Hayato Sumino (japanisch 角野 隼斗; * 14. Juli 1995 in Tokio) ist ein japanischer Pianist und Komponist, der für seine…Hayato Sumino (japanisch 角野 隼斗; * 14. Juli 1995 in Tokio) ist ein japanischer Pianist und Komponist, der für seine Interpretationen der Musik von Frédéric Chopin bekannt ist.
Mayuko Yamashita (japanisch 山下 真由子, * 1995) ist eine japanische Mathematikerin und mathematische Physikerin. Ihre…Mayuko Yamashita (japanisch 山下 真由子, * 1995) ist eine japanische Mathematikerin und mathematische Physikerin. Ihre Forschung kombiniert die Bereiche der Algebraischen Topologie, Differentialkohomologie und Quantenfeldtheorie. Sie ist Professorin an der Universität Kyōto.
Izawa Takushi (japanisch 伊沢 拓司, geb. 16. Mai 1994) ist ein japanischer Quizspieler, YouTuber, Unternehmer und eine…Izawa Takushi (japanisch 伊沢 拓司, geb. 16. Mai 1994) ist ein japanischer Quizspieler, YouTuber, Unternehmer und eine Fernseh-Persönlichkeit. Er ist der Gründer der YouTube-Gruppe QuizKnock. Er gilt als „Quiz King of Tokyo University“ (japanisch 東大出身のクイズ王, Tōdai shusshin no kuizu-ō), kurz: Quiz King.
Takashi Soeda (japanisch 添田 隆司 Soeda Takashi; * 15. März 1993 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer…Takashi Soeda (japanisch 添田 隆司 Soeda Takashi; * 15. März 1993 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Shingo Kukita (japanisch 久木田 紳吾 Kukita Shingo; * 24. September 1988 in Kumamoto) ist ein ehemaliger japanischer…Shingo Kukita (japanisch 久木田 紳吾 Kukita Shingo; * 24. September 1988 in Kumamoto) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Wowaka (geschrieben wowaka, japanisch ヲワカ; * 4. November 1987 in der Präfektur Kagoshima; † 5. April 2019) auch bekannt…Wowaka (geschrieben wowaka, japanisch ヲワカ; * 4. November 1987 in der Präfektur Kagoshima; † 5. April 2019) auch bekannt als Genjitsutouhi-P (現実逃避P) war ein japanischer Musiker und Frontsänger der Band Hitorie. Wowaka verbreitete die Vocaloid-Musik durch Titel wie Rolling Girl, Unhappy refrain oder Unknown Mother-Goose.
Ryōta Nishizono (jap. 西薗 良太 Nishizono Ryōta, * 1. September 1987 in Kirishima) ist ein ehemaliger japanischer…Ryōta Nishizono (jap. 西薗 良太 Nishizono Ryōta, * 1. September 1987 in Kirishima) ist ein ehemaliger japanischer Radrennfahrer.
Kohei Saito (japanisch 斎藤 幸平, Saitō Kōhei; * 1987) ist ein japanischer Philosoph und Associate Professor an der…Kohei Saito (japanisch 斎藤 幸平, Saitō Kōhei; * 1987) ist ein japanischer Philosoph und Associate Professor an der Universität Tokio. Er arbeitet aus marxistischer Perspektive zu den Themen Ökologie, Anthropozän, Wachstumskritik und Politische Ökonomie. Das von ihm erdachte Konzept des „Degrowth-Kommunismus“ soll Aspekte des Degrowth mit denen des Kommunismus verbinden. Die dadurch entstehende neue Gesellschaftsform sieht Saito als Lösungsmöglichkeit für eine immer weiter eskalierende Klimakrise.
Hodaka Maruyama (jap. 丸山 穂高, Maruyama Hodaka; * 10. Januar 1984 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker…Hodaka Maruyama (jap. 丸山 穂高, Maruyama Hodaka; * 10. Januar 1984 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker und war von 2012 bis 2021 Mitglied des Abgeordnetenhauses (Unterhaus des Nationalparlaments) für den 19. Wahlkreis Osaka. Er gehörte der Nippon Ishin no Kai an, bevor er im Mai 2019 nach einem Aufruf zum Krieg aus der Partei ausgeschlossen wurde. Seit Juli 2019 gehört er der NHK kara kokumin o mamoru tō („Partei, die die Bürger vor der NHK schützt“) an. Maruyama, Absolvent der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Abschluss 2006 Beamter im METI. 2009 verließ er das Ministerium und besuchte das Matsushita Seikei Juku, die vom Matsushita-Denki-Konzern (heute Panasonic) gestiftete Kaderschmiede für Führungskräfte in Politik und Wirtschaft. Danach wandte er sich der aktiven Politik zu und kandidierte für die damalige (erste) Nippon Ishin no Kai bei der Abgeordnetenhauswahl 2012 im 19. Wahlkreis ganz im Süden seiner Heimatpräfektur Osaka. Dort setzte er sich gegen Tomu Tanigawa (LDP) sowie den demokratischen Amtsinhaber Takashi Nagayasu durch. Bei den Wahlen 2014 für die Ishin no Tō und 2017 für die (zweite) Ishin no Kai wurde er wiedergewählt. Im Mai 2019 besuchte Maruyama in einem visumsfreien Austauschprogramm die umstrittenen „Nördlichen Territorien“/Südkurilen, die aus japanischer Regierungssicht Teil der Hokkaidō („Nordmeerpräfektur“), aber de facto und aus russischer Regierungssicht Teil der nach dem Zweiten Weltkrieg an die Sowjetunion abgetretenen Kurilen sind und deren Status bis heute einem Friedensvertrag zwischen beiden Ländern im Weg steht. Dabei erklärte er unter Alkoholeinfluss bei einem Treffen mit Vertriebenen, dass ein Krieg mit Russland die einzige Möglichkeit sei, die Inseln zurückzugewinnen. Im folgenden Aufschrei der nationalen und internationalen Öffentlichkeit beantwortete die Partei sein Austrittsgesuch mit Ausschluss. Forderungen von Politikern aus dem gesamten politischen Spektrum (einschließlich seiner ehemaligen Partei), auch sein Abgeordnetenmandat niederzulegen, hat er abgelehnt. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2021 trat Maruyama nicht mehr an.
Naoya Kihara (jap. 直哉 木原, Kihara Naoya; * 23. Juli 1981 in Nayoro) ist ein professioneller japanischer Pokerspieler. Er…Naoya Kihara (jap. 直哉 木原, Kihara Naoya; * 23. Juli 1981 in Nayoro) ist ein professioneller japanischer Pokerspieler. Er gewann 2012 ein Bracelet bei der World Series of Poker.
