Joshiro Maruyama (jap. 丸山城志郎 Maruyama Jōshirō; * 11. August 1993) ist ein japanischer Judoka. Er wuchs Miyazaki auf. Er…Joshiro Maruyama (jap. 丸山城志郎 Maruyama Jōshirō; * 11. August 1993) ist ein japanischer Judoka. Er wuchs Miyazaki auf. Er wurde 2019 und 2021 Weltmeister in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm.
Shōhei Ōno (jap. 大野将平, Ōno Shōhei; * 3. Februar 1992 in Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war…Shōhei Ōno (jap. 大野将平, Ōno Shōhei; * 3. Februar 1992 in Yamaguchi) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war zweimal Olympiasieger und dreimal Weltmeister im Leichtgewicht.
Harumichi Tatekawa (japanisch 立川 理道 Tatekawa Harumichi, * 2. Dezember 1989 in Tenri, Nara, Japan) ist ein japanischer…Harumichi Tatekawa (japanisch 立川 理道 Tatekawa Harumichi, * 2. Dezember 1989 in Tenri, Nara, Japan) ist ein japanischer Rugby-Union-Spieler.
Hiroshi Hatano (japanisch 波夛野 寛 Hatano Hiroshi; * 22. Dezember 1984 in Kyoto) ist ein ehemaliger japanischer…Hiroshi Hatano (japanisch 波夛野 寛 Hatano Hiroshi; * 22. Dezember 1984 in Kyoto) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Takamasa Anai (jap. 穴井隆将, Anai Takamasa; * 5. August 1984 in Ōita) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war…Takamasa Anai (jap. 穴井隆将, Anai Takamasa; * 5. August 1984 in Ōita) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war Weltmeister 2010 und Weltmeisterschaftsdritter 2009.
Tomohisa Yoshida (japanisch 吉田 智尚 Yoshida Tomohisa; * 27. Mai 1984 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger…Tomohisa Yoshida (japanisch 吉田 智尚 Yoshida Tomohisa; * 27. Mai 1984 in der Präfektur Tokio) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Toshiaki Haji (japanisch 羽地 登志晃 Haji Toshiaki; * 28. August 1978 in der Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer…Toshiaki Haji (japanisch 羽地 登志晃 Haji Toshiaki; * 28. August 1978 in der Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Kōichi Higashi (japanisch 東 幸一 Higashi Kōichi; * 23. August 1978 in der Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer…Kōichi Higashi (japanisch 東 幸一 Higashi Kōichi; * 23. August 1978 in der Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Jun Mizukoshi (japanisch 水越 潤 Mizukoshi Jun; * 15. Januar 1975 in der Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer…Jun Mizukoshi (japanisch 水越 潤 Mizukoshi Jun; * 15. Januar 1975 in der Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Tadahiro Nomura (jap. 野村忠宏 Nomura Tadahiro; * 10. Dezember 1974 in Koryo Nara, Japan) ist ein Judoka im…Tadahiro Nomura (jap. 野村忠宏 Nomura Tadahiro; * 10. Dezember 1974 in Koryo Nara, Japan) ist ein Judoka im Superleichtgewicht. Nomura wurde 1996 in Atlanta das erste Mal Olympiasieger in der 60-kg-Klasse als er im Gold-Kampf den Italiener Girolamo Govinazzo besiegte. Danach sah man ihn vier Jahre nicht mehr im internationalen Judo, bis er sich für seine zweiten Olympischen Spiele qualifizierte. Bei diesen olympischen Judowettbewerben, die 2000 in Sydney stattfanden, konnte er durch den Sieg im Finale gegen Jeong Seok-gyeong aus Südkorea seinen zweiten Olympiasieg feiern. Damit schrieb er sich im Guinness-World-Record-Book als der beste Superleichtgewichtler ein, den es je gab. Auch nach diesen Spielen zog er sich wieder für drei Jahre zurück. 2003 in Osaka bei den Judo-Weltmeisterschaften in seinem Heimatland verlor er im Viertelfinale gegen den amtierenden Weltmeister von 2001 Anis Lounifi aus Tunesien. Nomura führte bis kurz vor Ende der Kampfzeit, als der Tunesier ihn durch einen Haltegriff besiegte. Am Ende erreichte Nomura Bronze; Gold ging an Choi Min-ho aus Südkorea. Damit qualifizierte sich Nomura für die Spiele in Athen 2004. Dort gewann er das olympische Finale gegen den Europameister von 2003 Nestor Chergiani aus Georgien. Beim Super World Cup in Hamburg erreichte er 2007 Bronze und 2008 Silber. Im Finale der japanischen Olympia-Ausscheidungskämpfe unterlag er Hiroaki Hiraoka, der 2008 zu den Olympischen Spielen in Peking fuhr. Nomura beendete seine Karriere im Sommer 2015. Tadahiro Nomura ist heute mit drei olympischen Goldmedaillen der zweit-erfolgreichste Judoka der Geschichte. Nomuras Spezialtechniken waren seine Seoi-nage-Variationen (Schulterwurf) und Uchi-mata- und O-soto-gari-Techniken.
