Yūji Tachikawa (jap. 立川 裕二, Tachikawa Yūji) (* um 1979) ist ein japanischer theoretischer Physiker, der sich mit…Yūji Tachikawa (jap. 立川 裕二, Tachikawa Yūji) (* um 1979) ist ein japanischer theoretischer Physiker, der sich mit supersymmetrischen Feldtheorien befasst. Er ist Professor an der Universität Tokio. Tachikawa erhielt 2004 seinen Master-Abschluss (Seiberg-Witten theory and instanton counting), wurde 2006 bei Tōru Eguchi an der Universität Tokio promoviert und war als Post-Doktorand bis 2011 bei Nathan Seiberg am Institute for Advanced Study. 2012 wurde er Assistant Professor am Kavli Institute for the Physics and Mathematics of the Universe (IPMU) der Universität Tokio und kurz darauf Associate Professor an der Elementarteilchentheoriegruppe der Universität Tokio. Er befasst sich mit supersymmetrischen Stringtheorien und Eichtheorien in verschiedenen Dimensionen und mit unterschiedlicher Anzahl supersymmetrischer Ladungen und fand dabei neue Verbindungen der Theorien untereinander (Dualitäten). So fand er mit Davide Gaiotto und Luis Alday 2010, dass sechsdimensionale N=(2,0) superkonforme Feldtheorien, die auf einer Fläche kompaktifiziert werden, eine vierdimensionale Eichtheorie ergeben, die über eine nach den Autoren benannte AGT-Korrespondenz mit einer einfachen konformen Feldtheorie (Liouville-Feldtheorie) auf der Fläche zusammenhängen. Für 2016 erhielt er den New Horizons in Physics Prize. Er ist eingeladener Sprecher auf dem ICM 2018 (On Categories of Quantum Field Theories).
Eikei Suzuki (jap. 鈴木 英敬 Suzuki Eikei, eigentliche Lesung Suzuki Hidetaka; * 15. August 1974 in der Präfektur Hyōgo)…Eikei Suzuki (jap. 鈴木 英敬 Suzuki Eikei, eigentliche Lesung Suzuki Hidetaka; * 15. August 1974 in der Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker und Mitglied des Repräsentantenhauses, dem Unterhaus des Nationaltags, für den 4. Wahlkreis der Präfektur Mie. Von 2011 bis 2021 war er Gouverneur von Mie. Suzuki, Absolvent der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Studienabschluss 1998 Beamter im Industrie- und Handelsministerium. 2008 beendete er seine Beamtenlaufbahn und wandte sich der Politik zu: Im Februar 2009 übernahm er den Vorsitz der LDP-Ortsgruppe im 2. Wahlkreis Mie für das Shūgiin, das Unterhaus des nationalen Parlaments, unterlag bei den Wahlen im August desselben Jahres aber deutlich Amtsinhaber Masaharu Nakagawa. Bei der Gouverneurswahl in Mie 2011 bewarb sich Suzuki mit Unterstützung der nationalen Oppositionsparteien LDP, Kōmeitō und Minna no Tō um die Nachfolge von Akihiko Noro, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr antrat. Er konnte den ehemaligen Bürgermeister von Tsu, Naohisa Matsuda, der mit Unterstützung der national regierenden Demokratischen Partei kandidierte, knapp um rund 10.000 Stimmen schlagen und löste Noro noch im April 2011 ab. Er war bei Amtsantritt der jüngste Gouverneur landesweit. 2015 wurde Suzuki gegen den KPJ-gestützten Shin’ichi Fujii als einzigem Gegenkandidaten souverän mit 85 % der Stimmen wiedergewählt. 2019 setzte er sich mit fast 90 % der Stimmen gegen die Kommunistin Kanako Suzuki durch. Im August 2021 kündigte Suzuki mit Wirkung zum 12. September seinen Rücktritt als Gouverneur an, um bei der bevorstehenden Shūgiin-Wahl 2021 im Wahlkreis Mie 4, der den ländlicheren Süden von Mie umfasst, einen Wechsel ins Nationalparlament zu versuchen. Er gewann mit Zweidrittelmehrheit gegen Shūji Bōno (KDP) und Tamihide Nakagawa (KPJ). 2024 verteidigte er den Sitz klar gegen den Publizisten Yōichirō Aonuma (KDP). Von 2022 bis 2023 (Kabinett Kishida II (1. Umbildung)) war Suzuki politischer Sekretär (daijin seimukan) im Kabinettsamt. Suzuki ist mit der Synchronschwimmerin und olympischen Silbermedaillengewinnerin Miho Takeda verheiratet.
