Erena Terakubo (* 1992 in Sapporo) ist eine japanische, in den Vereinigten Staaten lebende Jazzmusikerin (Alt- und…Erena Terakubo (* 1992 in Sapporo) ist eine japanische, in den Vereinigten Staaten lebende Jazzmusikerin (Alt- und Sopransaxophon, Flöte, Komposition) des Modern Jazz.
Shinji Takeda (jap. 武田 真治, Takeda Shinji; * 18. Dezember 1972 in Sapporo, Hokkaidō, Japan) ist ein japanischer…Shinji Takeda (jap. 武田 真治, Takeda Shinji; * 18. Dezember 1972 in Sapporo, Hokkaidō, Japan) ist ein japanischer Schauspieler und Jazz-Musiker.
Ryo Fukui (jap. 福居良 Fukui Ryō; * 1. Juni 1948 in Biratori, Hokkaido; † 15. März 2016 in Sapporo) war ein japanischer…Ryo Fukui (jap. 福居良 Fukui Ryō; * 1. Juni 1948 in Biratori, Hokkaido; † 15. März 2016 in Sapporo) war ein japanischer Jazz-Pianist. Er spielte regelmäßig im Jazzclub "Slowboat" in Sapporo, welcher ihm und seiner Frau Yasuko gehörte. Fukui war bis zu seinem Tod 2016 weltweit als Lehrer sowie Pianist unterwegs. Seine Werke erhielten erneut große Aufmerksamkeit ab Mai 2016 durch ihre Verfügbarkeit für YouTube-Streams und der Aufstieg des Lo-Fi Genres. Fukui begann mit Akkordeon und lernte mit 22 Jahren Klavierspiel. Er brachte sich das Jazzpiano-Spiel selbst Anfang der 1970er Jahre bei und fand in Japan Aufmerksamkeit mit seinem Debütalbum Scenery (Trio Records) von 1976, auf dem er untypisch für die Zeit an Strömungen des Modern Jazz der 1950er und 1960er Jahre anknüpfte (insbesondere Modaler Jazz, Bop). 1982 zog er nach Tokio, wo er ein Trio hatte, trat in Jazzclubs in Nagoya auf, kehrte aber 1986 nach Hokkaido zurück und wohnte in Sapporo, wo er einen eigenen Jazzclub hatte. 1977 folgte sein zweites Album (Mellow Dream) und 1995 sein drittes Album (My Favorite Tune). Wie die anderen Alben wurde es erst später wiederentdeckt (wobei die Verbreitung durch Fans über YouTube ab etwa 2017 eine nicht unbedeutende Rolle spielte). 1999 folgte noch eine Trio-Aufnahme (Ryo Fukui in New York, Sapporo Jazz Create, mit Lisle Atkinson am Bass, Leroy Williams am Schlagzeug) und 2015 eine Live-Aufnahme (A Letter from Slowboat) aus dem Jazzclub Slowboat in Sapporo, den Fukui mit seiner Frau Yasuko seit 1995 betrieb. In New York hatte er Kontakte zu Barry Harris, den er als Mentor betrachtete.
Tamio Kawabata (jap. 川端 民生, Kawabata Tamio; * 10. Juli 1947 in Hokkaido; † 26. Juli 2000) war ein japanischer…Tamio Kawabata (jap. 川端 民生, Kawabata Tamio; * 10. Juli 1947 in Hokkaido; † 26. Juli 2000) war ein japanischer Jazzmusiker (E-Bass, Kontrabass). Tamio Kawabata arbeitete ab den 1970er-Jahren in der japanischen Jazzszene u. a. mit Kenji Mori und Hideo Ichikawa, mit denen 1974 erste Aufnahmen entstanden, außerdem mit Takeshi Shibuya, Shun Sakai, Shigeharu Mukai, Junichiro Ohguchi, Kazunori Takeda, Kōichi Matsukaze, Maki Asakawa und in der Band Native Son, in den frühen 1980er-Jahren gehörte er den Bands von Yosuke Yamashita und Akira Sakata (EP Trauma, 1982) an; außerdem war er in den 1980er- und 1990er-Jahren an Aufnahmen von Tomoki Takahashi (Another Soil, 1980, mit Elvin Jones), Hitoshi Okano, Keizo Inoue, Akira Sakata, Eiichi Hayashi und Ryōjirō Furusawa beteiligt. Der Diskograf Tom Lord listet seine Beteiligung im Bereich des Jazz zwischen 1974 und 1992 bei 45 Aufnahmesessions.
Takashi „Gon“ Mizuhashi (jap. 水橋 孝, Mizuhashi Takashi; * 2. März 1943) ist ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass).…Takashi „Gon“ Mizuhashi (jap. 水橋 孝, Mizuhashi Takashi; * 2. März 1943) ist ein japanischer Jazzmusiker (Kontrabass). Takashi Mizuhashi spielte ab den späten 1960er-Jahren in der japanischen Jazzszene; erste Aufnahmen entstanden mit Chris Connor (Softly and Swingin’), die er mit Hideo Ichikawa, Shungo Sawada und George Otsuka bei einer Studiosession in Tokio begleitete. In den folgenden Jahren arbeitete er u. a. mit Kimiko Kasai, Yuji Ohno, Masaru Imada, Kohsuke Mine, Isao Suzuki, George Otsuka, George Kawaguchi, Hideo Ichikawa, Shigeko Toya, Emiko Kai, Dave Burrell (Lush Life, 1978), Shingo Okudaira, Yoshiaki Miyanoue, Hidehiko Matsumoto, Archie Shepp (Tray of Silver, 1979) und Marion Brown. Außerdem arbeitete Mizuhashi ab den frühen 1970er-Jahren mit eigenen Formationen. Mit seinem Quartett (mit Yoshio Otomo, Fumio Karashima, Hideo Sekine) nahm er zwei LPs für Three Blind Mice auf und begleitete die Sängerin Yoshiko Goto. 1977 spielte Mizuhashi mit Herbie Hancock das Album One Tuesday in New York (Denon) ein, an dem auch Teruo Nakamura und Bruno Carr mitwirkten; es war die erste Produktion des neuen Denon Jazz-Labels. An seinen Alben Early Summer in Tokyo und Gon's Delight (Denon/Nippon Columbia) waren 1978 bei einer Session in Tokio Horacee Arnold, Cecil Bridgewater, Archie Shepp und Mickey Tucker beteiligt. 1989 spielte er erneut mit Dave Burrell, mit dem er das Duoalbum Plays Ellington & Monk (Denon) einspielte. In den 90ern wirkte er noch bei Aufnahmen von Takashi Miyazawa, Eri Kayama und Hioaki Panryu mit. Im Bereich des Jazz listet der Diskograf Tom Lord seine Beteiligung zwischen 1969 und 2012 an 51 Aufnahmesessions.