Hiroshi Tada (多田 宏, jap. Tada Hiroshi) (* 14. Dezember 1929 in Tokio) ist ein hochrangiger japanischer Aikidō-Lehrer…Hiroshi Tada (多田 宏, jap. Tada Hiroshi) (* 14. Dezember 1929 in Tokio) ist ein hochrangiger japanischer Aikidō-Lehrer und direkter Schüler des Aikidōbegründers Ueshiba Morihei. Tada, der auch Karate erlernte, begann im Alter von 20 Jahren im Aikikai Honbu Dōjō Aikidō zu trainieren, wo er 1954 Aikidō-Lehrer wurde. Während dieser Zeit absolvierte er ein Studium im Fach Jura an der Waseda-Universität. Im Jahr 1964 wurde er als Shihan nach Italien gesandt, um dort Aikidō zu unterrichten. 1972 kehrte Tada wieder nach Tokio zurück, wo er bis heute ein eigenes Dōjō führt. Er gibt aber weiterhin in Europa Aikidō-Lehrgänge. Zur Unterstützung des Ki-Aspektes im Aikidō lehrt er bestimmte Atem- und Meditationstechniken (Ki no Renma). Er trägt den 9. Dan des Aikikai und ist zurzeit der einzige noch lebende aktive Aikidōka mit dieser Graduierung des Aikikai. Er gehört dem Senior Council der IAF (International Aikidō Federation) an. Er hat die Funktion des Technischen Direktors des Aikikai-Verbandes inne und ist damit verantwortlich für die vom Verband instruierte allgemeine Unterrichtslinie.
Kosuke Koyama 小山 晃佑 Koyama Kōsuke (* 10. Dezember 1929 in Tokio; † 25. März 2009 in Springfield, Massachusetts) war ein…Kosuke Koyama 小山 晃佑 Koyama Kōsuke (* 10. Dezember 1929 in Tokio; † 25. März 2009 in Springfield, Massachusetts) war ein japanischer protestantischer Theologe und Hochschullehrer. Er war ein Mitglied der Vereinigten Kirche Christi in Japan.
Hidesaburō Hanafusa (japanisch 花房 秀三郎, Hanafusa Hidesaburō; * 1. Dezember 1929 in Nishinomiya; † 15. März 2009 in…Hidesaburō Hanafusa (japanisch 花房 秀三郎, Hanafusa Hidesaburō; * 1. Dezember 1929 in Nishinomiya; † 15. März 2009 in Osaka) war ein japanischer Genetiker und Molekularbiologe und Professor an der Rockefeller University in New York City. Er gilt als einer der Entdecker der Onkogene und einer der Pioniere der Erforschung der Retroviren. Schwerpunkt seiner mehr als fünf Jahrzehnte währenden Forschungen waren virusbedingte Krebserkrankungen.
Kuniko Mukōda (jap. 向田 邦子, Mukōda Kuniko; * 28. November 1929 in der Stadt Setagaya, Landkreis Ebara, Präfektur Tokio…Kuniko Mukōda (jap. 向田 邦子, Mukōda Kuniko; * 28. November 1929 in der Stadt Setagaya, Landkreis Ebara, Präfektur Tokio; † 22. August 1981) war eine japanische Drehbuchautorin, Schriftstellerin und Essayistin. Mukōda ist Absolventin der Jissen joshi senmon gakkō (heutige Jissen-Frauenuniversität). Sie wurde als Autorin populärer Hörspiele und Fernsehfilme wie Morishige no Jūyaku Dokuhon (森繁の重役読本, 1962–69, dt. Morishiges Direktorenlesebuch), Dial 110 (ダイヤル一一〇番, 1959) und Shichinin no Mago (七人の孫, 1964, dt. Die sieben Enkel) bekannt. Daneben trat sie auch als Autorin von Dramen, Romanen und Essays hervor. 1980 wurde sie für ihre, zusammen in Omoide Trump (思い出トランプ, 1980, dt. Kartenspiel der Erinnerung) veröffentlichten, Kurzgeschichten Hana no namae (花の名前, dt. Der Name der Blume), Kawauso (かわうそ, dt. Der Otter) und Inugoya (犬小屋, Die Hundehütte) mit dem Naoki-Preis ausgezeichnet. Weitere bekannte Werke sind Chichi no Wabijō (父の詫び状, 1976–78, dt. Vaters Entschuldigungsschreiben), Nemuru Sakazuki (眠る盃, 1979, dt. Die ruhenden Trinkschalen). 1981 kam sie bei dem Absturz einer Boeing 737 auf dem FEAT-Flug 103 in Taiwan ums Leben.
