Hayato Chiba (* 18. Januar 1982 in Kurume; japanisch 千葉 逸人) ist ein japanischer Mathematiker und Professor am…Hayato Chiba (* 18. Januar 1982 in Kurume; japanisch 千葉 逸人) ist ein japanischer Mathematiker und Professor am Forschungsinstitut für Materialwissenschaften der Universität Tōhoku. Er befasst sich vornehmlich mit der Theorie dynamischer Systeme, insbesondere Bifurkationstheorie, und bewies 2015 in diesem Zuge die Kuramoto-Vermutung über unendlichdimensionale gewöhnliche Differentialgleichungen mit chaotischem Verhalten. Er promovierte in Informatik an der Universität Kyōto.
Yoshiko Ogata (japanisch 緒方 芳子 Ogata Yoshiko) (* 1976) ist eine japanische mathematische Physikerin, die sich mit…Yoshiko Ogata (japanisch 緒方 芳子 Ogata Yoshiko) (* 1976) ist eine japanische mathematische Physikerin, die sich mit quantenmechanischer Vielteilchentheorie und quantenmechanischer statistischer Mechanik befasst. Sie ist bekannt für eine Klassifikation topologischer Phasen ein- und zweidimensionaler Spinmodelle mit Operatoralgebra-Methoden. Ogata ist Hochschullehrerin an der Universität Tokio.
Narutaka Ozawa (jap. 小沢 登高, Ozawa Narutaka; * 1974) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Operatoralgebren und…Narutaka Ozawa (jap. 小沢 登高, Ozawa Narutaka; * 1974) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Operatoralgebren und diskreten Gruppen befasst. Er ist Professor an der Universität Kyōto.
Takurō Mochizuki (japanisch 望月 拓郎 Mochizuki Takurō; * 26. August 1972) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Takurō Mochizuki (japanisch 望月 拓郎 Mochizuki Takurō; * 26. August 1972) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Differentialgeometrie und algebraischer Analysis (Theorie der D-Moduln auf algebraischen Varietäten) befasst.
Matsumoto Makoto (* 18. Februar 1965) ist ein japanischer Mathematiker. Matsumoto wurde 1995 an der Universität Kyōto…Matsumoto Makoto (* 18. Februar 1965) ist ein japanischer Mathematiker. Matsumoto wurde 1995 an der Universität Kyōto promoviert, wo er auch ab 1990 am RIMS forschte. 2000 erhielt er einen weiteren Doktorgrad in angewandter Mathematik (mathematisches Ingenieurwesen) von der Universität Tokio. 1995 wurde er Dozent und 1998 Assistenzprofessor an der Universität Keio, 1999 an der Universität Kyushu und 2000 Assistenzprofessor an der Universität Kyoto (IHS). 2002 wurde er Professor an der Universität Hiroshima, was er auch danach blieb bis auf eine Zeit von 2010 bis 2012 als Professor an der Universität Tokio. Er befasst sich mit Kombinatorik und Graphentheorie, Galoisdarstellungen der Wirkung unter anderem von Zopfgruppen auf Kurven, Abbildungsklassen-Gruppen und Monodromie von Singularitäten, arithmetischen Abbildungsklassengruppen, Pseudozufallsgeneratoren (Mersenne-Twister). 1997 erhielt er die Kirkman Medal des Institute of Combinatorics und den Takebe Preis für junge Mathematiker der japanischen mathematischen Gesellschaft. 2008 erhielt er den JSPS Preis.
Kengo Hirachi (japanisch 平地 健吾, Hirachi Kengo; * 30. November 1964) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Kengo Hirachi (japanisch 平地 健吾, Hirachi Kengo; * 30. November 1964) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit geometrischer Analysis befasst. Hirachi studierte ab 1983 an der Universität Osaka Mathematik mit dem Bachelor-Abschluss 1987 und dem Master-Abschluss 1989 und wurde dort 1994 bei Gen Komatsu promoviert (The second variation of the Bergman kernel for ellipsoids). Danach war er Forschungsassistent an der Universität Osaka, wurde 1996 Lecturer in Osaka, 2000 Associate Professor an der Universität Tokio und 2010 Professor. 2009 war er am Institute for Advanced Study, 2004/05 Gastwissenschaftler an der Princeton University, 1995/96 am MSRI und 2004 am Erwin-Schrödinger-Institut für Mathematische Physik. Er befasst sich mit CR-Mannigfaltigkeiten und dem Bergman-Kern (nach Stefan Bergman) bzw. dem damit eng verwandten Szegö-Kern und der Theorie parabolischer Invarianten. In einer Arbeit in den Annals of Mathematics von 2000 untersuchte er CR-Invarianten für stark-pseudokonvexe Ränder über die Untersuchung der logarithmischen Singularität der Szegö-Kernfunktion, denen er bei CR-Mannigfaltigkeiten eine ähnliche Rolle wie dem Wärmeleitungs-Kern (Heat Kernel) in der Riemannschen Geometrie zuweist. 2014 war er eingeladener Sprecher auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Seoul (Q and Q-prime curvature in CR geometry). 2006 erhielt er den Stefan Bergman Preis, 2012 den Inoue Preis für Wissenschaft, 2003 den Geometrie-Preis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft und 1999 deren Takebe Senior Preis.
