Yamamoto Sugi (japanisch 山本 杉; geboren 19. August 1902 in der Präfektur Hiroshima; gestorben 9. September 1995) war eine japanische Ärztin und Politikerin. Sie war für zwei Wahlperioden Mitglied des japanischen Oberhauses. Außerdem war sie im Vorstand der „Japan Buddhist Federation“ (全日本仏教会), Vorsitzende des „Alljapanischen Bündnisses buddhistischer Frauen“ (全日本仏教婦人連盟) von 1954 bis zur Auflösung, Vizepräsidentin der、„Forschungsgesellschaft Familienleben in Japan“ (家庭生活問題研究協会) und Vorsitzende des „Alljapanischen Mütterbundes“ (全日本母性連盟). Sie war verheiratet mit dem Buddhologen Yamamoto Kairyū, mit dem sie einen Sohn hatte. Sugi stammte aus der Präfektur Hiroshima. Sie schloss 1923 ihr Studium an der Tokyo Women’s Medical University ab. 1938 promovierte sie in Medizin an der renommierten Keiō-Universität mit einer Forschungsarbeit über die Röntgenwissenschaft am künstlichen Pneumothorax. 1959 zog sie bei der 5. regulären Wahl für die Liberaldemokratische Partei (LDP) ins Oberhaus ein. Von 1964 an arbeitete sie als parlamentarische Staatssekretärin in der Verwaltungsaufsicht. Ein Jahr später, 1965 trat sie erneut für die LDP an und wurde wiedergewählt. 1969 war sie in einem Sonderkomitee für Preissstabilisierungsmaßnahmen. 1973 wurde sie mit dem Orden der Edlen Krone zweiter Klasse ausgezeichnet. Sugi Yamamoto starb 1995 im Alter von 93 Jahren. Noch am Tag ihres Ableben wurde sie mit dem vierten Hofrang geehrt.
Quelle: „Yamamoto Sugi“, deutschsprachigen Wikipedia (CC BY-SA 4.0), Auszug