Yūji Tachikawa (jap. 立川 裕二, Tachikawa Yūji) (* um 1979) ist ein japanischer theoretischer Physiker, der sich mit…Yūji Tachikawa (jap. 立川 裕二, Tachikawa Yūji) (* um 1979) ist ein japanischer theoretischer Physiker, der sich mit supersymmetrischen Feldtheorien befasst. Er ist Professor an der Universität Tokio. Tachikawa erhielt 2004 seinen Master-Abschluss (Seiberg-Witten theory and instanton counting), wurde 2006 bei Tōru Eguchi an der Universität Tokio promoviert und war als Post-Doktorand bis 2011 bei Nathan Seiberg am Institute for Advanced Study. 2012 wurde er Assistant Professor am Kavli Institute for the Physics and Mathematics of the Universe (IPMU) der Universität Tokio und kurz darauf Associate Professor an der Elementarteilchentheoriegruppe der Universität Tokio. Er befasst sich mit supersymmetrischen Stringtheorien und Eichtheorien in verschiedenen Dimensionen und mit unterschiedlicher Anzahl supersymmetrischer Ladungen und fand dabei neue Verbindungen der Theorien untereinander (Dualitäten). So fand er mit Davide Gaiotto und Luis Alday 2010, dass sechsdimensionale N=(2,0) superkonforme Feldtheorien, die auf einer Fläche kompaktifiziert werden, eine vierdimensionale Eichtheorie ergeben, die über eine nach den Autoren benannte AGT-Korrespondenz mit einer einfachen konformen Feldtheorie (Liouville-Feldtheorie) auf der Fläche zusammenhängen. Für 2016 erhielt er den New Horizons in Physics Prize. Er ist eingeladener Sprecher auf dem ICM 2018 (On Categories of Quantum Field Theories).
Motohiko Saitō (jap. 斎藤 元彦 Saitō Motohiko; * 15. November 1977 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer…Motohiko Saitō (jap. 斎藤 元彦 Saitō Motohiko; * 15. November 1977 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer parteiloser Politiker, der als parteiloser Gouverneur der Präfektur Hyōgo (seit 2021) amtiert.
Keisuke Suzuki (japanisch 鈴木 馨祐 Suzuki Keisuke; * 9. Februar 1977 in London) ist ein japanischer Politiker, mit…Keisuke Suzuki (japanisch 鈴木 馨祐 Suzuki Keisuke; * 9. Februar 1977 in London) ist ein japanischer Politiker, mit Unterbrechung seit 2005 Mitglied im Abgeordnetenhaus, dem Unterhaus des Nationalparlaments, für den Verhältniswahlblock Süd-Kantō und seit 2024 Justizminister im zweiten Kabinett Ishiba. Er gehört der Liberaldemokratischen Partei (LDP) an, darin der Asō-Faktion. Suzuki wurde in London als Sohn eines Salaryman geboren und wuchs in Tokio auf. Er besuchte die private Kaisei-Mittel- und Oberschule in Arakawa und studierte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio. Nach seinem Abschluss 1999 wurde er Beamter im Finanzministerium, für das er unter anderem in der internationalen Abteilung, der Außenstelle New York und dem Regionalfinanzamt Fukuoka (zuständig für Fukuoka, Saga und Nagasaki) tätig war und an der Georgetown University gastierte. 2005 beendete er seine Beamtenlaufbahn für den Wechsel in die aktive Politik. Bei der Abgeordnetenhauswahl 2005 kandidierte Suzuki als den Doppelkandidaten nachgeordneter Verhältniswahlkandidat auf Platz 34 der LDP-Liste in Süd-Kantō und wurde angesichts des Erdrutscherfolges der LDP gewählt. Er schloss sich der Asō-Faktion an, für die er bei der kommenden Wahl die Mehrheitswahlkandidatur im Wahlkreis Kanagawa 7, zu dem Teile der Stadt Yokohama gehören, von Tsuneo Suzuki übernehmen sollte. Bei der Wahl 2009 unterlag er jedoch dem Demokraten Nobuhiko Sutō und verpasste mit seiner deutlichen Niederlage und angesichts der LDP-Erdrutschniederlage auch einen Verhältniswahlsitz klar. 2012 gewann er den Sitz und verteidigte ihn danach dreimal in Folge, 2021 gegen vereinigte Opposition erstmals mit absoluter Mehrheit, aber zugleich sehr knapp. Bei der Wahl 2024 unterlag er bei der Mehrheitswahl Kazuma Nakatani (KDP), gewann aber den vierten von sieben LDP-Verhältniswahlsitzen in Süd-Kantō. Für die Regierung war Suzuki 2014 bis 2015 (Kabinett Abe III) „parlamentarischer Sekretär“ im Land- & Verkehrsministerium, von 2018 bis 2019 (Kabinett Abe IV (1. Umbildung)) „Vizeminister“ im Finanzministerium, anschließend bis 2020 (Kabinett Abe IV (2. Umbildung)) im Außenministerium. Dazwischen führte er von 2016 bis 2018 in der Partei die „Jugendabteilung“ (seinen-kyoku, für unter 45-jährige). Im Abgeordnetenhaus übernahm er von 2021 bis 2022 den Vorsitz im Justizausschuss. Im November 2024 berief ihn Premierminister Shigeru Ishiba als Nachfolger des erst kurz zuvor ernannten, aber gleich darauf abgewählten Hideki Makihara zum Justizminister.
Shinsei Ryū (jap. 笠 真生, Ryū Shinsei; * 1976 oder 1977) ist ein japanischer theoretischer Physiker, der sich mit…Shinsei Ryū (jap. 笠 真生, Ryū Shinsei; * 1976 oder 1977) ist ein japanischer theoretischer Physiker, der sich mit theoretischer Festkörperphysik befasst. Er ist derzeit Professor an der Princeton University. Ryū studierte Physik an der Universität Tokio mit dem Bachelor-Abschluss 2000 und dem Master-Abschluss 2002 und wurde dort 2005 bei Yasuhiro Hatsugai promoviert. Als Post-Doktorand war er bis 2008 am Kavli Institute for Theoretical Physics, wo er mit Tadashi Takayanagi zusammenarbeitete. 2008 bis 2011 war er an der University of California, Berkeley. 2011 bis 2017 war er Assistant Professor an der University of Illinois at Urbana-Champaign. Anschließend war er Associate Professor an der University of Chicago, bevor er nach Princeton wechselte. Er befasst sich theoretisch mit Festkörpersystemen, in denen quantenmechanische und topologische Phänomene eine besondere Rolle spielen. Zum Beispiel unkonventionelle Supraleiter, Kohlenstoffnanoröhren und Graphen und topologische Isolatoren. Dabei wandte er auch Methoden der Stringtheorie an. Ryū ist für eine Arbeit mit Tadashi Takayanagi von 2006 bekannt, in der sie die Entropie aus Quantenverschränkung in konformen Feldtheorien über die Bekenstein-Hawking-Entropie Schwarzer Löcher berechnen im Rahmen von Juan Maldacenas AdS/CFT-Korrespondenz, in der konformen Feldtheorien auf einer Oberfläche eine Gravitationstheorie im umschlossenen Volumen entspricht (Ryu-Takayanagi-Formel). Das hat auch Anwendungen in der Festkörperphysik, da dort in vielen Systemen am kritischen Punkt ebenfalls konforme Feldtheorien eine Rolle spielen. Mit Andreas Schnyder, Akira Furusaki und Andreas Ludwig entwickelte er eine Klassifikation topologischer Isolatoren und topologischer Supraleiter in drei Raumdimensionen. Er befasste sich auch mit dem fraktionalen Quanten-Hall-Effekt und quantenmagnetischen Systemen. 2002/03 war er Fellow der Japan Society for the Promotion of Science und 2014 Sloan Fellow. 2012 erhielt er den Preis für Festkörperphysik in Japan, 2013 den Nishinomiya-Yukawa-Preis, 2015 gemeinsam mit Tadashi Takayanagi, Horacio Casini und Marina Huerta den New Horizons in Physics Prize und mit Akira Furusaki den Nishina-Preis. 2024 wurde er wiederum gemeinsam mit Tadashi Takayanagi, Horacio Casini und Marina Huerta mit der Dirac-Medaille (ICTP) ausgezeichnet.