Hiraku Nakajima (japanisch 中島 啓, Nakajima Hiraku; * 30. November 1962 in Tokio) ist ein japanischer Mathematiker, der…Hiraku Nakajima (japanisch 中島 啓, Nakajima Hiraku; * 30. November 1962 in Tokio) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Darstellungstheorie, mathematischer Physik, algebraischer Geometrie und Differentialgeometrie beschäftigt. Nakajima studierte an der Universität Tokio, wo er 1985 seinen Bachelor und 1987 seinen Master machte. 1991 wurde er dort bei Takushiro Ochiai promoviert. 1992 war er Assistenzprofessor an der Universität Tōhoku, 1995 an der Universität Tokio und 1997 an der Universität Kyōto, wo er 2000 eine volle Professur erhielt. 1998/99 und 2007/08 war er am Institute for Advanced Study und 2002 am Center for Advanced Study in Oslo. Nakajima studierte die Modulräume von Instantonen auf ALE-Räumen und fand Zusammenhänge mit der Darstellungstheorie affiner Kac-Moody-Algebren und Quantengruppen. Mit den von ihm eingeführten Quiver-Varietäten konstruierte er Darstellungsräume für Kac-Moody-Algebren. Außerdem konstruierte er Darstellungen der Heisenberg-Algebra in der direkten Summe der Homologiegruppen von Hilbert-Schemata von Punkten auf quasiprojektiven Flächen. 1997 erhielt er den Geometriepreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft und 2000 ihren angesehenen Frühlingspreis. 2003 erhielt er den Colepreis in Algebra. 2005 erhielt er den JSPS-Preis der japanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. 2002 war er Invited Speaker (Plenarvortrag) auf dem ICM in Peking (Geometric constructions of representations of affine algebras). 2016 erhielt er den Asahi-Preis.
Noriko H. Arai (japanisch 新井 紀子 Arai Noriko; * 1962 in Kodaira, Japan) ist eine japanische Mathematikerin…Noriko H. Arai (japanisch 新井 紀子 Arai Noriko; * 1962 in Kodaira, Japan) ist eine japanische Mathematikerin, Informatikerin und Hochschullehrerin. Sie ist als Gründerin von Researchmap bekannt, dem größten sozialen Netzwerk für Forscher in Japan. Ihre Forschungsinteressen liegen in den Bereichen mathematische Logik und Künstliche Intelligenz.
Toshiyuki Kobayashi (jap. 小林 俊行, Kobayashi Toshiyuki; * 9. September 1962 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Toshiyuki Kobayashi (jap. 小林 俊行, Kobayashi Toshiyuki; * 9. September 1962 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit symmetrischen Räumen und Darstellungen von Liegruppen befasst.
Kaoru Ono (jap. 小野 薫, Ono Kaoru; * 1962) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Symplektischer Geometrie und…Kaoru Ono (jap. 小野 薫, Ono Kaoru; * 1962) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Symplektischer Geometrie und speziell Floer-Homologie und holomorphen Kurven in symplektischen Mannigfaltigkeiten befasst. Er ist Professor am Research Institute for Mathematical Sciences (RIMS) an der Universität Kyōto. Ono promovierte 1990 (Equivariant index of Dirac operators) an der Universität Tokio. Er bewies 1999 mit Kenji Fukaya eine schwache Form der Arnold-Vermutung in der symplektischen Geometrie. Mit Fukaya konstruierte er Floer-Kohomologie von Hamiltonschen Diffeomorphismen auf beliebigen geschlossenen symplektischen Mannigfaltigkeiten und Gromow-Witten-Invariante und mit Fukaya, Y. Oh und Hiroshi Ohta entwickelte er die Floer-Theorie von Lagrange-Untermannigfaltigkeiten (Lagrange-Schnitt-Floer-Homologie) mit Anwendungen in symplektischer Geometrie und homologischer Mirror-Symmetrie. Mit Floer-Nowikow-Kohomologie bewies er die C 1 {\displaystyle C^{1}} -Fluss-Vermutung. 2005 erhielt er den Herbstpreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft und 1999 den Geometrie-Preis. 2006 war er Invited Speaker auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Madrid (Development in symplectic Floer theory).