Yasutoshi Nishimura (jap. 西村 康稔 Nishimura Yasutoshi; * 15. Oktober 1962 in Akashi, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer…Yasutoshi Nishimura (jap. 西村 康稔 Nishimura Yasutoshi; * 15. Oktober 1962 in Akashi, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker der Liberaldemokratischen Partei (darin zuletzt Abe-Faktion), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den Wahlkreis Hyōgo 9 und ehemaliger Wirtschaftsminister und Staatsminister für Wirtschafts- und Fiskalpolitik.
Toshiyuki Kobayashi (jap. 小林 俊行, Kobayashi Toshiyuki; * 9. September 1962 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Toshiyuki Kobayashi (jap. 小林 俊行, Kobayashi Toshiyuki; * 9. September 1962 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Mathematiker, der sich mit symmetrischen Räumen und Darstellungen von Liegruppen befasst.
Kamon Iizumi (jap. 飯泉 嘉門 Iizumi Kamon; * 29. Juli 1960 in Ikeda, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker, seit…Kamon Iizumi (jap. 飯泉 嘉門 Iizumi Kamon; * 29. Juli 1960 in Ikeda, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker, seit 2026 Mitglied des Abgeordnetenhauses und war von 2003 bis 2023 für fünf Amtszeiten Gouverneur der Präfektur Tokushima. Iizumi, Absolvent der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio, wurde nach seinem Abschluss 1984 Beamter im Jichi-shō, dem „Ministerium für Selbstverwaltung“, von dem er unter anderem in den Präfekturverwaltungen von Nigata, Yamanashi und Saitama sowie im Postministerium entsandt wurde. 2001 kam er schließlich vom Nachfolgeministerium Sōmu-shō als Abteilungsleiter in die Präfekturverwaltung von Tokushima. Dort blieb er bis 2003, als er seine Beamtenlaufbahn beendete und nach dem Misstrauensvotum des Präfekturparlaments gegen den Ex-Sozialdemokraten Tadashi Ōta, seit 2002 nach einem überraschenden Wahlsieg Mitte-links-gestützter Gouverneur des „konservativen Königreichs“ Tokushima, bei den Neuwahlen im Mai 2003 anzutreten. Iizumis Kandidatur wurde von Liberaldemokratischer Partei (LDP) und Kōmeitō unterstützt, er erhielt rund 206.000 Stimmen und hatte damit mehr als 8.000 Stimmen Vorsprung auf Gouverneur Ōta, er löste ihn noch im Mai 2003 ab. 2007 und 2011, als die Gouverneurswahl bei den einheitlichen Regionalwahlen im April durchgeführt wurde, wurde Iizumi jeweils nur gegen die KPJ-Kandidatin Chiyoko Yamamoto im Amt bestätigt. Auch 2015 gewann er überwältigend, nun gegen eine andere kommunistische Herausforderin. Bei der Gouverneurswahl 2019 (immer noch Teil der einheitlichen Wahlen im April) trat neben einem Kommunisten auch der ehemalige Präfekturparlamentsabgeordnete Taiji Kishimoto gegen Iizumi an, aber Iizumi blieb mit 53 % der Stimmen siegreich. Bei der Gouverneurswahl 2023 (immer noch Teil der einheitlichen Wahlen im April) kam es in Tokushima zu einer Spaltung des konservativen Lagers. Die LDP Tokushima unterstützte Iizumis Wiederwahl, aber neben einem kommunistischen