Naoki Matsuyo (japanisch 松代 直樹 Matsuyo Naoki; * 9. April 1974 in der Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer…Naoki Matsuyo (japanisch 松代 直樹 Matsuyo Naoki; * 9. April 1974 in der Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Yoshiharu Makishi (jap. 真喜志慶治, Makishi Yoshiharu; * 13. November 1973) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war…Yoshiharu Makishi (jap. 真喜志慶治, Makishi Yoshiharu; * 13. November 1973) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1997 Weltmeisterschaftszweiter in der offenen Klasse. Makishi gewann 1992 bei den Juniorenweltmeisterschaften in Buenos Aires eine Bronzemedaille im Schwergewicht. 1994 siegte er bei den Goodwill Games im Schwergewicht und beim Jigoro Kano Cup in der offenen Klasse. Bei der Universiade 1995 in Fukuoka gewann er den Wettbewerb im Schwergewicht. Ende 1996 siegte er im Schwergewicht beim Jigoro Kano Cup. Bei den japanischen Schwergewichts-Meisterschaften 1997 unterlag er im Finale Shinichi Shinohara. Beide nahmen ein halbes Jahr später an den Weltmeisterschaften 1997 in Paris teil, Shinohara im Schwergewicht und Makishi in der offenen Klasse. Makishi bezwang im Viertelfinale den Belgier Harry Van Barneveld und im Halbfinale den Chinesen Pan Song. Im Finale unterlag er dem Polen Rafał Kubacki. Einen Monat später unterlag Makishi im Finale der offenen Klasse bei den Südasienspielen dem Chinesen Pan Song.
Junko Tanaka (jap. 田中 順子, Tanaka Junko; * 2. Oktober 1973 in der Präfektur Shizuoka) ist eine ehemalige japanische…Junko Tanaka (jap. 田中 順子, Tanaka Junko; * 2. Oktober 1973 in der Präfektur Shizuoka) ist eine ehemalige japanische Synchronschwimmerin.
Shinichi Shinohara (jap. 篠原 信一, Shinohara Shin’ichi; * 23. Januar 1973 in Hiranai, Präfektur Aomori) ist ein ehemaliger…Shinichi Shinohara (jap. 篠原 信一, Shinohara Shin’ichi; * 23. Januar 1973 in Hiranai, Präfektur Aomori) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er gewann eine olympische Silbermedaille und zwei Weltmeistertitel.
Kazuaki Koezuka (jap. 肥塚 一晃, Koezuka Kazuaki; * 10. Februar 1967 in der Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer…Kazuaki Koezuka (jap. 肥塚 一晃, Koezuka Kazuaki; * 10. Februar 1967 in der Präfektur Osaka) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Tsutomu Ogura (japanisch 小倉 勉 Ogura Tsutomu; * 18. Juli 1966 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Fußballspieler…Tsutomu Ogura (japanisch 小倉 勉 Ogura Tsutomu; * 18. Juli 1966 in der Präfektur Osaka) ist ein japanischer Fußballspieler und -trainer.