Mitsuhiro Shishikura (jap. 宍倉 光広, Shishikura Mitsuhiro; * 27. November 1960) ist ein japanischer Mathematiker, der sich…Mitsuhiro Shishikura (jap. 宍倉 光広, Shishikura Mitsuhiro; * 27. November 1960) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Dynamischen Systemen und speziell komplexer Dynamik befasst. Er ist Professor an der Universität Kyōto. 1988 promovierte (Trees associated with the configuration of Herman rings) er an der Universität Kyoto. Shishikura bewies zwei wichtige, lange offene Probleme in der komplexen Dynamik: In seiner Diplomarbeit bewies er eine Vermutung von Pierre Fatou von 1920, dass eine rationale Funktion vom Grad d {\displaystyle d} bei Iteration höchstens 2 d − 2 {\displaystyle 2d-2} nicht-abstoßende periodische Zyklen hat. 1998 bewies er eine Vermutung von Benoit Mandelbrot und John Milnor, dass die Hausdorff-Dimension des Rands einer Mandelbrot-Menge 2 ist. In seinen Arbeiten zur komplexen Dynamik führte er die Methode quasikonformer Chirurgie ein. 2008 bewies er gemeinsam mit Masashi Kisaka die Existenz einer transzendenten ganzen Funktion mit zweifach zusammenhängendem wanderndem Gebiet. Seine Arbeit mit H. Inoue von 2008 spielt eine Rolle im Beweis von Xavier Buff und Arnaud Chéritat über Julia-Mengen polynomialer Abbildungen mit positivem Lebesgue-Maß. 1995 erhielt er den Frühlingspreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft und 1992 den Salem-Preis. 1994 war er Invited Speaker auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Zürich (Topological, Geometric and Complex Analytic Properties of Julia sets).
Kenji Fukaya (jap. 深谷 賢治, Fukaya Kenji; * 12. März 1959 Präfektur Kanagawa in Japan) ist ein japanischer Mathematiker…Kenji Fukaya (jap. 深谷 賢治, Fukaya Kenji; * 12. März 1959 Präfektur Kanagawa in Japan) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Symplektischer Geometrie und Differentialgeometrie (Riemannsche Geometrie) befasst.
Shigeru Mukai (jap. 向井 茂, Mukai Shigeru; * 8. Dezember 1953) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Shigeru Mukai (jap. 向井 茂, Mukai Shigeru; * 8. Dezember 1953) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Algebraischer Geometrie befasst. Mukai studierte an der Universität Kyōto mit dem Abschluss 1978 und der Promotion 1982 (Duality between D(X) and D(X̂) with its application to Picard sheaves). Ab 1978 war er an der Universität Nagoya. 1981 war er am Institute for Advanced Study und 1982 am Max-Planck-Institut für Mathematik. 1984 wurde er Dozent an der Universität Nagoya, war 1988 Assistant Professor an der University of California, Los Angeles und ab 1990 Professor an der Universität Nagoya. 2001 wurde er Professor am Research Institute for Mathematical Sciences (RIMS) der Universität Kyoto. 1981 führte er eine der Fouriertransformation analoge Konstruktion in der algebraischen Geometrie ein (als Funktor zwischen derivierten Kategorien kohärenter Garben auf abelschen Varietäten und deren dualen Varietäten). Sie ist als Fourier-Mukai-Transformation bekannt. Weiter forschte er über Vektorbündel auf K3-Flächen, dreidimensionale Fano-Varietäten, Theorie der Moduli, nichtkommutativer Brill-Noether-Theorie. Er fand auch ein neues Gegenbeispiel zu Hilberts 14. Problem (ein erstes Gegenbeispiel fand 1959 Masayoshi Nagata). 1996 erhielt er den Herbstpreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft. 2002 war er Invited Speaker auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Peking (Vector Bundles on a K3 Surface). 2003 erhielt er den Osaka-Wissenschaftspreis und 2000 den Chunichi-Kulturpreis.
Yūjirō Kawamata (jap. 川又雄二郎, Kawamata Yūjirō; * 29. September 1952) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Yūjirō Kawamata (jap. 川又雄二郎, Kawamata Yūjirō; * 29. September 1952) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit algebraischer Geometrie befasst und speziell mit der birationalen Geometrie höherdimensionaler algebraischer Varietäten. Kawamata machte 1977 seinen Master-Abschluss in Mathematik an der Universität Tokio, war danach Assistent an der Universität Mannheim und wurde 1980 in Tokio bei Shigeru Iitaka promoviert (Characterization of abelian varieties). Als Post-Doktorand war er bis 1983 Miller Fellow an der University of California, Berkeley. Er ist Professor an der Universität Tokio. Kawamata war in den 1980er Jahren eine der treibenden Kräfte im Programm Minimaler Modelle in der höherdimensionalen algebraischen Geometrie (mit Shigefumi Mori, János Kollár, Miles Reid, Yōichi Miyaoka und anderen). Nach ihm und Eckart Viehweg ist der Kawamata-Viehweg-Verschwindungssatz benannt, eine Verschärfung des Verschwindungssatzes von Kodaira, und der Rationalitätssatz von Kawamata. Er klassifizierte 1988 zweidimensionale kanonische log-Singularitäten im Minimal Model Program. 1990 erhielt er den Preis der Japanischen Akademie der Wissenschaften und 1988 den Herbstpreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft. Er war Eingeladener Sprecher auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Kyoto 1990 (Canonical and minimal models of algebraic varieties).
