor am…
Hiroshi Ishii (japanisch 石井 裕 Ishii Hiroshi; * 1956 in Tokio) ist ein japanischer Informatiker. Er ist Professor am Massachusetts Institute of Technology. Im Bereich der Mensch-Computer-Interaktion leistete Ishii Pionierarbeit hinsichtlich Tangible User Interfaces. Dies geschah insbesondere mit der Arbeit Tangible Bits: Towards Seamless Interfaces between People, Bits and Atoms, die er mit seinem damaligen Doktoranden Brygg Ullmer verfasste.
Hideo Ōno (jap. 大野 英男, Ōno Hideo, schreibt sich Hideo Ohno in englischen Publikationen; * 18. Dezember 1954) ist ein…
Hideo Ōno (jap. 大野 英男, Ōno Hideo, schreibt sich Hideo Ohno in englischen Publikationen; * 18. Dezember 1954) ist ein japanischer Physiker mit Forschungsschwerpunkt in der Spintronik. Ōno erhielt an der Universität Tokio den B.S. 1977, den M.S. 1979 und den Doktortitel 1982. Im Jahre 1979 war er ein Jahr an der Cornell University und ging 1982 als Dozent an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität Hokkaidō. Von 1988 bis 1990 war er Gastwissenschaftler am IBM T.J. Watson Research Center. 1994 wurde er als Professor an die Universität Tōhoku berufen. Ōno ist Professor am Laboratory for Nanoelectronics and Spintronics, Research Institute of Electrical Communication und Direktor für Spintronics Integrated Systems an der Universität Tōhoku. Er beschäftigt sich mit Phänomenen von Spins in Halbleitern und in metallischen Nanostrukturen.
Jūgi Hisama (jap. 久間 十義, Hisama Jūgi; * 27. November 1953 in Niikappu, Präfektur Hokkaidō) ist ein japanischer…
Jūgi Hisama (jap. 久間 十義, Hisama Jūgi; * 27. November 1953 in Niikappu, Präfektur Hokkaidō) ist ein japanischer Schriftsteller.
Jun Mihara (jap. 三原 順, Mihara Jun; eigentlich: 鈴木 順子, Suzuki Junko; * 7. Oktober 1952 in Sapporo, Hokkaidō, Japan; †…
Jun Mihara (jap. 三原 順, Mihara Jun; eigentlich: 鈴木 順子, Suzuki Junko; * 7. Oktober 1952 in Sapporo, Hokkaidō, Japan; † 20. März 1995) war eine japanische Mangaka. Sie zeichnete Shōjo-Manga für jugendliche Mädchen.
Satoshi Arai (jap. 荒井 聰 Arai Satoshi; * 27. Mai 1946 in Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, zuletzt der…
Satoshi Arai (jap. 荒井 聰 Arai Satoshi; * 27. Mai 1946 in Hokkaidō) ist ein ehemaliger japanischer Politiker, zuletzt der Konstitutionell-Demokratischen Partei (KDP). Er war mit zwei Unterbrechungen zwischen 1993 und 2021 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus der Kokkai, und von 2009 bis 2010 Minister in den Kabinetten Hatoyama und Kan. Arai wurde nach seinem Studium an der Universität Tokio Beamter im Landwirtschaftsministerium. 1980 war er während seiner vorübergehenden Entsendung ins Außenministerium in der japanischen Botschaft in Sri Lanka tätig. 1993 beendete er seine Beamtenlaufbahn, trat der Neuen Japan-Partei bei und wurde bei der Shūgiin-Wahl 1993 im damaligen 1. Wahlkreis Hokkaidō (6 Mandate), dem Wahlkreis von Nobutaka Machimura, erstmals Abgeordneter im nationalen Parlament. Er gehörte danach der Neuen Partei Sakigake, der Demokratischen Partei und ab 2016 der Demokratischen Fortschrittspartei an. Nach der Wahlrechtsreform trat Arai 1996 im neuen Einzelwahlkreis Hokkaidō 3 für eine Wiederwahl an und unterlag Gaku Ishizaki (LDP). 