Kōtarō Tatsumi (japanisch 辰巳 孝太郎 Tatsumi Kōtarō; * 21. August 1976 in Nishiyodogawa, Osaka, Präfektur Osaka) ist ein…Kōtarō Tatsumi (japanisch 辰巳 孝太郎 Tatsumi Kōtarō; * 21. August 1976 in Nishiyodogawa, Osaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker der Kommunistischen Partei Japans (KPJ), der von 2013 bis 2019 Mitglied des Sangiin, des Oberhauses des Parlaments, war sowie seit 2024 Mitglied des Shūgiin, des Unterhauses, ist.
Tōru Hashimoto (jap. 橋下 徹, Hashimoto Tōru; * 29. Juni 1969 in Shibuya, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker…Tōru Hashimoto (jap. 橋下 徹, Hashimoto Tōru; * 29. Juni 1969 in Shibuya, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (parteilos→Nippon-/Ōsaka Ishin→Ishin→Nippon-/Ōsaka Ishin). Er war von 2008 bis 2011 Gouverneur der Präfektur (-fu) Osaka, anschließend bis 2015 Bürgermeister der [kreisfreien] Stadt (-shi) Osaka. In seiner Regierungszeit begründete und führte er die Regionalpartei Ōsaka Ishin no Kai, mit der er und seine Anhänger später in die nationale Politik vorstießen und das seit den späten 1990er/frühen 2000er Jahren etablierte Parteiensystem zu destabilisieren versuchten. Zeitweise war er auch Vorsitzender der jeweils mit der Ishin no Kai assoziierte Nationalpartei (2012–2014 Nippon Ishin no Kai und für kurze Zeit 2015 Ōsaka Ishin no Kai), bekleidete aber bisher kein nationales Amt oder Mandat.
Takao Nakano (jap. 中野 貴雄, Nakano Takao; * 15. Mai 1962 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Regisseur und…Takao Nakano (jap. 中野 貴雄, Nakano Takao; * 15. Mai 1962 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Regisseur und Drehbuchautor. Er ist bekannt für skurrile B-Movies, die Erotik- und Horrorelemente verbinden und wurde in den Medien als der Tarantino von Tokio bezeichnet. Er schrieb das Drehbuch für den auch in Europa bekannten Film Die wunderbare Welt der Sachiko Hanai. Auch sein Film Big Tits Zombie – Boobs to die for fand international Beachtung und wurde unter anderem auf dem Chicago International Film Festival gezeigt.
Midori Matsushima (jap. 松島 みどり Matsushima Midori; * 15. Juli 1956 in Toyonaka, Präfektur Osaka) ist eine japanische…Midori Matsushima (jap. 松島 みどり Matsushima Midori; * 15. Juli 1956 in Toyonaka, Präfektur Osaka) ist eine japanische Politikerin der Liberaldemokratischen Partei (zuletzt Abe-Faktion) und Abgeordnete im Shūgiin für den 14. Wahlkreis der Präfektur Tokio. 2014 war sie für kurze Zeit Justizministerin. Matsushima studierte an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio und arbeitete anschließend 15 Jahre lang als Journalistin für die Asahi Shimbun, vor allem in den Redaktionen für Wirtschaft und Politik. 