Yoshiko Ogata (japanisch 緒方 芳子 Ogata Yoshiko) (* 1976) ist eine japanische mathematische Physikerin, die sich mit…Yoshiko Ogata (japanisch 緒方 芳子 Ogata Yoshiko) (* 1976) ist eine japanische mathematische Physikerin, die sich mit quantenmechanischer Vielteilchentheorie und quantenmechanischer statistischer Mechanik befasst. Sie ist bekannt für eine Klassifikation topologischer Phasen ein- und zweidimensionaler Spinmodelle mit Operatoralgebra-Methoden. Ogata ist Hochschullehrerin an der Universität Tokio.
Hiroyuki Miyazawa (jap. 宮沢 博行 Miyazawa Hiroyuki; * 10. Januar 1975 im Kreis Iwata, Präfektur Shizuoka) ist ein…Hiroyuki Miyazawa (jap. 宮沢 博行 Miyazawa Hiroyuki; * 10. Januar 1975 im Kreis Iwata, Präfektur Shizuoka) ist ein parteiloser japanischer Politiker. Er war bis 2024 Abgeordneter im Unterhaus des nationalen Parlaments der Liberaldemokratischen Partei (darin zuletzt Abe-Faktion) für den Verhältniswahlblock Tōkai. Miyazawa, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde 2003 für die erste von drei Amtszeiten ins Parlament der Stadt Iwata gewählt. 2012 trat er zurück. Bei der Unterhauswahl im Dezember 2012 kandidierte er im 3. Wahlkreis Shizuoka, den der ehemalige Sozialminister Hakuo Yanagisawa bei der Wahl 2009 an den Demokraten Nobuhiro Koyama verloren hatte. Miyazawa setzte sich mit 40,3 % der Stimmen gegen den ehemaligen Bürgermeister der Stadt Iwata, Nozomu Suzuki (Ishin, 27,3 %, gewählt im Verhältniswahlblock Tōkai), und Amtsinhaber Koyama (26,6 %) durch und gewann den Sitz für die LDP zurück. 2014 wurde er mit 49,8 % der Stimmen wiedergewählt. Von 2016 bis 2017 war er für das umgebildete dritte Kabinett Abe parlamentarischer Staatssekretär (daijn seimukan) im Kabinettsamt und dem Verteidigungsministerium. Bei der Unterhauswahl 2021 unterlag Miyazawa im Wahlkreis Shizuoka 3 Nobuhiro Koyama (inzwischen KDP), gewann aber mit einer relativ knappen Mehrheitswahlniederlage den dritten von neun LDP-Verhältniswahlsitzen in Tōkai. Miyazawa war von September bis Dezember 2023 für das umgebildete zweite Kabinett Kishida „Staatsminister“ (fuku-daijin) für Verteidigung und im Kabinettsamt. Wegen eines Spendenskandals um unversteuerte Gelder der LDP-Fraktion trat er zurück. Im April 2024 trat er aufgrund eines privaten Skandals um eine uneheliche Beziehung auch aus dem Parlament zurück und aus der Partei aus. Bei der Unterhauswahl 2024 kandidierte Miyazawa unabhängig in Shizuoka 3 und landete mit 17,8 % der Stimmen nur auf Platz drei hinter Koyama (inzwischen KDP) und dem ehemaligen Parlamentspräsidenten der Stadt Kakegawa, Yūzō Yamamoto (LDP).
Eikei Suzuki (jap. 鈴木 英敬 Suzuki Eikei, eigentliche Lesung Suzuki Hidetaka; * 15. August 1974 in der Präfektur Hyōgo)…Eikei Suzuki (jap. 鈴木 英敬 Suzuki Eikei, eigentliche Lesung Suzuki Hidetaka; * 15. August 1974 in der Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker und Mitglied des Repräsentantenhauses, dem Unterhaus des Nationaltags, für den 4. Wahlkreis der Präfektur Mie. Von 2011 bis 2021 war er Gouverneur von Mie. Suzuki, Absolvent der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Studienabschluss 1998 Beamter im Industrie- und Handelsministerium. 2008 beendete er seine Beamtenlaufbahn und wandte sich der Politik zu: Im Februar 2009 übernahm er den Vorsitz der LDP-Ortsgruppe im 2. Wahlkreis Mie für das Shūgiin, das Unterhaus des nationalen Parlaments, unterlag bei den Wahlen im August desselben Jahres aber deutlich Amtsinhaber Masaharu Nakagawa. Bei der Gouverneurswahl in Mie 2011 bewarb sich Suzuki mit Unterstützung der nationalen Oppositionsparteien LDP, Kōmeitō und Minna no Tō um die Nachfolge von Akihiko Noro, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr antrat. Er konnte den ehemaligen Bürgermeister von Tsu, Naohisa Matsuda, der mit Unterstützung der national regierenden Demokratischen Partei kandidierte, knapp um rund 10.000 Stimmen schlagen und löste Noro noch im April 2011 ab. Er war bei Amtsantritt der jüngste Gouverneur landesweit. 2015 wurde Suzuki gegen den KPJ-gestützten Shin’ichi Fujii als einzigem Gegenkandidaten souverän mit 85 % der Stimmen wiedergewählt. 2019 setzte er sich mit fast 90 % der Stimmen gegen die Kommunistin Kanako Suzuki durch. Im August 2021 kündigte Suzuki mit Wirkung zum 12. September seinen Rücktritt als Gouverneur an, um bei der bevorstehenden Shūgiin-Wahl 2021 im Wahlkreis Mie 4, der den ländlicheren Süden von Mie umfasst, einen Wechsel ins Nationalparlament zu versuchen. Er gewann mit Zweidrittelmehrheit gegen Shūji Bōno (KDP) und Tamihide Nakagawa (KPJ). 2024 verteidigte er den Sitz klar gegen den Publizisten Yōichirō Aonuma (KDP). Von 2022 bis 2023 (Kabinett Kishida II (1. Umbildung)) war Suzuki politischer Sekretär (daijin seimukan) im Kabinettsamt. Suzuki ist mit der Synchronschwimmerin und olympischen Silbermedaillengewinnerin Miho Takeda verheiratet.
