Takuya Tasso (jap. 達増 拓也, Tasso Takuya; * 10. Juni 1964 in Morioka, Präfektur Iwate) ist ein japanischer Politiker und…Takuya Tasso (jap. 達増 拓也, Tasso Takuya; * 10. Juni 1964 in Morioka, Präfektur Iwate) ist ein japanischer Politiker und seit 2007 in erster Amtszeit Gouverneur der Präfektur Iwate. Zuvor hatte er für über zehn Jahre, zuletzt für die Demokratische Partei (DPJ) dem Shūgiin, dem Unterhaus des japanischen Parlaments, angehört.
Emiko Okuyama (jap. 奥山 恵美子, Okuyama Emiko; * 23. Juni 1951 in Akita, Präfektur Akita) ist eine japanische Politikerin…Emiko Okuyama (jap. 奥山 恵美子, Okuyama Emiko; * 23. Juni 1951 in Akita, Präfektur Akita) ist eine japanische Politikerin und war von 2009 bis 2017 Bürgermeisterin der Stadt Sendai. Okuyama, Absolventin der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tōhoku, arbeitete nach ihrem Abschluss 1975 in der Stadtverwaltung von Sendai. 2005 wurde sie Schulrätin (kyōiku-chō) im Bildungsausschuss der Stadt, 2007 Vizebürgermeisterin (fuku-shichō). 2009 verließ sie die Stadtverwaltung, um sich für die Nachfolge von Katsuhiko Umehara zu bewerben, der nicht für eine zweite Amtszeit kandidierte. Die Bürgermeisterwahl am 26. Juli 2009 gewann Okuyama mit Unterstützung von Demokratischer und Sozialdemokratischer Partei und zahlreicher Mitglieder des Stadtrates mit 161.546 Stimmen (45,1 %) gegen fünf weitere Kandidaten, die alle Stimmenanteile unter 20 Prozent erhielten. Sie trat ihr Amt im August 2009 an und wurde damit landesweit die erste Frau als Bürgermeisterin einer seirei shitei toshi, also einer „regierungsdesignierten Großstadt“, oder einer Präfekturhauptstadt. 2011 wurde Sendai schwer vom Tōhoku-Erdbeben und dem resultierenden Tsunami getroffen, und die Bewältigung der Folgen bestimmten weitgehend den Rest ihrer Amtszeit. 2013 wurde sie gegen den kommunistischen Herausforderer Tatsuya Kadono mit Zweidrittelmehrheit im Amt bestätigt, die Wahlbeteiligung erreichte ein Rekordtief. 2017 trat sie nicht mehr an.
Keiji Kokuta (japanisch 穀田 恵二 Kokuta Keiji; * 11. Januar 1947 in Mizusawa (heute Stadt Ōshū), Iwate (historisch Ōshū))…Keiji Kokuta (japanisch 穀田 恵二 Kokuta Keiji; * 11. Januar 1947 in Mizusawa (heute Stadt Ōshū), Iwate (historisch Ōshū)) ist ein ehemaliger japanischer Politiker der Kommunistischen Partei Japans (KPJ). Von 1993 bis 2024 war er Mitglied im Abgeordnetenhaus, dem Unterhaus des Nationalparlaments, für die meiste Zeit für den Verhältniswahlblock Kinki. Kokuta studierte japanische Literatur an der Ritsumeikan-Universität und wurde nach seinem Abschluss 1969 Mitarbeiter von deren Träger, der Ritsumeikan-Bildungskörperschaft (学校法人立命館 gakkō hōjin Ritsumeikan). 1972 wurde er Mitarbeiter des „KPJ-Komitees Gebiet Nord“ (Kita-chiku iinkai), das für die Bezirke Nord und Kamigyō der Stadt Kyōto zuständig ist, der traditionell wichtigsten Hochburg der KPJ. In die aktive Politik stieg Kokuta bei den einheitlichen Wahlen 1987 ein, als er im Wahlkreis Bezirk Nord für eine Wahlperiode in das Stadtparlament Kyōto gewählt wurde. In die Nationalpolitik wechselte Kokuta zur Abgeordnetenhauswahl 1993, als er im damaligen SNTV-Fünfmandatswahlkreis 1 der Präfektur Kyōto kandidierte. Kyōto 1 war einer der wenigen Wahlkreise im Land, in denen die KPJ regelmäßig zwei Kandidaten nominiert hatte, aber bei der Wahl 1990 waren die beiden KPJ-Kandidaten auf den Plätzen sechs und sieben gelandet, und 1993 war Kokuta der einzige kommunistische Kandidat. Mit über 20 % der Stimmen erzielte er den mit Abstand höchsten Stimmenanteil vor Seiji Maehara (NJP, 17 %) und Bunmei Ibuki (LDP, 12,8 %). Nach der Wahlrechtsreform wechselte Kokuta in den neuen FPTP-Einmandatswahlkreis Kyōto 1, der Teile der Stadt Kyōto umfasst. Dort unterlag er bei der Wahl 1996 mit 30,0 % der Stimmen nur knapp Bunmei Ibuki (31,3 %), blieb aber über die neu eingeführte Verhältniswahl im Block Kinki Abgeordneter. Bei den folgenden Wahlen vergrößerte sich Kokutas Rückstand auf Ibuki, aber er gewann durchgehend einen der meist zwei oder drei KPJ-Sitze bei der Verhältniswahl in Kinki. Im Abgeordnetenhaus war er unter anderem riji (wörtl. „Direktor“; ≈Vizevorsitzende) im Haushaltsausschuss. In der KPJ führte er von 1997 das Komitee für Parlamentsangelegenheiten. Zeitweise war er auch Vorsitzender der Gruppe der KPJ-Abgeordnetenhausmitglieder (≈Fraktionsvorsitzender, aber eigentlich nicht identisch mit der Fraktion im engeren Sinne). Im Juni 2023 kündigte Kokuta seinen Rückzug aus der Politik zur nächsten allgemeinen Abgeordnetenhauswahl an und schied mit der Auflösung der Kammer vor der Wahl 2024 aus dem Parlament aus.