1995 verließ sie die Zeitung, um sich der Politik zuzuwenden. Bei der Shūgiin-Wahl 1996, der ersten nach der Einführung der Einmandatswahlkreise und des Grabenwahlsystems, kandidierte sie für die LDP im neuen Wahlkreis Tokio 14, unterlag aber Taichirō Nishikawa (NFP), der später zur Konservativen Partei gehörte, die in Koalition mit der LDP regierte. Bei der Wahl 2000 kandidierte sie nur im Verhältniswahlblock Tokio, wo die Liste der LDP damals von gesetzten Kandidaten ohne gleichzeitige Kandidatur in einem Wahlkreis angeführt wurde, und war auf Platz 1 sicher gewählt. Bei der Shūgiin-Wahl 2003 nominierte die LDP trotz Koalition mit der (inzwischen: „Neuen“) Konservativen Partei Matsushima als Kandidatin im Wahlkreis Tokio 14, und sie setzte sich knapp gegen den Demokraten Kazuo Inoue, den auf Platz drei abgeschlagenen Nishikawa und einen Kommunisten durch. 2005 verteidigte sie den Sitz klar mit absoluter Mehrheit. 2006 wurde Matsushima für das erste Kabinett von Shinzō Abe (Machimura-Faktion) parlamentarische Staatssekretärin (daijinseimukan) im Außenministerium, anschließend war sie von 2007 bis 2008 (Kabinettsumbildung Abe und Kabinett Fukuda) „Vizeministerin“ (fukudaijin) im Land- und Verkehrsministerium. Bei der Shūgiin-Wahl 2009 verlor sie ihren Wahlkreis an den Demokraten Taketsuka Kimura und verfehlte auch die Wahl im Block Tokio, wo sie sich mit allen Doppelkandidaten den Listenplatz 1 teilte und bei fünf Verhältniswahlsitzen für die LDP mit einer sekihairitsu von 84,6 % nur die sechstbeste Wahlkreisverliererin war. Bei der demokratischen Erdrutschniederlage in der Shūgiin-Wahl 2012 setzte sie sich gegen ein zersplittertes Kandidatenfeld – Kimura war der Zukunftspartei beigetreten, die Nippon Ishin no Kai nominierte einen Kandidaten und die Demokraten stellten Tadashi Inuzuka (bis 2010 Abgeordneter im Sangiin für die Präfektur Nagasaki) im Wahlkreis 14 auf – trotz nur leicht gestiegenem Stimmenanteil und gesunkener absoluter Stimmenzahl klar durch. Sie war bis 2013 Vorsitzende des Shūgiin-Sonderausschusses für Jugendfragen (seishōnen mondai ni kan suru tokubetsu iinkai). Im September 2013 wurde sie für das zweite Kabinett Abe „Vizeministerin“ im Wirtschafts- und Industrieministerium. Bei den Wahlen 2014 bis 2021 verteidigte sie ihr Mandat mit jeweils über 40 % der Stimmen, 2024 mit nur noch 36 % gegen abermals zersplitterte Opposition, 2026 erstmals seit 2005 mit absoluter Mehrheit. Bei der Umbildung seines zweiten Kabinetts im September 2014 berief Abe sie zur Justizministerin, sie trat aber schon Im Oktober nach der Anzeige eines Verstoßes gegen die seit der Besatzungszeit kaum geänderten strengen Wahlkampfvorschriften zurück, nachdem sie Wähler mit Fächern beschenkt hatte. Das Verfahren wurde von der Staatsanwaltschaft Tokio aber im Dezember 2014 eingestellt, nachdem nicht eindeutig war, dass die Geschenke in direktem Bezug zu einer Wahl standen. Von 2017 bis 2018 saß Matsushima dem Shūgiin-Umweltaausschuss vor, von 2019 bis 2020 dem Justizausschuss, danach bis 2021 dem Sonderausschuss für Verbraucherschutz (shōhisha mondai, wörtl. „Verbraucherprobleme“; 2009 eingerichtet). 2025 wurde sie für das Kabinett Takaichi Beraterin der Premierministerin für „Ausländerpolitik“ (外国人政策 gaikokujin seisaku).