Asashio Tarō (III.) (jap. 朝潮 太郎; * 13. November 1929 in Kōbe, Präfektur Hyōgo als Yonekawa Fumitoshi (米川 文敏); † 23.…Asashio Tarō (III.) (jap. 朝潮 太郎; * 13. November 1929 in Kōbe, Präfektur Hyōgo als Yonekawa Fumitoshi (米川 文敏); † 23. Oktober 1988) war ein japanischer Sumōringer und der 46. Yokozuna. Asashio machte sein Debüt im Oktober 1948 unter seinem bürgerlichen Namen. Im September 1950 gelang ihm nach sieben Turnieren – es wurden noch lediglich drei im Jahr abgehalten – durch den Sieg (14-1) in der Jūryō der Sprung in die Makuuchi-Division. Im Mai 1952 nahm er noch als Maegashira den Kampfnamen Asashio an; er war der dritte Sumōringer mit diesem Namen. Im September des Jahres erreichte er zwei Siege gegen amtierende Yokozuna, erhielt zweimal in Folge die Auszeichnung für besondere Leistung (Shukun-sho) und wurde zum ersten Mal Sekiwake. Nach lediglich durchschnittlichen Ergebnissen in der Folgezeit fiel er vorübergehend jedoch wieder in die unteren Ränge zurück. Im Januar und März 1955 gewann Asashio mit Siegen über Yokozuna drei bzw. zwei weitere Kinboshi und sein drittes Shukun-sho. Im März 1956 errang der mittlerweile wieder zum Sekiwake beförderte Ringer in Osaka seinen ersten Makuuchi-Turniersieg (12-3). Auch die Frühjahrsturniere der beiden folgenden Jahre konnte er für sich verbuchen. Schließlich erhielt der Ōzeki Asashio nach überzeugenden Leistungen (Yusho 14-1 im November 1958, zweite Plätze in den beiden folgenden Turnieren) mit knapp 30 Jahren die Ernennung zum Yokozuna. Seine Karriere in diesem Rang war von Verletzungen geprägt, so musste er bereits in seinem Ernennungsjahr drei Turniere lang pausieren. Nach nur einem weiteren ersten Platz im März 1961 (13-2) und weiteren verletzungsbedingten Ausscheiden aus Turnieren beendete Asashio im Januar 1962 seine aktive Karriere. Nach dem Tod des Oberhaupts der Takasago-beya, des ehemaligen Yokozuna Maedayama, im August 1971 nahm er die Aufgabe der Leitung des Stalles wahr. Der vierte Asashio und der spätere Ōzeki Konishiki sind bekannte Ringer des Takasago-beya aus dieser Zeit, allerdings auch der skandalumwitterte Maegashira Nankairyu. Im Oktober 1988 erlag Takasago Oyakata einem Schlaganfall.
Eiko Hanamura (japanisch 花村 えい子, Hanamura Eiko, geborene Yamaga; * 9. November 1929 in Kawagoe; † 3. Dezember 2020 in…Eiko Hanamura (japanisch 花村 えい子, Hanamura Eiko, geborene Yamaga; * 9. November 1929 in Kawagoe; † 3. Dezember 2020 in Tokio) war eine japanische Mangaka, die auf Shōjo-Manga, Manga für Mädchen im Teenageralter, spezialisiert war.
Akira Hayami (japanisch Hayami Akira; geboren 22. Oktober 1929 in Kōenji (高円寺), Präfektur Tōkyō; gestorben 4. Dezember…Akira Hayami (japanisch Hayami Akira; geboren 22. Oktober 1929 in Kōenji (高円寺), Präfektur Tōkyō; gestorben 4. Dezember 2019) war ein japanischer Historiker, Fachmann auf dem Gebiet der Bevölkerungsentwicklung in Japan.
Kenji Ekuan (jap. 榮久庵 憲司, Ekuan Kenji; * 11. September 1929 in der Präfektur Tokio; † 8. Februar 2015 ebenda) war ein…Kenji Ekuan (jap. 榮久庵 憲司, Ekuan Kenji; * 11. September 1929 in der Präfektur Tokio; † 8. Februar 2015 ebenda) war ein japanischer Industriedesigner.
