Shizuo Akira (jap. 審良 静男, Akira Shizuo; * 27. Januar 1953 in Higashiōsaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Shizuo Akira (jap. 審良 静男, Akira Shizuo; * 27. Januar 1953 in Higashiōsaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Immunologe. Er ist ein Professor an der Universität Osaka, der bahnbrechende Entdeckungen im Feld der Immunitätsforschung gemacht hat.
Ichirō Doi (jap. 土井 一郎, Doi Ichirō; * um 1955) ist ein japanischer Jazzmusiker (Piano, E-Piano). Ichirō Doi spielte ab…Ichirō Doi (jap. 土井 一郎, Doi Ichirō; * um 1955) ist ein japanischer Jazzmusiker (Piano, E-Piano). Ichirō Doi spielte ab den 1970er-Jahren in der japanischen Jazzszene; erste Aufnahmen entstanden 1976 mit dem Hachirō Kurita Trio und Kōnosuke Saijō (Let Me Love You). 1978 nahm er mit dem Mabumi Yamaguchi Quartett auf (Leeward (1978), mit Ikuo Sakurai, Hideo Sekine); Anfang des folgenden Jahrzehnts gehörte er der Band Isao Suzuki & New Family an, mit der er vier Alben aufnahm. 1984/85 spielte er mit der Flötistin Tamami Koyake, zu hören auf deren Aufnahmen mit Hank Jones und Larry Coryell. Im Bereich des Jazz listet ihn Tom Lord zwischen 1976 und 1991 bei neun Aufnahmesessions, zuletzt mit der Sängerin Aoi Katō (Mauve).
Yasumasa Morimura (jap. 森村 泰昌 Morimura Yasumasa; * 11. Juni 1951 in Tennōji-ku, Osaka) ist ein japanischer Künstler…Yasumasa Morimura (jap. 森村 泰昌 Morimura Yasumasa; * 11. Juni 1951 in Tennōji-ku, Osaka) ist ein japanischer Künstler, der an der Kyoto City University of Arts studierte und für seine fotografischen Arbeiten bekannt wurde. Er gewann zahlreiche Auszeichnungen für sein künstlerisches Werk.
Gorō Nishida (jap. 西田 吾郎, Nishida Gorō; * 18. September 1943 in der Präfektur Osaka; † 2. Juni 2014) war ein…Gorō Nishida (jap. 西田 吾郎, Nishida Gorō; * 18. September 1943 in der Präfektur Osaka; † 2. Juni 2014) war ein japanischer Mathematiker, der sich mit Homotopietheorie befasste. Nishida studierte an der Universität Kyōto mit dem Diplom 1968 und der Promotion 1973 (The nilpotency of elements of the stable homotopy groups of spheres). Von 1968 bis 1973 war er Assistent am Research Institute for Mathematical Sciences in Kyoto und 1971/72 an der University of Manchester. Ab 1973 war er Dozent, ab 1979 Associate Professor und ab 1991 Professor für Mathematik an der Universität Kyoto. Nishida gehörte zur japanischen Schule der Homotopietheorie von Hiroshi Toda. Sein Beweis der Nilpotenz von Elementen positiven Grades im Stabilen Homotopiering von Sphären von 1973 war eines der ersten Resultate, die auf eine tiefliegende übergreifende Theorie hinwiesen, die später in den Vermutungen von Douglas Ravenel gipfelte (bewiesen durch Michael J. Hopkins, Ethan Devinatz, Jeffrey H. Smith). In den 1990er Jahren befasste er sich mit elliptischer Kohomologie (der Anwendung von Modulformen in der algebraischen Topologie). Seine erste Arbeit betraf unendlich dimensionale Schleifenräume, mit denen er sich auch später befasste. 1979 erhielt er den Iyanaga-Preis der Japanischen Mathematischen Gesellschaft. 1969 heiratete er Hiromi Goto.
