Kimiya Yui (jap. 油井 亀美也, Yui Kimiya; * 30. Januar 1970 in Kawakami, Präfektur Nagano, Japan) ist ein japanischer…Kimiya Yui (jap. 油井 亀美也, Yui Kimiya; * 30. Januar 1970 in Kawakami, Präfektur Nagano, Japan) ist ein japanischer Raumfahrer.
Yoshihiro Murai (japanisch 村井 嘉浩, Murai Yoshihiro; * 20. August 1960 in Toyonaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer…Yoshihiro Murai (japanisch 村井 嘉浩, Murai Yoshihiro; * 20. August 1960 in Toyonaka, Präfektur Osaka) ist ein japanischer Politiker und seit 2005 Gouverneur der Präfektur Miyagi. Murai ist ein ehemaliger Angehöriger der Bodenselbstverteidigungsstreitkräfte. Nach seinem Studienabschluss 1984 an der Bōei Daigakkō („Nationale Verteidigungsakademie“) wurde er Hubschrauberpilot bei der „Heeresfliegergruppe Nordost“ (Tōhoku-hōmen kōkūtai). 1992 verließ er die Selbstverteidigungsstreitkräfte im Rang eines Hauptmanns (1等陸尉, ittō rikui) und besuchte anschließend das Matsushita Seikei Juku (松下政経塾, engl. Matsushita Institute of Government and Management). 1995 wurde Murai im Wahlkreis Miyagino (vier Mandate) für die Liberaldemokratische Partei (LDP) erstmals ins Präfekturparlament von Miyagi gewählt und danach 1999 und 2003 im Amt bestätigt. Von 2002 bis 2005 war er außerdem Generalsekretär der LDP Miyagi. 2005 legte er sein Abgeordnetenmandat und seine Parteizugehörigkeit nieder, um als Unabhängiger bei der Gouverneurswahl für die Nachfolge von Shirō Asano zu kandidieren. Er wurde im Wahlkampf von der LDP unterstützt. Bei der Wahl am 23. Oktober 2005 erhielt Murai rund 363 Tausend Stimmen und lag damit über 50 Tausend Stimmen vor Masuyuki Maeba und deutlich vor dem KPJ-Kandidaten Hidetaka Deura. Eines der Wahlkampfthemen war ein Fonds der Polizei von Miyagi, der dazu dienen sollte, Informanten zu bezahlen, aber von Gouverneur Asano nach Missbrauchsvorwürfen gesperrt worden war. An seinem ersten Tag im Amt reaktivierte Murai den Fonds unter Aufsicht der Rechnungskommission von Miyagi. Weitere Aufgaben seiner ersten Amtszeit als Gouverneur waren eine Reform der Präfekturfinanzen, die geplante Ansiedlung einiger Großbetriebe der Automobilindustrie, die Katastrophenhilfe nach dem Iwate-Miyagi-Nairiku-Erdbeben 2008 und die Sicherheit im Kernkraftwerk Onagawa der Tōhoku Denryoku, nachdem 2007 die Vertuschung eines Zwischenfalls aus dem Jahr 1998 öffentlich geworden war. Bei der Gouverneurswahl am 25. Oktober 2009 wurde Murai gegen den von der Demokratischen Partei unterstützten Yasuo Endō wiedergewählt, ebenso 2013 und 2017. Nach dem großen Beben am 11. März und dem nachfolgenden Tsunami, der verheerende Schäden an der Küste verursachte, tat er sich im Bereich der Planung des Wiederaufbaus besonders hervor mit dem Vorschlag zur Einrichtung von „Fischereilichen Sonderzonen für den Wiederaufbau“ (水産業復興特区, Suisan-gyō fukkō tokku), die kontrovers diskutiert werden.