Michio Jimbō (jap. 神保 道夫, Jimbō Michio; * 1951) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit mathematischer Physik…Michio Jimbō (jap. 神保 道夫, Jimbō Michio; * 1951) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit mathematischer Physik beschäftigt.
Hiroaki Terao (jap. 寺尾 宏明, Terao Hiroaki; * 13. August 1951 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Mathematiker…Hiroaki Terao (jap. 寺尾 宏明, Terao Hiroaki; * 13. August 1951 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Mathematiker auf dem Fachgebiet Algebra.
Shigefumi Mori (japanisch 森 重文, Mori Shigefumi; * 23. Februar 1951 in Nagoya, Japan) ist ein japanischer Mathematiker…Shigefumi Mori (japanisch 森 重文, Mori Shigefumi; * 23. Februar 1951 in Nagoya, Japan) ist ein japanischer Mathematiker, der für seine Arbeiten in algebraischer Geometrie 1990 die Fields-Medaille erhielt.
Shihoko Ishii (japanisch 石井 志保子 Ishii Shihoko, * 25. Dezember 1950 in Takaoka, Japan) ist eine japanische…Shihoko Ishii (japanisch 石井 志保子 Ishii Shihoko, * 25. Dezember 1950 in Takaoka, Japan) ist eine japanische Mathematikerin und Hochschullehrerin. Sie ist emeritierte Professorin an der Universität Tokio und forscht im Bereich Algebraische Geometrie.
Masanao Ozawa (jap. 小澤 正直, Ōzawa Masanao; * 1950) ist ein japanischer Mathematiker und Physiker der Universität Nagoya.…Masanao Ozawa (jap. 小澤 正直, Ōzawa Masanao; * 1950) ist ein japanischer Mathematiker und Physiker der Universität Nagoya. Er erlangte durch Arbeiten zur heisenbergschen Unschärferelation internationale Aufmerksamkeit.
Tetsuji Miwa (jap. 三輪 哲二, Miwa Tetsuji; * 10. Februar 1949) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Tetsuji Miwa (jap. 三輪 哲二, Miwa Tetsuji; * 10. Februar 1949) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit mathematischer Physik beschäftigt. Miwa studierte an der Universität Tokio, wo er sich Anfang der 1970er Jahre unter dem Einfluss von Mikio Satō und Masaki Kashiwara mit mikrolokaler Analysis und Hyperfunktionen beschäftigte. Er war Professor an der Universität Kyōto und am RIMS (Research Institute for Mathematical Sciences) in Kyōto. Mit Mikio Satō und Michio Jimbō entdeckte er in den 1970er Jahren einen Zusammenhang mit Monodromie-erhaltenen (isomonodromen) Deformationen von linearen Differentialgleichungen und Korrelationsfunktionen im Isingmodell. Mit Jimbō untersuchte er daraufhin allgemein isomonodrome Deformationen linearer Differentialgleichungen (schon Anfang des 20. Jahrhunderts von Ludwig Schlesinger begonnen). Mit Jimbō und Etsurō Date untersuchte er die Rolle affiner Lie-Algebren in Solitongleichungen, und mit Jimbō die Rolle von Quantengruppen in exakt lösbaren Gittermodellen der statistischen Mechanik. Er erhielt 1987 gemeinsam mit Michio Jimbō den Herbstpreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft. 1998 hielt er einen Plenarvortrag auf dem ICM in Berlin (Solvable Lattice Models and Representation Theory of Quantum Affine Algebras) und 1986 war er Invited Speaker auf dem ICM in Berkeley (Integrable lattice models and branching coefficients). Für 2013 wurde ihm gemeinsam mit Jimbō der Dannie-Heineman-Preis für mathematische Physik zugesprochen, für ihre grundlegenden Entwicklungen auf dem Gebiet integrabler Systeme und deren Korrelationsfunktionen in statistischer Mechanik und Quantenfeldtheorie, unter Verwendung von Quantengruppen, algebraischer Analysis und Deformationstheorie.
Yōichi Miyaoka (jap. 宮岡 洋一, Miyaoka Yōichi; * 1949 in Japan) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Yōichi Miyaoka (jap. 宮岡 洋一, Miyaoka Yōichi; * 1949 in Japan) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Algebraischer Geometrie befasst.
Takao Hayashi (jap. 林 隆夫, Hayashi Takao; * 1. September 1949 in Shiozawa (heute: Minami-Uonuma)) ist ein japanischer…Takao Hayashi (jap. 林 隆夫, Hayashi Takao; * 1. September 1949 in Shiozawa (heute: Minami-Uonuma)) ist ein japanischer Mathematikerhistoriker und Indologe. Er befasste sich vor allem mit indischer Mathematikgeschichte und speziell dem Bakhshali-Manuskript, dem ältesten erhaltenen indischen Text zur Mathematik.