Masayuki Naoshima (jap. 直嶋 正行, Naoshima Masayuki; * 23. Oktober 1945 in Ikeda, Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Masayuki Naoshima (jap. 直嶋 正行, Naoshima Masayuki; * 23. Oktober 1945 in Ikeda, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker der Minshintō, ehemaliger Abgeordneter des Sangiin, des japanischen Oberhauses, und ehemaliger Wirtschaftsminister seines Landes. In der Partei gehört er zur Kawabata-Gruppe. Nach dem Abschluss seines Studiums an der betriebswirtschaftlichen Fakultät der Universität Kōbe 1971 arbeitete Naoshima für Toyota Motor. Ab 1984 übernahm er Führungsfunktionen beim „Alljapanischen Verband der Arbeitergewerkschaften in der Automobilindustrie“ (kurz: Jidōsha-Sōren/JAW), 1991 wurde er stellvertretender Vorsitzender. 1992 wechselte Naoshima in die Politik und wurde als Kandidat der Demokratisch-Sozialistischen Partei (DSP) über die Verhältniswahlliste erstmals ins Sangiin gewählt. 1994 wurde er Mitglied der Neuen Fortschrittspartei, 1998 dann zunächst Mitglied der „Neuen Brüderlichkeitspartei“, bevor diese schließlich Teil der Demokratischen Partei wurde. Für die DPJ wurde Naoshima bei den Wahlen von 1998 und 2004 wiedergewählt. Im Sangiin war Naoshima Mitglied verschiedener Ausschüsse, unter anderem im Finanz-, Verkehrs- und Haushaltsausschuss sowie im Sonderausschuss für die Verfassung. In der Demokratischen Partei gehörte er seit 1999 mehreren Schattenkabinetten als Schatten-Vize-Minister (Staatssekretär) an. 2007 übernahm er den Vorsitz des Politikforschungsrats und wurde außerdem als „der nächste Kabinettssekretär“ vorgestellt. Nach der Regierungsübernahme der Demokraten im September 2009 wurde Naoshima als Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie ins Kabinett Hatoyama berufen. Unter Hatoyamas Nachfolger Naoto Kan wurde er in dessen Kabinett zunächst übernommen, im September 2010 durch Akihiro Ōhata ersetzt. Bei der Sangiin-Wahl 2016 trat Naoshima nach vier Amtszeiten nicht mehr an.
Osamu Tezuka (japanisch 手塚 治虫, eigentlich: 手塚 治, Tezuka Osamu; * 3. November 1928 in Toyonaka; † 9. Februar 1989) war…Osamu Tezuka (japanisch 手塚 治虫, eigentlich: 手塚 治, Tezuka Osamu; * 3. November 1928 in Toyonaka; † 9. Februar 1989) war ein japanischer Manga-Zeichner, Animationskünstler und Regisseur. Er war maßgeblich an der Entwicklung des modernen Mangas und Animes der Nachkriegszeit beteiligt. In seinem umfassenden Werk schuf er zahlreiche technische wie erzählerische Innovationen, was ihm Spitznamen wie „Vater des Manga“ (マンガの父 Manga no Chichi) oder „Gott des Manga“ (マンガの神様 Manga no Kami-sama) einbrachten. Zu seinen berühmtesten Arbeiten zählen beispielsweise Astro Boy, Black Jack, Prinzessin Saphir und Kimba, der weiße Löwe.
Takeo Matsubara (jap. 松原 武生, Matsubara Takeo; * 3. April 1921 in der Präfektur Osaka; † 15. Dezember 2014 in Tokio) war…Takeo Matsubara (jap. 松原 武生, Matsubara Takeo; * 3. April 1921 in der Präfektur Osaka; † 15. Dezember 2014 in Tokio) war ein japanischer theoretischer Physiker, der sich mit quantenmechanischer Vielteilchentheorie in der Festkörperphysik befasste.
Hayaishi Osamu (japanisch 早石 修; * 8. Januar 1920 in Stockton, Kalifornien; † 17. Dezember 2015) war ein japanischer…Hayaishi Osamu (japanisch 早石 修; * 8. Januar 1920 in Stockton, Kalifornien; † 17. Dezember 2015) war ein japanischer Biochemiker.