Shiori Yamao (jap. 山尾 志桜里 Yamao Shiori, eigentlich vor und nach ihrer Ehe 菅野 志桜里 Kanno Shiori; * 24. Juli 1974 in…Shiori Yamao (jap. 山尾 志桜里 Yamao Shiori, eigentlich vor und nach ihrer Ehe 菅野 志桜里 Kanno Shiori; * 24. Juli 1974 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist eine japanische Politikerin (DPJ→DFP→parteilos→KDP→parteilos→DVP) und war von 2009 bis 2012 und von 2014 bis 2021 Abgeordnete im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Aichi 7. Von März bis September 2016 war sie PARC-Vorsitzende der Demokratischen Fortschrittspartei.
Takafumi Horie (jap. 堀江 貴文, Horie Takafumi; * 29. Oktober 1972 in Yame, Fukuoka) ist ein japanischer Unternehmer und…Takafumi Horie (jap. 堀江 貴文, Horie Takafumi; * 29. Oktober 1972 in Yame, Fukuoka) ist ein japanischer Unternehmer und ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Livedoor. Er wuchs in einem durchschnittlichen japanischen Salaryman-Haushalt auf. Als Student an der Universität Tokio, eingeschrieben im Fachbereich Literatur, gründete er 1995 mit Freunden ein Webdesign-Unternehmen unter dem Namen Livin’ on the Edge und brach sein Studium ab. Livin’ on the Edge baute er durch zahlreiche Firmenkäufe zum heutigen Unternehmen Livedoor Co. Ltd. aus. Hories unkonventionelle Geschäftsmethoden stießen dabei in der konservativen Welt der japanischen Medienwirtschaft auf heftige Ablehnung. Im Jahr 2005 sorgte er für Schlagzeilen, als er im nachbörslichen Handel umfangreiche Anteile am Radiosender Nippon Broadcasting Systems (NBS) erwarb. Dieser war wiederum über Überkreuzbeteiligungen an der Fuji-Sankei-Gruppe beteiligt, einem konservativen japanischen Medienimperium, zu dem auch Fuji TV und die Sankei Shimbun gehören. Die darauffolgende Übernahmeschlacht endete schließlich darin, dass Livedoors Konkurrent Softbank bei Fuji TV einstieg. Zum ersten Mal kam es dadurch zu wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den „alten“ und „neuen“ Medien in Japan. Die Übernahmen zeigten aber auch, dass die Gesetzgebung in Japan für solche Fälle nicht ausreichend war, und so führte Japan in der Folge Mergers & Acquisitions-Gesetze nach amerikanischem Vorbild ein. Sein unkonventionelles Auftreten machte Horie zu einem Star in der jungen Generation. Er verzichtete auf Anzug und Krawatte, die Uniform des Salaryman, und bediente sich in der Öffentlichkeit einer lockeren Jugendsprache. Seine Popularität machte ihn zu einem Dauergast in den täglichen Promishows im japanischen Fernsehen. Er erhielt den Spitznamen Horiemon, nach der Roboterkatze Doraemon. Am 19. August 2005 sorgte er wieder für Schlagzeilen, mit seiner Ankündigung, bei der japanischen Unterhauswahl mit der Unterstützung der LDP-Führung als unabhängiger Kandidat im sechsten Wahlkreis in Hiroshima anzutreten. Er war damit einer von Koizumis „Assasinenkandidaten“, die gegen politische Gegner innerhalb der LDP in Stellung gebracht wurden. Sein Kontrahent, Shizuka Kamei, gewann allerdings den Wahlkreis knapp mit 110.979 zu 84.433 Stimmen. Am 18. Januar 2006 wurden die Büros von Livedoor und Hories Wohnsitz unter dem Vorwurf des Aktienbetrugs und der Geldwäsche durchsucht. Die Aktien von Livedoor fielen sofort um 14,4 %, und die Menge der Verkaufsorder zwang die Tokioter Börse zum ersten Mal in ihrer Geschichte dazu, 20 Minuten früher zu schließen. Der Nikkei-Index fiel um 465 Punkte, der höchste Verlust in 2 Jahren. Unabhängig davon, wie stichhaltig die Anschuldigungen sind, sahen doch zahlreiche Zeitungskommentare vor allem politische Gründe hinter der Aktion: die Antwort des Establishments auf seine Herausforderung. Am 23. Januar 2006 wurde Horie verhaftet, und am 24. Januar gab er seinen Rücktritt vom Posten des CEO bei Livedoor bekannt (er ist weiterhin der größte Teilhaber mit 17 % der Aktien). Am 27. April wurde er gegen eine Kaution von 300 Mio. Yen auf freien Fuß gesetzt, unter der Bedingung, dass er keinen weiteren Kontakt zu Livedoor oder Angestellten des Unternehmens hat. Horie gab bekannt, dass er nicht vorhabe, sich wieder im Unternehmen zu engagieren. Er ist weiterhin angeklagt, gefälschte Geschäftsberichte veröffentlicht zu haben und Investoren mit falschen Informationen versorgt zu haben, beteuert aber seine Unschuld. Am 15. März 2007 verurteilte ein Gericht in Tokio Takafumi Horie wegen Verstößen gegen das Wertpapiergesetz zu zweieinhalb Jahren Haft. Der Oberste Gerichtshof Japans bestätigte am 25. Juli 2008 entgegen Hories Einspruch gegen seine Verurteilung wegen Bilanzfälschung diese Haftstrafe. Eine Flut von Verkaufsanträgen hatte 2006 das Börsen-Computersystem völlig überfordert. Mit diesem Schuldspruch wurde in dem auch international stark beachteten Prozess ein Exempel statuiert, da in Japan Konzernmanager bei Wirtschaftsvergehen normalerweise mit Bewährungsstrafen davonkommen.
Sou Fujimoto (jap. 藤本 壮介, Fujimoto Sōsuke; * 4. August 1971 in Hokkaidō) ist ein japanischer Architekt und…Sou Fujimoto (jap. 藤本 壮介, Fujimoto Sōsuke; * 4. August 1971 in Hokkaidō) ist ein japanischer Architekt und Hochschullehrer.
Masatsugu Ono (jap. 小野 正嗣, Ono Masatsugu; * 27. November 1970) ist ein japanischer Schriftsteller, Übersetzer und…Masatsugu Ono (jap. 小野 正嗣, Ono Masatsugu; * 27. November 1970) ist ein japanischer Schriftsteller, Übersetzer und Kulturwissenschaftler.
Yūichirō Tamaki (jap. 玉木 雄一郎 Tamaki Yūichirō; * 1. Mai 1969 in Ōkawa (heute: Sanuki), Präfektur Kagawa) ist ein…Yūichirō Tamaki (jap. 玉木 雄一郎 Tamaki Yūichirō; * 1. Mai 1969 in Ōkawa (heute: Sanuki), Präfektur Kagawa) ist ein japanischer Politiker und Vorsitzender der Demokratischen Volkspartei. Seit 2009 ist er Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis 2 der Präfektur Kagawa, den er bis einschließlich 2026 durchgehend mit absoluten Mehrheiten gewann. Von November 2017 bis Mai 2018 war er Vorsitzender der Partei der Hoffnung.
