Yoriko Kunihara (jap. 國原頼子 Kunihara Yoriko; * 20. November 1985) ist eine ehemalige japanische Judoka. Sie war 2010 und…Yoriko Kunihara (jap. 國原頼子 Kunihara Yoriko; * 20. November 1985) ist eine ehemalige japanische Judoka. Sie war 2010 und 2011 Weltmeisterschaftsdritte.
Jun’ya Sano (jap. 佐野 淳哉, Sano Jun’ya; * 9. Januar oder 3. November 1982 in Shimizu, Präfektur Shizuoka) ist ein…Jun’ya Sano (jap. 佐野 淳哉, Sano Jun’ya; * 9. Januar oder 3. November 1982 in Shimizu, Präfektur Shizuoka) ist ein japanischer Straßenradrennfahrer. Jun’ya Sano begann seine Karriere 2005 bei dem japanischen Continental Team Bridgestone-Anchor. In der Saison 2008 wechselte er zum Team Nippo-Endeka, wo er den vierten Platz bei der nationalen Meisterschaft belegte. Im nächsten Jahr fuhr Sano für die Amateurmannschaft Team Nippo·Colnago. Bei der Asienmeisterschaften 2009 im indonesischen Tenggarong wurde er Sechster im Einzelzeitfahren und Fünfter im Straßenrennen. 2010 fuhr er beim Team Nippo, wo er die zweite Etappe bei der Tour de Kumano für sich entschied. 2011 gewann Sano eine Etappe der Tour de Hokkaidō, 2014 wurde er japanischer Meister im Straßenrennen.
Noriko Mizoguchi (jap. 溝口 紀子, Mizoguchi Noriko; * 23. Juli 1971 in Iwata, Präfektur Shizuoka) ist eine ehemalige…Noriko Mizoguchi (jap. 溝口 紀子, Mizoguchi Noriko; * 23. Juli 1971 in Iwata, Präfektur Shizuoka) ist eine ehemalige japanische Judoka. Sie war 1992 Olympiazweite im Halbleichtgewicht, der Gewichtsklasse bis 52 Kilogramm. Danach ist sie Hochschullehrerin und Politikerin. Sie lehrte ab 2005 an der Kultur- und Kunsthochschule Shizuoka, von 2014 bis 2015 führte sie die Schulaufsicht ihrer Heimatpräfektur Shizuoka, 2017 war sie unterlegene Gouverneurskandidatin.
Lê Minh Hưng (* 11. Dezember 1970 in der Provinz Hà Tĩnh) ist ein vietnamesischer Politiker der Kommunistischen Partei…Lê Minh Hưng (* 11. Dezember 1970 in der Provinz Hà Tĩnh) ist ein vietnamesischer Politiker der Kommunistischen Partei Vietnams. Seit April 2026 ist er amtierender Premierminister Vietnams.
Sakihito Ozawa (jap. 小沢 鋭仁, Ozawa Sakihito; * 31. Mai 1954 in Kōfu, Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer Politiker…Sakihito Ozawa (jap. 小沢 鋭仁, Ozawa Sakihito; * 31. Mai 1954 in Kōfu, Präfektur Yamanashi) ist ein japanischer Politiker (Neue Japan-Partei→Neue Partei Sakigake→Demokratische Partei→Nippon Ishin no Kai→Ishin no Tō→parteilos→Kaikaku kesshū no kai→Ōsaka Ishin no Kai→Nippon Ishin no Kai), Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, und ehemaliger Umweltminister. Ozawa schloss 1978 sein Studium an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio ab, anschließend studierte er am Institut der Wirtschaftswissenschaftler Yukio Noguchi und Eisuke Sakakibara und absolvierte ein Graduiertenstudium an der Universität Saitama (heute: Seisaku Kenkyū Daigakuin Daigaku). Ab 1981 arbeitete er für die Tōkyō Ginkō (engl. The Bank of Tokyo). Ab 1983 leitete er ein politisches Planungsbüro von Takujirō Hamada, einem Shūgiin-Abgeordneten der Liberaldemokratischen Partei (LDP). 