Noma Hiroshi (japanisch 野間 宏; * 23. Februar 1915 in Kōbe; † 2. Januar 1991 in Tokio) war ein japanischer…Noma Hiroshi (japanisch 野間 宏; * 23. Februar 1915 in Kōbe; † 2. Januar 1991 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller. Noma Hiroshi, Sohn eines buddhistischen Priesters, begeisterte sich für die französische symbolistische Dichtung, las die Werke von James Joyce, André Gide und Marcel Proust und war Schüler des Dichters Takeuchi Katsutarō, bevor er ab April 1935 an der Universität Kyōto ein Französisch-Studium begann. Nach dem Studium, das er 1938 beendete, arbeitete er am Ōsaka City Welfare Department und kümmerte sich um die Burakumin, also die Unterpriviliierten Japans. Er interessierte sich frühzeitig für die marxistische Ideologie. 1941 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und nahm an Kämpfen in China und auf den Philippinen teil. Nachdem er wegen einer Malariainfektion aus der Armee entlassen worden war, trat er 1944 der Kommunistischen Partei bei, aus der er allerdings später wieder ausgeschlossen wurde. 1946 debütierte er mit dem Roman „Kurai e“ (暗い絵) – „Schwarzes Bild“. Sein bedeutendstes Werk war der Antikriegsroman „Shinkū chitai“ (真空地帯, 1952) – „Zone der Leere“, für den er mit dem Mainichi-Kulturpreis ausgezeichnet wurde. Für den Roman „Seinen no wa“ (青年の環) – „Kreis der Jugendlichen“ erhielt er 1971 den Tanizaki-Jun’ichirō-Preis. Das ist der Titel einer fünfbändigen Serie von Büchern, die Noma 1947 begann und die insgesamt 8000 Seiten umfasst. In diesem Buch verarbeitet Noma seine Erfahrungen mit den Burakumin und deren Befreiung. Für sein Gesamtwerk erhielt er 1989 den Asahi-Preis.
Morimoto Kaoru (jap. 森本 薫; * 4. Juni 1912 in Nakatsu, (heute: Stadtteil von Osaka); † 6. Oktober 1946, Präfektur Kyōto)…Morimoto Kaoru (jap. 森本 薫; * 4. Juni 1912 in Nakatsu, (heute: Stadtteil von Osaka); † 6. Oktober 1946, Präfektur Kyōto) war ein japanischer Dramatiker und Übersetzer.
Kawashima Takeyoshi (japanisch 川島 武宜; geboren 17. Oktober 1909 in Gifu (Präfektur Gifu); gestorben 21. Mai 1992) war…Kawashima Takeyoshi (japanisch 川島 武宜; geboren 17. Oktober 1909 in Gifu (Präfektur Gifu); gestorben 21. Mai 1992) war ein japanischer Rechtsgelehrter.
Yasui Takuma (japanisch 安井 琢磨; geboren 4. Januar 1909 in Osaka; gestorben 17. Dezember 1995) war ein japanischer…Yasui Takuma (japanisch 安井 琢磨; geboren 4. Januar 1909 in Osaka; gestorben 17. Dezember 1995) war ein japanischer Wirtschaftswissenschaftler.
Jirō Yoshihara (japanisch 吉原 次良, Yoshihara Jirō; geboren am 1. Januar 1905 in Osaka; gestorben 19. Februar 1972) war…Jirō Yoshihara (japanisch 吉原 次良, Yoshihara Jirō; geboren am 1. Januar 1905 in Osaka; gestorben 19. Februar 1972) war ein japanischer Unternehmer und Maler.
Hashimoto Kunihiko (japanisch 橋本 國彦, Schreibweise des Vornamens auch Qunihico; * 14. September 1904 in Tokio; † 6. Mai…Hashimoto Kunihiko (japanisch 橋本 國彦, Schreibweise des Vornamens auch Qunihico; * 14. September 1904 in Tokio; † 6. Mai 1949 in Kamakura) war ein japanischer Komponist, Geiger, Dirigent und Hochschullehrer.