Akihiro Hatsushika (japanisch 初鹿 明博 Hatsushika Akihiro; * 15. April 1969 im Bezirk Edogawa, Tokio, Präfektur Tokio) ist…Akihiro Hatsushika (japanisch 初鹿 明博 Hatsushika Akihiro; * 15. April 1969 im Bezirk Edogawa, Tokio, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (Demokratische Partei→Grüner Wind→Japanische Zukunftspartei→Partei der Restauration/Erneuerung (ishin)→Demokratische Fortschrittspartei→Konstitutionell-Demokratische Partei→parteilos) und war 2009–12 und 2014–20 Mitglied des Abgeordnetenhauses, des Unterhauses der Nationalversammlung, zuletzt für den Verhältniswahlblock Tokio. Hatsushika, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde Sekretär des liberaldemokratischen Abgeordneten Ichirō Aisawa aus Okayama. Bei der Wahl 1997 kandidierte er als Kandidat der Demokratischen Partei in seinem Heimatwahlkreis Edogawa-ku (Fünfmandatswahlkreis) erfolglos für das Präfekturparlament von Tokio. Danach war er Sekretär für den demokratischen Abgeordneten Yukio Hatoyama. Im zweiten Anlauf gelang ihm bei der Wahl 2001 der Sprung ins Präfekturparlament; 2005 wurde er wiedergewählt. 2009 wechselte Hatsushika in die Nationalpolitik: Bei der Abgeordnetenhauswahl 2009 kandidierte er für die Demokratische Partei im 16. Wahlkreis Tokio, der Teile des Edogawa-ku umfasst, und setzte sich gegen den liberaldemokratischen Amtsinhaber Yoshinobu Shimamura durch. Im Sommer 2012 stimmte er gegen die vom Kabinett Noda eingebrachte Mehrwertsteuererhöhung, blieb aber anders als viele andere „Rebellen“ abgesehen von einer dafür verhängten vorübergehenden zweimonatigen Suspendierung zunächst in der Partei. Erst im November 2012 trat er für die bevorstehende Abgeordnetenhauswahl 2012 aus und schloss sich zunächst der Midori no Kaze an, kandidierte dann aber für die Zukunftspartei, in der sich für die Wahl die meisten ex-demokratischen Gegner von Mehrwertsteuererhöhung, TPP-Beitritt und Atomkraft sammelten. Mit nur 11 % der Stimmen landete Hatsushika 2012 abgeschlagen auf dem vierten Platz, den Sitz gewann Liberaldemokrat Hideo Ōnishi. 2014 kandidierte Hatsushika für die Ishin-Partei und unterlag im Wahlkreis Tokio 16 mit 26,6 % der Stimmen zwar deutlich Hideo Ōnishi (46,3 %), gewann aber einen der drei Ishin-Sitze bei der Verhältniswahl im Block Tokio. Bei der Ishin-Spaltung 2015 verblieb er bei der Rumpfpartei, die sich 2016 mit den Demokraten zur Demokratischen Fortschrittspartei vereinigte. Als sich diese für die Abgeordnetenhauswahl 2017 positionierte und im Ergebnis wieder spaltete, stellte sich Hatsushika gegen den Versuch der Parteiführung um Seiji Maehara, die gesamte Partei in die Partei der Hoffnung von Yuriko Koike zu überführen, die die Sicherheits- und Verfassungspolitik der Regierung Abe im Grundsatz unterstützt. Er schloss sich Yukio Edanos Konstitutionell-Demokratischer Partei an. Bei der Wahl verlor er den Wahlkreis mit 34,6 % der Stimmen knapper an Ōnishi (40,9 %), erreichte damit den dritten KDP-Listenplatz und gewann abermals einen Sitz bei der Verhältniswahl. 2017 wurden Vorwürfe öffentlich, Hatsushika habe 2015 eine Frau in einem Taxi sexuell belästigt. 2019 meldete die Frau den Vorfall der Polizei, im Dezember 2019 wurde der Fall von der Präfekturpolizei von Tokio an die Staatsanwaltschaft übergeben, Anfang 2020 verließ er die KDP-Fraktion. Das Verfahren wurde im September 2020 ohne Anklage eingestellt; aber Hatsushika kündigte am 22. Oktober 2020 seinen Rücktritt als Abgeordneter mit Wirkung vom 26. Oktober an. Nachrücker wird voraussichtlich Akihiro Matsuo (KDP).
Yōsuke Tsuruho (japanisch 鶴保 庸介 Tsuruho Yōsuke; * 5. Februar 1967 in der Stadt Osaka, Präfektur Osaka) ist ein…Yōsuke Tsuruho (japanisch 鶴保 庸介 Tsuruho Yōsuke; * 5. Februar 1967 in der Stadt Osaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker, Mitglied im Senat, dem Oberhaus des Nationalparlaments, für Wakayama und ehemaliger Minister beim Kabinettsamt für besondere Aufgaben im umgebildeten Kabinett Abe. Tsuruhos bisherige Parteizugehörigen waren: Neue Fortschrittspartei (NFP) → Liberale Partei → Konservative Partei → Neue Konservative Partei → Liberaldemokratische Partei (LDP), darin Nikai-Gruppe → Nikai-Faktion. Tsuruho war nach seinem Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio Sekretär von Ichirō Ozawa. Für dessen NFP kandidierte er bei der Repräsentantenhauswahl 1996, der ersten nach der Wahlrechtsreform, im neuen FPTP-Einmandatswahlkreis Wakayama 2, unterlag aber Mitsuzō Kishimoto. Bei der NFP-Auflösung folgte er Ozawa in die Liberale Partei und kandidierte bei der Senatswahl 1998 in Wakayama (ein Senator pro Wahl). Mit rund 43 % der Stimmen setzte er sich gegen den amtierenden Senator und ehemaligen Justizminister Isao Maeda (38 %; LDP) und zwei weitere Kandidaten durch. Bei der Spaltung der Liberalen Partei im Jahr 2000 gehörte Tsuruho zu den von Toshihiro Nikai angeführten Abgeordneten, die die Regierungskoalition mit der LDP fortsetzen wollten, und kehrte mit Nikai 2003 in die LDP zurück. Für diese wurde Tsuruho bei den Senatswahlen 2004, 2010, 2016 und 2022 jeweils mit absoluten Mehrheiten viermal in Folge wiedergewählt. 2022 gewann er Wakayama gegen einen kommunistischen Herausforderer und drei weitere Kandidaten mit über 70 % der Stimmen, das beste Ergebnis landesweit. Im Senat war Tsuruho von 2006 bis 2007 Vorsitzender des Sozial- und Arbeitsausschusses, 2010–2011 des Rechnungsausschusses und 2011–2012 des Geschäftsausschusses. 2022 übernahm er den Vorsitz im Sonderausschuss für „Regionalerneuerung“ (chihō sōsei, aka local Abenomics) und digitale Gesellschaft. In der Senats-LDP führte er von 2014 bis 2016 den Politikforschungsrat. In der Regierung war er im MLIT von 2002 bis 2004 (Kabinette Koizumi I und II) „parlamentarischer Sekretär“, von 2012 bis 2013 (Abe II) „Vizeminister“. 2016 berief ihn Shinzō Abe bei einer Kabinettsumbildung zum Minister beim Kabinettsamt für Okinawa & „Nördliche Territorien“, Wissenschafts- und Technologiepolitik, Raumfahrt, die Cool-Japan-Strategie und geistiges Eigentum. Er blieb bis zur Repräsentantenhauswahl 2017 im Amt.
