Jun Kasai (japanisch 葛西 潤 Kasai Jun; * 24. Oktober 2000 in Nagoya) ist ein japanischer Leichtathlet, der sich auf den…Jun Kasai (japanisch 葛西 潤 Kasai Jun; * 24. Oktober 2000 in Nagoya) ist ein japanischer Leichtathlet, der sich auf den Langstreckenlauf spezialisiert hat.
Nobuaki Yanagida (japanisch 柳田 伸明 Yanagida Nobuaki; * 9. Dezember 1970 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger…Nobuaki Yanagida (japanisch 柳田 伸明 Yanagida Nobuaki; * 9. Dezember 1970 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Toshiko Takeya (jap. 竹谷 とし子 Takeya Toshiko, verheiratete Kikuchi (菊地); * 30. September 1969 in Shibetsu, Hokkaidō) ist…Toshiko Takeya (jap. 竹谷 とし子 Takeya Toshiko, verheiratete Kikuchi (菊地); * 30. September 1969 in Shibetsu, Hokkaidō) ist eine japanische Politikerin der Kōmeitō, seit 2010 eine der zehn→zwölf Vertreter der Präfektur Tokio im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, und seit Januar 2026 Kōmeitō-Vorsitzende. Takeya studierte nach Abschluss der angeschlossenen Oberschule an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Sōka-Universität. Dort erwarb sie auch die Qualifikation als kōnin kaikeishi, einem staatlich geprüften Wirtschaftsprüfer. Nach ihrem Abschluss 1992 arbeitete sie zunächst für Tōmatsu, dann ab 1996 für Abeam Consulting KK, für die sie auch mehrfach im Ausland, unter anderem bei Entwicklungsprojekten in Südostasien, eingesetzt wurde. Bei der Sangiin-Wahl 2010 wechselte Takeya in die Politik und übernahm die Kōmeitō-Kandidatur in Tokio von Yūji Sawa, der sich aus Altersgründen zurückzog. Sie erhielt über 800 Tausend Stimmen und erreichte damit den zweiten Platz hinter Renhō Murata (DPJ). Bei der Sangiin-Wahl 2016, bei der der Präfekturwahlkreis Tokio auf sechs Mandate vergrößert wurde, wurde Takeya mit 770.535 Stimmen (12,3 %) auf Platz 3 sicher wiedergewählt. 2022 erreichte sie mit 11,8 % der Stimmen Platz zwei. Von 2013 bis 2014 saß sie im Sangiin dem Katastrophen-Sonderausschuss (saigai taisaku tokubetsu iinkai) vor, von 2014 bis 2015 (Kabinett Shinzō Abe III) war sie parlamentarische Staatssekretärin (daijinseimukan) im Finanzministerium. 2017 bis 2018 war sie Vorsitzende des Ausschusses für Allgemeine Angelegenheiten (zum gleichnamigen Ministerium), von 2019 bis 2020 führte sie den Justizausschuss. Für das umgebildete Kabinett Kishida war sie von 2022 bis 2023 „Vizeministerin“ in der Wiederaufbaubehörde. Unter dem Kōmeitō-Vorsitzenden Tetsuo Saitō wurde Takeya von 2024 bis 2026 stellvertretende Vorsitzende (daihyō-daikō). Als die Kōmeitō im Shūgiin, dem Unterhaus des Nationalparlaments, für die Wahl 2026 mit der Konstitutionell-Demokratischen Partei zum Chūdō Kaikaku Rengō („zentristisches Reformbündnis“) fusionierte und Tetsuo Saitō dort Kovorsitzender wurde, übernahm Takeya den Parteivorsitz.
Cheng Yonghua (chinesisch: 程永华; * September 1954 in Changchun, Jilin) ist ein ehemaliger Diplomat der Volksrepublik…Cheng Yonghua (chinesisch: 程永华; * September 1954 in Changchun, Jilin) ist ein ehemaliger Diplomat der Volksrepublik China, der unter anderem von 2006 bis 2008 Botschafter in Malaysia und Singapur, von 2008 bis 2010 Botschafter in Südkorea sowie zuletzt zwischen 2010 und 2019 Botschafter in Japan war.