Akinobu Ōsako (jap. 大迫明伸, Ōsako Akinobu; * 27. November 1960 in Kobayashi, Präfektur Miyazaki) ist ein japanischer…Akinobu Ōsako (jap. 大迫明伸, Ōsako Akinobu; * 27. November 1960 in Kobayashi, Präfektur Miyazaki) ist ein japanischer Judoka, der nach seiner aktiven Laufbahn als internationaler Schiedsrichter tätig war. Der 1,70 m große Akinobu Ōsako belegte 1986 beim Tournoi de Paris den zweiten Platz im Mittelgewicht hinter dem Franzosen Fabien Canu. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul bezwang er in seinem ersten Kampf den Angolaner José António Inácio durch Ippon nach 1:42 min. Sein zweiter Kampf gegen den Brasilianer Walter Carmona ging über die volle Distanz, Ōsako erreichte durch Schiedsrichterentscheid (yusei-gachi) die nächste Runde. Im Viertelfinale traf er auf den Chinesen Liu Junlin, nach 2:26 min stand der Japaner im Halbfinale. Dort unterlag er dem Österreicher Peter Seisenbacher durch eine Yuko-Wertung. Den Kampf um eine Bronzemedaille gewann Ōsako gegen Fabien Canu durch yusei-gachi. Im Jahr nach den Olympischen Spielen gewann Ōsako seine ersten beiden Kämpfe bei den Weltmeisterschaften 1989 in Belgrad gegen den Schweizer Daniel Kistler und den Österreicher Rudolf Buchsteiner. Im Viertelfinale unterlag er Roman Karger aus der Tschechoslowakei, in der Hoffnungsrunde schied er gegen Axel Lobenstein aus der DDR aus und belegte den geteilten neunten Platz. Akinobu Ōsako war in den 2010er Jahren stellvertretender Vorsitzender der Schiedsrichterkommission in der japanischen Judo-Föderation. Er war Schiedsrichter bei den Weltmeisterschaften von 2010 bis 2015 und Hauptschiedsrichter der Olympischen Spiele 2012 und 2016.
Shinji Hosokawa (jap. 細川伸二, Hosokawa, Shinji; * 2. Januar 1960 in der Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger japanischer…Shinji Hosokawa (jap. 細川伸二, Hosokawa, Shinji; * 2. Januar 1960 in der Präfektur Hyōgo) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war 1984 Olympiasieger und 1985 Weltmeister im Extraleichtgewicht, der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm. Der 1,57 m große Hosokawa gewann 1978 und 1980 bei den Studentenweltmeisterschaften. In den nächsten Jahren gewann er einige internationale Turniere, seine erste große internationale Meisterschaft waren die Olympischen Sommerspiele 1984 in Los Angeles. Nach zwei Ipponsiegen in den ersten beiden Kämpfen besiegte er im Viertelfinale den Italiener Felice Mariani mit einer Juko-Wertung. Im Halbfinale gegen den Briten Neil Eckersley benötigte Hosokawa dann nur 51 Sekunden. Im Finale siegte Hosokawa durch Ippon nach 1:09 Minuten gegen den Südkoreaner Kim Jae-yup. Bei den Weltmeisterschaften 1985 in Seoul siegte Hosokawa im Halbfinale über den Ungarn Tamás Bujkó und im Finale über den Deutschen Peter Jupke. Zwei Jahre später bei den Weltmeisterschaften 1987 in Essen gewann der Japaner das Halbfinale gegen den Brasilianer Sergio Pessoa, im Finale unterlag er Kim Jae-yup. Hosokawas letztes großes internationales Turnier waren die Olympischen Spiele 1988 in Seoul. Er gewann seine ersten drei Kämpfe durch Ippon, unterlag aber im Halbfinale Kevin Asano aus den Vereinigten Staaten durch Kampfrichterentscheid (Yusei-Gachi). Im Kampf um Bronze besiegte er den Taiwaner Sheu Tsay-chwan nach 1:08 Minuten. Shinji Hosokawa ist Inhaber des 8. Dan. Er trainierte den dreifachen Olympiasieger Tadahiro Nomura und war Mitglied verschiedener Kommissionen der International Judo Federation.
Kazuhiro Kōso (japanisch 高祖 和弘 Kōso Kazuhiro; * 6. März 1959 in der Präfektur Saga) ist ein ehemaliger japanischer…Kazuhiro Kōso (japanisch 高祖 和弘 Kōso Kazuhiro; * 6. März 1959 in der Präfektur Saga) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler.
Mayumi Aoki (jap. 青木 まゆみ, Aoki Mayumi; * 1. Mai 1953 in Yamaga, Präfektur Kumamoto) ist eine ehemalige japanische…Mayumi Aoki (jap. 青木 まゆみ, Aoki Mayumi; * 1. Mai 1953 in Yamaga, Präfektur Kumamoto) ist eine ehemalige japanische Schwimmerin. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München gewann sie die erste Goldmedaille für Japan im Schwimmen der Frauen seit Hideko Maehata 1936 Olympiasiegerin über 200 m Brust wurde. Sie siegte im Rennen über 100 m Schmetterling. 1973 konnte sie über diese Strecke bei den ersten Schwimmweltmeisterschaften in Belgrad die Bronzemedaille erringen. Im Jahr 1989 wurde sie in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen.
