Atsushi Satō (jap. 佐藤 敦之 Satō Atsushi; * 8. Mai 1978 in Aizu-Wakamatsu) ist ein japanischer Langstreckenläufer. 2002…Atsushi Satō (jap. 佐藤 敦之 Satō Atsushi; * 8. Mai 1978 in Aizu-Wakamatsu) ist ein japanischer Langstreckenläufer. 2002 wurde er bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Brüssel Achter, und beim Marathon der Weltmeisterschaften 2003 in Paris/Saint-Denis belegte er den zehnten Platz. In Chiba war er Teil einer Marathonstaffel, die am 23. November 2005 mit einer Zeit von 1:58:58 h den bis heute gültigen Asienrekord aufstellte. Bei den Straßenlauf-Weltmeisterschaften 2007 in Udine über die Halbmarathondistanz wurde er Neunter in 1:00:25 h. Sowohl seine Endzeit wie auch seine 15-Kilometer-Zwischenzeit von 42:36 min stellten Asienrekorde dar. Als Dritter des Fukuoka-Marathons desselben Jahres stellte er mit 2:07:13 h eine persönliche Bestzeit auf und wurde von seinem Verband für die Olympischen Spiele 2008 in Peking nominiert. Dort erreichte er als letzter von 76 Läufern das Ziel. Beim Marathonlauf der Weltmeisterschaften 2009 in Berlin wurde er mit 2:12:05 h Sechster und damit bester Nichtafrikaner. Atsushi Satō ist 1,69 m groß und wiegt 54 kg. 2007 heiratete er die Mittelstreckenläuferin und dreifache Asienmeisterin Miho Satō (杉森 美保; * 1978).
Kōkichi Tsuburaya (jap. 円谷 幸吉, Tsuburaya Kōkichi; * 13. Mai 1940 in Sukagawa; † 9. Januar 1968 in Asaka) war ein…Kōkichi Tsuburaya (jap. 円谷 幸吉, Tsuburaya Kōkichi; * 13. Mai 1940 in Sukagawa; † 9. Januar 1968 in Asaka) war ein japanischer Langstreckenläufer. 1962 wurde er japanischer Meister im 5000-Meter-Lauf und im 10.000-Meter-Lauf. Auf diesen Distanzen stellte er mehrfach Landesrekorde auf. Den größten Erfolg seiner Karriere erzielte er beim Marathonlauf der Olympischen Spiele 1964 in Tokio. Er erreichte das Olympiastadion etwa vier Minuten nach dem Titelverteidiger Abebe Bikila als Zweiter. Auf den letzten Metern wurde er jedoch noch von dem Briten Basil Heatley überholt. Tsuburaya belegte schließlich in 2:16:22,8 h den dritten Platz und holte die Bronzemedaille. Außerdem trat er in Tokio auch im 10.000-Meter-Lauf an und wurde Sechster in 28:59,4 min. In den darauffolgenden Jahren kämpfte Tsuburaya mit andauernden Verletzungen und konnte seine alte Form nicht mehr erreichen. Er litt unter dem immensen Erwartungsdruck seiner Landsleute, bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt seinen Erfolg von Tokio mindestens zu wiederholen. Rund neun Monate vor Beginn der Spiele beging er Selbstmord durch Aufschneiden der Pulsader. Kōkichi Tsuburaya war 1,63 m groß und hatte ein Wettkampfgewicht von 54 kg.