Kazuo Kitagawa (japanisch 北側 一雄 Kitagawa Kazuo; * 2. März 1953 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker…Kazuo Kitagawa (japanisch 北側 一雄 Kitagawa Kazuo; * 2. März 1953 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (Kōmeitō → Kōmei shintō → Shinshintō → Shintō Heiwa → Kōmeitō). Von 1990 bis 2024 war er mit Unterbrechung Mitglied des Abgeordnetenhauses (Unterhaus des Nationalparlaments), ab 1996 für den Wahlkreis Osaka 16, von 2004 bis 2006 war er Minister für Staatsland & Verkehr in den Kabinetten Koizumi II und III. Kitagawa, der Sohn von Yoshikazu Kitagawa (Kōmeitō-Abgeordneter für den SNTV-Dreimandatswahlkreis Osaka 6), besuchte die der Sōka-Universität angeschlossene Sōka-Oberschule, studierte anschließend an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Sōka-Universität und wurde Anwalt. In die aktive Politik trat er zur Abgeordnetenhauswahl 1990 ein, als er für die Kōmeitō im SNTV-Viermandatswahkreis Osaka 5 kandidierte, zu dem vor allem die Stadt Sakai gehörte. Er wurde mit dem dritthöchsten Stimmenanteil gewählt, 1993, als der Wahlkreis Osaka 5 auf fünf Sitze vergrößert wurde, auf Platz 2 wiedergewählt. Für das Kabinett Hosokawa war er 1993–1994 parlamentarischer Staatssekretär (seimu jikan) im Finanzministerium. Nach dem Scheitern der Anti-LDP-Koalition wurde er wie die meisten Kōmeitō-Abgeordneten im Abgeordnetenhaus Mitglied der Neuen Fortschrittspartei und beteiligte sich anschließend an der Wiedergründung der Kōmeitō. Seit der Wahlrechtsreform der 1990er Jahre bestreitet Kitagawa den FPTP-Einmandatswahlkreis Osaka 16, der Teile der Stadt Sakai umfasst. Diesen gewann er 1996 für die NFP, und danach meistens für die rekonstituierte, „neue“ Kōmeitō; nur bei der Erdrutschniederlage der LDP-Kōmeitō-Regierung in der Wahl 2009 unterlag er dem Demokraten Hiroyuki Moriyama und schied bis 2012 aus dem Parlament aus. Im Abgeordnetenhaus war er von 1999 bis 2000 Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft & Technologie, von 2012 bis 2013 des Ausschusses für Allgemeine Angelegenheiten. In der Kōmeitō führte er nach dem Eintritt in die Regierungskoalition mit der LDP von 2000 bis 2004 den politischen Forschungsrat, von 2006 bis 2009 war er Generalsekretär. 2004, als die Kōmeitō bei der Umbildung des zweiten Kabinetts Koizumi anstelle des Sozialministeriums das Infrastrukturministerium übernahm, wurde Kitagawa bis 2006 (Kabinett Koizumi III inklusive Umbildung) Minister. Ab 2017 war er in der Kōmeitō einer der Vizeparteivorsitzenden und gleichzeitig „Vorsitzender des Zentralvorstandes“ (中央幹事会会長 chūō-kanjikai kaichō; bei der Reorganisation 2014 neu entstandene Position). Kurz vor der Abgeordnetenhauswahl 2024 kündigte Kitagawa im Oktober 2024 seinen Rückzug an. Seinen Wahlkreis sollte für die Regierungskoalition die bisherige langjährige Kōmeitō-Rätehausabgeordnete Kanae Yamamoto übernehmen, die ihn aber an Masaki Kuroda von der Nippon Ishin no Kai verlor.
Michiyo Takagi (jap. 高木 美智代, Takagi Michiyo; * 13. September 1952 in der späteren Stadt Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka)…Michiyo Takagi (jap. 高木 美智代, Takagi Michiyo; * 13. September 1952 in der späteren Stadt Kitakyūshū, Präfektur Fukuoka) ist eine ehemalige japanische Politikerin der Kōmeitō und war von 2003 bis 2021 Abgeordnete für den Verhältniswahlblock Tokio im Abgeordnetenhaus (Shūgiin), dem Unterhaus der Nationalversammlung (Kokkai). Takagi studierte ab 1971 im ersten Jahrgang der neu gegründeten Sōka Daigaku, nach ihrem Abschluss 1975 war sie Journalistin für die ebenfalls mit der Sōka Gakkai verbundene Zeitung Seikyō Shimbun. Bei der Shūgiin-Wahl 2003 kandidierte sie bei der Verhältniswahl in Tokio auf Platz 2 der Kōmeitō-Liste und wurde gewählt, dort wurde sie seither fünfmal in Folge wiedergewählt. Im Abgeordnetenhaus war sie von 2009 bis 2010 Vorsitzende des Sonderausschusses für Jugendfragen, 2016 Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Industrie. Von 2006 bis 2007 (Kabinett Shinzō Abe I) war sie im zugehörigen Ministerium parlamentarische Staatssekretärin (daijinseimukan). 2017 wurde sie für das umgebildete dritte Kabinett Abe Staatssekretärin (fuku-daijin) im Sozial- und Arbeitsministerium (engl. MHLW). Zur Shūgiin-Wahl 2021 trat Takagi nicht mehr an.