Takeshi Maeda (jap. 前田 武志, Maeda Takeshi; * 22. Oktober 1937 in Totsukawa, Landkreis Yoshino, Präfektur Nara) ist ein…Takeshi Maeda (jap. 前田 武志, Maeda Takeshi; * 22. Oktober 1937 in Totsukawa, Landkreis Yoshino, Präfektur Nara) ist ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei→Shinseitō→Shinshintō→Taiyōtō→Minseitō→Demokratische Partei→Minshintō), ehemaliger Abgeordneter in beiden Kammern des Nationalparlaments und ehemaliger Minister für Land, Infrastruktur und Verkehr im Kabinett Noda. Maeda, der Neffe von Ex-Wissenschafts- und Technologieminister Masao Maeda (LDP, Tanaka-Faktion), studierte an der ingenieurswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kyōto. Dort schloss er ein Graduiertenstudium an und wurde danach Beamter im Bauministerium. Als sich sein Onkel zur Shūgiin-Wahl 1983 aus der Politik zurückzog, verließ Maeda das Ministerium und bewarb sich in dessen Wahlkreis Nara, der bei fünf Abgeordneten die gesamte Präfektur umfasste, mit Unterstützung der Tanaka-Faktion um die Nachfolge. Maeda landete aber als einer von vier konservativen Kandidaten (neben Maeda Seisuke Okuno (ohne Faktion), Chōzaburō Kakita (parteilos) und Yasushi Hattori (Suzuki-Faktion)) auf dem achten und damit letzten Platz. Bei der Wahl 1986 gelang ihm im zweiten Anlauf mit dem zweithöchsten Stimmenanteil hinter Okuno der Einzug ins Shūgiin. Unter dem Kabinett Miyazawa wurde er 1991 Staatssekretär (seimujikan) in der Staatslandbehörde. Im Wahlkreis Nara wurde Maeda bis zur Einführung der Einzelwahlkreise zweimal wiedergewählt, danach 1996 einmal im Wahlkreis Nara 4, den er aber im Jahr 2000 an Ryōtarō Tanose (LDP) verlor. Er hatte sich 1992 der Hata-Ozawa-Faktion angeschlossen und sich 1993 an der Gründung der Erneuerungspartei beteiligt. In den Parteiumbildungen der folgenden Jahre gehörte er der Neuen Fortschrittspartei, der Taiyōtō („Sonnenpartei“), der Minseitō und damit seit 1998 der Demokratischen Partei an. Nach seiner Abwahl im Jahr 2000 versuchte Maeda bei der Sangiin-Wahl 2001 als Kandidat der Demokratischen Partei in der Präfektur Nara den Wechsel in die zweite Kammer, unterlag aber um rund 30 Tausend Stimmen Shōgo Arai (LDP). 2003 kandidierte er bei der Gouverneurswahl in Nara, konnte aber bei hoher Wahlbeteiligung Amtsinhaber Yoshiya Kakimoto nicht bezwingen. 2004 kandidierte er über die landesweite Verhältniswahl erneut für das Sangiin und gewann mit 110.043 Stimmen den 18. von 19 Verhältniswahlsitzen der Demokraten. 2010 wurde er mit 118.248,469 Präferenzstimmen (Platz 13) für weitere sechs Jahre wiedergewählt. Neben mehreren Parteiämtern führte Maeda seit den späten 1990er Jahren mehrfach den Vorsitz in Parlamentsausschüssen (1998 im Shūgiin-Ausschuss für Okinawa und die Nördlichen Territorien, 1999–2000 im Shūgiin-Kommunikationsausschuss, 2006–2007 im Sangiin-Ausschuss für „grundlegende nationale Politik“ und ab 2010 im Sangiin-Haushaltsausschuss). Im September 2011 wurde er als Nachfolger von Verkehrsminister Akihiro Ōhata ins Kabinett Noda berufen. Bei einer Kabinettsumbildung im Juni 2012 wurde er durch Yūichirō Hata ersetzt. Bei der Sangiin-Wahl 2016 erhielt Maeda noch 59.853 Stimmen, erreichte damit nur den 19. Platz auf der Liste der Demokratischen Fortschrittspartei, die im nationalen Verhältniswahlkreis nur elf Sitze gewann, und war somit abgewählt.