Masanao Abe (jap. 安部 正真, Abe Masanao; * 1967 in der Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer Astronom und…Masanao Abe (jap. 安部 正真, Abe Masanao; * 1967 in der Präfektur Kanagawa) ist ein japanischer Astronom und Asteroidenentdecker. 1990 diplomierte er an der Universität von Tokio im Fach Physik, 1994 arbeitete er als Assistent am japanischen Institute of Space and Astronautical Science und seit 2008 ist er assoziierter Professor der JAXA. Er trug durch die Entwicklung des NIRS–Spektrometers im nahen Infrarotbereich für die Raumsonde Hayabusa zum Erfolg der Mission bei. Seine Arbeit führte im Zeitraum von 1994 bis 1996 zusammen mit seinen Kollegen Isao Satō und Hiroshi Araki zur Entdeckung von insgesamt zwei Asteroiden. Der Asteroid (8926) Abemasanao wurde nach ihm benannt.
Ryūta Ibaragi (jap. 伊原木 隆太, Ibaragi Ryūta; * 29. Juli 1966 in der Präfektur Okayama) ist ein japanischer Unternehmer…Ryūta Ibaragi (jap. 伊原木 隆太, Ibaragi Ryūta; * 29. Juli 1966 in der Präfektur Okayama) ist ein japanischer Unternehmer und Politiker und seit November 2012 Gouverneur von Okayama. Ibaragi absolvierte 1990 sein Studium an der ingenieurswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, anschließend arbeitete er bis 1993 für ein Consultingunternehmen. 1995 erwarb er einen MBA an der Universität Stanford. 1998 wurde er Nachfolger seines Vaters als Vorstandsvorsitzender der vor allem in den Regionen Chūgoku und Shikoku aktiven Kaufhauskette Tenmaya (天満屋). Im Mai 2012 legte er das Amt nieder, um in die Politik zu wechseln; Nachfolger wurde sein Onkel. Bei der Gouverneurswahl in Okayama im Oktober 2012, bei der Amtsinhaber Masahiro Ishii nach vier Amtszeiten für einen bevorstehenden Wechsel in die nationale Politik nicht mehr kandidierte, bewarb sich Ibaragi mit Unterstützung von Mitte-rechts-Parteien und des Gewerkschaftsbundes Rengō Okayama, aussichtsreichste der drei weiteren Kandidaten war die bisherige Präfekturparlamentsabgeordnete Akiko Ichii (vormals Demokratin, aber ohne formale Parteiunterstützung bei der Gouverneurswahl). Mit rund 60 % der Stimmen setzte sich Ibaragi bei relativ niedriger Wahlbeteiligung klar gegen Ichii (32 %) und die beiden anderen Kandidaten durch. Er trat das Gouverneursamt am 12. November 2012 an.
Masahiko Shibayama (jap. 柴山 昌彦, Shibayama Masahiko; * 5. Dezember 1965 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist ein japanischer…Masahiko Shibayama (jap. 柴山 昌彦, Shibayama Masahiko; * 5. Dezember 1965 in Nagoya, Präfektur Aichi) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (bis zur Auflösung Abe-Faktion), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Saitama 8 und ehemaliger Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie.
Osamu Nureki (japanisch 濡木 理; * 1965 im Keio Medical Center der Keiō-Universität, Tokio) ist ein japanischer…Osamu Nureki (japanisch 濡木 理; * 1965 im Keio Medical Center der Keiō-Universität, Tokio) ist ein japanischer Strukturbiologe an der Universität Tokio.
Takashi Yamashita ist der Name folgender Personen: Takashi Yamashita (Politiker) (* 1965), japanischer Politiker…Takashi Yamashita ist der Name folgender Personen: Takashi Yamashita (Politiker) (* 1965), japanischer Politiker Takashi Yamashita (Fußballtrainer) (* 1984), japanischer Fußballtrainer und -spieler
Yoshinori Yamaguchi (japanisch 山口 祥義 Yamaguchi Yoshinori; * 1. Juli 1965 in Saitama, geburtsregistriert in Shiroishi…Yoshinori Yamaguchi (japanisch 山口 祥義 Yamaguchi Yoshinori; * 1. Juli 1965 in Saitama, geburtsregistriert in Shiroishi, Kishima, Saga) ist ein japanischer Politiker und seit 2015 Gouverneur von Saga. Yamaguchi, der Sohn eines damals in Saitama stationierten Angehörigen der Luftverteidigungskräfte aus Saga, studierte an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio und wurde anschließend Beamter im damaligen Ministerium für Selbstverwaltung, das 2001 im Ministerium für allgemeine Angelegenheiten aufging. Für das Ministerium war er zeitweise unter anderem in den Präfekturverwaltungen von Akita, Tottori und Nagasaki sowie in der nationalen Katastrophenschutzbehörde und dem Kabinettssekretariat tätig. Ab 2011 lehrte er parallel am Graduiertenkolleg (daigakuin) der Universität Tokio. 2013 wurde er ins allgemeine JTB-Forschungsinstitut (JTB sōgō kenkyūjo) entsandt, 2014 in das Organisationskomitee der Rugby-WM 2019. Ende 2014 beendete Yamaguchi seine Beamtenkarriere für den Wechsel in die aktive Politik, nachdem Yasushi Furukawa für einen geplanten Wechsel ins Nationalparlament seinen Rücktritt als Gouverneur von Saga angekündigt hatte. Bei der resultierenden Gouverneurswahl im Januar 2015 kandidierte Yamaguchi ohne Parteienunterstützung, während die Nationalregierungsparteien LDP und Kōmeitō die Kandidatur des ehemaligen Bürgermeisters der Stadt Takeo, Keisuke Hiwatashi, unterstützten. Mit 49,9 % der Stimmen setzte Yamaguchi sich gegen Hiwatashi (39,2 %) und zwei weitere Kandidaten durch. Bei den Wahlen 2018 und 2022 – jeweils an den Anfang der gesetzlichen Fristen in den Dezember vorgezogen, um eine Wahlkampfperiode über Neujahr zu vermeiden – wurde er gegen jeweils nur einen, kommunistischen Kandidaten mit großen Mehrheiten für zwei weitere Amtszeiten wiedergewählt.
Minoru Kiuchi (jap. 城内 実 Kiuchi Minoru; * 19. April 1965 in Tokio) ist ein Abgeordneter des japanischen Unterhauses und…Minoru Kiuchi (jap. 城内 実 Kiuchi Minoru; * 19. April 1965 in Tokio) ist ein Abgeordneter des japanischen Unterhauses und ehemaliger Beamter des Außenministeriums. Über den Großteil seiner politischen Karriere hinweg war er parteilos – seit 2012 ist er Mitglied der LDP. Er ist Minister im zweiten Kabinett Ishiba und ehemaliger „Staatsminister“ (derzeitige englische Eigenübersetzung von fuku-daijin, wörtlich „Vizeminister“) für Auswärtiges, sowie ehemaliger Staatsminister für Umwelt. Seit September 2023 ist Kiuchi Stellvertretender Vorsitzender des Politikforschungsrats der LDP. Kiuchi ist bekannt für seine engen Verbindungen nach Deutschland und seine Deutschkenntnisse. Er war Mitglied der Moriyama-Faktion bis zu ihrer Auflösung im Januar 2024.