2000 kehrte Arai ins Shūgiin zurück, seinen Wahlkreis konnte er danach 2003 erneut gewinnen, 2005 wurde er nur über den Verhältniswahlblock Hokkaidō wiedergewählt. Für die Demokratische Partei, in der er sich der Kan-Gruppe anschloss, gehörte Arai zwei Schattenkabinetten an, 2003 als Schattenstaatssekretär, 2006 als „nächster Umweltminister“. 2007 legte er sein Abgeordnetenmandat nieder, um bei der Gouverneurswahl in Hokkaidō gegen die Amtsinhaberin Harumi Takahashi anzutreten, die von den damals auf nationaler Ebene regierenden Parteien LDP und Kōmeitō unterstützt wurde. Arai, der im Wahlkampf von Demokraten, Sozialdemokraten und Neuer Partei Daichi getragen wurde, erhielt weniger als eine Million Stimmen und unterlag deutlich. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 gewann Arai seinen Wahlkreis zurück und wurde im Oktober 2009 Sonderberater von Premierminister Yukio Hatoyama für „Nationale Strategie“ (kokka senryaku). Nach Hatoyamas Rücktritt im Juni 2010 berief dessen Nachfolger Naoto Kan Arai als Staatsminister für „Nationale Strategie“, Wirtschafts- und Finanzpolitik, Verbraucher und Lebensmittelsicherheit in sein Kabinett. Kurz nach Amtsantritt wurden aus der Opposition Rücktrittsforderungen gegen Arai laut, da er ein Wohnhaus eines Bekannten als Hauptbüro seiner Wahlkampforganisation registriert und dafür rund zehn Millionen Yen als Büroausgaben in seinem politischen Spendenbericht 2007 verbucht hatte. Insgesamt hatte er über 40 Millionen Yen (ca. 360.000 Euro) über einen Zeitraum von sechs Jahren als Ausgaben für das Büro geltend gemacht. Arai gab an, das Haus sei hauptsächlich zum Empfang von Post verwendet worden, die verbuchten Ausgaben seien normale Büroausgaben und an den Bekannten sei keine Miete geflossen. Arai bat die Partei um eine Untersuchung seiner Spendenberichte; diese behauptet, es habe sich um normale Büroausgaben gehandelt. Arai blieb bis zu einer Kabinettsumbildung im September 2010 Minister. Von 2010 bis 2012 war er Vorsitzender des Kabinettsausschusses im Shūgiin, dann Vorsitzender des Katastrophenschutzausschusses. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 verlor Arai seinen Wahlkreis mit mehr als 20.000 Stimmen Rückstand an einen liberaldemokratischen Newcomer, den ehemaligen Präfekturparlamentsabgeordneten Hirohisa Takagi, konnte aber eines der beiden Verhältniswahlmandate der Demokraten in Hokkaidō gewinnen. Anschließend übernahm er bis 2013 den Vorsitz im Shūgiin-Sonderausschuss für Okinawa und die „Nördlichen Territorien“, den er bereits von 2004 bis 2005 geführt hatte. Bei der Wahl 2014 verkürzte Arai den Rückstand auf Takagi auf rund 7.000 Stimmen und gewann erneut einen der beiden demokratischen Verhältniswahlsitze in Hokkaidō. Für die Wahl 2017 schloss sich Arai der Konstitutionell-Demokratischen Partei an und gewann den Wahlkreis 3 mit rund 23.000 Stimmen/neun Prozentpunkten Vorsprung auf Takagi – deutlich genug, dass Takagi auch einen LDP-Verhältniswahlsitz verpasste. Zur Shūgiin-Wahl 2021 zog sich Arai aus der Politik zurück. Den 3. Wahlkreis Hokkaidō sollte für die KDP sein Sohn Yutaka übernehmen, der aber um knapp zwei Prozentpunkte Hirohisa Takagi unterlag, mit dieser knappen Niederlage aber einen Verhältniswahlsitz in Hokkaidō gewann.
