Jun Tanaka (* 27. Februar 1960 in Miyagi) ist ein japanischer Kunsthistoriker an der Universität Tokio in der Abteilung…Jun Tanaka (* 27. Februar 1960 in Miyagi) ist ein japanischer Kunsthistoriker an der Universität Tokio in der Abteilung für interdisziplinäre Kulturstudien. Er vertritt auch die Ideengeschichte. Tanaka promovierte in Kunstgeschichte an der Universität Tokio. Seine Interessen richteten sich auf die deutsche Avantgarde der Zwischenkriegszeit (Kurt Schwitters, Gilbert Clavel), die moderne Architektur (Ludwig Mies van der Rohe, Adolf Loos), Theorie und Praxis urbaner Imagination (Großstadtlyrik, Passagenwerk von Walter Benjamin, Aldo Rossi, W.G. Sebald), eine vergleichende Geschichte der politischen Ästhetik (Hans Jürgen Syberberg, Carl Schmitt, Yukio Mishima, Bunso Hashikawa, Otto Höfler, Georges Dumézil, Giuseppe Terragni), vor allem aber zu Aby Warburg und seinem Bildatlas Mnemosyne. Er erhielt 2010 den Philipp Franz von Siebold-Preis.
Hisashi Katō (japanisch 加藤 久, Katō Hisashi; * 24. April 1956 in Rifu, Präfektur Miyagi) ist ein ehemaliger japanischer…Hisashi Katō (japanisch 加藤 久, Katō Hisashi; * 24. April 1956 in Rifu, Präfektur Miyagi) ist ein ehemaliger japanischer Fußballspieler und -trainer.
Reiko Kuroda (japanisch 黒田 玲子; geb. 7. Oktober 1947) ist eine japanische Chemikerin und Biologin, die durch ihre…Reiko Kuroda (japanisch 黒田 玲子; geb. 7. Oktober 1947) ist eine japanische Chemikerin und Biologin, die durch ihre Forschungen zu molekularer Chiralität, Entwicklungsbiologie und Geschlechtergleichheit in der Wissenschaft bekannt wurde. Sie ist emeritierte Professorin der Universität Tokio und war zuletzt an der Chubu-Universität tätig.
Yoshino Sakuzō (japanisch 吉野 作造; * 29. Januar 1878 in Ōsaki; † 18. März 1933) war ein japanischer…Yoshino Sakuzō (japanisch 吉野 作造; * 29. Januar 1878 in Ōsaki; † 18. März 1933) war ein japanischer Politikwissenschaftler, Historiker und Autor, der als politischer Denker der Taishō-Zeit hauptsächlich für die Formulierung der Theorie des Mimponshugi (民本主義) oder „Politik des Volkes“ bekannt wurde. Yoshino graduierte 1904 an der Kaiserlichen Universität Tokio. 1906 ging er als Privatlehrer für den Sohn von Yuan Shikai, des damals mächtigsten chinesischen Politikers, nach China. Im Jahre 1909 kehrte er zurück und lehrte bis 1924 zunächst als außerordentlicher Professor, ab 1914 als ordentlicher Professor an der juristischen Fakultät der Kaiserlichen Universität Politikgeschichte und -theorie. 1910 ging er nochmals für drei Jahre auf eine Studienreise nach Deutschland, England und in die Vereinigten Staaten. Bei seiner Rückkehr nach Japan begann er Artikel zu schreiben, die Fragen einer Einführung einer demokratischen Regierung in Japan, der Korruption und des Allgemeinen Wahlrechts behandelten. Sein bekanntestes Werk, „Über die Bedeutung einer konstitutionellen Regierung“ wurde als Reaktion auf den populären Glauben in die Überlegenheit des preußischen Musters geschrieben. In diesem Werk argumentiert Yoshino, dass Demokratie auch mit dem Konzept der Souveränität des Tennō vereinbar sei. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof Tama in Fuchū (Präfektur Tokio). Yoshinos Nachfolger auf dem Lehrstuhl wurde Oka Yoshitake. Die Architektin und Fotografin Nobuko Tsuchiura war seine Tochter.
Shiga Kiyoshi (japanisch 志賀 潔; * 7. Februar 1871 (Meiji 3/12/18) in Sendai; † 25. Januar 1957 in Tokio) war ein…Shiga Kiyoshi (japanisch 志賀 潔; * 7. Februar 1871 (Meiji 3/12/18) in Sendai; † 25. Januar 1957 in Tokio) war ein japanischer Arzt und Bakteriologe. Er entdeckte 1897 das später nach ihm benannte Bakterium Shigella dysenteriae, den Erreger einer als Bakterienruhr bezeichneten Durchfallerkrankung.