Yūko Obuchi (jap. 小渕 優子 Obuchi Yūko; * 11. Dezember 1973 in Bunkyō, Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin…Yūko Obuchi (jap. 小渕 優子 Obuchi Yūko; * 11. Dezember 1973 in Bunkyō, Präfektur Tokio) ist eine japanische Politikerin der Liberaldemokratischen Partei (LDP) und Abgeordnete des Shūgiin, des Unterhauses der Nationalversammlung, für den 5. Wahlkreis Gunma. In der LDP gehörte sie bis zu ihrem Austritt im Januar 2024 zur Motegi-Faktion. Von September 2014 bis zu ihrem Rücktritt im Oktober 2014 war sie Wirtschaftsministerin im zweiten Kabinett Abe.
Jirō Hata (japanisch 羽田 次郎 Hata Jirō; * 7. September 1969 im Bezirk Chiyoda, Präfektur Tokio) ist ein japanischer…Jirō Hata (japanisch 羽田 次郎 Hata Jirō; * 7. September 1969 im Bezirk Chiyoda, Präfektur Tokio) ist ein japanischer Politiker (Demokratische Partei→Kibō no Tō→Konstitutionell-Demokratische Partei) und seit 2021 Senator für Nagano. Hata, der Sohn von Tsutomu Hata, studierte nach dem Besuch der Seijō-Schulen in Setagaya (Tokio) und Kientzheim (Elsass) ohne Abschluss an der Wake Forest University. Er war danach als Privatsekretär seines Vaters sowie als Berater und Unternehmer in der Privatwirtschaft tätig. In die aktive Politik trat Hata bei den einheitlichen Wahlen 2011 ein, als er als Demokrat erfolglos für das Kommunalparlament von Setagaya kandidierte. Bei der Repräsentantenhauswahl 2017 kandidierte er auf der Kibō-Liste auf dem aussichtslosen Listenplatz 29 im Verhältniswahlwahlkreis Tokio. Als 2020 sein älterer Bruder Yūichirō an COVID-19 verstarb, kandidierte Jirō mit KDP-Nominierung und Mitte-links-Wahlempfehlungen (KPJ, DVP, SDP) bei der resultierenden Senatsnachwahl in Nagano im April 2021 und setzte sich mit rund 55 % der Stimmen gegen Yutaka Komatsu (LDP – Kōmeitō; 43 %), ehemaliger Abgeordneter im Repräsentantenhaus, durch. Bei der regulären Wahl 2025 wurde er für sechs Jahre bestätigt.
Shoko Yoshimura (* 14. Oktober 1968 in der Präfektur Kanagawa) ist eine japanische Ringerin. Sie gewann von 1989 bis…Shoko Yoshimura (* 14. Oktober 1968 in der Präfektur Kanagawa) ist eine japanische Ringerin. Sie gewann von 1989 bis 1995 fünf Weltmeistertitel in der Gewichtsklasse bis 44 kg Körpergewicht.