Saeki Yūzō (japanisch 佐伯 祐三; 28. April 1898 in Nakatsu, Landkreis Nishinari (heute Kita-ku, Osaka), Präfektur Osaka –…Saeki Yūzō (japanisch 佐伯 祐三; 28. April 1898 in Nakatsu, Landkreis Nishinari (heute Kita-ku, Osaka), Präfektur Osaka – 16. August 1928 in Paris) war ein japanischer Maler im Yōga-Stil.
Mitsunobu Tōyō (jap. 光延 東洋; * 9. Oktober 1897 in Takahashi; † 8. Juni 1944 am Abetone-Pass) war ein Admiral bei der…Mitsunobu Tōyō (jap. 光延 東洋; * 9. Oktober 1897 in Takahashi; † 8. Juni 1944 am Abetone-Pass) war ein Admiral bei der Kaiserlich Japanischen Marine sowie japanischer Flottenattaché und Chef der japanischen Marinemission in Italien.
Yamamoto Tamesaburō (japanisch 山本 為三郎; geboren 24. April 1893 in Osaka; gestorben 4. Februar 1966 in Tokio) war ein…Yamamoto Tamesaburō (japanisch 山本 為三郎; geboren 24. April 1893 in Osaka; gestorben 4. Februar 1966 in Tokio) war ein erfolgreicher japanischer Unternehmer und Kunstmäzen. Er wurde „Bierkönig“ (ビール王) und „Hotelkönig“ (ホテル王) genannt.
Kashio Seiichirō (japanisch 柏尾 誠一郎 Kashio Seiichirō; * 2. Januar 1892 in Osaka; † 6. September 1962 in Tokio) war ein…Kashio Seiichirō (japanisch 柏尾 誠一郎 Kashio Seiichirō; * 2. Januar 1892 in Osaka; † 6. September 1962 in Tokio) war ein japanischer Tennisspieler. Im Herrendoppel gewann er mit der Silbermedaille 1920 die erste olympische Medaille für Japan.
Takikawa Yukitoki (japanisch 滝川幸辰, der Vorname wird auch Kōshin gelesen; geboren 24. Februar 1891 in Okayama (Präfektur…Takikawa Yukitoki (japanisch 滝川幸辰, der Vorname wird auch Kōshin gelesen; geboren 24. Februar 1891 in Okayama (Präfektur Okayama); gestorben 16. November 1962 in Kyōto) war ein japanischer Jurist, bekannt für seine Arbeiten zum Strafrecht.
Yagi Hidetsugu (japanisch 八木 秀次; * 28. Januar 1886 in der Präfektur Osaka; † 19. Januar 1976 in Tokio) war ein…Yagi Hidetsugu (japanisch 八木 秀次; * 28. Januar 1886 in der Präfektur Osaka; † 19. Januar 1976 in Tokio) war ein japanischer Physiker. Ab 1924 entwickelte er mit Uda Shintarō die Yagi-Uda-Antenne (meist nur als Yagi-Antenne bezeichnet).
Kiyono Kenji (japanisch 清野 謙次; * 14. August 1885 in der Präfektur Okayama; † 27. Dezember 1955 in Meguro, Tokio) war…Kiyono Kenji (japanisch 清野 謙次; * 14. August 1885 in der Präfektur Okayama; † 27. Dezember 1955 in Meguro, Tokio) war ein japanischer Arzt, Anthropologe und Archäologe. Er ist in der Medizin für die Entdeckung der Vitalfärbung bekannt, in der Archäologie für seine Kontroverse über die Herkunft der Japaner. Er verursachte zudem einen Universitätsskandal durch ein Diebstahldelikt. Kiyono war verheiratet mit Fumi Yasuba, der Tochter des Geschäftsmanns und Politikers Yasuba Suenobu (1858–1930). Die Ehe blieb kinderlos.
