Tihiro Ohkawa (jap. 大河千弘, Ōkawa Chihiro; * 1928 in Kanazawa; † 27. September 2014 in La Jolla, Kalifornien) war ein…Tihiro Ohkawa (jap. 大河千弘, Ōkawa Chihiro; * 1928 in Kanazawa; † 27. September 2014 in La Jolla, Kalifornien) war ein japanischer Physiker, der sich mit Plasmaphysik und Teilchenbeschleunigern beschäftigte. Ohkawa studierte an der Universität Tokio Physik, wo er auch promoviert wurde. Noch während des Zweiten Weltkriegs war er (mit 16 Jahren) Mitglied der Gruppe von Yoshio Nishina zur Erforschung Kosmischer Höhenstrahlung. Er war Forscher am CERN und an der Midwestern State University (bzw. bei MURA), bevor er Professor an der Universität Tokio wurde. 1960 ging er zu General Atomics, wo er ein Fusionsforschungsprojekt leitete und Vizepräsident sowie später stellvertretender Vorstandsvorsitzender wurde. 1994 verließ er General Atomics, um TOYO Technologies zu gründen, deren Präsident er ist. 2004 war er mit Masano Nishikawa Mitgründer von Nano Fusion Technologies für die Entwicklung von Mikrofluidik (wie kleine elektroosmotische Pumpen). Außerdem war er Physik-Professor an der University of California, San Diego. 1955 entwickelte er unabhängig von Keith Symon das Fixed Field Alternating Gradient Synchrotron (FFAG), dessen Prototyp 1956 bei der Midwestern Universities Research Association (MURA) entwickelt wurde. Ohkawa schlug 1960 mit Donald Kerst ein Stabilisierungsverfahren für Instabilitäten in Tokamaks über die Erzeugung von Multipol-Feldern vor, was durch Experimente bestätigt wurde. 1968 schlug er vor, die Multipolfelder durch Plasmaströme selbst zu erzeugen, woraus die Plasma Current Multipole Configuration (PCM) und die Doublet-Serie entstand, die die Vorteile der Optimierung des Tokamak-Plasma-Querschnitts zeigten. Aus dem Doublet-Konzept entstand auch das D-III-D Experiment von General Atomics, das auch Einfluss auf das ITER-Konzept hatte. Er war auch an der Anwendung der Plasmaphysik in der Trennung von radioaktiven Isotopen aus nuklearem Abfall beteiligt (bei der Archimedes Technology Group in San Diego, die er mit gründete). Ohkawa hielt über 50 Patente, zum Beispiel in Teilchenbeschleunigern, Fusions-Technologie und Biotechnologie. 1968 wurde er Fellow der American Physical Society. 1979 erhielt er den James-Clerk-Maxwell-Preis für Plasmaphysik. 1984 erhielt er den Fusion Power Associates Leader Award.
Takeuti Gaisi (jap. 竹内 外史, Takeuchi Gaishi; * 25. Januar 1926 in Kizu, Präfektur Ishikawa, Japan; † 10. Mai 2017) war…Takeuti Gaisi (jap. 竹内 外史, Takeuchi Gaishi; * 25. Januar 1926 in Kizu, Präfektur Ishikawa, Japan; † 10. Mai 2017) war ein japanischer mathematischer Logiker, bekannt für Beiträge zur Beweistheorie. Takeuti wurde 1956 an der Universität Tokio in mathematischer Logik promoviert. Er war ab 1950 zuerst Assistenzprofessor, später Professor an der Pädagogischen Universität Tokio und ab 1966 Professor an der University of Illinois at Urbana-Champaign. 1996 wurde er emeritiert. Takeutis Ziel in den 1950er Jahren war es, Widerspruchsfreiheitsbeweise für formale Systeme zu gewinnen, die die Analysis umfassen. Hierzu entwickelte er Methoden von Gerhard Gentzen weiter (unter anderem führte er ordinal diagrams ein). Takeuti gelang 1967 der Widerspruchsfreiheitsbeweis der Π 1 1 {\displaystyle \Pi _{1}^{1}} -Analysis (der Teil der Analysis, in der die Komprehension auf beliebige Formeln mit höchstens einem Mengenquantor eingeschränkt ist). Das war nach Kurt Schütte der erste Widerspruchsfreiheitsbeweis eines wesentlich imprädikativen Teils der Mathematik und Analysis. Takeutis Vermutung von 1953 besagt, dass im Logikkalkül endlicher Stufe die Schnittregel gilt (siehe Gentzenscher Hauptsatz). Sie wurde für den Kalkül 2. Stufe von William W. Tait (1966) und Dag Prawitz (1967, für höhere Ordnung 1969) und unabhängig von Takahashi Motoo (1967, auch höhere Ordnung) und Jean-Yves Girard bewiesen. Von Takeuti stammten zwei Lehrbücher und Standardwerke, eines zur Beweistheorie und eines zur axiomatischen Mengenlehre. Anfang der 1950er Jahre befasste er sich auch mit Homotopietheorie und Knotentheorie (er hielt 1952/53 ein Seminar ab, das sein Doktorand Kunio Murasagi besuchte). 1959/60, 1966 bis 1968 und 1971 bis 1972 war er am Institute for Advanced Study bei Kurt Gödel. 2003 bis 2009 war er Präsident der Kurt Gödel Society. 1998 erhielt er die tschechische Bolzano-Medaille und er erhielt den Okawa-Preis für Veröffentlichungen. 1982 erhielt er den Asahi-Preis.