Akio Yashiro (japanisch 矢代 秋雄 Yashiro Akio; * 10. September 1929 in Tokio; † 9. April 1976 in Yokohama) war ein…Akio Yashiro (japanisch 矢代 秋雄 Yashiro Akio; * 10. September 1929 in Tokio; † 9. April 1976 in Yokohama) war ein japanischer Komponist.
Osamu Yamaji (jap. 山路 修, Yamaiji Osamu; * 31. August 1929; † 26. Januar 2021) war ein japanischer…Osamu Yamaji (jap. 山路 修, Yamaiji Osamu; * 31. August 1929; † 26. Januar 2021) war ein japanischer Fußballnationalspieler. Yamaji kam in seinem einzigen Spiel am 7. März 1954 gegen die Auswahl Südkoreas zum Einsatz. Es war ein WM-Qualifikationsspiel, welches mit 1:5 Toren verloren ging. Weitere Berufungen erfolgten nicht.
Satoko Kitahara (japanisch 北原 怜子 Kitahara, Satoko, auch Elisabeth Maria Satoko Kitahara; * 22. August 1929 in Sumida; †…Satoko Kitahara (japanisch 北原 怜子 Kitahara, Satoko, auch Elisabeth Maria Satoko Kitahara; * 22. August 1929 in Sumida; † 23. Januar 1958 in Tokio) war eine Japanerin, die zum katholischen Glauben konvertierte und durch ihr geistliches und karitatives Wirken einflussreich wurde. Im Rahmen ihres 1981 eröffneten Seligsprechungsprozesses erklärte sie Papst Franziskus 2015 zur Ehrwürdigen Dienerin Gottes.
Susumu Nakanishi (japanisch 中西 進 Nakanishi Susumu; geboren 21. August 1929 in der Präfektur Tōkyō) ist ein japanischer…Susumu Nakanishi (japanisch 中西 進 Nakanishi Susumu; geboren 21. August 1929 in der Präfektur Tōkyō) ist ein japanischer Literaturwissenschaftler.
Jōji Yuasa (jap. 湯浅 譲二, Yuasa Jōji; * 12. August 1929 in Kōriyama; † 21. Juli 2024 in Tokyo) war ein japanischer…Jōji Yuasa (jap. 湯浅 譲二, Yuasa Jōji; * 12. August 1929 in Kōriyama; † 21. Juli 2024 in Tokyo) war ein japanischer Komponist und Hochschullehrer.
Kondō Tetsuo (jap. 近藤 鉄雄; * 1929 in der Präfektur Yamagata, Japan; † 4. März 2010 in Tokyo) war ein japanischer…Kondō Tetsuo (jap. 近藤 鉄雄; * 1929 in der Präfektur Yamagata, Japan; † 4. März 2010 in Tokyo) war ein japanischer Politiker.
Shōzō Sasahara (jap. 笹原 正三 Sasahara Shōzō; * 28. Juli 1929 in Yamagata; † 5. März 2023) war ein japanischer Ringer und…Shōzō Sasahara (jap. 笹原 正三 Sasahara Shōzō; * 28. Juli 1929 in Yamagata; † 5. März 2023) war ein japanischer Ringer und Sportfunktionär. Er war Olympiasieger 1956 im freien Stil im Federgewicht.
Chūryō Morii (jap. 森井 忠良 Morii Chūryō; * 25. Juli 1929 in Kure, Präfektur Hiroshima; † 23. April 2011 in Hiroshima…Chūryō Morii (jap. 森井 忠良 Morii Chūryō; * 25. Juli 1929 in Kure, Präfektur Hiroshima; † 23. April 2011 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) war ein japanischer Politiker der Sozialistischen Partei Japans (SPJ).
Kiichirō Furukawa (jap. 古川 麒一郎, Furukawa Kiichirō; * 22. Juli 1929; † 29. Juni 2016), auch: Kiichiro Hurukawa und…Kiichirō Furukawa (jap. 古川 麒一郎, Furukawa Kiichirō; * 22. Juli 1929; † 29. Juni 2016), auch: Kiichiro Hurukawa und Kiitiro Hurukawa, war ein japanischer Astronom und Asteroidenentdecker, der vom Kiso-Observatorium aus arbeitete. Er entdeckte zusammen mit Hiroki Kōsai zwischen 1976 und 1986 insgesamt 92 Asteroiden. Nach ihm wurde auch der Asteroid (3425) Hurukawa benannt.