Herausforderer traten gleich zwei ehemalige LDP-Nationalabgeordnete an, der ehemalige Senator Tōru Miki und der ehemalige Unterhausabgeordnete Masazumi Gotōda. Iizumi erhielt nur 26,2 % der Stimmen, Miki 30,6 %, Gotōda 40,0 %. Bei der nationalen Abgeordnetenhauswahl 2024 kandidierte Iizumi unabhängig mit Unterstützung der DVP und aus dem Gewerkschaftsbund Rengō im Wahlkreis 2 von Tokushima und unterlag mit 41 % der Stimmen knapp Amtsinhaber Shun’ichi Yamaguchi (43,9 %, LDP). Auch 2026 unterlag er nun als DVP-nominierter Kandidat Yamaguchi, gewann aber als bester Wahlkreisverlierer den einzigen DVP-Sitz bei der Verhältniswahl in Shikoku.
Yūji Kuroiwa (jap. 黒岩 祐治 Kuroiwa Yūji; * 26. September 1954 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker…Yūji Kuroiwa (jap. 黒岩 祐治 Kuroiwa Yūji; * 26. September 1954 in Kōbe, Präfektur Hyōgo) ist ein japanischer Politiker, ehemaliger Journalist und seit 2011 Gouverneur der Präfektur Kanagawa. Kuroiwa arbeitete nach seinem Studienabschluss 1980 an der Waseda-Universität für Fuji Television, wo er Ende der 1980er Jahre die Nachrichtensendung FNN Supertime, ab 1992 dann die sonntägliche politische Talksendung Hōdō 2001 moderierte. 1997 wurde er Korrespondent in Washington, D.C., bevor er von 1999 bis zur Einstellung 2008 wieder die Leitung von Hōdō 2001 übernahm. 2009 verließ er Fuji TV und wurde Professor an der „Internationalen Universität für Medizin und Sozialwesen“ (Kokusai Iryō Fukushi Daigaku) in der Präfektur Tochigi. Als im März 2011 der Gouverneur von Kanagawa, Shigefumi Matsuzawa, ankündigte, bei der Gouverneurswahl im April nicht erneut zu kandidieren, verließ Kuroiwa die Universität und erklärte seine Kandidatur, die von den drei größten Parteien LDP, DP und Kōmeitō unterstützt wurde. Er gewann mit rund 55 % der Stimmen gegen drei Kandidaten und trat noch im April 2011 Matsuzawas Nachfolge an. Bei den Gouverneurswahlen 2015, 2019 und 2023 wurde Kuroiwa mit Zweidrittelmehrheiten wiedergewählt.
Masaaki Suzuki (japanisch 鈴木 雅明 Suzuki Masaaki; * 29. April 1954 in Kōbe) ist ein japanischer Dirigent, Organist und…Masaaki Suzuki (japanisch 鈴木 雅明 Suzuki Masaaki; * 29. April 1954 in Kōbe) ist ein japanischer Dirigent, Organist und Cembalist.
Toshirō Nomura (jap. 野村 敏郎, Nomura Toshirō; * 1954) ist ein japanischer Astronom. Nomura ist der Entdecker oder…Toshirō Nomura (jap. 野村 敏郎, Nomura Toshirō; * 1954) ist ein japanischer Astronom. Nomura ist der Entdecker oder Mitentdecker von derzeit 13 Asteroiden. Die meisten seiner Entdeckungen machte er zusammen mit Kōyō Kawanishi. Er lehrt Geowissenschaft an der Nada High School in Kōbe. Seit 1992 hat er mehrmals zusammen mit Kollegen den Ort des Tunguska-Ereignis besucht, um nach Meteoriten zu suchen. Als Leiter des Bezirks Kōbe der Oriental Astronomical Association nimmt er jede sich bietende Gelegenheit wahr um Astronomie in Japan populärer zu machen. Der Asteroid (6559) Nomura wurde nach ihm benannt.