Yang Seok-il (kor. 양석일, Hanja 梁 石日, rev. Yang Seok-il, MR Yang Sŏgil, jap. 梁川 正雄, Yanagawa Masao; * 13. August 1936 in…Yang Seok-il (kor. 양석일, Hanja 梁 石日, rev. Yang Seok-il, MR Yang Sŏgil, jap. 梁川 正雄, Yanagawa Masao; * 13. August 1936 in Osaka; † 29. Juni 2024) war ein japanischer Schriftsteller koreanischer Herkunft. Yang gehört zu den koreanischen Einwanderern der zweiten Generation (Zainichi) in Japan. Er wuchs in Ikaino auf, der größten koreanischen Gemeinde in Ōsaka. In seiner Jugend beteiligte er sich an einer Bewegung zur Gleichberechtigung koreanischer Einwanderer in Japan. Er gründete mit Shijon Kim und anderen ein literarisches Magazin. Nach dessen Scheitern arbeitete er zehn Jahre lang als Taxifahrer, bevor er als Schriftsteller mit der Erzählungssammlung Taxi kyōsōkyoku (タクシー狂躁曲) debütierte. Die Erzählungen, in deren Mittelpunkt ein aus Korea eingewanderter Taxifahrer steht, wurden 1993 von Yōichi Sai unter dem Titel Tsuki wa dotchi ni dete iru (月はどっちに出ている, „Wo der Mond steht“) verfilmt. Ebenfalls autobiographische Hintergründe hat der 1998 erschienene Roman Chi to hone (血と骨, Blood & Bones), der als Hauptwerk Yangs gilt. Er wurde 2004 von Yōichi Sai mit Takeshi Kitano in der Hauptrolle verfilmt. Kinderprostitution und illegalen Organhandel in Südostasien thematisierte Yang in dem Roman Yami no kodomotachi (闇の子供たち). Dieser wurde 2008 unter der Regie von Junji Sakamoto verfilmt.
Miyako Maki (jap. 牧 美也子, Maki Miyako; * 29. Juli 1935 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist eine japanische Mangaka. Ihr Debüt…Miyako Maki (jap. 牧 美也子, Maki Miyako; * 29. Juli 1935 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist eine japanische Mangaka. Ihr Debüt machte sie 1957 mit Hahakoi no Waltz. Sie war eine der ersten weiblichen Mangaka, die sich durchsetzen konnten. 1960 hatte sie einen Hit mit Maki no Kuchibue, 1963 folgte Ribon no Waltz. Bereits 1968 wendete sie sich den, damals frisch entstandenen Josei-Manga zu. Sie gehörte zu den Stammzeichnern der Magazine Papillon und Funny. Später veröffentlichte sie auch in Seinen-Magazinen. Ihren größten Hit hatte sie in den 1980ern mit Akujo Bible, dass auch erfolgreich als Drama im japanischen Fernsehen lief. Sie ist auch als Designerin der Puppe Licca-chan, dem japanischen Barbie-Pendant, bekannt. Maki war mit Matsumoto Leiji verheiratet. Zusammen mit ihm hat sie in den 1960er Jahren ebenfalls einige Manga gezeichnet.
Takagawa Kaku (jap. 高川 格; * 21. September 1915 in Tanabe, Präfektur Wakayama; † 26. November 1986), auch bekannt als…Takagawa Kaku (jap. 高川 格; * 21. September 1915 in Tanabe, Präfektur Wakayama; † 26. November 1986), auch bekannt als Takagawa Shūkaku (高川 秀格), war einer der erfolgreichsten japanischen Go-Spieler des 20. Jahrhunderts.
Oda Sakunosuke (japanisch 織田 作之助; * 26. Oktober 1913 in Ōsaka; † 10. Januar 1947 in Tokio) war ein japanischer…Oda Sakunosuke (japanisch 織田 作之助; * 26. Oktober 1913 in Ōsaka; † 10. Januar 1947 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller. Oda Sakunosuke begann ein Studium an der Universität Kyōto. Ein Blutsturz zwang ihn zum Abbruch des Studiums und einem zweijährigen Landaufenthalt. Auch danach war er nicht in der Lage, sein Studium fortzusetzen und wandte sich der Literatur zu. Er verfasste an Stendhal orientierte Romane und wurde für seine Debütwerke Ame (雨; 1938) und Zokushū (俗臭; 1939) für den Akutagawa-Preis nominiert. 1940 folgte Meoto zenzai (夫婦善哉). Einige seiner Werke waren während des Zweiten Weltkrieges in Japan verboten. Oda starb 1947 in Tokio an den Folgen eines erneuten Blutsturzes. 1983 wurde zu seinem Gedenken der Oda-Sakunosuke-Preis gestiftet. Neben Dazai Osamu, Sakaguchi Ango und Ishikawa Jun wird Oda zur Schriftstellergruppe Buraiha gezählt.