Sōichi Noguchi (jap. 野口 聡一, Noguchi Sōichi; * 15. April 1965 in Yokohama, Japan) ist ein ehemaliger japanischer…Sōichi Noguchi (jap. 野口 聡一, Noguchi Sōichi; * 15. April 1965 in Yokohama, Japan) ist ein ehemaliger japanischer Astronaut. 1984 schloss Noguchi erfolgreich die Oberschule von Chigasaki ab, um anschließend ein Ingenieurstudium an der Universität Tokio zu beginnen, das er 1989 mit einem Bachelor und 1991 mit einem Master-Diplom als Luftfahrttechniker erfolgreich beendete. Noguchi ist verheiratet und hat drei Kinder.
Matsumoto Makoto (* 18. Februar 1965) ist ein japanischer Mathematiker. Matsumoto wurde 1995 an der Universität Kyōto…Matsumoto Makoto (* 18. Februar 1965) ist ein japanischer Mathematiker. Matsumoto wurde 1995 an der Universität Kyōto promoviert, wo er auch ab 1990 am RIMS forschte. 2000 erhielt er einen weiteren Doktorgrad in angewandter Mathematik (mathematisches Ingenieurwesen) von der Universität Tokio. 1995 wurde er Dozent und 1998 Assistenzprofessor an der Universität Keio, 1999 an der Universität Kyushu und 2000 Assistenzprofessor an der Universität Kyoto (IHS). 2002 wurde er Professor an der Universität Hiroshima, was er auch danach blieb bis auf eine Zeit von 2010 bis 2012 als Professor an der Universität Tokio. Er befasst sich mit Kombinatorik und Graphentheorie, Galoisdarstellungen der Wirkung unter anderem von Zopfgruppen auf Kurven, Abbildungsklassen-Gruppen und Monodromie von Singularitäten, arithmetischen Abbildungsklassengruppen, Pseudozufallsgeneratoren (Mersenne-Twister). 1997 erhielt er die Kirkman Medal des Institute of Combinatorics und den Takebe Preis für junge Mathematiker der japanischen mathematischen Gesellschaft. 2008 erhielt er den JSPS Preis.
Emanuel Pastreich (* 16. Oktober 1964 in Nashville, Tennessee) ist ein US-amerikanischer Literaturwissenschaftler und…Emanuel Pastreich (* 16. Oktober 1964 in Nashville, Tennessee) ist ein US-amerikanischer Literaturwissenschaftler und Leiter des Asien-Instituts sowie Direktor des Earth-Management-Instituts und Vizepräsident der privaten University of Brain Education in Seoul, Korea. Von 2011 bis 2016 arbeitete er als Professor für ostasiatische Literatur an der Kyung-Hee-Universität. Er schreibt und forscht über ostasiatische Literatur sowie über aktuelle Themen der Politik, Umwelt und Technologie.
Hidetoshi Katori (jap. 香取 秀俊, Katori Hidetoshi; * 27. September 1964 im Bezirk Kita (ehemalige Stadt Tokio), Präfektur…Hidetoshi Katori (jap. 香取 秀俊, Katori Hidetoshi; * 27. September 1964 im Bezirk Kita (ehemalige Stadt Tokio), Präfektur Tokio) ist ein japanischer Physiker. Katori studierte angewandte Physik an der Universität Tokio mit dem Bachelor-Abschluss 1988 und dem Master-Abschluss 1990 und wurde dort 1994 promoviert. Als Post-Doktorand war er bis 1997 am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching und 1997 bis 2002 Gruppenleiter eines ERATO-Projekts der Japanischen Wissenschafts- und Technologieagentur (JST). 1999 wurde er Associate Professor und 2010 Professor für Angewandte Physik an der Universität Tokio. Seit 2011 ist er außerdem Chefwissenschaftler im Quanten-Metrologie-Labor des RIKEN und seit 2014 auch Teamleiter am Center for Advanced Photonics des RIKEN. 2014 trat er eine Gastprofessur an der Universität Tübingen an. Katori schlug 2001 die Optische Gitter-Uhr vor (optical lattice clock), eine Atomuhr, die auf einem optischen Übergang eines neutralen Atoms beruht und zur Erhöhung der Genauigkeit viele identische, in einem optischen Gitter gefangene Atome verwendet, und demonstrierte sie 2003. Sie wurde seither von mehreren Gruppen übernommen und weiterentwickelt und erreicht (Stand 2018) eine Genauigkeit von mehr als 18 Dezimalstellen (entsprechend einem Fehler von weniger als einer Sekunde in 30 Milliarden Jahren). Katori arbeitet an einer Verbesserung der Genauigkeit auf 19 Dezimalstellen (relative Genauigkeit 10−19). Als Anwendung demonstrierte er ihr Verwendung in der relativistischen Geodäsie: über die allgemein-relativistische Zeitdilatation konnten mit den Atomuhren Höhendifferenzen von 1 cm über große Entfernungen gemessen werden. Außerdem benutzt er den Vergleich von Atomuhren mit Sr-, Yb- und Hg-Atomen, um Schranken für die hypothetische Zeitabhängigkeit physikalischer Konstanten (insbesondere der Feinstrukturkonstante) einzugrenzen. Außerdem befasst er sich mit Laserkühlung und Atomfallen für hochpräzise dopplerfreie Laserspektroskopie und der Entwicklung superradianter Laser mit besonders schmaler Linienbreite. 2011 erhielt er den Asahi-Preis, 2015 den Preis der japanischen Akademie der Wissenschaften (Nippon-Gakushiin-shō, „Japan Academy Prize“) und 2017 den Leo Esaki Preis für die Erfindung und Realisierung hochpräziser optischer Gitter-Uhren. 2011 erhielt er den Philipp Franz von Siebold-Preis, 2008 den I. I. Rabi Award und 2005 den Julius-Springer-Preis für angewandte Physik und den European Time and Frequency Award. Für 2022 wurde Katori der Breakthrough Prize in Fundamental Physics zugesprochen. 2023 wurde er Mitglied der Japanischen Akademie der Wissenschaften.
