Yūto Iwasaki (japanisch 岩崎 悠人, Iwasaki Yūto; * 11. Juni 1998 in Hikone, Präfektur Shiga) ist ein japanischer…Yūto Iwasaki (japanisch 岩崎 悠人, Iwasaki Yūto; * 11. Juni 1998 in Hikone, Präfektur Shiga) ist ein japanischer Fußballspieler.
Yoshihide Kiryū (jap. 桐生 祥秀, Kiryū Yoshihide; * 15. Dezember 1995 in Hikone) ist ein japanischer Leichtathlet, der sich…Yoshihide Kiryū (jap. 桐生 祥秀, Kiryū Yoshihide; * 15. Dezember 1995 in Hikone) ist ein japanischer Leichtathlet, der sich auf den Sprint spezialisiert hat.
Yui Ōhashi (japanisch 大橋 悠依; * 18. Oktober 1995 in Hikone) ist eine japanische Schwimmerin. Bei den Olympischen…Yui Ōhashi (japanisch 大橋 悠依; * 18. Oktober 1995 in Hikone) ist eine japanische Schwimmerin. Bei den Olympischen Sommerspielen 2020 wurde sie Olympiasiegerin über 200 m und über 400 m Lagen.
Risa Takenaka (jap. 竹中 理沙, Takenaka Risa; * 6. Januar 1990) ist eine japanische Langstreckenläuferin. Sie arbeitet seit…Risa Takenaka (jap. 竹中 理沙, Takenaka Risa; * 6. Januar 1990) ist eine japanische Langstreckenläuferin. Sie arbeitet seit 2012 für Shiseido als Mitglied des Laufsportvereins. Bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften 2014 in Kopenhagen gewann sie Bronze in der Staffel. Am 5. Juni 2015 gewann sie den Gold-Coast-Marathon in der zweitschnellsten Zeit bei diesem Lauf in 2:28:25 h.
Yoshihide Fukao (japanisch 深尾 吉英 Fukao Yoshihide; * 1. Juli 1949 in Hikone) ist ein ehemaliger japanischer…Yoshihide Fukao (japanisch 深尾 吉英 Fukao Yoshihide; * 1. Juli 1949 in Hikone) ist ein ehemaliger japanischer Volleyballspieler.
Yanagida Seizan (jap. 柳田 聖山, Yanagida Seizan; * 19. Dezember 1922 in dem Dorf Inae in der Präfektur Shiga; † 8.…Yanagida Seizan (jap. 柳田 聖山, Yanagida Seizan; * 19. Dezember 1922 in dem Dorf Inae in der Präfektur Shiga; † 8. November 2006) war einer der bedeutendsten japanischen Buddhologen des zwanzigsten Jahrhunderts. Er war führend bei der Erforschung des chinesischen Zen (Chan). Yanagida wurde 1922 als Sohn eines Zen-Priesters in einem Tempel der Rinzai-Schule geboren. 1942 machte er seinen Abschluss an der Rinzai-Fachschule (der heutigen Hanazono-Schule) in Hikone. Danach übte er den Zen-Buddhismus im Eigen-ji, dem Haupttempel der Eigen-ji-Linie des Rinzai-Zen, aus. 1948 machte er seinen Abschluss in Literatur an der Ōtani-Universität in Kyōto und hielt erste Vorlesungen an der Hanazono Universität Kyōto. 1949 wurde er Assistent, 1950 Dozent und 1954 Assistenzprofessor. Im Jahr 1955 legte er seine Roben als Mönch der Rinzai-Schule als Protest gegen die Haltung der Rinzai-Schule während und nach dem Zweiten Weltkrieg ab. 1960 wurde Yanagida Professor im Institut für Buddhismus-Studien der Hanazono-Universität Kyōto. 1968 wurde er dort Leiter des Instituts für Literatur. 1976 wurde er als Professor an die Universität Kyōto berufen. 1986 emeritierte er und gründete an der Hanazono Universität das IRIZ (International Research Institute for Zen Buddhism), an welchem er bis zum Jahr 1996 weiterforschte und zahlreiche westliche Wissenschaftler ausbildete und unterstützte, darunter Urs App, Carl Bielefeldt, Bernard Faure, John R. McRae, Michel Mohr, Christian Wittern, u. a. Yanagida erhielt für seine Forschungsarbeiten viele Preise und Ehrungen, darunter 1981 für ein Buch über Ikkyū Sōjun den Yomiuri-Literaturpreis und 1996 den Orden des Heiligen Schatzes 'Isao Rang 3'. Eine tiefe Liebe verband ihn mit dem japanischen Zen-Mönch und Dichter Ryōkan (1758–1831).
Ii Naosuke (japanisch 井伊直弼; Ii Naosuke; * 29. November 1815 in Edo, Japan; † 24. März 1860 ebenda) war Daimyō von…Ii Naosuke (japanisch 井伊直弼; Ii Naosuke; * 29. November 1815 in Edo, Japan; † 24. März 1860 ebenda) war Daimyō von Hikone (1850–1860) und Tairō des Tokugawa-Shogunats, eine Position, die er vom 23. April 1858 bis zu seiner Ermordung am 24. März 1860 innehatte. Am bekanntesten ist er als Unterhändler für den Harris-Vertrag mit den Vereinigten Staaten. Er war außerdem ein enthusiastischer und versierter Teemeister der Sekishūryū-Schule, und zu seinen Schriften gehören mindestens zwei Werke zur Teezeremonie. Nach zwei Jahren als Tairō an der Spitze der Regierung wurde er am 24. März 1860 vor dem Sakuradamon der Burg Edo von 17 Samurai des Mito-Lehens und einem Samurai des Satsuma-Lehens getötet, beim sogenannten Sakuradamon-Zwischenfall. Während Ii Naosukes Amtszeit war das Shogunat durch zwei Konflikte innerlich gespalten. Der erste, innenpolitische Konflikt entbrannte um die Nachfolge des kränklichen und kinderlosen Shogun Tokugawa Iesada, bei dem sich zwei Flügel innerhalb der Tokugawa gegenüberstanden: zum einen der Kishū-Flügel unter Ii Naosuke, der Tokugawa Yoshitomi (den späteren Tokugawa Iemochi) unterstützte, und zum anderen der Hitotsubashi-Flügel unter Tokugawa Nariaki, der Hitotsubashi Keiki (den späteren Tokugawa Yoshinobu) unterstützte. Gleichzeitig schwelte ein außenpolitischer Konflikt darüber, wie auf die Bedrohung durch die westlichen Kolonialmächte, speziell die USA, zu reagieren sei. Dabei stand die Jōi-Fraktion, die jede Öffnung des Landes ablehnte und die Fremden aus dem Land werfen wollte, gegen die Kaikoku-Fraktion, die Japan zur Welt öffnen und vom Ausland lernen wollte. Mit der möglichen Öffnung des Landes stand auch die Zukunft des Tokugawa-Shogunats, das Japan über 250 Jahre lang regiert hatte, in Frage.