Toshio Ōshima (jap. 大島 利雄, Ōshima Toshio; * 1948 in Maebashi) ist ein japanischer Mathematiker, die sich mit…Toshio Ōshima (jap. 大島 利雄, Ōshima Toshio; * 1948 in Maebashi) ist ein japanischer Mathematiker, die sich mit Differentialgleichungen, harmonischer Analysis auf symmetrischen Räumen, Darstellungstheorie von Liegruppen und Speziellen Funktionen befasst.
Toshikazu Sunada (japanisch 砂田 利一, Sunada Toshikazu; * 7. September 1948 in Tokio) ist ein japanischer Mathematiker. Er…Toshikazu Sunada (japanisch 砂田 利一, Sunada Toshikazu; * 7. September 1948 in Tokio) ist ein japanischer Mathematiker. Er beschäftigt sich mit geometrischer Analysis (speziell spektraler Geometrie), komplexer Geometrie (Geometrie der Funktionen mehrerer komplexer Variabler), Analysis auf Graphen und Wahrscheinlichkeitstheorie.
Yutaka Nishiyama (japanisch 西山 豊, Nishiyama Yutaka; * 21. Oktober 1948 in der Präfektur Shiga) ist ein japanischer…Yutaka Nishiyama (japanisch 西山 豊, Nishiyama Yutaka; * 21. Oktober 1948 in der Präfektur Shiga) ist ein japanischer Mathematiker und Hochschullehrer. Er war Professor an der Wirtschaftsuniversität Osaka und beschäftigt sich unter anderem mit Mathematik im Alltag, der Flugmechanik von Bumerangs und der Kaprekar-Konstante 6174.
Junjirō Noguchi (jap. 野口 潤次郎, Noguchi Junjirō; * 1948) ist ein japanischer Mathematiker. 1978 wurde Noguchi an der…Junjirō Noguchi (jap. 野口 潤次郎, Noguchi Junjirō; * 1948) ist ein japanischer Mathematiker. 1978 wurde Noguchi an der Universität Hiroshima promoviert. Er war bis zur Emeritierung Professor an der Universität Tokio. Noguchi befasst sich mit Funktionentheorie mehrerer komplexer Variabler (Komplexe Geometrie) auch mit Anwendungen in der Zahlentheorie. 1980/81 war er am Institute for Advanced Study. 1995 bis 1999 war er im Executive Board der Japanischen Mathematischen Gesellschaft und 2002 erhielt er deren Analysis-Preis. Außerdem erhielt er den Tejima Memorial Publication Prize.
Shin’ichi Kotani, auch Shin-ichi Kotani, (jap. 小谷 眞一, Kotani Shin’ichi; * 1946) ist ein japanischer Mathematiker, der…Shin’ichi Kotani, auch Shin-ichi Kotani, (jap. 小谷 眞一, Kotani Shin’ichi; * 1946) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit stochastischen Problemen partieller Differentialgleichungen befasst. Er wurde 1976 an der Universität Kyōto promoviert (On asymptotic behaviour of the spectra of a one-dimensional Hamiltonian with a certain random coefficient). Kotani lehrte an der Universität Tokio und ist Professor an der Kwansei-Gakuin-Universität. Er befasst sich mit der Schrödingergleichung in Zufallspotentialen (mit denen Störstellen in einem Festkörper modelliert werden). In zwei Dimensionen führen sie zur Lokalisierung, in drei Dimensionen sollte ein Phasenübergang vorliegen (Lokalisierung je nach Störstellendichte, siehe Anderson-Lokalisierung). Ein strenger mathematischer Beweis fehlt allerdings. Daneben befasst er sich auch mit stochastischen Fragen in der Finanzmathematik. 1986 erhielt er den Iyanaga-Preis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft. 1990 war er Invited Speaker auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Kyoto (Random Schrödinger Operators).
Kenji Ueno (jap. 上野 健爾, Ueno Kenji; * 1945 in der Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Kenji Ueno (jap. 上野 健爾, Ueno Kenji; * 1945 in der Präfektur Kumamoto) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit algebraischer Geometrie befasst. Er war in den 1970er Jahren an der Universität Tokio und von 1987 bis 2009 Professor an der Universität Kyōto und ist Professor an der Universität Yokkaichi und dort Direktor des Seki-Kowa-Instituts für Mathematik. Ueno war unter anderem Gastwissenschaftler an den Universitäten Bonn und Mannheim in den 1970er Jahren. Er ist Verfasser und Herausgeber einer Reihe von Büchern über Algebraische Geometrie.
Takahiro Kawai (jap. 河合 隆裕, Kawai Takahiro; * 1945 in Tsushima) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Takahiro Kawai (jap. 河合 隆裕, Kawai Takahiro; * 1945 in Tsushima) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Mikrolokaler Analysis befasst. Er ist Professor am Research Institute for Mathematical Sciences (RIMS) an der Universität Kyōto.