Yūichirō Hata (jap. 羽田 雄一郎, Hata Yūichirō; * 29. Juli 1967 in Setagaya, Tokio; † 27. Dezember 2020 in Bunkyō, Tokio)…Yūichirō Hata (jap. 羽田 雄一郎, Hata Yūichirō; * 29. Juli 1967 in Setagaya, Tokio; † 27. Dezember 2020 in Bunkyō, Tokio) war ein japanischer Politiker (Demokratische Partei (Hata-Gruppe)→Demokratische Fortschrittspartei→Demokratische Volkspartei→Konstitutionell-Demokratische Partei), ab 1999 Abgeordneter im Sangiin, dem Oberhaus des japanischen Parlaments, für die Präfektur Nagano und von Juni bis Dezember 2012 Verkehrsminister unter Premierminister Yoshihiko Noda. Hata, der älteste Sohn des Abgeordneten und ehemaligen Premierministers Tsutomu Hata und Enkel des Abgeordneten Bushirō Hata, studierte Pädagogik an der Tamagawa-Universität und war hoikushi, ein staatlich geprüfter Erzieher für Kleinkinder. Er arbeitete anschließend für die Itōchū-Stiftung des Handelskonzerns Itōchū Shōji. 1999 trat Hata als DPJ-Kandidat bei der Nachwahl in Nagano für den verstorbenen Maki Murasawa an und setzte sich gegen den ehemaligen Präfekturparlamentsabgeordneten Ken’ichirō Fukasawa (LDP) und zwei linke Kandidaten von SDP und KPJ durch. Bei den regulären Wahlen 2001, 2007 und 2013 wurde er jeweils neben Hiromi Yoshida (LDP) im Amt bestätigt. Bei der Shūgiin-Wahl 2012 im Dezember plante Hata zunächst, für die Nachfolge seines Vaters im 3. Wahlkreis Nagano zu kandidieren, folgte dann aber der Parteilinie keine „Erbkandidaten“ zu unterstützen und blieb Abgeordneter im Sangiin. Bei der Sangiin-Wahl 2019 wurde Nagano zum Einmandatswahlkreis, Hiromi Yoshida kandidierte nicht mehr; Hata gewann mit rund 55 % klar gegen den ehemaligen LDP-Shūgiin-Abgeordneten Yutaka Komatsu. In den beiden letzten Kabinettsumbildungen von Yoshihiko Noda war Hata von Juni bis Dezember 2012 Land- und Verkehrsminister. Im Sangiin führte er 2013 den Sonderausschusses für Okinawa und den Streit um die „Nördlichen Territorien“/Südkurilen, von 2005 bis 2006 und erneut seit 2018 ist er Vorsitzender des Ausschusses für Land, Infrastruktur und Verkehr. Von 2013 bis 2015 war er Generalsekretär der Demokraten im Oberhaus, ebenso von 2017 bis 2018 für die Fortschrittsdemokraten. Im September 2020 wechselte Hata bei der Neugruppierung von DVP und KDP zur „neuen“ KDP und wurde dort der Generalsekretär der Oberhaus-Fraktion. Er starb am 27. Dezember 2020 im Alter von 53 Jahren in Tokio, kurz bevor ein COVID-19-PCR-Test wegen typischer Symptome gemacht werden konnte. Am Folgetag wurde offiziell COVID-19 als Todesursache bestätigt. Hatas Parlamentssitz gewann bei der resultierenden Nachwahl in Nagano im April 2021 sein jüngerer Bruder Jirō.
Teruaki Georges Sumioka (jap. 純丘 曜彰, Sumioka Teruaki; * 1962 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Philosoph…Teruaki Georges Sumioka (jap. 純丘 曜彰, Sumioka Teruaki; * 1962 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Philosoph, Filmwissenschaftler, Medienwissenschaftler, Autor und Schriftsteller. Er ist seit 2010 Professor an der Kunsthochschule Ōsaka (大阪芸術大学, Ōsaka Geijutsu Daigaku). Zuvor war Sumioka von 1998 bis 2018 Professor an der Tōkai-Universität sowie von 2008 bis 2009 Gastprofessor an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Yōko Komiyama (jap. 小宮山 洋子, Komiyama Yōko; * 17. September 1948 in der Präfektur Tokio, Japan) ist eine japanische…Yōko Komiyama (jap. 