Masahito Moriyama (japanisch 盛山 正仁 Moriyama Masahito; * 14. Dezember 1953 in Nishinomiya, Hyōgo) ist ein japanischer…Masahito Moriyama (japanisch 盛山 正仁 Moriyama Masahito; * 14. Dezember 1953 in Nishinomiya, Hyōgo) ist ein japanischer Politiker (LDP, darin zuletzt Kishida-Faktion), seit 2005 mit Unterbrechungen (2009–12, 2024–26) Mitglied des Abgeordnetenhauses, derzeit für den Wahlkreis Hyōgo 1, und war von 2023 bis 2024 im 2. umgebildeten 2. Kabinett Kishida Kultus- und Wissenschaftsminister, im englischsprachigen Ausland Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie. Moriyama wurde nach seinem Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio Beamter im Verkehrsministerium, ab 2001 zum Ministerium für Land & Verkehr (in englischsprachigen Ländern etc.), wo er zuletzt Abteilungsleiter (buchō) war. 2005 beendete er seine Beamtenkarriere für den Wechsel in die aktive Politik. Im Abgeordnetenhauswahlkreis Hyōgo 1 hatte der LDP-Abgeordnete Keisuke Sunada in einem Spendenskandal 2004 die Partei verlassen. Moriyama übernahm bei der Abgeordnetenhauswahl 2005 die LDP-Kandididatur Hyōgo 1 und setzte sich mit rund 43 % der Stimmen gegen den Demokraten Hajime Ishii und vier weitere Kandidaten durch, darunter Sunada als Unabhängiger. Bei der Anti-LDP-Erdrutschwahl 2009 unterlag er der Demokratin Masae Ido. 2012 konnte er Hyōgo 1 nur knapp gegen Nobuhiko Isaka (Minna) und Ido gewinnen und kehrte ins Abgeordnetenhaus zurück. Den Wahlkreis konnte er danach bisher nur 2017 gewinnen; 2014 und 2021 unterlag er Isaka (Ishin→KDP), konnte aber jeweils mit relativ knappen Niederlagen einen LDP-Verhältniswahlsitz in Kinki gewinnen. Im Abgeordnetenhaus war Moriyama von 2019 bis 2020 Vorsitzender des Sozial- und Arbeitsausschusses. In der Regierung war er von 2012 bis 2013 für das zweite Kabinett Abe parlamentarischer Sekretär (daijin seimukan) im Justizministerium, von 2015 bis 2017 (erste und zweite Umbildung des dritten Kabinetts Abe) Vizeminister (fuku-daijin) im Justizministerium und gleichzeitig im Kabinettsamt. Ministerpräsident Fumio Kishida berief Moriyama bei der Kabinettsumbildung im September 2023 zum Kultus- & Wissenschaftsminister. Er blieb bis zum Regierungswechsel im Oktober 2024 im Amt. Bei der bald folgenden Abgeordnetenhauswahl 2024 unterlag er im Wahlkreis Hyōgo 1 mit 22 % der Stimmen deutlich gegen Isaka (KDP, 44 %) und fünf weitere Kandidaten und verpasste damit auch eine Wiederwahl bei der Verhältniswahl in Kinki klar (im Ergebnis Listenplatz 18 bei sechs Sitzen für die LDP). Beim landesweiten LDP-Erdrutschsieg bei der Abgeordnetenhauswahl 2026 gewann Moriyama Hyōgo 1 mit 33,5 % der Stimmen knapp gegen Isaka (31,6 %; nun Chūdō).
