Mari Okada (jap. 岡田 麿里, Okada Mari; * 1976 in der Präfektur Saitama) ist eine japanische Drehbuchautorin von Animes.
Präfektur Saitama: 10 Personen
Mari Okada (jap. 岡田 麿里, Okada Mari; * 1976 in der Präfektur Saitama) ist eine japanische Drehbuchautorin von Animes.
Asa Higuchi (jap. ひぐち アサ Higuchi Asa; * 1970 in Urawa (heute: Urawa-ku, Saitama)) ist eine japanische Manga-Zeichnerin.…
Asa Higuchi (jap. ひぐち アサ Higuchi Asa; * 1970 in Urawa (heute: Urawa-ku, Saitama)) ist eine japanische Manga-Zeichnerin. Higuchi studierte nach Abschluss der Oberschule Psychologie an der philosophischen Fakultät der Hōsei-Universität. 1998 nahm sie beim Shiki-Wettbewerb des Manga-Magazins Afternoon teil und gewann mit ihrer Kurzgeschichte Yuku Tokoro, die daraufhin in der August-Ausgabe des Afternoon erschien und damit ihre erste Veröffentlichung als professionelle Zeichnerin war. Von Februar bis Mai 2000 veröffentlichte Asa ihr erstes längeres Werk, Kazoku no Sorekara, im Afternoon. Das circa 230 Seiten umfassende Familiendrama wurde im Juni 2001 vom Kōdansha-Verlag auch als Sammelband herausgebracht. Ebenfalls im sich an eine erwachsene, männliche Leserschaft richtenden Afternoon-Magazin erschien ihre aus ungefähr 480 Seiten bestehende Manga-Serie Yasashii Watashi. Der von Januar 2001 bis Februar 2002 veröffentlichte Seinen-Manga erschien auch in zwei Sammelbänden. Der Durchbruch kam für die Zeichnerin mit dem Baseball-Manga Ōkiku Furikabutte. Erstmals im November 2003 erschienen, wird darin von einem Jugendlichen erzählt, der in der Mittelschule durch Familienbeziehungen zum Pitcher-Ass geworden ist und seine Fähigkeiten nun in der Oberschule zeigen soll. Der Manga erscheint weiterhin im Afternoon-Magazin und umfasst bislang (Stand: Mai 2012) 18 Sammelbände. Ōkiku Furikabutte ist in Japan kommerziell erfolgreich und erhielt bei der Verleihung des Osamu-Tezuka-Kulturpreises 2006 den mit einer Million Yen dotierten Newcomer-Preis. 2007 gewann sie den Kodansha-Manga-Preis, für den sie bereits im Vorjahr nominiert gewesen war.
Tomoko Ninomiya (jap. 二ノ宮 知子, Ninomiya Tomoko; * 25. Mai 1969 in Minano, Saitama, Japan) ist eine japanische…
Tomoko Ninomiya (jap. 二ノ宮 知子, Ninomiya Tomoko; * 25. Mai 1969 in Minano, Saitama, Japan) ist eine japanische Manga-Zeichnerin.
Hideo Yamamoto (jap. 山本 英夫, Yamamoto Hideo; * 1968 in der Präfektur Saitama, Japan) ist ein japanischer Manga-Zeichner.…
Hideo Yamamoto (jap. 山本 英夫, Yamamoto Hideo; * 1968 in der Präfektur Saitama, Japan) ist ein japanischer Manga-Zeichner. Yamamoto veröffentlichte seinen ersten Manga 1989 mit Sheep. In den 1990er Jahren zeichnete er für verschiedene Manga-Magazine mehrere Vorgänger zu seiner Manga-Serie Ichi the Killer, an der er von 1998 bis 2001 arbeitete. Die Verfilmung dieses Mangas erregte großes Aufsehen und machte Yamamoto bekannt. Ab 2003 zeichnete er an seinem zweiten international erfolgreichen Manga, Homunculus, für Big Comic Spirits. Yamamotos Zeichnungen sind vor allem in seinen neueren Werken wie Homunculus sehr realitätsnah und dem Gekiga-Stil angepasst. Seine Manga beinhalten meist eine explizite Gewaltdarstellung.