Shōzō Azuma (jap. 東 祥三, Azuma Shōzō; * 1. Mai 1951 in Shinjuku, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker. Er war…Shōzō Azuma (jap. 東 祥三, Azuma Shōzō; * 1. Mai 1951 in Shinjuku, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker. Er war bis 2012 Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments, für den 15. Wahlkreis Tokio, zuletzt als Mitglied der Nippon Mirai no Tō. Azuma absolvierte 1975 die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Sōka-Universität, an der er 1983 auch den Doktorgrad (hakushi) erwarb. Bis 1988 war er für Sonderorganisationen der Vereinten Nationen tätig, darunter die ONUDI. 1990 kandidierte er in Nachfolge von Shigetake Arishima als Kōmeitō-Kandidat im damaligen Viermandatswahlkreis Tokio 6 für das Shūgiin und wurde mit dem vierthöchsten Stimmenanteil gewählt, 1993 mit dem dritthöchsten Stimmenanteil wiedergewählt. Unter der Anti-LDP-Koalition die in Form des Kabinetts Hosokawa 1993 die Regierung übernahm, wurde Azuma parlamentarischer Staatssekretär im Außenministerium unter Tsutomu Hata. Nach der Auflösung der Kōmeitō 1994 gehörte Azuma wie die meisten Parteimitglieder zur Neuen Fortschrittspartei, folgte danach aber Ichirō Ozawa in die Liberale Partei und schließlich die Demokratische Partei, in der er zur Ozawa-Gruppe gehörte. Nach der Wahlrechtsreform kandidierte er zunächst 1996 nur im Verhältniswahlblock Tokio, den er bis 2003 repräsentierte, ab 2000 auch im neuen Einzelwahlkreis Tokio 15, den er aber deutlich verlor, so dass er 2003 auch die Wiederwahl im Verhältniswahlblock verfehlte – 2003 setzte die Demokratische Partei alle 24 Wahlkreiskandidaten im Block Tokio auf den Listenplatz 1 – und aus dem Parlament ausschied. Erst beim demokratischen Erdrutschsieg in der Shūgiin-Wahl 2009 konnte Azuma den LDP-Amtsinhaber Ben Kimura um rund 15,000 Stimmen schlagen, den Wahlkreis erstmals gewinnen und wieder ins Parlament einziehen. Von 2009 bis 2010 saß Azuma dem Shūgiin-Ausschuss für Wirtschaft und Industrie vor. Im September 2010 wurde er von Naoto Kan bei einer Kabinettsumbildung zum „Vizeminister“ im Kabinettsbüro berufen. Die Position behielt er bis 2011. Von 2011 bis 2012 war er Vorsitzender des Shūgiin-Sicherheitsausschusses (anzen-hoshō-iinkai). Im Sommer 2012 folgte Azuma Ichirō Ozawa zusammen mit weiteren Gegnern der vom Parteivorsitzenden Yoshihiko Noda geplanten Mehrwertsteuererhöhung aus der Demokratischen Partei in die Kokumin no Seikatsu ga Daiichi. In der neuen Partei war er Generalsekretär. Vor der Shūgiin-Wahl 2012 schloss er sich zusammen mit den meisten Anhängern Ozawas der Nippon Mirai no Tō an. Bei der Wahl wurde er mit rund 28.500 Stimmen nur Vierter in seinem Wahlkreis und verfehlte auch eine Wiederwahl über den Block Tokio, wo die Partei nur ein Mandat gewann. Bei der Wahl 2013 bewarb er sich für das Sangiin, das Oberhaus des nationalen Parlaments. Im nationalen Verhältniswahlkreis kandidierte er für Ozawas Seikatsu no Tō, erhielt aber mit 33.146 Stimmen nur den fünften Platz, und die Partei gewann bei der Verhältniswahl ohnehin null Sitze.
Yōko Honna (本名 陽子, Honna Yōko, * 7. Januar 1979 in Sōka, Präfektur Saitama) ist eine japanische Schauspielerin…Yōko Honna (本名 陽子, Honna Yōko, * 7. Januar 1979 in Sōka, Präfektur Saitama) ist eine japanische Schauspielerin, Synchronsprecherin und Sängerin aus Sōka, Präfektur Saitama, Japan. Sie arbeitet bei Re/Max (RE/MAX), obwohl sie früher beim Synchronstudio 81 Produce arbeitete. Sie ist vor allem als Stimme von Nagisa Misumi aus der Originalserie „Pretty Cure“ sowie als Shizuku Tsukishima aus „Stimme des Herzens“ bekannt.