Gen’ichirō Takahashi (japanisch 高橋 源一郎, Takahashi Gen’ichirō; * 1. Januar 1951 in Onomichi) ist ein japanischer…Gen’ichirō Takahashi (japanisch 高橋 源一郎, Takahashi Gen’ichirō; * 1. Januar 1951 in Onomichi) ist ein japanischer Schriftsteller.
Hitoshi Yasuda (jap. 安田 均 Yasuda Hitoshi, * 25. Juli 1950 in Kōbe) ist ein japanischer Autor, Übersetzer und…Hitoshi Yasuda (jap. 安田 均 Yasuda Hitoshi, * 25. Juli 1950 in Kōbe) ist ein japanischer Autor, Übersetzer und Spieledesigner. Als einer der Väter der japanischen Rollenspiel-Szene brachte er als Übersetzer Systeme wie Traveller und GURPS nach Japan. In der westlichen Anime- und Manga-Szene ist er vor allem für sein Mitwirken an Veröffentlichungen der Reihe Record of Lodoss War bekannt. Er übersetzte ursprünglich amerikanische Rollenspiele und war einer der Väter des Replay-Genres, bei dem Erlebnisse von Rollenspiel-Sessions aufbereitet und in Buchform wiedergegeben werden. Er spielte und schuf mit vielen der heutigen Größen des japanischen Fantasy-Genres wie Ryō Mizuno zusammen viele Welten, sowohl als Spielleiter als auch selbst als Spieler und Übersetzer.
Toshio Ōshima (jap. 大島 利雄, Ōshima Toshio; * 1948 in Maebashi) ist ein japanischer Mathematiker, die sich mit…Toshio Ōshima (jap. 大島 利雄, Ōshima Toshio; * 1948 in Maebashi) ist ein japanischer Mathematiker, die sich mit Differentialgleichungen, harmonischer Analysis auf symmetrischen Räumen, Darstellungstheorie von Liegruppen und Speziellen Funktionen befasst.
Sadatoshi Kumagai (japanisch 熊谷 貞俊 Kumagai Sadatoshi; * 1. Januar 1945) ist ein japanischer Wissenschaftler und…Sadatoshi Kumagai (japanisch 熊谷 貞俊 Kumagai Sadatoshi; * 1. Januar 1945) ist ein japanischer Wissenschaftler und Politiker. Er kandidierte 2008 für den Gouverneursposten der Präfektur Osaka und war von 2009 bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, für die Parteien von Ichirō Ozawa (Demokratische Partei, Kokumin no Seikatsu ga Daiichi, Nippon Mirai no Tō). Bis Dezember 2007 war Kumagai Professor für Systems und Electric Power Engineering an der Universität Osaka. Er verließ die Universität, um als Parteiloser bei der Gouverneurswahl am 27. Januar 2008 anzutreten. Er wurde von der Demokratischen Partei, der Sozialdemokratischen Partei und der Neuen Partei Japan unterstützt. Seine Hauptkonkurrenten im Wahlkampf waren der Staranwalt Tōru Hashimoto, der von der Regierungspartei LDP unterstützt wurde, und der KPJ-gestützte Professor Shōji Umeda, nachdem die amtierende Gouverneurin Fusae Ōta angekündigt hatte, nicht wieder anzutreten. Im Oktober 2007 hatte bereits ein LDP-Kandidat die Bürgermeisterwahl von Osaka an den oppositionsgestützten Kunio Hiramatsu verloren. Bei der landesweit beachteten Wahl unterlag er aber deutlich Hashimoto, der fast doppelt so viele Stimmen erhielt wie er (Hashimoto 1.832.857, Kumagai 999.082, Umeda 518.563). Bei der Wahl am 30. August 2009 wurde Kumagai über die Liste der Demokratischen Partei im Verhältniswahlblock Kinki ins Shūgiin gewählt. Im Februar 2011 gehörte Kumagai zur Minshutō Seiken Kōtai ni Sekinin o motsu Kai, einer Gruppe von 16 demokratischen Abgeordneten, die wegen des innerparteilichen Disziplinarverfahrens gegen Ichirō Ozawa drohten, gegen die Haushaltsgesetze der eigenen Regierung zu stimmen. 2012 folgte er Ozawa zusammen mit weiteren Gegnern der von der Parteiführung verfolgten Verdopplung der Mehrwertsteuer aus der Demokratischen Partei in die Kokumin no Seikatsu ga Daiichi, dann die Nippon Mirai no Tō. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 trat er erneut nur über den Verhältniswahlblock an: Hinter zwölf Wahlkreiskandidaten, die sich den Listenplatz 1 teilten, kandidierte er auf Platz 13; die Mirai no Tō gewann nur ein Verhältniswahlmandat in Kinki.