Funakoshi Yasutake (jap. 舟越 保武; * 7. Dezember 1912 in Ichinohe, Ninohe-gun; † 5. Februar 2002 in Tokyo) war ein…Funakoshi Yasutake (jap. 舟越 保武; * 7. Dezember 1912 in Ichinohe, Ninohe-gun; † 5. Februar 2002 in Tokyo) war ein japanischer Bildhauer.
Kōichi Kudō (jap. 工藤 孝一, Kudō Kōichi; * 4. Februar 1909 in der Präfektur Iwate; † 21. September 1971 in Tokio) war ein…Kōichi Kudō (jap. 工藤 孝一, Kudō Kōichi; * 4. Februar 1909 in der Präfektur Iwate; † 21. September 1971 in Tokio) war ein japanischer Fußballspieler und -trainer.
Okurō Oikawa (及川奥郎, * 1896; † 1970) war ein japanischer Astronom. Oikawa arbeitete am Astronomischen Observatorium von…Okurō Oikawa (及川奥郎, * 1896; † 1970) war ein japanischer Astronom. Oikawa arbeitete am Astronomischen Observatorium von Tokio, wo er – Ende der 20er Jahre – unter anderem acht Asteroiden entdeckte. Er war der erste Japaner, dem die Entdeckung eines Asteroiden gelang. Ihm selbst ist der Asteroid (2667) Oikawa gewidmet.
Ono Seiichirō (japanisch 小野清一郎; geboren 10. Januar 1891 in Morioka (Präfektur Iwate); gestorben 9. März 1986 in Tōkyō)…Ono Seiichirō (japanisch 小野清一郎; geboren 10. Januar 1891 in Morioka (Präfektur Iwate); gestorben 9. März 1986 in Tōkyō) war ein japanischer Gelehrter des Strafrechts.
Itagaki Seishirō (jap. 板垣 征四郎; * 21. Januar 1885 in Morioka, Japan; † 23. Dezember 1948 in Tokio) war ein General der…Itagaki Seishirō (jap. 板垣 征四郎; * 21. Januar 1885 in Morioka, Japan; † 23. Dezember 1948 in Tokio) war ein General der Kaiserlich Japanischen Armee und japanischer Heeresminister. Er gilt neben Ishiwara Kanji als der Hauptverantwortliche des so genannten Mukden-Zwischenfalls.
Oikawa Koshirō (jap. 及川 古志郎; * 8. Februar 1883 in Nagaoka-chō (heute: Nagaoka, Präfektur Niigata); † 9. Mai 1958 in…Oikawa Koshirō (jap. 及川 古志郎; * 8. Februar 1883 in Nagaoka-chō (heute: Nagaoka, Präfektur Niigata); † 9. Mai 1958 in Musashino, Präfektur Tokio) war ein japanischer Admiral der Kaiserlichen Marine, der unter anderem zwischen September 1940 und Oktober 1941 Marineminister war.
Gōko Kiyoshi (japanisch 郷古 潔; geboren 13. November 1882 in Mizusawa (Präfektur Iwate); gestorben 28. April 1961) war…Gōko Kiyoshi (japanisch 郷古 潔; geboren 13. November 1882 in Mizusawa (Präfektur Iwate); gestorben 28. April 1961) war ein japanischer Unternehmer.
Nomura Kodō (japanisch 野村 胡堂; geboren 15. Oktober 1882 in Hikobe von (Präfektur Iwate); gestorben 14. April 1963 in…Nomura Kodō (japanisch 野村 胡堂; geboren 15. Oktober 1882 in Hikobe von (Präfektur Iwate); gestorben 14. April 1963 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller.
Kindaichi Kyōsuke (japanisch 金田一 京助; geboren 5. Mai 1882 in Morioka (Präfektur Iwate); gestorben 14. November 1971) war…Kindaichi Kyōsuke (japanisch 金田一 京助; geboren 5. Mai 1882 in Morioka (Präfektur Iwate); gestorben 14. November 1971) war ein japanischer Linguist und Volkskundler.
Yonai Mitsumasa (japanisch 米内 光政; * 2. März 1880 in Morioka; † 20. April 1948 in Tokio) war ein japanischer Admiral und…Yonai Mitsumasa (japanisch 米内 光政; * 2. März 1880 in Morioka; † 20. April 1948 in Tokio) war ein japanischer Admiral und Politiker. Er war der 37. Premierminister Japans und amtierte vom 16. Januar bis zum 22. Juli 1940.
Miyazawa Kenji (japanisch 宮沢 賢治; * 27. August 1896 in Hanamaki, Iwate; † 21. September 1933 ebenda) war ein japanischer…Miyazawa Kenji (japanisch 宮沢 賢治; * 27. August 1896 in Hanamaki, Iwate; † 21. September 1933 ebenda) war ein japanischer Dichter, Autor von Kinderbüchern und Mitglied der von Tanaka Chigaku gegründeten Kokuchūkai. Miyazawa ließ sich vom Mahayana-Buddhismus, insbesondere vom Lotos-Sutra und den nationalistischen Interpretationen des Nichiren-Buddhismus (Kokuchūkai), inspirieren, den er als Richtschnur für sein persönliches Leben ansah.