Gen Nakatani (jap. 中谷 元 Nakatani Gen; * 14. Oktober 1957 in der Stadt Kōchi, Präfektur Kōchi) ist ein japanischer…Gen Nakatani (jap. 中谷 元 Nakatani Gen; * 14. Oktober 1957 in der Stadt Kōchi, Präfektur Kōchi) ist ein japanischer Politiker (LDP, Tanigaki-Gruppe), Abgeordneter im Abgeordnetenhaus, dem Unterhaus der Nationalversammlung, für den 1. Wahlkreis seiner Heimatpräfektur und ehemals mehrfacher (2001–2002, 2014–2016, 2024–2025) Verteidigungsminister. Nakatani absolvierte die private Tosa-Oberschule in Kōchi und anschließend die Bōei Daigakkō, die Verteidigungsakademie in Yokosuka. Er war danach vier Jahre Soldat in den Bodenselbstverteidigungsstreitkräften, die er im Rang eines Leutnants (2等陸尉, ni-tō rikui) verließ. 1985 wurde er Sekretär für Verteidigungsminister Kōichi Katō, dann für Sozialminister Isamu Imai, 1986 für Finanzminister Kiichi Miyazawa. Bei der Shūgiin-Wahl 1990 kandidierte Nakatani für die LDP im damaligen Wahlkreis Kōchi, der als zenken-ku die gesamte Präfektur umfasste und fünf Abgeordnete wählte. Er erhielt den zweithöchsten Stimmenanteil hinter dem Sozialisten Masanori Gotō. 1993 wurde er mit dem höchsten Stimmenanteil wiedergewählt. Nach der Wahlrechtsreform kandidierte er ab 1996 im neuen Einmandatswahlkreis Kōchi 2, den er sechsmal in Folge gewann, seit einer Neuordnung der Wahlkreise in Kōchi zur Wahl 2014 im Wahlkreis 1, den er bis einschließlich 2026 durchgehend jeweils mit absoluter Mehrheit gewann. In der LDP schloss sich Nakatani dem Kōchikai an, der Faktion seiner früheren Arbeitgeber Miyazawa und Katō. 1995 (Kabinett Murayama) wurde er parlamentarischer Staatssekretär (seimujikan) für die Kokudo-chō, im gleichen Jahr erstmals Vorsitzender des LDP-Präfekturverbandes Kōchi, 1997 (Kabinett Hashimoto II) parlamentarischer Staatssekretär im Postministerium, 2000 (Kabinett Mori II) im Selbstverwaltungsministerium. 2001 berief Jun’ichirō Koizumi ihn als Leiter der Verteidigungsbehörde in sein erstes Kabinett und damit erstmals zum Minister. Bei einer Kabinettsumbildung 2002 wurde er durch Shigeru Ishiba ersetzt. Von 2005 bis 2006 saß Nakatani dem Abgeordnetenhausausschuss für Allgemeine Angelegenheiten vor. Im Dezember 2014, als Shinzō Abe seine dritte Amtszeit als Premierminister antrat, ersetzte Nakatani als zunächst einziger neuer Minister in Abes drittem Kabinett den durch einen Spendenskandal beschädigten Akinori Eto und wurde erneut Verteidigungsminister im 2007 durch Aufwertung der Verteidigungsbehörde entstandenen Verteidigungsministerium. Im Kabinett übernahm er auch die Zuständigkeit für die Sicherheitsgesetzgebung (anzen hoshō hōsei), die insbesondere unter bestimmten Umständen kollektive Verteidigung ermöglichen soll, also militärische Auslandseinsätze zum Schutz von Verbündeten (das heißt namentlich vor allem den USA), auch wenn Japan selbst nicht direkt angegriffen wird. Im August 2016 löste ihn bei einer Kabinettsumbildung Tomomi Inada ab. Von 2021 bis 2023 (Kabinett Kishida II samt erster Umbildung) war er Berater des Premierministers für „internationale Menschenrechtsfragen“ (国際人権問題 kokusai jinken mondai). Kishidas Nachfolger Shigeru Ishiba berief ihn im Oktober 2024 abermals zum Verteidigungsminister.
Toshio Tamogami (jap. 田母神 俊雄, Tamogami Toshio; * Juli 1948 in der Präfektur Fukushima) ist ein japanischer…Toshio Tamogami (jap. 田母神 俊雄, Tamogami Toshio; * Juli 1948 in der Präfektur Fukushima) ist ein japanischer Luftwaffengeneral und war von März 2007 bis Oktober 2008 der 29. Stabschef der Luftselbstverteidigungsstreitkräfte (航空幕僚長, kōkū bakuryōchō).
Satoshi Morimoto (jap. 森本 敏, Morimoto Satoshi; * 15. März 1941 in Tokio, Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Satoshi Morimoto (jap. 森本 敏, Morimoto Satoshi; * 15. März 1941 in Tokio, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Wissenschaftler, ehemaliger Soldat und Beamter und war von Juni bis Dezember 2012 Verteidigungsminister im Kabinett Noda (2. und 3. Umbildung). Morimoto besuchte Grund- und Mittelschule in Ashiya in der Präfektur Hyōgo, anschließend eine Oberschule in Toyonaka in der Präfektur Ōsaka. Er absolvierte danach die Verteidigungsakademie (Bōei Daigakkō) und trat dann in die Luftselbstverteidigungsstreitkräfte ein. 1977 wurde er in das Sicherheitsvertragsbüro der Amerikaabteilung des Außenministeriums entsandt. Zwei Jahre später verließ er den Dienst der Selbstverteidigungsstreitkräfte und wechselte ganz ins Außenministerium, für das er unter anderem in der Botschaft in Washington tätig war und ein Graduiertenstudium an der Tufts University absolvierte. Seit den 1990er Jahren übernahm er vermehrt Forschungs- und Lehraufträge, unter anderem an der Keiō-Universität, der Chūō-Universität und seit 2000 als Professor an der Takushoku-Universität. Von August bis September 2009 war er Berater des Verteidigungsministers (bōei-daijin hosakan, ein neu geschaffenes Amt) Yasukazu Hamada (Liberaldemokrat aus der Präfektur Chiba). 2012 wurde Morimoto von Premierminister Yoshihiko Noda (Demokrat aus der Präfektur Chiba) bei einer Kabinettsumbildung zum Nachfolger von Verteidigungsminister Naoki Tanaka berufen, der nach einer Rügeresolution des Sangiin abberufen worden war. Erstmals wurde kein Politiker als Verteidigungsminister berufen, Oppositionspolitiker kritisierten seine Berufung als Beleg für die mangelnde sicherheitspolitische Kompetenz der regierenden Demokratischen Partei.