Kyōji Saitō (jap. 齋藤 恭司, Saitō Kyōji; * 25. Dezember 1944) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit komplexer…Kyōji Saitō (jap. 齋藤 恭司, Saitō Kyōji; * 25. Dezember 1944) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit komplexer Algebraischer Geometrie (komplexer analytischer Geometrie) befasst.
Akihiro Tsuchiya (jap. 土屋 昭博, Tsuchiya Akihiro; * 1943) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Akihiro Tsuchiya (jap. 土屋 昭博, Tsuchiya Akihiro; * 1943) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Differentialtopologie und mathematischer Physik (Konforme Feldtheorien) befasst.
Gorō Nishida (jap. 西田 吾郎, Nishida Gorō; * 18. September 1943 in der Präfektur Osaka; † 2. Juni 2014) war ein…Gorō Nishida (jap. 西田 吾郎, Nishida Gorō; * 18. September 1943 in der Präfektur Osaka; † 2. Juni 2014) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Homotopietheorie befasste. Nishida studierte an der Universität Kyōto mit dem Diplom 1968 und der Promotion 1973 (The nilpotency of elements of the stable homotopy groups of spheres). Von 1968 bis 1973 war er Assistent am Research Institute for Mathematical Sciences in Kyoto und 1971/72 an der University of Manchester. Ab 1973 war er Dozent, ab 1979 Associate Professor und ab 1991 Professor für Mathematik an der Universität Kyoto. Nishida gehörte zur japanischen Schule der Homotopietheorie von Hiroshi Toda. Sein Beweis der Nilpotenz von Elementen positiven Grades im Stabilen Homotopiering von Sphären von 1973 war eines der ersten Resultate, die auf eine tiefliegende übergreifende Theorie hinwiesen, die später in den Vermutungen von Douglas Ravenel gipfelte (bewiesen durch Michael J. Hopkins, Ethan Devinatz, Jeffrey H. Smith). In den 1990er Jahren befasste er sich mit elliptischer Kohomologie (der Anwendung von Modulformen in der algebraischen Topologie). Seine erste Arbeit betraf unendlich dimensionale Schleifenräume, mit denen er sich auch später befasste. 1979 erhielt er den Iyanaga-Preis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft. 1969 heiratete er Hiromi Goto.
Takurō Shintani (jap. 新谷 卓郎, Shintani Takurō; * 4. Februar 1943 in Kitakyūshū; † 14. November 1980 in Tokio) war ein…Takurō Shintani (jap. 新谷 卓郎, Shintani Takurō; * 4. Februar 1943 in Kitakyūshū; † 14. November 1980 in Tokio) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Algebraischer Zahlentheorie befasste.
Tadatoshi Akiba (jap. 秋葉 忠利, Akiba Tadatoshi; * 3. November 1942) ist ein japanischer Politiker und war von Februar…Tadatoshi Akiba (jap. 秋葉 忠利, Akiba Tadatoshi; * 3. November 1942) ist ein japanischer Politiker und war von Februar 1999 bis April 2011 Bürgermeister von Hiroshima.
Kōichirō Harada (jap. 原田 耕一郎, Harada Kōichirō; * 1941 in Japan) ist ein japanischer Mathematiker, der sich vor allem…Kōichirō Harada (jap. 原田 耕一郎, Harada Kōichirō; * 1941 in Japan) ist ein japanischer Mathematiker, der sich vor allem mit endlichen Gruppen beschäftigt. Harada kam 1968 in die USA, wo er bis 1970 am Institute for Advanced Study war. 1972 promovierte er an der Universität Tokio. Er ist seit 1971 an der Ohio State University, wo er Professor wurde und den Rest seiner Karriere blieb. Harada spielte Anfang der 1970er Jahre in Zusammenarbeit mit Daniel Gorenstein eine wichtige Rolle im Klassifizierungsprogramm der endlichen einfachen Gruppen, als Gorenstein eine Strategie für ein solches Programm entwarf. Erste Frucht dieser Zusammenarbeit war eine Monografie, die 1974 erschien. Eine Sporadische Gruppe ist nach ihm und Simon Norton benannt, eine Untergruppe der Monstergruppe, die beide untersuchten, Harada 1973 in Cambridge (und ebenso Norton). Beide veröffentlichten darüber 1975. Harada befasste sich auch mit Vertex-Operatoralgebren, die von Igor Frenkel, James Lepowsky, Arne Meurman für Darstellungen der Monstergruppe benutzt wurden, die zuvor entdeckte Beziehungen der Mondscheineigenschaften von Modulformen zur Monstergruppe erklärten. 2000 erhielt er den Algebra-Preis (daisūgaku-shō) der Japanischen Mathematischen Gesellschaft (als insgesamt siebter Preisträger).