Nekojiru (jap. ねこぢる; eigentlich 橋口 千代美 Hashiguchi Chiyomi; * 19. Januar 1967; † 10. Mai 1998) war eine japanische…
Nekojiru (jap. ねこぢる; eigentlich 橋口 千代美 Hashiguchi Chiyomi; * 19. Januar 1967; † 10. Mai 1998) war eine japanische Manga-Zeichnerin. Ihren ersten Comic veröffentlichte die Zeichnerin in der Juni-Ausgabe 1990 des Avantgarde-Manga-Magazins Garo mit der ersten Episode ihrer Serie Nekojiru Udon (ねこぢるうどん), an der sie noch bis 1994 für Garo arbeitete. Es folgten weitere Werke wie Nekojiru Dango (ねこぢるだんご), Neko Kami-sama (ねこ神さま) und Jirujiru Nikki (ぢるぢる日記). In Nekojirus Werken standen stets anthropomorphe, niedlich gezeichnete Katzen im Vordergrund. Sie verband oft Gewalt mit Humor. Manche Geschichten hatten Träume der Zeichnerin als Grundlage. Am 10. Mai 1998 starb sie im Alter von 31 Jahren durch Suizid. Durch den Tod stieg die Aufmerksamkeit für die Zeichnerin und es erschienen mehrere Neuauflagen ihrer Mangas. Ihr Ehemann Hajime Yamano (山野 一 Yamano Hajime), ebenfalls Manga-Zeichner, schuf unter dem Pseudonym Nekojiru-y (ねこぢるy) Fortsetzungen zu den Comics seiner verstorbenen Frau. 1999 erschien eine aus 27 kurzen Episoden bestehende Anime-Fernsehserie auf Basis von Nekojirus Werken, Nekojiru Gekijō (ねこぢる劇場). 2001 folgte der vom Animationsstudio J.C.Staff produzierte, etwa 30-minütige Kurzfilm Nekojiru-sō (ねこぢる草). Die drei Bücher zu Nekojiru Udon sowie der Band Nekojiru Manjū (ねこぢるまんじゅう) wurden ins Französische übersetzt.
Tetsuo Hara (jap. 原 哲夫, Hara Tetsuo; * 2. September 1961 in Shibuya, Tokio) ist ein japanischer Manga-Zeichner, der vor…
Tetsuo Hara (jap. 原 哲夫, Hara Tetsuo; * 2. September 1961 in Shibuya, Tokio) ist ein japanischer Manga-Zeichner, der vor allem für Fist of the North Star bekannt ist. Er begann seine Karriere als Assistent von Yoshihiro Takahashi (Ginga: Nagareboshi Gin). Zugleich nahm er Unterricht an der Manga-Schule Kazuo Koikes. 1982 wurde ihm für seine eigene Manga-Kurzgeschichte Super Challenger ein Nachwuchspreis, der 33. Fresh Jump Award des Verlags Shūeisha, verliehen. Es folgte mit Tetsu no Don Quijote (dt. „Der eiserne Don Quijote“) eine Manga-Serie in Shūkan Shōnen Jump zum Thema Motocross, die allerdings nach nur 10 Wochen wieder abgesetzt wurde. Danach schuf Hara, auf Grundlage einer Idee seines Redakteurs Nobuhiko Horie, den Action-Manga Fist of the North Star. Geschrieben von Buronson alias Shō Fumimura erschien Fist of the North Star von 1983 bis 1988 in Shūkan Shōnen Jump. Die Beliebtheit von Fist of the North Star trug entscheidend dazu bei, die Auflage von Shūkan Shōnen Jump erheblich zu steigern. Nach Fist of the North Star schuf Hara zahlreiche weitere Manga, die jedoch bei Weitem nicht dasselbe Ausmaß an Popularität erreichten. Unter diesen ist Hana no Keiji, das in der Sengoku-Zeit spielt und auf der Lebensgeschichte der historischen Persönlichkeit des Samurai Maeda Toshimasu basiert, mit 18 Sammelbänden der umfangreichste. Diese Werke erschienen noch in Shūkan Shōnen Jump, doch im Jahr 2000 gründete Hara mit u. a. Horie, der ebenfalls seine Tätigkeit für Shūeisha beendete, seine eigene Firma Coamix. Mit Coamix startete Hara ein neues Manga-Magazin, Shūkan Comic Bunch. In diesem veröffentlichte er Sōten no Ken (Fist of the Blue Sky), eine Fortsetzung von Fist of the North Star. Hara leidet unter der Augenkrankheit Keratokonus, welche seine Zeichnertätigkeit zunehmend beeinträchtigt, so dass er bei dieser auf die Mitarbeit von Assistenten angewiesen ist und nicht mehr so viele Manga-Seiten pro Tag fertigstellen kann wie zu Beginn seiner Karriere.