Tadamasa Kodaira (jap. 小平 忠正, Kodaira Tadamasa; * 18. März 1942 in Iwamizawa, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker.…
Tadamasa Kodaira (jap. 小平 忠正, Kodaira Tadamasa; * 18. März 1942 in Iwamizawa, Hokkaidō) ist ein japanischer Politiker. Er war von 1990 bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, zuletzt für den Wahlkreis Hokkaidō 10 als Mitglied der Demokratischen Partei (darin der Hatoyama- und Ex-DSP-Gruppen). Kodaira, der Sohn des langjährigen DSP-Shūgiinabgeordneten Tadashi Kodaira, wurde nach seinem Studium an der Keiō-Universität Angestellter des Handelshauses Tōmen (heute Teil von Toyota Tsūshō). 1972 verließ er das Unternehmen und gründete in Kurisawa einen Viehzuchtbetrieb. Kodairas Vater wurde bei der Shūgiin-Wahl 1986 im fünfmandatigen Wahlkreis Hokkaidō 4 (der Wahlkreis von unter anderem Yukio Hatoyama und Seiichi Ikehata) abgewählt und zog sich aus der Politik zurück. Bei der nächsten regulären Wahl 1990 trat Tadamasa Kodaira für die DSP im Wahlkreis seines Vaters an und wurde mit dem vierthöchsten Stimmenanteil erstmals gewählt. Er wurde 1993 und seit 1996 fünfmal in Folge im neuen Einzelwahlkreis Hokkaidō 10 wiedergewählt. Die Neue Fortschrittspartei, in der die DSP aufgegangen war, verließ er schon 1995 und schloss sich der Neuen Partei Sakigake seines bisherigen Wahlkreiskonkurrenten Hatoyama an. Während des ersten Kabinetts Hashimoto war er parlamentarischer Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium. Nach der Gründung der Demokratischen Partei 1996 wurde Kodaira dort der erste Vorsitzende im Präfekturverband Hokkaidō. Später war er unter anderem Vorsitzender im Kommunikationsausschuss und im Landwirtschaftsausschuss des Shūgiin, 2010 übernahm er den Vorsitz im Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten. Im 3. umgebildeten Kabinett Noda wurde Kodaira 2012 Vorsitzender der Nationalen Kommission für Öffentliche Sicherheit und Minister für Verbraucher und Lebensmittelsicherheit. Nach dem Rücktritt von Keishū Tanaka als Justizminister übernahm er zusätzlich für einige Stunden kommissarisch dessen Posten. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 wurde er als einer von acht Ministern im Kabinett aus dem Parlament gewählt, seinen Wahlkreis verlor er erstmals seit der Einführung der Einmandatswahlkreise an Hisashi Inatsu von der Kōmeitō.
Jun’ichi Watanabe (jap. 渡辺 淳一, Watanabe Jun’ichi; * 24. Oktober 1933 in Kamisunagawa, Hokkaidō; † 30. April 2014 in…
Jun’ichi Watanabe (jap. 渡辺 淳一, Watanabe Jun’ichi; * 24. Oktober 1933 in Kamisunagawa, Hokkaidō; † 30. April 2014 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller. Watanabe studierte an der Medizinischen Hochschule Sapporo und arbeitete danach als orthopädischer Chirurg. Seit 1969 lebte er als Schriftsteller in Tokio. Bekannt wurde er mit Werken wie dem erotischen Roman Shitsurakuen (失楽園, „Ein verlorenes Paradies“), Romanen mit medizinischen Themen und biographischen Werken. Viele seiner Bücher, neben dem erwähnten Roman u. a. auch Toki rakujitsu (遠き落日, 1992) und Wakarenu riyū (別れぬ理由, 1987), wurden verfilmt. 1970 wurde er für Hikari to Kage (光と影) mit dem Naoki-Preis ausgezeichnet. Jun’ichi Watanabe verstarb am 30. April 2014 im Alter von 80 Jahren in seiner Wohnung in Tokio an Prostatakrebs.