Akira Yamagishi (japanisch 山岸 章, Yamagishi Akira; geboren 18. Juli 1929 in Osaka; gestorben 10. April 2016) war nach…Akira Yamagishi (japanisch 山岸 章, Yamagishi Akira; geboren 18. Juli 1929 in Osaka; gestorben 10. April 2016) war nach dem Zweiten Weltkrieg ein einflussreicher japanischer Gewerkschaftsführer.
Satoshi Ozaki (jap. 尾崎 敏, Ozaki Satoshi; * 4. Juli 1929 in der Präfektur Osaka; † 22. Juli 2017 in Smithtown, New York)…Satoshi Ozaki (jap. 尾崎 敏, Ozaki Satoshi; * 4. Juli 1929 in der Präfektur Osaka; † 22. Juli 2017 in Smithtown, New York) war ein japanisch-US-amerikanischer Physiker, der sich mit der Physik von Teilchenbeschleunigern und experimenteller Elementarteilchenphysik befasste. Ozaki studierte an der Universität Osaka, wo er 1953 seinen Bachelor-Abschluss und 1955 seinen Master-Abschluss in Physik machte. 1959 wurde er am Massachusetts Institute of Technology promoviert und ging dann ans Brookhaven National Laboratory (BNL). Dort führte er Experimente am AGS Synchrotron und am Cosmotron aus, leitete die Multiparticle Spectrometer Group (MPS) und die On Line Data Facility (OLDF). 1981 ging er nach Tsukuba, um die Entwicklung des 30 plus 30 GeV Elektron-Positron-Colliders TRISTAN am KEK zu leiten, das erste größere Hochenergiephysik-Beschleunigerprojekt in Japan. Nach dessen Vollendung 1987 wurde er Leiter der Beschleunigerabteilung am KEK. 1989 kehrte er ans BNL zurück, um die Leitung des RHIC-Projekts zu übernehmen, einem supraleitenden Schwerionenbeschleuniger. Er führte das RHIC erfolgreich durch die neunjährige Bauphase, die sowohl zeitlich als auch finanziell im vorgesehenen Rahmen blieb. Ab 2005 leitete er die Abteilung Beschleunigersysteme (Accelerator Systems Division) am BNL und war dort ab 2007 führend im NSLS-II Projekt. Er war Berater beim KEK, am CERN (LHC Machine Advisory Committee) und SLAC. 1969 wurde er Fellow der American Physical Society. 2004 erhielt er den Suwa-Preis für seine Förderung von Beschleuniger-Großprojekten wie TRISTAN und 2009 den Robert R. Wilson Prize. Er verstarb am 22. Juli 2017 im St. Catherine of Siena Nursing & Rehabilitation Care Center in Smithtown bei Brookhaven.
Shōichirō Sugihara (japanisch 杉原 鏘一郎; * 3. Juli 1929 in Hachiōji; † 19. September 2006) war ein japanischer…Shōichirō Sugihara (japanisch 杉原 鏘一郎; * 3. Juli 1929 in Hachiōji; † 19. September 2006) war ein japanischer Radrennfahrer.
Michio Mamiya (jap. 間宮 芳生, Mamiya Michio; * 29. Juni 1929 in Asahikawa auf der Insel Hokkaidō, Japan; † 11. Dezember…Michio Mamiya (jap. 間宮 芳生, Mamiya Michio; * 29. Juni 1929 in Asahikawa auf der Insel Hokkaidō, Japan; † 11. Dezember 2024) war ein japanischer Komponist.
Keizō Hino (japanisch 日野 啓三, Hino Keizō; * 14. Juni 1929 in Tokio; † 14. Oktober 2002) war ein japanischer…Keizō Hino (japanisch 日野 啓三, Hino Keizō; * 14. Juni 1929 in Tokio; † 14. Oktober 2002) war ein japanischer Schriftsteller. Hino Keizōs Werk lässt sich thematisch der „Umweltliteratur“ (環境文学, Kankyō Bungaku) und der „Phantastischen Literatur“ (幻想文学, Gensō Bungaku) zuordnen.