Kazuichi Hanawa (jap. 花輪 和一, Hanawa Kazuichi; * 17. April 1947 in Yorii, Präfektur Saitama, Japan) ist ein japanischer…
Kazuichi Hanawa (jap. 花輪 和一, Hanawa Kazuichi; * 17. April 1947 in Yorii, Präfektur Saitama, Japan) ist ein japanischer Manga-Zeichner. Ab 1970 arbeitete er als Illustrator. Nachdem er die Werke Yoshiharu Tsuges gelesen hatte, entschloss er sich, ins Comicfach zu wechseln. Seine erste Arbeit als Comiczeichner brachte Hanawa im Jahr 1971 mit der Kurzgeschichte Kan no Mushi (かんのむし) über einen Jungen, dessen Mutter ihn zu einem sadistischen Akupunkturisten schickt, im gegen den Kommerz ausgerichteten Manga-Magazin Garo heraus, für das er in seiner folgenden Karriere hauptsächlich arbeitete. Von 1992 bis 1994 zeichnete er die Manga-Serie Tensui (天水) für das Afternoon-Magazin, das eine wesentlich höhere Auflage als Garo und ähnliche Underground-Publikationen erreicht. Durch seine Werke für Afternoon und andere Mainstream-Magazine wie Manga Action und Super Action wurde er einem breiteren Publikum bekannt. Seit 1998 arbeitet Hanawa für AX, den Nachfolger des Garo. Im Dezember 1994 wurde er wegen des unerlaubten Besitzes von Modellwaffen verhaftet und zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Den Aufenthalt im Arrest verarbeitete er nachher im Manga Keimusho no Naka (刑務所の中), für den er 2001 für den Osamu-Tezuka-Kulturpreis nominiert war. Dieses autobiografische Werk wurde zu einem Bestseller und 2002 unter der Regie Yoichi Sais als Realfilm umgesetzt. Masanao Amano beschreibt, der „überragende Realismus“ des Werkes dränge sich dem Leser geradezu auf. „Durch die Dokumentarfilm-ähnliche Machart ohne jegliche Sensationslust und politische Botschaft wird [der Leser] völlig in das Werk eingesaugt.“ Hanawa gilt zuweilen als Nachfolger Yoshiharu Tsuges. Zu Beginn seiner Karriere hat er sich dem eroguro-Stil verschrieben und zeichnete erotisch-grotesk anmutenden Arbeiten wie Akai Yoru (赤ヒ夜; über einen Samurai, der seine Rachegedanken verwirft und von seiner Frau zum Suizid gedrängt wird) und Niku Yashiki (肉屋敷). Viele dieser Arbeiten waren Parodien auf den Militarismus und die traditionelle Werte der japanischen Kultur. Ab Anfang der 1980er Jahre waren seine Mangas vom Buddhismus spirituell geprägt und waren vor allem im Japan der Edo- und der Meiji-Zeit sowie in einem futuristischen Setting angesiedelt. Die Gesichter seiner Figuren erinnern an Ukiyo-e; seine Zeichnungen sind detailliert und dunkel. Sein Werk wurde ins Englische, Spanische und Französische übersetzt. Die Kurzgeschichte Niku Yashiki ist auf Deutsch unter dem Titel Jinku, Fleisch der Gnade im Strapazin-Magazin erschienen.
Eiko Hanamura (japanisch 花村 えい子, Hanamura Eiko, geborene Yamaga; * 9. November 1929 in Kawagoe; † 3. Dezember 2020 in…
Eiko Hanamura (japanisch 花村 えい子, Hanamura Eiko, geborene Yamaga; * 9. November 1929 in Kawagoe; † 3. Dezember 2020 in Tokio) war eine japanische Mangaka, die auf Shōjo-Manga, Manga für Mädchen im Teenageralter, spezialisiert war.