Hidehisa Otsuji (japanisch 尾辻 秀久 Otsuji Hidehisa; * 2. Oktober 1940 in Kagoshima) ist ein japanischer Politiker (LDP…Hidehisa Otsuji (japanisch 尾辻 秀久 Otsuji Hidehisa; * 2. Oktober 1940 in Kagoshima) ist ein japanischer Politiker (LDP, bis zur Auflösung Motegi-Faktion), ehemaliger Senator für Kagoshima, Vize- und von 2022 bis 2024 Präsident des Senats sowie ehemaliger Sozial- und Arbeitsminister. Otsuji, der Sohn eines kaiserlichen Marineoffiziers auf dem 1943 nahe der Salomonen gesunkenen Zerstörers Yūgiri, besuchte die mit der Wiederbewaffnung eingerichtete Verteidigungsakademie (bōei daigakkō). Er brach das Studium ab, nachdem auch seine Mutter gestorben war, um seiner Schwester Nori (später Abgeordnete im Präfekturparlament Kagoshima) ein Studium zu ermöglichen. Ein später 1964 begonnenes Studium an der Universität Tokio nahm er nach einer mehrjährigen Weltreise 1966 bis 1971 nicht wieder auf. In die aktive Politik trat Otsuji 1979 ein, als er für die erste von zwei Wahlperioden ins Präfekturparlament gewählt wurde. Bei der Repräsentantenhauswahl 1986 versuchte er den Wechsel in die Nationalpolitik: Im damaligen SNTV-Viermandatswahlkreis Kagoshima 1 kandidierte er ohne Parteinominierung, landete aber nur auf dem sechsten Platz hinter fünf Kandidaten von LDP und SPJ. Bei der Senatswahl 1989 trat er für die LDP im Verhältniswahlwahlkreis an und war auf Listenplatz 9 trotz nur 15 Sitzen für die LDP relativ sicher gewählt. 1995 auf Platz 6 wiedergewählt, erhielt er bei den Wahlen 2001 und 2007 nach der Einführung der Vorzugsstimmen bei der Verhältniswahl landesweit jeweils über 200.000 Stimmen und erreichte damit jeweils den siebten Platz auf der LDP-Liste. Als sich Yoshito Kajiya zur Wahl 2013 aus der Politik zurückzog, übernahm Otsuji die LDP-Mehrheitswahlkandidatur im heimatlichen Kagoshima und gewann gegen zersplitterte Opposition souverän mit absoluter Mehrheit. 2019 erhielt er gegen Chihiro Gōhara als Einheitskandidat der Opposition und den unabhängig kandidierenden ehemaligen Bürgermeister von Kirishima Shūji Maeda nur rund 47 % der Stimmen, war aber mit immer noch deutlichem Vorsprung von knapp 80.000 Stimmen auf Gōhara wiedergewählt. Im Senat war Otsuji 1998 bis 1999 Vorsitzender des damaligen „Volkssozialausschusses“ (kokumin-fukushi-iinkai), von 2006 bis 2007 Vorsitzender des Haushaltsausschusses. Im umgebildeten zweiten und im dritten Kabinett Koizumi war er von 2004 bis 2005 Sozial- und Arbeitsminister. Nach der Wahlniederlage 2007, als die LDP erstmals seit der Gründung nicht mehr stärkste Partei im Senat war, übernahm Otsuji den Vorsitz der Generalversammlung der LDP-Senatoren (Sangiin giin-sōkai; bedeutender als und nahezu, aber nicht ganz identisch mit der Fraktion im engeren Sinne). Nach der Wahl 2010 wurde Otsuji zum Vizepräsidenten des Senats gewählt, trat aber schon vor Ende der Wahlperiode 2012 zurück, um bis 2015 den Vorsitz der Nippon Izokukai, des japanischen Verbandes der Kriegshinterbliebenen, von Makoto Koga (ebenfalls LDP-Politiker) zu übernehmen. Nach der Senatswahl 2022 wurde er als Nachfolger von Akiko Santō zum Präsidenten gewählt. In seine Amtszeit als Präsident fiel der Ausschluss von Yoshikazu Higashitani (als YouTuber GaaSyy), dem ersten Ausschluss eines Abgeordneten einer Kammer des Nationalparlaments seit 1951. Im Oktober 2024 kündigte Otsuji aus gesundheitlichen Gründen seinen Rückzug vom Präsidium an. In der nächsten, 215. Nationalparlamentssitzung wurde am 11. November 2024 Masakazu Sekiguchi zu seinem Nachfolger gewählt. Zur Wahl 2025 trat Otsuji nicht mehr an; seinen Sitz gewann seine Tochter und ehemalige Abgeordnetensekretärin Tomomi (ohne Parteinominierung mit KDP-Unterstützung; 2026 zur Fraktion Team Mirai/Mushozoku no kai) gegen den ehemaligen Verhältniswahlsenator Shūkō Sonoda (LDP).