小宮山 洋子, Komiyama Yōko; * 17. September 1948 in der Präfektur Tokio, Japan) ist eine japanische Politikerin der Demokratischen Partei (Minshutō). Innerparteilich gehört sie zur Maehara-Gruppe. Sie war von 1998 bis 2012 Abgeordnete im nationalen Parlament, zunächst im Sangiin, dem Oberhaus, dann im Shūgiin, dem Unterhaus, und von 2011 bis 2012 Ministerin für Gesundheit, Arbeit und Soziales. Komiyama ist die Tochter von Ichirō Katō, Jurist und Rektor der Universität Tokio, und Enkelin des Abgeordneten und Großostasienministers Kazuo Aoki. Sie absolvierte 1972 ihr Studium an der Fakultät für Literaturwissenschaft der Seijō-Universität und arbeitete anschließend für den öffentlich-rechtlichen Rundfunksender NHK, für den sie unter anderem die Nachrichtensendung NHK News Wide moderierte. 1998 verließ sie den Sender und wechselte in die Politik. Bei der Wahl von 1998 wurde Komiyama über die Verhältniswahlliste der Demokratischen Partei ins Sangiin, das Oberhaus, gewählt. Dort war sie unter anderem Vorsitzende des Umweltausschusses. 2003 gab sie ihren Sitz auf, um bei der Nachwahl für den Shūgiin-Sitz des erstochenen Kōki Ishii im 6. Wahlkreis Tokio zu kandidieren. Sie gewann klar mit 53 % der Stimmen und konnte den Sitz bei den regulären Wahlen im selben Jahr verteidigen. 2005 unterlag sie knapp Takao Ochi (LDP) und wurde nur über den Verhältniswahlblock Tokio wiedergewählt. 2009 gewann sie deutlich gegen Ochi im Wahlkreis. Yoshihiko Noda berief sie zum 2. September 2011 als Ministerin für Gesundheit, Arbeit und Soziales in sein Kabinett. Diesen Posten verlor sie bei der dritten Kabinettsumbildung am 1. Oktober 2012. Im Dezember verlor sie bei der Shūgiin-Wahl 2012 ihren Wahlkreis erneut an Takao Ochi und verfehlte auch eine Wiederwahl im Verhältniswahlblock.
Hisao Kurosawa (jap. 黒澤久雄, Kurosawa Hisao, * 20. Dezember 1945 in Japan) ist ein japanischer Filmproduzent und der Sohn…Hisao Kurosawa (jap. 黒澤久雄, Kurosawa Hisao, * 20. Dezember 1945 in Japan) ist ein japanischer Filmproduzent und der Sohn des legendären Regisseurs Akira Kurosawa. Als Präsident der Firma Kurosawa Productions produzierte er die Spätwerke seines Vaters (darunter Ran (1985)) und verwaltet seit dessen Tod im Jahre 1998 bis heute den geistigen Nachlass des großen Filmemachers. Unter anderem hat er die Rechte einiger Werke wie Die sieben Samurai erfolgreich an Computerspielfirmen entliehen, die aus diesen in Japan extrem populären Filmen – unter den strengen Augen Kurosawas – eine ganze Reihe von Spielen gestalten. Im Jahr 2006 wollte Kurosawa mit dem Samuraifilm Oni sein Regiedebüt fertigstellen. Wie bereits bei Ame Agaru stammt das Drehbuch aus dem Nachlass seines Vaters Akira Kurosawa. Die Geschichte handelt von einem blonden Samurai, der in den Wirren der Epoche der Streitenden Reiche seine Bestimmung entdecken muss. Im April 2006 gründete er ferner die Akira-Kurosawa-Filmschule in Tokyo, die einen Zweijahreskurs für Schauspiel, Regie und Filmproduktion anbietet.
Masakazu Tamura (jap. 田村 正和, Masakazu Tamura; * 1. August 1943 in Kyōto; † 3. April 2021 in Tokio) war ein japanischer…Masakazu Tamura (jap. 田村 正和, Masakazu Tamura; * 1. August 1943 in Kyōto; † 3. April 2021 in Tokio) war ein japanischer Schauspieler. Seit Beginn der 1960er Jahre war er in mehr als 60 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.