1992 schloss sich Ozawa der Neuen Japan-Partei von Morihiro Hosokawa an, für die er bei der Shūgiin-Wahl 1993 erstmals als Abgeordneter gewählt wurde. Nach dem Scheitern der Anti-LDP-Koalition 1994 verließ er die Neue Japan-Partei und trat der Fraktion Minshu no Kaze („Wind der Demokratie“), dann der Neuen Partei Sakigake bei. Ab 1996 gehörte er der Demokratischen Partei an. Im Shūgiin leitete Ozawa unter anderem 2004 den Umweltausschuss. Seinen Wahlkreis, den 1. Wahlkreis Yamanashi, gewann er ab 2000 viermal in Folge. In der Demokratischen Partei war er unter anderem stellvertretender Generalsekretär und Vorsitzender des Mobilisierungsausschusses (kokumin-undō-kai). Nach dem Wahlsieg der Demokraten 2009 berief ihn der Parteivorsitzende und Premierminister Yukio Hatoyama als Umweltminister in sein Kabinett. Ozawa war damit mit für die Umsetzung des von Hatoyama ausgegebenen CO2-Reduktionsziels von 25 % bis 2020 verantwortlich. Hatoyamas Nachfolger Naoto Kan übernahm ihn zunächst in sein Kabinett, ersetzte ihn dann bei einer Kabinettsumbildung im September 2010 durch Ryū Matsumoto. Im November 2012 verließ Ozawa die Demokratische Partei und schloss sich der Nippon Ishin no Kai von Shintarō Ishihara und Tōru Hashimoto an. Für die neue Partei verlor er bei der Shūgiin-Wahl 2012 zwar den Wahlkreis Yamanashi 1 mit rund 20.000 Stimmen Rückstand an die Liberaldemokratin Noriko Miyagawa; da er aber alleine vor die übrigen Wahlkreiskandidaten auf den Listenplatz 1 der Ishin no Kai in Südkantō gesetzt wurde, war er sicher im Verhältniswahlblock wiedergewählt, wo die Partei fünf Sitze gewann. Bei der Spaltung der Ishin no Kai 2014 schloss er sich zunächst der Ishin no Tō an. Auch für diese erhielt er bei der Wahl 2014 bevorzugt alleine den Listenplatz 1 und wurde somit sicher bestätigt. Als sich 2015 auch die Ishin no Tō in Befürworter und Gegner einer [Wieder-]Annäherung an die Demokratische Partei spaltete, verließ Ozawa die Partei stattdessen ganz und gründete im Dezember 2015 mit vier weiteren Abgeordneten die Kaikaku kesshū no kai (annäherungsweise „Reform-/Reformistische Sammlung“ – kesshū (結集, etwa „Zusammenkommen, Konzentration, Sammlung“), und das vielseitige kai, (会, wörtlich „Treffen, Versammlung“, aber auch „Gruppe, Vereinigung, Verein, Gesellschaft, etc.“) überschneiden sich; engl. Vision of Reform). Zur Fusion der Ishin no Tō mit der Demokratischen Partei zur Minshintō im Frühjahr 2016 schlossen sich die vier anderen Mitglieder dieser an; aber Ozawa trat der Ōsaka Ishin no Kai bei.
Natsuki Ikezawa (jap. 池澤 夏樹, Ikezawa Natsuki; * 7. Juli 1945 in Obihiro) ist ein japanischer Schriftsteller. Der Sohn…Natsuki Ikezawa (jap. 池澤 夏樹, Ikezawa Natsuki; * 7. Juli 1945 in Obihiro) ist ein japanischer Schriftsteller. Der Sohn von Takehiko Fukunaga und Akiko Harajō begann ein Physikstudium, das er Ende der 1960er Jahre abbrach. Von 1972 bis 1975 lebte er in Griechenland und übersetzte dort Werke zeitgenössischer griechischer Lyriker. Nach seiner Rückkehr nach Japan erschien 1978 sein Gedichtband Shio no michi. Seit den 1980er Jahren betätigte sich Ikezawa hauptsächlich als Prosaautor. Für die Erzählung Das reglose Leben wurde er mit dem Chūōkōron-Nachwuchspreis und Akutagawa-Preis ausgezeichnet, für den Essayband Ende mit Freuden mit dem Yomiuri-Literaturpreis. 2010 erhielt er den Asahi-Preis. In den 1990er Jahren lebte Ikezawa in Frankreich. In der Zeitschrift Asahi shinbun erschien Shizukana daichi (Die stille Landschaft) als Fortsetzungsroman. Ikezawas Tochter Haruna Ikezawa wurde als Synchronsprecherin bekannt.