Shōzō Fujii (jap. 藤猪省太, Fujii Shōzō; * 11. Mai 1950 in Higashikagawa) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war…Shōzō Fujii (jap. 藤猪省太, Fujii Shōzō; * 11. Mai 1950 in Higashikagawa) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er war dreimal Weltmeister im Mittelgewicht und einmal im Halbmittelgewicht. Shōzō Fujii gewann 1971 das Tournoi de Paris. Bei den Weltmeisterschaften 1971 in Ludwigshafen erreichten in sechs Gewichtsklassen neun Japaner das Finale. Im Mittelgewicht siegte Fujii gegen Yoshinari Shigematsu. Bei den Olympischen Spielen 1972 startete und gewann Shinobu Sekine. Im Jahr darauf bei den Weltmeisterschaften in Lausanne erreichten zehn Japaner einen der sechs Kämpfe um Gold. Fujii gewann seinen zweiten Weltmeistertitel durch einen Sieg über Isamu Sonoda. Bei den Asienmeisterschaften 1974 gewann Fujii zunächst das Finale im Mittelgewicht. Er trat dann auch in der offenen Klasse an und gewann hier gegen seinen Landsmann Sumio Endō, der den Titel im Schwergewicht geholt hatte. 1975 fanden die Weltmeisterschaften in Wien statt, acht Japaner erreichten ein Finale. Im Mittelgewicht siegte Fujii gegen seinen Landsmann Yoshimi Hara. Bei den Olympischen Spielen 1976 siegte Isamu Sonoda, der sich gegen Fujii in der japanischen Olympiaqualifikation durchgesetzt hatte. Nach Neuordnung der Gewichtsklassen trat Fujii ab 1978 im Halbmittelgewicht an. 1979 siegte er beim vorolympischen Turnier in Moskau. Bei den Weltmeisterschaften 1979 in Paris besiegte er im Finale den Franzosen Bernard Tchoullouyan. 1980, im Jahr des japanischen Olympiaboykotts, endete die Karriere des vierfachen Weltmeisters, der nie bei Olympischen Spielen startete.
Toyokazu Nomura (jap. 野村豊和, Nomura Toyokazu; * 14. Juli 1949 in Kōryō, Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer…Toyokazu Nomura (jap. 野村豊和, Nomura Toyokazu; * 14. Juli 1949 in Kōryō, Präfektur Nara) ist ein ehemaliger japanischer Judoka. Er gewann eine olympische Goldmedaille und einen Weltmeistertitel.
Kazuhiro Ninomiya (jap. 二宮和弘, Ninomiya Kazuhiro; * 28. November 1946 in Fukuoka; † 4. Mai 2026 ebenda) war ein…Kazuhiro Ninomiya (jap. 二宮和弘, Ninomiya Kazuhiro; * 28. November 1946 in Fukuoka; † 4. Mai 2026 ebenda) war ein japanischer Judoka. Er gewann eine olympische Goldmedaille und einen Weltmeistertitel. Der 1,90 m große Ninomiya kämpfte in großen Turnieren meist in der offenen Klasse. Bei der Universiade 1967 in Tokio siegte er in der Klasse bis 93 kg. Drei Jahre später wurde Ninomiya Asienmeister im Schwergewicht. Bei den Weltmeisterschaften 1973 in Lausanne gewann er den Titel in der offenen Klasse durch einen Finalsieg über seinen Landsmann Haruki Uemura. Zwei Jahre später standen sich die beiden im Finale der Weltmeisterschaften 1975 in Wien erneut gegenüber, diesmal gewann Uemura. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal trat Uemura in der offenen Klasse an, Kazuhiro Ninomiya startete in der Klasse bis 93 kg. Für seine ersten beiden Kämpfe gegen Fahed Salem aus Kuwait und An Ung-nam aus Nordkorea benötigte Ninomiya zusammen 1:42 Minuten. Das Viertelfinale gegen Dietmar Lorenz aus der DDR ging über die volle Distanz, Ninomiya gewann mit waza-ari. Im Halbfinale besiegte der Japaner Jürg Röthlisberger aus der Schweiz nach 57 Sekunden. Das Finale zwischen Ninomiya und Ramas Charschiladse aus der Sowjetunion ging über die volle Kampfzeit, Ninomiya gewann durch waza-ari. Ninomiyas letztes großes Turnier war 1978 der Jigoro Kano Cup in Tokio. Ninomiya unterlag Dietmar Lorenz im Halbschwergewichtsfinale, in allen anderen Gewichtsklassen siegten vor einheimischem Publikum japanische Judokas.