Kuniharu Akiyama (jap. 秋山 邦晴, Akiyama Kuniharu; * 22. Mai 1929 in der Präfektur Tokio; † 17. August 1996) war ein…Kuniharu Akiyama (jap. 秋山 邦晴, Akiyama Kuniharu; * 22. Mai 1929 in der Präfektur Tokio; † 17. August 1996) war ein japanischer Musikwissenschaftler, Musik- und Kunstkritiker, Komponist und Klangkünstler.
Takeo Shiina (japanisch 椎名 武雄, Shiina Takeo; geboren 11. Mai 1929 in Seki (Präfektur Gifu); † 19. April 2023) war ein…Takeo Shiina (japanisch 椎名 武雄, Shiina Takeo; geboren 11. Mai 1929 in Seki (Präfektur Gifu); † 19. April 2023) war ein japanischer Unternehmer.
Kiyoko Ozeki (japanisch 尾関 清子 Ozeki Kiyoko; geboren 28. April 1929 in Kōnan, Präfektur Aichi) ist eine japanische…Kiyoko Ozeki (japanisch 尾関 清子 Ozeki Kiyoko; geboren 28. April 1929 in Kōnan, Präfektur Aichi) ist eine japanische Archäologin, die sich auf Stoffe aus der Jōmon-Zeit (14.000 bis 300 v. Chr.) spezialisiert hat. Sie fand heraus, dass die Menschen der Jōmon-Zeit für ihre Kleidung nicht etwa Tierfelle verwendeten, sondern einen Tuchstoff Angin (編布), der aus natürlichen Pflanzenfasern, den Fasern von Baumrinde und Flachsfasern, hergestellt war.
Kazue Shinkawa (jap. 新川 和江; Shinkawa Kazue; * 22. April 1929 Yūki in der Präfektur Ibaraki; † 10. August 2024) war eine…Kazue Shinkawa (jap. 新川 和江; Shinkawa Kazue; * 22. April 1929 Yūki in der Präfektur Ibaraki; † 10. August 2024) war eine japanische Lyrikerin. Ihr Sohn ist der Komponist und Arrangeur Hiroshi Shinkawa (* 26. Juli 1955).
Otohiko Kaga (japanisch 加賀 乙彦, Kaga Otohiko; * 22. April 1929 in Tokio; † 12. Januar 2023) war ein japanischer…Otohiko Kaga (japanisch 加賀 乙彦, Kaga Otohiko; * 22. April 1929 in Tokio; † 12. Januar 2023) war ein japanischer Schriftsteller und Hochschullehrer.
Kazumasa Nagai (jap. 永井 一正, Nagai Kazumasa; * 20. April 1929 in Ōsaka; † 23. Februar 2026) war ein japanischer Grafiker…Kazumasa Nagai (jap. 永井 一正, Nagai Kazumasa; * 20. April 1929 in Ōsaka; † 23. Februar 2026) war ein japanischer Grafiker und Plakatdesigner.
Kazuo Kashio (jap. 樫尾 和雄, Kashio Kazuo; * 9. Januar 1929 in Tokio, Japan; † 18. Juni 2018 ebenda) war Mitgründer des…Kazuo Kashio (jap. 樫尾 和雄, Kashio Kazuo; * 9. Januar 1929 in Tokio, Japan; † 18. Juni 2018 ebenda) war Mitgründer des japanischen Unternehmens Casio. Er schloss im März 1951 sein Studium an der Nihon-Universität ab. Er war verheiratet und hatte drei Kinder. 1950 schloss er sich dem von seinem Bruder Tadao Kashio 1946 gegründeten Unternehmen Kashio Seisakujo (樫尾製作所, deutsch „Kashio-Werk“) an, aus dem 1957 die Firma Casio Computer Co., Ltd. hervorging. Er hat entscheidend zur Produktentwicklung insbesondere des ersten Taschenrechners von Casio beigetragen. 1957 wurde er Produktleiter von sämtlichen Casio-Produkten. 1965 wurde er Verkaufsleiter. Seit September 1988 war er Vorstandsvorsitzender von Casio.
Takenishi Hiroko (japanisch 竹西 寛子; * 11. April 1929 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist eine japanische…Takenishi Hiroko (japanisch 竹西 寛子; * 11. April 1929 in Hiroshima, Präfektur Hiroshima) ist eine japanische Schriftstellerin und Mitglied in der japanischen Kunstakademie.