Kanan Minami (jap. 水波 風南, Minami Kanan; * 12. November 1979 in der Präfektur Saitama) ist eine japanische Mangaka. Ihre…
Kanan Minami (jap. 水波 風南, Minami Kanan; * 12. November 1979 in der Präfektur Saitama) ist eine japanische Mangaka. Ihre späteren und erfolgreicheren Werke wie Gib mir Liebe! und Honey × Honey Drops wurden auch ins Deutsche übersetzt. Ihre erfolgreichste Reihe war Kyō, Koi o Hajimemasu, die von 2007 bis 2011 erschien. Bis Mai 2012 wurde sie in 15 Bänden zusammengefasst, die sich bis März 2012 mehr als 8 Millionen Mal verkauften. Von all ihren Büchern wurden bis Mitte 2010 mehr als 10 Millionen Exemplare verkauft. Kyō, Koi o Hajimemasu erschien auch auf Deutsch als 3, 2, 1 … Liebe! und erhielt eine OVA- sowie Realfilm-Adaption.
Sakura Tsukuba (jap. 筑波 さくら, Tsukuba Sakura; * 16. Februar 19xx in der Präfektur Saitama, Japan) ist eine japanische…
Sakura Tsukuba (jap. 筑波 さくら, Tsukuba Sakura; * 16. Februar 19xx in der Präfektur Saitama, Japan) ist eine japanische Manga-Zeichnerin. Für die 32-seitige Kurzgeschichte Hikari no Dodeki Haru no Hini gewann sie den fünften LMG Kasaku-Preis. Der Manga wurde ihr Debüt mit seiner Veröffentlichung im Juli 1994 im Manga-Magazin LaLa DX, das sich vorwiegend an jugendliche Mädchen richtet, sich also Mangas der Shōjo-Gattung widmet. Es folgten mehrere weitere Kurzgeschichten für LaLa DX und dessen Schwestermagazine LaLa und Lunatic LaLa. Ab 1998 schuf sie auch einige kurze Werke für das sich an eine ältere Zielgruppe richtende Melody-Magazin, das wie auch die LaLa-Magazine vom Hakusensha-Verlag herausgebracht wird. Der Durchbruch für die Zeichnerin kam jedoch erst mit ihrer ersten längeren Serie, Mekakushi no Kuni, die sie erstmals im Januar 1999 im LaLa DX veröffentlichte. In Mekakushi no Kuni erzählt Tsukuba von einer Jugendlichen, die das zukünftige Schicksal der Leute sehen kann, die sie berührt. Sie trifft auf einen Jungen, der eine ähnliche Fähigkeit hat wie sie; allerdings kann er in die Vergangenheit sehen. Die Manga-Serie wechselte 2000 ins eine größere Leserschaft erreichende LaLa und endete dort erst im März 2004, nach über 1.700 Seiten, die auch in neun Sammelbände verlegt wurden. Mekakushi no Kuni wurde ins Englische übersetzt. Von 2008 bis 2009 erschien eine Bunkoban-Neuauflage in fünf Bänden. Bereits zwei Monate vor dem Ende von Mekakushi no Kuni war im LaLa DX das erste Kapitel einer neuen Serie Tsukubas zu sehen. Yoroshiku Master (als Sweet Santa in Deutschland bei Tokyopop) erscheint seitdem in unregelmäßigen Abständen im Magazin und wurde bis 2009 in drei Sammelbänden zusammengefasst. Darin geht es um eine Siebzehnjährige, die scheinbar ein Weihnachtsmann ist und auf ihr Rentier zunächst noch in Menschengestalt trifft. Seit Oktober 2004 zeichnet die Autorin an einem weiteren Comic, dem bisher ungefähr 700 Seiten umfassenden Penguin Kakumei, für das LaLa. Erneut stellt Tsukuba darin ein Mädchen in den Vordergrund, das eine spezielle Fähigkeit hat: Sie kann in den Umrissen von Vögeln bestimmte Auren erkennen.