Ryōhei Hirose (jap. 廣瀬 量平, Hirose Ryōhei; * 17. Juli 1930 in Hakodate; † 24. November 2008) war ein japanischer…
Ryōhei Hirose (jap. 廣瀬 量平, Hirose Ryōhei; * 17. Juli 1930 in Hakodate; † 24. November 2008) war ein japanischer Komponist.
Ryūzō Yanagimachi (jap. 柳町 隆造, Yanagimachi Ryūzō; * 27. August 1928; † 27. September 2023) war ein japanischer…
Ryūzō Yanagimachi (jap. 柳町 隆造, Yanagimachi Ryūzō; * 27. August 1928; † 27. September 2023) war ein japanischer Fortpflanzungsbiologe. Er war ein Pionier in der begleitenden Befruchtung wie der In-vitro-Fertilisation und der direkten Spermieninjektion in die Eizelle (im Allgemeinen auch Intrazytoplasmatische Spermieninjektion oder ICSI genannt), welche heute auf der ganzen Welt in den Kliniken verbreitet sind. Er war außerdem ein Pionier auf dem Gebiet des Klonens. Im Jahr 1997 wurden in seinem Labor an der Universität von Hawaii erfolgreich Mäuse geklont unter der Verwendung der Honolulu-Technik. Das erste war ein Weibchen namens Cumulina aus den Zellen in der Umgebung der Eierstöcke bei Mäusen.
Kuriyagawa Heigorō (japanisch 栗谷川 平五郎; * 4. Oktober 1908 in Sapporo; † 20. Februar 1993) war ein japanischer…
Kuriyagawa Heigorō (japanisch 栗谷川 平五郎; * 4. Oktober 1908 in Sapporo; † 20. Februar 1993) war ein japanischer Skisportler, der im Skilanglauf und in der Nordischen Kombination startete. Kuriyagawa wurde im Jahr 1928 japanischer Meister über 30 km und mit der Staffel und siegte in den Jahren 1929 bis 1931 bei den japanischen Studentenmeisterschaften für die Meiji-Universität im 18-km-Lauf. Zudem gewann er im Jahr 1930 bei den japanischen Meisterschaften in der Nordischen Kombination. Bei seiner einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen im Februar 1932 in Lake Placid belegte er den 12. Platz über 18 km und den 20. Rang in der Nordischen Kombination. Im folgenden Jahr nahm er als erster Japaner am Holmenkollen Skifestival teil. Nach seiner Karriere als Skilangläufer arbeitete er als Direktor der Skiabteilung des Sapporo Railway Administration Bureau und bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo als stellvertretender Generaldirektor der Wettkampfleitung.
Migishi Kōtarō (japanisch 三岸 好太郎; geb. 18. April 1903; gest. 1. Juli 1934) war ein japanischer Maler im Yōga-Stil.
Nakahara Teijirō (japanisch 中原 悌二郎; geboren 4. Oktober 1888 in der Stadt Kushiro (Hokkaidō); gestorben 7. Januar 1921)…
Nakahara Teijirō (japanisch 中原 悌二郎; geboren 4. Oktober 1888 in der Stadt Kushiro (Hokkaidō); gestorben 7. Januar 1921) war ein japanischer Bildhauer der Taishō-Zeit.
Hasegawa Noboru (japanisch 長谷川 昇; geboren 11. Mai 1886 in Aizu-Wakamatsu (Präfektur Fukushima); gestorben 26. August…
Hasegawa Noboru (japanisch 長谷川 昇; geboren 11. Mai 1886 in Aizu-Wakamatsu (Präfektur Fukushima); gestorben 26. August 1973) war ein japanischer Maler im Yōga-Stil.