Ueda Kenkichi (jap. 植田 謙吉; * 8. März 1875 in Sayama-mura, Landkreise Tannan, Präfektur Sakai (heute: Ōsaka-Sayama); †…Ueda Kenkichi (jap. 植田 謙吉; * 8. März 1875 in Sayama-mura, Landkreise Tannan, Präfektur Sakai (heute: Ōsaka-Sayama); † 11. September 1962 in Ōiso, Präfektur Kanagawa) war ein General der Kaiserlich Japanischen Armee.
Aruga Nagao bzw. Ariga Nagao (jap. 有賀 長雄; * 13. November 1860 (traditionell: Man’en 1/10/1); † 17. Juni 1921) war ein…Aruga Nagao bzw. Ariga Nagao (jap. 有賀 長雄; * 13. November 1860 (traditionell: Man’en 1/10/1); † 17. Juni 1921) war ein japanischer Rechtswissenschaftler und Soziologe. Aruga Nagao wurde als ältester Sohn von Aruga Akinaga (有賀 長隣) geboren. Er lernte an der Englischschule Osaka (大阪英語学校, Ōsaka eigo gakkō), dann die Kaisei-Schule (開成学校, Kaisei gakkō) und dann die Universität Tokio, an der er 1882 seinen Abschluss in Geisteswissenschaften machte. Anschließend kompilierte er dort als außerordentlicher Professor (準助教授, junjo kyōju) die japanische Sozialgeschichte. Diese veröffentlichte er schließlich 1883 als dreibändiges Werk mit dem Titel Shakaigaku (Kyūjitai: 社會學, Shinjitai: 社会学, dt. „Soziologie“) und gilt damit als einer der Begründer der japanischen Soziologie. Seine Lehre basiert in Anlehnung an Herbert Spencer auf der Theorie der sozialen Evolution. 1884 wurde er Sekretär (書記官, shokikan) im japanischen Senat (Genrōin). Anschließend war er Sekretär im Geheimen Staatsrat (Sūmitsu-in), Sekretär (秘書官, hishokan) des Premierministers, hatte aber weitere hohe Ämter z. B. im Landwirtschafts- und im Handelsministerium inne. 1886 hatte er ein einjähriges Auslandsstudium in Europa. An der Universität Berlin lehrte er japanische Sozialgeschichte und lernte autodidaktisch europäische Geschichte und Psychologie. Einen Monat vor Verkündigung der Meiji-Verfassung veröffentlichte er Kokkagaku (国家学, dt. „Staatslehre“). 1897 erhielt er den Doktorgrad in Rechtswissenschaften und 1911 in Geisteswissenschaften. An der Waseda-Universität wurde er ordentlicher Professor und Ratsmitglied (評議員, hyōgiin). Zusätzlich war er Direktor der Teishitsu-seido-chōsa-kyoku (帝室制度調査局, dt. „Untersuchungsbehörde der Institution der kaiserlichen Familie“). Er lehrte auch an der Heereshochschule. Während des Russisch-Japanischen Kriegs 1904/1905 war er Ratgeber für die japanische Armee in Sachen Völkerrecht. Nach dem Krieg ging er noch dreimal zum Studium nach Europa und schrieb Nichi-Ro-sen’eki Kokusaihōron (日露戦役国際法論, dt. „Über das Völkerrecht im Russischen-Japanischen Krieg“). Er war mehrmals für das japanische Rote Kreuz bei der internationalen Rotkreuz-Konferenzen anwesend, und 3 Mal bei den Haager Friedenskonferenzen. 1913 folgte er einer Einladung Yuan Shikais – des Präsidenten der Republik China – und wurde dessen Rechtsberater.
Kajii Motojirō (japanische 梶井 基次郎; * 17. Februar 1901 in der Präfektur Osaka; † 24. März 1932) war ein japanischer…Kajii Motojirō (japanische 梶井 基次郎; * 17. Februar 1901 in der Präfektur Osaka; † 24. März 1932) war ein japanischer Schriftsteller.