Hisashi Yamamoto (jap. 山本 尚, Yamamoto Hisashi; * 16. Juli 1943 in Kōbe) ist ein japanischer Chemiker (Organische…Hisashi Yamamoto (jap. 山本 尚, Yamamoto Hisashi; * 16. Juli 1943 in Kōbe) ist ein japanischer Chemiker (Organische Chemie), der Professor an der University of Chicago ist. Yamamoto studierte an der Universität Kyōto mit dem Bachelor-Abschluss 1967 und wurde 1971 an der Harvard University promoviert. 1972 bis 1977 war er Assistenzprofessor an der Universität Kyōto und 1977 bis 1980 Associate Professor an der University of Hawaii. 1983 bis 2002 war er Professor an der Universität Nagoya und war danach Professor in Chicago. Er befasste sich mit enantioselektiver Katalyse in der organischen Synthese, speziell mit Lewis-Säuren als Katalysatoren. Er leistete hier Pionierarbeit und führte eine ganze Reihe neuer Katalysatoren/Liganden ein, zum Beispiel organische Verbindungen mit Aluminium, mit Binaphthol oder basierend auf Weinsäure (CAB), Aminosäuren und Hydrochinon. 2007 erhielt er einen Humboldt-Forschungspreis, 2006 den Tetrahedron-Preis, 2011 den Ryōji-Noyori-Preis, 1993 die Prelog-Medaille und 2009 den American Chemical Society Award for Creative Work in Synthetic Organic Chemistry. Seit 2003 ist er Fellow der American Association for the Advancement of Science. 2006 erhielt er den Tetrahedron Prize und 2007 den Japan Academy Prize, 2002 den Grand Prix de la Fondation Maison de Chimie und 2009 den Großen Preis für Synthetische Organische Chemie in Japan. 2002 erhielt er in Japan die Medaille mit Purpurnem Band. 2011 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. Für 2017 wurde ihm der Roger Adams Award zugesprochen.
Michio Yoshihara (japanisch 吉原 通雄 Yoshihara Michio; 1933 – 1996) war ein japanischer Künstler und ein Mitglied der…Michio Yoshihara (japanisch 吉原 通雄 Yoshihara Michio; 1933 – 1996) war ein japanischer Künstler und ein Mitglied der avantgardistischen Künstlergruppe Gutai Art Association, die 1954 in Ashiya gegründet wurde. Diese Bewegung revolutionierte die japanische Kunstszene, indem sie traditionelle Formen ablehnte und auf experimentelle Kunstformen setzte, die Aktion und Materialität in den Mittelpunkt stellten. Michio Yoshihara war der Sohn von Jirō Yoshihara, dem Gründer der Gruppe, und setzte dessen künstlerische Vision fort. Als die Gutai-Gruppe 1954 gegründet wurde, schloss sich Michio ihr im vierten Studienjahr an. Sein Vater suchte nach Künstlern, die unabhängig von ihrem Alter mit freien Ideen arbeiteten. Ein weiteres Beispiel ist der Künstler Norio Imai, der mit 17 Jahren zu Gutai kam.