Katsuhiro Shiohama (jap. 塩浜 勝博, Shiohama Katsuhiro; * 2. Juli 1940 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Katsuhiro Shiohama (jap. 塩浜 勝博, Shiohama Katsuhiro; * 2. Juli 1940 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Differentialgeometrie befasst. Shiohama studierte am Tokyo Institute of Technology mit dem Bachelor-Abschluss 1964 und dem Master-Abschluss 1966 und wurde dort 1973 bei Tominosuke Otsuki promoviert. Ab 1967 war er dort wissenschaftlicher Assistent und ab 1973 außerordentlicher Professor an der Universität Tsukuba, an der er 1982 ordentlicher Professor wurde. 1985 wurde er Professor an der Universität Kyūshū und 1998 an der Universität Saga. 2006 wurde er emeritiert. Er war 1970 bis 1972 mit einem Humboldt-Stipendium an der Universität Bonn und nochmals 1979/80 und war 1975/76 Gastprofessor in Kopenhagen und 1978 und 1987 an der University of California in Los Angeles. Mit Karsten Grove bewies er den Sphärensatz von Grove-Shiohama. 1980 erhielt er den Iyanaga-Preis.
Tadao Oda (jap. 小田 忠雄, Oda Tadao; * 1940 in Kyoto) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit algebraischer…Tadao Oda (jap. 小田 忠雄, Oda Tadao; * 1940 in Kyoto) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit algebraischer Geometrie befasst. Oda studierte an der Universität Kyōto mit dem Bachelorabschluss 1962 und dem Masterabschluss 1964. Er wurde 1967 bei David Mumford an der Harvard University promoviert (Abelian varieties over a perfect field and Dieudonné Modules). 1964 bis 1968 war er Assistent an der Universität Nagoya und 1967/68 Instructor in Harvard. 1968 wurde er Assistenzprofessor an der Universität Nagoya und 1975 Professor an der Universität Tōhoku. 2003 emeritierte er. Er gehörte zu den Begründern der Theorie torischer Varietäten in der algebraischen Geometrie in den 1970er Jahren und schrieb darüber ein Lehrbuch.
Yasutaka Ihara (jap. 伊原 康隆, Ihara Yasutaka; * 3. Mai 1938 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Mathematiker, der…Yasutaka Ihara (jap. 伊原 康隆, Ihara Yasutaka; * 3. Mai 1938 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Mathematiker, der sich vor allem mit Zahlentheorie beschäftigt. Ihara promovierte 1967 an der Universität Tokio. 1965/66 war er am Institute for Advanced Study. Er war Professor an der Universität Tokio und später am Research Institute for Mathematical Science (RIMS) der Universität Kyōto. 2002 emeritierte er. Danach war er Professor an der Chūō-Universität. Ihara befasste sich unter anderem mit geometrischen und zahlentheoretischen Anwendungen der Galoistheorie. Von ihm stammt die Ihara-Zetafunktion, die er in den 1960er Jahren einführte. Sie lässt eine Interpretation in der Graphentheorie zu, wie Jean-Pierre Serre vermutete und Toshikazu Sunada 1985 zeigte. Mit ihr lässt sich auch ein Analogon der Riemannschen Vermutung in der Graphentheorie formulieren (Sunada). 1990 hielt er einen Plenarvortrag auf dem Internationalen Mathematikerkongress (ICM) in Kyōto (Braids, Galois groups and some arithmetic functions) und 1970 war er Gastredner auf dem ICM in Nizza (Non abelian class fields over function fields in special cases). Zu seinen Doktoranden gehört Kazuya Katō.
Kunita Hiroshi (* 31. Januar 1937 in Higashi-Yodogawa in der Präfektur Osaka; † 26. Juli 2019 in Fukuoka) war ein…Kunita Hiroshi (* 31. Januar 1937 in Higashi-Yodogawa in der Präfektur Osaka; † 26. Juli 2019 in Fukuoka) war ein japanischer Mathematiker und Hochschullehrer, der sich mit der Stochastik beschäftigt hat.
Shinzō Watanabe (jap. 渡辺 信三, Watanabe Shinzō; * 23. Dezember 1935) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Shinzō Watanabe (jap. 渡辺 信三, Watanabe Shinzō; * 23. Dezember 1935) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit Wahrscheinlichkeitstheorie, stochastischen Prozessen und stochastischen Differentialgleichungen befasst. Watanabe studierte an der Universität Kyōto mit dem Bachelor-Abschluss 1958 und der Promotion bei Itō Kiyoshi 1963. Er war Professor in Kyoto. Außerdem lehrte er auch in Stanford und war Mitorganisator von japanisch-sowjetischen Seminaren zur Wahrscheinlichkeitstheorie. Mit Hiroshi Kunita bewies er 1967 die Kunita-Watanabe-Ungleichung. Mit Toshio Yamada bewies er 1971 den Satz von Yamada-Watanabe. 1989 erhielt er den Herbstpreis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft. 1983 war er Gastredner auf dem Internationalen Mathematikerkongress in Warschau (Excursion point processes and diffusion).