Oh Seung-lip (* 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Der 1,75 m große Oh Seung-lip kämpfte im…Oh Seung-lip (* 6. Oktober 1946) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Der 1,75 m große Oh Seung-lip kämpfte im Mittelgewicht, der Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm. Bei der Universiade 1967 in Tokio erreichte er das Finale und unterlag dem Japaner Isamu Sonoda. Zwei Jahre später unterlag der Südkoreaner bei den Weltmeisterschaften 1969 in Mexiko-Stadt erneut Isamu Sonoda. Nach einem Sieg in der Hoffnungsrunde über den Niederländer Jan Snijders verlor er gegen den zweiten Japaner Katsuya Hirao und erhielt eine Bronzemedaille. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München besiegte Oh zunächst den Thailänder Cherdpong Pusoni und danach Peter Jäkl aus der Tschechoslowakei jeweils vorzeitig durch Ippon, wobei er in beiden Fällen durch die gleiche Fußfegertechnik (Harai tsuri komi ashi) gewann. Auch seinen dritten Kampf gegen den Österreicher Lutz Lischka gewann Oh vorzeitig. Das Poolfinale gegen den Japaner Shinobu Sekine wurde durch Schiedsrichterentscheid (yusei-gachi) zugunsten von Oh gewertet. Das Halbfinale gegen den Franzosen Jean-Paul Coche gewann Oh durch eine kleine Wertung. Im Finale traf er wieder auf Shinobu Sekine, diesmal gewann Sekine durch 2:1-Schiedsrichterentscheid und Oh erhielt die Silbermedaille.
Hiroshi Minatoya (jap. 湊谷弘, Minotoya Hiroshi; * 17. Oktober 1943 in Toyama; † 15. Juni 2016) war ein japanischer…Hiroshi Minatoya (jap. 湊谷弘, Minotoya Hiroshi; * 17. Oktober 1943 in Toyama; † 15. Juni 2016) war ein japanischer Judoka, der 1967 und 1969 Weltmeister in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm war. Hiroshi Minotoya gewann bei den Weltmeisterschaften 1965 in Rio de Janeiro die Silbermedaille hinter seinem Landsmann Hirofumi Matsuda. Zwei Jahre später traf er im Finale der Weltmeisterschaften 1967 in Salt Lake City auf den Südkoreaner Park Kil-sun und gewann seinen ersten Titel. Bei den Weltmeisterschaften 1969 in Mexiko-Stadt bestritt und gewann Minotoya sechs Kämpfe, im Finale besiegte er seinen Landsmann Yoshimitsu Kōno. Seine vierte Weltmeisterschaftsmedaille erhielt Minotoya 1971 in Ludwigshafen. Bis zum Finale gewann er sechs Kämpfe, im Finale unterlag er seinem Landsmann Hisashi Tsuzawa. 1972 unterlag er bei den japanischen Meisterschaften gegen Toyokazu Nomura, der dann auch bei den Olympischen Spielen 1972 startete und gewann.
Kim Eui-tae (* 2. Juni 1941) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Er war 1964 der erste Koreaner, der eine…Kim Eui-tae (* 2. Juni 1941) ist ein ehemaliger südkoreanischer Judoka. Er war 1964 der erste Koreaner, der eine olympische Medaille im Judo gewann.
Shin'ichi Hisamatsu (久松 真一, Hisamatsu Shin'ichi一, Go: Dakiishi-an (抱石庵), 5. Juni 1889 - 27. Februar 1980) war ein…Shin'ichi Hisamatsu (久松 真一, Hisamatsu Shin'ichi一, Go: Dakiishi-an (抱石庵), 5. Juni 1889 - 27. Februar 1980) war ein Philosoph, Gelehrter und Lehrer des Zen-Buddhismus und Meister der japanischen Teezeremonie (sadō oder chadō, 茶道, "der Weg des Tees"). Er war Professor an der Universität Kyoto und erhielt die Ehrendoktorwürde der Harvard-Universität.