Kōki Ishii (jap. 石井 紘基, Ishii Kōki; * 6. November 1940 in Tokio; † 25. Oktober 2002 ebenda) war ein japanischer…Kōki Ishii (jap. 石井 紘基, Ishii Kōki; * 6. November 1940 in Tokio; † 25. Oktober 2002 ebenda) war ein japanischer Politiker und Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus des nationalen Parlaments. Ishii studierte an der Chūō-Universität, wo er sich in der studentischen Selbstverwaltung engagierte, dem Graduiertenkolleg der Waseda-Universität und an der Lomonossow-Universität und wurde später Sekretär von Satsuki Eda, dem Sohn des Ex-Sozialisten Saburō Eda. 1978 beteiligte er sich mit Eda, Naoto Kan und anderen an der Gründung des Shakaiminshu Rengō („Sozialdemokratischer Bund“, SDF). 1992 wurde er Mitglied der Nihon Shintō (JNP), für die er bei der Shūgiin-Wahl 1993 – der letzten nach altem Wahlrecht in Mehrmandatswahlkreisen – im viermandatigen Wahlkreis Tokio 3 antrat. Mit 23,6 % der Stimmen erzielte er den höchsten Stimmenanteil. Für das Kabinett Hata wurde er 1994 parlamentarischer Staatssekretär in der „Behörde für allgemeine Angelegenheiten“. Nach dem Zusammenbruch der Anti-LDP-Koalition 1994 beteiligte er sich nicht an der Gründung der Shinshintō (NFP), sondern schloss sich zunächst dem Jiyū Rengō („Liberale Liga“, LL) an, den er 1995 zeitweise als Parteivorsitzender führte. Später wechselte er zur Shintō Sakigake (NPH) und 1996 zur neugegründeten Minshutō (DPJ). Nach der Wahlrechtsreform kandidierte er 1996 im neuen Einmandatswahlkreis Tokio 6, wo er zwar Tetsundo Iwakuni (NFP) und Takao Ochi (LDP) unterlag, aber ein Mandat bei der neu eingeführten Verhältniswahl im Block Tokio. 2000 gewann er das Wahlkreismandat. 2002 wurde er in Setagaya von einem Rechtsradikalen erstochen. Seinen Wahlkreis gewann bei der resultierenden Nachwahl Yōko Komiyama (DPJ).
Abe Kōbō (japanisch 安部 公房; * 7. März 1924 im Landkreis Nord-Toshima (heute Bezirk Kita), Tokio; † 22. Januar 1993 in…Abe Kōbō (japanisch 安部 公房; * 7. März 1924 im Landkreis Nord-Toshima (heute Bezirk Kita), Tokio; † 22. Januar 1993 in der Stadt Tama, Tokio), bürgerlich Abe Kimifusa bei gleicher japanischer Schreibweise, war ein japanischer Schriftsteller.
Ōoka Shōhei (japanisch 大岡 昇平; * 6. März 1909 in Ushigome, Stadt Tokio (heute: Shinjuku, Tokio); † 25. Dezember 1988 in…Ōoka Shōhei (japanisch 大岡 昇平; * 6. März 1909 in Ushigome, Stadt Tokio (heute: Shinjuku, Tokio); † 25. Dezember 1988 in Tokio) war ein japanischer Schriftsteller.
Tsutomu Hata (japanisch 羽田 孜 Hata Tsutomu; * 24. August 1935 in Ōta, Präfektur Tokio; † 28. August 2017 ebenda) war ein…Tsutomu Hata (japanisch 羽田 孜 Hata Tsutomu; * 24. August 1935 in Ōta, Präfektur Tokio; † 28. August 2017 ebenda) war ein japanischer Politiker (Liberaldemokratische Partei: Tanaka-Faktion → Takeshita-Faktion → Hata-Ozawa-Faktion, Erneuerungspartei, Neue Fortschrittspartei, Taiyōtō, Minseitō, Demokratische Partei, Demokratische Fortschrittspartei). Von 1969 bis 2012 war er Abgeordneter im Shūgiin, dem Unterhaus, zuletzt für die Demokratische Partei, in der er mit der Hata-Gruppe eine eigene Faktion anführte. Vom 28. April 1994 bis zum 30. Juni 1994 amtierte er als 51. Premierminister Japans. In den 1980er Jahren war er zu einem Führungspolitiker der LDP aufgestiegen und löste mit seinem Parteiaustritt 1993 deren erstmaligen Machtverlust mit aus.
Yūki Itō (jap. 伊藤 悠貴, Itō Yūki) ist ein klassischer Cellist aus Japan. Er ist besonders bekannt für seine…Yūki Itō (jap. 伊藤 悠貴, Itō Yūki) ist ein klassischer Cellist aus Japan. Er ist besonders bekannt für seine Interpretationen der Werke von Sergei Rachmaninoff, insbesondere der Cellosonate. Im Jahr 2025 wurde er als erster japanischer Cellist in die internationale Liste der Larsen Strings Artist aufgenommen.