Sawaki Kin’ichi (jap. 沢木 欣一; * 6. Oktober 1919 in der Präfektur Toyama; † 5. November 2001 in Tokio) war ein…Sawaki Kin’ichi (jap. 沢木 欣一; * 6. Oktober 1919 in der Präfektur Toyama; † 5. November 2001 in Tokio) war ein japanischer Lyriker und Essayist. Sawaki studierte an der Kaiserlichen Universität Tokio. 1966 wurde er Professor an der Kunsthochschule Tokio. Er war verheiratet mit der Dichterin Hosomi Ayako. Sawaki gilt als einer der bedeutendsten japanischen Haikudichter der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 1946 gründete er das Haiku-Journal Kaze (Wind). Von 1987 bis 1993 war er Präsident des Haikudichter-Verbandes. Er verfasste mehrere Haiku-Bände, darunter Enden (塩田; 1956), Okinawa Gin’yūshū (沖縄吟遊集; 1974), Hakuchō (白鳥; 1995, mit dem Iida-Dakotsu-Preis ausgezeichnet) und Ayako no Te (綾子の手; 2000). Für den Essayband Shōwa Haiku no Seishun (昭和俳句の青春; 1995) erhielt er 1996 den Kritikerpreis des Haikudichter-Verbandes.
Yamada Hisanari (jap. 山田 久就; * 13. Januar 1907 in Kyōto; † 15. Dezember 1987) war ein japanischer Diplomat und…Yamada Hisanari (jap. 山田 久就; * 13. Januar 1907 in Kyōto; † 15. Dezember 1987) war ein japanischer Diplomat und Politiker der Liberaldemokratischen Partei, Abgeordneter und von 1977 bis 1978 Umweltminister.
Ogura Masatsune (japanisch 小倉正恒; geboren 22. März 1875 in Kanazawa (Präfektur Ishikawa); gestorben 20. November 1961)…Ogura Masatsune (japanisch 小倉正恒; geboren 22. März 1875 in Kanazawa (Präfektur Ishikawa); gestorben 20. November 1961) war ein japanischer Geschäftsmann und Finanzminister.
Kihira Tadayoshi (japanisch 紀平 正美, auch Kihira Masami gelesen; geboren 30. April 1874 in Noguchi (野口村), Bezirk…Kihira Tadayoshi (japanisch 紀平 正美, auch Kihira Masami gelesen; geboren 30. April 1874 in Noguchi (野口村), Bezirk Anō(安濃郡)(heute Tsu) in der Präfektur Mie; gestorben 19. September 1949) war ein japanischer Philosoph.
Kiryū Yūyū (japanisch 桐生悠々; geboren 20. Mai 1873 in Kanazawa (Präfektur Ishikawa); gestorben 10. September 1941 in…Kiryū Yūyū (japanisch 桐生悠々; geboren 20. Mai 1873 in Kanazawa (Präfektur Ishikawa); gestorben 10. September 1941 in Moriyama (Präfektur Aichi)) war ein japanischer Journalist.