Shunji Kōno (jap. 河野 俊嗣 Kōno Shunji; * 8. September 1964 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Politiker…Shunji Kōno (jap. 河野 俊嗣 Kōno Shunji; * 8. September 1964 in Kure, Präfektur Hiroshima) ist ein japanischer Politiker und seit Januar 2011 Gouverneur der Präfektur Miyazaki. Kōno absolvierte die (zentralstaatliche) Oberschule der Universität Hiroshima, studierte Rechtswissenschaft an der Universität Tokio und wurde anschließend Beamter im Ministerium für Selbstverwaltung. 1990 absolvierte er ein Auslandsstudium an der Harvard Law School. 2005 kam er in die Präfekturverwaltung Miyazaki, wo er die „Abteilung für allgemeine Angelegenheiten“ (sōmu-bu) leitete. 2007 wurde er Vizegouverneur unter Hideo Higashikokubaru. Er trat im Oktober 2010 zurück, um sich um die Nachfolge Higashikokubarus zu bewerben, der nicht für eine zweite Amtszeit kandidierte. Die Gouverneurswahl am 26. Dezember 2010 entschied Kōno mit Unterstützung von DPJ, LDP, Kōmeitō, Amtsinhaber Higashikokubaru und des Verbands der landwirtschaftlichen Kooperativen Nōkyō und anderer lokaler Wirtschaftsverbände mit rund 78 % der Stimmen bei 41 % Wahlbeteiligung klar gegen die Unabhängigen Shōichi Chūman, Daizen Miyamoto und den KPJ-Kandidaten Tadakatsu Tsushima für sich. Er trat sein Amt am 21. Januar 2011 an. Bei den Gouverneurswahlen 2014 und 2018 wurde Kōno mit Vierfünftelmehrheiten ungefährdet wiedergewählt. Bei der Wahl 2022 forderte ihn Higashikokubaru heraus, aber Kōno, unterstützt von LDP, KDP, Kōmeitō und SDP, blieb mit 51,5 % der Stimmen gegenüber 46,9 % für Higashikokubaru siegreich.
Takuya Tasso (jap. 達増 拓也, Tasso Takuya; * 10. Juni 1964 in Morioka, Präfektur Iwate) ist ein japanischer Politiker und…Takuya Tasso (jap. 達増 拓也, Tasso Takuya; * 10. Juni 1964 in Morioka, Präfektur Iwate) ist ein japanischer Politiker und seit 2007 in erster Amtszeit Gouverneur der Präfektur Iwate. Zuvor hatte er für über zehn Jahre, zuletzt für die Demokratische Partei (DPJ) dem Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments, angehört.
Masao Uchibori (japanisch 内堀 雅雄 Uchibori Masao; * 26. März 1964 in Nagano, Nagano) ist ein japanischer Politiker und…Masao Uchibori (japanisch 内堀 雅雄 Uchibori Masao; * 26. März 1964 in Nagano, Nagano) ist ein japanischer Politiker und seit 2014 Gouverneur von Fukushima. Uchibori, Absolvent der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Abschluss 1986 Beamter im damaligen Ministerium für Selbstverwaltung. Von diesem wurde er zeitweise in die Präfekturverwaltungen von Fukui und Saga sowie das Finanzministerium entsandt. Bei der Reform der Zentralregierung 2001 ging das Ministerium für Selbstverwaltung im Ministerium für allgemeine Angelegenheiten auf, für das er in der Präfekturverwaltung von Fukushima tätig war, wo er zeitweise unter anderem die Umwelt- und Planungsabteilungen leitete. Von 2006 bis 2014 war er schließlich unter Gouverneur Yūhei Satō Vizegouverneur von Fukushima; ab 2011 bestimmten die Folgen von Erdbeben, Tsunami und Nuklearkatastrophe die Agenda der Präfekturverwaltung. Mit Satōs Rückzug zur Gouverneurswahl 2014 beendete Uchibori seine Ministerialbeamtenlaufbahn und kandidierte mit Unterstützung beider großer Parteien für die Nachfolge. Bei der Wahl setzte Uchibori sich mit rund 68 % der Stimmen gegen den kommunistisch gestützten ehemaligen Bürgermeister der Stadt Miyako in Iwate, Yoshihiro Kumasaka, und vier weitere Kandidaten durch. Bei den Wahlen 2018 und 2022 wurde er mit breiter nicht kommunistischer Parteienunterstützung und großen Mehrheiten für zwei weitere Amtszeiten wiedergewählt.
Hitoshi Murayama (jap. 村山 斉, Murayama Hitoshi; * 21. März 1964 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Hitoshi Murayama (jap. 村山 斉, Murayama Hitoshi; * 21. März 1964 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer theoretischer Physiker, der in Berkeley lehrt und sich mit Teilchenphysik, Kosmologie und Astroteilchenphysik befasst.
Keiichirō Asao (jap. 浅尾 慶一郎 Asao Keiichirō; * 11. Februar 1964 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker…Keiichirō Asao (jap. 浅尾 慶一郎 Asao Keiichirō; * 11. Februar 1964 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (NFP→Shintō Yūai→DP→Minna→Kanagawa Minna no Kaikaku→parteilos→LDP) und seit 2022 wie zuvor schon von 1998 bis 2009 Senator für Kanagawa in der Kokkai. Seit 2024 ist er Umweltminister und Minister beim Kabinettsamt für besondere Aufgaben (Atomkraftkatastrophenschutz) im Kabinett Ishiba. Von 2009 bis 2017 war er Abgeordneter im Repräsentantenhaus, 2014 Parteivorsitzender der Minna no Tō („Partei aller“).
Yasufumi Tanahashi (jap. 棚橋 泰文 Tanahashi Yasufumi; * 11. Februar 1963 in der Präfektur Gifu) ist ein japanischer…Yasufumi Tanahashi (jap. 棚橋 泰文 Tanahashi Yasufumi; * 11. Februar 1963 in der Präfektur Gifu) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (LDP), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des Nationalparlaments, und ehemaliger Minister. In der LDP gehörte er früher zur Tsushima-Faktion, später zur Tanigaki-Gruppe, seit 2017 zur vergrößerten Asō-Faktion.
Kenichirō „Ken“ Mogi (japanisch 茂木 健一郎 Mogi Kenichirō, * 20. Oktober 1962 in Tokio, Japan) ist ein japanischer…Kenichirō „Ken“ Mogi (japanisch 茂木 健一郎 Mogi Kenichirō, * 20. Oktober 1962 in Tokio, Japan) ist ein japanischer Neurowissenschaftler und Autor.
Yasutoshi Nishimura (jap. 西村 康稔 Nishimura Yasutoshi; * 15. Oktober 1962 in Akashi, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer…Yasutoshi Nishimura (jap. 西村 康稔 Nishimura Yasutoshi; * 15. Oktober 1962 in Akashi, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (darin zuletzt Abe-Faktion), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Hyōgo 9 und ehemaliger Wirtschaftsminister und Staatsminister für Wirtschafts- und Fiskalpolitik.
Hu Heping (chinesisch 胡和平, Pinyin Hú Hépíng; * 24. Oktober 1962 in Linyi, Shandong) ist ein Politiker der…Hu Heping (chinesisch 胡和平, Pinyin Hú Hépíng; * 24. Oktober 1962 in Linyi, Shandong) ist ein Politiker der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) in der Volksrepublik China, der unter anderem von 2016 bis 2018 Gouverneur von Shaanxi und ab 2020 Minister für Kultur und Tourismus im Staatsrat der Volksrepublik China war. Im Dezember 2023 wurde er durch Sun Yeli ersetzt.
Toshiyuki Kobayashi (jap. 小林 俊行, Kobayashi Toshiyuki; * 9. September 1962 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Toshiyuki Kobayashi (jap. 小林 俊行, Kobayashi Toshiyuki; * 9. September 1962 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit symmetrischen Räumen und Darstellungen von Liegruppen befasst.