Eiji Kitamura (jap. 北村 英治, Kitamura Eiji; * 8. April 1929 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker…Eiji Kitamura (jap. 北村 英治, Kitamura Eiji; * 8. April 1929 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Jazzmusiker (Klarinette), der sich in seinem von Benny Goodman und Woody Herman beeinflussten Spiel vorrangig in den Musikrichtungen des Swing und Mainstream Jazz betätigte.
Kazuko Saegusa (japanisch 三枝 和子, Saegusa Kazuko; * 31. März 1929 in Kōbe als Kazuko Yotsumoto (四本 和子); † 24. April…Kazuko Saegusa (japanisch 三枝 和子, Saegusa Kazuko; * 31. März 1929 in Kōbe als Kazuko Yotsumoto (四本 和子); † 24. April 2003) war eine japanische Schriftstellerin, Essayistin und Literaturkritikerin.
Toshio Akiyama (jap. 秋山 紀夫, Akiyama Toshio; * 26. März 1929 in Ōmiya (heute: Ōmiya-ku, Saitama), Präfektur Saitama…Toshio Akiyama (jap. 秋山 紀夫, Akiyama Toshio; * 26. März 1929 in Ōmiya (heute: Ōmiya-ku, Saitama), Präfektur Saitama, Japan; † 9. Dezember 2025) war ein japanischer Komponist und Dirigent. Er studierte an der Musashino Academia Musicae in Tokio, an der er 1963 graduierte, sowie an der Tokyo National University of Fine Arts and Music. Danach unterrichtete er an der Sakuragi-Mittelschule in Ōmiya und dirigierte das dortige Blasorchester. Die Erfolge mit diesem Orchester beflügelten ihn 1973 und 1974 an der Eastman School of Music in Rochester, US-Bundesstaat New York, sowie an der University of Michigan in den USA seine Studien zu vervollständigen. Er galt als der führende Blasorchesterdirigent in Japan und war ebenso in den USA als Gastdirigent sehr gefragt. Ferner betätigte er sich in Verbänden der Blasmusikbewegung. So war er von 1961 bis 1973 Vize-Präsident der Kantō Band Association und von 1973 bis 1983 Vize-Präsident der All Japan Band Association. Von 1993 bis 1997 bekleidete er das Amt des Präsidenten der Japanese Band Directors Association, deren Ehren-Präsident er ab 2003 war. Von 1968 bis 1999 gehörte er dem Lehrkörper der Musashino Academia Musicae an. Von 1958 bis 2000 war er Chefdirigent des Sony Symphonic Wind Orchestra. Er bekleidete folgende Ämter: ab 1983 Ehrenmitglied der American Bandmasters Association, ab 1995 Mitglied im Board of Directors der World Association for Symphonic Band and Ensembles, ab 1996 Ehren-Präsident der Asian Pacific Band Directors Association sowie ab 1999 Ehrenmitglied der All Japan Band Association. Die ihm zugesprochenen Auszeichnungen und die Preise, welche er erhielt, sind recht zahlreich. Sein Œuvre ist nicht ganz so umfangreich. Dafür hat er sich umso mehr für die Etablierung, Verbreitung und musikalische Entwicklung der Blasorchester in Japan eingesetzt und wird in Fachkreisen als der Godfather der japanischen Blasmusikbewegung bezeichnet. Er betätigte sich musikalischer und kultureller Berater der Stadt Hamamatsu und war Musikdirektor und künstlerischer Leiter der Omiya Wind Symphony, dem japanischen Partnerorchester des deutschen Auswahlorchesters Westfalen Winds. Im Februar 2017 war er mit der Omiya Wind Symphony in Deutschland zu Besuch. Im Rahmen des internationalen Kulturaustauschs zwischen Deutschland und Japan, den Westfalen Winds 2015 mit Unterstützung des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amts initiierte, gastierte die Omiya Wind Symphony unter der Leitung von Toshio Akiyama zusammen mit seinem deutschen Partnerorchester Westfalen Winds im Düsseldorfer Raum.
Takeshi Muramatsu (japanisch 村松 剛 Muramatsu Takeshi; geboren 23. März 1929 in der Präfektur Tokio; gestorben 17. Mai…Takeshi Muramatsu (japanisch 村松 剛 Muramatsu Takeshi; geboren 23. März 1929 in der Präfektur Tokio; gestorben 17. Mai 1994) war ein japanischer Autor, Literaturkritiker und Kenner der französische Literatur.