Huzihiro Araki (japanisch 荒木 不二洋, Araki Fujihiro; * 28. Juli 1932; † 16. Dezember 2022) war ein japanischer…Huzihiro Araki (japanisch 荒木 不二洋, Araki Fujihiro; * 28. Juli 1932; † 16. Dezember 2022) war ein japanischer mathematischer Physiker und Mathematiker.
Ryōgo Hirota (jap. 広田 良吾, Hirota Ryōgo; * 1932; † 2015) war ein japanischer Physiker und angewandter Mathematiker.…Ryōgo Hirota (jap. 広田 良吾, Hirota Ryōgo; * 1932; † 2015) war ein japanischer Physiker und angewandter Mathematiker. Anfang der 1970er Jahre war er an den RCA-Forschungslaboratorien in Tokio und Ende der 1970er Jahre an der Ingenieursfakultät der Universität Hiroshima. Ein System von Solitonengleichungen für flache Wasserwellen ist nach Hirota und Junkichi Satsuma benannt (1976).
Shōshichi Kobayashi (jap. 小林 昭七, Kobayashi Shōshichi; * 4. Januar 1932 in Kōfu in Japan; † 29. August 2012) war ein…Shōshichi Kobayashi (jap. 小林 昭七, Kobayashi Shōshichi; * 4. Januar 1932 in Kōfu in Japan; † 29. August 2012) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Differentialgeometrie beschäftigte.
Tomio Kubota (jap. 久保田 富雄, Kubota Tomio) (* 6. Dezember 1930 in der Präfektur Tokio; † 30. Juni 2020) war ein…Tomio Kubota (jap. 久保田 富雄, Kubota Tomio) (* 6. Dezember 1930 in der Präfektur Tokio; † 30. Juni 2020) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Zahlentheorie und automorphen Formen befasste. Kubota war Professor an der Universität Nagoya, an der er auch 1958 in Mathematik promoviert wurde. Er war Gastwissenschaftler an der Universität Chicago und 1963/64 am Institute for Advanced Study. Er ist vor allem für seine Arbeiten mit Heinrich-Wolfgang Leopoldt über die Einführung p-adischer L-Funktionen in den 1960er Jahren bekannt. Er arbeitete auch über die Erweiterung der Interpretation der Shimura-Korrespondenz von halb- und ganzzahligen Modulformen mit metaplektischen Gruppen (ursprünglich von André Weil). Seine Erweiterung metaplektischer Gruppen spielte eine Rolle bei der Widerlegung der Vermutung von Ernst Eduard Kummer über die Phasenverteilung bzw. Werteverteilung spezieller kubischer Gaußsummen (Kummer-Summen, für Primzahlen p=1 mod 3) durch Samuel Patterson und Roger Heath-Brown (1979).
Gorō Shimura (japanisch 志村 五郎 Shimura Gorō; * 23. Februar 1930 in Hamamatsu; † 3. Mai 2019) war ein…Gorō Shimura (japanisch 志村 五郎 Shimura Gorō; * 23. Februar 1930 in Hamamatsu; † 3. Mai 2019) war ein japanisch-US-amerikanischer Mathematiker.
Mikio Satō (jap. 佐藤 幹夫, Satō Mikio; * 18. April 1928 in Tokio; † 9. Januar 2023) war ein japanischer Mathematiker, der…Mikio Satō (jap. 佐藤 幹夫, Satō Mikio; * 18. April 1928 in Tokio; † 9. Januar 2023) war ein japanischer Mathematiker, der sich vor allem mit Analysis sowie mathematischer Physik beschäftigte und auch für eine zahlentheoretische Vermutung bekannt war.
Michio Kuga (jap. 久賀 道郎, Kuga Michio; * 1928; † 13. Februar 1990) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit…Michio Kuga (jap. 久賀 道郎, Kuga Michio; * 1928; † 13. Februar 1990) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit algebraischer Geometrie befasste. Kuga wurde 1960 bei Shokichi Iyanaga an der Universität Tokio promoviert. Er war Professor an der State University of New York at Stony Brook. Er befasste sich unter anderem mit der Ramanunjan-Petersson-Vermutung, die aus dem Beweis der Weil-Vermutungen (endgültig bewiesen 1974 von Pierre Deligne) folgen, wie Kuga mit Gorō Shimura, Mikio Satō, Yasutaka Ihara und Deligne zuvor zeigte. 1966 führte er nach ihm benannte Kuga-Faserräume ein. 1967 veröffentlichte er in Japan ein Buch über Galoistheorie von Differentialgleichungen (Fuchssche Differentialgleichungen und ihre Monodromiegruppe), hervorgegangen aus Vorlesungen an der Universität Tokio. Es war damals ungewöhnlich wegen Kugas Verwendung von Cartoons, hatte aber Erfolg bei Studenten und erschien in englischer Übersetzung 1993. Zu seinen Doktoranden gehören Allan Adler und Stephen Kudla.