Nobuaki Yanagida (japanisch 柳田 伸明 Yanagida Nobuaki; * 9. Dezember 1970 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger…Nobuaki Yanagida (japanisch 柳田 伸明 Yanagida Nobuaki; * 9. Dezember 1970 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Toshiko Takeya (jap. 竹谷 とし子 Takeya Toshiko, verheiratete Kikuchi (菊地); * 30. September 1969 in Shibetsu, Hokkaidō) ist…Toshiko Takeya (jap. 竹谷 とし子 Takeya Toshiko, verheiratete Kikuchi (菊地); * 30. September 1969 in Shibetsu, Hokkaidō) ist eine japanische Politikerin der Kōmeitō, seit 2010 eine der zehn→zwölf Vertreter der Präfektur Tokio im Sangiin, dem Oberhaus des nationalen Parlaments, und seit Januar 2026 Kōmeitō-Vorsitzende. Takeya studierte nach Abschluss der angeschlossenen Oberschule an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Sōka-Universität. Dort erwarb sie auch die Qualifikation als kōnin kaikeishi, einem staatlich geprüften Wirtschaftsprüfer. Nach ihrem Abschluss 1992 arbeitete sie zunächst für Tōmatsu, dann ab 1996 für Abeam Consulting KK, für die sie auch mehrfach im Ausland, unter anderem bei Entwicklungsprojekten in Südostasien, eingesetzt wurde. Bei der Sangiin-Wahl 2010 wechselte Takeya in die Politik und übernahm die Kōmeitō-Kandidatur in Tokio von Yūji Sawa, der sich aus Altersgründen zurückzog. Sie erhielt über 800 Tausend Stimmen und erreichte damit den zweiten Platz hinter Renhō Murata (DPJ). Bei der Sangiin-Wahl 2016, bei der der Präfekturwahlkreis Tokio auf sechs Mandate vergrößert wurde, wurde Takeya mit 770.535 Stimmen (12,3 %) auf Platz 3 sicher wiedergewählt. 2022 erreichte sie mit 11,8 % der Stimmen Platz zwei. Von 2013 bis 2014 saß sie im Sangiin dem Katastrophen-Sonderausschuss (saigai taisaku tokubetsu iinkai) vor, von 2014 bis 2015 (Kabinett Shinzō Abe III) war sie parlamentarische Staatssekretärin (daijinseimukan) im Finanzministerium. 2017 bis 2018 war sie Vorsitzende des Ausschusses für Allgemeine Angelegenheiten (zum gleichnamigen Ministerium), von 2019 bis 2020 führte sie den Justizausschuss. Für das umgebildete Kabinett Kishida war sie von 2022 bis 2023 „Vizeministerin“ in der Wiederaufbaubehörde. Unter dem Kōmeitō-Vorsitzenden Tetsuo Saitō wurde Takeya von 2024 bis 2026 stellvertretende Vorsitzende (daihyō-daikō). Als die Kōmeitō im Shūgiin, dem Unterhaus des Nationalparlaments, für die Wahl 2026 mit der Konstitutionell-Demokratischen Partei zum Chūdō Kaikaku Rengō („zentristisches Reformbündnis“) fusionierte und Tetsuo Saitō dort Kovorsitzender wurde, übernahm Takeya den Parteivorsitz.
Tomoyasu Asaoka (jap. 浅岡 朝泰, Asaoka Tomoyasu; * 6. April 1962 in der Präfektur Tokio; † 6. Oktober 2021) war ein…Tomoyasu Asaoka (jap. 浅岡 朝泰, Asaoka Tomoyasu; * 6. April 1962 in der Präfektur Tokio; † 6. Oktober 2021) war ein japanischer Fußballspieler.
Kazuo Kitagawa (japanisch 北側 一雄 Kitagawa Kazuo; * 2. März 1953 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker…Kazuo Kitagawa (japanisch 北側 一雄 Kitagawa Kazuo; * 2. März 1953 in Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Politiker (Kōmeitō → Kōmei shintō → Shinshintō → Shintō Heiwa → Kōmeitō). Von 1990 bis 2024 war er mit Unterbrechung Mitglied des Abgeordnetenhauses (Unterhaus des Nationalparlaments), ab 1996 für den Wahlkreis Osaka 16, von 2004 bis 2006 war er Minister für Staatsland & Verkehr in den Kabinetten Koizumi II und III. Kitagawa, der Sohn von Yoshikazu Kitagawa (Kōmeitō-Abgeordneter für den SNTV-Dreimandatswahlkreis Osaka 6), besuchte die der Sōka-Universität angeschlossene Sōka-Oberschule, studierte anschließend an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Sōka-Universität und wurde Anwalt. In die aktive Politik trat er zur Abgeordnetenhauswahl 1990 ein, als er für die Kōmeitō im SNTV-Viermandatswahkreis Osaka 5 kandidierte, zu dem vor allem die Stadt Sakai gehörte. Er wurde mit dem dritthöchsten Stimmenanteil gewählt, 1993, als der Wahlkreis Osaka 5 auf fünf Sitze vergrößert wurde, auf Platz 2 wiedergewählt. Für das Kabinett Hosokawa war er 1993–1994 parlamentarischer Staatssekretär (seimu jikan) im Finanzministerium. Nach dem Scheitern der Anti-LDP-Koalition wurde er wie die meisten Kōmeitō-Abgeordneten im Abgeordnetenhaus Mitglied der Neuen Fortschrittspartei und beteiligte sich anschließend an der Wiedergründung der Kōmeitō. Seit der Wahlrechtsreform der 1990er Jahre bestreitet Kitagawa den FPTP-Einmandatswahlkreis Osaka 16, der Teile der Stadt Sakai umfasst. Diesen gewann er 1996 für die NFP, und danach meistens für die rekonstituierte, „neue“ Kōmeitō; nur bei der Erdrutschniederlage der LDP-Kōmeitō-Regierung in der Wahl 2009 unterlag er dem Demokraten Hiroyuki Moriyama und schied bis 2012 aus dem Parlament aus. Im Abgeordnetenhaus war er von 1999 bis 2000 Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft & Technologie, von 2012 bis 2013 des Ausschusses für Allgemeine Angelegenheiten. In der Kōmeitō führte er nach dem Eintritt in die Regierungskoalition mit der LDP von 2000 bis 2004 den politischen Forschungsrat, von 2006 bis 2009 war er Generalsekretär. 2004, als die Kōmeitō bei der Umbildung des zweiten Kabinetts Koizumi anstelle des Sozialministeriums das Infrastrukturministerium übernahm, wurde Kitagawa bis 2006 (Kabinett Koizumi III inklusive Umbildung) Minister. Ab 2017 war er in der Kōmeitō einer der Vizeparteivorsitzenden und gleichzeitig „Vorsitzender des Zentralvorstandes“ (中央幹事会会長 chūō-kanjikai kaichō; bei der Reorganisation 2014 neu entstandene Position). Kurz vor der Abgeordnetenhauswahl 2024 kündigte Kitagawa im Oktober 2024 seinen Rückzug an. Seinen Wahlkreis sollte für die Regierungskoalition die bisherige langjährige Kōmeitō-Rätehausabgeordnete Kanae Yamamoto übernehmen, die ihn aber an Masaki Kuroda von der Nippon Ishin no Kai verlor.