Yayoi Kusama (in japanisch 草間 彌生, modern: 草間 弥生, Kusama Yayoi; * 22. März 1929 in Matsumoto, Präfektur Nagano, Japan; †…Yayoi Kusama (in japanisch 草間 彌生, modern: 草間 弥生, Kusama Yayoi; * 22. März 1929 in Matsumoto, Präfektur Nagano, Japan; † 14. August 2026 in Tokio) war eine der bedeutendsten japanischen Künstlerinnen der Nachkriegszeit. Sie lebte zwischen 1958 und 1972 vorwiegend in New York City. Ihre bekanntesten Kunstwerke, Aktionen und Happenings entstanden in dieser Zeit. Ihr Markenzeichen waren Polka Dots, farbige Punkte, die sie auf Leinwände, Skulpturen und Menschen malte. Am 27. September 2017 eröffnete die Künstlerin in Tokio ihr eigenes Museum. Sie zählte zu den wichtigsten Vertretern der Soft Sculpture.
Hideo Gosha (japanisch 五社 英雄; * 26. Februar 1929 in Tokio; † 30. August 1992) war ein japanischer Regisseur und…Hideo Gosha (japanisch 五社 英雄; * 26. Februar 1929 in Tokio; † 30. August 1992) war ein japanischer Regisseur und Drehbuchautor. Sein Hauptwerk sind historische Samurai-Filme. In Deutschland zu sehen war Tödliche Schatten (Jittemai) aus dem Jahre 1986. Für seinen Film Yokiro (international The Geisha) aus dem Jahre 1983 erhielt er 1984 den Japanese Academy Award. Ebenso 1993 für sein Lebenswerk.
Toshirō Mayuzumi (japanisch 黛 敏郎, Mayuzumi Toshirō; * 20. Februar 1929 in Yokohama, Japan; † 10. April 1997 in…Toshirō Mayuzumi (japanisch 黛 敏郎, Mayuzumi Toshirō; * 20. Februar 1929 in Yokohama, Japan; † 10. April 1997 in Kawasaki, Japan) war ein japanischer Komponist.
Takeyoshi Tanuma (japanisch 田沼 武能, Tanuma Takeyoshi; geboren am 18. Februar 1929 in Tokio; gestorben am 1. Juni 2022…Takeyoshi Tanuma (japanisch 田沼 武能, Tanuma Takeyoshi; geboren am 18. Februar 1929 in Tokio; gestorben am 1. Juni 2022 ebenda) war ein japanischer Fotograf und Hochschullehrer.
Furankî „Frankie“ Sakai (japanisch フランキー堺, Furankī Sakai, eigentlich Masatoshi Sakai; geboren am 13. Februar 1929 in…Furankî „Frankie“ Sakai (japanisch フランキー堺, Furankī Sakai, eigentlich Masatoshi Sakai; geboren am 13. Februar 1929 in Kagoshima, Japan; gestorben am 10. Juni 1996) war ein japanischer Schauspieler, Komiker und Musiker.
Taiji Kase Saikō Shihan (jap. 加瀬 泰治, Kase Taiji; * 9. Februar 1929 in der Präfektur Chiba, Japan; † 24. November 2004…Taiji Kase Saikō Shihan (jap. 加瀬 泰治, Kase Taiji; * 9. Februar 1929 in der Präfektur Chiba, Japan; † 24. November 2004 in Paris; 10. Dan) war ein Lehrer der Shōtōkan-Strömung des Karate.
Shōsaku Numa (jap. 沼 正作, Numa Shōsaku; * 7. Februar 1929 in der Präfektur Wakayama; † 15. Februar 1992) war ein…Shōsaku Numa (jap. 沼 正作, Numa Shōsaku; * 7. Februar 1929 in der Präfektur Wakayama; † 15. Februar 1992) war ein japanischer Molekularbiologe und Biochemiker. Numa studierte Medizin an der Universität Kyōto, wo er 1952 seinen Abschluss machte. Nach der Promotion ging er 1956 als Fulbright-Stipendiat an die Harvard University Medical School (Abteilung Biochemie). 1958 ging er ans Max-Planck-Institut in München zu Feodor Lynen, wo er sich mit Enzymforschung und der Regulation des Lipid-Stoffwechsels befasste. 1961 war er wieder an der Universität Kyōto (unterbrochen 1963 durch einen weiteren Aufenthalt bei Lynen in München), wo er 1968 Professor in der Abteilung Medizinische Chemie wurde. Numa war ein Pionier in der Anwendung molekularbiologischer Techniken zur Klonierung und Untersuchung von Rezeptoren (wie dem muskarinischen Acetylcholin-Rezeptor) und Ionenkanälen (wie dem nikotinischen Acetylcholin-Rezeptor) in Nervenzellen. Er war Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (1979), der American Academy of Arts and Sciences (1986), auswärtiges Mitglied der Royal Society (1986) und Mitglied der National Academy of Sciences (1991). 1987/88 war er Harvey Lecturer. Numa wurde 1985 mit dem Japan Academy Prize geehrt. 1973 erhielt er den Heinrich-Wieland-Preis, 1987 die Otto-Warburg-Medaille. Im Jahr 1990 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt. Numa wurde 1991 als Person mit besonderen kulturellen Verdiensten geehrt.
Isamu Akasaki (japanisch 赤崎 勇, Akasaki Isamu; * 30. Januar 1929 Chiran in der Präfektur Kagoshima; † 1. April 2021 in…Isamu Akasaki (japanisch 赤崎 勇, Akasaki Isamu; * 30. Januar 1929 Chiran in der Präfektur Kagoshima; † 1. April 2021 in Nagoya) war ein japanischer Ingenieurwissenschaftler. Akasaki stellte 1989 erstmals blaue Leuchtdioden, basierend auf dem p-n-Übergang, mit dem Halbleitermaterial Galliumnitrid her. Er erhielt dafür im Jahr 2011 die von der IEEE vergebene Auszeichnung IEEE Edison Medal. Im Jahr 2014 wurde er gemeinsam mit Hiroshi Amano und Shuji Nakamura mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.
Yoshihiro Nitta (jap. 新田 義弘, Nitta Yoshihiro; * 21. Januar 1929 in der Präfektur Ishikawa; † 15. März 2020) war ein…Yoshihiro Nitta (jap. 新田 義弘, Nitta Yoshihiro; * 21. Januar 1929 in der Präfektur Ishikawa; † 15. März 2020) war ein japanischer Philosoph.
Teizō Matsumura (jap. 松村 禎三, Matsumura Teizō; * 15. Januar 1929 in Kyōto; † 6. August 2007) war ein japanischer…Teizō Matsumura (jap. 松村 禎三, Matsumura Teizō; * 15. Januar 1929 in Kyōto; † 6. August 2007) war ein japanischer Komponist. Matsumara nahm privaten Unterricht bei Tsuneharu Takahashi und Toshio Nagahiro (Harmonielehre). 1949 kam er nach Tokio, wo er Kompositionsschüler von Tomojirō Ikenouchi und Akira Ifukube war. 1950 erkrankte er an Tuberkulose und musste sich bis 1955 mehreren Operationen unterziehen. Während seiner Rekonvaleszenz begann er Haikus zu schreiben und gewann einen Haiku-Wettbewerb. Zur gleichen Zeit entstand Introduktion und Allegro Concertante für Orchester, mit dem er 1955 den Kompositionspreis des Mainichi-Musikwettbewerbs gewann. Waren seine ersten Kompositionen von europäischen Komponisten wie Maurice Ravel und Igor Strawinski geprägt, zeigten sich in seiner Sinfonie und dem Präludium für Orchester Einflüsse traditioneller Musik aus Indien, Tibet und Bali. Einflüsse traditioneller japanischer Musik und Malerei und des Nō-Theaters zeigten sich in seinen beiden Klavierkonzerten. 1978 erhielt er den Auftrag zur Komposition einer Oper nach Endō Shūsakus Roman Chinmoku (Schweigen, engl. Silence). Er arbeitete dreizehn Jahre lang an dem Werk. 1993 wurde die Oper Chinmoku uraufgeführt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Im Folgejahr fand in New York eine Retrospektive der Werke Matsumuras statt. Neben den genannten Werken komponierte Matsumara auch über 100 Filmmusiken, davon zahlreiche zu Filmen von Kei Kumai und Kazuo Kuroki. Bis zu seiner Emeritierung war er Professor für Komposition an der Kunsthochschule Tokio.